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Warum glauben so viele Menschen an einen Gott, wenn es bisher unbewiesbar ist, das es einen gibt?

gefragt von DarkgronaddelDarkgronaddel am 02.12.2008 um 1:27 Uhr

Jeder kann und soll glauben was er möchte....allerdings wundert es mich doch sehr, warum einigen ein Glaube aufgebunden wird, von dem derjenige garnichts wissen möchte! Das fängt ja schon mit der Taufe an! Also bin ich dafür, das jeder zur richtigen Zeit entscheiden soll/kann, ob er glauben will, oder nicht!


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Franticek
beantwortet von Franticek am 2. Dezember 2008 01:31
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Gegenfrage: Wieso glauben andersherum so viele Menschen nicht an Gott, obwohl es doch gar nicht bewiesen ist, daß es keinen gibt?
Das ist das gleiche nur andersherum.
Komisch ist aber, daß es gerade die Wissenschaftler sind, bei denen entsprechend viel mehr an einen Gott glauben als bei den Normalverbrauchern.

Kommentar von A190836778b781d1e39181ae6eda0051smallheinmueck am 2. Dezember 2008 01:36

Beweispflichtig war, ist und bleibt natürlich der, der etwas behauptet.

Es ist also nicht "das gleiche nur anderherum". Wäre es so, dann verlange ich jetzt sofort einen Beweis für die NICHT-Existenz des fliegenden Spaghettimonsters.

Die Behauptung, in der Gruppe der Wissenschaftler seien mehr Gottgläubige anzutreffen ist frei erfunden. Das Gegenteil ist der Fall.

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 2. Dezember 2008 05:34

Nun ja, zuerst war der Glaube da, der alles erklärt hat. Dann kam die Pseudowissenschaft und behauptet so ist das nicht, kann es aber nicht beweisen.
Echte Wissenschaft macht keinerlei solche Aussagen und forscht auch nicht nach Gott, weil das mit der Methodik grundsätzlich weder beweisbar noch widerlegbar wäre. Beweispflicht ist Quatsch, es geht gar nicht. In dem Sinne ist es schon das Gleiche nur andersherum. Zwei gegensätzliche, grundsätzlich unbeweisbare Behauptungen.
Was Wissenschaftler denken ist belanglos. Sie forschen nicht nach Gott und haben davon auch nur nebenbei gehört. Grundsätzlich sind sie froh wenn ihre Experimente ohne Gott funktionieren, denn einmalige Erscheinungen zählen da nicht.
Wo Forschung in Philosophie übergeht, da kommt man dann schon wieder auf Gott zu sprechen. Einstein meinte sogar: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind."

Kommentar von Ed1c325e42cd9f51de5fc77f2fa97c19smallwolfgang1956 am 2. Dezember 2008 01:37

Bist Du Dir bei deinem letzten Satz wirklich sicher? Weil sich 3 von zig Wissenschaftlern als gläubig outen, trifft das nicht auf mehr Wissenschaftler zu wie Normalverbraucher. Manchen fehlt von berufswegen für diese Fragen die Zeit.

Kommentar von D48e2ba0d2b968305a5b46bb1887a5a9smallUrbanessa am 2. Dezember 2008 04:49

Der letzte Satz ist Unfug. Es sei denn, Du sprichst ausschließlich von Religionswissenschaftlern...

Kommentar von Bd9d8ed64462490578d9bdfefa5ac60bsmallFranticek am 2. Dezember 2008 12:31

Ich habe keine absoluten Zahlen. Aber in anbetracht der steten Behauptung, dass sich angeblich Wissenschaft und Glaube widersprechen, habe ich immer wieder die Feststellung gemacht, dass erstaunlich viele Naturwissenschaftler wie Physiker, Biologen, Mediziner ... eben an einen Gott glauben, - dabei teilweise aber ein etwas anderes Gottesbild haben als die Kirche. Das ist aber (unabhaengig von dem, was ich selbst glaube oder nicht glaube) eine persoenliche Feststellung, die ganz erstaunt gemacht habe. Andere moegen andere Erfahrungen gemacht haben. Darueber moechte ich nicht urteilen - geschweige denn, das als Unfug abtun.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 10. Februar 2009 05:35

Möglicherweise haben die - typischen - Wissenschaftler ein anderes Bild von Gott, eine andere Vorstellung davon, was ER ist. Gelegentlich kam es mir so vor, als wenn dieser - typische - Wissenschaftler-Glaube an Gott ein Annehmen eines ethisch-moralischen Regelwerkes ist, aber kaum bis gar nichts zu tun hat mit dem, was "Mystiker" direkt von Gott empfangen, mit ihm erleben - z.B. eine "mystische Erfahrung", eine "Offenbarungs-Erfahrung" oder ähnliches. "Typische" Wissenschaftler scheinen mir von der Fähigkeit mehr oder weniger abgetrennt, eine direkte eigene Gotteserfahrung bewußt wahrzunehmen.

Kommentar von Larissa888 am 7. April 2009 22:47

Super Antwort!!! :-)


JoWaKu
beantwortet von JoWaKu am 2. Dezember 2008 08:49
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Liebe lässt sich auch nicht beweisen; aber sie lässt sich erfahren.

Geh doch mal in eine Gemeinde, wo nicht bloß Kinder getauft werden und dann nich viel geschieht, sondern wo Menschen wirklich an Gott glauben und ihn erfahren.

Das ist ein gewaltiger Unterschied.

.

Kommentar von Micael am 17. Januar 2009 14:33

Treffender Vergleich!


grisu05
beantwortet von grisu05 am 2. Dezember 2008 13:54
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Die Kindertaufe ist ein Relikt aus der Vermischung von Religion und Politik. Wer "Karriere" machen wollte, mußte getauft sein und die Familie am besten auch. Ursprünglich ist die Taufe ein Bekenntnis zu einer Entscheidung für ein Leben unter der Herrschaft Jesu Christi. Viele Gemeinden taufen nur nach Bekenntnis und nicht schon die Kinder.


anonym
beantwortet von Bandit55555 am 2. Dezember 2008 15:31
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Gott hat sich in der Schöpfung geoffenbart. Wie sagte Isaac Newton doch gleich? „Auch wenn ich keinerlei Beweise hätte, würde allein der Daumen mich davon überzeugen, dass Gott existiert.“

Der Mensch wurde im Bilde Gottes erschaffen. Jedem von uns hat Gott ein Gewissen gegeben, mit dem wir Gut und Böse unterscheiden können.

Im Herzen jedes Menschen gibt es ein Verlangen nach Gott. Gott hat „die Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ (Prediger 3,11). Im tiefsten Grund wird kein Mensch durch den Materialismus zufriedengestellt. Wir alle wissen, dass es mehr geben muss. Der von Gott geschaffene Hunger treibt uns dazu, ihn zu suchen.

Kommentar von 2c5c74973b44a21c7211ffebd4093ddesmallHirnlos am 2. Dezember 2008 22:29

Schöne Antwort, DH.

Kommentar von D48e2ba0d2b968305a5b46bb1887a5a9smallUrbanessa am 3. Dezember 2008 04:56

Newton hatte längst nicht das Wissen über die Entstehung der Welt und die Welt an sich, das wir heute haben. Vor hunderten von Jahren mag ein Gott als Erschaffer der Erde ja eine logische Vorstellung gewesen sein, aber heutzutage ist die Wissenschaft erheblich weiter. Wer dennoch weiterhin an Gott glaubt, ignoriert die wisenschaftlichen Fortschritte und Erkenntnisse.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 16. Dezember 2008 22:06

Die Anhänger der Evolutionstheorie haben eine trostlose Zukunft vor sich. Sie sprechen davon, daß sich der Mensch im Laufe der Jahrhunderte zu einem höheren Lebewesen entwickelt habe. Was bietet der Glaube an die Evolution aber dem einzelnen? Der Anhänger dieser Theorie weiß, daß seine Gesundheit und seine Kräfte mit dem Alter schwinden und daß er schließlich sterben muß. Sein Glaube stellt ihm keine andere Möglichkeit in Aussicht.- „Der Glaube ist die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge, der offenkundige Erweis von Wirklichkeiten, obwohl man sie nicht sieht. Denn durch diesen erlangten die Männer der alten Zeiten Zeugnis“.(Hebr.11:1,2)


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 2. Dezember 2008 14:39
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Lebendiger Glaube wurzelt in einer Gottesbegegnung. Da braucht man keine wissenschaftlichen Beweise mehr.

Das, was man Menschen "aufbindet", ist kein Glaube - höchstens Kirchenmitgliedschaft.



emjay
beantwortet von emjay am 2. Dezember 2008 01:32
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Keiner zwingt dich an irgendwen zu glauben, auch nicht wenn du getauft bist. Du hast jederzeit die Möglichkeit dich selbst zu entscheiden, an wen oder was du glaubst.


holodeck
beantwortet von holodeck am 2. Dezember 2008 10:13
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Hmmm, schöne Frage ... warum glauben so viele Menschen an die Evolutionstheorie von Darwin, obwohl sie doch noch gar nicht bewiesen ist? Eben das unterscheidet Glauben von Wissen.

Gott beweisen zu wollen setzt voraus, dass es Gott als irgendwie materialisiertes Etwas ausserhalb unserer Selbst gibt. Da Gott das vermutlich jedoch gerade nicht ist, per definitionem auch gar nicht sein kann, wird er sich mit den Methoden der Naturwissenschaften, die ein Untersuchungssubjekt und ein Untersuchungsobjekt voraussetzen, jeglicher Beweisführung entziehen. Denn Gott ist allen Definitionen zufolge Alles, also Objekt und Subjekt zugleich. Er kann nicht bewiesen werden, nur erfahren.


heinmueck
beantwortet von heinmueck am 2. Dezember 2008 01:39
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Hallo Darkgronaddel,

ein Link und eine Buchempfehlung:

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/

Michael Schmidt-Salomon Manifest des Evolutionären Humanismus Plädoyer für eine zeitgemäße Leitkultur Alibri Verlag, Aschaffenburg

ISBN 3-86569-011-4

10 Euro

Kommentar von 344770e8fd3b4fcaac0694a44e67e148smallIgnatius am 2. Dezember 2008 01:43

Gute Empfehlungen.

Das Buch von Schmidt-Salomon kenne ich, ausgezeichneter Lesestoff!

Kommentar von 32c7c22e7733cc0bbb939c0e1dbe0271smallminister am 2. Dezember 2008 09:15

Schmidt-Salomon ist ein klassischer Demagoge, den außer der Lust an der Destruktion nichts weiter treibt. Sein Ansatz, der Religion alle Schuld am Leid in der Welt zu geben, verpufft angesichts der atheistischen Gewaltherrschaften von Mao, Stalin und Pol Pot.

Kommentar von A190836778b781d1e39181ae6eda0051smallheinmueck am 2. Dezember 2008 14:12

Das Ihnen als Christ manches nicht gefällt, was Schmidt-Salomon über das Christentum schreibt, ist natürliche kein Wunder.

Demagogie kennen Sie auch, denn Sie wenden Sie im zweiten Satz an, indem Sie Religionskritik einfach mit den Verbrechen jener gleichsetzen, die sich für ihre Verbrechen Ideologiegläubiger bedienten, genauso wie das jahrhundertelang z. B. die Christen machten.

Die Grenze verläuft nicht zwischen Religion und Gewaltideologien sondern zwischen Vernunft und Ideologien, zu denen die Religionen gehören.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 4. Dezember 2008 01:21

Minister. Da kredenzt man Dir eine Portion Sympathie in einem anderen Beitrag, und muss gleich darauf das hier lesen.

"Atheistische Gewaltherrschaften". Die Formulierung würde aussagen das die zentrale Ideologie der Atheismus war. Was aber nicht funktioniert und das weißt Du. Atheismus ist eine singulare Antwort auf eine singulare Frage. Sie hat keine Ideologie, keine Dogmen, keine Glaubensinhalte. Nichts was zur "Herrschaft" reicht.

Stalin war Bartträger.

Mit der gleichen Logik könntest Du Bartträger verurteilen.

Heinmueck hat recht:

"Die Grenze verläuft nicht zwischen Religion und Gewaltideologien sondern zwischen Vernunft und Ideologien, zu denen die Religionen gehören."

Mao, Stalin und Pol Pot mögen Atheisten gewesen sein.

Säkulare Humanisten waren es nicht!


Guppy194
beantwortet von Guppy194 am 2. Dezember 2008 03:30
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ganz verstehe ich Deinen letzten Satz nicht; wer zwingt Dich denn etwas zu glauben; Glaube ist doch unabhängig von der/einer Religionszughörigkeit.


Azizamasrya
beantwortet von Azizamasrya am 2. Dezember 2008 08:57
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Gegenfrage: Warum glaubst Du nur das, was angeblich "bewiesen" ist? Wieviel Glaube muss ein Mensch aufbringen, um all den Unsinn zu glauben, nur damit man nicht glauben muss? Natürlich sollten keine kleinen Babies getauft werden, sondern erst erwachsene aus freien Stücken! Dann, wenn sie es selber wollen, und sich selber dafür entschieden haben!

Kommentar von Heideblume am 19. März 2009 21:52

Warum sollten kleine Kinder nicht getauft werden? Ich selbst bin noch in der Kirche, obwohl ich nicht an Gott glaube.(Familienzawang) Meine drei Kinder wurden getauft, um die Voraussetzung zu schaffen, dass sie Mitglied der Kirche sein können oder eben aber auch nicht. Die Entscheidung, Kirche oder nicht, fällt ja erst mit der Konfirmation, also, wenn sie 14 Jahre alt sind und selbst entscheiden können. (Was sie auch getan haben.) Klar kann man sich als Erwachsener noch taufen und konfirmieren lassen, ist aber ziemlich aufwendig die ganze Prozedur nachzuholen.


anonym
beantwortet von helmutfranz am 2. Dezember 2008 09:19
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Gott, unser Vater im Himmel, der in der Person Jesus die Erde betrat, kann mit materiellen Mitteln nicht bewiesen werden. Er will, daß wir ihn mit unserem Herzen suchen.

Wir finden ihn, wenn wir sein Wort lesen, sein Wort anwenden und dann ihn in uns suchen.

Lesen: Der Apostel Johannes hat sein Evangelium (in Kurzform) unter der Leitung von Jesus geschrieben.

Das Evangelium in ganz ausführlicher und unverfälschter Form hat Jesus dem Jakob Lorber von 1840-1864 in deutscher Sprache diktiert. Siehe http://www.lorber-jakob.de

anwenden: Jesus sagt, wir sollen ihn mehr lieben, als alles andere auf der Welt und unsere Nebenmenschen wie uns selbst und wir sollen demütig und liebtätig leben.

Wie das zu verstehen ist, geht z. B. aus Mt 25,31 bis 40; hervor.

Wir haben von Gott die völlige Freiheit unseres Willens erhalten und können glauben was wir wollen.

Was findest Du daran schlecht, wenn schon den Kindern die Lehre von der Barmherzigkeit und von der Nächstenliebe beigebracht wird. Zeigt nicht das Weltgeschehen, daß dies immer weniger der Fall ist?

in uns suchen Gehe regelmäßig in die Stille, denke über Dein Leben nach, sage Jesus alles, was Dein Herz bewegt und stelle Dich unter seinen Schutz und seine Führung. Wenn Du es ernst meinst, wird Du ihn finden.

Kommentar von Simple_avatar10smallDarkgronaddel am 2. Dezember 2008 11:40

Man kann seinen Kindern auch viel beibringen, ohne den angeblichen Jesus mit einzubeziehen! Denn auch ich kann nicht klagen, schlecht erzogen worden zu sein, und das ging auch ohne Jesus!!!!

Kommentar von helmutfranz am 3. Dezember 2008 09:28

Hallo Hirnlos,

daß in Jesus der Vater wohnt, ist keine unbiblische Vorstellung, sondern sie wird bezeugt durch folgende Stellen:

Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig,

2.Kor.5,19 „Denn Gott (Jehova-Jahwe) war in Christus (Jesus) und versöhnte die Welt mit ihm selber…“

Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?

Joh 14,10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.

Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat.

Ich sehe das so:

Vor 2000 Jahren wollte Gott, unser liebevollster Vater im Himmel der ewig unschaubar war, seinen Kindern ein schaubarer und fühlbarer Gott und Vater sein.

Weil aber die leiblichen Augen von uns Menschen das Geistige nicht sehen und unsere Hände das Geistige nicht berühren können, schuf er sich zu einem Menschen und überkleidete so seine Herrlichkeit mit dem menschlichen Wesen und ließ sich von Maria als Jesus gebären.

So ist Jesus also völliger Gott und Jesus ist völliger Mensch in e i n e r Person!

Der Vater ist dabei das Göttliche an Jesus,

der Sohn ist das Menschliche an Jesus

und der Heilige Geist ist die Willenskraft Gottes, die aus Jesus ausgeht und die alles schafft in der ganzen Unendlichkeit.

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 18. Dezember 2008 19:08

In einer ausführlichen Abhandlung über die Dreieinigkeit räumt die New Catholic Encyclopedia (1967) ein, es könne der Eindruck entstehen, das Dreieinigkeitsdogma sei im Grunde eine Erfindung des späten 4. Jahrhunderts. Dort heißt es: „Die Formulierung ‚ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden.“ Wann begann denn die theologische Ausdeutung ? Die Antwort finden wir in der New Encyclopædia Britannica (1981): „Die Lehre entwickelte sich allmählich während mehrerer Jahrhunderte und löste viele Kontroversen aus.“ Dreiheiten heidnischer Götter, so genannte Triaden, wurden bereits vor Jesu Geburt angebetet. „Von Ägypten stammten die Vorstellungen von einer göttlichen Dreieinigkeit“, so der Historiker Will Durant. Und James Hastings schrieb in der Encyclopædia of Religion and Ethics: „Im Hinduismus z. B. begegnen wir der Dreiergruppe Brahma, Schiwa und Wischnu und in der ägyptischen Religion der Dreiergruppe Osiris, Isis und Horos.“ - Was den „heiligen Geist“ betrifft, so findet man in der Bibel keinen Hinweis, daß er einen Eigennamen hat. So ist es eigentlich naheliegend, daß er gar keine Person ist. Man könnte sich auch fragen, ob der heilige Geist jemals gesehen worden ist. Bei Jesu Taufe erschien er in Form einer Taube und zu Pfingsten in Form von Zungen wie von Feuer (Matthäus 3:16; Apostelgeschichte 2:3, 4). Wenn der heilige Geist eine Person ist, warum erschien er dann nicht als solche? Und wenn der heilige Geist keine Person ist, was ist er dann? Zweifellos handelt es sich beim heiligen Geist um die wirksame Kraft Gottes, die zu Pfingsten auf die Jünger ‘ausgegossen’ wurde (Apostelgeschichte 2:17, 18). Durch diese wirksame Kraft vollbrachte Jehova (יהוה) seine Schöpfungswerke. Dieselbe wirksame Kraft inspirierte auch die Schreiber der Bibel (2. Timotheus 3:16). Weitere aussagekräftige Stellen zu diesen Thema findet man in Johannes 10:30 wo es heißt: „Ich und der Vater sind eins“, „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28). „Dies bedeutet ewiges Leben, daß sie fortgesetzt Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus“ (Johannes 17:3). „[Da ist] e i n Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist“ (Epheser 4:6).

Kommentar von 4beb264bf0856e99f9557b1ff4621772smallwuerstel am 18. Dezember 2008 21:44

Lieber helmutfranz ! Bezugnehmend auf Deine oben aufgeführte Bibelstellen möchte ich zum besseren Verständnis dieser,ein paar Ergänzende hinzufügen, die eindeutig darauf hinweisen das die Dreieinigkeitslehre nur auf übernommener Tradition beruht. Kol 2,9 Denn in ihm (Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, („Göttlichen Wesensart“. Wtl.: „Göttlichkeit“. Gr.: theótētos; lat.: divinitạtis.) 2.Kor.5,19 „Denn Gott (Jehova-Jahwe) war in Christus (Jesus) und versöhnte die Welt mit ihm selber…“ vgl. Kol. 1:15,16: „er (Jesus) ist ja das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller (= der ganzen) Schöpfung; denn in ihm (d.h. durch seine Vermittlung) ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde ist, .................. .“ (Menge-Bibel) Joh 14,9 Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? vgl. Joh. 12:44-50: „Jesus aber rief mit lauter Stimme aus: »Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat. Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibt. Und wenn jemand meine Worte hört und sie nicht befolgt (= hält), so richte nicht ich ihn; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern um die Welt zu retten. Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat (damit schon) seinen Richter: das Wort, das ich verkündet habe, wird sein Richter sein am jüngsten Tage. Denn ich habe nicht von mir selbst aus geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, der hat mir den Auftrag gegeben, was ich sagen und was ich reden soll, und ich weiß, daß sein Auftrag ewiges Leben bedeutet. Was ich also rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.“ (Menge-Bibel) Joh 14,10 Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke. vgl. Joh. 14: 12, 13: „ Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich tue, auch vollbringen, ja er wird noch größere als diese vollbringen; denn ich gehe zum Vater, und alles, um was ihr (dann) in meinem Namen bitten werdet, das werde ich tun, damit der Vater im Sohn (oder: durch den Sohn) verherrlicht werde.“(Menge-Bibel) Joh 12,45 Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. Und Vers 44 sagt uns zuvor: „ Jesus aber rief mit lauter Stimme aus: »Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat; „(Menge-Bibel)

Kommentar von 2c5c74973b44a21c7211ffebd4093ddesmallHirnlos am 2. Dezember 2008 22:49

Also, die (unbiblische) Vorstellung, daß Jesus (Gottes Sohn!) der Vater sei, stellt ein Paradoxon dar, das man mit der Dreieinigkeitslehre versucht zu kompensieren.
Da ist es kein Wunder, wenn darauf basierend viele zu der Ansicht kommen, es gäbe keinen Gott (weil er verstandesmäßig in dieser Form nicht begreifbar ist) und sagen, Gott sei tot - denn Jesus wurde ermordet, und wenn Jesus als Sohn Gottes gleichzeitig der Vater wäre, dann wäre Gott ermordet worden und die Folge: Gott wäre tot. Wer sollte ihn wieder auferwecken?
Die Wahrheit ist viel einfacher und steht klar und vollständig in der Bibel drin - ohne daß wir weitere neuere Evangelien bräuchten.
Gott ist eine eigenständige Person, Jesus als Sohn Gottes ist seine erste Schöpfung noch vor den Engeln und dem Universum. Alles kam durch Jesus, also in Zusammenarbeit mit Gott und Jesus (2 verschiedene Personen) zustande. Gott bediente sich seiner grenzenlosen Macht und Weisheit und seiner Energie (heiliger Geist), um alles zu schaffen.
Über die geschaffenen Dinge staunen auch die Naturwissenschaftler, nicht wenige von ihnen glauben an Gott. Es gibt immernoch so geheimnisvoll geschaffene Werke Gottes, die die Wissenschaft nicht völlig erklären kann - zB wie findet das Gehirn Gedanken wieder, wie verursacht das Gehirn ein "ich"-Empfinden.
Auch die genialen Konstruktionen in der Natur und bei Lebewesen, versetzt Wissenschaftler immer wieder in Staunen - und sie tun das nicht einfach ab mit einem bloßen: das hat sich halt entwickelt.
Kluge Köpfe, die unbeeinflußt forschen wollen, sie "sehen" Gott in den geschaffenen Dingen!

Kommentar von helmutfranz am 19. Dezember 2008 09:41

Hallo Hirnlos,

die Lehre der Dreieinigkeit Gottes in drei Personen hat schon viele Christen verunsichert, weil sie sich einen Gott in drei Personen weder vorstellen, noch ihn lieben können.

Das Problem liegt in der materialistischen Sicht, nach der z. B der Mensch nur als Leib gesehen wird, Seele und Geist aber entweder geleugnet werden, oder als Funktionen des Gehirns angesehen werden.

So ungewohnt das auch klingen mag, in Wirklichkeit ist der Mensch ein Drei-Mensch!

Das heißt, drei Menschen wohnen in einer Person, wie das auch 1Thes 5,23 bestätigt!

  1. Der Leib, den wir kennen.

  2. Die nichtmaterielle Seele, die den Leib steuert, wohnt im Leib. Sie sieht aus wie der gesunde Leib.

  3. Der nichtmaterielle Geist aus Gott wohnt in der Seele.

Der Wesenskern des Menschen, der den Tod des Leibes überlebt, besteht also aus der Geisterfüllten Seele.

Wenn Du mehr wissen willst, dann findest Du z. B. auf der Internetseite http://www.lorber-jakob.de z. B. die Themen: "Das Wesen des Menschen" und "Das Wesen Gottes"

Kommentar von Progo am 21. Dezember 2008 03:15

Vorsicht Leser! helmutfranz alias lorberjakobfan beruft sich nicht auf die Bibel der Christen, sondern auf eine angebliche Offenbarung aus dem 19. Jahrhundert. Das sind obskure Sonderlehren die nichts mit der Bibel zu tun haben. helmutfranz betreibt eine WEB-Site mit diesen Irrlehren und macht hier Reklame dafür!


anonym
beantwortet von infrabest am 2. Dezember 2008 12:05
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Lesenswertes und lehrreiches dazu unter www.dctb.de

Beweisen ist hier ein falscher Wort. Vieles in der Weltgeschehen kann man nicht beweisen. Vieles sind nur Vermutungen und Theorien, weil menschlicher Verstand so begrenzt ist. Gott kann man erfahren. Immerwieder empfehle ich den zwifelnden oder Suchenden, einen ehrlichen Gebet zu sprechen. Da die Bibel sagt, Gott erhört Gebete seiner Kinder, so glaub ich daran und das ist Beweis genug.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 2. Dezember 2008 17:52
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Doch ebenso unbewiesen ist bis jetzt, daß es keinen gibt.


morus
beantwortet von morus am 2. Dezember 2008 21:40
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Bestimmte Dinge unterliegen weiterhin dem Glauben: Entweder GLAUBT man nicht an Gott oder man GLAUBT an Gott. In beiden Fällen handelt es sich um einen Glauben. Dass es sowohl gläubige als auch ungläubige Naturwissenschaftler (im herkömmlichen Sinne) gibt, zeigt, dass beide Arten des Glauben nicht unwissenschaftlich sind.


morus
beantwortet von morus am 2. Dezember 2008 21:43
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Zitate bekannter Forscher zeigen deren Gottesglauben: http://www.priesternetzwerk.net/Naturforscher.pdf



morus
beantwortet von morus am 2. Dezember 2008 21:50
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Und noch eine Seite mit Ziaten heutiger Professoren und bekannten Naturwissenschaftlern: http://www.reisswolf.mw.tum.de/?page=1&ID=339


carola111
beantwortet von carola111 am 5. Dezember 2008 09:46
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Du stellst 2 Fragen auf einmal. Mit der Taufe nach der Bibel verhält es sich so, dass man erst glauben sollte. Man sollte sich entschieden haben sein altes Leben hinter sich zu lassen und jetzt mit Jesus leben zu wollen. siehe Römer 6, ab Vers 4.

Baby können das meines Erachtens nicht. Oder hast du schon einmal ein Baby aufgefordert, ein neues Leben anzufangen? Von Taufpaten steht nichts in der Bibel. Es ist eine ganz persönliche Entscheidung. Die Verantwortung kann kein anderer übernehmen.

Du willst zum anderen, Gott bewiesen haben? Kannst du mir die Liebe beweisen? Ich meine jetzt nicht eros, sondern die agape-Liebe, die reine Liebe. Vielleicht wirst du mir Auswirkungen nennen. Dann werde ich dir auch Auswirkungen nennen, dass es Gott gibt.


anonym
beantwortet von Bherka am 12. Januar 2009 17:37
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Brauchst du nicht auch eine Orientierung im Leben? Bekanntlich ist Gott nicht physisch sichtbar, also wie kann Er bewiesen werden? Man kann Ihn nur erfahren, wenn man den richtigen Weg kennt, oder man ist eben Anbeter Gottes. Die Kulturen der Religionen sehen in der Taufe die Bindung an Gott vor. Beherka.


Urbanessa
beantwortet von Urbanessa am 2. Dezember 2008 04:54
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Wenn Du nicht gläubig bist, dann kannst Du doch - unabhängig von Deiner Zwangstaufe - mit der Religionsmündigkeit (bei Protestanten ist das die Konfirmation), spätestens aber bei Volljährigkeit aus der Kirche austreten.

.

Warum so viele Menschen an Gott oder das FSM glauben, darüber gibt es viele Theorien. Meine Theorie ist, dass es für schwächere Persönlichkeiten und weniger gebildete Personen schlichtweg bequemer ist, sich auf ein diffuses höheres Wesen zurückzuziehen, das alles lenkt, anstatt ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und Verantwortung fürs eigene Handeln zu übernehmen. Meiner Meinung nach ist Religion vom Menschen geschaffen - nicht anders herum - und war (und ist in manchen Gegenden noch immer) ein Mittel zur Unterjochung Dritter.

Kommentar von 01058ed3a790d3c202aa04198ac2ae6bsmallferdl am 2. Dezember 2008 05:57

Du übernimmst also Verantwortung fürs eigene Handeln. Vor wem musst Du Dein Handeln denn verantworten? Meistens ist das Gott oder ist es ein Über-Ich oder was?

Kommentar von 10b4eb76294b70d7fd6df997ff06edb1smallComplex am 2. Dezember 2008 08:01

Man muss sein Handeln vor niemandem verantworten oder rechtfertigen. Es wäre in einer Gesellschaft aber angebracht auch im Sinne der Gesellschaft zu handeln. Andernfalls würde man diese zerstören und damit auch seine eigene Lebensgrundlage.

Kommentar von D48e2ba0d2b968305a5b46bb1887a5a9smallUrbanessa am 3. Dezember 2008 04:53

Ich muss mein Handeln vor mir selbst verantworten. Und natürlich vor dem Gesetz. Dafür brauche ich weder einen Gott noch ein Über-Ich. Mir reicht es dafür, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen und ehrlich in den Spiegel zu blicken.


miramanee
beantwortet von miramanee am 16. Dezember 2008 18:55
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Das nennt man Indoktrination. Man wird mit dem Beginn seiner Geburt einer massiven Gehirnwäsche ausgesetzt. Auf diese Weise kann man über fast jeden beliebigen Menschen früher oder später Kontrolle ausüben. Kaum einer ist bereit zuzugeben, dass er gar nicht freiwillig seine Ansichten gewählt hat. Die Vernunft diktiert, dass man von gar nichts überzeugt sein darf. Man ist angehalten zu beobachten und daraus etwas zu lernen. Beobachtet man morgen die Sache anders, hat man dies auch neu zu bewerten. Nur so ist eine natürliche und freie Existenz überhaupt möglich. Sobald man aber wieder anfängt einen spezifischen Status Quo aufzubauen, hat man diese Freiheit auch schon wieder aufgegeben.

Kommentar von Micael am 17. Januar 2009 14:39

Man kann sich die Freiheit nehmen daran zu glauben. Nix Gehirnwäsche. Zu unterstellen dass es keine eigene Entscheidung war ist dreist und frech und entbehrt jeglicher Grundlage. Warum bezieht sich das dann nicht auf deinen Agnostizismus? Siehste. Ich finde es im Gegenteil schlau, wenn man sein Leben und sich betrachtet, (realistisch) bewertet und dann Hilfe und Liebe dessen in Anspruch nimmt, der ... allmächtig ist. Unvorstellbar. Einzigartig... und mich obendrein noch liebt. Vor allem: Vergleiche den "Glücksfaktor" der Christen mit denen die an nix oder an ...Blödsinn glauben. In der Medizin sagt man: Wer heilt, hat Recht. Selbst wenn ein Erfolg nicht erklärbar ist. Christen sind heil. Um in dem Gedanken zu bleiben.


anonym
beantwortet von Bherka am 12. Januar 2009 17:37
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Brauchst du nicht auch eine Orientierung im Leben? Bekanntlich ist Gott nicht physisch sichtbar, also wie kann Er bewiesen werden? Man kann Ihn nur erfahren, wenn man den richtigen Weg kennt, oder man ist eben Anbeter Gottes. Die Kulturen der Religionen sehen in der Taufe die Bindung an Gott vor. Beherka.


NemTudom
beantwortet von NemTudom am 2. Februar 2009 22:11
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  1. Die Natur ist nie perfekt (Evolution = Optimierung)und auch der Mensch und seine Umgebung ist es nicht. Diesen Mangel gleicht der Geist aus mit der Erschaffung eines höheren Wesens (Gott) und eines höheren Reichs ("Himmel"). Ich stimme in diesem Punkt Feuerbach zu (siehe wiki).

  2. Man kann sich Wunder und Zufälle erklären: Woher kommt die Masse des Universums zB (eine Art Wunder)? Ich hab ne logische Erklärung und brauche dafür keinen Schöpfer. Andere schon. Ich sage nicht, dass sie falsch liegen. Ich >glaube< nur dass meine Erklärung wahrscheinlicher ist.

  3. Viele junge Menschen "fragen nach Gott". Ich finde das ist nichts verwunderlich, denn wenn man schon als kleines Kind so viel von dem unsichtbaren, allgütigen, allmächtigen und sonstwie superlativem Wesen hört, das sonderbare lieder auf latein hören will, dann speichert man da eben ein großes fragezeichen für ab.

Wie gesagt: Ich stelle niemand als dumm dar und beanspruche nicht das Recht auf die Wahrheit. Mir erscheint eine Welt ohne Gott halt einfach wahrscheinlicher.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 10. Februar 2009 05:17
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Das "höhere Wesen", wie Gott u.a. auch genannt wird, kann nicht mit dem Mikroskop entdeckt werden (deshalb hat die Wissenschaft Gott auch nicht entdecken können), sondern allenfalls mit einer Art "Makroskop" - mit der Fähigkeit bzw. Bereitschaft, größere Zusammenhänge zu erkennen.

Die Wissenschaft hat sich selbst davon abgetrennt. Inoffiziell schon lange vor René Descartes. Offiziell dann mit seiner Proklamation, dass Materie und Geist völlig unabhängig/getrennt voneinander existieren. Damit sicherte er sich und seinen Wissenschaftler-Kollegen das Recht auf ungestörtes Forschen im materiellen Bereich. Der Geist blieb der Kirche. Unter dieser Schizophrenie, diesem gezielt herbeigeführten Irrglauben leidet die zivilisierte Gesellschaft nun weiter.

Die - typische - Wissenschaft wird Gott voraussichtlich NIEMALS beweisen können. Aber jeder Mensch kann sich selber die Kraft Gottes beweisen. Man braucht sich ihr nur zu öffnen. Das Bewußtsein von Gott ist permanent auf uns Menschen gerichtet. Es heißt in der Bibel: "Euer Vater weiß, wessen ihr bedürft, bevor ihr ihn darum bittet". Die wichtige Frage ist, ob der betreffende Mensch sein Bewußtsein auch auf Gott richtet und offen ist für das, was er von ihm empfangen kann...


Streier
beantwortet von Streier am 26. April 2009 13:31
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das hängt damit zusammen, das der Mensch ganz genau weiss, das er einmal weg ist.Um mit diesen Gedanken einigermassen fertig zu werden, sucht er nach einer Lösung und wenns nur der Gaube an Irgendetwas ist. Also ist der Glaube- eine beackerung der eigenen Todesangst. Glaubst du-ein Floh kommt auch in den Himmel? Ist doch auch ein Lebewesen. Oder?


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