Frage von Imperator12, 1.249

Warum glauben viele an einen Gott?

Obwohl wir uns im 21. Jahrhundert befinden und es Klar ist, dass Götter nur in unserer Fantasy existieren, warum glauben über die Hälfte der Menschheit an Götter?

Antwort
von zippo1970, 233

"Warum glauben viele an einen Gott"?

Es gibt ja hier schon viele Antworten. Ich habe mich durch einige durchgelesen. Interessanterweise fühlen sich offensichtlich hauptsächlich Menschen angesprochen, diese Frage zu beantworten, die nicht an einen Gott glauben.

Die Antwortgeber, die aus eigener Sicht schildern können, warum sie an Gott glauben, sind in der Minderheit. Als Dank für ihre Erklärung, werden sie dann häufig mit wertenden Kommentaren bedacht.

Fühlt man sich eigentlich selbst besser, wenn man den Glauben eines Menschen "lächerlich" macht, oder jemandem wegen seines Glaubens, Intelligenz und Bildung abspricht?

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was eine Frage zu Religion und Glauben, für heftige Reaktionen, und emotionale "Ausbrüche", nach sich zieht. Noch erstaunlicher finde ich, dass dies häufig auf Personen zutrifft, die gar nicht religiös oder gläubig sind.

Hätte ein Nicht Gläubiger, nicht allen Grund, mit dem Thema Religion, oder dem Glauben anderer Menschen, ganz entspannt und neutral umzugehen?

Manchmal hat man den Eindruck, dass man sich als gläubiger Christ rechtfertigen muss, weil immer gern unterstellt wird man ist naiv, oder leicht "beschränkt".

Aber wie auch immer. Vielleicht gebe ich doch noch ne kurze Antwort ab.

Warum ich an Gott glaube?

Nun...ich bin mit dem katholischen Glauben groß geworden. Er hat mir in schwierigen Zeiten durch meine Kindheit geholfen. Es gab Situationen in meinem Leben, wo ich etwas erlebt habe, dass ich jetzt auch nicht anders erklären könnte, als mit göttlicher Kraft. 

Mein Glaube ist mein "Kompass". Er gibt mir die Richtung vor auf dieser Reise, die Leben heißt. Und bis jetzt bin ich ziemlich gut gefahren damit. Ich bin glücklich.

Ich ziehe viel Kraft daraus. Er tröstet mich, wenn es nötig ist, und ist mir eine moralische Stütze.

Es ist nicht so, dass ich nie gezweifelt hätte. Ich hätte es mir manchmal auch leichter machen können. Aber ich kann sagen, der Glaube bereichert mein Leben, in allen Bereichen. 

LG :-)

Kommentar von MrMcSauerkraut ,

Sehr schöner Text! Neutral und mit Schilderung der eigenen Erfahrungen. :-)

Antwort
von Fortuna1234, 224

Hi,

die Nicht-Existenz kann genauso wenig wie die Existenz bewiesen werden. Ich glaube an eine höhere Macht. Ich wurde religiös erzogen und damit nenne ich diese höhere Macht "Gott". Für mich kann das alles kein Zufall sein. Die Erde hat einen perfekten Neigungswinkel, der uns Jahreszeiten beschafft hat und damit Leben ermöglicht hat. Die Evolution stelle ich nicht in Frage. Ich stelle mir auch keinen bärtigen Mann vor, der denkt wie du und ich, sondern etwas, dass für uns nicht greifbar ist, aber dass es einen Sinn hat, dass es genauso entstanden ist, wie es entstanden ist.

Der Glaube nach dem Leben nach dem Tod habe ich, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann von jetzt auf dann weg zu sein. Es übersteigt meine Vorstellungskraft.

Ich habe oft erlebt, dass Menschen in ihren letzten Stunden/Minuten ruhig waren, weil sie daran glaubten, dass danach noch ein weiteres endloses Leben kommt. Und zu sehen wieviel positive Kraft aus diesem Glauben geschaffen wird ist unbeschreiblich. Andere kommen damit klar, dass man sagt man wird geboren, lebt, stirbt, ist tot. Aber wer geliebte Menschen verloren hat, der wünscht sich aus tiefstem Herzen diese Menschen nicht für immer verloren zu haben, sondern nur eine Zeit lang bis man sich irgendwie wieder hat.

Der Glauben beruhigt, er gibt Hoffnung, er versucht unerklärliches zu erklären.

Für mich als jemand, der von sich sagt, dass ich an Gott glaube, ist es mir egal, ob andere daran glauben. Ich hinterfrage nicht, ob und warum nicht Menschen an Gott glauben. Meist hinterfragen das die Nicht-Gläubigen.
Ich will niemanden überzeugen, ich lebe und glaube so wie ich das mache und bin damit zufrieden und glücklich.

Es ist in keiner Weise klar, dass Götter nur in der Fantasie existieren. Früher dachte man auch alle Schwäne sind weiß. Bis einer daherkam und einen schwarzen Schwan gesehen hat und schon war die Theorie der weißen Schwäne Vergangenheit. Und einen Gott können wir (nach aktuellem Stand) genauso wenig beweisen wie die Existenz anderen Lebens im Universum. Und das bleibt solange so bis ein ernsthafter Gegenbeleg da ist.

"Fakten" haben sich schon oft geändert. Die Erde als Scheibe etc. Die Leute früher dachten auch, dass ist die Wahrheit. Bis entdeckt wurde sie ist rund.. Und auch heute sind wir weit entfernt eine 100%ige Erklärung zu haben, wir waren bisher auf dem Mond. Kein Mensch weiß was es sonst noch alles gibt. Wer weiß, ob die Leute in 5000 Jahren nicht denken "Mensch, sind die blöd. Die haben im 21 Jahrhundert echt noch gezweifelt, ob es einen Gott gibt" ;)

Kommentar von DazaiRanpo ,

Gott bewirkt alles durch einen bestimmten Plan, nicht?

Kommentar von ichwurdegebissn ,

das war alles zufall. von einer bakterie zum menschen. weil9 unser planet in der habitalen zone gegenüber der sonne steht. wenn es sowas wie ein gott gäbe hätter er nie zugelassen das ich dumm bin.

Kommentar von kryst4lliz3r ,

@ichwurdegebissen Nichts ist Zufall ;) Alle Geschehnisse sind Folgen und Konsequenzen einer Kausalkette, die oft so viele für uns nicht messbare und unbegreifbare Faktoren einschließt, dass wir einfach Zufall sagen. Aber alles hat irgendeinen Grund

Kommentar von Sammy35 ,

Sehr schöne Antwort! :)

Antwort
von Rocker73, 207

Der Mensch hat Götter "erfunden" um Dinge zu erklären die er nicht begreifen kann, so ähnlich ist es auch heute noch. Personen die an einen Gott oder an Götter glauben, sind nicht der Ansicht das alles wissenschaftlich erklärt werden kann, sei es der Urknall oder anderes, sie finden das irgendwas die Stränge in den Händen hält

Das hat übrigens nichts mit Ungebildheit zu tun, sondern es ist eine andere Erklärungsweise für bestimmte Dinge, ob Gott oder andere Götter existieren konnte nicht belegt aber auch nicht wiederlegt werden

LG


Kommentar von comhb3mpqy ,

Also die Jünger von Jesus hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken, denn viele von ihnen sind verfolgt und getötet worden. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

Antwort
von MeliS1998, 368

Weißt du, seit ich mal was über das Anton-Syndrom gelesen habe, wundere ich mich auch nicht mehr über den Glauben an Gott oder dass manche meinen, ihren Gott sogar zu spüren.

Wenn es tatsächlich Menschen gibt, die erblindet sind und dies nicht bemerken, und die nur zum Arzt gehen weil sie sich darüber wundern, dass sie sich plötzlich öfters an Tischen und Türrahmen stoßen, und ihrem Arzt dann erzählen, sie seien doch nicht blind, sie würden ihn ja vor sich sehen (während in Wahrheit 10 Ärzte im Raum stehen), ja dann überrascht es mich auch nicht, dass Leute meinen, ihr Gott existiert...

Das menschliche Gehirn ist schon etwas beeindruckendes. Ich bin sehr fasziniert von Placebo- und Nocebo-Effekten und was Psychosen im Hirn anrichten. Das Gehirn erschafft uns unsere Welt. Aber das muss nicht immer eine Wiedergabe der realen Welt sein.

Gleichzeitig sucht der Mensch ständig nach Erklärungen. Wir wissen soviel und wollen trotzdem noch immer mehr erfahren. Das geht soweit, dass wir sogar Erklärungen da finden, wo gar keine sind. Das haben auch die Wissenschaftler bemerkt und haben deshalb sowas wie Doppelblindstudien eingeführt oder fordern von Experimenten Wiederholbarkeit. Um die Wahrheit zu erfahren, müssen wir manchmal unser Gehirn überlisten, das ist alles nicht so einfach. Falsche Schlüsse sind schnell gezogen...

Und es ist ja auch nicht so, dass Religion ihren Gläubigen keinen Vorteil brächte. Sie haben etwas, an das sie sich halten können, egal wie finster die Lage ist. Außerdem ist die Welt des Glaubens eine große Welt, in die man eintauchen kann, mit der man sich jahrelang beschäftigen kann, und die einen aus dem grauen Alltag nimmt zu etwas (gefühlt) wichtigerem. Denn jede Religion enthält ja immer auch eine ganze Menge Philosophie und Weisheit.

Und sie schweißt zusammen, erschafft eine Gemeinschaft. Der älteste Tempel, den man bisher gefunden hat, Göbekli Tepe, wurde von Jägern und Sammlern vor über zehntausend Jahren gebaut, noch bevor es überhaupt Landwirtschaft gab. Manche Forscher meinen, dass die Religion es war, die die Menschen an dieser Stätte sesshaft werden ließ und die Entwicklung einleitete, die uns dahin geführt hat, wo wir heute sind.

Darüber hinaus denke ich, dass es eine gewisse Hemmschwelle gibt, sich gegen die Eltern und den von den Eltern gelehrten Glauben aufzulehnen, oder etwas, in das man viele Jahre geistige Aktivität investiert hat, kritisch zu untersuchen um zu dem Schluss zu kommen, dass es falsch ist.

TL;DR: das menschliche Gehirn ist eben kein logischer Computer.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Hey, das unsichtbare rosafarbene Einhorn? :)

Kommentar von MeliS1998 ,

;-)

Antwort
von Philipp59, 59

Hallo Imperator12,

viele vertreten heutzutage ein rein naturalistisches Weltbild, in dem ein Gott oder Götter keinen Platz finden. Heißt das aber, dass die Existenz Gottes widerlegt ist? Gehören diejenigen, die noch an ihn glauben zu den ewig Gestrigen oder zu hoffnungslosen Ignoranten der Wissenschaft? Ist der Glaube an Gott völlig ohne Beweise?

Nun, wenn Du nach einem wissenschaftlichen Beweis fragst, dann muss ich Dir von vornherein sagen, dass es den nicht gibt. Warum nicht? Weil die Wissenschaft nur in der Lage ist, Dinge nachzuweisen, die innerhalb der Reichweite des menschlich Erforschbaren liegen. Die Existenz Gottes geht jedoch weit über diese Grenzen hinaus. Er hat seinen Platz nicht irgendwo im Universum und wartet darauf, entdeckt zu werden. Aus diesem Grund wird es immer an einem wissenschaftlichen Nachweis fehlen.

Heißt das nun, dass Gott eben doch nicht beweisbar ist? Ganz im Gegenteil! Dazu eine Veranschaulichung: Stell Dir einmal vor, Du würdest eine Galerie betreten, in der die Werke eines unbekannten Künstlers ausgestellt sind. Keines seiner Werke weist eine Signatur auf. Es existiert von diesem Künstler weder ein Bild noch eine persönliche Aufzeichnung. Es gibt auch niemanden, der diesen Künstler je gesehen oder ihn persönlich kennengelernt hat. Würdest Du nun daraus schließen, dass es diesen Künstler vielleicht ja niemals gegeben hat? Aber da sind doch seine Werke, die Dich letztendlich davon überzeugen, dass es diesen Künstler geben muss oder dieser zumindest irgendwann gelebt haben muss.

Diese im Grunde zwingende Logik wendet man zwar immer dann an, wenn man von Menschen gemachte Dinge entdeckt (z.B. bei archäologischen Ausgrabungen), doch wenn es um Gott geht, dann reicht es vielen Menschen nicht, seine Werke als einen Beweis für seine Existenz gelten zu lassen.
Wo liegt also das Problem? An einem Mangel an Beweisen? Ist nicht die uns umgebende Welt voll von Werken dieses größten "Künstlers" aller Zeiten? Welches seiner Werke trägt denn nicht den Beweis von Genialität und überragender Intelligenz?

Zum Beispiel enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Oder nehmen wir das menschliche Gehirn. Ein Forscher sagte: „Das Gehirn ist das Komplizierteste, was wir bisher in unserem Universum entdeckt haben“ (James Watson, Molekularbiologe und Mitentdecker der Struktur der DNS).Der sowjetische Gehirnspezialistin Natalya Bekhterewa sagte: „Das Gehirn ist ein kompletter Kosmos im Kopf. Es ist das einzige menschliche Organ, das praktisch über unbegrenzte Möglichkeiten verfügt“. In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Die Informationsübertragung innerhalb des Nervensystems ist komplexer als die größten Fernsprechvermittlungszentralen. Die Problemlösung durch ein menschliches Gehirn übertrifft die Kapazität der stärksten Computer bei weitem.“

Ist es logisch anzunehmen, dass ein solch komplexes und kompliziertes Gebilde wie das Gehirn das Endprodukt einer langen Reihe glücklicher Zufälle ist? Wenn man glaubt, der Zufall könne wirklich alles hervorbringen, dann müsste man auch glauben, dass eine beliebige Anzahl von Schimpansen, die wahllos auf Schreibmaschinen tippen, irgendwann "Shakespeares gesammelte Werke" oder die "Brockhaus Enzyklopädie" hervorbringen könnten. Doch jeder würde ohne zu zögern sagen, dass solche Werke nur ein menschlicher Geist hervorbringen kann. Warum aber wird die gleiche Logik nicht auch auf die Werke der Schöpfung angewendet? Könnte es vielleicht daran liegen, dass viele ganz bewusst die Vorstellung eines Schöpfers ablehnen, weil ihnen die Verstellung eines Gottes einfach nicht zusagt? Das ist bei vielen Wissenschaftlern der Fall, doch längst nicht bei allen.

Professor Yan-Der Hsuuw ,Leiter für Embryonenforschung an einer Universität in Taiwan ist von der Existenz Gottes überzeugt und zwar aufgrund seiner Forschungen. Er sagte: "Wissenschaftliche Forschung hat zum Ziel, die Wahrheit herauszufinden,  nicht, vorgefasste Meinungen zu bestätigen. Durch mein Studium der Embryonalentwicklung hat sich meine Sicht wirklich verändert. Ich kam zu dem Schluss, dass das Leben erschaffen worden ist. Um das zu verdeutlichen: Eine Fertigungsstraße wird von Ingenieuren genau durchgeplant, damit die richtigen Teile in der richtigen Reihenfolge richtig montiert werden. Wenn ein Embryo entsteht, ist das ein bisschen wie in so einer Fertigungsstraße, nur unendlich komplexer... Welcher Ingenieur könnte auch nur ansatzweise eine Anleitung für so einen Prozess schreiben? Und doch sind alle diese Anweisungen für die Embryonalentwicklung perfekt in der DNA festgehalten. Wenn ich über die Schönheit des Ganzen nachdenke, überzeugt mich das davon, dass das Leben von Gott erschaffen wurde" ( Erwachet Nr. 2 2016, "Ein Embryologe spricht über seinen Glauben"). Zahlreiche weitere Wissenschaftler sind durch ihre wissenschaftliche Tätigkeit ebenfalls zu der Überzeugung gelangt, dass es einen Gott geben muss.

Ich denke, aus diesen Darlegungen geht eines deutlich hervor: "Den Standpunkt einzunehmen, das Leben sei nicht von allein entstanden, sondern das Werk eines intelligenten Designers, ist keineswegs unvernünftig und stellt sich auch nicht wissenschaftlichen Tatsachen entgegen. Somit ist auch nicht der allererste Satz in der Bibel widerlegt, der da lautet: "Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde" (1. Mose 1:1).

LG Philipp

Antwort
von Realisti, 392

Glauben heißt nicht wissen.

Sie möchten, dass es jemanden gibt, der auf sie achtet. Somit spüren sie auch eine Kraft um sie herum, die sie Gott zuordnen. Diese Hoffnung auf das Gute verbindet sie mit anderen Gläubigen und stärkt sie. Nicht umsonst ist erwiesen, dass religiöse Menschen im Schnitt eine höhere Lebenserwartung haben.

Du vergißt, dass es am Glauben noch eine andere Komponente gibt, die wichtig ist. Das ist die Gemeinschaft oder Gemeinde.

Eine aktive Gemeinde bietet viele schöne gemeinsame Erlebnisse an und holt die Mitglieder ins aktive Leben. Der Monat oder das ganze Jahr bekommt eine Struktur. Sonntag in der Messe trifft man Freunde und das ganze Jahr hindurch gibt es Anlässe zu denem man gemeinsam was Sinnvolles unternimmt. Gemeinsam hat man Ziele und Werte, die man auch an seine Kinder weitergibt.

Viele der Gläubigen hadern selber mit dem kirchlichen Bodenpersonal. Das hindert sie aber nicht daran zu glauben. Sie sind Suchende, die gemeinsam versuchen einfach anständig durchs Leben zu gehen. Da bietet ihnen der Glaube eine Richtschnur.

Kommentar von Garfield0001 ,

Glaube heißt nicht "vermuten" sondern "wissen ohne Beweise"

Kommentar von Kandahar ,

Glauben heißt nichts wissen und wir glauben alles, was wir nicht wissen.

Kommentar von Imperator12 ,

Kandahar, dass ist das genaue Gegenteil.Ein Mensch glaubt nur das, dass ein Mensch sied oder verstehen kann.

Ich könnte jetzt auch sagen, mein Hund fliegt.

Und daher du es nicht weist glaubst du das mir.

Kommentar von Realisti ,

@Imperator12

Also bei aller Liebe, ich weis es genau und ich glaube dir nicht, dass dein Hund fliegt. ;-)

Kommentar von Garfield0001 ,

Glauben heißt "wissen, ohne es beweisen zu können"

Antwort
von rotesand, 98

Hallo!

Ich finde, dass es nicht ganz klar ist, dass "Götter" nur in der Fantasie existent sind.. ich (m, 25, katholisch) bin zwar alles andere als das was man "bibelfest" nennt.. aber trotzdem: An "irgendwas" glaube ich auch, wenn es auch nicht der weise Mann mit dem Rauschebart ist der im Himmel auf seiner Wolke sitzt ;)

Viele glauben eben an einen Gott, weil schon die gesamte christliche/religiöse Erziehung - erst recht wenn man evtl. einen christlichen Kindergarten besucht - ab Kindesbeinen an darauf abzielt den Kindern zu erklären, dass es einen Gott gibt. Meine Meinung!

Antwort
von ScharfeKritik, 122

-Lach-, warum denkst du denn, dass wir, nur weil wir im 21. Jahrhundert leben, alle schlagartig aufhören sollten an einen Gott zu glauben? Ich meine, viele tun es ja bereits nicht mehr, sie haben ihren Glauben hinterfragt und letztlich sogar abgelegt.

Es liegt womöglich in der Natur eines Menschen an etwas zu glauben, sich an etwas festzuhalten, auch wenn das für dich lächerlich und ungewiss klingen mag. Es gibt genug Leute die es für selbstverständlich halten einen Gott anzubeten, auch wenn es genügend Gründe gegen einen Gott gibt wie Religionen ihn uns suggerieren.

Aber es ist doch immer eine Sache der Interpretation, dass sage ich immer wieder. Es ist eine Frage als was ein Mensch einen Gott ansieht an den er glaubt, wobei einige Menschen eine ganz eigene Vorstellung eines Gottes haben, auch wenn sie vielleicht einer Religion angehören-

Antwort
von Panazee, 186

Nun, das Problem ist, dass sich der größte Teil der Wissenschaftler wohlweislich dazu gar nicht äußert, denn wie schon angemerkt wurde, kann man die Nicht-Existenz von Gott (Göttern) nicht beweisen.

Die Atheisten machen es sich einfach und sagen "Beweise mir die Existenz deines Gottes, denn wer eine These in den Raum stellt muss sie beweisen. Alles andere wäre eine unzulässige Beweisumkehr."

Der Gläubige sagt dann "Gott entzieht sich jeder Beweisbarkeit. Demjenigen, der mit ihm in Kontakt kommen will, wird er sich offenbaren und die Spötter und Zweifler werden dereinst am Tag ihres Todes die Wahrheit ebenfalls erkennen."

Ich halte die Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes für ziemlich unwahrscheinlich und die Existent des Gottes an den Juden, Christen und Araber glauben (ist ja interessanterweise im Grunde der Gleiche) halte ich für komplett ausgeschlossen. Allerdings kann ich die Nicht-Existenz eines potentiellen Gottes nicht unwiderlegbar beweisen.

Glauben existiert, weil er einem entweder ein wohliges Gefühl der Sicherheit gibt, denn Gott kümmert sich um seine Gläubigen. Schicksalsschläge sind besser wegzustecken, denn alles dient einem höheren Zweck, den wir nur noch nicht erkennen und am Ende wird alles gut, weil man ja ins Paradies kommt. Glaube gibt einem aber bei genügen flexibler Auslegung auch eine Begründung für unmoralische Handlungen. Man kann hunderte Menschen grausam dahinmetzeln und am Ende immer noch ein Selbstbild aufrecht erhalten in dem man der Gute ist, der ja nur im Namen Gottes gehandelt hat und nicht hunderte getötet hat, weil man halt einfach ein perverser, sadistischer Dreckskerl ist.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube an die Existenz des Gottes der Christen, Gründe, warum stehen auf meinem Profil. Glauben Sie mehr an den Hinduismus als an das Christentum, Judentum oder den Islam?

Kommentar von Panazee ,

Ich glaube an gar keinen Gott (Götter) und würde mich als schwachen Atheisten bezeichnen.

Kommentar von Scheremy ,

Glaube war auch schon oft ein Grund nicht unmoralisch zu handeln. Beispiele dafür habe ich selbst schon genug erlebt, und du sicher auch. Nur so nebenbei erwähnt... Das es Menschen gibt die den Glauben missbrauchen um ihre Schandtaten zu decken ist nicht von der Hand zu weisen, aber jene Menschen sind meist gar keine wirklichen Gläubinge oder es wurde ihnen per Gehrinwäsche eingetrichtert.

Kommentar von Scheremy ,

Dass sie so richtig handeln würden

Antwort
von Andrastor, 210

Indoktrinierung. Schon im Kindesalter werden sie mit den religiösen Überzeugungen der Eltern und des Umfelds bombardiert und gedrängt diesen zu folgen.

Später sind es das Gefühl einer Gruppenzugehörigkeit, das Gefühl von Überlegenheit und falsche Hoffnungen die Menschen an den Glauben binden.

Kommentar von Imperator12 ,

Das stimmt, wenn sie es nämlich anderst machen, dann gibt es fast gar keine Gläubigen mehr.

Kommentar von Andrastor ,

Es ist kein Wunder dass in allen Ländern der Welt die Anzahl der Atheisten immer weiter wächst. Mit etwas Glück wird es tatsächlich bald sowei sein dass es keine Gläubigen mehr gibt.

Kommentar von Garfield0001 ,

Auch Atheisten werden demnach indoktriniert? Schließlich hören sie seit Kindesbeinen, dass es keinen Gott gibt.

Kommentar von Garfield0001 ,

Andrator... Warum wäre das Glück? Definiere Glück...

Kommentar von Andrastor ,

Atheisten werden eben nicht indoktriniert. Bei den meisten ist lediglich die religiöse Indoktrinierung fehlgeschlagen (wie bei mir). Wirklich atheistische Haushalte sind (noch) sehr selten, in den meisten Fällen wird auf Religion und damit Indoktrination einfach kein Wert gelegt, was die Kinder dazu ermöglicht sich objektiv mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Und selbst wenn Kinder gelehrt bekommt dass es keinen Gott gibt, ist das keine Indoktrination, immerhin ist es auch keine Indoktrination den Kindern zu erklären dass es keinen Weihnachtsmann und keine Märchenfiguren gibt.

Es wäre ein Glück weil ohne Religionen ein großer Punkt wegfällt, der Menschen entzweit und vor allem der größte Punkt für Volksverdummung. Religionen ersticken die menschliche Neugier mit Ausreden und verbieten das kritische Auseinandersetzen mit der Thematik.

An etwas zu glauben das in keinster Weise bewiesen ist, ist nichts wieter als Aberglauben und dieser hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren!

Antwort
von Kandahar, 179

Weil es einfach bequemer ist, an Fügung und Schicksal zu glauben, als an Ursache und Wirkung.

Wenn ich glaube, dass es da eine Macht, einen Gott gibt, der alle meine Geschicke lenkt, dann brauche ich meinen eigenen Kopf nicht zu bemühen und muss mich auch nicht selbst um mein Schicksal zu kümmern.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Hinzu kommt der tröstliche Gedanke, wenn in diesem Leben schon so viel Unheil geschieht (dem Großteil der Weltbevölkerung geht es nicht annähernd so gut wie uns) dann wirds halt im Leben nach dem Tod besser.  So werden die Massen auch ruhig gestellt. Haltet die Füsse still und seid demütig, sonst verspielt ihr Euer Seelenheil und den Platz im Paradiese. Ist es nicht arm, wenn man einen anständigen Lebenswandel mit der Drohung der ewigen Verdammnis erpressen muss?

Kommentar von Kandahar ,

Da bin ich absolut deiner Meinung! So werden Menschen um ihr Leben betrogen.

Kommentar von Garfield0001 ,

Sa kommt noch der freie Wille ins Spiel. Und als Christ muss ich eher schauen was ich tue. Ein Atheist sagt: "am Ende kommt eh nix. Warum also gedanken machen?" Wenn ich aber versuche nach den biblischen Regeln zu leben und Gott gibt es nicht... Nun, dann ist es so. Wenn ich aber nicht nach den biblischen Regeln lebe und am Ende gibt es Gott... Nun, dann werde ich Pech haben. Rate, für was ich mich entschieden habe :-)

Antwort
von Max7777777, 94

Ich würde sagen das glauben, glauben heißt aber nichts mit wissen zu tun hat. Die meisten Menschen brauchen einen Glauben, weil sie größere innere Ängste und ähnliches haben. Sie möchten lieber glauben in Garten Eden oder ähnliches zu kommen wo es ihnen gut geht. Weil ohne glauben bleibt nur die Wissenschaft, man stirbt (evt qualvoll), wird in ne Kiste gepackt und 3 Meter tief vergraben, Licht aus....ich kann verstehen das der Glauben Besserung bringen soll, Kreuzzüge aus dem mittelalter bis hin zum IS sehen wir Täglich was solche Menschen auch tun. es bleibt weiterhin heiß umstritten :(

Antwort
von Linfant, 277

Weil es schön ist, wenn man weiß, dass es über einen jemanden gibt, der auf einen achtet.:) Sicherlich spielt die Erziehung da auch einen großen Einfluss. Wenn Eltern ihren Kindern beibringen, dass er existiert, glauben sie das meistens auch.

Nur weil du nicht an einen Gott glaubst, bedeutet das auch nicht automatisch, dass es ihn nicht gibt. Menschen,die eine Nahtoderfarhung gemacht haben, oft berichtet, ihn gesehen zu haben. Das ist vielleicht der einzige Beleg, der seine Existenz bestätigt. Es gibt sicherlich kaum-keine Beweise, die seine Existenz bestätigen. Aber ich nehme mal an, du hast auch keinen konkreten Beweis, dass er zu 100% nicht existiert. Falls doch,belehre mich bitte eines besseren.;)

Kommentar von Meatwad ,

Es gibt kein einziges Indiz für seine Existenz. Von Belegen oder Beweisen ganz zu schweigen. Nahtoderfahrungen taugen diesbezüglich gar nichts. Es gibt diesbezüglich genügend plausible Erklärungsansätze. In ein paar Jahren wird dieses Thema aufgeklärt sein. Natürlich nur für geistig gesunde Menschen.

Antwort
von Trip96, 335

Solange man etwas nicht beanworten/beweisen kann wird es einen Glauben geben... das ist menschlich weil es natürlich ist dass wir nicht einfach etwas akzeptieren. 

Zu der Zeit wo man nicht wusste ob die Welt rund ist hat man auch an etwas anderes geglaubt. Der Mensch fühlt sich weniger verunsichert wenn er etwas glaubt anstatt zu denken "ich weiß nicht wie das ist" und so ist es mit der Erschaffung der Universums/des Sinn des Lebens.

Daher glaube auch ich an eine allmächtige Kraft, auch wenn sie bei mir nicht die Form eines Gottes einer Religion hat

Kommentar von Maisbaer78 ,

das ist menschlich weil es natürlich ist dass wir nicht einfach etwas akzeptieren.

Nein, genau umgekehrt. Weil Menschen anfingen zu hinterfragen und sich selbst ein Bild der Natur und deren Mechanismen anzufertigen, gibt es heute Wissenschaft und Forschung sowie Agnostizismus und Atheismus.

Glaube bedeutet ja gerade, einfach etwas zu akzeptieren. Nämlich, dass die Welt so ist wie Sie ist, weil zb. ein Gott das ebenso gefügt hat. (mit Umweg über den freien Willen versteht sich)

Kommentar von Trip96 ,

Ich glaube ich habe es schlecht formuliert. Ich meine niemand akzeptiert dass es einfach so ist wie es ist. Man dachte nicht "Oh da sind Sterne ist halt so" sondern "Wo kommen sie her? Wer hat sie geschaffen" und für solche Fragen kommt der Glaube bzw. die Religion zur Hilfe

Kommentar von Maisbaer78 ,

Naja aber einem allmächtigen Wesen, das man selbst in diesem Leben nicht zu Gesicht bekommen wird, es also bis zum Tode Fiktion bleiben muss, die Schöpfung einfach aller Dinge zuzuschreiben, zeugt doch eigentlich davon, das man eine echte Erklärung nicht wünscht. Ich denke, der Drang des Menschen zu glauben rührt von seinen Ängsten her, weniger vom Versuch ernsthaft die Welt zu erklären.

Gerade in der christlichen Lehre ist Angst ja auch ein Stützpfeiler. Darum wurde dem Bösen in Form des Teufels eine Gestalt gegeben und ein warmes Zuhause, das Allen als Domizil dienen wird, die nicht den Geboten folgen.

Antwort
von Netie, 162

Es gibt nur einen Gott: Der war und ist und sein wird. Wer an ihn glaubt ist glücklich, ob im 12. oder 21 Jahrhundert. Er ändert sich nicht. Er redet den Menschen in ihre Überlegungen nicht hinein. Denn er hat uns sein Wort gegeben, die Bibel, in der alles steht, was er uns zu sagen hat. An uns liegt es dem zu glauben oder nicht. Gott lässt uns frei entscheiden. Und jede Entscheidung ob Für oder Wider endet am Ziel.

Wer glaubt, empfängt Licht, Wärme und Kraft für den Weg und die Zukunft.

Was für ein Ziel wählst du?

lg

Kommentar von Imperator12 ,

Mein Ziel ist es die Menschen zusammen zu bringen und das sie an die Menschheit glauben. Und gestärkt wird man auch, wenn man viele Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt.

Kommentar von moonchild1972 ,

stimmt, die Liebe Gottes selbst bringt die Menschen zusammen. Da jedem der göttliche Funke innewohnt.

Jesus spricht" mein Reich ist inwendig.

Gottlos ist, wer lieblos ist.

Gott ist die Liebe: 1. Joh. 4, 16

Die Vitamine und Nährstoffe sind von den Gaben der Natur, die wir durch Gottes Liebe und Fürsorge empfangen.

Danke.

Kommentar von 666Phoenix ,

Gottlos ist, wer lieblos ist.

Gilt hier auch der Umkehrschluss? Also: wer Liebe in sich spürt, ist automatisch "göttlich"?

Kommentar von moonchild1972 ,

Ja.

ich glaube, dass beispielsweise die Liebe in der Familie diese von Grund auf fördert und die ganze Familienstruktur verbessert, jeder schützt, birgt, sorgt und kümmert sich umeinander und ist nicht fahrlässig:

1.Korinther, ganzes Kapitel 13 Das hohe Lied der Liebe.

Dazu die Liebe zur Natur. Wir schützen sie, damit wir sie erhalten, wie sie uns erhält.

Die Liebe ist die Antwort auf alle Fragen von uns Menschen.

"Denn Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung". Römer 13, Vers 10.

Die meisten der 10 Gebote, wie : Du sollst nicht töten, Du sollst nicht Ehebruch begehen, Du sollst nicht stehlen... erfüllt man ja automatisch, wenn man liebt.

Wo die Liebe ausreicht, sind dann noch Gebote nötig?  Da tief empfundene verantwortungsvolle Liebe von selbst das Richtige tut. Davon sprach Paulus.

Wenn wir jedoch wegen einer für uns und getanen schlimmen Sache leiden, da wir nicht immer ausreichend geliebt haben und auch nicht lieben konnten und wir es im Nachhinein bereuen, so können wir sie vor Christus an das Kreuz bringen und ihn bitten, dass die Sache uns vergeben wird. Nicht weil wir daraus einen Vorteil ziehen wollen, sondern weil sie uns wirklich Leid tut. Da wir uns oft nicht selbst verzeihen können und auch andere Menschen nicht immer alles verzeihen können, und uns diese Sache krank macht, hat ER uns sein Angebot gemacht, uns aufrichtig zu vergeben, damit die Bahn zu GOTT frei gemacht ist, der die LIEBE selbst ist.

Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm 1.Joh. 4, 16. Das Ganze vierte Kapitel im ersten Johannes. (Neues Testament) berichtet darüber.

Da ist keiner außer ER, der uns wirklich zu befreien vermag.

Das kann nur die Liebe. Liebe überwindet die Angst und den Hass.

So hat alles seinen Sinn.

mit freundlichen Grüßen

moonchild1972.

Antwort
von nitrilos, 150

Spricht nichts dagegen an einen Gott zu glauben, nur sollte das im gesundem Masse stattfinden. In vielen Ländern merkt man einfach das der Bildungsstand nahe 0,00 ist, weil es dann ins extreme geht. Sprich, je dümmer die Bevölkerung, dest fanatischer der Glaube. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Warum müssen einfach immer alle auf den Bayern rumhacken?

Antwort
von Verjigorm, 200

Weil Gott und Religion die perfekten Ausreden sind, nicht selbst denken zu müssen. Oder weil es der erstbeste Strohhalm war, den jemand zu greifen bekam.

Meiner Meinung nach steht Religion der Tatsache im Weg, dass wir die am "höchsten" entwickelte Spezies im bekannten Universum sind.

Kommentar von Imperator12 ,

Ja, heute ist es irgend wie komisch, wenn so viele an was glauben, wo garnicht existiert. Dass einzige was bei dem glauben existiert, ist der Name: Religion und die Anhänger.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Meiner Meinung nach existiert Gott, Gründe, warum ich gläubig bin findet man auf meinem Profil, man kann ja mal vorbeischauen.

Weißt du, dass man über Gott sehr wohl nachdenken kann und das man auch selber denken kann? Bekannte naturwissenschaftliche Sachen kommen von Menschen, die an Gott glauben. So zum Beispiel die Mendelschen Regeln oder der Urknall, der heute geltende Begründer der Möglichkeit, die Erde könnte durch einen Urknall entstanden sein war Priester. Und warum es der Religion im Weg steht, dass wir die am höchsten entwickelten sind, die uns bekannt sind verstehe ich auch nicht, erklär mir das doch bitte mal.

Kommentar von Verjigorm ,

Mit Gläubigen darüber diskutieren? Reine Zeitverschwendung, weils mich an den Spruch über Gewinner, Verlierer, das Schachbrett und die Taube erinnert...

Kommentar von Garfield0001 ,

Jeder Christ denkt auch. Keine Ahnung woher du dein Unwissen hast

Antwort
von martin7812, 231

und es Klar ist, dass Götter nur in unserer Fantasy existieren

Wie kommst du auf diese Idee?

Bisher gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung oder Messung, die aussagt, dass es keine(n) Götter/Gott gibt.

Es gibt zwar viele Wissenschaftler, die sagen, dass sie nicht an Gott glauben; es gab meines Wissens aber nur wenige, die behauptet haben, dass es mit Sicherheit keinen gäbe und die wurden von ihren Kollegen als "wissenschaftlich falsch" bezeichnet (über Dawkins haben atheistische Kollegen das gesagt).

Die Behauptung "es ist klar, dass es keine Götter gibt" ist somit genau so eine religiöse Behauptung wie die Aussage "es ist klar, dass es einen Gott gibt".

Außerdem ist "Fantasy" eine Literatur- und Filmart, du meinst wahrscheinlich "Fantasie".

Kommentar von 666Phoenix ,
Bisher gibt es keine wissenschaftliche Untersuchung oder Messung, die aussagt, dass es keine(n) Götter/Gott gibt.

martin, zum wiederholten Male: man kann nicht beweisen, dass es ein "Nichts" nicht gibt!

Beweise Du zunächst, dass es "ihn" gibt! Wenn Du das schaffst, bin ich bereit, ca. 60 Jahre Kirchensteuer nachzuzahlen!

Kommentar von 0815Interessent ,

Du kannst genauso wenig beweisen, dass es keinen Gott oder etwas ähnlich übermenschliches gibt. Damit kann der Mensch nicht wissen, ob es Gott gibt oder nicht, und damit ist es eben nicht klar, dass Gott nur Fantasie ist.

Wenn schon mit Wissenschaft argumentieren, dann auch in beide Richtungen.

Kommentar von 666Phoenix ,

Wenn schon mit Wissenschaft argumentieren, dann auch in beide Richtungen.

Interessent, beweise Du mir, dass in meiner Garage KEIN rosarotes Flatterschweinchen haust, das sich nur mir zeigt!

Es ist komplett unwissenschaftlich, über Dinge zu reden, deren Existenz durch nichts nachgewiesen werden kann und von denen niemand weiß, wie sie aussehen, welche Erscheinungsformen sie haben. Damit gibt es keinen Anknüpfungspunkt dafür, das Gegenteil, nämlich deren Nicht-Existenz zu beweisen! Und solange keine Beweise "für Existenz " vorliegen, ist es kompletter logischer und erkenntnistheoretischer Schwachsinn, einen Beweis "gegen Existenz" konstruieren zu wollen.

Ein Beweis (nach streng wissenschaftlichen Regeln) wird u.a. so definiert:

"Ein Beweis ist eine vollständige und folgerichtige Argumentation über die Korrektheit einer Aussage. Eine Aussage enthält üblicherweise Voraussetzungen und Behauptungen. Die Argumentation muß nun die Gültigkeit der Behauptungen in all den Situationen nachweisen, in denen die Voraussetzung gilt.

Die Vollständigkeit einer Argumentation verlangt, daß die Argumentation jeden möglichen Einzelfall überdeckt. ...

Die Folgerichtigkeit verlangt, daß jedes einzelne Argument in der Argumentationskette als korrekt abgesichert ist und auch von einem nicht wohlgesonnenen Leser akzeptiert werden muss."

(www2.informatik.hu-berlin.de/lehrstuehle/automaten/beweis/node1.html).

Da die Aussage "Gott existiert" weder vollständig noch folgerichtig argumentiert werden kann, keine einzige Behauptung über irgendeinen Gott, schon gar nicht die einzige Aussage "er existiert", sich bisher als stichhaltig erwiesen hat, sage ich einfach: "Nee, Gott existiert nicht (welcher auch immer!)!" 

Dazu muss ich nichts beweisen. Ich zeige allen Gottesknechten einfach, dass alles, was sie unter der Existenz ihres Gottes verstehen und eventuell damit selbige "beweisen" wollen, hanebüchener Unsinn ist!

Kommentar von martin7812 ,

Da die Aussage "Gott existiert" weder vollständig noch folgerichtig
argumentiert werden kann, keine einzige Behauptung über irgendeinen Gott, schon gar nicht die einzige Aussage "er existiert", sich bisher als stichhaltig erwiesen hat, sage ich einfach: "Nee, Gott existiert nicht (welcher auch immer!)!"

Wir Gläubigen denken 1:1 genau so:

Da die Aussage "Gott existiert nicht" weder vollständig noch folgerichtig argumentiert werden kann, ... sage ich einfach: "Nee, Gott existiert"!"

In beiden machen wir beide jeweils eine Annahme und da das Gegenteil nicht bewiesen werden kann, gehen wir davon aus, dass unsere jeweilige Annahme richtig ist.

Mich persönlich stört es allerdings, wenn Leute wie der Fragesteller es so darstellen, als wäre eine von beiden Annahmen ("Gott existiert" oder "Gott existiert nicht") gesichertes Wissen.

Und ja: Mich stört es auch, wenn jemand, der die gleichen Ansichten wie ich hat, dies tut.

Dazu muss ich nichts beweisen. Ich zeige allen Gottesknechten einfach, dass alles, was sie unter der Existenz ihres Gottes verstehen und eventuell damit selbige "beweisen" wollen, hanebüchener Unsinn ist!

Ich habe mich bereits sehr viel mit dem Thema befasst, aber eine halbwegs sinnvolle Argumentation, dass Gott (so wie ich ihn mir vorstelle) nicht gibt, habe ich noch nie gelesen.

Meistens gehen die "Beweise" von falschen Voraussetzungen aus, also: "Ihr stellt euch Gott ja so und so vor und das kann nicht sein." - aber wir Gläubigen stellen uns Gott eben gerade nicht "so und so" vor und die Aussage "und das kann nicht sein" ist daher völlig irrelevant und wird von uns Gläubigen auch gar nicht bestritten.

Kommentar von martin7812 ,

martin, zum wiederholten Male: man kann nicht beweisen, dass es ein "Nichts" nicht gibt!

Zum wiederholten Male:

In der Wissenschaft gilt:

  • Man muss entweder beweisen, dass es etwas gibt oder
  • beweisen, dass es etwas nicht gibt oder
  • wenn man weder das eine noch das andere beweisen kann, muss man davon ausgehen, dass beide Varianten möglich sind.

Dinge, von denen man beweisen konnte, dass sie nicht existieren wären zum Beispiel:

  • Der Ätherwind (Physik)
  • Magnesium-I-Oxid (Mg2O) (Chemie)
  • Die Insel Bermeja (Geographie)

Die Behauptung "man kann nicht beweisen, dass etwas nicht existiert" ist also völliger Unsinn.

Wenn es tatsächlich unmöglich ist, weder die Existenz noch die Nicht-Existenz von etwas zu beweisen, ist die einzige wissenschaftlich korrekte Aussage (hier an einem Beispiel der Astronomie):

  • Man kann nicht wissen, ob ein erdähnlicher Planet in der Galaxie   UDFy-38135539 existiert oder nicht

(UDFy-38135539 ist so weit entfernt, dass man wahrscheinlich niemals überprüfen können wird, ob dort überhaupt Planeten existieren!)

Oder man kann sagen:

  • Ich bin persönlich davon überzeugt, dass ein derartiger Planet (nicht) existiert (kann es aber nicht mit Sicherheit wissen)

(Das entspricht der Aussage, die die meisten Gläubigen über Gott machen.)

Die Aussagen:

  • Man weiß doch heutzutage, dass ein derartiger Planet (nicht) existiert
  • Weil man niemals überprüfen können wird, ob in dieser Galaxie erdähnliche Planeten vorkommen oder nicht, können wir sicher sein, dass es dort keine solchen Planeten gibt.

Sind beide falsch.

Diese beiden Aussagen entsprechen 1:1 den Aussagen:

  • Man weiß doch heutzutage, dass es keinen Gott gibt
  • Da man nicht überprüfen kann, ob es einen Gott gibt oder nicht, gibt es mit Sicherheit keinen.

Ich selbst bin prinzipiell gegen jede der folgenden Aussagen:

  • Wir wissen, dass es Gott gibt
  • Wir wissen, dass es Gott nicht gibt
  • Wir wissen, dass es in UDFy-38135539 Planeten gibt
  • Wir wissen, dass es in UDFy-38135539 keine Planeten gibt

... so lange sich die jeweilige Aussage nicht beweisen lässt.

Kommentar von 666Phoenix ,

martin - falsch!

"In der Wissenschaft gilt:
Man muss entweder beweisen, dass es etwas gibt oder
beweisen, dass es etwas nicht gibt oder"

Um zu beweisen, dass es etwas nicht gibt, muss man wissen, wie dieses "es" aussieht, welche Argumente es anscheinend dafür gibt, wo ein Ansatzpunkt sein könnte, um diesen "Beweis" zu liefern".

All das gibt es bei Deinem Gott nicht (und bei keinem anderen auch nicht!). Alle Ansatzpunkte, die hierfür aufgeführt wurden und werden, erwiesen/erweisen sich als komplette Hirnrissigkeit!!

In den Naturwissenschaften gibt es immer für etwas, dessen Nichtexistenz man beweisen will, einen konkreten Anhaltspunkt, einen KONKRETEN Verdacht. 

Nada, niente, nullkommanichts bei "Gott & Co."!

Selbiges trifft auf Deinen Vergleich mit den Planeten. Wir wissen nicht, dass es diesen Planeten gibt. Aber wir wissen, dass es welche gibt! Trifft das auf irgendeinen Gott zu??

NULL!

Kommentar von martin7812 ,

Um zu beweisen, dass es etwas nicht gibt, muss man wissen, wie dieses "es" aussieht

Du hast mich offenbar nicht genau verstanden, weswegen ich mich noch einmal präzisiere.

Ich bezog mich bei meiner Antwort ausschließlich auf folgenden Satz:

Es ist klar, dass es keinen Gott gibt

Immer wieder wird von Atheisten darauf herumgeritten, dass der Unterschied zwischen "Glauben" und "Wissen" ist, dass sich letzteres überprüfen lässt.

Die Formulierung "es ist klar" verstehe ich als: "wir wissen".

(Die Bedeutung "wir sind überzeugt davon" würde an dieser Stelle keinen Sinn ergeben!)

Die Behauptung des Fragestellers lässt sich also folgendermaßen umformulieren:

Wir leben im 21. Jahrhundert und es kann überprüft werden, dass das, was Menschen unter dem Begriff "Gott" verstehen, nicht existiert!

Indem du nun schreibst, dass es nicht möglich ist, zu überprüfen, ob es Gott gibt oder nicht, bestätigst du im Grunde eigentlich das, was ich in meinem Eingangsbeitrag schreiben wollte (was ich aber wohl nicht verständlich genug geschrieben habe):

Die Behauptung "es ist klar, dass..." ist falsch.

In den Naturwissenschaften gibt es immer ... einen KONKRETEN Verdacht.

Nada, niente, nullkommanichts bei "Gott & Co."!

Laut den religiösen Schriften basieren die Vorstellungen von Gott auf konkreten Beobachtungen durch Menschen.

Ob diese Beobachtungen korrekt sind (oder z.B. nur Einbildung) kann man natürlich auch in Frage stellen; aber auch sämtliches Wissen, was wir in z.B. der Physik haben, basiert ausschließlich auf Beobachtungen und auch diese kann man in Frage stellen (z.B. dass systematische Messfehler gemacht wurden).

Kommentar von Karl37 ,

Die Wahrscheinlichkeit über die Existenz eines Gott ist bedeutend größer als das Gegenteil.

Das ergaben Überprüfungen des Gödel Theorem

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/formel-von-kurt-goedel-mathematiker-be...

Kommentar von MeliS1998 ,

Das Anliegen Gödels „bestand […] im Nachweis, daß ein ontologischer Gottesbeweis auf eine Art und Weise geführt werden könne, die modernen logischen Maßstäben gerecht wird“. […] Noch heute wird dieser Beweis gelegentlich als tatsächlicher Versuch missverstanden, die Existenz Gottes nachzuweisen. Er zeigt aber nur die Herleitbarkeit der Behauptung der Existenz aus verschiedenen, selbst u. U. plausiblen, aber nicht notwendigerweise gültigen Annahmen.

Gödel verzögerte die Veröffentlichung des Beweises, da er befürchtete, sein Anliegen würde als selbständiger Versuch, einen gültigen Beweis aufzustellen, missverstanden.[8] Seine eigentliche Absicht war es, die Stärken und Schwächen der axiomatischen Methode aufzuzeigen: Durch die freie Wahl der Axiome (Annahmen) ist so gut wie jede Behauptung beweisbar.[9]

Aus Wikipedia zu Kurt Gödel und Der ontologische Gottesbeweis, meine Hervorhebungen.

Kommentar von 666Phoenix ,

karlchen, was ein Nonsens!

Mit jeder falschen bzw. nicht nachweisbaren Annahme (hier "Gott existiert") kann man sehr logisch klingende Beweisketten führen. 

Der falsche Ausgangspunkt wird damit nicht richtiger!

Ansonsten zu Gödel - siehe Antwort von MeliS.

Der ontologische "Beweis" war einer der ersten, der widerlegt wurde. Anselm lässt grüßen. Deine Formulierung "die Wahrscheinlichkeit..." klingt stark nach Pascal. Der ist schon längst widerlegt. 

Antwort
von TrishTrish, 88

Deine Frage finde ich gut und ich verstehe die Menschen genauso wenig wie du. Klar wollen Menschen zu einer Gruppe gehören und den Gedanken haben, dass es etwas nach dem Tod gibt etc... aber dennoch haben sich alle Religionen nur Menschen ausgedacht. Sie haben sie sich ausgedacht um Kontrolle und Macht auszuüben. Und es wird mir immer ein Rätsel sein, wie jemand sein Leben danach richten kann, was sich Menschen vor tausenden von Jahren ausgedacht haben!

Kommentar von Imperator12 ,

Ja, genau meine Meinung.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Die Jünger von Jesus haben sich die Religion sicher nicht ausgedacht, um Macht auszuüben. Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion auszudenken. Und Paulus gab sein vorheriges Leben auf, um den Glauben zu verbreiten und nahm Verfolgung inkauf. Auch er hatte kein Interesse sich dies  auszudenken. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

Kommentar von TrishTrish ,

Wenn heutzutage ein Mann durch die Gegend läuft und erzählen würde, dass er der Sohn eines Gottes ist-was würde man dann mit ihm tun..?

Jesus und Paulus sind Männer, die vor so langer Zeit lebten oder auch nicht lebten, warum interessierten dich die Geschichten darüber? Das hat doch gar nichts mit dir und dem Jahr 2016 zu tun.

Du glaubst an Gott weil du persönliche Vorteile daraus ziehen kannst, dazu brauche ich nicht auf dein Profil gehen. Jeder Mensch handelt, wie er handelt, weil er daraus einen persönlichen Nutzen hat. Es wurde uns anerzogen uns gut zu fühlen, wenn wir "richtig" oder "gut" handeln. Deswegen fühlst du dich gut, weil du glaubst. Wärst du jedoch ohne die Menschen aufgewachsen, die dir von Gott berichtet hätten, wärst du nie auf Figuren wie Jesus oder Paulus gekommen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Auf meinem Profil stehen andere Gründe, warum ich an Gott glaube. Ein Vorschlag von mir: Du kannst dir im Internet ja mal den Kanal "Mensch Gott" ansehen.

Kommentar von TrishTrish ,

Inwiefern hat deine Eigenwerbung etwas mit meinem Kommentar zu tun..?

Antwort
von Ysosy, 150

Warum glauben viele an einen Gott?

Weil es die Welt etwas kleiner macht, sich die Menschen Sicherer fühlen, man weniger Angst vor dem Tod hat, es ihnen Halt gibt, es ihnen Zuversicht gibt, es Indoktriniert wurde, zum guten Ton gehört, anerzogen ist.. oder ähnliches … such dir etwas aus.

Obwohl wir uns im 21. Jahrhundert befinden und es Klar ist, dass Götter nur in unserer Fantasy existieren,

Und deine Aussage ist Bewiesen von wem oder was? Gibt es dafür einen Beleg?

Kommentar von TrishTrish ,

Ja. Der Beleg ist, dass es noch keinen Beleg für die Existenz einer Gottheit gibt.

Kommentar von Ysosy ,

Das ist kein „Beleg“ ganz zu schweige ein „Beweis“. So kann man Alles und Jeden als inexistent überführen.

Experiment 1. Wenn Person A, alleine und ohne Überwachung in einem Raum ist und schläft. Wird Person A Inexistent. Der Beweis dafür ist. Niemand kann Beweisen das Person A in diesem Moment existiert.

Experiment 2. Schrödingers Katze. Das die Katze in ein inexistenten Zustand übergeht, während sie in der Kiste ist, wird nicht angenommen.

Kommentar von TrishTrish ,

Kommt darauf an, in welcher Form die Existenz zu beweisen ist. Person A kann nicht inexistent sein, weil Person A Person A ist. Sie denkt, also ist sie (Person A). In der Realität von Person B, die weder Person A kennt oder jemals erblickt hat könnte Person A existieren oder eben nicht. Wir existieren nicht erst, wenn uns eine weitere Person unsere Existenz bewiesen hat.

Kommentar von TrishTrish ,

Und Schrödingers Katze habe ich grade gelesen- dieses Beispiel setzt sich eher mit der Theorie der Paralelluniversen auseinander. Inwiefern siehst du da eine Verbindung zu der Frage nach der Existenz einer Gottheit? Die Sache ist einfach die: Würden wir uns nicht seit Generation immer und immer wieder unsere Religionen (von Menschen erdacht und aufgeschrieben) weiter geben- keiner von uns im Jahre 2016 käme auf diese Ideen! Wer käme "von Natur aus" auf die Idee sich eine Form eines Kreuzes als Kette um den Hals zu legen? Ein Kopftuch oder einen Schleier bei 40° zu tragen? Usw

Kommentar von Ysosy ,

Wir existieren nicht erst, wenn uns eine weitere Person unsere Existenz bewiesen hat.



Aber genau das ist doch der von dir angesprochene „Beleg“ für die nichtexistens Gottes.

Der Beleg ist, dass es noch keinen Beleg für die Existenz einer Gottheit gibt.

Das Bedeutet wenn es für etwas keine Beweis gibt ist es inexistent. Folglich auch alles was unbeobachtet ist.

Das geht noch weiter. Wenn Niemand die Erde beobachtet... ist sie inexistent weil Niemand außerhalb der Erde ein Beleg für die Existenz der Erde hat. Ob wir uns für Existent erachten ist dabei völlig egal.

Das wären die Folgen aus dem Satz : “Der Beleg ist, dass es noch keinen Beleg für die Existenz einer Gottheit gibt.„

Kommentar von TrishTrish ,

Meine Aussage bezog sich auf dein Beispiel mit Person A. Eine Person ist eine Person. Gott ist ja keine Person.

Kommentar von Ysosy ,

Wir existieren nicht erst, wenn uns eine weitere Person unsere Existenz bewiesen hat.

Damit eine Person Existent ist, muss sie sich also ihrer selbst bewusst sein. Aber bei Gott würde das nicht reichen?

Schlussendlich kann man Gott nicht Beweisen. Man kann aber auch nicht Beweisen das es ihn nicht gibt. Man kann Philosophische Konzepte erarbeiten, welche in die eine oder andere Richtung deuten. Vermutlich endet an diesem Punkt das Spiel.

Kommentar von TrishTrish ,

Bei einer Existenz geht es nicht um beweisen, sondern um nachweisen. Ein Bewusstsein und Materielles kann nachgewiesen werden. Als was würdest du Gott "einstufen"? Und die Macht, die man einem Gott zuschreibt, kann nicht etwas zugeschrieben werden, was man nicht nachweisen kann. Etwas, was so große Macht haben soll, muss man in irgendeiner Form nachweisen können. 

Kommentar von Maisbaer78 ,

Wenn Niemand die Erde beobachtet... ist sie inexistent weil Niemand außerhalb der Erde ein Beleg für die Existenz der Erde hat.

Es geht weniger darum, ob die Erde beobachtet wird, sondern darum, ob es überhaupt eine Möglichkeit gäbe, sie zu beobachten. Und das ist ziemlich eindeutig der Fall.

Für Gott gilt das explizit nicht. Gläubige beschreiben Ihn bewusst so, das ein Beweis unmöglich wird und damit auch nicht widerlegt werden muss.  Im Übrigen muss mir auch niemand seinen Gott beweisen, soll doch jeder glauben was er möchte, sofern er das nur für sich persönlich beansprucht.

Kommentar von Ysosy ,

Es geht weniger darum, ob die Erde beobachtet wird, sondern darum, ob es überhaupt eine Möglichkeit gäbe, sie zu beobachten. Und das ist ziemlich eindeutig der Fall.

Das ist nicht meine Annahme. Es ist nur die Folge aus folgender Aussage.


Der Beleg (für die Inexistenz Gottes) ist, dass es noch keinen Beleg für die Existenz einer Gottheit gibt.


Wenn das so einfach ist... Dann kann man Argumentieren, solange Niemand ein Beleg für die Erde hat ( Jemand Außerhalb der Menschheit), wäre dies ein Beleg dafür das die Erde Inexistent ist. Das ist Käse aber die Folgerung aus der Ursprünglichen Annahme.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Experiment 1. Wenn Person A, alleine und ohne Überwachung in einem Raum
ist und schläft. Wird Person A Inexistent. Der Beweis dafür ist. Niemand
kann Beweisen das Person A in diesem Moment existiert.

Experiment
2. Schrödingers Katze. Das die Katze in ein inexistenten Zustand
übergeht, während sie in der Kiste ist, wird nicht angenommen.

Nein, so einfach ist das nicht. ( auch wenn ich dir Recht gebe, das ist ebensowenig ein Beweis wie ein Gegenbeweis für die Existenz Gottes)

Die Person in besagtem Raum hatte Eltern, wahrscheinlich Bekannte. Wurde zumindest irgendwann mal gesehen und kann nach verlassen des Raumes wieder wahrgenommen werden. Man kann den Raum betreten um nach zu sehen.

Der Gott der abrahamistischen Religionen hat ausdrücklich keinen Ursprung. Er existiert weil man sagt, dass er exisitiert.  Es gibt keine Eltern die man als Beweis seiner Existenz anführen könnte. Keine Freunde. Niemand baute seine Gemächer. Er selbst ist der Einzige der seine Existenz bezeugen kann. Argumentierte man so, könnte man behaupten, es gäbe mehr Götter als Sterne am Himmel. Und allen sähen gleich aus und heissen Paul, bis auf Bernd.

Schrödingers Katze wäre in jedem Fall existent, die Frage ist ob lebendig oder tot oder zwischen den Stühlen.

Jemand hat die Kiste mit der Katze befüllt und kann sie Jederzeit wieder leeren und den greifbaren Beweis für Ihre Existenz entnehmen. Verzichtet er darauf die Katze wieder aus der Kiste zu nehmen ist er zumindest der Zeuge, der für das Vorhandensein der Katze bürgen kann. Er hat sie einmal gesehen und selbst dafür gesorgt, dass sie nun in dieser miesen Kiste ist.

Die Beschreibung des Wesen Gottes verhindert all diese Beweismöglichkeiten.

Das unsichtbare rosafarbene Einhorn.  Es ist rosa, es ist immer bei dir. Du siehst es nur nicht, denn es ist unsicht- und unberührbar und entzieht sich ob seiner göttlichen Macht auch allen anderen Formen der Beweisbarkeit, heute und in Zukunft.

Sieh doch sein unsichtbares Horn auf der pinken Stirn.... wahrhaft majestätisch (und unsichtbar).

Kommentar von Ysosy ,

Das ist alles in allem Richtig. Daher ging es mir nur um den Moment des Unbeobachtet sein.

Wird Person A Inexistent.

Man hat vorher Information zu Person A, man hat nachher Information zu Person A. Aber eben keine Information wenn Person A unbeobachtet ist. Das Bedeutet aber nicht das es ein Beweis gäbe das Person A inexistent wird.

Genauso haben wir im Moment keine Information (Beweis) über Gott. Das ist aber kein Beweis dafür das er inexistent ist.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Genauso haben wir im Moment keine Information (Beweis) über Gott. Das ist aber kein Beweis dafür das er inexistent ist.

Wie in meinem letzten Post schon angeführt, gebe ich dir Recht, die bloße Abwesenheit von Beweisen beweist überhaupt nichts.

Trotzdem hat Person A in dem Raum, außerhalb der Möglichkeit beobachtet zu werden, eine Vergangenheit. Sie wurde bereits beobachtet und sei es nur von der Mutter die direkt in das Zimmer geboren hätte.

Zeit ist nur eine weitere Strecke die vermutlich für ein göttliches Wesen in jeder Richtung beschritten werden könnte. Gott hat keine Vergangenheit. Es gibt keinen aktuellen Beleg für die Existenz von Person A in dem verschlossenen Raum. Aber es gab Ihn.

Gott hinterlässt keine Spuren. Es ist nicht der Moment in dem er nicht zu beweisen ist. Er ist per se und unabdingbar für unseren Verstand unerkennbar. In der Vergangenheit und bis in alle Ewigkeit. Nur die einkehren in sein Himmelreich oder wie auch immer man das nennen mag, könnten Zeugnis seiner Existenz ablegen. Aber ei verzwickt, auch die kehren nicht zurück und entziehen sich daher ebenso unseren Nachforschungen.

Kommentar von Ysosy ,

Trish hatte geschrieben

Ja. Der Beleg ist, dass es noch keinen Beleg für die Existenz einer Gottheit gibt.

daher meine Aussage über Person A.

Wie in meinem letzten Post schon angeführt, gebe ich dir Recht, die bloße Abwesenheit von Beweisen beweist überhaupt nichts.

Danke mehr war nicht zu erreichen. :-) Aber Trish ist nicht davon zu überzeugen, das kein Beweis für etwas, ein Kein Beweis ist.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Naja in gewisser Weise kann ich Trish verstehen. Es fällt einem überzeugten Atheisten einfach unfassbar schwer, den für uns grotesken Gedanken an ein göttliches bzw. omnipotentes Wesen anzuerkennen, selbst wenn es nicht unser eigener ist. Ich denke, genau so geht es auch einem zu tiefst überzeugten Gläubigen mit der Vorstellung, das es dergleichen nicht geben könnte.  Die Kunst ist, darüber nicht in Streit zu geraten und sich klar zu machen, das jeder auf seinem eigenen Lebensweg gegangen ist der Ihn mit ganz persönlichen Überzeugungen und Ansichten ausgestattet hat. Zudem ist das ein Thema, das nun wirklich kaum Einfluss auf unser tägliches Leben hat und kann deshalb getroßt Inhalt einer lockeren Plauderei bleiben, ohne sich großartig an seinen Standpunkten festbeißen zu müssen.

Kommentar von Ysosy ,

Ich sehe das ganz nüchtern. Kein Beweis ist kein Beweis, egal in welche Richtung. In diesem Absatz wollte ich nur darlegen das es kein Beweis dafür gibt, das es Gott Nicht gibt. Weiter unten wollte ich darlegen das es Kein Beweis Für die Existenz Gottes gibt.

Antwort
von watchitburn, 311

Naja, wir können weder seine Existenz noch die Nichtexistenz beweisen.

Ich denke, Menschen brauchen einfach etwas, an das sie sich festhalten können und wenn es ein mehr oder minder fiktives Geschöpf ist, dass sie als "Gott" betiteln - warum nicht, solange sie damit niemand anderem schaden.

Kommentar von Imperator12 ,

Aber besser wäre es, wenn sie an die Menschheit glauben.

Kommentar von Georg63 ,

Nenne mir einen triftigen Grund^^

Kommentar von Imperator12 ,

Für einen Mensch ist das einzige das Leben, und die Menschheit.Weil es für uns nur die Menschheit gibt.

Kommentar von Suboptimierer ,

Das setzt aber voraus, dass es keine Gott gibt. Erst dann ist der Mensch für sich das einzig besonders wichtige.

Dem Individuum muss evolutionsmäßig betrachtet die Menschheit nicht unbedingt wichtig sein. Es ist total irrelevant, ob man an die Menschheit glaubt (obwohl du eigentlich erstmal definieren müsstest, was du mit diesem "Glauben" meinst, bestimmt ja nicht die Existenz).

Kommentar von comhb3mpqy ,

Meiner Meinung nach gibt es Gott. Gründe, warum ich gläubig bin findet man auf meinem Profil. Oder man liest sich die Antwort durch, die ich verfasst habe.

Kommentar von Meatwad ,

Millionen von Menschen brauchen so etwas nicht. Und dieses "solange sie damit niemandem schaden" klingt immer sehr schön, ist aber in der Realität so gut wie niemals der Fall.

Kommentar von wekeenz ,

Es gibt meiner Meinung Gott nicht. Wenn jemand sagt ich kann es nicht beweisen dass es ihn gibt ist es genauso albern wenn ich sage: In den Wolken gibt es eine Mischung aus Fisch, Kuh und Igel die, die Galaxie umarmen will. Leut sagen jetzt ich kann es nicht beweisen aber ich kann dan auch sagen ihr könnt jetzt auch nicht beweisen dass es ihn nicht gibt.

Antwort
von YuyuKnows, 187

" Die Glücklichen glauben an Gott " - Prinz Pi (dieses Zitat kann etwas mit der Frage zu tun haben, muss es aber nicht) 

Aus meiner Sicht kann natürlich jeder Glauben, was er will. Aber in der heutigen Zeit geht mir der Einfluss der Kirche eindeutig auf die Nerven. Wenn wir auf Amerika blicken, dann erkennen wir erst das Ausmaß eines "obsessiven" Glauben: ganze Schulen unterrichten nicht die Evolutionstheorie, sondern geben den Kindern im Leben weiter, dass irgendein unsichtbarer Herr sie erschaffen hat.

Ich bin selber als Christin getauft worden und habe sehr lange an die Existenz eines Gottes geglaubt & an seine Wunder. Doch das wurde mir irgendwann zu viel & ich verlor den Glauben an eine höhere Macht: das war auch die Zeit, in der ich ein Referat über Religionskritik in der Geschichte gemacht hab.

Siegmund Freud hat eine wirklich schöne Theorie aufgestellt: wir stellen uns einen Gott vor, damit wir unseren Geist entlasten mit schwierigen Themen (ganz grob ausgedrückt). Und das ist eine gute Vorstellung: es hilft vielen, wenn sie an ein Wunder glauben. Denn dann bekommen sie Kraft und erschaffen selber ein Wunder.

Aber die Kirche - die hat diesen reinen Glauben verunstaltet. Sie ist der Grund, weshalb Radikale durch die Welt laufen (ganz böse ausgedrückt :D). An sich ist der Glauben eine nette Idee ... macht was ihr wollt, aber bitte versucht nicht euren "imaginären Freund" als eine reale Tatsache darzustellen, denn da fangen die Probleme schon an...

Kommentar von comhb3mpqy ,

Auch in der heutigen Zeit werden Menschen gesund, obwohl es dafür keine wissenschaftliche Erklärung gibt. Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Du kannst ja mal im Internet nach "Mensch Gott" oder "Mädchen begegnet Jesus" suchen.

Kommentar von YuyuKnows ,

Nein, das werde ich nicht suchen, weil das völliger Schwachsinn ist... ?

Antwort
von Gronkor, 157

Weil der Glaube funktioniert.

Du kannst Gott Dein Leid klagen und fühlst Dich danach besser. Du kannst um Hilfe beten und womöglich passiert danach etwas, das Du als Hilfe interpretieren kannst - aber zumindest fühlst Du Dich nicht mehr so alleine, weil Du ja an die Hilfe glaubst.

Überhaupt fühlst Du Dich besser, wenn Du glaubst, dass diese Welt von einem Wesen geschaffen wurde und kontrolliert wird, das Dich liebt.

Und Du kannst Gott sogar spüren: Zumindest kannst Du spüren, dass da "etwas" anwesend ist, was Du dann als Gott interpretieren kannst.

Kommentar von Verjigorm ,

Selbstbetrug ist halt nicht nur eine Modeerscheinung... die Religionen haben es geschafft aus massenhaftem, anderen aufgeschwätzten, Selbstbetrug Kapital zu schlagen...

Kommentar von Gronkor ,

Wenn es funktioniert und die eigene Situation tatsächlich verbessert, ist es kein Betrug.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Der Betrug ist weder der Glaube noch die Religion an sich. Aber von Verjigorm angesprochener Gewinn ist allerdings Betrug in großem Stil, vorallem wenn man sich anschaut wie die Kirchen mit den Geldern umgehen und welche Privilegien Sie hinsichtlich Abschreibungen, Sonderzahlungen vom Staat und bei der Trägerschaft ehem. öffentlicher Institutionen (Schulen, Kindergärten, Wohnheime etc.) geniessen.

Kommentar von Gronkor ,

Mir geht es nicht um die Machenschaften der Religionsgemeinschaften. Da gibt es sicherlich viel zu kritisieren. Mir geht es um den Glauben und die religiöse Praxis an sich.

Und wie ich es verstanden habe, hat Verjigorm den Glauben als "Selbstbetrug" bezeichnet. Er sagt ja, dass aus dem Selbstbetrug Kapital geschlagen wird ...

Antwort
von Franticek, 141

Viele Menschen glauben an die Existenz eines Gottes, obwohl es dafür keinen Beweis gibt. Schön. Aaaaber ...

Genau so viele glauben daran, dass es KEINEN Gott gibt, obwohl es auch dafür keinen Beweis gibt.

Kommentar von Garfield0001 ,

Keinen Beweis das es Gott gibt?  Du meinst: keinen Naturwissenschaftlichen Beweis :-)

Antwort
von Eselspur, 145

Nein, vielen ist es klar, dass die säkulare Weltsicht immer mehr an Grenzen stößt.

Gott ist - ob du das jetzt für modern und cool hältst oder nicht. 

Kommentar von Imperator12 ,

Es existieren nur Bakterien und Zellen. Sie setzen alles zusammen, was wir kennen.Selbst Aliens würden auch aus Bakterien und Zellen bestehen. Wie kann allso was Existieren, wo keinen Körper hat keinen Verstand. Also da ist Null.

Kommentar von Eselspur ,

Traurig, wenn du nur Bakterien und Zellen kennst!

Kommentar von kalippo314 ,

Nein, vielen ist es klar, dass die säkulare Weltsicht immer mehr an Grenzen stößt.


Es ist wohleher andersrum so. "God of the Gaps" ;)

Kommentar von Trashtom ,

Nein, vielen ist es klar, dass die säkulare Weltsicht immer mehr an Grenzen stößt.

Vor ein paar Hundert Jahren war die Erde noch eine Scheibe, dank dem "säkularen Weltbild".

Die Naturwissenschaft hat keine Grenze. Die einzige Grenze sind veraltete Weltbilder und das Stopfen von Wissenslücken mit Übersinnlichem. 

Antwort
von roger232334, 26

Sie haben nix besseres woran sie glauben könnten...

Antwort
von Garfield0001,

Gib mir ein Werkzeug, mit dem man nichtmaterielles und nicht zeitbeeinflusstes messen kann. Dann können wir das ja gern beweisen ob es Gott gibt.

Ach ja... Was würdest du tun (und evtl dein Leben verändern), wenn sich dir Gott tatsächlich beweisen würde (wie auch immer)? Wenn es kein Einfluss hätte, warum sollte er sich dir zeigen? Würde doch nix bringen.

Antwort
von Wissensdurst84, 8

Kann mir bitte jemand erklären was "Glaube an Gott" und Religion gemeinsam haben sollen? Warum sollte ein 2000 Jahre altes Buch mehr Weisheit besitzen als die Bücher von heute? Wer kann es beantworten, wenn nicht jeder allein für sich selbst....die Vielfalt der Antwort beweist dir, dass es viele gibt, die sich mit diesem Thema auseinander setzen.

Katholische Kirche ist nur ein Verein, wie andere Religionen auch. In diesen Vereinen glaubt man dann gemeinsam in einer bestimmten Art und Weise an Gott, aber der Glaube an sich hat nichts mit einer Religion zu tun.

Wissensdurst84

Antwort
von Nebularaza, 64

Es ist überhaupt nicht „klar“. Es ist lediglich ein Glaube, dass es klar sei. Der Glaube an einen Gott bzw. einen Schöpfer ist aus meiner Sicht völlig legitim, da die Wahrscheinlichkeit, unsere Welt sei durch Zufall entstanden, quasi Null ist.

Uns wird im Alltag oft suggeriert, durch Medien, Schule, Wissenschaft und Politik, dass der Glaube an Gott eine veraltete Weltanschauung sei. Diese massiven äußerlichen Einflüsse trennen uns jedoch absichtlich von der Quelle ab, denn so sind wir viel leichter zu steuern und zu manipulieren.

Ich wünsche dir, dass du irgendwann einen Moment erleben wirst, der dich wieder näher an die Quelle und zum Nachdenken bringt!

Antwort
von howelljenkins, 49

die existenz eines oder mehrerer goetter ist nicht bewiesen. genauso wenig ihre nicht-existenz. 

goetter und naturwissenschaft muessen sich nicht unbedingt ausschliessen. nur weil in der bibel einiges steht, was heutzutage keinen sinn mehr ergibt, heisst das ja nicht, dass es keinen gott gibt. die bibel ist ja ohnehin von menschen geschrieben worden (das bezweifeln auch relativ wenige christen).

mit anderen worten, es gibt keinen grund, glaeubige menschen fuer rueckstaendig zu halten. klar ist hier doch gar nichts.

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