Frage von lkaso, 353

Warum glauben selbst jetzt noch leute an die Existenz Gottes?

Antwort
von Philipp59, 78

Hallo Ikaso,

wäre bewiesen, dass diese Welt ohne einen Gott hätte entstehen können, dann wäre es in der Tat nicht mehr zeitgemäß an Gott zu glauben. Dem ist jedoch nicht so! Man braucht also keine wissenschaftlichen Tatsachen zu ignorieren, wenn man an einen Schöpfer glaubt.

Kein Wissenschaftler kann z.B. mit Bestimmtheit sagen, wie das Leben entstanden ist. Es gibt zwar verschiedene Theorien und Erklärungsansätze, doch sind diese lediglich Rekonstruktionsversuche eines längst vergangen Geschehens. Man behauptet zwar, Belege für eine evolutive Entstehung des Lebens zu haben, doch sind diese nicht so eindeutig, dass nur eine einzige Erklärung infrage kommt. Wenn daher jemand behauptet, es sei bewiesen, dass das Leben ohne eine intelligente Macht von selbst entstanden ist, so bleibt er nicht völlig auf dem Boden der Tatsachen. Seit den Tagen Louis Pasteur ist eine Tatsache bis heute nicht widerlegt worden: "Leben kommt nur aus vorhandenem Leben". Jahrzehntelange Experimente, bei denen in Labors angenommene Bedingungen eines Urozeans (Stichtwort Ursuppe) nachgestellt wurden, brachten die Wissenschaft in der Frage nach dem Ursprung des Lebens nicht ans Ziel. So kann also von wissenschaftlicher Seite niemand mit Recht behaupten, ein Schöpfer als Urheber allen Lebens sei überflüssig geworden.

Auch durch die Evolutionstheorie ist keineswegs Gottes Existenz widerlegt worden. Diese Theorie beschreibt und deutet zwar die Veränderungen der verschiedenen Spezies, doch vermag sie z.B.nicht zu erklären, wie die verschiedenen Baupläne, nach denen die Lebewesen gestaltet sind, ursächlich entstanden sind. Mutationen beispielsweise greifen in bereits vorhandene Baupläne ein und verändern diese, sie erklären jedoch nicht deren eigentliche Entstehungsursache. Diese liegt nach wie vor im Dunkeln.

Die Frage nach Gott hat also nichts damit zu tun, ob ich Tatsachen anerkenne oder nicht. Es gibt eine Vielzahl von Wissenschaftlern, die erst aufgrund ihrer Forschungen in verschiedenen Wissenschaftszweigen zu der Überzeugung gelangt sind, dass hinter der komplexen Welt belebter und unbelebter Dinge ein intelligenter Designer und genialer Konstrukteur stehen muss. Aus ihrer Sicht ist es einfach unlogisch anzunehmen, dass alles sei gleichsam aus dem Nichts heraus entstanden. Denke nur einmal an dem molekularen Aufbau innerhalb einer lebenden Zelle. Auf Nanoebene sind hier zahlreiche "molekulare Maschinen" am Werk, die für geordnete Abläufe bei den Lebensprozessen in der Zelle sorgen. Diese "Maschinen" weisen hochkomplexe Strukturen auf. Ist es wirklich logisch, zu glauben, dass dieses "Universum des Lebens" das Ergebnis einer langen Reihe von Zufallsentwicklungen ist?

Berücksichtige bitte auch, dass Wissenschaftler in ihren Überlegungen und Schlussfolgerungen nicht immer unvoreingenommen sind. Warum sollten sie sonst von vornherein davon ausgehen, dass es keinen Schöpfer gibt, obwohl rein faktisch nichts dagegen spricht? Auch ein Wissenschaftler hat eine bestimmte Weltanschauung, und aus dieser Sicht heraus beurteilt und wertet er die ihm zur Verfügung stehenden Daten. Wenn er nicht bereit ist, auch eine andere Sicht der Dinge zuzulassen, dann nimmt er eine dogmatische Haltung ein.

An einen Gott zu glauben oder nicht, ist also eine rein persönliche Angelegenheit und niemand ist berechtigt, den Glauben an die Existenz Gottes als längst überholt zu bezeichnen.

LG Philipp

Kommentar von Ebse2010 ,

Das ist wirklich beeindruckend, was du hier schreibst.

Kommentar von Philipp59 ,

Danke!

Kommentar von joergbauer ,

Was man wissenschaftlich wirklich genau weiß, steht nicht im Widerspruch zur Bibel!

Antwort
von enrico18, 171

Zu deiner Frage hätte ich mir gewünscht, dass Du erklärst, was Du mit "selbst jetzt noch" meinst?

"Selbst jetzt noch", wo doch alle Menschen aufgeklärt sind? "Selbst jetzt noch", nachdem sich so viele Religionen durch schreckliche Taten ihrer Anhänger anscheinend selbst desavouiert haben?

"Selbst jetzt noch", nachdem "die Wissenschaft" so viele Erscheinungen auf der Welt "natürlich" erklären" kann?

Offenbar gibt es in den Menschen ein Bedürfnis, an eine höhere Macht, einen sinnvollen Zusammenhang der Welt und ein letztes Behütet-Sein zu glauben. Und offenbar gibt es noch andere Kräfte im Menschen als rationales Denken.

Es ist jedenfalls hochinteressant, immer wieder festzustellen, dass offenbar die Mehrheit der Menschen (weltweit) an ein (oder mehrere) höheres Wesen glaubt. 

Kommentar von lkaso ,

Ich meinte das "Selbst jetzt noch wo doch alle Menschen aufgeklärt sind" (du hättest dir nicht die Mühe machen müssen und so viele Bsp. aufzuzählen) Und vielen Dank für deine Antwort das denkt sich recht gut mit dem was ich mir auch so dachte. LG.

Kommentar von lkaso ,

*deckt

Antwort
von LGTipps, 54

Warum glauben Leute zu wissen, dass ein Gott NICHT existiert? Warum glauben Leute an mehrere Götter/Entitäten/wasauchimmer? Warum glauben Leute zu wissen, dass man nie beweisen können wird OB ein Gott existiert oder nicht?

Letztendlich ist das ganze ein Zusammenspiel aus Erziehung/Sozialisation, genetischer Veranlagung des Bedürfnisses zu glauben/eine allumfassende Erklärung für alles in der Welt zu finden, sowie der Anerkennung der Plausibilität der Argumente von (A)Theisten und Agnostikern. Frühprägung bzw. die Emanzipation von selbiger spielt hierbei mMn eine übergeordnete Rolle. Relevant ist ebenfalls, dass es bei dieser Thematik um eine Glaubenssache geht- glauben kann ich, was ich will. Beweise und Gegenbeweise mittels wissenschaftlicher Methoden sind für Glaubensfragen irrelevant, da der Glauben als ein anderes System funktioniert. Der Spruch "Glauben ist eben nicht Wissen" ist streng betrachtet völlig neutral zu werten.

Ich persönlich bin übrigens unbescheidenster Agnostiker, für eine hundertprozentige Religionsfreiheit (solange diese nicht die Rechte anderer einschränkt), Säkularisierung und für eine Reduzierung der religiösen Erziehung (insbesonders in Form einer religionsneutralen Schule)...

Kommentar von lkaso ,

Vielen Dank für deine Antwort !

Kommentar von LGTipps ,

Gerne doch ^^

Antwort
von JB3100, 55

Der Glaube hat nichts damit zu tun wie viel schlechtes es auf der Welt gibt. Denn das böse liegt nicht an Gott sondern an den Menschen denen er den freien Willen gegeben hat. Falls du jetzt fragst warum er dann Sachen nicht verhindert: stell dir vor du hast ein Kind. Um es zu beschützen versuchst du ihm deine Werte bezubringen und ihm zu erklären. Du würdest keine Drähte an dein Kind machen und es als Marionette durchs Leben führen weil du es lieb hast und du sonst auch einen Stein haben könntest. Du lässt es dass tun was es für richtig hält weil du es lieb hast. Und so ist das bei Gott auch. Er hat uns alle, jeden einzelnen, auch die Mörder Vergewaltiger, terroristen etc. dass er sie nicht stoppt und fernsteuert. Das wäre nicht echt und Gott möchte aber echte Menschen haben. So wie du ein echtes Kind haben möchtest.

Warum wir Christen immer noch glauben hat damit was zu tun dass es für uns keinen Grund gibt es nicht mehr zu tun sondern im Gegenteil, wir kommen gott im Leid näher. Das ist nämlich der Umkehrschluss. Um das Leid was seine Kinder anrichten um das kümmert er sich und ist für die Opfer da. Nur leider merken die das so oft nicht. Für die Opfer da zu sein heißt auch das wir auch auf ihn sauer sein dürfen. Wir waren als Kinder auch oft sauer auf unsere Eltern obwohl es gut war dass sie manche Dinge getan haben. Wir werden aber irgendwann erkennen wozu es diente. Der eine Sänger der Band for King & Country, Luke, hatte mal eine schlimme Krankheit. Er hat das alles aber gut überstanden letztendlich und viel gutes daraus gezogen. Lies dir das mal am besten durch. Ich kann den Link grade nicht kopieren aber du musst nur nach for King & country Luke illness suchen. Er hat in diesem Bericht gesagt:" Gott vergeudet kein Leid(wenn es passiert), sondern setzt es immer zum Guten ein." Ist jetzt nicht wortwörtlich aber egal, es trifft das was ich grade meinte.

LG
Jana

Kommentar von lkaso ,

Soo erst einmal Danke für deine Antwort. Allerdings hast du viel geschrieben das wie ich finde nicht mehr wirklich was mit meiner ursprünglichen Frage zu tun hatte... und das was ich aus deiner Antwort als passende nun ja Antwort entnehmen kann ist das ihr weiterhin daran glaubt weil ihr keinen Grund habt es nicht zu tun(Absatz:2/Zeile:1-3)... LG.

Antwort
von TimeosciIlator, 56

Weil glauben und glauben zweierlei Dinge sind. Manchmal besitzen die gleichen Wörter andere Bedeutungen...

Kommentar von lkaso ,

Deiner Meinung nach glauben also so viele Millionen wenn nicht schon Milliarden Menschen an Gott, weil das Wort glauben zweierlei Bedeutung hat ?

Kommentar von TimeosciIlator ,

Ich habe nur versucht meine Antwort wortanzahlmäßg an die Frage anzupassen - ich "glaube", dass mir dies auch ganz gut gelungen ist :)

Antwort
von bzonneveld, 1

Hier eine Interessante Erklärung aus dem Buch  BEANTWORTETE FRAGEN von Abdu'l-Baha

Über Den Einfluss Der Gottesoffenbarer Auf Die Entwicklung Der Menschheit
2. Beweise Und Zeugnisse Für Das Dasein Gottes

Ein umwiderlegbarer Beweis für das Dasein Gottes ist die Tatsache, daß sich der Mensch nicht selbst erschaffen hat. Sein Schöpfer und Bildner ist ein anderer als er selber.

Es ist gewiß und außer Zweifel, daß der Schöpfer des Menschen anders als der Mensch ist; denn ein schwaches Geschöpf kann nicht der Schöpfer eines anderen Wesens sein. Im Schöpfer müssen alle Vollkommenheiten vereint sein, damit er erschaffen kann.

Wäre es möglich, daß die Schöpfung vollkommen ist und der Schöpfer unvollkommen? Ist es denkbar, daß ein Bild ein Meisterwerk ist, und der Maler nicht in seiner Kunst vollkommen? Das Bild ist doch seine Kunst und seine Schöpfung. Nein, das Bild kann nicht einmal dem Maler gleichkommen, denn wäre es wie er, dann könnte es sich ja selber malen. Wie vollkommen das Bild auch sein mag, so bleibt es doch im Vergleich zum Maler völlig unvollkommen.

Bedingtsein ist die Quelle der Unvollkommenheit, während Gott die Quelle der Vollkommenheit ist. Die Unvollkommenheit der bedingten Welt ist an sich ein Beweis für die Vollkommenheit Gottes.

Wenn du zum Beispiel den Menschen betrachtest, so siehst du, daß er schwach ist. Diese Schwachheit des Geschöpfes ist ein Beweis für die Stärke des ewig Allmächtigen und Einen, denn wenn es keine Stärke gäbe, wäre Schwäche unvorstellbar. Daher erweist die Schwäche des Geschöpfes die Stärke des Schöpfers, denn wenn es keine Stärke gäbe, könnte auch keine Schwäche sein. Die Schwäche selbst beweist uns, daß es in der Welt Stärke geben muß. Ein anderes Beispiel ist die Armut in dieser bedingten Welt. Zweifellos muß es auch Reichtum geben, da Armut auf der Erde offensichtlich ist. Ferner gibt es in dieser bedingten Welt Unwissenheit. Deshalb muß es auch Wissen geben, denn gäbe es kein Wissen, so könnten wir auch keine Unwissenheit feststellen. Unwissenheit ist das Nichtsein von Wissen, und wenn es kein Sein gäbe, wäre auch ein Nichtsein nicht vorstellbar.

Es ist gewiß, daß diese ganze bedingte Welt unter einer Ordnung und unter Gesetzen steht, denen sie sich nicht zu entziehen vermag. Sogar der Mensch ist dem Tode, dem Schlaf und anderen Naturgesetzen unterworfen. Er wird in mancherlei Hinsicht beherrscht, und zweifellos muß dieser Beherrschte einen Herrscher haben. Weil Abhängigkeit ein Kennzeichen für bedingte Wesen und eine wesentliche Notwendigkeit ist, muß auch ein unabhängiges Wesen existieren, zu dessen Wesen Unabhängigkeit gehört.

So erkennen wir zum Beispiel an einem Kranken, daß es Gesundheit geben muß, denn gäbe es keine Gesundheit, könnte auch keine Krankheit erwiesen werden.

Daraus geht hervor, daß es einen ewig Allmächtigen und Einen gibt, Der alle Vollkommenheiten in Sich vereint, denn besäße Er sie nicht, wäre Er Seinen Geschöpfen gleich.

So beweist auch das kleinste erschaffene Ding in dieser Welt des Daseins, daß es einen Schöpfer gibt. Zum Beispiel beweist dieses Stück Brot, daß jemand es hergestellt hat.

Gelobt sei Gott! Die geringste Veränderung in der Form des unscheinbarsten Dinges weist darauf hin, daß sie einen Urheber haben muß. Und dieses gewaltige und unendliche Weltall sollte sich selber erschaffen haben und durch die Tätigkeit der Elemente und Stoffe aus sich Selbst entstanden sein? Welch ein wunderlicher Irrtum ist eine solche Annahme. Diese handgreiflichen Beweise werden für schwache Seelen angeführt, denn wo sich das innere Auge auftut, sieht es hunderttausendfach klare Beweise. Damit soll gesagt sein, daß der Mensch, der den Geist in seinem Inneren fühlt, keines weiteren Beweises für das Vorhandensein des Geistes bedarf. Aber für jene Menschen, die der Segnungen des Geistes nicht teilhaftig sind, muß man Beweise aus der gegenständlichen Welt erbringen.

Antwort
von Fantho, 74

Weil der Glaube weniger im Kopf sich abspielt, sprich nicht von rationaler Natur ist (und auch nicht sein sollte)...

Gruß Fantho

Antwort
von Netie, 66

Weil der Glaube an Gott nicht abhängig von den Umständen ist.

Antwort
von Steffile, 101

Viele Menschen brauchen etwas spirituelles, und das macht sie auch nicht zu schlechten oder dummen Leuten.

Antwort
von lafondationlune, 116

Verfügst du über Gegenbeweise, die ich nicht kenne ?

Kommentar von lkaso ,

Nöö so direkt jetzt nicht, aber wenn du willst kannste mir ja ein paar Beweise für die Existenz von Gott geben und ich schau dann mal ob ich sie wiederlegen kann ^^

Kommentar von lafondationlune ,

Der Glaube an das Übersinnliche ist tief in uns verankert.

Und nach dem der erste Höhlenmensch alle über das Ausmaß seines Jagderfolgs angelogen hat, war es vermutlich auch das erste, dass er an die Höhlenwand geklatscht hat, um den großen Jagdgott zu danken.

Funktionieren große Konzerne anders als religiöse Gemeinschaft, im Normalfall tun sie das nicht. Manche sagen sogar, dass Religionsgemeinschaften Konzerne sind.

Nimm Leuten das weg und sie beten die heilige Cannabis-Pflanze an oder kommen auf noch dümmere Ideen.

Kommentar von WorldHistory99 ,

So was unsinniges hab ich ja schon lang nicht mehr gehört.

Obwohl doch vor kurzem ebenfalls in dieser Community :(

Kommentar von lafondationlune ,

Danke für deinen qualifizierten Betrag.

Kommentar von PHoel ,

Brauchst du einen Gegenbeweis, um etwas nicht zu glauben? Also wenn ich dir erzähle ich heiße Karl glaubst du mir das, außer du hast einen Gegenbeweis? Ok.

Antwort
von PHoel, 47

Weil viele Menschen etwas brauchen, woran sie glauben können. Und das sich Religion und Wissenschaft in jeder Hinsicht widersprechen blenden diese Leute aus.

Kommentar von lkaso ,

Danke für deine Antwort !

Kommentar von PHoel ,

gerne :)

Kommentar von danhof ,

In jeder Hinsicht?

Kannst Du mir EIN Beispiel dafür nennen, dass sich christlicher Glaube und Wissenschaft widersprechen?

Kommentar von PHoel ,

Entstehung der Erde

Antwort
von SebVet1, 177

Da sie etwas brauchen - um jemanden die Schuld zu geben, sich an etwas festzuhalten, dass ihnen niemand nehmen kann. Da Gedanken und Glaube das letzte sind das einem gestohlen werden kann.
Außerdem können sie damit 'Betten' das sie auch mal Erfolg in ihrem minderwertigen Leben haben können. '~Gott gibt es nicht

Kommentar von linksgewinde ,

Wenn Gott eine Glaubenssache ist, dann gibt es ihn natürlich schon. Als Opa mit langen weissen Haaren der von der Wolke runterschaut und nur Gutes tut, natürlich nicht. Er kann unmöglich ein " Lieber Gott " sein, sonst würden nicht täglich Flüchtlinge ertrinken.

Kommentar von Fantho ,

Er kann unmöglich ein " Lieber Gott " sein, sonst würden nicht täglich Flüchtlinge ertrinken.

Schalte mal auf 'rechtsgewinde' um, vielleicht fällt Dir dann Dein Irrtum auf... ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von linksgewinde ,

Es gibt keinen Irrtum zu diesem Thema. Recht haben hier alle, irgendwie. Glauben ist etwas sehr persönliches, und jeder kann glauben was und woran er/sie will. Und wenn du totkrank und alt und alleine irgendwo in einem Pflegebett liegst, oder schwerverwundet in einem Schützengraben, oder 200 Meter vor dem Strand dein Boot absäuft, dann lasse  den Menschen den Glauben an Gott. Es gibt Kraft, Mut, Durchhaltevermögen. Einem Gläubigen den Glauben zu nehmen ist, wie einem Ertrinkenden die rettende Hand zu verweigern. Ich bin ein Ungläubiger, aber ich tolleriere jeden Menschen.

Kommentar von SebVet1 ,

Alles was passiert hat seinen Grund. Der einzige Gott den es gibt ist Mutter Erde. Sie entscheidet was wann wo passiert und wann es zu Ende ist.

Kommentar von Fantho ,

Der einzige Gott den es gibt ist Mutter Erde

Dss bezweifle ich sehr, denn

  • hat sich Gott dann selbst erschaffen, wenn ihm die Erschaffung des Planeten Erde zugeschrieben wird?
  • wer erschuf dann die anderen Planeten und Universen bzw. welche Götter sind diese?
  • wer ist dann Vater, wenn Erde ist Mutter?

Gruß Fantho

Antwort
von danhof, 21

Wieso "selbst jetzt noch"? Ist das im Frühling verboten?

Antwort
von nowka20, 9

weil sie nicht atheistisch in der seele erkrankt sind

Antwort
von Omnivore10, 100

Keine Ahnung, ich begreif das auch nicht. Vielleicht ist das so tief verankert, dass man mit Biegen und Brechen nicht von dem Gedanken weichen will

Antwort
von NorwinSchneider, 21

Ganz einfach, weil es ihn gibt :)

Antwort
von Joonge123, 103

Weil es keine Beweise gibt, dass es ihn nicht gibt. Ich selber glaube an einen Gott, aber nicht nach den religiösen Büchern.

Kommentar von Mafabiga ,

Same xD

Kommentar von lkaso ,

Naja aber es gibt doch genau so wenig Beweise für die Existenz Gottes...

Kommentar von Joonge123 ,

Es gibt mehr Beweise dafür, dass es ihn gibt.

Kommentar von PHoel ,

Es gibt definitiv keinen einzigen Beweis, das es einen Gott gibt. Sonst hieße es ja auch "Wissen" und nicht "Glauben".

Kommentar von lkaso ,

Die da wären ?

Kommentar von Joonge123 ,

Du bist 14, du solltest an deiner Rechtschreibung arbeiten, als provokante Beiträge zuschreiben, von denen du nicht die Hälfte verstehst.

Kommentar von bastianprimus ,

ouhh da kann man jetz viel erzählen...

Kommentar von bastianprimus ,

Is übrigens genau mein Gedankengang... ich glaube dieser "Gott" ist eine "Kraft" und kein Ding. Es könnte direkt vor unserer Nase sein. Das Leben? Leben als Kraft? Naja is ja auch egal

Kommentar von bastianprimus ,

Beweise gibt es allerdings garkeine. Weder wissenschafftlich noch Glaubenstechnisch. Allerdings könnte man sich mal in seinem Zimmer umschauen, die technik und die Natur mit ihrer unglaublichen Vielfalt, das Universum, Galaxien usw. und jetz sag mir nochmal ins gesicht: Öhhhhhhhhhh is doch alles Zufall... Sehr gläubig... An so viel Zufall zu glauben

Kommentar von lkaso ,

Naja gerade die Technik ist natürlich kein Zufall sondern die Erfindungen von nunja Erfindern und Wissenschaftlern und was die Natur und die Erde und alles was mit dazu gehört betrifft würde ich durchaus immer noch behaupten das sie durch einen Zufall entstanden sind...

Kommentar von Fantho ,

Auf dieselbe 'un-glaubliche' Feststellung bei unerklärlichen Dingen - 'Gott hat erschaffen' - kommt die Wissenschaft: Zufall hat erschaffen...

Da ist eine höhere Intelligenz schon glaub-würdiger, als das Prinzip 'Zufall'....

Gruß Fantho

Kommentar von lkaso ,

Wenn das für dich die wahrscheinlichere "Variant" ist dann ist es so ok... aber ich halte den Zufall für durchaus wahrscheinlicher.

Antwort
von JuliusAX, 177

Weil es manchen Menschen über Erziehung, Religionsunterricht und Christenlehre vom Kleinkindalter an eingetrichtert wird.

Kommentar von Fantho ,

Weil es manchen Menschen [....] eingetrichtert wird.

Und was ist mit den anderen Menschen, welche selbst jetzt noch an die Existenz Gottes glauben?

Gruß Fantho

Kommentar von JuliusAX ,

Weil die vermutlich nach etwas gesucht haben, das ihnen Halt gibt und Sorgen abnimmt. Dabei hat man sich wohl am ersten geklammert, das einem über den Weg kam.

Kommentar von Fantho ,

Aber auch nur 'vermutlich'...

Zudem: Ist Dir auch bewusst, dass viele von jenen kindlichen 'Eingetrichterten' irgendwann selbstdenkend geworden und dann dennoch dabei geblieben sind?

Gruß Fantho

Kommentar von JTKirk2000 ,

Manchen Leuten, wie mir zum Beispiel, ist es nicht "eingetrichtert" worden und ich kam zum Glauben an ein ewiges Dasein und an Gott, ohne dass mich meine Eltern in dieser Hinsicht beeinflusst hätten.

Kommentar von JuliusAX ,

@JTKirk Und wie bist du darauf gekommen?

Kommentar von JTKirk2000 ,

Durch meine eigenen Ansichten, die sich selbst heute, aber insbesondere in meiner Kindheit mit einem irgendwie bekannten Einfluss deckten.

Kommentar von JuliusAX ,

@Fartho Natürlich macht es den Anschein, sie seien selbstdenkend geworden, aber denken und tun hängen stark von Erziehung und Erfahrungen in der Kindheit ab.

Kommentar von Fantho ,

Natürlich macht es den Anschein, sie seien selbstdenkend geworden

Schade, Deine einseitige Sichtweise...

Du sprichst damit jedem Gläubigen jedwede Fähigkeit ab, in diesem Thema selbstständig denken zu können....

Gruß Fantho

Kommentar von JuliusAX ,

Kein Mensch kann "selbstständig" denken, denn Denken und Tun hängen stark von Erziehung und Erfahrungen in der Kindheit ab. 

Kommentar von Fantho ,

Tja, Du musst es ja wissen...

Gruß Fantho

Kommentar von JuliusAX ,

Ja, das tue ich tatsächlich.

Gruß Julius

Kommentar von Steffile ,

Die ganze Persoenlichkeit eines jeden Menschen haengt von seinen Erfahrungen im jungen Alter ab, nicht nur spirituelle Entscheidungen!

Kommentar von JuliusAX ,

Das habe ich auch nie behauptet oder auch nur angedeutet.

Antwort
von comhb3mpqy, 31

Hier sind einige Gründe/Argumente, um an Gott zu glauben:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die
Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Warum sollte man denn Ihrer Meinung nach in der heutigen Zeit nicht an Gott glauben?

Kommentar von pxlion ,

Interessant, interessant, ja das ist es durchaus... dennoch wiedermal unglaubwürdig um es sachlich zu formulieren....Ich habe einen recht guten Freund in meiner Klasse, welcher auch Christ ist und als ich dies als mehr als stolzer Atheist erfuhr, begann ich mit ihm zu diskutieren, dies zieht sich jetzt so 3-4 Wochen durch. Am Anfang war es ausgeglichen was so die Argumente anhing, ich bekam jedoch relativ schnell die Überhand und er wusste nicht weiter. Es gab auch zu, dass es die ein oder andere Sache in der Bibel gibt, welche recht sinnlos und "unerklärlich" ist. Fazit: Ich hatte bessere, realistischere und stärkere Argumente und er war schon ein harter Brocken. Ihn zum einzig wahren zu bekehren gelang mir aber selbstverständlich nicht....

Kommentar von danhof ,

Aber prima, Du liegst nach Punkten vorn. Das ist doch das wichtigste im Leben, oder? Recht behalten. Und laut sagen zu können "Ich hab gewonnen".

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können nach dem, was Sie nicht verstehen ja mal im Internet gucken, vielleicht finden Sie da Antworten.

Antwort
von joergbauer, 10

Wieso nicht? Meinst du, daß eine aufgeklärte Welt alles erklären und verstehen kann? Die Probleme die die Menschen haben sind nicht weniger geworden trotz aller Klugkeit und Erkenntnis - im Gegenteil. Selbst wenn man beweisen könnte, daß es Gott oder eine "höhere Macht" gibt, bedeutet dies nicht, daß dem Mensch dann geholfen ist. Was meinst du wie viele Menschen Gott dann anklagen würden? Das tun sie ja auch jetzt, obwohl sie gar nicht an IHN glauben und nichts begreifen. Auch der Teufel und die Dämonen wissen daß es Gott gibt. Dieses Wissen nützt ihnen aber nichts. Glauben heisst nicht, nur etwas für wahr zu halten und sonst zu ignorieren.

Der Weg zu Gott und zur "Erkenntnis der Wahrheit" (wie die Bibel sagt) ist der Glaube an das Evangelium von Gottes Sohn Jesus Christus (Johannes 3,16, und 14,6). Wissenschaft und die sogenannte Aufklärung sind keine Mittel um zu Gott zu kommen oder etwas zu beweisen oder auch zu verwerfen. Da kann man endlos diskutieren. Es gibt auch eine unsichtbare Welt und Wahrheit, die ohne Glauben, und nur mit menschlichen Errungenschaften nicht gefunden werden kann. Aber geistlich im Glauben ist das möglich. Die Christen aller Zeiten wissen das und können es bestätigen: Jesus ist der Erlöser!

Antwort
von Sturmwolke, 25

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-an-gott-glauben-trotz-urknall?foundIn=list...

Antwort
von Wilfri, 10

Warum glauben heute noch Leute an längst widerlegte wissenschaftliche Thesen? Zum Beispiel ist ein großer Teil der Entwicklungstheorie widerlegt. Trotzdem wird sie noch vollumfänglich an Schulen gelehrt. Hawkings Thesen arbeiten mit vielen Axiomen (nicht belegte Annahmen). Trotzdem meinen viele, was er lehrt sei richtig.

Gott kann man an seinen Werken erkennen. Wissenschaftliche Doktrinen existieren meist nur für kurze Zeit, bis einer kommt, der etwas Plausibleres meint gefunden zu haben. Für die Zukunft bieten menschliche Thesen nichts, denn sie enden fast alle darin, dass nichts mehr vom Menschen übrig bleibt und es keine Zukunft gibt. Ein solcher Glaube ist zu wenig, um glaubhaft zu sein.

Antwort
von Ichthys1009, 31

Weil nicht die gesamte Bevölkerung der atheistischen Indoktrination verfallen ist, sondern selber denken kann.

Kommentar von lkaso ,

Achso sich jeden Sonntag was von einem Pfarrer erzählen zu lassen hat was mit selber denken zu tun... ok also ich verstehe unter selber denken da wohl was Andres als du...

Kommentar von Ichthys1009 ,

Du scheinst eine Menge Vorurteile gegenüber Christen zu haben.

Kommentar von danhof ,

Dann brich bitte die Schule ab!

Sich jeden TAG etwas von einem Lehrer erzählen zu lassen, hat ja nun mal auch gar nichts mit selbst denken zu tun.

PS: Nicht der Pfarrer ist die Basis des Christen, sondern die Bibel. Pfarrer sind austauschbar.

Kommentar von lkaso ,

Nee nicht nur, generell gegen Religionen die sich irgendwelche übergeordneten Gottheitten einbilden... (wie ich denke)

Kommentar von lkaso ,

*Gottheiten

Kommentar von Ichthys1009 ,

Warum urteilst du, dass Gläubige sich Gottheiten "einbilden"?

Dazu müsstest du dich erstmal von beiden Seiten gründlich informieren.

Einfach Gottesglauben als Märchen abzutun, weil er in unsere heutige Denkweise nicht reinpasst, ist erst die halbe Wahrheit.

Es gibt gar keine neutrale Denkweise. Alles, was wir heute in der Schule oder in den Medien hören, ist so aufgebaut, dass Gott darin keinen Platz hat.

Wahrhaftigkeit und echte Suche nach der Wahrheit schließt ein, dass man wirklich verstehen will, warum intelligente gebildete Menschen trotzdem nicht alle einen Gott für reine Phantasie halten.

Kommentar von lkaso ,

Ich Urteile darüber weil ich eine eigne Denkweise habe, welche ich für richtig halte und meine Denkweise schließt solchen Gottheiten nunmal aus... Allerdings Respektiere ich die Leute die anders denken natürlich auch. Aber das was du da über die Schulen sagst finde ich nicht ganz so richtig es gibt ja immerhin noch den Religionsunterricht an den Schulen...

Kommentar von lkaso ,

Nein das hat tatsächlich nicht viel mit selbst denken zu tun, aber immerhin lernt man dabei etwas nützliches.... anders als bei Gottesdiensten.

Antwort
von chrisbyrd, 21

Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, wassie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr interessant und empfehlenswert zur Frage ist m. E. folgender Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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