Warum glauben Menschen an Gott obwohl es dafür keine Indizien gibt?

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23 Antworten

Menschen brauchen etwas an das sie glauben können. Etwas, dass ihnen unter keinen Umständen weggenommen werden kann. Und wenn jmd. an einen Gott glaubt, dann hat er Hoffnungen. Ich denke, dass es eine Stütze ist, wenn man weiß dass man nicht alleine ist. Auch wenn es viele versch. Götter gibt an die die Menschen glauben, so haben sie immer eines gemeinsam. Die Leute setzten ihre Hoffnungen auf ihren Gott und es hilft ihnen im Leben weiterzumachen.

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Kommentar von yolo251
11.02.2016, 18:42

Also Gott als Ersatz Vater oder Mutter, wenn man mal groß genug ist um zu erkennen, dass diese nicht Allwissend und Allmächtig sind?

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Rückfrage: Warum glauben Menschen nicht an Gott, obwohl es keine Indizien dafür gibt, dass kein Gott existiert.

Entweder es gibt einen oder es gibt keinen. Der eine glaubt dies, der andere glaubt das andere. Keiner hat irgendwelche Indizien oder gar Beweise. Beide haben ihre Gründe, warum sie ausgerechnet das glauben, was sie glauben. Viele haben etwas, was sie als ganz persönlichen Beweis ansehen. Letztendlich stehen aber beide gleichberechtigt nebeneinander da.

So mancher Gläubige kann nicht verstehen, dass jemand NICHT an Gltt glaubt. Umgekehrt gibt es aber viel mehr andere, die an die (ebenso unbewiesene) Nichtexistenz glauben und die anderen oft sogar noch für dumm halten.

Man kann die hier gestellte Frage so nicht beantworten.

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Kommentar von yolo251
11.02.2016, 19:20
Warum glauben Menschen nicht an Gott, obwohl es keine Indizien dafür gibt, dass kein Gott existiert.

Weil er einfach nicht in in unsere Realität hinein passt? Wieso sollte man willkürlich Sachen annehmen, für die es keinerlei Hinweise gibt? Das macht man ja sonst auch nicht. Nur bei Gott scheint es dann auf einmal legitim zu sein, aus welchem Grund auch immer.

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Wissenschaftlich gesehen, ist es egal ob man an Gott glaubt oder nicht, man kann nicht beweisen, dass es einen gibt, man kann es aber auch nicht widerlegen.

Zumindest nicht mit den Eigenschaften die ihm die Kirche zuweist, darum Beschäftigt sich die Physik auch nicht mit Gott, genau so wenig wie mit dem Äther.

Aber was physikalisch Gott am nächsten kommt ist der Zufall...

Ich selbst bin nicht gläubig im Sinne der religiösen Definition, aber ich glaube dass aus einer Handlung eine festgelegte Reaktion folgt.

Das Beispiel mit dem Zauberwürfel wäre eigentlich das selbe und vermutlich auch ein möglicher Glaube, siehe Pastafari.

Zu den Leuten die alles Glauben was in der Bibel steht, kann ich nichts sagen, außer dass sie es von mir aus dürfen solange sie dadurch niemanden einschränken oder gefährden.

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Kommentar von Fantho
11.02.2016, 21:27

Aber was physikalisch Gott am nächsten kommt ist der Zufall...

Das solltesat Du aber schon begründen bitte...

aber ich glaube dass aus einer Handlung eine festgelegte Reaktion folgt.

Du sprichst das (göttliche) Natur-Gesetz von Ursache und Wirkung an. Ein Naturgesetz als Produkt eines Urknalls? Wenn der Urknall eine Wirkung ist, was oder wer ist die Ursache?

Das Beispiel mit dem Zauberwürfel wäre eigentlich das selbe und vermutlich auch ein möglicher Glaube

Ein Zauberwürfel mit Bewusstsein?

Gruß Fantho

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Du meinst warum glauben VIELE Menschen an Gott ;)
Diese Menschen lassen sich von anderen Gläubigen einreden dass es Sinn macht an Gott zu glauben. Außerdem nehmen sie nichts gerne hin, sondern brauchen etwas woran sie glauben müssen und schieben dann auch bestimmte Ereignisse auf Gottes einwirkung. Z.b. wenn sie was machen, was in der Bibel als negativ dargestellt wird und dann etwas schlimmes passiert, schieben sie es darauf, dass Gott sie wegen ihrer "Sünde" bestrafen möchte. Aber dieses schlimme Ereigniss wäre auch passiert, wenn sie keine "Sünde" begangen hätten. Doch das sehen sie nicht.

Aber na klar :D es gibt einen Gott, so wie einen Hundegott und Fischgott... und die Dinosaurier hatten auch einen Gott. Logisch oder? ;)
(vorsicht ironie)

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Ich glaube an Gott.

Du kannst dich ja mal mit der Meinung der katholischen Kirche
beschäftigen, was sie zur Möglichkeit sagt, dass es die Evolution geben
könnte. Es gibt auch die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen
von Gott nötig ist. Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant
wurde, ich glaube nicht, dass sie einfach aus Zufall entstanden ist.

Nun zu weiteren Argumenten:
Du kannst bei Google ja mal nach
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen und die Artikel lesen. Es
geht um einen Neurochirurgen, der davon überzeugt ist, dass das, was er
erlebt hat bei seiner Erfahrung real und keine Einbildung vom Gehirn
ist.
Auch kannst du mal nach "Mensch Gott" suchen. Dort berichten
Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine
wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Auch
wenn jemand heilig gesprochen werden soll und es eine Bedingung ist,
dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das Wunder von Ärzten
untersucht und auch bestätigt, wenn es keine wissenschaftliche Erklärung
gibt, warum ein Mensch gesund wurde.

Oder du beschäftigst dich mal mit den erfüllten Prophezeiungen der
Bibel. Bei mind. 1 Stelle kann man gut an den Nahostkonflikt denken und
es steht in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Aber es
gibt noch mehr erfüllte Prophezeiungen, du kannst dazu ja mal was im
Internet suchen.
Zu sagen, dass es keine Hinweise für Gott gibt ist also falsch.

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Kommentar von Gambler2000
13.02.2016, 12:56

Der Papst sagte noch mehr als das es die Evoulution geben könnte, er sagte unter anderem "Gott ist kein Magier mit einem Zauberstab", solche Äußerungen sind schon fast Blaspemie (Gotteslästerung) und beweisen das der Papst keine Ahnung von Gott hat. Zum beispiel sagt Gott zu Abraham: "Ich bin Gott, der Allmächtige"

Warum sollte sich Gott Milliarden Jahre Zeit lassen um die Menschheit zu erschaffen, warum? Und dann wäre da noch die Adam und Eva Geschichte, wie kommentierst du die?

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

LG.

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Die Beantwortung dieser Frage ist so umfangreich, das ich einfach ein passendes und sehr gutes Buch zu genau dieser Fragestellung empfehlen werde.

Richard Dawkins - Der Gotteswahn

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Diese fragen stelle ich mich auch schon seitdem wir in der schule Religion haben. immer diese frage wer hat die welt erschaffen und gott konnte es weil er es wollte. irgendwie hast du ja recht es ist schwachsinnig weil man es sich nicht vorstellen kann und es keine bweweise gibt da stimme ich dir zu. Die menschen glauben dran da es ihnen so beigebracht wurde weil es zb  im katholischen bzw evangelischen glauben halt so in der bibel steht. Am ende bleibt es dir überlassen woran du glaubst oder nicht LG jas

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Kommentar von Hermeshimself
11.02.2016, 18:45

Das steht nicht nur in der Bibel so.

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Es gab schon vieles in der Geschichte der Menschen, was lange nicht beweisbar war: Bakterien, Radioaktivität etc. Und manche Menschen haben daran geglaubt, auch wenn man es nicht beweisen konnte.

Warum glauben die Menschen, dass es nur Dinge gibt, die sich (mit heutigem Wissensstand)  beweisen lassen? Ist es nicht ein bisschen blasiert zu glauben, wir könnten bereits alles beweisen, was es gibt?

Etwas zu glauben geht eigentlich nur ohne Beweis, sonst wäre es Wissen.

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Es gibt auch keine Hinweise; Indizien oder Beweise gegen die Existenz eines Gottes. Ich persönlich habe jedoch mehrfach erlebt, wie Gebete, um genau zu sein Fürbitten für andere erhört worden sind, egal wie unwahrscheinlich das Eingetretene auch war. Von daher ist es für mich durchaus ein Anlass, an die Existenz Gottes zu glauben.

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1. Annahme eins: Entweder eine Eigenschaft oder ihre Negation ist positiv.

2. Annahme zwei: Eine Eigenschaft, die notwendigerweise durch eine positive Eigenschaft impliziert wird, ist positiv.

3.Theorem eins: Positive Eigenschaften sind möglicherweise beispielhaft.

4. Definition eins: Eine gottesähnliche Existenz enthält alle positiven Eigenschaften.

5. Annahme drei: Die Eigenschaft, gottähnlich zu sein, ist positiv.

6. Schlussfolgerung: Möglicherweise existiert Gott.

7. Annahme vier: Positive Eigenschaften sind notwendigerweise positiv.

8. Definition zwei: Die Essenz eines Individuums ist die Eigenschaft, die von diesem umgesetzt wird und impliziert notwendigerweise irgendeine seiner Eigenschaften.

9. Theorem zwei: Götterähnlich zu sein ist eine Essenz von jeder götterähnlichen Existenz.

10. Definition drei: Notwendige Existenz eines Individuums ist die notwendige Beispielhaftigkeit von all seinen Essenzen.

11. Annahme fünf: Die notwendige Existenz ist eine positive Eigenschaft.

12. Notwendigerweise, Gott existiert.

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Kommentar von neuerprimat
11.02.2016, 18:47

Ex falso sequitur quodlibet.

Mein sehr junger Padawan.

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Kommentar von PolizeiInfo
12.02.2016, 21:48

Du musst noch viel lernen....

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Indoktrination ist das Zauberwort.

In den Religionen werden die Kinder schon bevor sie richtig denken können mit der Religion und all ihren Lügen konfrontiert und mit Bräuchen, Regeln und falschen Überlegenheitsvorstellungen bombardiert.

Zusätzlich sehen die Kinder die Einstellung ihrer Eltern und was die Eltern sagen muss ja stimmen. Bestärkend hinzu kommt das nähere Umfeld, Verwandte, Bekannte, Nachbarn, die alle der Meinung sind das wäre die Wahrheit.

So entsteht im Kind die Meinung dass es sich tatsächlich um die Wahrheit handeln müsse und diese Meinung wird durch ein Versprechen auf ein schönes Jenseits und auf die Liebe Gottes belohnt.

Nicht viele schaffen es sich von dieser Indoktrination loszureißen und ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.

Aber zum Glück verliert die Religion in der Erziehung immer mehr an Wert und die Zahl der Atheisten steigt stetig. Mit etwas Glück und Geduld wird es bald keine Religionen mehr geben und die Menschheit kann sich dann endlich wichtigeren Fragen als "Welche Religion hat Recht?" widmen.

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Kommentar von Hermeshimself
11.02.2016, 19:19

Ist nicht der Atheist auch ein Glaubender? 

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Es gibt keinen eigentlichen Grund dafür. Wir sind weil wir möglich sind halt da wo wir sind.

Man soll sich nicht wundern, dass man genau da die Löcher im Gesicht hat, wo die Augen sitzen!

Aber es gibt dennoch eine Erklärung. Es scheint so zu sein, dass Religion etwas kulturstiftendes und -stärkendes hat. Daher haben besonders die Kulturen mit bestimmten Religionen weltweit das Sagen.

D.h. der "innere Antrieb" zu einem Götterglauben kann

  1. dem Menschen per Evolution zu eigen sein, da er ihm hilft in der Gruppe besser zu funktionieren und damit seine Nachkommen besser zu versorgen oder
  2.  es ist tatsächlich eine Form der, von der biologisch Evolution entkoppelten, "Kulturevolution". da die effizientere Kultur langfristig "überlebt"
  3. Oder es ist eine Mischform. Etwa Analog zu der Entwicklung der Kultur des Nahrung-Kochens mit der Verkleinerung des Magens und des Wachstums der Gehirne. Hier haben die Menschen sozusagen einen Teil ihrer Verdauung nach außen zu verlagert und damit einen unglaublichen Effizienzgewinn erzielt.
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Da sie etwas brauchen woran sie glauben können xD

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Glauben tut man so oder so. Du glaubst, dass es keinen Gott gibt, andere glauben, dass es einen gibt. Ich selber denke einfach, dass das alles nicht aus Zufall entstanden sein kann, es muss für mich jemand höheren geben und das spüre ich auch. Glauben gibt einem Halt, Hoffnung, Zuversicht, Stärke. Es ist eine Bereicherung fürs Leben und auch für das, was danach kommt. Ich empfehle dir auch mal das Video "Evolution vs. God"

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Kommentar von neuerprimat
11.02.2016, 18:45

Vorsicht. Nicht zu glauben ist etwas anders als zu glauben, dass es etwas nicht gibt.

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Kommentar von Tripper
11.02.2016, 18:50

Da gibt es einen grundlegenden Unterschied. Der Glaube an Gott ist wie es schon sagt ein Glaube, dagegen gibt es dann den Nichtglauben. Das ist aber kein Glaube. Das wäre als ob du sagts, die einen Atmen Luft, die anderen Atmen Unluft

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Kommentar von Fragensammler
11.02.2016, 20:04

Letztendlich glaubt man an etwas?

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wer sagt,dass gott kein übermächtiger zauberwürfel ist? Es gibt ja kein Bild von Gott und wenn man von ihm Denkt wird er meistens als Licht oder so dargestellt

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Es gibt sehr wohl Indizien dafür das es Gott gibt, eben nur nicht für alle Menschen. Ich weiß zb. zu 100 % das es Gott und auch Dämonen gibt das weiß ich daher, weil ich von beiden die Macht gesehen habe. 

Und auch Schamanen glauben wahrscheinlich an ihre Götter weil sie durch sie zaubern können (nur das sie eben Dämonen anbeten). 

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Ich bin fest davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Sehr empfehlenswert dazu finde ich den folgenden Artikel, der sich mit dem Thema beschäftigt, ob die Bibel Recht hat: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Weil es die meisten Religionen schon seit tausend(en) Jahren gibt und sich "eingebürgert" haben. Außerdem sind die meisten Leute zu faul, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen oder es anzuzweifeln 

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Kommentar von Hermeshimself
11.02.2016, 18:42

Eben WEIL ich mir Gedanken mache Glaube ich.

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Warum sollte es denn keinen Gott geben?

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Kommentar von Tripper
11.02.2016, 18:37

Viel wichtiger ist die Frage, warum es denn einen geben sollte...

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Kommentar von HelpFulAnswer
11.02.2016, 18:51

ich auch :D aber ich wäre auch froh wenn es Aliens geben würde

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Ewig die gleiche alte Leier, die einen glauben und die anderen eben nicht. Glauben kann man nicht hinterfragen und nicht beweisen, sonst wäre es kein Glauben. 

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Kommentar von neuerprimat
11.02.2016, 18:48

Stimmt schon. Aber man kann fragen, ob es sinnvoll ist (an einen Gott) zu glauben oder ob es überflüssig ist.

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