Frage von derzockerXD, 173

Warum glauben Menschen an Religion (Insbesondere die Schöpfung durch Gott)?

Ich weiß, dass viele Menschen an Religion glauben (Also Gott und die Welt, insbesondere die "Schöpfung"). Aber wieso tun sie das? Ich bin ein Mensch der nur an Wissenschaft glaubt, also das die Erde + das Universum nicht durch Gottes Hand entstanden ist. Aber wieso glauben Menschen an solche Theorien mit Gott und so? Ich meine nach all den wissenschaftlichen Entdeckungen die wir schon über die Entstehung des Universums gemacht haben muss es doch irgendwie klar werden das alles Wissenschaft ist, und kein Hokuspokus von Gott. Mir kam die Frage in den Sinn, da ich selber jemanden kenne der dem Christlichen Glauben angehört und einfach nicht zu begreifen scheint das es eben nicht Gott war der die Welt schuf.

Ich möchte hier keinen beleidigen der Religiös ist, aber ich kann es mir nicht so richtig klar machen wie man so etwas praktisch blind glauben kann, ohne es zu hinterfragen.

Ich bin gespannt auf eure objektiven Sichtweisen zu diesem Thema.

MfG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Raubkatze45, 25

Eigentlich müssten solche Fragen gar nicht mehr gestellt werden, weil es fast täglich Antworten darauf gibt, die man leicht ergoogeln könnte und weil es auch Atheisten inzwischen klar sein müsste, warum es gläubige Menschen gibt. Wenn du jemanden kennst, der dem christlichen Glauben angehört,
dann kennst du einen von Milliarden von ihnen und durch die Jahrhunderte
hindurch vervielfachen sich die Zahlen. Da könnte man sich ebenso fragen:
Hinterfragen eigentlich erklärte Atheisten nie ihre „Wahrheit“ von der
Nichtexistenz Gottes. Wäre es nicht ganz natürlich, dass man sich fragen
müsste: Was wäre, wenn die Christen Recht hätten……und es ein ewiges Leben gäbe, eine Verantwortung, eine Rechenschaft vor Gott ? Müssten sie nicht alles tun, mehr darüber zu erfahren? Genügt ihnen wirklich nur der Trost, in ihren Kindern weiterzuleben?

Es müsste sich eigentlich herumgesprochen haben, dass auch Christen keine wissenschaftlichen Beweise leugnen, es gab und gibt immerhin christliche Wissenschaftler. Dazu gehört auch die Entstehung des Universums. Die Bibel ist aber kein naturwissenschaftlichesBuch, sondern ein Glaubensbuch. Deshalb findet man dort keine wissenschaftlichen Abhandlungen, sondern die Beantwortung der Fragen nach dem Woher und Wohin. Die Bibel will uns in ihren Schöpfungsberichten klarmachen, dass alles aus Gottes Hand kommt. Dies alles drückt die Bibel in einer bilderreichen Erzählung aus, die der damaligen Vorstellung der Menschen entspricht. Dabei sind die Zeitbegriffe (6 Tage) nur ein Bild,  Gott kennt keine Zeiten, er ist nur Gegenwart und Milliarden Jahre sind für ihn ein Augenblick. Die Evolutionstheorie widerspricht sich in keiner Weise mit dem Schöpfungsglauben. Gott steht unendlich erhaben über jedem menschlichen Zeitbegriff und jeder menschlichen Vorstellungskraft. Die Erschaffung der Welt kann in Milliarden von Jahren erfolgt sein und ist für Gott doch nur ein Augenblick. Das will uns die Genesis sagen.

Die Frage, warum Menschen überhaupt an Gott glauben, müsste
dir eigentlich inzwischen auch bekannt sein. Weil sie den Offenbarungen Gottes an die Menschen glauben, wie sie – für Christen im Neuen Testament –
festgehalten sind. Sie glauben damit keinem Märchenbuch, sondern einer
Realität, die sich ereignet hat und heute noch erfahrbar ist.

Die Auffassung, daß der Glaube an die Stelle fehlenden Wissens tritt und entsprechend weichen muß, wenn das Wissen erweitert wird, beruht auf einer Unkenntnis des Glaubens. Gott offenbart uns keine naturwissenschaftlichen Daten und Fakten, sondern sein eigenes Wesen, den Sinn unseres Lebens und den Weg, wie wir zum Ziel kommen können. Diese Dinge aber
sind in keiner Weise menschlicher Wissenschaft zugänglich und können folglich auch nicht in Konflikt mit der Wissenschaft geraten, können aber auch genauso wenig mit ihr harmonisiert werden.  Gott ist nicht der
Lückenbüßer für uns unbekannte Ursachen. Aber das heißt nun wiederum nicht, daß Gott in der Geschichte gar nicht auftreten und handeln kann. Zu unserem Glauben gehören vielmehr, ja sogar in erster Linie eine Reihe von geschichtlichen Ereignissen, die unmittelbar von Gott bewirkt und für uns heilsbedeutsam sind: besonders die Geburt, das Leben, der Tod und die Auferstehung Jesu.

Der Unterschied zwischen den sogenannten wissenschaftlichen Fakten
und den "geglaubten Wahrheiten" ist viel geringer, als man gemeinhin
glaubt: Für alles das braucht man ein Grundvertrauen in seine eigene Wahrnehmung und in die Erfahrungsberichte anderer - da gibt es keinen Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft.Wenn es einen wesentlichen Unterschied gibt, dann dieser:
Mit den einfachen Fakten der Naturwissenschaften können wir uns diese Welt
einrichten. Mit den tieferliegenden Fakten des Glaubenden können wir uns über
diese Welt erheben - sogar dann noch, wenn diese Welt längst nicht mehr ist.

Antwort
von Agronom, 64

Ich denke der Ursprung von Religionen ist begründet in dem Fehlen der Möglichkeiten zur Aufklärung natürlicher Vorkommnisse, welche dann "übernatürlich" scheinen. Inzwischen hat sich das ohne Frage in vielen Bereichen erledigt und die Naturwissenschaften konnten vieles aufklären. Heute sind es wohl vermehrt die Fragen nach dem Ursprung und dem Sinn des Lebens, denn einige Menschen scheinen sich nicht wohl zu fühlen mit dem Gedanken, dass es keine übergeodneten Gründe für alles geben könnte und das Leben letztlich nicht mehr und nicht weniger ist als das, was wir selber daraus machen.

Ich wurde auch vor einem Monat völlig willkürlich auf der Straße angesprochen und zu "Gott eingeladen", nachdem mich die gute Frau nach meinem Sinn im Leben fragte und ich daraufhin die Gegenfrage erwiederte, ob ich denn einen solchen bräuchte, fing sie an zu erläutern, dass es natürlich sei, sich zu fragen wo man herkomme. Das unterstützt mich auch in den anfangs genannten möglichen Gründen für heutige Gläubige (im besonderen Christen).

Dazu kommt, dass wissenschatliche Theorien für viele Menschen nicht so leicht nachvollziehbar sind, denn wenn man sich nicht oder nur kaum für Naturwissenschaften begeistern kann, so bleiben einem viele Aspekte aus Theorien unverständlich und können demnach auch leicht durch vermeintlich einfachere Alternativen, wie bestimmte Varianten der Schöpfung, ersetzt werden. Bestätigung dafür sehe ich auch in Trends aus anderen Bereichen, für mich besonders im Fokus in der Landwirtschaft/Ernährung, dort wünschen sich auch viele wieder "zurück" in einfachere Zeiten.

Antwort
von Giustolisi, 35

Religion beruhigt und liefert einfache Antworten. 

In der Wissenschaft ist Vieles nicht so einfach. So kann man nicht belegen, dass das Universum nicht durch einen Gott erschaffen wurde. Als Atheist muss man eben mit der Ungewissheit klar kommen, dass man nicht weiß,wie das Universum entstanden ist, nach dem aktuellen Stand hat man nur Erklärungen für den Zustand kurz nach der Entstehung. Nicht einmal das Wissen ist absolut sicher, denn es kann sich auch als falsch herausstellen. Die prinzipielle Möglichkeit, eine belegte Theorie zu widerlegen, nennt man Falsifizierbarkeit. Ein Menschenskelett in der gleichen Gesteinsschicht wie ein Tyrannosaurus würde zum Beispiel viele für sicher gehaltene Erkenntnisse über den Haufen werfen.Die würden sich dann als falsch herausstellen.

Als Atheist muss man sich auch selbst um seine Moral kümmern, also selbst entscheiden was richtig und falsch ist. Man bekommt moralische Grundsätze nicht wie die Gläubigen diktiert, ja es wird einem von Religiösen sogar oft vorgeworfen, man hätte keine. Nur tue ich als Atheist auch gutes. das tue ich, obwohl mir kein Paradies nach dem Tod dafür versprochen und nicht mit der Hölle gedroht wird. Ich mache es einfach so, weil es gut ist, Gutes zu tun.

Als Gläubiger hat man es leichter. Auf alles gibt es bereits eine Antwort in der heiligen Schrift der jeweiligen Religion. Das sind ewige Wahrheiten, die sich nie als falsch herausstellen werden, da sie ja von einem Gott kommen.

Man muss sich auch keine Gedanken darum machen was richtig und falsch ist, das haben schon Andere für einen gemacht. Man muss sich auch keinen Kopf um den Tod machen, danach wartet ja ein weiteres Leben, wenn man brav war.

Es ist schon für alles gesorgt, man muss nicht mehr nachdenken, alle Antworten die man braucht sind bereits vorhanden. der einzige Nachteil dabei ist, dass man den verstand an der Tür abgeben muss, denn Religionen erheben das nicht nachdenken zur Tugend, Grübeln und hinterfragen gilt als schlecht. Zweifler sind in keiner Religion gern gesehen.

Man ignoriert die Widersprüche einfach, es wird einem ja gesagt, was man zu glauben hat. Ein selbstständig denkender Mensch wird man so zwar nicht, aber eine gläubige Masse, die nichts hinterfragt, ist einfach leichter zu steuern.

Während man als Atheist also Antworten auf die Fragen des Lebens finden muss, kann man sich als Gläubiger ins gemachte Nest setzen. Das ist schon eine verführerische Aussicht. Deswegen kann ich irgendwie nachvollziehen, warum sich Gläubige so schwer dabei tun, diese trügerische Sicherheit zu verlassen und selbst zu denken.

Kommentar von canesten ,

klasse antwort

Antwort
von DieterSchade, 43

Das geschieht, weil viele Menschen es einfach angenehm finden zu glauben. Manche sind Rassisten und wollen einfach glauben, dass ihre Rasse allen anderen überlegen ist, manche sind Machos und wollen einfach glauben, dass sie ein überdurchschnittlich guter Liebhaber sind, manche wollen einfach an Harry Potter glauben und manche wollen einfach an Allah glauben, den lieben Gott, Wotan, Manitu, den bösen Watzmann oder wen auch immer. 

Diese Menschen sind schlicht der Ansicht, dass ihr Leben mit einem irrationalen Glauben schöner ist, als wenn sie nur an die Wahrheit und Wirklichkeit glauben. Da aber kein Mensch mutwillig unlogisch denken kann, glauben sie auch, dass ihr Glauben eine gewisse Logik enthält und ihre Glaubenslehrer im Grunde bessere Naturwissenschaftler als die richtigen Naturwissenschaftler sind.

Antwort
von nowka20, 6

Das religiöse Bewußtsein
Im Wachzustande lebt im Stoffwechsel, der da kreist in dem rhythmischen Menschen, das Abbild dieses Ich. Das heißt, es lebt das wirkliche Ich, aber das gewöhnliche Bewußtsein hat nur das durch den Stoff-wechsel bewirkte Abbild in sich. Wenn aber der menschliche physische und ätherische Organismus das, was im Atmungs- und Zirkulationsprozesse geschieht und vom Stoffwechsel durchdrungen wird, wenn der physische und ätherische Organismus wie es im Schlafzustande der Fall ist die Kräfte dieses rhythmi-schen Menschen selber brauchen, dann lebt das wahre Ich mit dem astralischen Leibe in der spirituellen Außenwelt. Dann versorgen die Atmung und die Zirkulation mit dem darin pulsierenden Stoffwechsel den physischen und den Lebens-Organismus für sich, und das wahre Ich und die seelische Organisation haben einen Bestand neben dem physischen und dem ätherischen Organismus in der spirituellen Welt. Man schaut diese abwechselnden Zustände durch die wahre Intuition, wie der physische und ätherische Organismus Atmungs- und Blutzirkulation mit dem darin enthaltenen Stoffwechsel brauchen, um ihre Kräfte zu erneu-ern. Während dieser Zeit halten sich das wahre Ich und der astralische Organismus in der spirituellen Welt auf, haben dort Bestand. Und dann, wenn die Kräfte des physischen und Lebens-Organismus durch den rhythmischen Menschen so weit regeneriert sind, daß weitere rhythmische Prozesse nicht notwendig sind, dann kehren astralischer Leib und Ich zurück und durchsetzen den Stoffwechsel, der im Atmungs- und Blutzirkulationsprozesse pulsiert, und der Mensch ist dann wieder ein wacher Mensch.
So schaut man hin, wie das wahre Ich und der seelische Organismus im Stoffwechsel pulsieren. So lernt man diejenige Welt erkennen, welche die alten Religionen als die göttliche Welt bezeichneten, in der das Ich des Menschen, das wahre Ich, seine ihm ureigene Heimat hat. Und da das, was man so in der Intuition erfaßt, sich wiederum in Spiegelbildern ergibt an dem physischen, an dem Lebens-Leibe, wie eben in einem Spiegel -, so kann man auch das, was in der rein spirituellen Welt unabhängig von aller Körperlichkeit des Menschen erfahren wird, wieder in Worte bringen, kann es in Bildern, in Begriffen zum Ausdruck bringen.
Dann kann es wiederum von dem gesunden Menschenverstande aufgefaßt werden, kann gefühlt und emp-funden werden, kann im menschlichen Gemüt erlebt werden und bildet dann den Inhalt des religiösen Be-wußtseins, der damit erkenntnismäßig begründet ist.
(GA 215: aus dem Vortrag vom 7. September 1922 von R. Steiner)

Antwort
von deepxpalexblue, 41

Ich schätze deine Denkensweise sehr! Meine Zustimmung hast du auf jeden Fall. Ich für meinen Teil erkläre mir die Anhänglichkeit der Menschen an irgendwelche Religionen ganz wonach folgendermaßen:

Früher, also ganz früher, war die Wissenschaft noch nicht entwickelt genug, um eine Antwort auf komplizierte Fragen zu geben. Diese Fragen waren aber natürlich trotzdem da, wie gähnende schwarze Löcher, und die menschliche Neugier wollte diese Löcher stopfen. Deshalb begann man, sich kreative Geschichten und Theorien als Antwort auf diese Fragen auszudenken, und man merkte, wie wohltuend das war, und so hielt man an diesen ausgedachten Theorien fest.
Jetzt, heute, ist die Wissenschaft durchaus so weit, viele dieser Fragen beantworten zu können, aber - puh! Die Wahrheit stellt uns Menschen als winzige, unbedeutende und ungewollte Wesen im Universum dar! Das war nicht das, was man(n) erwartet hatte. Aber da gibt es doch noch diese Theorien, die wir uns früher ausgedacht hatten. Laut denen sind wir als Spezies viel wichtiger. Deshalb klammern sich viele daran fest, weil sie die Wahrheit nicht ertragen können und diese wunderschönen Unwahrheiten einfach nicht loslassen können und wollen, jetzt, wo sie einmal da sind.

Antwort
von JTKirk2000, 25

Warum glauben Menschen an Religion (Insbesondere die Schöpfung durch Gott)?

Schon diese Frage suggeriert keine objektive Haltung. Wie willst Du da eine objektive Antwort erwarten? Es gibt dahingehend keine Objektivität, sondern nur persönliche Sichtweisen entweder für oder gegen den Glauben an Gott. 

In der Beschreibung Deiner Frage geht es weiter mit Deiner persönlichen Sichtweise, aber nicht mit Objektivität. Die Wissenschaft kann die Existenz Gottes nicht abstreiten, denn die Erkenntnisse der Wissenschaft basieren auf Beweisen und zu dem, wofür es keine Beweise gibt, kann es daher keine wissenschaftlichen Erkenntnisse geben. Wenn Gott das Universum erschaffen hat, dann muss er auch ohne dieses die notwendige Reife entwickelt haben (z.B. Wissen und Intelligenz) um dieses Universum erschaffen zu können. Folglich muss er in einer Raumzeit existieren, die nicht existenziell von der dieses Universums, zu welcher und welchem wir Zugang haben, abhängig ist, da er sonst vor Beginn des uns bekannten Universums diese Entwicklung nicht hätte erfahren können. 

Du erwartest Objektivität, aber wenn Du das objektiv nennst, was in Deiner Frage und Fragebeschreibung steht objektiv nennst, dann hast Du Dich darin gewaltig geirrt, denn es ist höchst subjektiv und in unangemessener Hinsicht wertend. Schon die Verwendung des Ausdrucks "Hokuspokus" im von Dir gewählten Kontext macht dies mehr als deutlich.

Antwort
von ichmag11, 77

Ich kann dir da die Satanistische Bible von Anton LaVey empfehlen. Da wird gut auf das Thema eingegangen. :D

Antwort
von TheKn0wledge, 22

Weil für viele die Wissenschaft zu schwer zu begreifen ist, und weil sie nicht fassen können, so unbedeutend zu sein, und auch, weil viele sich nach einer Autorität, nach einer Leitung sehnen, was unter anderem auch Grund dafür ist, warum autoritäre Parteien und Politiker so beliebt sind.

Antwort
von Besenbinder, 52

Mit kurzen Worten: Wissenschaft sucht nach Naturwissenschaftlichen Antworten. Leider ist sie dadurch in ihrer Sichtweite eingeschränkt. Man könnte sagen: "(Natur-) Wissenschaft ist eine Weltanschauung." Die richtige Fragestellung wäre vielleicht: Woher kommt das, was wir als Materie wahrnehmen? Aah, Urknall. Ja. öööhm. Wer hats gemacht? Gruß: Axel

Kommentar von Ryuuk ,

Warum sollten wir davon ausgehen, das es jemand gemacht hat?

Warum kann es nicht einfach existieren?

Kommentar von Besenbinder ,

Weil es als Unwissenschaftlich gilt, Wirkung ohne Ursache zu haben. (Natur-)Wissenschaft versucht ja, alles bis auf den sog. Urknall zurückzuführen.

Aber aus Geisteswissenschaftlicher Perspektive ist die Gegenfrage "Warum kann es nicht einfach / ohne Grund existieren?" interessant.
Da finde ich im Moment keine sinnvolle Gegenrede.

Kommentar von Ryuuk ,

Was war dann die Ursache von Gott?

Antwort
von Andrastor, 39

Die Antwort auf deine Frage lautet kurz und bündig:

Indokrination.

ohne das System an religiöser Erziehung, Bräuchen, Pflichten und einem gläubigen Umfeld, wären Religionen schon lange ausgestorben.

Antwort
von BertRollmops, 37

Die Wissenschaft ist eine Herangehensweise. Aber trotz aller Errungenschaften, die letztendlichen Fragen kann sie nicht beantworten. Und es ist eben auch menschlich, diese Fragen zu stellen. Woher komme ich? Wohin gehe ich? Wer bin ich? Diese Fragen wurden lange Zeit gewälzt und es haben sich verschiedene Herangehensweisen an eben dieses Thema entwickelt. Ein Thema, das sich letztendlich allen Kategorien entzieht. Die Wahrheit kann nicht gesagt werden. Mahamudra ruht auf Nichts.

Kommentar von Ryuuk ,

Woher komme ich? Wohin gehe ich?

Das wir aus unseren Müttern und ins Grab gehen, ist wissenschaftlich bereits beantwortet.

Wenn hier auf einer philosophischen oder Metaphyischen Ebene redest, dann stellst du die falschen Fragen an die falsche Person.

Antwort
von Helfenderuser, 48

Die Menschheit kommt schon seit ihrer Entstehung nicht mit unbeantworteten Fragen klar. Wenn wir uns etwas nicht erklären können, erklären wir es uns eben der Einfachheit halber mithilfe etwas Übernatürlichem, so kommen ja auch die ganzen Geistergeschichten etc. zustande. Leider ist der Großteil unserer Bevölkerung, wie du bereits sagtest, zu dumm dafür um zu begreifen, dass wir inzwischen in diesem Bereich weiter sind als vor tausenden von Jahren.

Antwort
von 65matrix58, 22

ich antworte dir morgen
möchte schlafen
es würde jz lange dauern alles einzutippen
bis dann

Antwort
von fricktorel, 16

Du gehörst also auch zu der Menschengruppe, welche unser ewige Gott als "Narren" bezeichnet (Ps.53,2 - Schlachter-Ü.;  Röm.1,23) ?

Antwort
von AntwortMarkus, 49

Als Mann der Wissenschaft  dürfte dich interessieren,  dass es eine Formel für die Existenz  Gottes gibt. 

Ein Wesen existiert, das alle positiven Eigenschaften in sich vereint. Das bewies der legendäre Mathematiker Kurt Gödel mit einem komplizierten Formelgebilde. Zwei Wissenschaftler haben diesen Gottesbeweis nun überprüft - und für gültig befunden.

http://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-920455.html

Antwort
von comhb3mpqy, 31

Ich bin Christ. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch
gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig
ist. Ich bin aber nicht zwingend gegen Naturwissenschaften. Sie können sich ja mal informieren, was die katholische Kirche für die Wissenschaft tut und wie die Meinung zu Wissenschaft und Glaube ist.

Hier noch weitere Gründe, warum ich an Gott glaube.

Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die auch von Ärzten
untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum
ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder
auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre
Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder
passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig
gesprochen werden kann.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z.b. zum Gebiet, was aus
unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Es gibt Sachen, die zeigen, dass die Bibel gut
überliefert wurde.

Es gibt noch weitere Gründe. Sie können im Internet nach "Mädchen
begegnet Jesus", "echt Himmel" oder "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Kommentar von derzockerXD ,

Das mit den Nahtoderfahrungen ist echt interessant. Ich will etwas übernatürliches an dieser stelle nicht verneinen, aber könnte es nicht auch eine "einfache" Wissenschaftliche Erklärung geben? Denn das Gehirn ist so komplex und kompliziert... Was ist wenn diese Nahtoderfahrung einfach eine Einbildung des Gehirns ist? So ähnlich wie ein Traum. Im Traum verarbeitet der Mensch ja auch sachen die er z.B. unterbewusst wahrgenommen hat. So entstehen ja manchmal die kuriosesten Träume. Und ich meine jeder von uns hat Bilder und Geschichten von Jesus gesehen und gehört. Eine weitere Frage wäre: Warum haben nicht alle die Lebensgefährlich verletzt und bewusstlos waren so eine Erfahrung gemacht? Müsste da Jesus nicht auch da gewesen sein? 

MfG

Kommentar von comhb3mpqy ,

deswegen habe ich auch in der Antwort etwas zu einem Wissenschaftler geschrieben.

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