Frage von Zischelmann, 129

WARUM glauben manche Menschen nicht dran das Jesus gelebt hat?

Weil man keine Geburtsurkunde noch Fotos von ihm gezeigt bekam-sicher nicht,oder?

Ich glaube daran das Jesus gelebt hat und Gutes tat sowie neue Lehren brachte (Und Gottes Sohn ist)

Viele Menschen glauben doch auch das frühere Kaiser oder andere Herrscher gelebt haben-warum wird dann die Existenz von Jesus oft so verleugnet?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Sturmwolke, 32

Einen Hinweis dazu findest Du im 2. Petrusbrief

(2. Petrus 3:3-6)
3 Denn dies wißt zuerst, daß in den letzten Tagen Spötter mit ihrem Spott kommen werden, die gemäß ihren eigenen Begierden vorgehen 
4 und sagen: „Wo ist diese seine verheißene Gegenwart? Ja, von dem Tag an, da unsere Vorväter [im Tod] entschlafen sind, gehen alle Dinge genauso weiter wie von Anfang der Schöpfung an.“
5 Denn ihrem Wunsch gemäß entgeht diese Tatsache ihrer Kenntnis, daß es von alters her Himmel gab und eine Erde, die kompakt herausstand aus [dem] Wasser und inmitten des Wassers durch das Wort Gottes; 6 und durch diese [Dinge] wurde die damalige Welt vernichtet, als sie mit Wasser überflutet wurde.

Man kann Niemanden von etwas überzeugen, wenn er nicht glauben will.

Antwort
von Meeew, 18

Ich glaube es macht schon nen Unterschied ob es ü 2000 Jahre her ist oder nur einige hundert wenn überhaupt.

Außerdem ist Religion was anderes als Geschichte.
Religion ist voll mit Ideologien und wird so umgedichtet wie Mans gerne hätte.
Und mit Religion hat man sich früher alles erklärt was man sich nicht anders erklären konnte.

Naja warum ich nicht an Jesus oder Gott und den ganzen Quark glaube?
Ganz einfach weil alles was in der Bibel und Co keinen Sinn ergibt!
Warum sollte ich mich an irgendwas halten, was in einen alten Schinken steht mit der Begründung "denn ich bin dein Herr, dein Gott"?
Noch dazu das ständige widersprechen, mal ist was erlaubt, dann wieder mit dem Tode bestraft..
Abgesehen davon, dass das Leben ohne diese Regeln und "Sünden" viel lebenswerter ist.
Doppelmoral hat mich schon immer gestört.

"Gott" ist meines Erachtens auch alles andere als gütig. Glaubt an mich und niemanden sonst, sonst schmort ihr in der Hölle, was ist da gütig?
Menschen sterben grundlos, Tiere werden gequält, Wälder gerodet und so weiter, warum greift der "allmächtige" dann nicht ein? Schließlich heißt es in den lehrern, man solle den Nächsten lieben und ehren sowie die Natur.
In der Geschichte kamen weiterhin Gräueltaten vor egal ob Christ oder nicht, Europäer hielten sich für besser als alle anderen..

Als Kind habe ich zwar an Engel geglaubt, weil der Gedanke schön ist, schön mehr auch nicht.
Der Gedanken an Jesus ist ebenfalls schön, aber wenn es nur irgendwo Beweislos steht, sehe ich keinen Grund an seine Existenz zu glauben.

Das wirkt auf mich alles ähnlich der Nibelungensage, die Orte gibt es, einige Personen haben damals wirklich gelebt, aber Siegfried wird niemals unverletzbar gewesen sein, noch Brunhilde mit dem Gürtel unsichtbar (ich glaub das war Brunhilde mit dem Gürtel)
Dann gab es vor 2000 Jahren vielleicht einen Jesus der gutes Tat, Gottessohn war er wohl eher nicht.  

Die Leute die es weitererzählt haben, haben alles andere dazugespinnt und irgendwann so wie es geworden ist aufgeschrieben.

Kommentar von Hooks ,

Befasse Dich einmal mit den historischen Quellen der Bibel. Frank Morrison z.B. hat sie akribisch untersucht, um die Bibel zu widerlegen. Sehr interessant, was er geschrieben hat.

Antwort
von Zahltag, 41

Du darfst nicht vergessen, dass das eine Religion und das andere Geschichte ist.

Kennst Du die Geschichte von Russells Teekanne?
Demnach ist es nicht Aufgabe der Wissenschaft, die Existenz von Gott zu widerlegen ist, sondern dass die Religion beweisen muss, dass er
existiert.

Nach der Teekannenparabel könnte man behaupten, dass um
die Erde eine Teekanne kreist, diese aber zu klein wäre, als das man sie sehen könnte. Wenn man dies nur weit genug verbreitet und selbst Geschichtsbücher darüber berichten und es jedem Kind in der Schule eintrichtern lässt, dass es angeblich eine Teekanne gäbe, die niemand
jemals gesehen hat, dann würde man dies irgendwann glauben. Ohne Beweis.

Und so ähnlich verhält es sich mit den Religionen. Die Bibel ist eine Ansammlung von Geschichten, die mehr oder weniger einen wahren Kern haben. Sie stammt aus vielen Federn, von vielen Menschen mit verschiedenen Weltanschauungen, die ebenso miteingeflossen sind wie Gerüchte und Weitererzählungen.

Was die Leute glauben wollen, das sei ihnen selbst
überlassen. Aber es sei ihnen auch freigestellt, es nicht glauben zu
wollen und nicht die symbolische Teekanne um die Erde kreisen zu wissen,
weil sie keinen handfesten Beweis dafür haben.



Wichtig ist doch, dass man nicht darüber streitet, sondern, dass man sich die guten Taten als Vorbild nimmt.

Kommentar von 666Phoenix ,

Insgesamt DH!

Aber ich werde Zeit meines Lebens darüber streiten. Nur, um die Umwelt (die geistig-intellektuelle) etwas sauber zu halten!

Kommentar von LGB447 ,

16Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. (2. Timotheus 3, 16)

Die ganze Schrift ist von dem Geist Gottes eingegeben...da gibt es keine Fälschungen oder Gerüchte.

Jedem Menschen hat Gott den freien Willen gegeben zu entscheiden zwischen Glaube und Unglaube. Je nachdem wofür man sich entscheidet, trägt man die Konsequenz.

7(...)Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten: 8Wer sich nur auf sich selbst verlässt, den erwartet der ewige Tod. (Galater 6, 7-8)

4 Und aus dem, was in der Heiligen Schrift vorausgesagt wurde, sollen wir lernen. Sie ermutigt und tröstet uns, damit wir unsere Hoffnung auf ihre Zusagen setzen und daran festhalten. (Römer 15, 4)

63Wenn du dann an die vergangene Zeit zurückdenkst, wirst du vor lauter Scham kein Wort herausbringen. Doch ich werde dir alles vergeben, was du getan hast. Das verspreche ich, Gott, der Herr. (Hesekiel 16, 63 Hfa Übers.)
Antwort
von Depend, 21

Ich glaube eher das sie nicht glauben das er wirklich Gottes Sohn war. Zusätzlich hat man bei anderen Kaisern Beweise gefunden das sie wirklich gelebt haben aber bei Jesus kann man nur auf die Bibel vertrauen. Ich glaube das Jesus zwar gelebt hat und ein Prophet war aber nicht Gottes Sohn

LG Depend

Antwort
von Hooks, 7

Weil es heute so gelehrt wird - und man glaubt das ja zu gerne, denn es ist doch erschreckend zugeben zu müssen, daß da einer ist, vor dem wir alle Rechenschaft ablegen müssen.

Wer wirklich Jesus Christus nachfolgt, der liebt seinen Nächsten und seine Feinde und tut ihnen Gutes. So hätte niemand etwas zu befürchten von diesen ernsthaften Nachfolgern.

Aber es wird gewarnt vor dem Buch, vor dem HErrn, vor den Nachfolgern, und sie werden immer übler verfolgt und verlästert. Die Hetze wird auch hier bei uns im Westen immer größer, und wir könenn uns noch auf schlimmeres gefaßt machen.

So etwas ist völlig irrational, und daran kannst Du genau erkennen, daß wir nicht gegen Fleisch und Blut kämpfen, sondern gegen den Feind Gottes.

Einen logischen Grund dafür gibt es nicht.

Antwort
von baehrchen2, 34

Dass Jesus gelebt hat, ist allgemein unstrittig. Auch unter Atheisten. Ob er nun Wunder vollbracht hat, von den Toten auferstanden ist oder wessen Sohn er war, mag jeder für sich entscheiden. Warum sich mit dem Glauben daran viele schwer tun, erklärt sich wohl etwas leichter.

Antwort
von nowka20, 13

die fühlen sich über diesen glauben erhaben!

Antwort
von Nieus, 43

Es wird weniger verleugnet, dass Jesus gelebt hat, sondern dass er Gottes Sohn war / Gott ist usw. Mit Geburtsurkunde usw. hat das gar nichts zu tun. Die Geschichten über Jesus wurden für eine lange Zeit von Mund zu Mund weitergegeben und sowieso, die Bibel wurde in einem Zeitraum von mindesten 1500 Jahren und von mindestens 40 verschiedenen Schreibern erstellt. Was Verfälschungen usw. hervorbringt. Man könnte in Deiner Frage das Wort Jesus mit Mohammed, Salomon, Thor, usw. ersetzen. Und an die glaubst Du ja wahrscheinlich nicht, oder?

Antwort
von Ohyeeees, 25

Die Existenz von Jesus wird denke ich weniger verleugnet eher der Teil mit der Wiederauferstehung.

Aber warum lässt man Leute nicht einfach jemanden denken was man will ?

Antwort
von ThadMiller, 18

Es geht wohl den wenigsten um den Menschen Jesus v. N. sondern eher um die Ihm zugeschriebene Stellung als Gottes Sohn.

Dadurch fällt er z.B. bei allen Atheisten per se durch.

Antwort
von 666Phoenix, 12

Die Existenz von Kaisern lässt sich durch Dokumente und ihr Wirken nachvollziehen. Dass Jesus gelebt hat (davon bin ich auch überzeugt - na und, meine Oma hat auch mal gelebt!), steht in der Bibel und in einigen diffusen Geschichtswerken! Schlecht dokumentiert und von Anfang an durch eine komplette Unwissenschaftlichkeit begründet: er soll Gottes Sohn, und nicht nur das, auch Gott selbst gewesen sein!

Antwort
von silberwind58, 47

Vielleicht gab es Ihn ja aber nicht so,wie in der Bibel dar gestellt. Vielleicht war der wirklich nur ein Fischer oder Prediger. Ob der Wunder bewirken konnte oder wirklich Gottes Sohn war kann ich nicht wissen!

Antwort
von AlexHerzog, 40

Wie du schon schreibst bewegst du dich im Glaubensbereich und da sollte jeden freigestellt sein zu glauben was er möchte. Glauben ist es immer ob ja oder nein.

Antwort
von Tige8822, 39

Manche denken einfach dass es keine beweise gibt glaube ich auch nicht daran und wollen einfach nicht den Regeln der Religion nachgehen damir sie ein entspanntes leben haben.

Kommentar von Nieus ,

Meiner Meinung nach kann man sehr wohl ein entspanntes Leben haben, ohne eine Religion nachzugehen. Eher im Gegenteil, religiöse Verpflichtungen fallen weg...

Kommentar von Tige8822 ,

Ja das meine ich doch auch?! Wenn sie nicht an Jesus glauben haben sie keine verpflichtungen und ein entspanntes leben, deswegen glauben sie nicht an ihn.

Antwort
von beangato, 19

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret

Jesus hat gelebt.

Gottes Sohn war er allerdings nicht.

Antwort
von kindgottes92, 38

Die wenigsten zweifeln an seinem Leben auf der Erde, dafür gibt es genug Quellen, auch nicht christliche.

Probleme haben die meisten mit der Auferstehung. Da kommt dann der Glaube ins Spiel.

Kommentar von Hooks ,

Die Auferstehung ist gerade das am besten bezeugte Ereignis der Antike.

Der 1. Korintherbrief legt ein beredtes Zeugnis davon ab.

Kommentar von 666Phoenix ,

hooks

Der 1. Korintherbrief legt ein beredtes Zeugnis davon ab.

Dazu habe ich weiter oben meine Meinung gesagt.

Im Übrigen gilt für Deine Argumentation:

"The Bible is true, because she says, she is true!"

Lächerlich!

Antwort
von PomHobbit, 22

Der Nutzen der Kirche hat sich verändert. Früher brauchte man die Kirche und den Glauben an Jesus, weilo man sonst für die Geschehnisse in der Welt keine Erklärung hatte. Dann konnte man immer sagen "Jesus oder Gott ham das schon jemacht". Heute ist man mit der Aufklärung deutlich weiter und man "braucht" den Christlichen Glauben nicht mehr. Wer jetzt nicht damit aufgewachsen ist, der glaubt zwar an die Geschichtsforschung, nicht aber an den ganzen göttlichen Hokuspokus. Heutzutage gibt es nur  noch überzeugungschristen und keine, die es sind, weil es keine Alternative gab. Wer an nichts Übernatürliches glaubt, der setzt sein Vertrauen in andere Dinge als in Jesus

Antwort
von Virginia47, 27

Mir ist es vollkommen egal, ob Jesus gelebt hat. 

Ich glaube nur nicht an seine Zeugung. Und dass er Wunder vollbracht haben soll. Und dass er wieder auferstanden sein soll. Das geht nicht in meinen Kopf. 

Antwort
von 666Phoenix, 16

zischelmann

WARUM glauben manche Menschen nicht dran das Jesus gelebt hat?

In Deiner Frage liegt der "Casus cnaxus"!

Man glaubt es nicht! Entweder man weiß es, oder eben, man weiß es nicht! 

Jesus hat mit großer, historisch nachweisbarer Gewissheit gelebt. 

Den Nonsens, den ihm aber die Bibel andichtet, sollte man allerdings doch ab und zu mal kritisch hinterfragen!

Kommentar von Hooks ,

Die Dokumente, die in der Bibel zusammengefaßt wurden, sind aber ebenso genau historisch nachweisbar.

Lies dazu Lukas und den 1. Korintherbrief.

Kommentar von 666Phoenix ,

Hooks


Die Dokumente, die in der Bibel zusammengefaßt wurden, sind aber ebenso genau historisch nachweisbar.
Lies dazu Lukas und den 1. Korintherbrief.


Was denn für "Dokumente" in  der Bibel?

Zum Lukas-Evangelium: 

"Sein Verfasser war nach altkirchlicher Tradition der Arzt Lukas aus dem Kreis des Paulus, doch ist dies u.a. deshalb zweifelhaft, weil die vom gleichen Verfasser stammende Apostelgeschichte in ihrer Paulusdarstellung die Sachkenntnis des Augenzeugen vermissen lässt." 

(Quelle: Ein Kompendium, dem u. a. solche Theologen angehören wie

Dr. Klaus Koch, ordentlicher Professor für Altes Testament und altorientalische Religionsgeschichte;

Dr. Jürgen Rohloff, ordentlicher Professor für Neues Testament;

Dr. Hans Schmoldt, Pastor in Norderstedt.)

_______


Zum 1. Korintherbrief:

Angeblich verfasst von Saulus-Paulus. 

Dazu folgendes:

Paulus bescheinigt sich selbst diverse psycho-somatische Schäden! 

z. B.: 

Gal4, 13-14: Eingeständnis körperlicher Schwäche;

2Kor12, 7-10: Darstellung seines Irrsinns, deutlicher Kompensationszwang;

1Kor 7,8: Zölibat, Verachtung einer gesunden Sexualität;

Gal1, 14: Fanatismus als Jude;

1Kor, 15,8: Selbstbezeichnung als "unzeitige", also faktisch verunglückte Geburt;

1Kor9, 27: faktischer Masochismus....

____________

Was soll man denn da noch von seinen Schriften halten (die ihm auch nur teilweise "angelastet" werden können!)?

???????????

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