Warum haben Frauen immer das Gefühl sich profilieren zu müssen?

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7 Antworten

Warum haben Fragesteller immer den Hang zur Pauschalisierung? Dieses Phänomen würde mich einmal interessieren.

Es wäre vielleicht hilfreich, wenn du eine konkrete Situation schildern könntest, in der es zu so einer Eskalation kam. Ich selbst könnte mich nämlich  gerade nicht daran erinnern, so etwas je erlebt zu haben.

Man muss dabei auch die andere Seite sehen. Es gibt bspw. Männer, die sich durch eine Frau, die sie auf etwas hinweist (z.B. das falsch geparkte Auto) noch mehr provoziert fühlen, als wenn es ein Mann täte. Ich vermute mal, dass sich diese Personen unterschwellig unterdrückt fühlen und es als Machtkampf werten. Nach dem Schema: Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen.

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"Dass sich Menschen mit einem gewissen Hang zu Minderwertigkeitskomplexen gerade für Jobs bei der Polizei oder Fahrkartenkontrolle, Ordungsamt, etc. interessieren ist mir bewusst."

Da bin ich mir gar nicht so sicher. Sie fallen dort wahrscheinlich nur mehr durch ihr Verhalten auf als in irgend einem anderen Job.

Ich bin mit dem, was Du schreibst, nicht einverstanden. Vieles, was Frauen nachgesagt wird, liegt teilweise nur an geschlechtsspezifischen Merkmalen.

Schon die durchschnittliche Körpergröße ist bei Frauen ja schon kleiner als bei Männern. Auch die Stimme der Frauen ist im Durchschnitt höher, aber auch leiser als die Stimmen der Männer.

Während Männer mal einfach so einen Brüller vom Stapel lassen, haben Frauen in der gleichen Situation eine hohe, sich bei lautem Sprechen womöglich überschlagende Stimme zur Verfügung, was per se schon als hysterisch wahr genommen wird.

Wahrscheinlich reagieren Frauen tatsächlich etwas emotionaler als Männer. Aber Deine Wahrnehmung, dass nur Frauen emotional übersteigert reagieren, ist sehr einseitig wahr genommen.

Dass Frauen in gewissen Positionen (von Männern) oft nicht ernst genommen werden, löst bei ihnen natürlich auch einen gewissen Frust aus, der sich manchmal in übersteigerten, hysterischen Reaktionen Luft macht. Ich kann mir vorstellen, dass, falls eine Frau schon mehrere dieser Situationen erlebt hat, sie auch dann schon übersteigert reagiert, wenn auch nur ihr Verdacht besteht, nicht ernst genommen zu werden.

Da Du ein Mann bist, wirst Du die andere Seite der Medaille nicht kennen. (Oder Du hast es selbst erlebt und hast es anders interpretiert.) Frauen in Führungspositionen, aber auch mit Männern gleichgestellte Frauen werden von manchen Männern regelrecht gemobbt. Sie reagieren, wie regex9 es beschrieb nach dem Schema "Von einer Frau lasse ich mir gar nichts sagen." Dabei ist es ihnen vollkommen egal, ob die Frau im Recht ist oder nicht. Sie hat kein Recht zu haben.

Ich weiß, wovon ich rede. Das passiert ganz ohne Ordnungsamt etc.

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Kommentar von MR2020
15.10.2016, 16:49

Ja wenn man Probleme anspricht, die eben an sich unabdingbar stereotypisch sind, dann ist das erste Gegenargument immer die "Pauschalisierung". Ich bin überzeugt, dass an jedem Klische zumindest ein Fünkchen Wahrheit haftet...

In der Natur gibt es aber extreme Zufälle, das hat uns die Erdentstehung ja wohl eindeutig bewiesen.

Zurück zum Thema. Warum waren und SIND Frauen in der Situation in der sie heute sind. Doch nicht weil Männer ihre Frauen auschließlich körperlich dominiert haben???

In mittelalterlichen Familien muss es ja schrecklich ausgesehen haben Biggermama...

Ich finde es gibt eine Disposition für Geschlechter und da wird sich niemand darrüber hinwegsetzen können. Da hilft auch keine Frauenquote!

Dieses ganze Liberale Kartenhaus wird eines Tages in sich zusammenfallen. Und ich möchte nicht darunter stehen.

Viele liebe Grüße

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Ein mit sich selbst zufriedener Mensch muss sich nicht profilieren, egal ob Mann oder Frau. Auf dieser Basis können sich beide treffen.

Das natürliche Miteinander ist schwierig, solange der Mann zu autoritär/bestimmend oder inzwischen vielleicht mehr und mehr zu verunsichert/geschwächt gegenüber dominanten Frauen ist. 

Dementsprechend zeigen sich Frauen in den Extremen "Süßmaus-spielen, Pussy-bows, was genauso eine Art von Unterordnen ist wie die altertümliche Opferrolle; und dem Extrem der Emanze, deren Ziel es ist, gänzlich auf einen Mann verzichten zu können. Da wird sogar die Zeugung durch Ärztinnen übernommen, die In-Vitro-Fertilisation anbieten. Der Mann als anonymer Samenspender wird dann vermutlich auch noch irgendwann überflüssig werden.

In so einer Welt will ich nicht leben

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Kommentar von Barney123
16.10.2016, 10:34

Hallo Nomina,

weiß nicht, ob ich Dich ganz richtig verstanden habe. Deine Antwort scheint mir in die Richtung zu gehen, wie ich das auch sehe. Aber so ganz klar ist mir das noch nicht. Deshalb möchte ich da mal nachhaken.

Also im ersten Absatz würde ich das zufrieden mit selbstbewusst und selbstsicher ersetzen, und zwar aus dem einfachen Grund, es gibt menschen, die sind mit den von Dir weiter unten angesprochenen Rollen, die ich übrigens auch ablehne, zumindest eine Zeitlang ganz zufrieden, solange das halt gut funktioniert. Ich kann mich da z.B. an eine Arbeitskollegin erinnern, die sah mit ihren ca. 50 Jahren noch recht gut aus, aber ich hab sie mal jammern gehört, früher wäre alles viel einfacher gewesen, da hätte sie noch jeden Mann um den finger wickeln können.

Ausserdem denke ich, dass Männer früher grundsätzlich zu autoritär waren, ganz einfach, weil das damals normal war, und die hatten auch damals schon extreme Schwierigkeiten mit Persönlichkeiten wie Madame Curie; da gibt es viele weitere Beispiele. Da denke ich, dass Dein erster Absatz, so ich ihn richtig verstanden habe halt die Lösung bringt: Ein selbstbewusster und selbstsicherer Mann wird auch eine starke Frau achten und respektieren können.

Das Problem entsteht doch immer erst, wenn jemand zu dominant wird, also wenn eine Frau das alte Rollenbild einfach umkehrt und selbst den zu dominanten Part übernimmt, wo wie ihn früher der Mann hatte und dann zur sogenannten "Emanze" (mag den Begriff eigentlich nicht) mutiert. Ich sehe das einfach als Überreaktion auf das alte Rollenmuster oder einfach am Vorbild gelernt. Thats life.

Habe ich Dich da richtig verstanden?

LG

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Hysterisch kommt von dem griechischen Wort „Hystera“ und bedeutet „Gebärmutter“.

Frauen waren also schom immer hysterrisch, das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit ihren Hormonen.

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Kommentar von 99ChuckNorris
15.10.2016, 05:10


Manche Frauen sind halt hysterrisch, das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern mit ihren Hormonen.

Außerdem wenn man sich mit den Frauen gut stellt, dann machen sie einem auch keine Probleme im öffentlichen Dienst.


Und Polizistinnen, sind fast ausschließlich in männlicher Begleitung
unterwegs und sie haben genaue Handlungsabläufe gelernt, wie sie sich in
einer entsprechenden Situation verhalten müssen.

Du scheinst mir hingegen generell überall an zu Ecken und dann gibt es halt Zoff ;)




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Kommentar von regex9
15.10.2016, 05:49

Der Grund für die Wortbedeutung liegt allerdings in einem Konzept aus der Antike, die Gebärmutter wäre etwas, was wirr im Körper umherschweife und sich dann irgendwann an das Gehirn festbeißen würde, sodass genau die typischen Symptome entständen.

Männer können genauso hysterisch sein wie Frauen.

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Komisch. Ich halte diese Profilisierungssucht eher für ein typisch männliches Problem. Nach dem Motto: wer hat den Längsten.

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Kommentar von Barney123
16.10.2016, 10:50

Hallo Dahlika,

weiblichen Führungspersönlichkeiten wird empfohlen, wenn sie Rivalitäten aus dem 'Weg gehen wollen und keinen Zickenkrieg anfachen wollen, den Frauen immer das Gefühl zu geben "Ja ich weiß, du bist die Schönste!" Das muss allerdings echt sein, sonst fängt der Zickenkrieg genau da an!

Und Frauen reagieren äußerst zickig, wenn sie das Gefühl haben auf einen Mann zu treffen, dessen Gehirn so groß ist, dass es nicht einmal in einen Elefantenschwanz zu passen scheint.

LG

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Schwarze Schafe gibt es überall - auch bei Männern. Auch die wollen häufig ohne stichhaltige Argumente etwas besser wissen^^. Und je nach Tagesform will ich mich da ebenfalls nicht von ausschließen :)

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Hallo MR,

wie kommst Du dartauf, dass nur junge Frauen so sind? Kenne genügen junge und mittelalte und alte Männer sowie Frauen aus jeder Altersklasse die genauso sind. War auch früher schon so. Ist kein neues Phänomen.

LG

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