Warum glaubt man an einen Gott?

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27 Antworten

Wer Religion braucht, um Probleme zu überwinden, ist eigentlich im Christentum falsch. Eine "Figur der Phantasie" ist Gott mit Sicherheit nicht. Gott ist überhaupt keine Figur, keine Person und auch kein übernatürliches Wesen. Denn all dies ist Seiendes, Gott aber ist der Seiende (daher auch auf griechischen Ikonen das ὁ ὠν). Gott ist (zumindest für Gläubige) der Seiende, der alles im Sein erhält. Natürlich ist es absurd, an einen alten Mann mit altem Bart zu glauben oder an sonst ein Gespenst. Es ist meiner Meinung auch absurd und pervers, Gott zu beweisen zu versuchen. Das würde "Glauben" ja total unnötig machen. Dann wäre unsere Freiheit genommen, denn man würde uns ja eigentlich zwingen, seine Existenz anzuerkennen. Glaube würde nicht mehr existieren. Das macht dann eben den Glauben aus. Und ich habe kein Problem mit Atheisten. Man kann sich auch mit vielen Atheisten gut unterhalten, aber gar viele wollen den Glauben polemisch verbieten.

Und gibt es eigentlich für einen Atheisten ein Problem daran, dass Christen einfach nicht so in Verschwendung und Hingabe der Triebe leben, sondern eher demütig leben?

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Hallo Jonyle,

dass Deine oder ähnlich lautende Fragen immer wieder gestellt werden, hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Evolutionstheorie, die das Vorhandensein eines Schöpfers ausschließt, weit verbreitet ist und eine große Anhängerschaft gewonnen hat. Bereits in der Schule werden die Schüler mit dieser Lehre vertraut gemacht und geraten so, was den Glauben an Gott betrifft, oft sehr stark ins Wanken. Die Frage, die sich hier stellt ist jedoch die: Ist die Evolutionstheorie wirklich eine Tatsache, was viele behaupten? Um sich selbst ein Bild zu machen, ist es wichtig, Tatsachen von Behauptungen zu unterscheiden.

Eine wissenschaftliche Tatsache ist, dass Evolution im "Kleinen" stattgefunden hat und auch heute noch zu beobachten ist. Man spricht hier von "Mikroevolution" und meint damit Entwicklungen, Anpassungen und Veränderungen innerhalb einer Art (wobei hier der Artbegriff etwas weiter zu fassen wäre als er im allgemeinen durch den Begriff "Biospezies" beschrieben wird). Daraus leiten Vertreter der Evolutionstheorie ab, dass durch viele kleinere Teilschritte eine Entwicklung von einer Art zu einer anderen stattgefunden habe; man spricht dabei von Makroevolution. Makroevolution ist jedoch weder je beobachtet worden, noch zeigen die fossilen Zeugnisse eindeutig, dass diese großen Veränderungen tatsächlich stattgefunden haben. Die Belege, auf die die Evolutionstheorie zurückgreift, sind zum Teil interpretierbar, d.h. sie lassen mehrere Deutungsmöglichkeiten (auch in Richtung Schöpfung) zu. Im Klartext heißt das: Die Evolutionstheorie ist ein zwar ein wissenschaftlicher Rekonstruktionsversuch von lange zurückliegenden Ereignissen, der sich auf zahlreiche Belegen stützt, die jedoch nicht so eindeutig und unzweifelhaft sind, dass aus der Theorie eine Tatsache wird.

Im Vorwort zur Jahrhundertausgabe von Darwins Entstehung der Arten (London,1956) heißt es: „Wie wir wissen, gibt es unter den Biologen viele verschiedene Meinungen, nicht nur über die Ursachen der Evolution, sondern sogar über deren eigentlichen Verlauf. Diese Unterschiede existieren, weil die Beweise nicht befriedigen und keine bestimmten Schlüsse zulassen. Es ist deshalb durchaus berechtigt und angebracht, die Aufmerksamkeit der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit auf die Meinungsverschiedenheiten über die Evolution zu lenken“ (von WR.Thompson, dem damaligen Direktor des Commonwealth Institute of Biological Control in Ottawa [Kanada]). An dieser Aussage hat sich auch nach 60 Jahren Forschung nichts Wesentliches geändert. Der Evolutionstheorie fehlt es, entgegen anderslautenden Bekundungen von Evolutionsbefürwortern, weiterhin an Eindeutigkeit und Unzweifelhaftigkeit. Daher bleibt auch für den modern denkenden Menschen des 21. Jahrhunderts genug Spielraum für den Glauben an einen Schöpfer.

Wenngleich auch der Glaube an einen Gott nicht wissenschaftlich zu beweisen ist, so offenbart dennoch die Natur vieles, was auf einen intelligenten Planer und Designer schließen lässt. Ich spreche hier nicht von einem Gott, der die Abläufe in der Natur ständig steuert und überwacht (was auch gar nicht nötig ist, da diese von den Naturgesetzen bestimmt werden), sondern von dem Urgrund aller Dinge, von dem, der das Leben in Gang gesetzt und der bestimmte Grundarten der Lebewesen ins Dasein gebracht hat, die sich dann im Laufe der Zeit durch Veränderung der Gene und Anpassung weiterentwickelt haben.

Welche Merkmale der Lebewesen deuten denn auf einen Designer des Lebens hin? Nun, hier gibt es einen überaus reichhaltigen Fundus. Ich möchte hier einige Tiere herausgreifen, die aufgrund bestimmter Konstruktionsmerkmale für einen bestimmten Wissenschaftszweig, die Biomimetik, von Bedeutung sind. Einige dieser Lebewesen sind so genial konstruiert, dass man versucht, bestimmte Merkmale nachzuahmen und sie in Wissenschaft und Technik nutzbar zu machen.

Da ist z.B. der Buckelwal zu nennen, der nicht nur durch seine Größe (12 Meter lang, 30 Tonnen schwer) beeindruckt, sondern auch durch die Art und Weise, wie er seine Nahrung (Krill und kleine Fische) fängt. Sobald er einen Fischschwarm ausfindig gemacht hat, schwimmt er unter diesen und erzeugt durch spiralige Bewegungen beim Auftauchen eine Art Vorhang aus Luftblasen, der die Fische an der Wasseroberfläche gefangen hält und für den Wal so zu einer leichten Beute werden lässt.

Forscher haben nun herausgefunden, dass dem Buckelwal die sehr engen Kreisbewegungen, die er beim Beutefang vollbringen muss, durch eine Besonderheit in der Form seiner Brustflosse gelingt. Diese ist nämlich nicht glatt, sondern mit knotartigen Hautverdickungen, den sog. Tuberkeln, versehen, die ihm einen höheren Auftrieb verleihen und zu einen geringeren Strömungswiderstand führen. Dieses besondere Konstruktionsmerkmal versucht man sich inzwischen bei der Konstruktion von Flugzeugflügeln nutzbar zu machen. Tragflächen, die die Form der Brustflosse des Buckelwals, nachahmen, würden zum einen die Flugsicherheit erhöhen und zum anderen würde man weniger bewegliche Steuerflächen benötigt, was wiederum zu einer Vereinfachung der Wartungsarbeiten führen würde. Biomechaniker rechnen damit, dass eines Tages sämtliche Düsenverkehrsflugzeugen mit entsprechenden Tragflächen ausgestattet sein werden. Auch bei der Herstellung von Schiffsrudern, Wasserturbinen, Windrädern und Rotorblättern versucht man die Kenntnisse in Bezug auf die besonderen Form der Brustflosse des Buckelwals umzusetzen.


Für Bioingenieure ist das Belüftungssystem eines Termitenbaus interessant. Termitenhügel, die in der Regel nur aus Erde und Speichel bestehen und bis zu 6 Meter Höhe erreichen, zählen zu den Meisterwerken der Baukunst. Trotz großer Temperaturschwankungen von über 40 Grad, wird mittels verschiedenen Kammern, Galerien und Gängen, die Temperatur in dem Termitenhügel eine konstante Temperatur von 31 Grad gehalten, die für die Aufzucht einer Pilzart notwendig ist, die den Termiten als Nahrungsgrundlage dient. Die Termiten haben auch an entsprechenden Stellen Belüftungslöcher angelegt, die je nach Außentemperatur, geöffnet bzw. geschlossen werden.

Dieses ausgeklügelte Belüftungssystem haben sich Bioingenieure in Simbabwe zunutze gemacht. Sie haben ein Bürogebäude erstellt, das ähnliche Merkmale wie der Termitenhügel aufweist, wodurch die Energiemenge, die das Gebäude benötigt, um ein Zehntel reduziert werden konnte.


Als drittes Beispiel, wie Vorlagen aus der Natur in der technischen Anwendung nutzbar gemacht werden können, möchte ich den lichtabsorbierenden Schmetterlingsflügel anführen. Die Flügel mancher Arten des Schwalbenschwanzes fangen das Sonnenlicht besonders gut ein, da sie zum einen sehr dunkel pigmentiert sind und zum anderen mikroskopisch kleine überlappende Schuppen auf ihren Flügeln aufweisen. Auf diesen wiederum befinden sich wabenförmige Öffnungen, die durch Längsrippen voneinander abgeteilt sind. Diese Längsrippen leiten das Licht in die Öffnungen, was dem Schmetterling hilft, sich im Sonnenlicht besser aufwärmen zu können.

Über die geniale Konstruktion des Schmetterlingsflügels heißt es in Science Daily: "Auch wenn Schmetterlingsflügel zu den empfindlichsten Strukturen in der Natur gehören, haben sie Forscher dennoch zu einer neuen Technologie inspiriert, mit deren Hilfe man aus Wasser und Sonnenlicht die Produktion von Wasserstoffgas  — einem Biotreibstoff der Zukunft  — verdoppeln kann." Möglichkeiten in der Anwendung sieht man auch bei der Herstellung optischer Geräte und von Solarzellen.

Welche Schlüsse kann man ziehen, wenn man diese raffiniert entworfenen Konstruktionsmerkmale einiger Tieren betrachtet? Ist es glaubhaft anzunehmen, dass sie das Produkt einer langen Reihe zufälliger Entwicklungen sind? Oder steckt mehr dahinter. Der Biochemiker Michael Behe schrieb diesbezüglich: "Der starke Eindruck von Design erlaubt ein entwaffnend einfaches Argument: Wenn es aussieht, läuft und schnattert wie eine Ente, dann sind wir berechtigt zu schließen, dass es eine Ente ist  — solange es keinen zwingenden Beweis des Gegenteils gibt...Design sollte nicht übersehen werden, bloß weil es so offensichtlich ist" (New York Times, 7. Februar 2005). 


Und zum Schluss noch folgende Überlegung: Wenn schon die Nachahmung bestimmter Konstruktionsvorbilder der Natur ein großes Maß an Wissen und Intelligenz erfordert, wie viel mehr dann der Entwurf und die Herstellung des Originals? Erfordert es nicht eine Menge an Glauben, davon überzeugt zu sein, dass solch intelligenten Leistungen in der Natur einfach nur aus sich selbst heraus entstanden sind? Reichen die "Kräfte der Natur" wirklich aus, um all diese gut durchdachten und komplexen Systeme hervorzubringen?

LG Philipp


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'Glauben' ist keine Sache des Verstandes, sondern eine emotionale Angelegenheit, ein tiefes Bedürfnis bei vielen Menschen.

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Kommentar von hummel3
15.10.2016, 16:42

'Glauben' ist keine Sache des Verstandes, ....

Ich finde es gilt auch umgekehrt, nämlich dass der Glaube aufgrund von "verstehen" erst beginnt.

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Es soll eine bestimmte Hirnregion geben, die dafür verantwortlich ist. Bei manchen Menschen ist diese Hirnregion aktiv (die glauben an Gott) bei anderen nicht (die glauben nicht an Gott).

Wäre eine simple Erklärung, aber denkbar.

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Weil man es kann. Man glaubt an etwas Höheres, weil das Gehirn das kann. Die Fähigkeit ist nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt, aber viele haben ein religiöses Grundbedürfnis bzw. wollen letzte Fragen mit dem Hinweis auf etwas Höheres gelöst wissen. Worin der evolutionäre Vorteil des Glaubens gelegen haben mag, ist noch umstritten, aber man kann sich leicht vorstellen, dass Menschen mit einem Glauben eine größere Überlebenswahrscheinlichkeit hatten als solche ohne. Ganz zu schweigen davon, dass Anführer sich den Glauben zu Nutze machen konnten.

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Glauben ist eben glauben und nicht wissen. 
In allen Religionen gibt es Schriften, die zu ihrer Zeit meist entstanden, um moralische Regeln im Miteinander zu schaffen und um bei Unerklärbarem wie dem Tod eine Ruhe zu finden, um das Leben weiter meistern zu können. Irgendwann kommt jeder an den Punkt, an dem er sich die Frage nach dem Sinns des Lebens stellt. Die Beantwortung ist ganz individuell und jedermanns Privatsache.
So sollte auch Glaube Privatsache sein und keine Begründung für Kriege, Ausgrenzung und allerlei Arten von Machtergreifungen. 

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Hallo Jonyle,

Hallöle, könnt Ihr mir sagen was unsere Mitmenschen dazu bewegt, an
einen Gott zu Glauben, obwohl seine Existenz doch keineswegs bewiesen
ist und für mich absolut absurd.

Wird wohl an einer gewissen "Veranlagung", liegen wenn sie verstehen was Ich meine. Es gibt halt Menschen denen das Bedürfnis nach "übernatürlichem", liegt und manchen halt nicht.

Mir ist bewust, dass Religion dabei hilft Probleme zu überwinden, aber
wie kann man seine Handlungen mit einer Figur seiner Phantasie
begründen?

Religion hilft nicht wirklich direkt Probleme zu lösen, nur damit ihnen das mal klar ist. Der Glaube bzw. die Einstellung tut dies, aber die kann man auch ohne Reli haben.

Ich schätze, dass man sich quasi "dahinter", versteckt oder sich darauf besser berufen kann, ist jetzt etwas schlecht erklärt von mir Ich weiß, aber das sind die ersten die mir dazu einfallen.

LG Dhalwim

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Du kannst im Internet auch nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

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Hallo Jonyle,

Es ist ja kein blinder glaube. Mein glaube wurde immer stärker je mehr ich Gott Raum gab in meinem Leben zu wirken. es ist ein glaube der durch viele Erlebnisse gewachsen ist und immer noch wächst. 

Es ist toll zu wissen sich nicht selbst durchs Leben kämpfen zu müssen sondern darauf zu Vertrauen das jemand da ist der einem immer Versorgt. 

 

Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer tägliches Leben - darum, ob ihr genug zu essen, zu trinken und anzuziehen habt. Besteht das Leben nicht aus mehr als nur aus Essen und Kleidung?  26 Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie.  27 Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein.  28 Und warum sorgt ihr euch um eure Kleider? Schaut die Lilien an und wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und nähen sich keine Kleider.  29 Trotzdem war selbst König Salomo in seiner ganzen Pracht nicht so herrlich gekleidet wie sie.  30 Wenn sich Gott so wunderbar um die Blumen kümmert, die heute aufblühen und schon morgen wieder verwelkt sind, wie viel mehr kümmert er sich dann um euch? Euer Glaube ist so klein!  31 Hört auf, euch Sorgen zu machen um euer Essen und Trinken oder um eure Kleidung. 32 Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse.  33 Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.  34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug. Quelle: Die Bibel Mathäus 6, 25-34

Manchmal hat Gott ganz andere Pläne als ich... Aber ich weiss, dass seine Pläne immer besser sind als meine eigenen ;) 

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Einfache Antwort: Indoktrination

Die meisten Menschen glauben an Gott, weil ihnen das von ihrem Umfeld als richtig beigebracht wurde.

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Kommentar von Agentpony
15.10.2016, 17:03

In der Präsentation ein bissel dramatisch, aber ein schönes Video.

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Die Existenz Gottes nicht "bewiesen" (Ps.53,1-2) ??

Wer hat wohl alles erschaffen (1.Mose 1,1: 1,26; Röm.1,20) ?

Die "Religion" hilft allerdings, dem "Gott dieser Welt" (Offb.12,9) sein Vorhaben durchzusetzen (Offb.6,2-8), die Menschheit zu vernichten (1.Mose 3,1-6; Offb.17,1-6).

In Gottes Reich werden alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (Offb.20,5.12).

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Das ist genauso eine Schlußfolgerung von Beobachtungen wie in der Naturwissenschaft.

z.B. schließt man von von der Ausdehnung des Universums auf einen Urknall - dieser ist auch nicht bewiesen.

oder von der Beobachtung der Arten unter verschiedenen Lebensbedingungen darauf, dass alle aus einer Anfangsart bzw aus einer Zelle entstanden sind.

So schließt man aus der Tatsache , dass Bücher über Gottes Anweisungen zu Propheten und dem auserwählten Volk Gottes erzählen mit seinen Wundern, über Erscheinungen und Sprechen von Gott, Engeln, Maria und Verstorbenen zu lebenden Menschen, von Wundern in unseren Tagen darauf, dass es Gott gibt.

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Ich kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich uns in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet , zu sein (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Ein wichtiger Punkt, der m. E. für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist. Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant dazu sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Jonyle, die  Existenz Gottes kannst du durch die Natur erkennen. Du mußt nur die Augen aufmachen und nachdenken. Diese Genialität hat kein Zufall zustande gebracht. Menschen können diese Werke nur erforschen, aber niemals nachahmen.

Du fragst dich, wie es sein kann, dass der Glaube hilft, Probleme zu überwinden. Wenn man jung ist, denkt man, man kann alles!  Wird man älter, merkt man, dass man Vieles kann, aber man ist im Zweifel, ob es auch immer der richtige Weg ist. Hat man einen fundierten Glauben und steht an so einem Punkt im Leben, dann sagt ein gläubiger Christ schnell in Gedanken: "Ich weiß nicht weiter, hilf du mir!"

Was dann kommt, ist ein millionenfacher Erfahrungswert - sehr oft augenblicklich  kommt eine unwahrscheinliche Klarheit in dein Bewußtsein und du weißt wohin der Weg führt. Er war in meinem Leben dann immer der richtige! Und das soll durch eine Phantasie-Figur erfolgt sein? In dem einen Moment war noch Chaos und im nächsten schon Klarheit? Das schafft auch mein Gehirn oder mein Unterbewußtsein nicht!  Denn manchmal wäre ich vielleicht einen ganz anderen Weg lieber gegangen.

Heute quäle ich mich erst gar nicht mehr lange mit Unklarheiten ab und bete  schon sehr früh: "Mir fällt nichts ein, hilf du mir!"
Psalm 55:22: „Wirf deine Bürde auf Jehova, und er selbst wird dich stützen." Das ist kein  leeres Versprechen, sondern Millionen von Menschen haben das erfahren, nicht nur ich.

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Kommentar von Ryuuk
16.10.2016, 15:28

Diese Genialität hat kein Zufall zustande gebracht.

So sagst du. Aber was beweist, dass du damit die Wahrheit sagst?

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Die Leute wachsen damit auf, sie werden von den Eltern so erzogen sodass sie keine eigene Meinung bilden können da sie meinen es wäre falsch,... nehme ich an, ich kanns aber nicht wissen da ich nicht an Gott glaube :)

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Kommentar von hummel3
15.10.2016, 19:00

Wenn das der ganze Hintergrund deiner Meinung ist, dann muss ich dir sagen, dass du doch recht wenig darüber weißt, warum Menschen und zumindest Christen, an einen Gott als Schöpfer und liebenden Vater aller Menschen glauben.  

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Warum soll es "widersinnig" sein an die Existenz eines Gottes zu glauben? - Erkläre mir das bitte. Vielleicht schließe ich mich dann ja deiner Meinung an.

Solange aber gilt - Nur weil du,vielleicht aufgrund deiner persönlichen Abneigung oder Ignoranz, oder auch deines Unwissens über tiefere Zusammenhängenicht an die Existenz eines Schöpfers allen Lebensglauben kannst, ist die Richtigkeit deiner Meinung noch lange nicht bewiesen.

Man kann zwar Gott mit menschlichen Mitteln und nach menschlichen Wahrnehmungskriterien nicht beweisen. Das heißt aber nicht, dass es ihn nicht gibt, nur weil es ihn vielleicht auch "nicht geben soll". 

Immerhin gibt es auch Milliarden von Menschen, welche seit Jahrtausenden anderer Meinung sind. Sollten die alle unwissender gewesen sein, also du?

Also beweise mir, dass es tatsächlich "absurd" ist, an Gott zu glauben, oder stelle nicht mehr solche nicht belegbaren Behauptungen auf.

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Kommentar von Ryuuk
15.10.2016, 20:35

Na guck mal einer schau, alle Kommentare weg. Fühlen wir uns heute aber löschfreudig.

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Warum soll die Existenz Gottes nicht "bewiesen" sein (Jes.45,22; Röm.1,17-20) ?

Dies werden alle Menschen begreifen (Offb.20,5), wenn der "Verführer" gebunden wurde (Offb.20,2).

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Da diese Frage täglich hier erscheint, wäre es doch von Vorteil, die Suchfunktion zu betätigen und du findest tausende von Antworten zum Thema. Die  ständige Wiederholung zeigt nur allzu deutlich, dass Gott ein Ärgernis darstellt, einen Stachel im Gewissen, dessen man sich entledigen möchte, indem man ganz einfach gläubigen Menschen die Intelligenz abspricht.

Was wäre das denn für ein Gott, der sich durch menschliche Begrenztheit beweisen ließe wie in der Mathematik oder Physik.! Stattdessen hat Gott sich in der Menschheitsgeschichte oft genug geoffenbart und tut es immer noch - es gibt nur Leute, die es leugnen und nicht wahrhaben wollen. Im Gegensatz dazu glauben Christen den Glaubenszeugnissen der Apostel und ihrer Nachfolger durch die Jahrhunderte.  Auch heute noch zeigt sich der auferstandene Christus denen, die ihn offenen Herzens suchen. Noch heute wird die Verkündigung durch Wunder begleitet.  Gott muss nicht jedem Atheisten erscheinen, um sich zu beweisen. Er hat auch das oft genug getan und Atheisten wurden zu Christen. Entweder man glaubt deren Berichte oder lässt es bleiben.

Ebenso unermüdlich, wie die Frage nach dem Warum hier immer wieder erscheint, werden wir bekennen: Wir glauben an Gott, weil wir die Botschaft von ihm geprüft haben und finden, dass sie uns Antwort gibt, wo unser Fragen nicht zur Ruhe kommt. Deshalb können wir es verantworten, uns auf diese Botschaft einzulassen. Wir glauben an den lebendigen Gott, der hinter allem steht und seine Hand nie wieder von seinen Geschöpfen zurückzieht. Wir haben die Kunde gehört und sie hat uns getroffen und überzeugt.

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Kommentar von mrauscher
16.10.2016, 11:28

Danke für diese sehr durchdachte und schlüssige Antwort, Raubkatze. Das Leben und die Natur sind der allgegenwärtige Beweis, dass Gott lebt. Dass der Zufall so etwas nicht erschaffen kann, damit kommen die Atheisten nicht klar. Sie verbeißen sich in der Unwahrheit, weil ihnen die Wahrheit nicht schmeckt.

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Warum sollte man nciht an einen Gott glauben, wenn seine Ncihtexistenz nicht bewiesen ist ;)

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Kommentar von Ryuuk
15.10.2016, 16:31

Warum sollte man an einen Gott glauben, wenn seine Existenz nicht bewiesen ist?

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