Frage von B4nanenrepublik, 141

Warum glaubt ihr der Bibel und wie steht ihr zu sekulären Staaten?

Beim Durchlesen mancher Textpassagen der Bibel, wird mir schlecht, dass soviele Menschen sowas glauben, was in keinen normalen Augen in irgendeiner Weise plausibel ist.

Beispielsweise Kains Brudermord. Totaler Schwachsinn, finde ich persönlich. Oder die Sünde mit der Schlange. Wer die Bibel zum Teil gelesen hat und manchmal denkt, bzw. gedacht hat, der Religionsunterricht wäre eine Einladung in eine Sekte, der wird mich gut verstehen können.

Damit meine ich nicht, dass alle Gläubigen verrückt sind. Doch man sollte schon ein wenig nachvollziehen, dass man dem ganzen heute weniger Glauben schenkt. Mittlerweile ist eben alles etwas aufgeklärter und offener, worüber ich froh bin, dass einem die Rechte der Freiheit (zumindest in Deutschland) zur Verfügung stehen.

Jegliche Meinung sind gerne erwünscht. Sowohl dafür, als auch dagegensprechende. Erklärungen und Begründung zu einer Behauptung, bzw. Meinung wären wünschenswert.

Antwort
von oelbart, 68

Warum ist Kains Brudermord nicht plausibel?

Außerdem: Die wenigsten Gläubigen der heutigen Zeit nehmen die Bibel wörtlich. Gerade die Genesis-Geschichten sind Geschichten aus alten Zeiten, die erklären sollen, wie Gott ist und warum die Welt erschaffen wurde - nicht aber, WIE das genau vonstatten ging.
In der wissenschaftlichen Theologie geht es heutzutage zu großen Teilen darum, Texte in ihren historischen Kontext einzuordnen (um sie anhand dessen interpretieren zu können)

Ich bin übrigens nicht der Meinung, der Religionsunterricht wäre eine Einladung in eine Sekte - bzw, wenn, dann wäre es eine ziemlich miserable. Zumindest mein Religionsunterricht (und ich hatte 13 Jahre lang welchen) war eher eine Prüfung für meinen Glauben als irgendeine Stärkung.

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Die ersten Menschen haben also sofort sprechen gelernt, konnten Beziehungen aufstellen und Emotionen vermitteln und dann noch (der erste geborene "Erdsohn")  als Leibesmörder identifizieren. Alles klar, mein Freund.

Antwort
von tinimini, 15

Die Bibel soll nicht wörtlich genommen werden, sondern der Sinn der Geschichten soll erkannt werden.

Kain bekam das Mal zum Schutz und nicht zur Strafe, mir ist es ein Anliegen, dass Kain hier rehabilitiert wird. In unserer jüdisch christlichen Geschichte steht er als der Bösewicht da. In diesem Stadium haben wir auf einmal den Bauern und den Herdenbesitzer – und das sind Kain und Abel. Bauer und Herdenbesitzer waren schon damals zerstritten, sie waren es und  die ganze Geschichte hindurch  und sie sind es bis heute. Kain und Abel waren wirklich zerstritten . Wir lesen es auf merkwürdige Art in diesem Text. Sie gehen und reden miteinander. Der Text sagt uns nicht, was sie miteinander geredet haben. Aber es besteht Grund zur Annahme, dass sie konkurrieren.
Sie reden schon auf dem Weg zum Feld miteinander. Mich wundert es, dass keine himmlische Stimme, also Gott, zu einem von beiden spricht. Woher wissen die denn, dass geopfert werden soll? 
Wir sollten doch annehmen, dass eine himmlische Stimme kommt und Gott oder ein Engel sagt: "Also Kinder, ihr habt hier herrliche Kühe. Opfert doch einmal davon!" Es gibt von Anfang an genug Engel. Doch das geschieht nicht. Für die ganze Geschichte der Menschheit ist wichtig, dass die beiden das innere eigene Anliegen und Bedürfnis  haben, zu opfern. Davon leitet sich nachher auch die Konkurrenz zwischen den beiden her ab. In der Bibel steht, dass jemand beobachtet, wie das eine Opfer angenommen wird und das andere nicht. Das ist sozusagen ein Pressebericht. Nicht Gott selbst sagt dies. Das heißt, die beiden Brüder streiten sich untereinander darüber, was angenommen wurde und was nicht, was schöner und was besser ist. Gott spricht nicht.

Gott sagt dann: "Hättest du das Rechte getan, dann wäre dein Opfer möglicherweise angenommen worden, aber damit will Gott ihn warnen. Das ist eine Warnung. Gott sagt: "Hör zu! Ich sehe, was bei dir los ist. Du hast einen inneren Groll. Achtung!" Er warnt ihn. Hier kommt es zur großen Aussage für uns und für alle Menschen: "Die Sünde, die große Versuchung, wird immer da sein." Gott hat keinen Groll. Er warnt den Kain. "Was ist los mit dir", sagt er. Das haben Sie doch eben so schön vorgelesen: "Warum hast du einen Groll in deinem Herzen?" Das fragt Gott den Kain. "Die Sünde wird immer vor der Tür lauern. Du kannst sie überwinden." Aber Kain überwindet sie nicht.
Aber der Groll ist doch verständlich! Wenn mein Opfer nicht angenommen wird, dann ärgere ich mich. Das ist doch der Ablauf. Aber wie können wir sagen, dass das Opfer nicht angenommen wurde? Der Kain sieht es nur so! Und das ist die Sünde, das ist das Vergehen. Niemand hat gesagt: "Pfui, Kain! Dein Opfer ist nicht schön." Niemand hat das gesagt. Nur er selbst sieht es so. Die Wahrnehmung des Opfers, die Sie vorgelesen haben, kommt nicht von Gott, sondern von den Brüdern untereinander, die sich gegenseitig beschimpfen: "Mein Opfer ist schöner und dein Opfer ist nicht so schön." Wobei ich jetzt etwas parteiisch werden möchte und es dem Abel übel nehme, dass er ein Tier getötet hat. Er war der Erste, der ein Tier tötet, um es zu opfern.
Er opferte wahrscheinlich einen wirklich fetten Hammel. Und darauf ist er stolz und sagt: "Das hat der liebe Gott angenommen." Das ist keine Aussage Gottes. Während Kain von den Früchten der Erde, von seiner Ernte gibt.
Das ist doch eigentlich ein schönes Opfer. Doch bis in das Neue Testament und bis jetzt wurde das immer so dargestellt, als sei Abel der "kleine, arme Abel" und der Kain der Böse. Ich weiß nicht, ob wir da mit der Auslegung so recht haben. Ich halte den Abel für ein Schlitzohr.
Hat er vielleicht seinen Bruder hereingelegt? Mir gefällt bei Kain so manches, er hat einfach eine schlechte Presse. Er steht plump da und kann sich nicht artikulieren. Wir haben nun schon Adam, Eva, Kain und Abel und er ist der Erste in der ganzen Familie, der imstande ist zu sagen: "Ich habe gesündigt." In dieser deutschen Übersetzung kommt das nicht so zur Geltung. Es gibt die Stelle, in der er hadert: "Ist denn mein Vergehen zu groß, um es zu ertragen?" In dem Sinne: "Das kann kein Mensch aushalten, was hier angedroht ist." und genau das beschreibt der hebräische Begriff, der hier vorkommt. Der Begriff sagt deutlich: "Ist denn meine Sünde zu schwer, um sie zu vergeben?" Das ist eine gestammelte Bitte um Vergebung. Und das ist groß. In der jüdischen und christlichen Tradition wird es später ganz groß herausgestellt: Wenn man gesündigt hat, und sieht es ein, kehrt um und bittet um Verzeihung, dann kommt einem Gott entgegen. Gott ist gütig und nicht Rachsüchtig. Der Mensch denkt, das, wenn er etwas tut Gott darauf dann reagiert, im guten , so wie im Bösen. Das liegt daran, dass die Menschen das so sehen. Heute noch ist es so, dass gesagt wird: "Du bist doch selbst schuld!" Wenn irgendetwas schief geht, dann sagen die Leute doch bis heute: "Das geschieht dir recht! Du hättest dich bloß anders verhalten brauchen, dann wäre diese Sache nicht schief gelaufen!

Er sagt im Grunde: "Du bekommst nie wieder einen Fuß auf den Boden. Du wirst Hunger leiden." Dann kommt Kain mit diesem Schuldbekenntnis und dann relativiert es sich. Gott müsste normalerweise sagen: "Wenn Kain den Abel erschlagen hat, dann sollen die anderen, die ihn treffen, Kain erschlagen." Aber es geschieht genau das Gegenteil. Gott schützt Kain gegen mögliche Angreifer. Es heißt, dass derjenige, der dem Kain ein Leid antut, siebenfach bestraft werden wird. Das ist doch ganz überraschend und das ist für uns bis heute wichtig. Es gibt noch heute im Orient die sich selbst ernennenden Rächer. Es gab sie im 20. Jahrhundert auch noch in Europa. Diese Stelle ist ein Aufruf gegen die sich selbst ernennenden Rächer. "Niemand soll Kain bestrafen!", heißt es hier ausdrücklich. Von diesem Zeichen auf der Stirn, oder was immer es auch war, glaubte man Jahrtausende, es sei ein Schandmal. Doch es ist das genaue Gegenteil. Es ist ein Schutzzeichen, es ist ein Bewährungszeichen, so wie heute ein Mensch gegebenenfalls zu Gefängnis verurteilt werden kann, die Strafe aber nicht absitzen muss. Das Kainsmal wurde in der Geschichte als Symbol dafür genommen, dass jemand ein Zeichen auf die Stirn bekommt und damit gezeigt wird, dass er von Grund auf böse ist. Das wurde auch auf ganze Völker übertragen wie zum Beispiel auf die Juden. Auch diesen sei das Kainsmal aufgedrückt worden. Das ist im ein Missbrauch dieser Schilderung in der Bibel. Es ist das genaue Gegenteil, es ist für Kain eine ausgesetzte Strafe. Das ist ein Zeichen des Erbarmens. Gott sagt: "Weil er einsieht, was er getan hat, weil er um Gnade bittet, weil er Vergebung sucht, deswegen wird die Strafe ausgesetzt und er bekommt eine Bewährung." Das ist unglaublich wichtig. Niemand darf sich selbst zum Strafenden ernennen. Es gibt noch heute im Orient Sippen und Stämme, die über Generationen hin strafen und Sippenhaft vollziehen. Dieses Zeichen hier ist gegen Sippenhaft und gegen die Bestrafung über Generationen hinweg. Insofern ist die geläufige Interpretation des Kainsmals völlig falsch. Es ist höchste Zeit, dass wir in unserer Generation darüber sprechen. Denn Papst Johannes XXIII., der Gute, wie man ihn nennt, begrüßte bei seiner ersten Begegnung mit einer jüdischen Delegation diese mit den bekennenden Worten: "Wir sind die Träger des Kainszeichens." Womit er bekennen wollte, dass die Kirche Israel im Laufe der Jahrtausende Böses angetan hat. Das war noch die alte Interpretation des Kainszeichens. Inzwischen spricht es sich herum, dass es ein Bewährungszeichen ist und kein Schuldzeichen. Ich hoffe , ich konnte dir ein wenig helfen !

Antwort
von MarkusKapunkt, 60

Mit dem was du schreibst gebe ich dir in allen Punkten recht. Aber ich muss dich trotzdem etwas bremsen, denn du siehst die Bibel aus einem sehr düsteren Blickwinkel. Wenn man diese Geschichten, die du hier beschreibst, wörtlich nimmt, ist das auch kein Wunder.

Aber man darf eines nicht vergessen: Die Bibel stammt aus einer Zeit, in der es noch kein Fernsehen gab. Die Geschichten sollten unterhalten und gleichermaßen Werte vermitteln, außerdem nicht Erklärbares erklären und den Horizont der Menschen erweitern. Natürlich war es dem antiken Juden, Christen oder auch Jupiter-Anbeter klar, dass es keine sprechenden Schlangen und keine Menschen gibt, die einen Löwen erwürgen können, aber sie waren sich durchaus der Dramatik dieser Geschichte bewusst. Auch heute noh gibt es eine ganze Reihe solcher Geschichten.

Eine ähnliche Funktion haben zum Beispiel auch Comics und Märchen.
Warum denkst du, gehen so viele Menschen bei den Avengers ins Kino? Bestimmt nicht, weil sie denken, es gibt den Hulk wirklich. Allerdings gibt es zwischen den Avengers und der Bibel den Unterschied, dass bei Märchen und Comics der dogmatische Ansatz komplett wegfällt: Ein Märchen oder ein Comic hat von vornherein nicht den Anspruch, als wahr zu gelten, während biblische Geschichten zumindest den Lehrsatz als wahr vorraussetzen. Schon in der Antike hat niemand unbedingt gefordert, dass die biblischen Geschichten wortwörtlich so gelten. Nirgends in der Bibel steht "Dies ist das Wort Gottes, glaubt daran in jedem Detail, oder sterbt!".

Wer es trotzdem so sieht, dem kann auch nicht mehr geholfen werden - er ist ein Fundamentalist. Ein Fundamentalist hat es nötig, ALLES, was in seinem Lehrwerk steht, als absolut wahr vorrauszusetzen, denn ein Fundermentalist kann es sich nicht leisten, im Unrecht zu sein. Seine Aufgabe ist es, immer Recht zu haben, und alle anderen Meinungen als falsch zu entlarven.

Kommentar von spiegelzelt ,

Applaus. Du liegst 100%ig richtig

Kommentar von xXdustinx ,

bei einer sache muss ich dich verbessern..du sagst die bibel soll werte vermitteln und  unterhaltend sein..so stimmt das aber nicht, da die bibel nur für eine bestimmte art mensch gedacht wahr und nicht für die allgemeinheit..nur priester etc konnten sie damals lesen und widergeben.. deshalb kann die bibel nicht als unterhaltung gedient haben...auserdehm ist alles im buch nur sinnbildlich gemeint und soll auf etwas "höheres" aufmerksam machen.. !!

zudehm finde ich es ganz schön respektlos die bibel mit einem comic zu vergleichen..

ich bin zwar alles andere als ein freund der kirche aber über sachen zu reden von dehnen man überhaupt keine ahnung hat, und vergleiche zu bringen die von anfang bis ende faltsch sind bringe nicht ein mal ich..

p.s.sry für die rechtschreibung ;)

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich bin nicht respektlos, und so einen Vergleich habe ich nicht gemacht. Ich habe die Leute, die sich die Mythen und Sagen abends am Feuer erzählten (SO und nicht anders sind sie nämlich überliefert worden, das mit den schriftgelehrten Priestern trifft vielleicht aufs Mittelalter zu, aber nicht auf die Antike) mit den Menschen verglichen, die sich derartige Unterhaltung heute im Kino suchen. Auch in einem Comic steckt sehr viel Mythologie, und manchmal auch eine sehr gelungene Botschaft, die man nicht unterschätzen sollte. Und du unterstellst mir außerdem ohne mich zu kennen, dass ich keine Ahnung habe (habe übrigens Theologie studiert, nur zur Info). Wer von uns beiden ist hier also respektlos?

Antwort
von wfwbinder, 26

Wenn Du unter "gleuben an die Bibel" verstehst, dass ich Wort für Wort alles glaube, dann nein.

Wenn Du unter "glauben an die Bibel" verstehst, dass ich glaube, dass Gott die Welt erschaffen hat, dann ja. ebenso an Jesus..

Zu sekulären Staaten bin ich sehr positiv. Jesus sagte in der Bergpredigt: "gib Gott was Gottes ist und dem Kaiser, was dem Kaiser ist." Also legte Jesus selbst die Grundlage für sekuläre Staaten.

Probleme gibt es nur dann, wenn Menschen, wie es leider die orthodoxen Christen, Moslem, Juden es tun, die Gesetze ihrer heiligen Schriften Wort für Wort in gültiges Recht umgelegt haben wollen.

Wenn wir uns (damit meine ich die drei monotheistischen Religionen) darauf einigen, dass die 10 Gebote (die praktisch in allen drei Religionen Wortgleich sind) gelten, so haben wir doch keine Probleme mit einander.

1. wir sollen unseren Gott ehren

2.wir sollen gottes Namen nicht missbrauchen

3. Wir sollen den Feiertag heiligen (egal ob Freitag Samstag, oder Sonntag)

4. Wir sollen Vater und Mutter ehren.

5. wir sollen nicht töten

6. Wir sollen nicht die Ehe brachen

7. Wir sollen nicht stehelen

8. Wir sollen nicht lügen

9. Wir sollen nicht die Frau eines anderen begehren

10. Wir sollen nicht das Eigentum eines anderen haben wollen.

Gut, ich habe den Text leicht verändert, aber es geht um den Sinn.

Aber mal ehrlich, hättest Du ein Problem mit einem Menschen, der das alles beachtet?

Vermutlich nicht. 

Also könnten wir doch alle in Frieden leben

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Mein lieber Mit-Nutzer von gf.net,

Diese 10 Gebote sind die einzigen Sachen aus der Religion, welche wirklichen Sinn machen. Abgesehen von Gesetz, sollten das die Grundgerechte sein. Also zu denken, ich hätte was gegen Leute. ist überheblich. Im Gegenteil, das sind die einzigst kompetenten Menschen heutzutage.

Kommentar von wfwbinder ,

Natürlich glaube ich nicht, dass Du etwas gegen andere Menschen haben könntest. Das war mehr rethorisch. Ich denke jeder wird kaum etwas gegen Jemand haben, der die 10 Gebote beachtet.

Antwort
von Netie, 9

Es geht ohne Gott in Dunkelheit ....

http://dsa.roeken.de/index.php/Hymne

Aus eigener Erfahrung ...

Antwort
von Zischelmann, 29

Kains Brudermord ist nichts unrealistisches-Lies mal was es heutzutage für schlimme Familienträgödien gibt

Manches in der Bibel ist auch symbolisch gemeint

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Und wie das unrealistisch ist ... Würde es dazu genaueres geben, dann können wir nochmal reden

Antwort
von comhb3mpqy, 35

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Einzige wertvolle dafürsprechende Antwort, neben einer einzig anderen.

Antwort
von JBEZorg, 46

Warum liest du die Bibel wenn du nicht weist woher sie stammt und was sie eigentlich ist? Das ist schon die Ursache deines Problems mit der Bibel. Die Bibel ist sehr wetrtvoller Lesestoff, den übrigens viele wenn nicht die meisten Christen nie vollständig zu sich genommen haben.

Und du bevor du die Bibel sinnlos angreifst solltest erstmal verstehen worum es eigtl. geht bei den Bibelgeschichten wie die von Kain und Abel oder der Schlange, wobei die Schlangengeschichte mehrmals umgeschrieben wurde und kaum noch Originalanteile trägt.

Und wenn du die Atheisten so hoch im Kurs hast, dann beantworte mir warum sie soviel Schwachsinn glauben, von dem nichts in der Bibel steht? Die Bibel oder die Religion ist definitiv nicht dran schuld.

Die Menschen haben ein grosses Problem: sie meiden es wie die Pest für eigenes Denken und Handeln die Verantwortung zu übernehmen. Es zwingt keiner keinen irgeneiner Religion anzugehören. Aber es ist sehr leicht alle eigenen Missgeschichke auf die Religion, den Staat, die Gesellschaft und so weiter zu schieben.

Es ist weder die Bibel noch die Religion, noch irgendein Unterricht, die die Menschen daran hindern mit dem eigenen Kopf zu denken. Es ist die tiefverwurzelte Unsicherheit und sich daraus ergebender Unwille selbst die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Ich lese keine 1000 verschmutzte Seiten mit willkürlichem Dreck, in dem das Niedergeschriebene als wahr gekennzeichnet WURDE und nun als 'es ist nicht ernst gemeint' abgestempelt wird. Und mit sowas kassiert man Geld und Irrglaube, sowie Aufmerksamkeit und ein Platz im Schulunterricht: Durch UNNACHWEISBARE Texte und Sagen über einen sogenannten "HERR" der es ja eigentlich gut mein (sieht man ja...)

Kommentar von KaeteK ,

Keine Ahnung, aber groß mitreden wollen :-(

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Huch!

Kommentar von spiegelzelt ,

@JBEZorg guter Text. Wenigstens einer der denkt wie ich.

Antwort
von Metaluna4, 51

Die Bibel ist ein bronze- bis eisenzeitlicher Erklärungsversuch für das Unverständliche, die zusätzlich in den zahlreichen Überlieferungen von den jeweiligen Wertvorstellungen verbogen wurde.

Das Buch der Bücher als Rahmenregelwerk für ein heutiges (Zusammen-)leben heranzuziehen, halte ich im Einzelfall als liebenswerten Splien, in Staatsform jedoch für äußerst bedenklich.

Religionsfreiheit ist ein hohes Gut in unserem Land, welches wir unbedingt behalten müssen. Aber in der Legislative hat die Religion nichts verloren.

Antwort
von fricktorel, 10

Sorry, ich glaube nicht "der Bibel", sondern "Gottes Wort" (Joh.17,17).

Und das ist nicht "meine Meinung" sondern die von Gott, unserem ewigen Vater (Röm.8,1-17).

Antwort
von chrisbyrd, 12

Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat... 

 - gibt es einen Gott
 - ist dieser Gott erfahrbar
 - hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
 - kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
 - trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
 - bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
 - gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
 - sind Himmel und Hölle Realitäten
 - gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
 - können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen

Antwort
von augsburgchris, 55

Beispielsweise Kains Brudermord

Der ist an der Tagesordnung, heute wie damals. Guckst du keine Nachrichten? 

Kommentar von B4nanenrepublik ,

Dein bescheuerter, kurzer Text zeigt alleine deine Unwilligkeit. Denk nach bevor du schreibst.

Kommentar von spiegelzelt ,

er hat aber recht.

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