Warum haben die Deutschen nach dem 2. WK Deutschland nicht verlassen?

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16 Antworten

Warum hätten sie Deutschland verlassen sollen? Hätten sie Deutschland verlassen hätten sie auch nichts gehabt (oder sogar noch weniger wie hier). Dann kann man auch gleich im eigenen Land bleiben und es wieder auf bauen.

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Syrien war schon besetzt....

Wohin hätten sie denn ziehen sollen? Zumal viele ja noch auf ihre kriegsgefangenen Ehemännern gewartet haben, teilweise bis 1955. Viele Millionen sind übrigens geflüchtet. Aus den deutschen Ostgebieten nach Westen.

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Nach der Vernichtungsorgie der Deutschen gegenüber dem jüdischen Volk und ihren Kriegsgegnern waren die Deutschen fast überall auf der Welt verhasst. Wohin hätten sie fliehen sollen? Zwar haben einige südamerikanische Staaten ein paar Nazis aufgenommen, aber ein ganzes Volk hätten sie weder aufnehmen können noch wollen. Wie du weißt, wurden viele Deutsche aus den unter russischer Gewalt stehenden osteuropäischen Ländern vertrieben, selbst diese konnten nur in die übriggebliebenen deutschen Gebiete, die unter alliierter Militärverwaltung standen, fliehen, weil sie sonst niemand aufgenommen hätte.

MfG

Arnold

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Bis 1950 galt ein Auswanderungsverbot. Das wurde von den Besatzungsmächten verhängt, um Nazis und Kriegsverbrechern die Flucht zu erschweren. Und viele Länder hätten Deutsche damals auch gar nicht aufgenommen.

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Die braven Deutschen, die im Kampf für ihr Land nicht gefallen sind und samt ihren Familien  von der Nazidiktatur augenutzt wurden, haben Ihr Land wieder aufgebaut, statt ins verlockend satte Ausland zu fliehen. Nur die idiologisch verblendeten Nazischurken haben sich abgesetzt!

"Ein Schuft, der Böses dabei denkt1" - aus heutiger aktueller Sicht!

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Kommentar von Apfelkind1986
04.12.2015, 19:40

In welches verlockend satte Ausland denn?

Die gastfreundliche Sowjetunion? Das genauso zerstörte Frankreich? Das ebenfalls schwer zerstörte England?

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Die Männer waren zum großen Teil in der Gefangenschaft wo sollten denn sie hin? Die Nazis (Bonzen)die nach Brasilien, Argentinien  gingen hatten genug Kohle um sich dort neu einzurichten. Deutsche in amerikanischer Gefangenschaft sind nach der Entlassung eventuell in den USA geblieben.

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Es sind ca.11 Millionen geflüchtet.

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Kommentar von Moooses
05.12.2015, 11:47

Deutsche aus den Ostgebieten nach Rest-Deutschland!

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Kommentar von AmiraDior
06.12.2015, 15:06

ne

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Die wussten noch nicht mal, wo das nächste Essen herkam. Da war bei den meisten auswandern keine Option. Außerdem sind viele Deutsche sehr heimatverbunden, und bauen lieber das wieder auf, was sie kennen.

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Ja wow tolle Auswahl ganz Europa war zerstört

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Das hat etwas mit Heimatgefühl, Familie, Freunden und Vertrautem zu tun. So einfach ist es nicht, alles hinter sich zu lassen. Außerdem sind sehr viele Deutsche ausgewandert, beispielsweise nach Kanada.

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Wenn man sein land liebt will man es nicht verlassen meinst du die Flüchtlinge kommen hier hin weil sie ihr land nicht lieben .

Ich habe schon mit vielen gesprochen und sie wollen zurück sie sind nur gegangen wegen dem krieg und wegen den zudtänden

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Es sind in erster Linie die Nazis nach (vorzugsweise) Südamerika "ausgewandert", (geflüchtet trifft es wohl besser) die befürchten mussten, für ihr Handeln in der Zeit des dritten Reichs zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und Du fragst nach der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Zuvor gab es keinen Grund abzuhauen, weil man ja bis fast zuletzt an den Endsieg glaubte. Dass man sich nach Ende des Krieges aufraffte, Deutschland wieder auf die Beine zu kriegen, halte ich für nachvollziehbar. Grundsätzlich möchte man doch in seiner Heimat bleiben. Kommt noch dazu, dass die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg nicht gerade sonderlich beliebt waren auf der Welt. Ich wüsste jetzt keinen Staat, der sie in dieser Zeit in grosser Anzahl hätte aufnehmen wollen.

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Kommentar von gattonero
04.12.2015, 18:59

Ich wüsste jetzt keinen Staat, der sie in dieser Zeit in grosser Anzahl hätte aufnehmen wollen.

meine Großmutter ist  mit meiner Mutter über die Ostsee nach Dänemark unter Zwang "geflohen" .. das heißt ,, sie wurden deportiert  ( aufgerafft  Oo ;)), da lebten sie 4 Jahre in Aalborg im Internierungslager . das war aber nur ein kleines Lager  , es gab noch viele andere ...es starben dort über 35000 Menschen , davon 7000 Kinder an Unterernährung , Keuchhusten und und und ..   ..naja ;-((  vergleichbar mit heute  ?

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Kommentar von Modem1
04.12.2015, 19:46

Spätestens nach der verlorenen Schlacht um Stalingrad haben die Mehrheit der Deutschen nicht an den Sieg geglaubt. Das weis ich von meinen OPA und VATER. Nur sagen durfte es Keiner denn das wurde verfolgt und man war sehr schnell im Knast oder KZ. Da haben sie sich alle untereinander angelogen wenn darüber gesprochen wurde.

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Es sind sogar sehr viele ausgewandert, nur eben nicht alle. In Syrien wandern sie ja auch nicht alle aus, nur die, die es sich leisten können :)

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Kommentar von Moooses
05.12.2015, 11:44

Stimmt nicht! Die Mehrzahl der Deutschen sind im Lande geblieben. Nur die Ostgebiete Ostpreußen, Schlesien, Sudeten, Banat usw. wurden von Deutschen "geräumt". Diese flohen ins Reich, also ins Restdeutschland. Nur wenige flohen nach Übersee. Schon der Sprache wegen.

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Wo hätten sie auch schon hin sollen hatten ja kaum/kein Geld

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Weil sie es sich oftmals nicht leisten konnten. Und *nach* dem Krieg flieht man nicht, man flieht meist *während* des Krieges. Und das haben Millionen Deutsche getan.

Diejenigen, die nach Südamerika ausgewandert sind, waren meist eher auf der Flucht vor Bestrafung.

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Kommentar von Barbdoc
07.12.2015, 00:17

Das ist die treffendste Antwort. Nach dem Krieg war das Leben der Menschen in "Restdeutschland" nicht mehr bedroht. Warum hätten die Frauen noch fliehen sollen und wohin? Wie hätten sie ihre Männer, die noch in der Kriegsgefangenschaft waren, nach deren Rückkehr wiederfinden sollen?  Vitamine, ich halte es deiner Geschichtsunkenntnis zu Gute, dass du so etwas fragst.

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Na, Deutschland ist doch eigentlich ganz schön...

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Kommentar von Moooses
05.12.2015, 11:52

....damals zerbombte Ruinenlandschaft! Schau dir doch die Bilder an. Aber es war die Heimat, wo man Deutsch sprach.

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