Hallo Pride,
zunächst einmal würde ich dir empfehlen, über diese Problematik einmal deinen Hausarzt zu rate zu ziehen um vorab erst einmal abzuklären, ob deine Einstellung zum Essen einen so genannten Krankheitswert hat. In diesem Fall wäre sicherlich professionelle psychotherapeutische Hilfe angezeigt.
Unabhängig davon kann es hilfreich sein, dein Problem mal als eine Art "Ist-Soll-Differenz" zu betrachten. Das musst du dir ähnlich wie das Thermostat einer Heizung vorstellen. Dort gibst du über den Regler den Soll-Wert ein und der Regler vergleicht permanent den Ist-Wert (also die tatsächliche Temperatur) mit dem Soll-Wert (also der gewünschten Temperatur). Stellt der Regler hierbei eine Abweichung fest, regelt er in die entsprechende Richtung nach.
Nun ist es so, dass wir meistens den Ist-Wert für das eigentliche Problem halten (Ich fühle mich zu dick). Die Erfahrung zeigt jedoch oft, dass der (falsch bzw. zu hoch und unrealisitisch angesetzte) Soll-Wert das eigentliche Problem darstellt. Dieser in Bezug auf das Gewicht von der Gesellschaft oft vorgegebene Soll-Wert (Mager-Models, typische Frauenzeitschriften, etc.) setzt den Soll-Wert oft auf ein so unrealistisches Maß, dass jede normale Frau im direkten Vergleich meist als "dicker" abschneidet und daraus schlussfolgert; "Ich bin ZU dick."
Eine Lösung des Problems könnte also in einer Korrektur deines Soll-Wertes, sprich: deines Schönheitsideals leigen. Falls du mehr über das Thema wissen möchtest, kannst du gern auf meiner Website ein paar weitere Informationen über die Hintergründe von Schuldgefühlen nachlesen. Der Link ist: http://www.schuldgefuehle.net/schuldgefuehle-ueberwinden.html
Herzliche Grüße
Andreas
Das ist kein Klischee. Die Lagerfeld-Models sind auch nicht schlank sondern dürr, das ist was anderes.
Wo sind exakte Richtlinien für das Prädikat "schlank" zu finden?