Frage von Golem999, 134

Warum sind viele Menschen überzeugt davon das Gott/Allah sich in Büchern offenbart hat.?

Viele Menschen z.b. Christen uns Muslime glauben das Gott sich in bestimmten Büchern offenbart hat.

An alle Gläubigen: Was überzeugt euch davon das eure Religion die richtige ist, warum denkt Ihr das euer Glaubens-Buch das eine ist welches von Gott inspiriert worden ist?

An alle Atheisten, warum denkt Ihr das Gläubige denken Ihr Buch und somit ihre Religion sie die richtige, was denkt ihr überzeugt sie von der göttlichen Inspiration Ihres jeweiligen Glaubensbuches.

Antwort
von Dxmklvw, 41

Bücher sind von Menschen geschrieben, und in ihnen offenbart sich das Denken und Fühlen der Autoren und natürlich oft genug auch deren innere Widersprüchlichkeit.

Bücher sind aber auch geschrieben, um anderen vermeintliches Wissen oder vermeintliche Erkenntnis zu vermitteln, die diese anders nicht haben. Wer schon alles weiß, der braucht kein Buch dazu.

Fraglich ist jedoch, was es nützen soll, alles mögliche informativ zu lernen, wenn man selbst nicht den Charakter in sich hat, der bewirkt, das Gelernte auch richtig anzuwenden. Und wer den passenden Charakter hat, der verwirklicht ihn höchstwahrscheinlich auch ohne Lehrbuch (Naturtalent).

Wenn Gott/Allah als jemand definiert ist, der alles weiß, alles kann und nichts Unsinniges tut, dann ist davon auszugehen, daß er auch genau weiß, wie hinterlistig viele Menschen sind und wie betrügerisch sich viele als Lichtgestalten ausgeben, obwohl sie das genaue Gegenteil sind.

Warum sollte Gott/Allah also ausgerechnet durch Bücher schreibende Menschen seinen Willen kundtun, wo er sich doch selbst ausrechnen kann, was daraus zwangsläufig entstehen wird?

Ein Gott/Allah, der alles kann, der dürfte eigentlich auch in der Lage sein, selbst Bücher zu schreiben, oder, weil das noch viel bequemer ist, einfach mal (sinnbildlich betrachtet) überall an der Haustür klingeln und dann sagen, was er gerne hätte. Schließlich heißt es doch immer, daß man Gottt/Allah mehr vertrauen soll als den Menschen.

Fakt ist gemäß dem, was man allenorts beobachten kann, daß Menschen sehr gerne deshalb etwas für wahr halten, weil es irgend jemand irgendwann einmal so aufgeschrieben hat.

Für Religionsgläubige addiert sich dann noch das selbst auferlegte Hinterfragungsverbot ihrer religiösen Lehrwerke hinzu, manchmal weiter verstärkt durch den Zirkelschluß "das ist zweifelsfrei wahr, weil ja drin steht, daß es wahr ist" oder auch "Es steht drin, daß Gott/Allah es gesagt hat, und das ist der Beweis, daß er es gesagt hat".

Zum besseren Verständnis meiner Person:

Ich glaube keiner Religion und auch keiner atheistischen Theorie, was bedeutet, daß ich anderen nicht glaube, sondern dem, was meiner Gesinnung entstammt. Wenn einzelne Dinge meines Denkens mit dem anderer Menschen übereinstimmen, dann ist das zufällig.

Weil ich Glauben aber für etwas halte, ohne dem gar nichts geht (jedes Wissen ist nur deshalb welches, weil da Menschen sind, die glauben, daß es Wissen wäre), weil aber Glauben gleichzeitig dazu verleitet, daß jeder glaubt, das Richtige zu glauben, hinterfrage ich auch mein eigenes Denken regelmäßig.

Wie ich mich selbst einordnen sollte, weiß ich noch nicht.

Die Aussage "Nichtgläubiger Gläubiger, der glaubt, das Richtige zu glauben, weil er glaubt, daß Glauben auch Irrtümer festigt" klingt nach meinem Geschmack total paradox, so daß sie mir als Selbstdefinition nicht in den Kram paßt.

Tatsächlich glaube ich an die Existenz Gottes, und zwar so definiert, daß ich meine, es muß einen logischen zwingenden Grund dafür geben, daß überhaupt etwas existiert und nicht einfach nur nichts. Diesen Grund nenne ich Gott.

Darüberhinaus ist es mir piepegal, ob da jemand mit der Höllenandrohung Angst verbreiten will oder dazu verleiten will, auf "ein Grundstück im Himmel" zu spekulieren.

Für mich zählt das, was für mich und andere Sinn macht, damit man sich nach Möglichkeit wohl fühlt, ohne für diesen Zweck jede Menge Schaden anzurichten.

Natürlich gilt für alles das Gesetz vom Ausgleich der Kräfte. Auch wenn für mich ein Gänsebraten etwas Gutes sein mag, dann ist das für die Gans noch lange nicht gut.

Antwort
von derMannohnePlan, 37

Weil sie dumm sind (ist nicht das Gegenteil von Inteligenz).

Ihr Geist ist derart von der Gesellschaft manipuliert, in der sie aufgewachsen sind, dass er (Der eigene Geist)  keine Zulassung anderer Möglichkeiten zulässt.

Während der ganzen theologischen Vergangenheit ist uns von religiösen Lehrern versichert worden, dass wir, wenn wir bestimmte Riten verrichten, bestimmte Gebete oder Mantras wiederholen, uns gewissen Normen anpassen, unsere Wünsche unterdrücken, unsere Gedanken kontrollieren, unsere Leidenschaften sublimieren, unsere Triebe eindämmen und uns sexueller Ausschweifungen enthalten, dass wir - wenn Geist und Körper ausreichend gefoltert sind - dann etwas jenseits dieses bedeutungslosen Lebens finden werden. 

Und das haben Millionen sogenannter religiöser Menschen Jahrhunderte hindurch getan, entweder in der Abgeschiedenheit, indem sie in die Wüste oder in die Berge oder in eine Höhle gingen oder mit der Bettelschale von Dorf zu Dorf wanderten oder sich in einem Kloster als Gruppe zusammenfanden und ihren Geist zwangen, sich einem festgelegten Vorbild anzupassen. 

Überall in der Welt haben die sogenannten Heiligen behauptet, dass es unheilvoll sei, eine Frau anzusehen; sie sagen, dass man Gott nicht näher kommen könne, wenn man der Sexualität fröne. 

Daher stoßen sie sie beiseite, obgleich sie sich danach verzehren. 

Indem sie aber die Sexualität verneinen, ist es gerade so, als ob sie sich die Augen ausstächen und die Zunge ausrissen; denn sie verneinen die ganze Schönheit der Erde. 

Sie haben Herz und Geist verkümmern lassen, sie sind ausgetrocknete menschliche Wesen, sie haben die Schönheit verbannt, weil die Schönheit mit dem Weiblichen verbunden ist. 

Aber ein gequälter Mensch mit einem zerbrochenen Geist, ein Mensch, der diesem ganzen Tumult zu entrinnen trachtet, der der äußeren Welt entsagt hat und durch Disziplin und Anpassung abgestumpft wurde, solch ein Mensch, wie lange er auch suchen mag, wird nur das finden was seinen irregeleiteten Geist entspricht.

Antwort
von danhof, 27

Wenn man an Gott glaubt, braucht man ja irgendeine Vorstellung davon, wie er sein könnte.

Nun kann sich natürlich jeder seinen persönlichen Gott selbst zusammenstellen. Unter anderem deshalb passiert es ja auch, dass Menschen sagen "Wie kann es einen Gott geben, wenn doch so viel Leid auf der Welt ist, das er zulässt?". Das liegt meines Erachtens daran, dass man eben ein falsches Bild von Gott hat.

Ich habe die Bibel kennengelernt als das Wort Gottes. Von Menschen geschrieben, ja, aber von Gott geleitet. Er hat seine Hand drauf und spricht von drakonischen Strafen für den, der sie verfälscht (Offenbarung).

Was wiederum in der Bibel steht, erscheint mir logisch und schlüssig. Natürlich verstehe ich auch nicht alles, und ich habe auch noch viele Fragen. Aber die Botschaft des Evangeliums ist absolut logisch für mich.

Wenn das also wahr ist, ist es die Wahrheit für mich. Dann brauche ich mich auch nicht kritisch mit meinem Glauben oder mit Alternativen zu beschäftigen. Wozu? Wenn ich mich nach viel Überlegung und Abwägung beim Autokauf für einen VW entschieden habe, brauche ich jahrelang nicht mehr zu Mercedes oder Fiat schielen. Das hat nichts mit Ignoranz zu tun. Ich bin mit meinem Glauben und Jesus glücklich. Deshalb brauche ich nichts anderes. Wer all seine Fragen als Atheist oder Moslem beantwortet kriegt, bitteschön.

Ich werde meine Zeit nicht darauf verwenden, Muslimen zu erzählen, wie falsch sie doch liegen. Ich werde aber jeden, der interessiert ist, zu Jesus einladen.

Kommentar von Tige8822 ,

Schöner Text, und das sage ich als Muslim:) Glauben und Glauben lassen;)

Kommentar von danhof ,

Danke :-)

Antwort
von DinoSauriA1984, 39

Gott hat sich nicht in Büchern, sondern Menschen offenbart. Im Islam hat er sich dem Propheten offenbart, im Judentum stellt die Thora die gemeinsame Geschichte des jüdischen Volkes mit Gott dar, der dort ebenfalls durch die Propheten gesprochen hat. Die Bücher sind das Instrument, Gottes Wort an kommende Generationen weiterzugeben.

Glaubende stehen zumeist in der Tradition ihres Glaubens, der durch Familie und Umfeld vermittelt worden ist. Manchmal lässt sich jemand davon überzeugen, dass eine andere Konfession, eine andere Religion die richtige ist. Viele gläubige Menschen haben persönliche Gotteserfahrungen gemacht, die sie in ihrem Glauben bestärken. Da können Atheisten dann noch so "logisch" argumentieren. Gläubige Menschen werden sie nicht überzeugen. 'Gotteserfahrung' ist ein Aspektt des Glaubens den Nichtgläubige leider selten erfassen können - bis sie vielleicht selbst einmal eine solche machen dürfen.

Kommentar von earnest ,

Dass sich Gott irgendjemandem offenbart habe, ist eine bloße Behauptung.

Es steht ja nicht einmal fest, ob es Gott/Jahwe/Allah/Zeus/Hutzlipotzli/Minerva... überhaupt gibt.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Es steht erst Recht nicht fest, dass es Gott nicht gibt. Und nur weil Du es für eine bloße Behauptung hälst, kann es dennoch die Wahrheit sein. Wenn Du gottlos sein willst - schade, aber bitte. Mir lass aber bitte meinen Glauben.

Kommentar von Arabinder ,

Diese "du kannst nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt" ist einfach dumm. Dann kann es ja auch den Osterhasen geben und Hitler z.B. ist gar nicht Tod, er hat ein Mittel gegen den Alterungsprozess entwickelt und lebt unter uns, ich mein, du kannst ja nicht beweisen, dass es nicht so ist. Genauso könnte man sagen, dass man Beweise gegen die existenz Gottes hat, jeder Religiöse würde sagen, zeig oder es stimmt nicht, dass wäre dann aber paradox, denn ihr wollt sie sehen, sonst sind sie nicht wahr, aber wenn wir sagen, dass es ohne Beweise keinen Gott gibt, ist es eurer Meinung nach dumm.  Wenn du jemanden anzeigst, musst ja auch du diese Schuld beweisen und nicht anders rum.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Und Du meinst nicht das Du es Dir jetzt zu einfach machst? 

Die Gläubigen sollen Dir beweisen, dass es Gott gibt, sonst sind sie dumm. Trifft auf wahrscheinlich 2/3  oder mehr der Menschheit zu. Da Du aber schlauer bist als wir, können wir also Deinem Urteil vertrauen, wenn Du uns bestätigst, dass es keinen Gott gibt? 

Ich sage Dir, du GLAUBST, dass es Gott nicht gibt. Du kannst es Dir nicht vorstellen. Wenn Du behauptest, Du weißt es, frage ich Dich: woher weißt Du es?

Niemand verlangt von Dir, Deine Meinung zu ändern. Ich aber fordere Dich auf, zu tolerieren, das andere Glauben. Du hast keinen Grund, verächtlich auf Glaubende herabzublicken oder siehst Du das anders?

Kommentar von AntwortMarkus ,

Es steht fest. Gott offenbart sich in jeder Guten Tat. 

Antwort
von reziprok26, 29

Mahatma Gandhi; Gott hat das All erschaffen, aber keine Religion

In 1400 Jahren, von 800 vor Chr. bis 600 nach Chr., wurden 3 große Religionen gegründet, jede mit verschiedenen Ansichten. Alle Religionsgründer Buddha, Jesus, Mohammed wollen von Gottinspiriert oder erleuchtet worden sein. 

Dass ein Gott derart verschiedene Ansichten lehrt ist unlogisch. Ob die Propheten einen Gott nur vorgeschoben haben und ihre eigene Religion erfunden haben ist nahe liegend um ihre eigenen Ansichten oder Wünsche zu erfüllen (zB. 4Frauen und Kindfrau von 9 J.) oder den Herrschenden gedient haben. auch früher gab es schon Rauschmittel, Pilze, Gase und Gräser, wie die Pythia von Delphi, die im Rausch Versionen hatte.

Antwort
von Andrastor, 35

Einfache Antwort: Indoktrination.

Sie glauben dass ihr Buch, ihre Religion das/die richtige ist, weil ihnen das von Geburt an (teilweise noch früher) eingehämmert wurde. Sie haben gelernt dass zu glauben, durch ihre Eltern, ihr Umfeld, ihre Bekannten und Verwandten, ihre Bräuche, Riten und Feste etc.etc.

Es ist allein das Gefühl es sei so richtig, was sie glauben lässt es wäre so.

Kommentar von danhof ,

Es ist allein das Gefühl es sei so richtig, was sie glauben lässt es wäre so.

Naja, und was ist beim Atheismus anders, abgesehen von der dunkleren Zukunft? ;-)

Kant hatte bereits erkannt, dass Realität eine Illusion ist. Also ist letzten Endes jede Weltanschauung nur eine Gefühlssache. Eine Präferenz. Meine eigene, persönliche Wahrheit.

Kommentar von Andrastor ,

Naja, und was ist beim Atheismus anders, abgesehen von der dunkleren Zukunft? ;-)

Natürlich, Atheismus arbeitet auf dem Prinzip der Beweisbarkeit. Kannst du deine Aussage nicht beweisen, wird dir nicht geglaubt.

Und "dunkler" ist die Zukunft in keinster Weise, wenn man Bedenkt dass die drei monotheistischen Religionen behaupten dass jeder der anders denkt in die Hölle käme.

Kant hatte bereits erkannt, dass Realität eine Illusion ist.

Hat er dies bewiesen? Wenn nein, hat er behauptet dass die Realität eine Illusion wäre.

Also ist letzten Endes jede Weltanschauung nur eine Gefühlssache

Nein, denn was bewiesen wurde, ist bewiesen.

Meine eigene, persönliche Wahrheit.

Es gibt nur eine Wahrheit, alles andere ist Lüge. In deinem Fall ist deine "persönliche Wahrheit" Selbstbetrug. Du belügst dich selber, anstatt dich mit der tatsächlichen Wahrheit zu befassen.

Also genau das was Religionen ihren Gläubigen eintrichtern.

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Das es nur eine Wahrheit gibt, kann ich als gläubiger Christ gut glauben. Da stimme ich noch voll mit Dir überein.

Aber wenn Du versuchst, Deinen eigenen Text mit ein wenig Abstand zu lesen - versuchst halbwegs neutral zu sein - könnte es dann sein, dass Du mit Deinem Atheistischen Glauben nicht mindestens ebenso missionrisch unterwegs bist, wie viele Gläubige?

Versuch doch, mit einem Augenzwinkern an das Thema ran zugehen ;-)

Kommentar von Andrastor ,

Atheisten missionieren nicht, sie belehren. ;) *augenzwinker*

Tatsache ist, dass Gläubige nicht einen Beweis für die Richtigkeit ihrer Aussagen haben, während die Beweise für Aussagen der Atheisten (und generell der Gegenseite) immer mehr werden.

Ist also nicht schwer zu erkennen wer hier von der Wahrheit spricht.

Kommentar von Karl37 ,

Unsinn, denn Gott gehört in den transzendenten Bereich und kann per Definition nicht verifiziert oder falsifiziert werden.

Ein Atheist ist ein Gläubiger ohne Inhalt.

Ein Theist glaubt an etwas im transzendenten Bereich.

Die Religionen aller Richtungen sind aber Menschenwerk.

Kommentar von Andrastor ,

kann per Definition nicht verifiziert oder falsifiziert werden.

Etwas das weder bestätigt noch widerlegt werden kann, gibt es nicht.

Woher willst du wissen dass es deinen Gott gibt, wenn er in keinster Weise nachweislich Spuren an der Welt hinterlässt?

Wenn es absolut nichts gibt, was auf ihn zurückgeführt werden könnte, dann gibt es ihn nicht, denn alles was es gibt, hat Einfluss aufeinander.

den transzendenten Bereich

ist nichts weiter als eine Ausrede mit der sich Theisten und Esoteriker von Fragen, Wissenschaft und Logik ducken.

Dein gesamter Beitrag ist also nichts weiter als eine dicke, große Ausrede die so viel aussagt wie:

"Lass mich mit allen Fragen und Kritiken in Ruhe."

Kommentar von danhof ,

Etwas das weder bestätigt noch widerlegt werden kann, gibt es nicht.

Wenn sich zwei Computerprogramme unterhalten, kennen sie auch nur "true" und "false". Woher sollten sie was vom Menschen VOR dem Computer wissen?

Kommentar von Andrastor ,

Durch den Input an der Schnittstelle zum Beispiel.

Kommentar von danhof ,

Natürlich, Atheismus arbeitet auf dem Prinzip der Beweisbarkeit.

Schau an. Ich war noch auf den Stand, dass Atheismus schlicht die Abwesenheit von Glauben ist. Jetzt lerne ich, dass es offenbar Prinzipien gibt, die dahinter stecken. Also ist es eine Art von zusammenhängender Systematik.

wenn man Bedenkt dass die drei monotheistischen Religionen behaupten

ICH habe keine drei Religionen, sondern nur eine einzige. Die, die ich für die Wahrheit halte.

Hat er dies bewiesen? Wenn nein, hat er behauptet dass die Realität eine Illusion wäre.

Ist bewiesen, dass Hitler tot ist? Ist bewiesen, dass das Assad-Regime gut ist oder böse ist? Realität mit absolutem Objektivitätsanspruch gibt es nicht. Außer vielleicht bei Naturgesetzen. Aber bei Projektionen wird es selbst da schwierig.

Nein, denn was bewiesen wurde, ist bewiesen

Genau. Bewiesen ist, was dabei rauskommt, wenn ich rote und weiße Rosen kreuze. Bewiesen ist, was passiert, wenn ich aus einem Ökosystem eine Pflanzen- oder Tierart entferne oder hinzufüge. Aber es ist nicht bewiesen, wie das Leben auf der Erde entstand. Oder dass es einen Urknall gab.

Kommentar von Andrastor ,

Ist bewiesen, dass Hitler tot ist?

Ja, eigentlich schon.

Ist bewiesen, dass das Assad-Regime gut ist oder böse ist?

"Gut" und "Böse" sind individuell interpretierbare Begriffe und keine festen Größen.

Realität mit absolutem Objektivitätsanspruch gibt es nicht.

Natürlich gibt es die: 1+1=2

Eine reale Tatsache, absolut objektiv, wahr und unwiderlegbar richtig. Auf dieselbe Weise arbeitet Wissenschaft.

Aber es ist nicht bewiesen, wie das Leben auf der Erde entstand

Ist bewiesen. Man hat in Experimenten nachgestellt dass sich organische Säuren aus anorganischem Material bilden können.

Oder dass es einen Urknall gab.

Auch dieser ist inzwischen bewiesen. Spuren vom Urknall finden sich heute noch im All.

Antwort
von christ1235, 34

Ich glaube alles was in der Bibel steht, weil sich schon so viele Verheißungen erfüllt haben die in der Bibel stehen. Und ich habe selbst Gott schon so oft erfahren,

z.B Wer an Jesus Christus glaubt wird errettet, bekommt ein neues Leben, hat den Heiligen Geist, bekommt wahren Frieden, usw. Ich habe es getan und es ist wirklich so! ich habe jetzt ein Frieden den ich früher nicht kannte.

"Rufe mich an in der Not so will ich dich erretten" ich habe das schon so oft gemacht, um Hilfe gebeten in Zeiten wo es mir schlecht ging, oder wo ich unbedingt Gottes Hilfe brauchte... ich könnte so vielen Beispiele erzählen... wo Gott mir wirklich oft geholfen hat.

Wenn ich jetzt als Kind Gottes sündige, weiß ich von der Bibel aus das meine Beziehung mit Gott unterbrochen ist, und der Friede fehlen wird. Und es ist wirklich so! bis ich wieder um Vergebung bei Gott gebeten habe, fühle ich mich soo schlecht, ich kann mich gar nicht freuen, ich habe keine Lust zum beten, und wenn ich dann aber meine Sünde bekenne, vergibt er mir, und es ist alles wider in Ordnung.

In der Bibel steht geschrieben das Gott die Welt geschaffen hat, und es fällt mir schwer, sehr schwer an irgendetwas anderes zu glauben z.b an eine Urknall. Es ist viel logischer zu glauben das jemand der Höher und Weiser und Intelligenter als wir, uns erschaffen hat.

Antwort
von Lazybear, 15

Weil es damals in israel kein fernsehen und kein youtube gab! XD

Antwort
von Omnivore11, 25

An alle Atheisten, warum denkt Ihr das Gläubige denken Ihr Buch und somit ihre Religion sie die richtige

Weil es ihnen so indoktriniert wurde seit Kindestagen!

was denkt ihr überzeugt sie von der göttlichen Inspiration Ihres jeweiligen Glaubensbuches.

In 99% der Fälle: die Indoktrination der Eltern.

Antwort
von stoffband, 18

Gott sprach zu damaligen Zeit mit den Menschen, und er tut es auch heute noch. Die Menschen die von Gott sprechen werden allerdings als krank angesehen. Aber Gott ist da und er spricht, heute mehr denn je!

Antwort
von comhb3mpqy, 28

Ich glaube an Gott.

Es gibt Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort
von nowka20, 5

blinder glaube ist das

Antwort
von 666Phoenix, 18

An alle Atheisten,

Warum denken die das? Weil es die Buchstaben-Gläubigen (pardon: "Buch-Religiösen") eben so behaupten! Warum die glauben, dass ihre Religion die richtige ist? Weil sie sonst mit ihrem Gott in arge Konflikte kämen. Siehe z. B. Bibel, AT, 1. Gebot im Dekalog: "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."

was denkt ihr überzeugt sie von der göttlichen Inspiration Ihres jeweiligen Glaubensbuches.

Jahrhundertelanges Oktroyieren und Gehirnwäsche, nicht mehr nachvollziehbare Traditionen, Angst vor dem Unbekannten, weil es Omma so will (ansonsten Enterbung!), Unwissen, Denkfaulheit, ...

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Hier mal eine Reihe Deiner Denkfaulen, Unwissenden, Ängstlichen...

http://www.bibel.com/jesus-forum/bekannte-wissenschaftler-und-gott-t9451.html

Und freu Dich, dass Du so viel klüger bist als diese Narren

Kommentar von 666Phoenix ,

dinosaurier

Diese Wissenschaftler hatten zu ihrer Zeit auch noch nicht alles gewusst, und nicht alle davon waren Denkakrobaten, einige davon hatten auch erbärmliche Ängste! Und ich hatte noch einige andere Gründe genannt als die, die Du mir unterstellst! Also wieder Wortverdrehungen, nach dem Motto aller Gottesknechte: Haltet den Dieb! Zu Heisenberg und Einstein bspw. wurde deren "Gottesglaube" schon dermaßen oft hier auseinandergenommen und richtig gestellt, dass es weh tut, immer wieder den selben Quark zu lesen!

Ich behaupte, die Masse von denen würde heute bedeutend anders zu Gott stehen!

Und freu Dich, dass Du so viel klüger bist als diese Narren

Hättest Du das Wort "Narren" wenigstens in Anführungszeichen gesetzt! So könnte der Eindruck entstehen, Du betrachtest sie tatsächlich als ebendiese!

Nein, ich bin nicht klüger! Das wäre Anmaßung! Aber Du stellst Dich hier so dar, als ob der Gottesglaube (faktisch alle Religionen) keine mittelalterliche Eselei wäre und nicht langsam aber sicher auf den Müllhaufen der Geschichte gehörte! 

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Genau so will ich mich hier darstellen. Der Gottesglaube ist keine mittelalterliche Eselei und gehört auch nicht auf den Müllhaufen der Geschichte!

Falls ich ein Esel sein sollte, so bin ich es denn gern und zufrieden damit. Lass mir meine Eselei, sie tut mir gut.

Warum hast Du so einen Hass auf Gläubige? Was haben sie Dir angetan? Warum missgönnst Du Ihnen ihren Glauben?

Kommentar von 666Phoenix ,

Hass auf Gläubige?

Wieder eine Unterstellung, die nur von Gläubigen, Gottes hörigen Personen kommen kann!

Ich habe keinen Hass auf Gläubige! Dann müsste ich meine halbe Familie hassen!

"Hass" ist eine Kategorie, die aus den religiösen Dogmen stammt! Viel wichtiger: ich weiß zu unterscheiden zwischen Religionen und Gläubigen. Beides ist nicht automatisch das gleiche!

Wenn Dir ein Status als "Esel" angenehm ist, so ist das Deine Angelegenheit. Ich habe nie behauptet, dass Du ein Esel seist!

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Gut, dann ersetze "Hass" durch "Verachtung". Und die ist in fast jeder Deiner Zeilen deutlich herauszulesen.

Kommentar von 666Phoenix ,

"Verachtung" kommt der Sache schon näher. Ist aber auch nicht so umfassend zu verstehen, wie Du das hier zu erkennen glaubst! Ich kenne sehr viele Menschen christlichen und anderen Glaubens, die ich keineswegs verachte und deren Glaube ich eben toleriere. Was nicht heißt, dass ich mich nicht (auch in deren Beisein) über Gott und den religiösen Glauben lustig mache!

Und um solche allumfassenden und extremen Behauptungen wie Du hier loszulassen, solltest Du schon ein wenig mehr kennen von mir!

Antwort
von lyssander, 37

Es ist nunmal Teil der Religion soetwas zu glauben. Sie sind eben überzeugt davon.

Kommentar von Golem999 ,

Bei meiner Frage möchte ich eben wissen warum sie davon überzeugt sind

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