Dory1 am 31.10.2009 um 21:16 Uhr
Jeder, der schonmal in ein Schlagloch gefahren und vom Sattel nach vorn gerutscht ist, dürfte die Intention meiner Frage verstehen..

Ohne Gewähr:
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Von alters her trug eine Dame/Frau einen Rock und hatte daher ein Fahrrad, das ein Aufsitzen mit einem solchen unproblematisch machte. Auch musste der Rock während der Fahrt schön nach unten fallen, damit er ja nicht durch den Wind aufgeplustert würde.
Damen/Frauen hatten sittsam zu sein und sich sicher nicht sportlich durch die Landschaft zu bewegen. Daher mussten ihre Räder konstruktionstechnisch nie das aushalten und hergeben, was von einem Herrenrad verlangt wurde.
Heute sind „Damenräder“ bequeme Räder. Sie sind für maximal mittlere Belastungen und Leistung gebaut und lassen sich damit für kleine und leichte Fahrer(innen) super Fahren.
„Herrenräder“ sind auch für schwere Belastungen, große und schwere Fahrer(innen), große Leistungen, viel Gepäck und auch hohes Tempo geeignet. Sie sind aber meist weniger bequem.
Deshalb sieht man heute Männer auf „Damen“-Rädern, die gemütlich und bequem mit einer Zeitung auf dem Träger in den Park flanieren um dort Ihre Pause zu verbringen, genauso wie Frauen auf „Herren“-Räder ihren sportlichen Interessen nachkommen.
Diese Antwort erübrigt sich allerdings bei Damen, die lieber Hosen tragen und nicht schwer gebaut sind.

Weil die Damen mit Rock nicht aufsteigen können, wenn es die Querstange gäbe :-)
Warum die allerdings zum Herrenrad gehört? Aus Gründen der Stabilität wahrscheinlich :-)
Dory1 am 31. Oktober 2009 21:18 Ok daran hatte nicht gedacht.. Dennoch.. "What were they thinking??" :D
aurata am 1. November 2009 02:32 also ich hab einen Mountain-Bike mit Querstange und kann auch mit Rock aufsteigen - und bin noch nie bei einem Schlagloch nach vorne gerutscht.
Vielleicht bin ich keine Dame?
Vielleicht sollte ich in Zirkus auftreten? ;-)
sanne172 am 1. November 2009 09:07 :-D
Dory1 am 1. November 2009 16:08 Schlagloch war vllt. das falsche Wort.. Hasenbau trifft es eher.. und der war so tief, dass das Rad sofort gestoppt hat (aua) :)
Der Herrenrahmen mit der Stange, ein sogenannter "Diamantrahmen", ist stabiler als der Damenrahmen. Diamant deswegen, weil die Rahmengeometrie aussieht wie zwei zusammengesetzte Dreiecke, wie bei einem geschliffenen Diamanten. Viele Frauen fahren lieber ein Herrenrad, weil der Rahmen erstens stabiler ist, und zweitens der Rohrquerschnitt dünner und somit leichter gebaut werden kann.
Dory1 am 3. November 2009 10:57 danke dh

Die Querstange dient der Stabilität. Da man aber Frauen nicht zumuten mochte und möchte, dass sie mit hocherhobenem bein aufs Rad steigen, hat man das Rad für die Frau anders konzipiert. Dafür ist es dann nicht mehr sehr stabil.

Die Querstange stabilisiert den Rahmen besser. Damen sind im allgemeinen etwas leichter und benötigen keine zusatzliche Rahmenstütze. lach Es gibt viele Männer, die ein "Damenfahrrad" bevorzugen. Verständlich.
Sommerschnee am 31. Oktober 2009 21:18 lach

steig al mit einem langen rock auf ein herrenrad auf und du wirst es merken - und aus der zeit wo es her stammt trugen die frauen nun mal sehr lange röcke
Dory1 am 31. Oktober 2009 21:23 bin ja ein Mann :).. hätts mir aber denken können.
Du musst eben sauber auf dem rad sitzen. Die mittelstange haben damenfahrräder nicht weil frauen früher immer röcke trugen. Und wenn du jemals fahrrad gefahren bist mit einer mittelstange weißt du dass das doof ist und recht beinfrei wird.

Damit man früher die Mädels nach Hause fahren konnte. ( Die saßen da drauf ). Wobei sie erst am Ziel merkten, dass es dennoch ein Damenrad war......
Mortimer am 1. November 2009 10:15 Grins...

damit die damen mit den röcken das bein beim aufsteigen nicht so hoch heben müssen
danke..
Danke für den Stern!