Warum greift der Körper beim Hungern zuerst auf die Glykogendepots zurück und nicht auf das Fett oder die Proteine?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Tut der Körper nicht, er greift alles gleichzeitig an, nichts kommt zuerst. 

Der körper muss wesentlich mehr Energie aufwenden, um Proteine in Energie umzuwandeln, da diese eigentlich Baustoffe sind und keine Energiestoffe. Weniger Energie muss er aufwenden um Fett in Energie umzuwandeln. Und am schnellsten kann er Glycose oder Glykogen umwandeln, bzw dies geht schneller ins Blut. Alle Prozesse verlaufen gleichzeitig, aber aufgrund dessen, dass der Prozess mit Glykogen am schnellsten Verläuft, wird dieses Überwiegend verwendet, während andere Prozesse erst ihre Zeit brauchen und so nach und nach ins Blut abgegeben werden. Und der Körper kann sich nicht darauf verlassen, bis dieser Prozess mal fertig ist, sondern braucht sofortige und schnelle Energie, die direkt ins Blut geht und da spielt Glykogen die Rolle.

Fazit: beim Hunger wird nicht "zuerst" auf die Glykogenspeicher zurückgegriffen, sondern lediglich "überwiegend". Man verliert genau so auch Fett wie auch Muskelmasse, während einer Hungersphase. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vermutlich einfacher in Glukose umzuwandeln, da es schon ein Polysaccarid ist

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Siehe die anderen Antworten +

Wenn du hungerst, kann es sein, dass du länger nichts kriegst. Deine Muskelzellen verbrauchen aber unnötig viel Energie und dein Körper will auf Nummer sicher gehen.

Ich denke mir, dass dies auch einen Einfluss hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil der Körper diese wesentlich schneller verwerten kann und weniger intensive Umwandlungen von Nöten sind. Der Körper hat nun einmal verschiedene Speicher für kurz und mittelfristige Energiegewinnung und Speicher für schlechte Tage.

Natürlich wird so gut wie nie nur eine Energiequelle angezapft, während des Tages laufen unterschiedlichste Auf- und Abbauvorgänge im Körper ab, die neben der Tätigkeit auch durch Hormone wie Insulin beeinflusst werden.

Kurz es ist für den Körper schneller und energiesparender.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich nehme an, dass das so ist, weil es für den Körper leichter ist, auf Zuckerreserven zurückzugreifen, als auf Fettdepots oder Proteine. Die sind vermutlich einfach schneller greifbar und geben flotter Energie.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?