Frage von John8888, 484

Warum glauben viele Menschen an Gott, lehnen aber gleichzeitig den Glauben an den Weihnachtsmann ab?

Antwort
von realsausi2, 212

Das ist in der Tat ein widersprüchliches Verhalten.

Es folgt aber aus der grundlegenen Disposition für Götterglauben.

Wer an Götter, oder auch an Weihnachtsmänner glaubt, läßt zu, dass es Erklärungsmuster außerhalb der Rationalität gibt. Glaube ist eine Aufgabe rationalen Denkens in Bezug auf einen spezifischen Inhalt.

So eine Position ist natürlich intellektuell fragwürdig und argumentativ schwach. Um das zu kompensieren, wird mit Dogmen gearbeitet, also substanzlosen Behauptungen, die eine Aussage als aus sich selbst heraus für verlässlich erklären ohne sich an Kausalitäten oder Regeln halten zu müssen. Selbst Naturgesetze werden dann zur Dispositon gestellt.

Ein solches Kartenhaus aufrecht zu erhalten, ist eine Herausforderung, weil, wie wir alle wissen, ja Lügen kurze Beine haben. In einem solchen willkürlichen Konstrukt alle Fäden beisammen zu halten ist sehr vereinnahmend.

Da bleibt dann einfach für eine weitere Luftnummer keine Kraft mehr. Mit allen Finger an den Strohhalm Gott gebunden geht der Weihnachtsmann halt leer aus.

Kommentar von John8888 ,

 Kausalitäten oder Regeln halten zu müssen

Wobei die Quantenphysik ja gerade die Kausalität und andere Regeln aufgehoben, bzw. gezeigt hat, dass es auf der Mikroebene Dinge wie einen objektiven Zufall gibt ... Also hatte vielleicht doch der Weihnachtsmann irgendwie die Finger im Spiel.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Wusste gar nicht, dass du auch Poet bist.

Sogar Stochast *ssw* hat es nicht gewahrscheinlichgesagt.

Kommentar von Abahatchi ,

Glaube ist eine Aufgabe rationalen Denkens in Bezug auf einen spezifischen Inhalt.

Ich hatte Dir erst absichtlich keinen DH gegeben, weil ich "eine Aufgabe" erst wie "es ist die Aufgabe" bzw. "eine zu erfüllende Aufgabe" verstanden habe und nicht als ein Aufgeben des eigenen Denkens und Verstehen.

Ich hatte mich die ganze Zeit gefragt, was Dich geritten hat, eine Aussage zu treffen, bei der eine Aufgabe des rationalen Denkens in Bezug auf spezifische Inhalte, der Glaube sein sollte.

Es ist also miszverständlich zu verstehen. Geht das auch unmiszverständlich?

"Glaube ist das Aufgeben rationalen Denkens in Bezug auf einen spezifischen Inhalt"?

Kommentar von realsausi2 ,

Genau das ist mir gerade beim Durchlesen auch durch die Murmel gegangen. Du hast natürlich recht. Deine Formulierung ist eindeutiger.

Kommentar von nowka20 ,

@sausie!

Das ist in der Tat ein widersprüchliches Verhalten.

wieso denn das?

du stellt gott und den weihnachtsmann auf eine stufe?

das würde mir nicht mal mit dir passieren!

Kommentar von Abahatchi ,

gott und den weihnachtsmann auf eine stufe?

Stimmt, das ist schon etwas weit her geholt von Real Sausi. Immerhin liegen jeden Heilig Abend unterm Weihnachtsbaum tatsächlich Geschenke und immer wieder kann einer der Anwesenden bezeugen, den Weihnachtsmann gesehen zu haben, was man von diesem Gott ja nicht sagen kann. 

Kommentar von realsausi2 ,

das würde mir nicht mal mit dir passieren!

Das wäre ja auch völlig unangemessen. Im Gegensatz zu Göttern bin ich real und kann direkt auf Deine Einlassung reagieren.

Weihnachtsmann und Götter sind aber beide gleichermaßen fiktiv. Hier ist eine Gleichstellung geboten.

Antwort
von ArnoldBentheim, 181

Das ist im Prinzip ganz einfach! Ich versuche mal, das an einem Beispiel zu verdeutlichen:

  • Wenn man zu einem Menschen sagt, dass das, was er sagt oder tut, geradezu "göttlich" sei, dann ist das ein Riesenkompliment.
  • Wenn man aber zu einem Menschen sagt: "Du Weihnachtsmann!", dann ist das keineswegs schmeichelhaft gemeint.  :-))

MfG

Arnold

Antwort
von Klaraaha, 196

Der Weihnachtsmann hat eigentlich nichts mit Weihnachten zu tun. Das Vorbild ist der Nikolaus bzw. Santa Claus. Das Original hat die armen Leute beschenkt und im Laufe der Jahrhunderte ist er zum Weihnachtsmann mutiert. Traditionsgemäß hat man deshalb die Kinder beschenkt aber nicht an Weihnachten sondern am 6. Dezember an seinem Todestag.

Antwort
von RevatiKKS, 178

Keine Ahnung, warum andere Menschen das tun. 

Aber ich persönlich glaube nicht an den Weihnachtsmann, weil der noch nie etwas für mich getan hat. Aber ich weiß, dass es Gott gibt, weil Gott immer und immer wieder so viel für mich tut, mir hilft, mich die schwierigsten Situationen problemlos überstehen lässt. Und manchmal treibt er auch Scherze mit mir.

Wenn das nicht Gott ist, dann müsste ich mystische Kräfte haben, mit denen ich meine Umwelt nach Belieben manipulieren kann. Und nicht nur nach Belieben, denn oft geschehen mir scheinbar unangenehme Dinge, die sich schon bald als großer Glücksfall herausstellen.

Davon magst du nun halten, was du möchtest, aber ich bin nicht der einzige Mensch, der diese Erfahrungen macht oder gemacht hat. Und das kann einem niemand mehr "ausreden". 

Kommentar von Johannes49 ,

Glückliche Zufälle passieren jedem ab und zu. Dir vielleicht ein wenig häufiger als anderen, dieses Phänomen wird auch Zufall genannt. Ich weiß nicht wie du davon auf Gott kommst.

Kommentar von RevatiKKS ,

Das hat etwas mit persönlicher Erfahrung zu tun. Das kannst du nicht verstehen, wenn du es nicht selbst erlebst.

Und ich habe nicht von "ab und zu" gesprochen.

Kommentar von MoseGoldstein ,

Die "Zufälle"sind einfacher mit Gott zu erklären.

Kommentar von RevatiKKS ,

Ein "Zufall" ist etwas, was uns "zufällt". Und zwar aufgrund von Gesetzmäßigkeiten, von denen die meisten Menschen heute nichts mehr wissen (wollen). So gibt es Zufälle, die auf positivem oder negativem Karma basieren (also auf den von Gott gegebenen Gesetzmäßigkeiten). Und dann, wenn man sich Gott wieder nähert, dann setzt Er unser Karma auch außer Kraft. Und dann können Dinge geschehen.... Eine meiner Töchter schüttelt immer nur ungläubig den Kopf: "Wie kannst du nur soooo ein Glück haben?!"

Antwort
von Fantho, 52

Der Weihnachtsmann hat seinen Ursprung in dem 'heiligen' Nikolaus, sprich in dem Bischof Nikolaus vom Myra (4. Jahrhundert), welchem verschiedene Legenden zugeschrieben werden und welcher am 6.Dezember verstorben war. Er soll angeblich armen Kindern beschenkt haben...

Wie dem auch sei: Der Weihnachtsmann fußt also auf eine real-historische Figur und ist keine fiktive Figur. Die heutige Form des Weihnachtsmannes wurde im Laufe der Zeiten verändert (Rentier, Schlitten, Himmelsreich etc. pp.)...

Gruß Fantho

Antwort
von Chriss23, 139

Bei vielen Menschen wird es einfach die Erziehung sein. Seit Kindesbeinen ist Gott eine Tatsache und so bleibt er es auch im Erwachsenenalter. Ein Kind mag anfangs auch an den Weihnachtsmann glauben. Klar von allen Seiten hört es ja auch, was der Weihnachtsmann mal wieder für tolle Spielsachen gebracht hat. Ab einem gewissen Alter machen sich die Kinder, mitunter auch angeregt durch andere, selbst Gedanken ob dies denn nun so sein kann oder nicht. Und ab diesem Punkt hat der Weihnachtsmann klar verloren. 

Argumentativ kann man den Weihnachtsmann in die Fantasiewelt verbannen. Wie soll 1 Mann es schaffen, alle Kinder überall auf der Welt (selbst wenn es nur die Christen wären) in einer Nacht mit Geschenken zu versorgen? Warum sollten Rentiere fliegen können? Wieso altert der Weihnachtsmann nicht? Woher hat er das Geld für die ganze Geschenkeproduktion? Woher weiß er was ich mir wünsche, auch wenn ich keinen Wunschzettel geschrieben habe? ...

Bei Gott ist dies eher schwierig. Er steht außerhalb der menschlichen Wahrnehmung. Logisch, denn wäre er nicht mächtiger als ich, dann bräuchte ich ihn auch nicht als Gott verehren. Hier geht es argumentativ nur über die Dinge, die man ihm zuschreibt. Glaube ich, dass es möglich ist das Gott alles erschaffen hat oder nicht? Sehe ich in positiven Lebenssituationen den Segen Gottes oder nicht? Auf diese Fragen findet jeder für sich seine Antwort. 

Für mich persönlich überwiegen die Argumente für einen Gott.

Kommentar von realsausi2 ,

Bei Gott ist dies eher schwierig. Er steht außerhalb der menschlichen Wahrnehmung.

Auf welcher Grundlage meinst Du, dies dem Weihnachtsmann absprechen zu können?

Kommentar von Giustolisi ,

Wie soll 1 Mann es schaffen, alle Kinder überall auf der Welt (selbst wenn es nur die Christen wären) in einer Nacht mit Geschenken zu versorgen?

Magie machts möglich.

Warum sollten Rentiere fliegen können? 

Magie

Wieso altert der Weihnachtsmann nicht? 

Magie

Woher hat er das Geld für die ganze Geschenkeproduktion? 

Magie und seine Elfen

Woher weiß er was ich mir wünsche, auch wenn ich keinen Wunschzettel geschrieben habe? 

Magie, Allwissenheit

Der Weihnachtsmann steht argumentativ nicht schlechter da als irgend ein Gott. 

Antwort
von AaronMose3, 113

Warum glauben viele Menschen an Gott, lehnen aber gleichzeitig den Glauben an den Weihnachtsmann ab?

Verstehe ich ebenfalls nicht. 

Denn vergleicht man diese Dinge ist der einzige Unterschied, das beim Weihnachtsmann keine tausend Jahre lange Indoktrination durchgeführt wurde. 

Dennoch sind beides nur Erfindungen des menschlichen Geistes und obwohl ich jegliche Religiosität auf diesem Planeten toleriere und akzeptiere (solange sie niemand anderen schadet) ist es erschütterlich, wie wenig vermeintlich gläubige sowohl über ihre eigene, als auch allgemein über die Geschichte der Religionen wissen. 

Denn befasst man sich auch nur ansatzweise mit dieser, kann man auf gar keinen anderen Schluss kommen, als, dass jegliche Göttliche Gestalt Teil eines Märchens ist und bleibt. 

Kommentar von realsausi2 ,

dass Religion ausschließlich Ursache von Indoktrination ist. Das ist
eine sehr steile These, und um eine These dieses Ausmaßes erst
aufstellen zu dürfen, muss man sich erst einmal sehr viel mit der
Materie auseiandersetzen.

Mal vorab: ich habe die Bibel nicht nur komplett gelesen, sondern ihre Inhalte jahrelang gelehrt. An Auseinandersetzung mit der Materie mangelt es mir also nicht.

Du stelltst hier die Indoktrination in Frage. Das ist wahrlich eine steile These.

Nun würde ich ja nicht behaupten, dass Religion ausschließlich auf Indoktrination beruht. Bei mir war das nicht der Fall. Ich bin von ganz allein auf diesen Irrweg verfallen.

Aber Du willst uns ernsthaft weismachen, Menschen wie Du würden kleinen Kindern nicht von Gott erzählen?

Ich habe jahrelang Kindergottesdienst gemacht. Was ist anderes als Indoktrination? Kinder können abstrakte Konzepte wie Gott und Glauben nicht eigenverantwortlich auflösen und sich hierzu eine eigenständige Position erarbeiten.

Es wird von Gläubigen gezielt das Urvertrauen von Kindern missbraucht, um deren Hirne mit dem Gottesmüll zu verseuchen.

Wenn Du wirklich aufrichtig die Indoktrination von Kindern ausschließen möchtest, arbeite daran, dass Kindern nicht vorm Alter von 14 Jahren, wenn sie denn religionsmündig sind, ihre Hilflosigkeit zum Verhängnis wird.

Kommentar von AaronMose3 ,

Interessant..Sieht auf einmal so leer aus.

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Du stelltst hier die Indoktrination in Frage. Das ist wahrlich eine steile These.

Du unterstellst! Ich habe das nie in Frage gestellt.

Indoktrination akzeptiert keine Diskussion und keinen Widerspruch. So etwas gibt es sicher auch in religiösen Kreisen, die die Bibel sachlich falsch auslegen. In den meisten christlichen Kreisen ist Diskussion und Kritik aber erlaubt und auch erwünscht, auch von Kindern, und wenn ich Kindern meine Religion näherbringe, hat das nichts mit Indoktrination zutun. So gesehen wäre sehr vieles, was ich und Du Kindern beibringe, Indoktrination. Du fehlinterpretierst dieses Wort und nutzt es für Deine Argumentation. Das hat auch wieder etwas Populistisches.

Wo ist eigentlich mein Ausgangskommentar?

Kommentar von realsausi2 ,

wenn ich Kindern meine Religion näherbringe, hat das nichts mit Indoktrination zutun.

Aber sicher. Was soll das denn sonst sein?

Was würdest Du davon halten, wenn man kleinen Kindern, die eben nicht in der Lage sind, Kritik zu formulieren und mit einer eigenen Sichtweise zu diskutieren, von früh an den Kommunismus predigen würde? Wie es z.B. im "Osten" praktiziert wurde.

Was hieltest Du davon, wenn kleinen Kindern von früh an das Modell der Monarchie als einzig heilbringende Gesellschaftsform vorgebetet würde?

Nur wenn das für Dich ebenso akzeptabel ist, kannst Du ehrenhaft kleinen Kindern von Göttern erzählen. Wenn Du das für verwerflich hältst, gilt das auch für Kindergottesdienst und religiöse Frühprägung.

Du fehlinterpretierst dieses Wort

Kinder sind in Alter von 14 Jahren religionsmündig. Daraus folgt, sie sind vorher religionsunmündig. Sie sind außerstande, eine reflektierte Position zu ihnen vorgetragenen abstrakten Inhalten vorzunehmen. Dies gilt gleichermaßen für jede ideologische Position. Dazu zählt auf jede Spielart des Religiösen.

Um das vorwegzunehmen. Es gilt nicht für Ethik. Die zählt nicht zu den Ideologien. Man kann Kinder also sehr wohl zu empathischen, verantwortlichen und sozial kompetenten Menschen erziehen, ohne das es hierbei zu Vermengung mit einem ideologischen Überbau kommt.

Wo ist eigentlich mein Ausgangskommentar?

Da hat der Zensor wieder zugeschlagen.

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Was ich von Deinen "Vorschlägen halten würde, kann ich Dir gerne sagen. Gar nichts. Denn das wäre wirklich Indoktrination. Was das ist, habe ich hier ja schon erklärt. Jedenfalls ist nicht das, was Du Dir darunter vorstellst.

Deine "Vorschläge" sind allerdings absolut nicht mit dem Näherbringen des Glaubens vergleichbar. Es ist doch klar, dass man immer irgendwie seine Sprößlinge beeinflusst. Du glaubst doch wohl nicht, man könne oder sollte das verhindern!?

Man gibt alles, was man denkt und was man für richtig oder falsch hält bewusst und unbewusst an sein Kind weiter. So etwas nennt man Erziehung, und wenn jemand Wert auf Religion legt, lässt dieser eben auch seinen Glauben einfließen.

Mein Kommentar wurde also gelöscht, oder was? Das ärgert mich schon ziemlich, und ich muss sagen, dass auf dieser Plattform Dinge geschrieben werden, die dringend gelöscht werden sollten, was allerdings nicht passiert. Ich weiß nicht mehr genau, was ich geschrieben hatte, aber es war ganz sicher kein Verstoß. Mir fehlt die Begründung.

Kommentar von realsausi2 ,

Was ich von Deinen "Vorschlägen halten würde, kann ich Dir gerne sagen. Gar nichts.

Womit Du nur die Inkonsistenz Deines Denkens zum Ausdruck bringst. Regeln, die Du auf die eine Ideologie, die nicht die Deine ist, werden bei der, die Du selbst pflegst, nicht angewendet. Das ist der Blinde Fleck, den ich an anderer Stelle erörtert habe.

Du glaubst doch wohl nicht, man könne oder sollte das verhindern!?

Auch wenn ich mangels Kinder die praktische Umsetzung schuldig bleiben muss, bin ich überzeugt, dass man das nicht nur verhindern sollte, sondern dringend verhindern muss.

Es fällt mir aber sicherlich auch leichter, diesen Standpunkt einzunehmen, weil ich keiner Ideologie mehr anhänge, die ich transportieren könnte.

Man gibt alles, was man denkt und was man für richtig oder falsch hält bewusst und unbewusst an sein Kind weiter.

Wenn man einer Ideologie verhaftet ist, insbesonder einer, die wie Religionen, mit rituellen Handlungen verbunden ist, ist das praktisch kaum zu vermeiden. Das stimmt sicherlich. Aber durch das eigene Unvermögen, sich ideologiefrei zu verhalten, wird das doch nicht gerechtfertigt.

Das, was ein Mensch zu einem verantwortlichen, sozial gedeihlichen Leben braucht, kann man ohne solche ideologischen Überbauten vermitteln.

Mein Kommentar wurde also gelöscht, oder was? Das ärgert mich schon ziemlich,

Ja, mich auch.

dass auf dieser Plattform Dinge geschrieben werden, die dringend gelöscht werden sollten,

In den ganzen Jahren, die ich hier aktiv bin, ist mir noch nichts untergekommen, was ich für ungeeignet gehalten hätte, von andern zur Kenntnis genommen zu werden.

Ich gehe davon aus, dass ich mit all meiner "Kunst" Manche, die hier ihre Tiraden abfeuern, nicht dermaßen gut zum Affen machen könnte, wie sie selbst es tun.

Dich nehme ich hiervon explizit aus.

Antwort
von Giustolisi, 111

Die Gläubigen glauben ja auch nur an ihren Gott/ihre Götter. Die Götter der anderen Religionen halten sie für nicht existent, obwohl es für die Existenz ihres Gottes nicht mehr Belege gibt. 
Dass sie davon keinen Knoten in die Hirnwindungen bekommen liegt daran, dass sie indoktriniert wurden. Logik und Vernunft sind in Bezug auf ihre Religion wie ausgeschaltet. Deswegen halten sie den Weihnachtsmann nicht für real, sie wurden nicht im Sinne des Weihnachtsmannglaubens indoktriniert.

Kommentar von Garfield0001 ,

dann ist auch ein Atheist indoktriniert, weil er es so gelernt hat

Kommentar von Giustolisi ,

Du hast offenbar das Prinzip der Indoktrinierung nicht verstanden.

Bei der Indoktrinierung werden die Informationen begrenzt, zum beispiel nichts gelehrt, was dem Glauben widersprechen würde.
Es werden falsche Informationen verbreitet, zum beispiel, dass bestimmte Glaubensinhalte wahr wären. 
Das wird wiederholt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. 
Dann hat der gläubige die Glaubensinhalte so stark verinnerlicht, dass selbst eine schlüssige Argumentation nutzlos wäre.

Atheistische Eltern achten normalerweise darauf, dass ihre Kinder möglichst alles lernen. Informationen werden nicht gefiltert, falsche Informationen werden möglichst vermieden.

Kommentar von Fantho ,

Bei der Indoktrinierung werden die Informationen begrenzt, zum Beispiel nichts gelehrt, was der Wissenschaft widersprechen würde. Es werden falsche Informationen verbreitet, zum Beispiel, dass bestimmte Wissensinhalte wahr wären. Das wird wiederholt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt. Dann hat der 'Gläubige' die Wissensinhalte so stark verinnerlicht, dass selbst eine schlüssige Gegen-Argumentation nutzlos wäre.

Gläubige Eltern achten normalerweise darauf, dass ihre Kinder möglichst alles lernen. Informationen werden nicht gefiltert, falsche Informationen werden möglichst vermieden.

Und jetzt, klingt doch auch gut, oder?

Gruß Fantho

Kommentar von Giustolisi ,



Bei der Indoktrinierung werden die Informationen begrenzt, zum Beispiel nichts gelehrt, was der Wissenschaft widersprechen würde. 
Und eben da liegst du falsch. Die Glaubensinhalte der verschiedenen Religionen werden durchaus gelehrt. 

Es werden falsche Informationen verbreitet, zum Beispiel, dass bestimmte Wissensinhalte wahr wären.
Auch das stimmt nicht. Dass es wahr ist, muss man nicht behaupten, alles ist schlüssig nachvollziehbar.

Das wird wiederholt, bis es keinen Widerspruch mehr gibt.
Wieder falsch. Widerspruch ist durchaus erwünscht. Ihm schließt sich meistens eine Diskusssion oder eine schlüssige Erklärung an. Erst durch Zweifel an bisher Bekanntem ist eine Weiterentwicklung überhaupt erst möglich.

Dann hat der 'Gläubige' die Wissensinhalte so stark verinnerlicht, dass selbst eine schlüssige Gegen-Argumentation nutzlos wäre.
Und noch ein griff ins Klo deinerseits. Ziel ist es, sein Weltbild anzupassen, sobald etwas widerlegt ist, oder eine bessere Erklärung vorliegt. Es braucht nur ein schlüssiges Argument, nicht mehr. Das steht im Gegensatz zu religiösen Dogmen.



Und jetzt, klingt doch auch gut, oder?
Nein, das ist wie ich aufgezeigt habe einfach nur Bullshit.
Du scheinst den Unterschied zwischen Glauben und Wissen noch nicht verstanden zu haben und setzt beides gleich.
Ein Atheist würde sofort an einen Gott glauben, wenn es einen guten Grund dazu gäbe.
Ein Gläubiger ändert seine Meinung nicht, egal wie viele schlüssige Arguente vorliegen






Antwort
von Andrastor, 121

Weil der Weihnachtsmann kein System der Indoktrination hinter sich hat, welches den Menschen von Kindesbeinen an einredet er wäre real und der Glaube an ihn würde in der ultimativen Belohnung resultieren.

Antwort
von steineinhorn, 180

weil das komplett verschieden ist, ich denke jedem ist klar, dass geschenke nie von dem weihnachtsmann gebrahct wurdenm sondenr von eltern und so, bei gott ist das etwas anderes :3

Antwort
von derMannohnePlan, 160

Weil der menschliche Geist sehr oberflächlich tickt.

Die Revolution hat uns vom Ochsenkarren zum Düsenflugzeug gebracht. Aber innerlich sind wir noch genauso gewalttätig wie eh in je.

Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Vorbild erschaffen, sondern umgekehrt ist es der Fall. Der Mensch hat Gott nach seinem Bild erschaffen.

Die Welt akzeptiert den traditionellen Weg und folgt ihm. Die eigentliche Ursache der Unordnung in uns ist das Suchen nach einer Realität, die uns von einem anderen versprochen wurde. 

Kommentar von Garfield0001 ,

Beweise, dass Gott den Menschen nicht geschaffen hat

Kommentar von Abahatchi ,

Musz er nicht, denn als er geboren wurde, hatte er noch keinerlei Kenntnisse, bis irgendwann mal Theisten kamen und behaupteten, Gott hätte Menschen geschaffen. Somit sind erst einmal die Theisten in der Beweispflicht und nicht umgedreht. 

Kommentar von Fantho ,

Ach Du lieber Himmel, da versteht noch einer nicht das Prinzip einer Behauptung und deren Beweispflicht....

Gruß Fantho

Kommentar von CalicoSkies ,

Der einzige, der die Beweislast nicht versteht, bist du, Fantho..

Ein Atheist trifft keine Aussage über einen Gott - ein Theist allerdings schon.

Derjenige, der behauptet,  muss die Behauptung auch belegen können, sonst gehts nach dem altbekannten Satz: "What can be asserted without evidence, can be dismissed without evidence"

Also muss Garfield beweisen, dass seine Gottesfigur, die er sich mit Hilfe der Theisten ausgedacht hat den Menschen geschaffen hat - nicht umgekehrt ;)

Kommentar von realsausi2 ,

"What can be asserted without evidence, can be dismissed without evidence"

Ich will das mal übersetzen. Dieser Satz ist so wahr, dass er in Stein gemeißelt über jede Kirchentür gehört.

"Was ohne Belege behauptet wird, kann auch ohne Belege zurückgewiesen werden."

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Die Bibel ist Beleg für die Existenz Gottes. Wohlgemerkt ist ein Beweis kein Beleg.

Damit fällt dieser Satz dann auf Dich zurück. Die, ich sage mal, Bringschuld seitens Gläubiger wurde erbracht. Du bist nun in der Bringschuld Deinerseits Belege für die Nichtexistenz Gottes zu bringen, was Du hier einfach nicht tust.

Und wenn Du es könntest, hätten wir eine Patt-Situation, was Dich nicht berechtig, Deine Meinung über die der Anderen zu stellen. wie Du es hier tust.

Kommentar von Abahatchi ,

Die Bibel ist Beleg für die Existenz Gottes. Wohlgemerkt ist ein Beweis kein Beleg.

Wenn ich eine Wurst kaufe und lasse mir den Kauf durch den Verkäufer per Quittung belegen, dann kommt dieser Beleg wodurch? Bekomme ich etwa den Beleg voem Bettler vor der Fleischerei, weil er glaubt, dasz ich eine Wust bekommen hätte oder vom Fleischer?

Die Bibel wurde nur von Leuten verfaszt, die behaupteten, etwas von Gott erfahren zu haben oder von ihm geleitet worden zu sein. Sie sind also mit dem Bettler vor der Fleischerei gleich zu setzen. Wo ist bitte ein Beleg von Gott? Bisher gab es nur Leute die Behauptungen versuchten mit Behauptungen zu untermauern und dies alles in einem dicken Buch zu sammeln. 

Was ein Zirkelschlusz ist, das hat dieses Gott wohl auch nicht gewuszt. Wie auch, wenn jene, die sich dieses Gott ausgedacht haben selbst nicht wuszten, was ein Zirkelschlusz ist? Ein ausgedachter Gott kann eben nicht intelligenter sein, als jene, die ihn sich erdachten

Grusz Abahatchi.

Kommentar von CalicoSkies ,

Die Bibel ist Beleg für die Existenz Gottes. Wohlgemerkt ist ein Beweis kein Beleg.

Dann ist das Buch "Harry Potter und der Feuerkelch" ein Beleg dafür, dass Voldemort existiert?

Damit fällt dieser Satz dann auf Dich zurück. Die, ich sage mal, Bringschuld seitens Gläubiger wurde erbracht.

Nö. :3

Du behauptest die Existenz weiterhin nur - denn die Bibel tut auch nichts anderes.

Ich kann in der Bibel weder einen Beleg noch einen Beweis für Gott finden - sondern nur Erzählungen und Geschichten...

Wo ist denn in der Bibel der Beleg, der wissenschaftlich nachgeprüft werden kann?

Du bist nun in der Bringschuld Deinerseits Belege für die Nichtexistenz Gottes zu bringen, was Du hier einfach nicht tust.

Ich brauche keine - denn du hast mir schließlich keine vernünftigen Belege oder Beweise für eine Existenz geliefert :D

Du bist hier derjenige, der eine BEhauptung aufstellt - ic hlehne sie nur ab, mehr nicht ;)

Und wenn Du es könntest, hätten wir eine Patt-Situation, was Dich nicht berechtig, Deine Meinung über die der Anderen zu stellen. wie Du es hier tust.

Das tun weder ich noch realsausi - schlimm wirds erst, wenn eine Meinung als "allgemeingültige Wahrheit" gepredigt wird, wie es bspw. viele religiöse Menschen tun...

Glauben kansnt du an was du möchtest, aber deine Religion ist nichts anderes als deine Meinung oder als eine Weltanschauung - sie steht unter keinem besonderen Schutz, weswegen ich ohne Weiteres diese Haltung ablehnen und mich darüber amüsieren kann.

Kommentar von Abahatchi ,

Ach Du lieber Himmel, da versteht noch einer nicht das Prinzip einer Behauptung und deren Beweispflicht....

Stimmt, und zwar Du.

Erstmals in meinem Leben hatte ich von der angeblichen Existenz eines Gottes durch Theisten gehört. Meine Eltern schleppten mich in die Kirche und es gab da einen als Tod verkleideten Mann, nur ohne Sense, der behauptete, es gäbe Gott. 

Er hat also zuerst mir gegenüber eine Behauptung aufgestellt und sie bis heute nicht bewiesen. Er hätte also auch behaupten können, dasz die Torpedowürmer des parallelen grünen Versums uns aus dem Darm gekackt hätten. Hätte ich diese Aussage also auch erst mit Beweisen widerlegen müssen, um sie als Unfug zu entlarven?

Beides sind Behauptungen einer Existenz und wer diese Behauptungen aufstellt, der hat sie zu belegen, nicht anders herum, denn wäre dem nicht so wertes Fantho, dann wäre ja jede Behauptung und Unterstellung eines Wesen mit dessen tatsächlichen Existenz gleich zu setzen. Wie dämlich solch eine Sicht ist, sollte selbst innerhalb Deines geistigen Horizontes erfaszbar sein. 

Kommentar von derMannohnePlan ,

Der Mensch hat zu allen Zeiten etwas gesucht, das über ihn und sein materielles Wohl hinausgeht – etwas, das wir Wahr- heit oder Gott oder Realität nennen, einen zeitlosen Zu- stand –, etwas, das nicht durch Umstände, durch Gedanken oder durch menschliche Verderbtheit beeinträchtigt werden kann.

Der Mensch hat ständig die Frage gestellt: Worum geht es eigentlich? Hat das Leben überhaupt einen Sinn? Er hat die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und natio- nalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung fragt er, was er tun soll, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hin- ausgeht.

Und da er dieses Unbeschreibliche, das tausend Namen trägt und das er immer gesucht hat, nicht finden konnte, hat er den Glauben entwickelt, den Glauben an einen Erlöser oder an ein Ideal, an Gott, und jeder Glaube erzeugt unabänderlich Gewaltsamkeit.

Das ist meine bedingungslose Meinung!

Antwort
von nowka20, 53

der gottesglaube gibt lebenshalt, der an den weihnachtsmann aber nicht

Kommentar von John8888 ,

Gott bringt aber keine Geschenke ... Das gibt der Glaube an den Weihnachtsmann eigentlich mehr Kraft.

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Ich glaube, Du willst gar keine Antwort haben, sondern einfach nur provozieren. Lass bitte Deine provokanten Kommentare!

Kommentar von nowka20 ,

wenn ich dir recht gebe, haben wir beide unrecht (falls du mich gemeint hast!)

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Ich habe John8888 gemeint.

Kommentar von Fantho ,

 Nun ja, wenn Geschenke für Dich wichtiger als Lebenshalt sind, oder gar Dein Lebenshalt aus Geschenken  besteht...

Gruß Fantho

Kommentar von Abahatchi ,

wenn Geschenke für Dich wichtiger als Lebenshalt sind

Nun, manchen geben Geschenke eben eher Lebenshalt als Götter, für die sich Menschen gegenseitig die Köpfe einschlagen.

Kommentar von nowka20 ,

@John!

hier ist aber ein gottesgeschenk (natürlich nicht für dich)

Offb 22,17
Und der Geist und die Braut sagen: Komm! Und wer es hört, spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme! Wer da will, nehme das Wasser des Lebens umsonst

Kommentar von realsausi2 ,

Das ist eine ziemliche Anmaßung, wenn Du es nicht allein auf Deine Person beziehst.

Kommentar von Abahatchi ,

Als Kind war mir der Weihnachtsmann mit seinen Geschenken wesentlich lieber als Gott, der nur alte Männer vor Kreuzen in einem groszen Haus mit Glocken im Turm, ständig langweilige Reden halten liesz.

Antwort
von pg9Fussballgott, 134

Demnächst soll ja die Weihnachtsbibel erscheinen,rund um das Heilige Christkind.Gebe den WEihnachtsmann bloß nicht auf,denn ihn gibt es BESTIMMT!

Antwort
von Bodesurry, 74

Unglaublich, wie viele auf Deine Frage hereingefallen sind. 

Ich denke, die Antworten, die Du dir erwünscht hast, sind promt gekommen.

Das nächste Mal, damit es weniger auffällig wirkt, Gott mit Osterhase ersetzen.

Kommentar von Johannes49 ,

Was soll das heißen, es ist doch überaus spannend herauszufinden weshalb viele einem solch völlig irrationalem Dogma erlegen sind.

Kommentar von Bodesurry ,

...ich bin diesem völlig irrationalem Dogma auch völlig erlegen....

Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass man die Frage nicht stellen darf. Nur für mich wurde die Existenz Gottes schon so oft in Frage gestellt, dass man die Frage ruhig einmal ein klein wenig verändern kann. 

Antwort
von knallpilz, 132

Für gläubige Menschen ist Gott eben ein bisschen mehr als jemand, der einen Abend im Jahr Geschenke bringt.

Menschen, die wirklich an Gott glauben, "glauben" nicht im Sinne von "Ich glaube, meine Katze hat Hunger" oder "Ich glaube, Antwort C ist richtig", sondern die glauben im Sinne von "gläubig sein".
Das heißt, die mutmaßen nicht, dass Gott existiert, sondern sie wissen es. Sie sind davon überzeugt und spüren die Verbindung zu etwas Höherem, was sie als Gott interpretieren. Natürlich gibt es auch ne Menge Mitläufer, bei denen das nicht so ist, aber die glauben dann halt auch nicht an Gott, sondern tun nur so.


Der Weihnachtsmann ist ne Erfindung von Geschäftsleuten, die wollen, dass Leute mehr Sachen kaufen.
Gott ist der Überbegriff für eine Sache, zu der viele Menschen eine sprituelle Verbindung spüren. Das wird historisch gesehen sehr oft ausgenutzt.

Antwort
von Ryuuk, 83

Weil der Weihnachtsmann, für deinen Glauben, keine Belohnung in Aussicht stellt

Würden die Religionen ihren Gläubigen keine Belohnungen mehr versprechen, würde auch niemand mehr an die glauben.

Kommentar von warehouse14 ,

Also mir sind irgendwelche Belohnungen wurscht. Ich glaube auch an Gott, wenn ich nichts dafür bekomme.

o.O

Gott ist nicht Religion.

Kommentar von Johannes49 ,

Doch du bekommst das Versprechen dass jemand über dich wacht und dass es ein Leben nach dem Tod gibt. ;) 

Kommentar von warehouse14 ,

@Johannes49:

Und inwiefern hat ein Versprechen eine Bedeutung für meinen Glauben, wenn mir dessen Einhaltung schlicht egal ist? o.O

Ist es wirklich so schwer zu verstehen, daß mir diese Leberwursttaktik einfach schnurz ist?

Ob ein Leben nach dem Tod für mich existiert hat keinen Einfluß auf meine Beziehung zu Gott.

Wenn dieses irdische Leben das einzige ist, das ich habe, ändert das auch nix an meiner Liebe zu Gott.

Ich betrachte all diesen Kram tatsächlich aus dem Blickwinkel von "Dein (Gottes) Wille geschehe, nicht meiner".

Ich hab das Bibelbuch Hiob nämlich nicht nur gelesen, sondern auch kapiert. ;)

warehouse14

Kommentar von Garfield0001 ,

hä? Nur weil ich meinem Kind sage, dass er mal erwachsen sein wird, ist das doch keine Belohnung. und wenn ich einem (noch nicht-) Mörder sage, dass er in den Knast kommt wenn er mordet, ist das doch keine Bedrohung. sondern ich möchte ihm helfen diesen Fehler nicht zu tun.

Kommentar von Ryuuk ,

Natürlich ist das keine Belohnung, aber das ist ja auch nicht, was das Christentum oder der Islam versprechen. Wenn du deinem Kind aber sagst das es dir nur glauben muss und es kriegt dafür ewiges Leben, ist das eine Belohnung.

Doch, es ist eine Bedrohung. Es ist eine Androhung von Strafe. Legal, aber trotzdem eine Bedrohung.

Kommentar von realsausi2 ,

Nur weil ich meinem Kind sage, dass er mal erwachsen sein wird, ist das doch keine Belohnung.

Offensichtlich hast Du die Thematik nicht verstanden. Kinder werden erwachsen. Das passiert einfach und ist nicht von einem bestimmten Wohlverhalten abhängig oder von einem spezifischen Wohlwollen erst zu gewähren.

Wenn ich Dein Beispiel auf Götterglauben übertrage, heißt das, das jeder die Verheißungen der Religion genießen kann, ungeachtet wie er sich selbst zu dieser Religion uns ihrem Gott positioniert.

Antwort
von Lazybear, 66

Vllt stehen gläubige eher auf pepsi!!? :)

Antwort
von ThomasJNewton, 66

Vergiss es!

Der einzig wahrscheinliche Gott ist übrigens der hier neu erschaffene:
Stochast *ssw*.

Antwort
von Bodesurry, 35

Danke für Deinen Humor - nicht ironisch gemeint! Du weißt ja weshalb. 

Antwort
von Karl37, 42

Weil die Menschen nicht nachdenken.

Wer ist der Weihnachtsmann? Eine reale Gestalt kann nur ein naiver Mensch annehmen. Es ist eine fiktive Gestalt, eine besondere Haltung des Menschen. Davon sind in der Weihnachtszeit Menschen beseelt jetzt Jemanden, der einem nahesteht, etwas zu schenken und unter den Weihnachtsbaum zu legen.

Der Weihnachtsmann ist also der Mensch, der unabhängig von seiner Weltanschauung, in der Vorweihnachtszeit durch die Geschäfte saust etwas passendes zum Verschenken zu finden.

Antwort
von Illuminaticus, 16

Die Frage ist knifflig, aber trotzdem versuche ich eine Erklaerung.

Gott ist fuer die meisten Menschen der Statthalter im Himmel, der der alles regiert, keiner ist ihm sicher.

Viele stellen sich den Allmaechtigen als Mensch mit Bart und Coca Cola Aufschrift vor, genauso wie der Weihnachtsmann Coca Cola praesentiert.

Das ist allles Teil der Matrix, wir glauben an den Herrn, der Coca Cola ins Leben gerufen hat.

In Wirklichkeit gibt es keinen Weihnachtsmann, keine Person, keine Cola, es gibt nur dies, was ist dies, das alle was passiert!

Antwort
von Raubkatze45, 45

Weil gäubige Menschen nicht so dämlich sind, wie ihr sie
gerne hinstellt
und deshalb auch wissen, dass der Weihnachtsmann im Gegensatz zum ewigen Gott einen menschlichen Ursprung hat. Deine Frage beinhaltet den gleichen geistigen Horizont wie der beliebte, aber geistlose Vergleich mit Zahnfeen und rosa Einhörnern.

Wenn wir behaupten, es gibt Gott, tun wir das deshalb, weil wir die Botschaft von ihm geprüft haben und finden, dass sie tatsächlich Antwort gibt, wo unser Fragen nicht zur Ruhe kommt. Deshalb können wir es verantworten, uns auf diese Botschaft einzulassen.Die einen können und tun es, die anderen können und tun es nicht. Wer da klüger ist, kannst du dir selbst beantworten.

Kommentar von CalicoSkies ,

Formallogisch besteht zwischen deinem Gott, dem fliegenden Spaghettimonster, der Zahnfee oder rosa Einhörner kein Unterschied - da alles nur aufgestellte Behauptungen sind, die man nicht belegen oder widerlegen kann.

Russell bringt es sehr gut auf den Punkt: https://de.wikipedia.org/wiki/Russells\_Teekanne

Die einen können und tun es, die anderen können und tun es nicht. Wer da klüger ist, kannst du dir selbst beantworten.

Womit du jedem Atheisten unterstellt hast, er wäre dumm... Nett. :D

Atheisten besitzen keinen Gottglauben - aus verschiedensten Gründen...

Aber "Ihr seid nur unfähig, auf den Glauben zu vertrauen" ist keiner davon ;)

Das ist reine Überheblichkeit von dir.

Antwort
von warehouse14, 56

Nun, der Weihnachtsmann wird früher oder später nachweislich als Lüge enttarnt.

Jedes Kind, das an den Weihnachtsmann glaubte, hat irgendwann einmal gemerkt, daß der "Weihnachtsmann" entweder in der Nachbarwohnung statt am Nordpol wohnt oder sogar der eigene Papa/Onkel/Opa/ schlimmstenfalls unrasierte Großtante 5. Grades ist. XD

Mit Gott (für alle Besserwisser: ich meine wirklich Gott, nicht irgendwelche spezifischen religiösen Einzellehren) ist sowas bisher noch nie passiert.

;)

warehouse14

Antwort
von fricktorel, 34

Der Glaube an den ewigen Schöpfer (Jes.45,22) beinhaltet, dass man den "Weihnachtsmann" ablehnt,

denn dieser ist ein Produkt des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9), welcher seinerseits die Menschheit verblendet hat (2.Kor.4,4).

Sein Ende wird vorläufig das Gefängnis sein (Offb.20,2).

Antwort
von Matzko, 28

Weil es den Weihnachtsmann nicht gibt.

Antwort
von Dave0000, 85

Weil das zwei verschiedene Dinge sind!

Kommentar von realsausi2 ,

Sie sind nicht dasselbe, aber dasgleiche.

Kommentar von Dave0000 ,

Wie Kaffee und Tee.....

Antwort
von kingofpredators, 65

Dies liegt daran, dass der Weihnachtsmann bloß vom Menschen erfunden wurde, während Gott wirklich existiert. 

Antwort
von Tilgung, 86

Die Frage ist so als würdest du Fragen "Warum glaubst du an die Evolutionstheorie, wo doch die Rassentheorie widerlegt wurde?"

Antwort
von MonaLisa557, 98

Der Weihnachtsmann ist für die ungläubigen. Wer Christ ist und glaubt nennts Christkind.

Kommentar von John8888 ,

Achso, die glauben natürlich ans Christus-Kind ... Top Antwort thanks.

Kommentar von Abahatchi ,

Wer Christ ist und glaubt nennts Christkind.

glaubst auch nur Du! 

Als ich noch "Christ" war, kam auch der Weihnachtsmann, denn das Christkind kam nur im Krippenspiel vor, denn es soll ja vor 2000 Jahren aufgewachsen sein und dann als Erwachsener gestorben und auferstanden sein. Also gäbe es, falls es Jesus gab, heute kein Christkind mehr, sondern einen Erwachsenen Jesus Christus

Kommentar von MonaLisa557 ,

Ich wurde ebendfalls mit dem Weihnachtsmann erzogen da ich nie getauft wurde und auch nie gläubig war und bin. Aber so hatte mans mir im Politik Unterricht erklärt. Unsere Polizik Lehrerinn hat nämlich jedes Jahr aufs neue Zoff mit ihren Mann weil er zu ihrem Kind sagt das der Weihnachtsmann kommt und sie aber sagt das das Christkind kommt.

Kommentar von Abahatchi ,

Du hast vermutlich meinen Kommentar nicht richtig eingestuft. Mir ging es um Deinen Absolutismus der besagt, dasz eine Christ den Geschenkebringer Christkind nennt. Ich wollte nun aber nicht aufzeigen, dasz das Gegenteil der Fall wäre, sondern dasz es mal so oder so sein kann. Bei den einen kommt der Nikolaus, der  dort geboren wurde, wo heute die Türkei ist, bei einigen kommt das sogenannte Christkind, der Weihnachtsmann, Väterchen Frost oder einfach nur Onkel Horst. Es gibt eben sehr unterschiedliche Traditionen in Deutschland und auch innerhalb der Christen in Deutschland. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von Klaraaha ,

Das Christkind ist eine Erfindung von Martin Luther, deshalb nur im deutschsprachigem Raum bekannt. Der wollte den Nikolaus abschaffen, weil er nichts von Heiligen hielt, führte er für die ev. Christen bzw. die Kinder das Christkind ein, das zu Weihnachten Geschenke bringt. Jetzt gibt es eben beide. Extrem vermarktet wurde der Santa Claus als Weihnachtsmann erst in den USA, der dort erstmals durch einen deutschen Einwanderer, nämlich Thomas Nast bekannt wurde, der den Nikolaus als Geschenkbringer an Weihnachten für die Soladaten im amerikanischen Bürgerkrieg zeichnete.

Kommentar von Abahatchi ,

Das Wort Santa Claus deutet eben in seiner Bezeichnung eindeutig auf eine spezielle Person hin. Merke, nicht in allen Regionen hat sich der "Weihnachtsmann" geradlinig aus einem "Nikolaus" entwickelt. In einigen Fällen war es so in anderen nicht. Der "heilige" Nikolaus ist eben nicht einfach der Weihnachtsmann, so man eben das Wort Santa Claus auch nicht mit ihm gleich setzten kann. Deutlich wird dies auch, dasz eben die Beschenkung zu Nikolaus nicht aus dem Weihnachtsfest entstand. Auch in Bezug auf das Christkind ist nicht eine einzige Herkunft gegeben. Bei einigen Vorstellungen ist das Christkind eben nicht der Jesus, sondern ein Engel, weil in speziellen Fall nicht das Jesuskind als Christ gemeint ist, sondern ein christliches kindliches Wesen. Hinzu kommt, das der Einflusz von Martin Luther in Bezug auf das "Christkind" nur vermutete wird. Für einen tatsächlichen Einflusz gibt es keinerlei Belege. Es könnte also auch nur "Zufall" sein, dasz beides zeitlich und räumlich nahe von statten ging. Es gibt nicht den einen "evolutionären" Weg vom Nikolaus zu Kristkind und Weihnachtsmann.

Grusz Abahatchi

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