Warum haben Amerikaner ein so großes Problem mit der definition von rasissmus und sexismus?

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2 Antworten

Das Land ist in der Hinsicht in der Tat ein wenig schizophren, und nicht erst seit Trump den unverhohlenen, offenen Rassismus in den politischen Mainstream transportiert und auf breiter Frontv hoffähig gemacht hat.

Die haben ein viel größeres Problem mit Rassismus als so ziemlich jedes Land in Europa, weil sie zum einen so intensiv auf Sklaverei gemacht und sich erst super spät davon getrennt haben und zum anderen in weiten Teilen diese Vergangenheit nicht so richtig bewältigt. Einen vergleichbaren Prozess der Vergangenheitsbewältigung wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg hat es da nie gegeben. Zugegeben hatten sie natürlich auch praktisch keine Judenprogrome, eher im Gegenteil.

Und so kommt es, dass dort einerseits die 'political correctness' praktisch erfunden wurde, andererseits aber selbst politisch eher linksintellektuell ausgerichteten Comedians in Sendungen wie 'Saturday Night Live' rassistische Witze über Juden und Latinos problemlos über die Zunge gehen, die man in Deutschland auf einer derartigen Bühne nie bringen könnte.

Besonders sehenswert in der Hinsicht das neue Segment bei Seth Meyers, "Jokes Seth can't tell": Rassistisch korrekter Neger-, Frauen- und Schwulenwitze.

https://www.youtube.com/results?search\_query=Jokes+Seth+can%27t+tell

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Seit einiger zeit ist jeder "offended' Gerade African Americans und LGBY community. 

Sagst du dies oder das, bist du racist. Bedenke dass man nur gegen schwarze rassisch ist, nicht aber gegen andere "races oder ethnicities " 

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