Frage von WillibergiUsermod Junior, 704

Warum glauben so viele Menschen immer noch an Gott?

Zuallererst:
Ich habe nichts gegen irgendeine Religion und ich respektiere alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion und unabhängig davon, ob sie an Gott glauben!

Ich glaube selbst aber nicht an Gott. Es ist hier auf der Welt (fast) alles logisch erklärbar und das, was in der Bibel steht und von Gott oder Jesus getan wurde, ist teilweise physikalisch unmöglich - und da Jesus scheinbar auf der Erde lebte, kann das nicht sein; das haben Physiker schon lange bewiesen.

Ich kann verstehen, warum die Menschen früher an Gott glaubten, denn damals konnte man sich noch wenig von der Welt erklären - z. B. warum es regnete; man dachte, es wäre eine Strafe Gottes.

Aber heutzutage, wo nahezu alles schon von Physikern und Chemikern herausgefunden und bewiesen wurde, verstehe ich nicht, warum immer noch viele Leute an eine höhere Instanz, also Gott, glauben.

Danke schon mal im Voraus für eure Meinungen zu dem Thema.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich sagen, dass ich alle Menschen respektiere, unabhängig von meiner Einstellung zu Religion!

LG Willibergi

Antwort
von randomhuman, 411

Ich denke viele Menschen suchen in Gott oder der Religion wie einen Gegenpol zu dieser Welt oder den Menschen hier. 

Gott oder Gottes Reich in welches die Anhänger ja kommen wollen stellen sich viele als Paradies vor und als perfekten Ort eben und vielleicht brauchen diese Menschen einen Antrieb für ihr Leben oder sie mögen einfach die Vorstellung, dass etwas Schönes auf sie wartet.

Viele haben vielleicht auch Probleme mit ihrem Leben oder mit ihrem Umfeld und flüchten dann in diesen Glauben, weil er ihnen Halt gibt.

Einige Religionskritiker wie z.B. Nietzsche haben auch gesagt, dass Gott eine Verkörperung der Wünsche des Menschen ist. Sozusagen das was ein Mensch nie sein kann aber man versucht sich mit der Vorstellung aufzumuntern oder vielleicht in diese Richtung hinzuarbeiten.

Ja das ist meine eigenen persönliche kurze Meinung mit einigen Denkweisen meinerseits. Natürlich verurteile ich auch keine Religion oder deren Anhänger aber manchmal frage ich mich auch warum glaubt man. ;)

Antwort
von Rosenblad, 271

Religiosität und Spiritualität stellen (….) eine “philosophische Klammer“ im Leben dar, welche die Integration negativer Erfahrungen ermöglicht, deren Interpretation erleichtert und Antworten liefert auf Fragen, wie sie in der Auseinandersetzung mit Verlusten virulent werden – Fragen beispielsweise nach dem Sinn des Leidens und nach der Gerechtigkeit.“ (Filipp/Aymanns, Lebensereignisse, S.108)

Religiosität ist ein Teil unserer anthropolgischen DNS Ausstattung die im Rahmen von Bewältigungsstrategien und darüber hinaus als Gesamtlebensformation auf die immer auch dann regrediert wurde wenn die Lebenssituationen einer spezifischen Kontingenzbewältigung bedürfen (individuell, kollektiv, gesellschaftlich) wie Tod, Katastrophen, Bedrohungen, Angstsituationen, soziale Fremdheit und Alienation, vulnerable (Schmerz-) Zustände bis hin zu gestörten oder einbrechenden gesellschaftlichen Stabilitätsinhalten (Traditionen, Identitäten, Werte usw.)

Über die Prinzipien von Deus otiosus, Deus absconditus oder im christlichen Verständnis als Deus revelatus, geht es aber auch darum "...Einfluss auf dasjenige zu nehmen, das sich der menschlichen Kontrolle entzieht und auf diese Weise » Krisen (Risiken, Gefahren) vorzubeugen oder diese zu bewältigen." (Pollack, Religion, S.55) und über einen Selbstreport sich gleichsam in der Welt eines "abgesicherten" Daseins zu vergewissern.

Und da in actu der Mensch in den ökonomisch dirigierten Gesellschaften immer mehr zu flexiblen und entwurzelten Verwertungsmasse abgestuft wird bleiben diese  "Mechanismen" natürlich weiter aktueller denn je und damit viabel für das Leben.

Antwort
von Nelkenfeder, 105

Da muss ich dich korrigieren, du sagtest heutzutage weiß man fast alles von der Welt. Das ist totaler Schwachsinn. Es gibt so viel das wir noch nicht wissen und auch im Leben nie erfahren werden. (zum beispiel wie wir genau entstanden ist, was nach dem tod ist, was war bevor wir geboren wurden, WARUM es diese welt so überhaupt gibt, warum es den urknall gab und wer oder was ihn ausgelöst hat.) Sooo viele Dinge, die sich weder Wissenschafler noch religiöse Menschen zu 100% erklären können. Gott ist für manche Menschen eben die Antwort auf die vielen Fragen, die wir eben nicht wissen.

Antwort
von MrHilfestellung, 171

Weil es für existenzielle Fragen immer noch keine Antwort gibt, niemand weiß was nach dem Tod geschieht oder was vor dem Urknall war.

Das kann einem, so wie mir relativ egal sein, oder man erklärt das mit einer höheren Macht.

Antwort
von kiniro, 171

Es vereinfacht die Erklärungen, warum gewisse Dinge entstanden sind und Menschen sich benehmen, wie sie es machen.

Wenn ich an Gott glaube (was ich persönlich NICHT mache), muss ich nicht von Atomen, Neutronen, Quarks, Nanoteilchen, Viren und Bakterien reden.
Erleichtert die Sache doch ungemein.

Antwort
von elenore, 177

Man kann  an alles Mögliche (und teilweise Unmögliche) glauben. Aber die Frage, die man sich stellen muss, ist doch die: Warum sollte man?

Glauben heißt nicht Wissen, das ist erst einmal Fakt! Wenn es also Beweise oder gute Argumente oder Gründe für den Glauben der religiös Gläubigen gäbe, dann würden sie über ihr Wissen reden und sich nicht als Gläubige, sondern als Wissende bezeichnen. Da sie es nicht tun, muss ihr Glauben also in einem Für-Wahr-Halten ohne Beweise etc. bestehen. Wir haben auch im Alltag für unser Wissen nicht stets und immer Beweise zur Hand, aber doch meist Argumente oder gute Gründe.

Halten wir fest: religiöser Glauben  ist weder Wissen  noch hat er etwas mit unserem Alltagsglauben  zu tun. Die Gläubigen hingegen vertrauen auf andere Gläubige, nicht auf Wissende oder Wissenschaftler - was ihren Glauben angeht.

Es ist schon oft so, das ein Mensch der durch viel schweres im Leben gegangen ist oder in einer Notsituation ist, dadurch empfänglich ist für den Glauben.  Auch denke ich, viele Menschen werden gläubig, weil sie es von ihren Eltern/ihrem Umfeld so vorgelebt bekommen.Glaube kann Sicherheit bedeuten, sie brauchen Halt und müssen sich an irgend etwas Festhalten. 

Der Glaube an Gott setzt, wie es der Begriff schon nahelegt, Glaube und Vertrauen voraus. Ich finde jeder Mensch sollte das Recht auf seinen Glauben in sich selber entscheiden können, egal welcher Art der Glaube ist, denn ohne Glaube ist der Mensch ein NICHTS....und wenn es auch nur der Glaube an sich selbst ist!

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres. (Albert Einstein)

Antwort
von BellaKnows, 196

Okay, also ich kann nur das nur so beschreiben, wie das für mich ist:

Ich persönlich glaube an Gott. Ich habe aber meine eigene Vorstellung davon. 

Ich glaube zum Beispiel nicht, dass alles genauso passiert ist wie es in der Bibel steht, aber ich glaube, dass es eine höhere Macht gibt.

Mir persönlich gibt es Sicherheit daran zu glauben, dass jemand auf mich aufpasst und, dass es jemanden gibt, an den ich mich wenden kann, wenn ich in einer Sackgasse bin.

Ich gehöre auch nicht zu denen, die die Naturwissenschaften verachtet und verleugnet, ich bin sogar sehr fasziniert von ihnen. 

Aber ich glaube auch, dass es Dinge gibt, die über unseren Horizont hinaus gehen. Ich glaube nicht, dass wir alles wissen können oder ergründet haben. 

Wenn mir morgen mein Bruder sagen würde, er kann mit Geistern reden, würde ich (wenn ich mir sicher bin, dass das kein Witz ist :D) ihm sogar glauben. Das klingt jetzt echt komisch, aber ich bin einfach offen für sowas. 

Heißt aber nicht, dass ich an diesen ganzen Hokus Pokus von wegen Kartenlegen glaube und so....ist etwas schwer zu beschreiben.

Naja, zurück zum Thema: Die meisten Menschen können einfach viel besser mit dem Gedanken leben, dass da noch was ist nach dem Tod und, dass wir nicht allein sind. Da ist noch jemand oder etwas, der auf uns aufpasst und die Verantwortung hat.

So würde ich mir das erklären :) 

Antwort
von Ichthys1009, 103

Wenn Gott nur dazu da ist, etwas, das man sich nicht erklären kann, zu erklären, wäre das ein bisschen wenig.

Gott wäre dann nur ein Lückenfüller für alles, wo man nicht mehr (oder noch nicht) weiter weiß.

Vielleicht kannst du deswegen nicht verstehen, dass heute noch Menschen an Gott glauben, weil noch gar nicht sicher ist, was eigentlich mit "Gott" gemeint ist.

Sicher ist Gott nicht so wie in einem Kinderbuch ein alter Mann, der auf einer Wolke sitzt und auf uns herabschaut.

"Gott" verbirgt sich hinter vielen anderen Namen, die ebenso wenig sagen. Wenn man z.B. Wörter wie "Zufall", "Schicksal", "Sinn", "Liebe" nimmt, sind das ebenfalls sehr ungreifbare Inhalte.

Wenn du mit dem Begriff "Gott" bisher nichts Sinnvolles verbinden kannst, kannst du es auch mit anderen Worten versuchen, mit denen du eher etwas anfangen kannst. Du kannst z.B. nach dem Sinn fragen, warum es überhaupt die Welt gibt, warum es Menschen gibt, warum es dich gibt.

In diese Richtung weiter gedacht, kannst du vielleicht ein wenig ahnen, was Gläubige sich unter Gott vorstellen. Einen Sinn kann es nur geben, wenn jemand einen Sinn hineingelegt hat oder wenn eine bestimmte Absicht mit etwas verbunden ist.

Aber selbst wenn du jeden Sinn des Lebens vom Denken her leugnen würdest, so drückst du mit deinem Verhalten immer noch den Glauben an einen Sinn aus.

Allein, wenn du Fragen stellst, zeigst du Interesse und willst dich bilden. Jemand, der wirklich an keinen Sinn glaubt, wird sich kaum für etwas anstrengen oder ein höheres Ziel anstreben.

Antwort
von chrisbyrd, 52

Ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre
Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer
Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Gründe dafür werden z. B. hier aufgeführt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort
von whoamitoask, 110

Weil die Menschheit nicht genügendes Selbstvertrauen hat, deswegen braucht sie ein/e gewisse/s Mittel / Methode um ihr Selbstvertrauen zu steigern, egal in welcher Form. Viele Leute, sogar du selbst, würden behaupten, sie glauben nicht an Gott. Trotzdem, wenn sie in einer verzweifelten Lage sind, fangen sie an zu beten in ihrer Art, wie wir auf Deutsch "hoffen" nennen oder "wünschen" oder was auch immer es ist. Sie erwarten ein Wunder, sie hoffen auf etwas Ausserordentliches aber verweigern die Existenz des Gottes.

Antwort
von comhb3mpqy, 229

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z.b. zum Gebiet, was aus
unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber auch noch viel mehr
erfüllte Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel
gut überliefert wurde.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die auch von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Ein Wunder kann eine Bedingung sein, damit jemand von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Sie können im Internet ja auch mal nach "Wissenschaftler
Nahtoderfahrungen Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das kann auch
ein Grund sein, um zu glauben.

Jetzt noch eine Frage an Sie: Was ist denn Ihrer Meinung nach unmöglich?

Kommentar von Willibergi ,

"Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht"

Ja, weiß ich, aber sogar für so etwas gibt es eine physikalische Erklärung - nennt sich "Anthropisches Prinzip".

"Jetzt noch eine Frage an Sie: Was ist denn Ihrer Meinung nach unmöglich?"

Das ist eine gute Frage - sie hat mich lange grübeln lassen. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass für mich Dinge unmöglich sind, die sich physikalisch widerlegen lassen.
Zum Beispiel mit dreifacher Lichtgeschwindigkeit durch den Weltraum düsen. DAS ist für mich unmöglich, denn es wurde schon in frühen Zeiten von Einstein widerlegt - die Masse würde zu groß werden, als dass sich das Objekt noch bewegen könnte.
Ohne Organe leben, als Mensch auf dem Merkur überleben.

Ich weiß nicht wieso, aber in irgendeiner Weise muss ich mich immer auf die menschliche Physik beziehen; denn nur dadurch können wir so viel über uns und unsere Welt wissen.

LG Willibergi

Kommentar von Chris10021999 ,

ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Wissen Sie,
wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht?

Wissen Sie denn, wie gering die Wahrscheinlichkeit ist, im Lotto zu gewinnen? Auch sehr gering. Zwar nicht so gering wie bei der Entstehung eines Planeten, auf dem sich Leben entwickeln kann, aber auch ziemlich unwahrscheinlich. Trozdem ist es möglich 3x hintereinander im Lotto zu gewinnen.

Kommentar von merkurus ,

Na immerhin muß man mal im Lotto spielen. Sonst gewinnt man nämlich gar nichts.

Kommentar von comhb3mpqy ,

aber was hat denn jetzt dreifache Lichtgeschwindigkeit mit der Bibel zu tun?

Antwort
von Zarra002, 129

Das was heutzutage noch in der Bibel steht und für "normale" Bürger zugänglich ist, ist nicht die Bibel wie sie mal geschrieben wurde. Es gibt Teile der Bibel die nicht öffentlich zugänglich sind da sie zu viele Fragen und bedenken aufwerfen würden. Ein NASA Offizier hat durch Pläne die in der Bibel waren und damals von den Leuten als Gottes Landung auf Erden oder so interpretiert worden ist, ein Raumschiff rekonstruiert, das auch physikalisch gesehen flugfähig etc war. 

Ich glaube Leute brauchen etwas woran sie glauben können, etwas was ihnen die Angst nimmt und etwas was größer ist als sie und sie beschützt damit sie sich nicht so alleine fühlen.

Und der Glaube an Gott alleine hat noch lange nichts mit der Institution Kirche zu tun. Die wurde von Menschen gebaut als Machtsymbol um die Bürger zu manipulieren, kontrollieren und Geld zu bekommen.

Antwort
von BlauerSitzsack, 94

SCHON WIEDER eine Frage, welche dieses Thema erneut aufgreift, welches schon 1.000 geklärt wurde... irgendwann ist es auch genug..!

Die Menschen, die an Gott glauben haben ihre eigenen Gründe und sie wollen auch nicht immer wie die Leute dastehen, die "nicht logisch" denken oder sonstiges.

Nicht's gegen den Fragesteller, aber ich dachte, diese Frage erledigt sich vielleicht irgendwann auch mal.

Kommentar von Meatwad ,

und sie wollen auch nicht immer wie die Leute dastehen, die "nicht logisch" denken oder sonstiges

Man kann nicht alles haben. Wer den Pfad der Logik verlässt, muss damit leben, hin und wieder darauf hingewiesen zu werden.

ich dachte, diese Frage erledigt sich vielleicht irgendwann auch mal.

Irgendwann wird sie das auch. Wir sind ja auf einem guten Weg dahin.

Antwort
von Andrastor, 92

Deswegen glauben die Menschen heute noch an Gott. Weil die Religionen ein System an Indoktrination, Gehirnwäsche und Lügen etabliert haben.

Antwort
von KimieRaili, 73

Hallo,

es gibt vieles an das die Wissenschaft nicht herankommt.

Viele teile des Universums sind auch noch nicht gefunden und erforscht worden, aber das heißt noch lange nicht, dass es sie nicht gibt.

Vielleicht will Gott das auch so, dass wir in unserer Vorstellung und in unseren Forschungen Begrenzt sind.

Ich selbst bin überzeugte Protestantin aber akzeptiere jede andere Glaubensgemeinschaft ausser natürlich gewisse Satanisten oder wirklich unhumane Sekten.Ich denke alle Glaubensgemeinschaften beten zum selben Gott aber mit unterschiedlichen Vorstellungen von ihm.

Ich selbst bin auch erst seit meinem 15. Lebensjahr so wirklich überzeugt vom Glauben. Unter anderem aufgrund von bestimmten Erlebnissen, Träumen und Gebeten die wirklich erfüllt wurden. Ich konnte in manchen Momenten auch wirklich eine Nähe spüren, welche meiner Meinung nach die Gottes war.

Auch stehen viele Dinge in der Bibel über die "Zukunft" welche wirklich wahr geworden sind.

Das ist einfach mal meine persönliche Antwort auf deine Frage. :)

Kommentar von Rosenblad ,

Auf welche Prophezeiungen die "wahr geworden sind" zielt Deine Antwort ab?

Antwort
von Sparklinggg, 190

Wie ist das Universum entstanden? Bestimmt nicht durch einen Knall es gibt einfach Sachen die kann man nicht erklären und das bleibt auch so. Es werden auch Theorien aufgestellt die müssen auch nicht stimmen.

Kommentar von Chris10021999 ,

Theorien sind halt da, um die Motivation aufrecht zu erhalten, um diese Theorien zu belegen oder widerlegen.

Antwort
von Stadtreinigung, 123

Weil jeder an was Glaubt,und wenn es nur Gott ist,obwohl nicht Greifbar oder dergleichen,so wird auch an anderes Gedacht,zu Beispiel ein Dieb,selbst der Glaubt nicht erwisch zu werden

Antwort
von Bodybuilder1993, 73

Kurz gesagt weil sie blöd sind (nicht beleidigend gemeint)

Religion wurde erfunden um die Menschen zu kontrollieren um ihnen das Geld abzunehmen und sie dumm zu halten sie sollen nicht selber denken

Das es eine nennen wir es mal höhere macht gibt streite ich nicht ab aber die hat sowas von nichts mit unseren Religionen zu tun

Jeder der an das aus der Bibel oder dem Koran glaubt ist einfach noch dumm und unwissend

Alles um uns herum ist "Gott" wir selbst sind "Gott"

Beten Leute zu Gott und es wird erhört hat das nicht ihr Gott erhört sondern durch den Fokus auf den wunsch haben sich ihre Gedanken geändert somit kann sich ihr Umfeld unterbewusst ändern und das kann alles zu dem erhörten wunsch von ihrem sogenannten Gott führen

MfG

Kommentar von frage65545 ,

Das klingt fast wie in The Secret...

Kommentar von Bodybuilder1993 ,

Kenn ich nicht

Antwort
von Misrach, 103

Zum ersten bezihest du dich bei deiner Argumentation nur auf den christlichen Glauben, dass macht es mir als Jüdin schwirig plausibel zu Antworten.

Religion hat nichts immer mit logik zu tun, jedenfalls nicht in der heutigen Zeit.

Wenn man sich aber mit der Geschichte  der Religionen beschäftigt, dann war es logisch. ich beziehe mich jetzt hier auf die Speiseregeln, das hat auch einfach einen hygenischen bzw ethischen Hintergrund. Die ethischen Gründe, sollten, finde ich auch heute alggenwertig sein. Gerade in der heutigen Zeit bringt man dem essen (hier die Tiereischenprodukte) zu wenig Respekt gegenüber. 

Religion, ist eine Gemeinschaft, gerade die jüdische. man hlift sich gegenseitig, besonders bei einem Todesfall eines angehörigen.

Hinzu kommt, das gerade hinter der jüdischen Religion sehr viel Tradition steckt. So wie eine Kultur eine Tradition besitzt, tut das auch die Religion.  Außerdem vermittelt die Religion gewissen Werte. Hier ganz einfach, die 10 Gebote und auch ob Christ, Jude oder Atheist, wer hält sich nicht an diese? Gut natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber das ist eine Sache für sich.

Ich kann Atheisten versthen und auch ihre Meinug nachvolziehen. Aber ich habe auch meine Meinung, meine Tradition und meine Werte sowie Erfahrungen.

Solange man mich nicht  zu bekehren versucht, und das gilt für beide Seite, kann man doch gut miteiander leben.

Denn unabhängig davon, wir sind alle nur Menschen mit den selben Wünschen und Zielen, wie wir diese versuchen zu errreichen, ist  jeden selber überlassen. Viele Wege führen nach Rom.

Antwort
von Maile, 126

Viele Menschen glauben entweder aufgrund von angst vor den konsequenzen (was ist wenn es ihn doch gibt und ich nicht an ihn geglaubt habe?) an Gott oder weil sie es sich selbst nicht anders erklären können. 

Außerdem können sich manche Menschen nicht vorstellen, Tod zu sein.

Nie wieder zu leben und vielleicht auch mit der Zeit vergessen zu werden.

Der glaube an Gott hilft manchen Menschen, den Tod eines Freundes oder Verwandten zu verarbeiten.

Antwort
von Sturmwolke, 37

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-an-gott-glauben-trotz-urknall?foundIn=list...

Antwort
von Erfinderisch, 150

Gute Nacht, ist schon spät!

Warum? Weil sich die Generationen von damals weiter entwickelt haben! Sie verspeisen in ihr Erbgut das, was damals war an liebenswerte Menschen in ihrem Umfeld - was es heute nur noch mit viel Engagement gibt! Da muss man selbst was für tun! Ist auch nicht schlimm, wenn man es gerne tut!

Bin selber noch nicht so alt - könnte dennoch Story´s erzählen!

Lieber Gruß und "gute Nacht"

Antwort
von Krjhg, 191

Kannst du mit Physik und Chemie erklären, was mit der Seele nach dem Tod passiert? :)

Das ist zumindest für mich der Grund, an etwas höheres zu glauben.

Kommentar von tuedelbuex ,

Was soll mit der "Seele" passieren.....? Lampe aus und Schluß....mehr ist da nicht.....

Kommentar von Willibergi ,

Eine Seele ist für mich schon wieder so ein "erfundenes Ding".

Was soll eine Seele sein?

Und nach dem Tod passiert, so denke ich zumindest, rein gar nichts.
Ein paar biologische Prozesse im inneren des Körpers, aber nichts weiter...

LG Willibergi

Kommentar von Krjhg ,

Das kannst du ja gerne denken, aber genau weiß man es erst, wenns soweit ist. ;)
Und Seele ist für mich nicht erfunden, aber da ist es genauso: Erst, wenn wir tot sind, wissen wir, ob wir noch irgendwie ohne Körper existieren.
Das kann man einfahc nicht mit Physik erklären und die Religion nimmt einem die Angst vor dem Tod, indem sie sagt, dass das kein schlimmer Ort ist, sondern etwas schönes, wenn man sich im Leben an die "richtigen" Regeln hält. :)

Kommentar von frage65545 ,

Dann muss man aber auch dazu stehen, dass man seine Freudnin oder Freund usw nur chemisch liebt oder weisst du was ich meine?

Kommentar von Chris10021999 ,

Dann muss man aber auch dazu stehen, dass man seine Freudnin oder Freund usw nur chemisch liebt oder weisst du was ich meine?

Das ist halt eine Tatsache.

Kommentar von frage65545 ,

Das Problem ist, dass laut der Wissenschaft es eben keinen Beweis gibt, für etwas wie eine Seele.

Jedoch möchte selbst der Wissenschaftler nicht sagen, dass er sein Kind nur neuronal liebt.

Antwort
von fireballprin, 78

Ich glaube auch nicht an Gott. Aber ich denke die Menschen halten an diesem Glauben fest um irgendwie Hoffnung zu bekommen. Beten...tuen ja auch viele...die Menschen denken vllt. Dass Gott helfen würde alles besser zu machen. Oder sie wollen Sachen los werden die sie woanders nicht los werden können?

Antwort
von Coldnez, 122

Manche Dinge versucht man sich erklären zu wollen. Zum Beispiel den Exodus der Isrealiten. Warum konnten sie als Sklavenvolk von Ägypten fliehen und wurde ein so mächtiges Volk? Theorien die Gott ausschliessen gibt es zwar viele, aber recht wenige Belege. Für ein von Gott geleitetes Volk gibt es dort sehr sehr viele alte Schrifftrollen. Es ist eigentlich ungewöhnlich dass das eigene Volk vergessen hat wie sie nach Kaanan gelangten und sowas zu glauben anfingen. Wenn alles eine Lüge ist, wer und wie haben sie diese gigantische Lüge auf die Welt gebracht und warum? Waren die Menschen damals wirklich so extrem leichtgläubig wie viele Atheisten meinen? Und wieviel kann man den Büchern Mose glauben schenken wenn einiges doch mit außerbiblischen Beweise belegt worden ist?

Oder wie fing das Christentum tatsächlich an? Wie, wer und warum hat diese gigantische Lüge ihren anfangen genommen, wenn es Jesu oder seine Wunder nie gegeben hat? Einige ausserbiblische Beweise seiner Gegenwart gibt es, aber wieviel ist nun wahr und wieviel nicht?

Es ist für einen Atheist leicht zu sagen, dass etwas nie existiert haben könnte, jedoch sind die alternativ-Theorien warum etwas heute existiert (zB die abrahamitischen Religionen usw) auch nicht wirklich wahrscheinlich. Somit ziehen religiöse Menschen durchaus ihre Argumente

Zudem bringt der Glaube an Gott die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, was ja etwas schöner ist wie der Glaube dass danach alles vorbei ist. Womöglich ist dass der Treibstoff gewesen, womit viele so gerne 'leichtgläubig' wurden. Aber wer weiss schon wie die Welt damals wirklich aussah? 'Magier' und 'Wahrsager' gab es viele, Moses bestreitet nicht, dass die alten Ägypter keine 'Magie' besaßen (Stange die sich in Schlange verwandelt hat) und die Ägypter selbst glaubten an ihrer Magie und Gottheiten wie man an Hieroglyphen lesen kann. Aber wer weiss schon wie die Welt damals wirklich aussah..? Sind die Dämonen die sich als Götter ausgaben plötzlich irgendwann verschwunden, weswegen die glaubwürdigkeit andere Götter rapide abnahm? Wer weiss wer weiss..

Antwort
von stoffband, 63

Ich bin bei Gott! Fûr mich ist er real!

Antwort
von tuedelbuex, 169

Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass "der Mensch" ein Problem damit hat, einzusehen, dass er lediglich eine von vielen Lebensformen auf diesem Planeten ist und nicht die "Krone der Schöpfung", für die er sich gerne hält und die natürlich nicht einfach und schnöde vergänglich sein "darf"....

Antwort
von Irusu, 176

Zuallererst: Ich habe nichts gegen irgendeine Religion und ich respektiere alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion und unabhängig davon, ob sie an Gott glauben!

Und trotzdem folgt diesen Sätzen immer ein 'Aber' ;)

Es ist hier auf der Welt (fast) alles logisch erklärbar und das, was in der Bibel steht und von Gott oder Jesus getan wurde, ist teilweise physikalisch unmöglich - und da Jesus scheinbar auf der Erde lebte, kann das nicht sein; das haben Physiker schon lange bewiesen.


Wir haben gerade mal einen winzig kleinen Bruchteil dessen erforscht, was zu erforschen ist. Physiker haben auch nichts 'schon lange bewiesen' sie gehen mit der Zeit und sind auf den technischen Fortschritt angewiesen. Die Wissenschaft muss also immer auf die nächste Errungenschaft warten, um sich Schritt für Schritt fortzubewegen.

Ich kann verstehen, warum die Menschen früher an Gott glaubten, denn damals konnte man sich noch wenig von der Welt erklären - z. B. warum es regnete; man dachte, es wäre eine Strafe Gottes.

Das ist so auch nicht richtig und hängt davon ab, in welchem Kulturkreis du dich umsiehst. Für Gläubige kann das eine Gottheit sein und die läuft unter höhere Gewalt. Allgemein läuft das unter dem Begriff Naturgewalt. Man kann sich also hier über die Semantik streiten, aber einen absoluten Gewinner gibt es nicht.

Aber heutzutage, wo nahezu alles schon von Physikern und Chemikern herausgefunden und bewiesen wurde, verstehe ich nicht, warum immer noch viele Leute an eine höhere Instanz, also Gott, glauben.


Wie gesagt, wir haben kaum Ahnung und können uns mit grundsätzlichen Entdeckungen profilieren, aber von nahezu allem sind wir noch lange entfernt. Religion füllt Lücken oder spendet Trost, deshalb muss sie auch nicht logisch sein. Jemand der Antworten im Glauben sucht ist vielleicht glücklicher als jemand der akzeptiert hat, vollkommen allein zu sein. Vielleicht macht einen dieses Wissen aber auch stärker – das ist alles Ansichtssache.



Antwort
von tobkos, 46

Gegenfrage: Warum bezweifeln so viele Menschen die Existenz eines Gottes?

Warum gilt die Bibel als erfunden, auch wenn sich schon heute zig Prophezeiungen erüllt haben, die vor 2000 Jahren aufgeschrieben wurden?

Antwort
von frage65545, 248

Hallo Willibergi

Danke für deine respektvoll forumlierte Frage.

Ich glaube nicht, dass alles bewiesen ist.

Es ist aber eine Tatsache, dass sicherlich vieles in der Bibel oder anderen Religionsbüchern oder Religionen der Wissenschaft wiederspricht.

Glaube kann aber einem einen Halt geben und einen Sinn.

Wenn er friedvoll ausgelebt wird, garantiert unser Grundgsetz und unsere Verfassung auch, dass wir ihn ausleben dürfen und jeder das glauben kann, was er möchte.

Wer löste dern Urknall aus?

Auch ich finde, dass es einen höheren Sinn geben muss.

Wieso ich das finde?

Ich kann es nicht beweisen, aber ich wünsche mir es, deshalb glaube ich an etwas wie einen Gott.

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