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Warum greifen die Menschen in Deutschland nicht ein, wenn es um gewalttätige Übergriffe geht?

gefragt von NiklausNiklaus am 06.01.2008 um 23:43 Uhr

Ich denke an die beiden aktuellen Angriffe in der U-Bahn in München.


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anonym
beantwortet von Montekarlo am 6. Januar 2008 23:52
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jaja laber laber, ihr hättet natürlich alle eingegriffen, is klar. Hier im Internet kann das jeder behaupten, in der Realität wärt ihr warscheinlich nicht so heldenhaft. Um der Brutalität der heutigen Jugendlichen aus der sozialen Unterschicht entgegentreten zukönnen, muss man schon selbst ziemlich krass drauf sein.

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 6. Januar 2008 23:57

Zumindest hätte ich sofort die Polizei und Krankenwagen gerufen! Ein Handy hat doch heute fast jeder.

Kommentar von Simple_avatar1smallwolli3454 am 7. Januar 2008 00:00

@Frohnatur: In München ist es nicht möglich mit einem Mobiltelefon in der U-Bahn oder deren Bahnhöfen zu telefonieren.

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 7. Januar 2008 00:33

Wolli, man kann doch schnell den U-Bahnhof verlassen und dann telefonieren. Einen Weg gibt es immer.

Kommentar von Montekarlo am 7. Januar 2008 00:01

ja das will ich hoffen! darum gings aber hier nicht.

Kommentar von D5e2b26c84d5b6e2ba03e80b0e6c8220smalllittletiger am 7. Januar 2008 00:01

Ich würde wohl nicht den Helden spielen und in Bruce Lee-Manier die Täter in die Flucht schlagen, aber zumindest würde ich Hilfe holenl

Kommentar von 6d6a81ba44bb1c79cff9d90203578dc4smallGuiseppe1960 am 7. Januar 2008 00:09

Tja @Montekarlo, da muss ich Dich leider enttäuschen. Ich sag's Dir ganz ehrlich, wäre ich in der U-Bahn dabei gewesen, hätte ich mit Sicherheit nicht direkt eingegriffen. Lieber eine Anklage wegen unterlassener Hilfeleistung als lebenslang gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

Kommentar von Simple_avatar1smallAlexander50 am 7. Januar 2008 02:42

Guter Kommentar. Respekt!


ruthchen
beantwortet von ruthchen am 6. Januar 2008 23:57
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Montekarlos Einwand ist berechtigt.
Dennoch hoffe ich, daß ich die Notrufknöpfe betätigt und zumindest den Feuerlöscher aktiviert hätte (wär n Versuch wert gewesen)
im erwähnten Fall waren aber wohl tatsächlich keine Menschen anwesend.


Eastside
beantwortet von Eastside am 6. Januar 2008 23:47
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Weil sie feig sind und weil es keine Zivilcourage mehr gibt!

Dabei könnten einige Menschen, wenn sie geschlossen und gemeinsam gegen diese Unruhestifter vorgehen würden mit Sicherheit einiges bewirken. Diese Gewalttäter profitieren doch nur vom Wegschauen der feigen Masse!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 6. Januar 2008 23:48

Das ist wohl einer der Gründe. Liebe Grüße nach Vienna

Kommentar von 8852d6c5d7c543b504c3a6286bbb58fcsmallEastside am 6. Januar 2008 23:51

Schönen Gruß nach München ;o)

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 6. Januar 2008 23:53

@Eastside.. Hoppla!!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 6. Januar 2008 23:54

@Solf: Was ist das Problem???

Kommentar von 683cd8be911c3897e982ad9db4016ba4smallcritter am 7. Januar 2008 00:00

@Solf: Dann grüß ich in die Schweiz. Ist alles o.k. mit Dir?

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 7. Januar 2008 00:02

Ja, klar critter! Danke der Nachfrage und liebe Grüsse nach FFB!

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 7. Januar 2008 00:01

Eastside, da muss ich Dir leider Recht geben, wenn mehr Menschen couragiert wären, gäbe es weniger Gewalt.

Kommentar von Boldtbregu am 7. Januar 2008 08:49

Naja, zu den Uhrzeiten, zu denen alle diese Fälle passiert sind, ist wohl mangels Masse nicht sehr viel mit "geschlossen" und "gemeinsam"...


anonym
beantwortet von Klabauter am 6. Januar 2008 23:59
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Als Helfer kann es einem passieren, daß in dem ganzen Wirrwarr die Hilfe nicht erkannt wird und man mit den Tätern sozusagen in eine Ecke gestellt wird. Gibts nicht?

Von wegen, oft genug passiert, daß der Helfer ganz bös in der Klemme war und ihm niemand seine lautere Absicht geglaubt hat.

Ich guck seit dieser Zeit auch eher weg, als daß ich einschreite. Hilfe holen würde ich aber jederzeit.


Andylu
beantwortet von Andylu am 7. Januar 2008 00:05
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Hier vor dem PC kann man natürlich locker über andere Leute herfallen, die angeblich zu feige sind, in solchen Situationen einzuschreiten! Ich bin sicher, die Wenigsten waren schon vor der Frage gestanden, soll ich eingreifen oder nicht! Ich habe mich mal eingemischt und das Ergebnis war ein Messer im Arm, aber auch eine Anzeige wegen Körperverletzung, weil ich den Haupttäter noch mit einem Knüppel niederschlagen konnte! Das Verfahren gegen mich wurde eingestellt!!!

Kommentar von E20ef19dd6a93c86a4172eed9df022b7smallruthchen am 7. Januar 2008 00:09

ich hab mal versehentlich einen Polizisten beschädigt, er war einfach zu "zivil" und hatte es redlich verdient :-)
auch straffrei weggekommen (ich)...

Kommentar von Fc0d271649906bf68421ef985f83eb53smallstrick4a am 7. Januar 2008 03:45

Du erstaunst mich immer mehr, ruthchen...Guten Morgen....

Kommentar von Fc0d271649906bf68421ef985f83eb53smallstrick4a am 7. Januar 2008 03:58

Seit einem 3-wöchigen Klinikaufenthalt mit diesbezüglicher Ursache denke ich da auch etwas anderst!Helfen ja, sein eigenes Leben riskieren NEIN! Guten Morgen Andylu.....LG strick

Kommentar von Simple_avatar2smallAndylu am 7. Januar 2008 11:36

Guten Morgen Ihr Beiden!Leider trifft man sich so selten! Ich hoffe, Ihr habt die Party gut überstanden!


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 7. Januar 2008 00:08
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Es wird zuviel nachgedacht, was könnte mir passieren, vielleicht gibt es gründe.., vielleicht... So können Menschen brutal zusammengeschlagen werden, Unfallopfer hilflos verbluten etc. Ausserdem spielt die Masse eine entscheidende Rolle: die gehen ja auch nicht hin!

Genauso umgekehrt: wenn alle dahin gehen, dann gehe ich auch hin.


Brynhild
beantwortet von Brynhild am 7. Januar 2008 00:46
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Das ist eine schwere Frage ... ich habe mal als Studentin aus der Ferne miterlebt wie drei Skinheads einen Punk zusammengeschlagen haben. Das war lange vor der Mobiltelefonzeit und ich stand bestimmt 200 Meter entfernt. Außer mir war niemand auf der Straße. Ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, dass ich helfen sollte aber gegen die drei großen Kerle keine Chance hätte. Der Gedanke an dieses Zögern in mir verursacht mir heute noch Unbehagen. Zum Glück haben die dann wenige Augenblicke später von ihm abgelassen und sind verschwunden so dass ich dann doch hinüber rennen und helfen konnte. Aber heute, wo ich doch denke dass ich etwas mehr Courage habe als damals, bin ich mir sicher dass ich wieder zögern würde. Egal was ich mir einrede. Niemand kann vor dem sicheren Computer sitzend eine Aussage darüber machen, wie man in so einer Situation handeln würde.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 6. Januar 2008 23:50
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Auf dem Überwachungsvideo vom Überfall auf den Rentner in München waren keine weiteren Menschen zu sehen - kann es sein, dass diese Übergriffe passieren, wenn nur Täter und Opfer anwesend sind (es war ja spät abends)?

Mich wundert nur, dass an den Überwachungskameras keine Menschen sitzen, die das ganze Geschehen überwachen/kontrollieren - ich denke, das muss sein, damit man gerade bei solchen Taten einschreitet....?

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 6. Januar 2008 23:51

Bei dem ersten Überfall gab es schon im Zug ein Problem.

Kommentar von 04fd57a1ebd491be88a2843240f4f914smallFrohnatur am 7. Januar 2008 00:03

Ich kann mir vorstellen, dass dort Menschen waren, die aber einen großen Bogen um den Tatort gemacht haben.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 6. Januar 2008 23:47
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Das ist nicht nur in Deutschland so.

Versuche mal dazwischenzugehen, wenn Du keine Waffe hast. (Mit Waffe habe ich das schon getan, aber ohne denke ich gar nicht daran.)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 6. Januar 2008 23:50

Mit Waffe? Dann bist du doch vor der Justiz der Agressor und wirst für dein Einschreiten noch bestraft.

Kommentar von 3fbf5ae46c56cf6a0189124c48debdfcsmallWolfRichter am 6. Januar 2008 23:55

Verbreitetet Irrtum.

Ich erinnere mich an ein Urteil, in dem es darum ging, daß jemand ein illegales Schußgerät mit tötlichen Folgen zur Notwehr eingesetzt hatte. Er wurde natürlich freigesprochen. OK: Für das illegale Schußgerät, das dabei entdeckt wurde, mußte er ein Bußgeld zahlen.

Kommentar von D5e2b26c84d5b6e2ba03e80b0e6c8220smalllittletiger am 6. Januar 2008 23:53

@WolfRichter: genau das meine ich. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dazwischen gehen würde, wenn die Aussichten, daß ich eine auf den Schädel krieg sehr gut stehen.
Ich denke es handelt sich um den angeborenen Selbstschutz, wenn man sich da eher raushält und nichts unternimmt.


Bedburdyck
beantwortet von Bedburdyck am 7. Januar 2008 01:38
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Ein Aspekt wurde hier noch nicht erwähnt. Kommt ein Unbeteiligter beim Eingreifen in solch einem Fall zu schaden, wird er vom Staat meistens allein gelassen und bleibt auf seinen Kosten sitzen.

Mehr noch, die Täter, da meist mittellos, bekommen vom Staat einen Anwalt gestellt, das Opfer muss den aus der eigenen Tasche bezahlen.


littletiger
beantwortet von littletiger am 6. Januar 2008 23:46
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Mir fällt da spontan ein Bild mit drei Affen ein: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.
Das trifft leider auf die meisten zu. Teilweise wahrscheinlich weil die Leute zu viel Angst davor haben selbst angegriffen zu werden.


anonym
beantwortet von Patrycja2202 am 6. Januar 2008 23:52
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Ich denke weil sie ANGST haben.


anonym
beantwortet von Micha01 am 6. Januar 2008 23:52
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Wegschauen ist sicherer und bequemer als Hilfe zu leisten. Oft würde schon ein Anruf beim Notruf genügen,um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.


Tonica
beantwortet von Tonica am 7. Januar 2008 00:01
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Vor ein paar Jahren erzählte mir mein Kind, das unten vor der Tür eine Frau zusammengeschlagen wird. Ich habe die Polizei gerufen und bin mit meinem Hund an der Leine dorthin gegangen. Die ganze Nachbarschaft war schon da, aber alle schauten zu (Rentner). Als die Polizei kam waren sie alle verschwunden. Ich habe Sie drauf angesprochen,und erstaunliche Antworten bekommen: Wenn wir die Polizei rufen, müßen wir den Einsatz zahlen; wenn ich den Rettungswagen rufe, und die Frau hat kein Geld muß ich das bezahlen; wenn ich die Polizei rufe muß ich vor Gericht; ich weiß ja nicht, warum der Mann die Frau verprügelt, vielleicht ist es ja seine und sie hat es nicht besser verdient; das geht mich nichts an. Ich denke, das Viele sehr viel Angst haben vor möglichen Konsequenzen. L.G.

Kommentar von Micha01 am 7. Januar 2008 00:08

Da können die lieben Nachbarn aber froh sein, daß sie nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angezeigt wurden.

Kommentar von sattva44 am 7. Januar 2008 00:09

Das ist DER Punkt!!! Wenn ich eingreife und mit angemessenen Mitteln (auch ein Stock wirg u,U, als "Waffe"angesehen) Straftaten verhindere, laufe ich massive Gefahr, vom "Rechtsstaat" verfolgt zu werden. Und trotzdem würde ich wieder draufhauen um zu verteidigen!!!! Danke Deutschland!!!

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 7. Januar 2008 00:17

Ich kann das nicht nachvollziehen, ein Anruf bei der Polizei kostet nix und der betroffenen Person wird geholfen.Ich habe noch nie weggeschaut und habe noch nie deshalb Ärger gehabt. L.G.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 7. Januar 2008 00:19

Es ging aber ums (direkte) Eingreifen und nicht ums telefonieren bzw. Hilfe holen.

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 7. Januar 2008 00:25

Wo fängt das Eingreifen an und wo hört es auf? Wenn ein 16jähriger Bengel einen 5jährigen verprügelt geh ich sofort dazwischen. Wenn ich ein Unfallopfer finde helfe ich auch sofort. Wenn 25 Männer auf 25 Männer losgehen, ruf ich besser die Polizei. L.G.

Kommentar von 86bb33755628454af74f88f047ec894asmallbitmap am 7. Januar 2008 02:04

Ein-greifen wie der Name schon sagt. Ich würde es in den von dir beschriebenen Situationen genau so machen wie du.

Was mir aufstößt ist eine Pauschalverurteilung (hier an anderer Stelle geäußert) von Menschen ('' ...feige ... keine Zivilcourage...''), die eben nicht ein-greifen. Zumindest gibts einige Gründe, warum man sich nicht dazwischen wirft, wenn die Verprügler stärker sind als man selbt, Waffen haben (ich habe Angst wenn jemand mit nem Messer auf mich losgeht).

Kommentar von sattva44 am 7. Januar 2008 00:24

greif mal ein und du wirst erleben was passiert :-(

Kommentar von Simple_avatar5smallTonica am 7. Januar 2008 00:35

Wie schon geschrieben, wenn sich 50 Leute prügeln geh ich nicht mehr dazwischen. Das ist nur dumm. Aber jeder ist doch in der Lage, einzuschätzen, ob ein Einschreiten sinnvoll oder gefährlich ist. Es wird nicht erwartet sich selbst in Gefahr zu bringen. L.G.


DrLove
beantwortet von DrLove am 7. Januar 2008 00:45
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bei der heutigen brutalität tut jeder, der sein lebenslicht nicht selbst ausgeblasen bekommen will, gut dran, nicht selbst dazwischen zu gehen.
feige?
mitnichten!
was nutzt es dem angegriffenen, wenn mich die täter auch noch krankenhausreif prügeln? mal eben gar nix!
also, wenn keine möglichkeit zum hilfe rufen (polizei, notrufknopf, etc.) vorhanden ist und mehrere hochgradig gewalttätige schläger auf einen losgehen, dann - sorry, aber ist so - tue ich alles, um nicht selbst die fresse dick zu bekommen!


suesszahn
beantwortet von suesszahn am 7. Januar 2008 01:38
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@DrLove..so sieht es aus...habe auch mal in einer schlimmen gegend gewohnt ist 16 jahre her...wenn es da ärger gab und man(n) prügelte sich und einer ging zu boden war die sache erledigt...wenn ich sehe wie zwei feiglinge aus dem hinterhalt auf einen wehrlosen mann einprügeln (diese prutalität) der auf dem BODEN liegt weiß ich nicht ob ich dazwischen gegangen währe...früher mit sicherheit dicke lippe gut is...aber heute muß ich angst um leib und leben haben...und ich habe familie die mich noch braucht...schade das es so ist...leider...

Kommentar von 5df7058b97f13b311b72b8071e27817bsmallBedburdyck am 7. Januar 2008 02:56

...und von unserem Staat kannst du in so einem Fall keinerlei Hilfe erwarten.

Alle Fürsorge des Staates gilt den Tätern, nicht den Opfern!

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7smallsender am 7. Januar 2008 03:00

Weißer Ring...


Elster79
beantwortet von Elster79 am 7. Januar 2008 08:32
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Ich würde dazwischengehen, ich bin schon einige Male in solche Situationen gewesen und habe immer versucht zu helfen. Entweder indem ich selber eingeschritten bin, oder wenn nicht anders möglich, indem ich Hilfe geholt hab.. Nur einmal habe ich mich Schwach und Hilflos gefühlt, als ich plötzlich inmitten einer Massenschlägerrei in der Disko wo ich arbeitete stand, zwischen dem Sicherheitspersonal und etwa 50 Gästen. Uns selbst da hab ich mich noch gewehrt und einem der Schläger mit der Getränkekiste in meiner Hand eins in die Seite gegeben. Feige wechschauen um bloss keinen Ärger zu bekommen!!! Nein, das kann ich nicht. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn jemd Stirbt oder schwer verletzt wird, nur weil ich Angst hatte, vor eventuellen rechtlichen Folgen. Wenn mein eigenes Leben bedroht ist versuche ich anders zu Helfen (polizei, etc) aber nicht helfen? Nein niemals!!!! Ich könnte mir selber nicht mehr in die Augen sehen!


Guiseppe1960
beantwortet von Guiseppe1960 am 6. Januar 2008 23:53
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Weil sie Angst haben, selber eins auf die Rübe zu kriegen...

Kommentar von 1a5789ccccd7ff54fa95a4aa6495c1e1smallBrynhild am 7. Januar 2008 01:04

Ist das denn verwerflich? Angst haben ist doch in so einer Situation eher der gesunde Normalzustand wenn man nicht gerade Mr.Universum ist oder einen schwarzen Gürtel hat

Kommentar von 6d6a81ba44bb1c79cff9d90203578dc4smallGuiseppe1960 am 8. Januar 2008 06:48

Ich hab' ja nicht geschrieben, dass das verwerflich ist! War nur 'ne neutrale Zustandsbeschreibung...


elsni
beantwortet von elsni am 7. Januar 2008 08:18
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Was soll man tun? Das Problem ist: Ist man unbewaffnet muss man selbst um seine Gesundheit fürchten. Ist man illegalerweise bewaffnet und gibt den Tätern was sie verdienen ist man selbst der Täter. Man kann also nicht unbeschadet aus der Situation herauskommen. In der Situation wäre ich mir selbst der nächste und würde stiften gehen und in der nächsten dunklen Ecke einen Notruf absetzen. Vorausgesetzt dass keine anderen Leute da wären die man mobilisieren könnte.


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