Frage von 2Ethereal3, 499

Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?

Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik glauben. Können sie es nicht? Sind sie zu stur? Fehlt es denen an Menschlichkeit? Das sind Fragen, die ich mir oft stelle. Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben.

Ich denke auch, dass nur denen das Licht erscheint, die glauben. Ich war selber Atheist, ich habe meine Meinung geändert und ich glaube nun an Gott. Ich glaube an Esoterik, an Glück. Dieses Leben ist doch nur ein Test, ein Projekt. Ich finde, dass die Menschen, die mit Moral und Glaube leben, auch dafür belohnt werden und an einen besseren Ort gelangen werden. Ich gehöre zwar keiner Religion an, aber ich glaube einfach an sowas. Ich glaube an ein früheres Leben und an das nächste Leben, ich glaube an Karma. Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!? Manche Menschen verschwenden ihre Zeit, denn die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen. Nur die Menschen, die daran glauben und niemandem etwas beweisen wollen, die werden dem Licht begegnen.

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden, warum reden sie dann selber darüber, dass es kein Gott geben würde!? Manche Dinge kann man einfach nicht beweisen... Ich kann euch die Augen nicht öffnen, niemand kann das. Ihr müsst das selber wollen, ihr müsst wirklich daran glauben. Was denkt ihr, warum es Gefühle gibt? Warum gibt es Intuition? Warum gibt es Instinkt? Warum gibt es Träume? Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!? Ihr könnt das nicht beantworten, niemand kann es.

Der Glaube allein lässt Wunder erscheinen, aber man muss es auch wirklich wollen. Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott. Warum tuen sie das? Weil sie wissen, dass es für bestimmte Dinge keine Beweise gibt...

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! Könnt ihr nicht, oder!? Liebe gibt es nicht, um das Aussterben einer Spezies zu verhindern, nein. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich weiß, dass Liebe Euphorie verursacht, das ist eines der schönsten Dinge im Leben. Eigentlich besteht doch alles aus einem Glauben... Werdet endlich wach! Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 147

Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik glauben. Können sie es nicht? Sind sie zu stur? Fehlt es denen an Menschlichkeit?

Nicht an Dinge zu glauben, für deren Existenz es keinerlei stichhaltige Beweise gibt, ist weder stur noch unmenschlich.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben..

Man kann auch einfach sagen "Ich weiß es nicht". Nichtwissen muss man nicht zwangsläufig durch Glauben kompensieren.

Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!?

Es gibt beweisbare Fakten und es gibt hypothetische Theorien.

Natürlich kann es sein, dass wir Dinge entdecken, die unsere bisherige Faktenlage neu bewerten lassen - aber das ändert nichts daran, dass sie konkreter sind, als reine Gedankenmodelle

Ich glaube...

Du kannst glauben woran du magst, auf deine persönlichen Vorstellungen gehe ich daher nicht näher ein.

Manche Menschen verschwenden ihre Zeit, denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Da sind Naturwissenschaftler ganz anderer Ansicht, denn erst durch Hinterfragen und die Suche nach Erklärungen und Beweisen entstand Wissen.

Manche Dinge kann man einfach nicht beweisen...

Richtig. Entweder weil sie nicht existieren, es sich um Zufälle handelt, oder weil man die zugrunde liegende Gesetzmäßigkeit noch nicht erkannt hat. Möglicherweise übersteigt das Konzept auch unser Verständnisvermögen.

Warum gibt....

Deine "warum" Fragen lassen sich zum Teil ganz rational beantworten -

Gefühle und Triebe sind das Ergebnis von Hormonausschüttungen im Körper, die Reaktion auf Reize an das Nervensystem usw. Dazu gehören Liebe, Hass, Geschlechtstrieb usw.

Träume sind einfach das Ergebnis von Gehirnaktivität, denn auch wenn man schläft, ist man nicht "hirntot". Es sind lediglich andere Bereiche des Gehirns aktiv, als im Wachzustand.

So genannte Spontanremissionen sind auch nicht in jedem Fall wissenschaftlich unerklärbar und auch der Placebo-Effekt nicht.

Wenn ein Mensch glücklich ist, schüttet sein Körper Hormone aus, die beispielsweise schmerzlindernd wirken und das Immunsystem stärken.

Der Gedanke, das viele Menschen für einen Beten, oder irgendeine heilende Energie geschickt wird, stimmt die Personen froh, was positive Reaktionen im Körper hervorruft, die eine Gesundung begünstigen.

Umgekehrt kann eine negative Haltung, etwa der Glaube verflucht zu sein, oder bösen Kräften ausgeliefert zu sein, auch den körperlichen Zustand verschlechtern.

Das ist also alles keineswegs übernatürlich, göttlich oder ähnliches.

Ich selbst bin zwar ein religiöser Mensch, denke aber, man sollte aber mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben, sonst glaubt man nachher auch noch die hinterletzte Verschwörungstheorie und das absurdeste Esoterik-Geschwurbel.

Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist.

Das ist vielleicht in deiner subjektiven Realität so...

Antwort
von Hamburger02, 233

Ich glaube deswegen nicht an so esoterisches Zeugs, weil es nach meiner Meinung reine Fantasieprodukte sind ohne jeglichen Beleg, dass das irgendwas mit der Wirklichkeit zu tun haben könnte.

Im Gegenteil, vieles von den esoterischen Fantasien konnte auch schon direkt als Blödsinn nachgewisen werden.

Letztlich erfordert dein "Glauben" die Fähigkeit, sich mit einer erfundenen Scheinwelt abspeisen zu lassen und nicht kritisch nachzufragen. Dieses Talent ist aber nicht jedem gegeben.

Kommentar von Radyschen ,

Ganz genau. Dass Wissenschsftler an Gott glauben, stimmt auch nicht, wer hat das denn gesagt? Vielleicht die nicht besonders intelligenten Wissenschaftler, die diese Studien machen. Aber die wirklich intelligenten Wissenschaftler glaub(t)en nicht an Gott, Albert Einstein z.B. auch nicht. Besonders peinlich finde ich die Behauptung, dass alle die nicht daran glauben, keine Realisten sind. Aber in Wirklichkeit bist du ein Idealist! Ich wäre froh, wenn es soetwas mystisches gäbe, aber mein Verstand erlaubt es mir einfach nicht, daran zu glauben, das ist einfach unlogisch und an unlogisches möchte ich auch nicht glauben. Wenn gläubige Erwachsene ein Kind wegen seines unsichtbaren Freundes belächeln sollten sie sich mal selbst belächeln! Einfach peinlich.

Antwort
von Schuhu, 210

Nein, es fehlt mir nicht an Menschlichkeit, allerdings auch nicht an gesundem Menschenverstand. Ich habe von deinen Ausführungen nur zwei, drei Sätze gelesen, und glaube, dass du mich nicht von deinen Ideen überzeugen könntest. Du siehst, auch ich habe einen Glauben.

Antwort
von Giustolisi, 120

Viele Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie rational, kritisch und logisch denken. 
Das führt dazu, dass man nicht jede unbelegte Behauptung glaubt, die einem gefällt.
Die verschiedenen esoterischen Lehren haben nämlich alle eines gemeinsam, sie sind nur unbelegte Behauptungen. 

Wer so etwas Absurdes für wahr hält, ist entweder besonders leichtgläubig, unterliegt einem Denkfehler, oder wurde schon als Kind indoktriniert.

Es ist wie der Gottglaube, an dem auch viele Menschen festhalten, obwohl er widersprüchlich ist.

Ob Esoterik oder Religion, beides ist Wunschdenken, denn es gibt nicht für alles eine Erklärung, nicht alles hat einen Sinn oder einen Grund und es steckt nicht hinter allem ein Wille.
Das ist alles kein Grund, Fantasiegeschichten von Göttern, Geistern, obskuren Energien oder anderen Blödsinn zu glauben, nur um irgendeine Erklärung zu haben, die eigentlich keine ist.

Kommentar von Fantho ,

Du hast hier nur ein Geschwurbsel von Dir gegeben...

Warum?

Weil Du Deine Aussagen mit keinem einzigen Beispiel untermauert hast...

Viele Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie rational, kritisch und logisch denken.

Totschlagargument!

dass man nicht jede unbelegte Behauptung glaubt, die einem gefällt.

Das tun viele Esoteriker ebenso nicht - sie probieren diese 'Behauptungen' erst aus, sprich sie wollen selber Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln...

Die verschiedenen esoterischen Lehren haben nämlich alle eines gemeinsam, sie sind nur unbelegte Behauptungen.

Totschlagargument! Außer Du kannst alle Lehren mit Beispielen untermauern, dass sie unbelegte Behauptungen sind...

Wer so etwas Absurdes für wahr hält, ist entweder besonders leichtgläubig, unterliegt einem Denkfehler, oder wurde schon als Kind indoktriniert.

Oder hat Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können, um dieses für andere Menschen Absurde dann für sich als wahr zu erachten...

Es ist wie der Gottglaube, an dem auch viele Menschen festhalten, obwohl er widersprüchlich ist.

Wo sind die Argumente für die von Dir angesprochenen Widersprüchlichkeiten?

Ob Esoterik oder Religion, beides ist Wunschdenken, denn es gibt nicht für alles eine Erklärung, nicht alles hat einen Sinn oder einen Grund und es steckt nicht hinter allem ein Wille.

Ein Geschwurbsel hoch drei...

Ja, es gibt nicht für alles eine Erklärung - und? Kommt auch in den wissenschaftlichen Bereichen vor...

Doch, alles hat einen Sinn oder einen Grund (Ursache-Wirkung)...

Richtig, nicht hinter allem steckt ein Wille; es gibt viele Dinge, die ohne Wille ablaufen, wie zB der Wimpernschlag oder die Atmung...

Und jetzt?

Man erkennt an Deinem Geschwurbsel eines: Du hast von der Materie keinen blassen Schimmer...

weswegen Du auch so argumentierst - ohne einen einzigen Beleg, um Deine Gegenargumentation zu untermauern und diese dann einer womöglichen Korrektheit zuzuführen...

Gruß Fantho

Kommentar von Giustolisi ,

Totschlagargument!Ja, genau dass ist es.

Das tun viele Esoteriker ebenso nicht - sie probieren diese 'Behauptungen' erst aus, sprich sie wollen selber Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln...
Und dabei unterlaufen ihnen Fehler, die zu Fehlschlüssen führen.

Totschlagargument! Außer Du kannst alle Lehren mit Beispielen untermauern, dass sie unbelegte Behauptungen sind...Wären sie belegt, wären sie ganz normales Wissen. 

Oder hat Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln können, um dieses für andere Menschen Absurde dann für sich als wahr zu erachten...
Fakten gelten für alle. Wenn es Erkenntnisse gibt, die eine Annahme belegen, dann ist die Richtigkeit bewiesen und zwar für alle. Erfahrungen sind immer kritisch zu betrachten, allein schon wegen der Wahrnehmungsfehler, denen wir alle unterliegen.

Wo sind die Argumente für die von Dir angesprochenen Widersprüchlichkeiten?Es gibt je nach Glaube verschiedene Widersprüche, deswegen kann man das nicht pauschalisieren. ich könnte da höchstens auf einzelne Gottheiten eingehen. Die Götter haben aber auch gemeinsam, dass ihre Existenz so gut belegt ist wie die von Kobolden, Feen oder anderen Fantasiewesen.

Ja, es gibt nicht für alles eine Erklärung - und? Kommt auch in den wissenschaftlichen Bereichen vor...Eben, nur muss man dann keine Antworten erfinden.

Man erkennt an Deinem Geschwurbsel eines: Du hast von der Materie keinen blassen Schimmer...

weswegen Du auch so argumentierst - ohne einen einzigen Beleg, um Deine Gegenargumentation zu untermauern und diese dann einer womöglichen Korrektheit zuzuführen...

Ich brauche nur ein einziges Argument. Ohne Beleg kann man eine Behauptung genau so gut verwerfen. Ich muss keine belege dafür anbringen, dass etwas falsch ist, was jemand Anderes behauptet. Solche Negativbeweise sind nämlich in der Regel unmöglich zu erbringen. Ich kann zum beispiel nicht einmal beweisen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. das kann niemand. Deswegen muss man aber nicht gleich annehmen, dass es ihn gibt.

So verhält es sich auch mit den Behauptungen der Esoteriker, ohne Belege sind sie einfach nichts wert.

Kommentar von HumanistHeart ,

Wie immer entweder Lüge oder schlichter Blödsinn von Fanta.

"Totschlagargument!"

Nein, ist es nicht. Zu sagen:

Viele Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie rational, kritisch und logisch denken.

... ist kein Totschlagargument, sondern ein Argument. Hinterfragt man kritisch und logisch die Realität, landet man nun mal nicht bei Esoterik, sondern bei einem aufgeklärten Weltbild.

Aber wie immer bei Dir kann man zwischen Lüge oder schlichtem Blödsinn eben nicht unterscheiden. 
Und ehrlich gesagt ist es mir auch egal.

Antwort
von Kuro48, 64

Müssen, seit wann muss man irgendwas? Warum soll es nicht OK sein es nicht zu glauben? Für mich war das Glauben an etwas bisher eine freiwillige Angelegenheit weil Glauben was mit "Nicht beweisen können" zu tun hat. Woherc weißt du denn, dass man um etwas zu glauben auch noch glauben muss was du für richtig hälst? Das klingt so als erhebst du den Anspruch dass dein GLAUBEN Wissen ist.

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden, warum
reden sie dann selber darüber, dass es kein Gott geben würde!?

Wenn manche Menschen nicht wollen, dass andere Menschen nicht über das Glauben an Gott reden, warum reden sie dann selbst darüber, dass es einen Gott geben würde?

Aktion und Reaktion, redet man über glauben, redet man über nicht glauben und umgekehrt.

Warum es Gefühle etc. gibt hat zum Teil biologische Gründe vor allem die Instinkte. Ein Lebewesen braucht diese zur Fortpflanzung, zum Schutz bei Gefahr etc. dazu kommt noch das soziale Verhalten in einer Gruppe usw.

Träume selbst sind Verarbeitungen des Hirns. Während wir schlafen arbeitet das Hirn weiter und verwertet die gesammelten Informationen und Eindrücke.

Spontane Selbstheilungen sind im übrigen sehr selten bis gar nicht vorhanden. eine psychische Krankheit ist mit "Ich glaube an schwingen und klingen und Wasser undn Licht" getan. Soetwas kann eine Stütze sein schnell aber auch, gerade in einer psychischen Instabilität, zu einem Wahn. Ein Glauben heilt in der Regel nicht, er gibt eher eine Krücke an Trost um selbst wieder steehen zu können. Das ist aber kein Mittel für jeden.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! 

Evolution, Fortpflantzung, Bindung zum Nachwuchs und dem Fortpflanzungspartner, Gruppenbildung etc.

Dann stelle ich eine Gegenfrage. Wenn wir etwas (noch) nicht erklären können, müssen wir es dann immer unter "Das war Gott" abtun?

Vor 1000 Jahren wäre Strom, die Erdrotation etc. auch noch alles Gottes oder Teufels Werk gewesen und heute?

Wir dürfen nie vergessen, dass wir noch immer nur einen kleinen Teil wissen. Jeden Tag gibt es neue Erkenntnisse und mit jedem Jahr, Jahrzehnt und Jahrhundert können wir mehr wissenschaftlich detailiert erklären.

Ich habe nichts gegen das Glauben, aber alles was man nicht erklären kann einfach Gott zu unterstellen ist eine Unart.

Liebe gibt es nicht, um das Aussterben einer Spezies zu verhindern,
nein. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber ich weiß, dass Liebe
Euphorie verursacht, das ist eines der schönsten Dinge im Leben.

Du maßt dir also an Dinge auszuschließen ohne die Antwort zu kennen?

Davon ab ist die Euphorie hormonell bedingt. Wenn man sich verliebt werden die sog. Glückshormone (Dopamin, Serotonin,...) ausgeschütet die ein Hochgefühl auslösen.

Wenn wir alles nur noch glauben, können wir dann ja auch die Wissenschaft abschaffen. Wenn wir nur fest genug glauben, macht es vielleicht *plop* und wir sitzen auf dem Mars oder *plop* und wir haben ein Allheilmittel gefunden. Wer weiß, vielleicht wachsen so ja auch amputierte Gliedmaßen nach, ein Mal fest glauben und es ist nach dem Schlafen einfach so wieder dran. Das ist nicht böse gemeint, aber deine Vorstellungen sind realitätsfern.

Natürlich kann man glauben, aber nur glauben ohne Wissen zu wollen und alles Gott unterzuschieben ist ein sehr einfacher Weg. Statt nachzudenken "Ach, wenn ich es nicht weiß, war es einfach Gott". So wären wir nicht mal aus dem Höhlenmenschenstadium raus gekommen.

Antwort
von Trashtom, 145

Wenn einem das Leben zu wenig zu bieten hat, muss man sich eben noch ein paar esoterische Dimensionen oder eine Zauberwelt dazu erfinden um glücklich sein zu können.

Ich denke das ist nichts anderes als ein Abwehrmechanismus des Körpers, damit man psychisch nicht so schnell abstürzt oder mit dem Ende "besser klarkommt".

Antwort
von bienenshine, 15

Die Esoterik ist meiner Meinung nach ein zweischneidiges Gebiet, sei bloß vorsichtig, was ich da erlebt habe geht auf keine Kuhhaut. Das ist ein sehr gefährliches Terrain, in dem sich viele Scharlatane und Möchtegern Gurus aufhalten und den Leuten noch eher Schaden, als ihnen helfen und einige auch noch bewusst. Was die sich dann für ein Karma aufhalsen ist denen ihre Sache, alles kehrt zu ihnen zurück. Diese neue New Age Welle, welche gerade wieder herbei schwimmt, ist nichts anderes, als ein sich sehnen, nach Geborgenheit und Weiterentwicklung was jeder Seele auch zusteht, die Frage ist nur wie. Aber dafür brauche wir keine Anführer, keine Bildchen, keine geweihten Gegenstände oder sündhaft teuren Ausbildungen und Seminare, sei auf der Hut und pass in dieser Szene genau auf, wem du vertraust. Spiritualität ergibt sich meiner Meinung nach aus den einfach Dingen im Leben, einige sogenannte Hellsichtige mögen ja gut sein aber wenn die dann andere Leute ausbilden und was die dann anrichten, nur weil sie genau so gut sein möchten, sich aber überschätzen und sonst noch was, kann man sich vorstellen, dass es dem Patienten oder zu Helfenden nicht hilft. Es ist unglaublich, was für Scharlatanerie sich oftmals dahinter verbirgt, ich bin auch etlichen begegnet. Sei vorsichtig und achte in dieser Szene auf dich selbst, mehr kann ich nicht dazu sagen. Die Spiritualität in einem selbst entwickelt sich von alleine, dafür brauchen wir keine teuren CD's und Bücher, als Anfang vielleicht, aber dann muss jeder selber weiter schauen.

Liebe Grüße!

Antwort
von Hamburger02, 106

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott.

Das ist übrigens eine glatte Lüge, die trotz vielfacher Dementis der betroffenen Wissenschaftler, z.B. Einsteins, von Gläubigen immer wieder verbreitet wird. Und eine Argumentation, die auf Lügen basiert, ist sowieso nichts wert.

Antwort
von Existentialisme, 213

Das ist alles deine Meinung, deshalb musst du aber hier nicht so "herumjammern." ich meine das nicht böse, aber was hat bitte Esoterik mit Menschlichkeit zu tun? Wie du selbst sagst, ist alles bloß eine Perspektive. Genauso wie deine Gedanken. Was soll also diese flammende Rede deinerseits? Freu dich doch, dass du für dich eine Wahrheit gefunden hast.

Antwort
von Eselspur, 33

Esoterik ist ein Begriff unter dem alles mögliche verstanden werden kann. In der Praxis geht es oft um das Geschäft - und nicht um die Wahrheit. 

Antwort
von STRYNX, 158

ICH mache das mal Stück für Stück: (Persönlich) Ich selber verabscheue die Katholische Kirche, glaube aber, dass es irgendwas gibt. Allerdings mache ich mir da 0 Gedanken drüber, ich lebe jzt,hier und muss nicht ALLES verstehen. Ich hätte gerne ein Leben "nach" dem "Tod", aber andererseits wäre ein ewiges Leben unnatürlich. Warum? Alles hat einen Anfang (Die geburt) ubd alles MUSS ein Ende haben (So steht es auch in der bibel...) . Hat etwas kein Ende, wird es verkümmern.
Religionen sind erklärungsversuche (inzwischen nicht mehr), die Leuten Angst nimmt (Oder auch gibt [Siehe Ablassbriefe]). Es ist ein Machtspiel... Oder glaubst du, dass Alle Bischöfe + Glauben? Manche sind auch schwarze Schafe.

"Wer nicht an Wunder glaubt..." Wunder ubd Religion sind 2 komplett unterschiedliche Dinge. Ein Wunder wäre es schließlich auch, wenn unter deinem Haus auf einmal ne Öl Quelle ist, du Mega reich wirst aber: Alle deine jetzigen Freunde hassen dich, weil du Mega arrogant geworden bist. Isz auch ein Wunder.

ALLES hat einen Sinn: Warum wir träumen: Weil unser Gehirn nicht abschaltet, es hat noch viel Kapazität wenn wir schlafen ubd stellt sich also die verschiedensten Dinge vor.

Warum lieben wir jmd, vergöttern ihn förmlich?: Weil es die Art der Person, die uns begeistert, wir wollen jede freie Minute mit dieser Person verbringen, dass mein Freund, nennt man Liebe...

Warum man gesund wird? Weil wenn man sich selbst aufgibt, gibt auch das Herz auf, das hat hier und da seine Gründe.

Soll ich noch weiter machen? Alles hat irgendwo einen Sinn, der ganz tief in unserem Gehirn sitzt. Wir entwickeln uns, da hat keine Obermacht die Verantwortung drauf. Du kannst nicht sagen: Gott wird mich schon hochkriegen, und wenn ich fest dran glaube, schenkt er mir schon Geld zum Überleben. Oder: Wenn ich fest dran glaube, kann ich von einer Klippe springen und das überleben. Du musst schon selber was tun. Klar: Im Lotto gewinnen ist für DICH ein wunder, aber im Endeffekt ist es ein Erschaffener Mechanismus von Menschen. Von Menschen die mit deinem Geld Geld verdienen wollten. Nicht gott.

Lg.

Antwort
von Smexah, 143

Dieser ganze Mist ist doch nur eine faule Ausrede die Dinge ordentlich zu klären.

Ich kann lange glauben, dass ich morgen Reich bin. Das wird mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht passieren, da kann ich glauben so viel ich will. Wenn ich aber was ändern will, sollte ich aufhören mich selbst anzulügen und den Hintern hoch bekommen! Leider folgen viele diesem Konzept: "Wenn Gott es will"
Kein Job -> Wille des höheren Wesens....  ect...

Karma ist eine schöne Theorie, aber mehr auch nicht. Stell dir mal die Jungs bei der IS vor, die würde von Karma sprechen, wenn sie dich steinigen, weil du iwas in ihrem Glauben falsch gemacht hast. Sagen wir einer Vergewaltigt dich, dann wirst du gesteinigt und er ist fein raus... Was hat das mit Karma zu tun? Alles Auslegungssache...

Ich bleib beim Spagettimonster!

In dem Sinne: R'amen

Antwort
von Radyschen, 31

Der Grund, warum zum Beispiel kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, gesund werden liegt daran, dass es ein Placeboeffekt ist. Wer glaubt, dass er gesund wird, wird gesund, weil das Gehirn Peptide aussendet, deren Bau von Gedanken beeinflusst wird. Sie übermitteln beim Zellbau die Informationen vom Gehirn auf die Körperteile. Dann wissen zum Beispiel Antikörper, dass und wo sie gebrsucht werden. Das ist nachgewiesen. Dass man die Sachen, die du in deine Frage schreibst nicht beantworten kann stimmt nicht, also bitte schreibe hier nichts rein, wenn du von dem Theman nichts weißt und mach dich nicht lächerlich!

Antwort
von Zicke52, 12

"Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden"

Ich sage dir, dass das nicht stimmt!

Ich kenne genug Menschen, die mit unbändigem Lebenswillen gegen ihre Krankheit gekämpft haben und fest daran glaubten, es zu schaffen - und trotzdem gestorben sind. Andere, die dasselbe getan haben, haben überlebt. Und dann gibt es noch welche, die fest daran glauben, an ihrer Krankheit zu sterben - und genesen.

Am Glauben kann's also nicht liegen.

Antwort
von Azrael25, 59

Können sie es nicht?

Wie mans nimmt. Ich kann es nicht, weil ich über manche Dinge bescheid weiß, die esoterischem Glauben widersprechen. Das wäre doch ein ziemlicher Zweispalt.

Sind sie zu stur?

Ja. Na und?

Fehlt es denen an Menschlichkeit?

Aber, ja vielleicht fehlt es ihnen an Menschlichkeit, denn Irren ist menschlich :-) Mehr so Vulkanier. Damit könnte ich leben.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben

Das ist wahr. Viele Entscheidungen muss man leider treffen, ohne gut genug informiert zu sein. Man könnte das ganze menschliche Dasein als ein Tappen im Dunkeln beschreiben, je nach dem wie man erkenntnistheoretisch eingestellt ist. Also: Es gibt keine Wahrheit!

Leider ist diese Einstellung zwar irgendwie wahr, aber sie führt zu nichts. Wenn man dieses Problem hinter sich lässt muss man sich eingestehen, dass manche Dinge wahrer sind als andere. Und dass man mit mehr oder weniger methodischem Vorgehen wie z.B. Wissenschaft ganz erstaunliche Fortschritte machen kann, zumindest gegenüber dem völligen "im Dunkeln tappen". Es wäre zum Beispiel eine erstaunlich sichere Aussage, dass bestimmte Naturgesetze bekannt sind und dass einige wissenschaftliche Theorien wahr sind. Oder ganz simpel, dass alle menschen sterben müssen. Nicht weniger sicher als etwas mit eigenen Augen gesehen zu haben. Und mehr Sicherheit gibt es nicht.

Ich denke auch, dass nur denen das Licht erscheint, die glauben.

Da sind wir schon bei einem Kernproblem esoterischer Lehren: Unklarheit. Du meinst vielleicht, dass jedem klar sein müsse was du mit Licht meinst. Dem ist nicht so. Ich weiß es nicht. Es ist eine außerordentlich vielseitige Metapher. Meinst du das Licht der Vernunft :-)?

Ich glaube an...XYZ....Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!?

Dieser Satz heißt schon wieder "alles ist egal, man kann nichts wissen". Mag sein, aber man kann entweder sehr wahrscheinliche Sachen fast sicher wissen (das ist was normale Menschen mit wissen meinen) oder einen Haufen sehr unwahrscheinliche Sachen so behandeln als könne man darauf sein Leben aufbauen. Und dann sich wundern warum man Gegenwind bekommt.

 

 denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Gottseidank sind die Beweissucher nicht allein. Sie können einfach in die Bibliothek oder ins Internet gehen und finden alles möglichen Beweise und Widerlegungen in allen Qualitätsstufen :-)

Ich kann euch die Augen nicht öffnen, niemand kann das. 

Ich habe schon Leuten die Augen geöffnet. Das kann jeder, der für seine Behauptungen auf tatsächliche Dinge in der richtigen Welt hinweisen kann. Du dagegen sagst einfach "Man kann XY nicht beweisen! Deshalb kann und brauch ich es auch nicht zu beweisen". Wie passt das dazu, dass du doch offenbar nicht verstehst, wie man nicht an Esoterik glauben kann?

 

"Ich kann nicht beweisen dass ich einen sprechenden Erdbeerkuchen habe! Aber wie kann es sein dass mir nicht jeder glaubt?"

Die Frage nach dem Warum ist die Frage nach dem Zweck. Immer wenn man sie benatwortet kann man noch die nächste Frage anhängen mit warum und irgendwann ist man bei "warum gibt es die Welt". Du lässt außer acht, dass es möglich und sehr gut vorstellbar ist, dass es keinen Zweck gibt. Die Welt schuldet dir keine Antwort auf die Grundfragen deiner Existenz. Du bist einfach da, so ist es eben.

Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!?

Oft passiert das Gegenteil: z.B. Komplikationen bei normalerweise nicht tödlichen Krankheiten. Es ist aber doch völlig normal, dass manche Leute, die gesund werden, vorher auch daran geglaubt haben, oder nicht?

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott

Stimmt nicht (in den christlichen USA sind es z.B. 33 Prozent: http://www.pewforum.org/2009/11/05/scientists-and-belief/ ). Dazu haben solche Fragen große Probleme, z.B. dass sich niemand einig darüber ist was ein Gott ist. Einstein z.B. glaubte dezidiert nicht an Gott und trotzdem hat er manchmal von "ihm" gesprochen. 

Dazu: Wer sagt denn dass Wissenschaftler alle recht haben und vernünftig sind? Ist nicht meine Meinung.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt!

Das ist eine schwierige Frage weil Liebe ein vieldeutiger Begriff ist. Und schon wieder dieses warum, siehe oben.

Erklär du mir mal warum sich über die Liebe den Kopf zerbrechen dazu beiträgt, dass man laut dir glauben sollte, dass

- Glaube die Naturgesetze brechen kann?

- ein Gott existiert?

- Menschen nach ihrem Karma wiedergeboren werden?

- das Leben ein Test ist.

Warum sollte ich das jetzt glauben nachdem du dargelegt hast, dass du keine Beweise vorzubringen hast, dass alles egal ist, man sowieso nichts beweisen kann ich mich aber irre? Das Licht? Nö das sieht nicht so hell aus von hier.

PS Ersetz mal in deinem Text die Begriffe Esoterik, Karma, Wiedergeburt durch Christus, Sünde und Hölle&Himmel und streich den Satz mit der Religion. Fällt dir was auf?

Antwort
von Grimwulf78, 99

Ich wollte so gerne auf Deine Fragen eingehen aber Du bist dann ins Missionieren verfallen. Eigentlich erweckst Du nicht den Eindruck dass Du ernsthaft eine Frage stellst sondern vielmehr Andere überzeugen möchtest.

Dennoch: Viele hier in der Community sind Philosophen, auch wenn's Manche nicht wissen. Ein philosophisch denkender Mensch ist an Antworten interessiert die sich über Verstand/Logik erschließen und versucht durch Austausch mit Anderen und sammeln weiterführender Informationen seine Ansichten zu prüfen und ggf zu vervollständigen oder zu verändern, auch immer davon ausgehend dass man selbst im Irrtum sein könnte.

Meine persönliche Überzeugung schließt sich hier der von vielen Anderen an, die fühlen dass es mehr gibt als unsere Sinne erfassen können, aber an das althergebrachte Konstrukt von Gott nicht glauben KÖNNEN, da es komplett unschlüssig ist und mehr Löcher hat als ein Nudelsieb.

Nun kommen die Gläubigen und sagen: Deswegen musst Du ja glauben! WEIL Du's nicht erklären kannst.

Meiner Meinung nach ist das zu billig. Mich überzeugt, dass die Ur-Botschaften der unterschiedlichen Glaubensrichtungen dazu, was richtig und gut im Leben ist, sich weltweit decken. Dann kamen leider die Religionen, haben den Glauben in Geiselhaft genommen, alles mit Regeln, Ritualen und Verboten gespickt um Macht über die Menschen zu gewinnen und das Ganze gründlich versaut.

Diesen "Kompass" fühlen die meisten Menschen aber in sich. Ok, nicht jeder handelt danach weil es oft materielle Vorteile bringt es nicht zu tun aber es verursacht dann immer Leid in sich selbst und in Anderen.

Die Antwort ist in meinen Augen viel einfacher, so wie letztlich die meisten Wahrheiten. Wir sind zu keinem Zeitpunkt getrennt von dem "Göttlichen". Wir selbst, jedes Lebewesen, jeder Baum, jeder Stein und jeder Stuhl sind Teil der einen lebenden, allumfassenden Struktur, aus der alles besteht, die nur unterschiedliche Formen annimmt. Dieses Gewebe lebt und entwickelt sich, kommuniziert, hat Gesetze die auch Ursache und Wirkung folgen und Du kannst mit Deinem Willen und Deinen Gedanken auch Einfluss darauf nehmen. Das erklärt auch so Sachen wie "Glückspilze", Karma, spontane Selbstheilung, Eingebung, selbsterfüllende Prophezeihung, Gedankenübertragung, Empathie über weite Entfernung, etc. etc. ...

UND hier begegnen sich auch Glaube und Naturwissenschaft. Je weiter die Physik in den Kosmos und in die kleinsten Bausteine des Lebens eindringt, desto mehr decken sich die Erkenntnisse mit dem, was Menschen schon seit Jahrtausenden instinktiv fühlen und wissen und in Ermangelung von Beweisen dann als Glauben betiteln. Letztlich ist auch Glauben nur ein Wort, ein Etikett.

Jedes Naturvolk das wir noch nicht ausgerottet haben weiß darüber viel mehr, als irgendjemand in unserer "westlichen" Zivilisation. Wir haben verlernt es zu fühlen. Der einzige Weg es zu erleben besteht darin, mit dem Denken aufzuhören, den ständigen Lärm in Deinem Gehirn auszuschalten welches die Welt in kleine Portionen zerlegt und überall Namensschilder draufklebt. Wir sind fast nie in der Gegenwart, im Sein, im Hier und Jetzt. Unsere Gedanken sind fast immer in den Erlebnissen der Vergangenheit verhaftet oder schon im nächsten Moment. Die Vergangenheit ist weg. Vergangen. Existiert nicht. Es besteht keine Möglichkeit irgendeinen Einfluss darauf zu nehmen. Die Zukunft wiederum existiert ebenfalls nicht. Es existieren unendlich viele MÖGLICHE Zukünfte in unserem Kopf. Überlegungen, wie sich Dies oder Jenes entwickeln wird, nach denen wir unser Handeln ausrichten. Das was dann passiert deckt sich aber nie zu hundert Prozent mit dem, was wir vorher im Kopf hatten.

Was für eine Verschwendung unserer Existenz!

Das Einzige was existiert ist das Hier und Jetzt. Nur das kannst Du genießen, nur das kannst Du gestalten. Jeder Moment bietet Dir unendlich viele Eindrücke und Möglichkeiten doch wir nutzen ihn nicht, weil die Gedanken schon wieder beim nächsten Moment sind. So sind wir konditioniert und es erfordert viel Mühe diese Konditionierung zu durchbrechen. Aber die meisten Menschen haben in ihrem Leben schon kurze Momente erlebt, in denen sich ihr Ego (die lustige Idee sie seien ein Individuum das von allem Anderen getrennt existiert) im "Sein" aufgelöst hat.

Beispiele hierfür sind vielfältig. Der Klassiker ist Meditation aber viel profaner ist z.B. der Tischler oder der Künstler, der in seinem Werksstück aufgeht und nach der Fertigstellung wie aus einem Traum erwacht. Viele Künstler können Dir gar nicht sagen wie ihre Werke entstehen. Sie sprechen davon, dass die Muse ihre Hand geführt hat und dass sie selbst nur das Werkzeug und der Zuschauer waren. Wenn der Surfer von diesem kurzen Moment erzählt, in dem er die perfekte Welle reitet und der ihm wie eine Ewigkeit erscheint, wenn Du beim Sex "den Verstand verlierst" oder an einem heißen Sommertag das Brennen auf Deiner Haut, das Gras unter Deinen Füßen, die Düfte, die Geräusche eine solche Freude und Euphorie in Dir verursachen... das alles hört auf sobald das Denken wieder einsetzt: Ängste, Pläne, Notwendigkeiten

Das Göttliche ist zu jedem Zeitpunkt erfahrbar, wenn man es schafft loszulassen und sich von allem zu befreien das Dich bindet. Nur für den Moment, nicht für den Rest Deines Lebens. Den Rest Deines Lebens gibt es ja nicht. Es gibt nur einen Moment, dann wieder einen, dann wieder... alles andere sind gedankliche Hilfskonstruktionen und Krücken. Selbst Zeit läuft für jeden Menschen anders. Deshalb brauchen wir Uhren. Lange-Weile / kurz-weilig, das zieht sich ewig oder es war viel zu schnell vorbei... es ist doch alles herrlich logisch, oder? Wozu Glauben?

Was man uns aber ein Leben lang beibringt ist das Festhalten, das Bewahren, das Beschützen, das Anhäufen, das Binden und gebunden sein an Kategorien, Werte, Ideen, Ideologien, Cliquen, Parteien, Vereine, Religionen, Beziehungen, Gegenstände und andere gedankliche Konstrukte die unser Verstand erschaffen hat um das Leben kontrollierbarer zu machen, die uns aber des Moments berauben. Stattdessen wollen wir benennen, bewerten, beurteilen, steuern, einteilen in Gut und Böse, in Erfolg und Mißerfolg, deren Messlatte wiederum auch nur gedankliche Konstrukte sind, die auch von Gesellschaft zu Gesellschaft variieren. Allein daran erkennt man schon dass es nicht "echt" ist. Alles ist letztlich von unseren hyperaktiven Gehirnen konstruiert.

Das einzig echte ist das direkte, unmittelbare Erleben, die Erfahrung bevor der Verstand wieder einsetzt und es in kleine Portionen zerhackt und Namensschilder draufklebt. In diesem Moment brauchst Du es nicht zu glauben. Du kannst es einfach sehen.

"Erst wenn man sich selbst vergisst verschwindet für kurze Zeit der Riss, zwischen dem was zu sein man sich zwingt und dem was man ist."

Christa Wolf

Antwort
von Radyschen, 24

Warum glaubst du jetzt an Gott? Hast du einfach deine Logikzentren ausgeschaltet und gesagt: ,,So, also ich habe keine Lust, dass nach dem Tod alles endet, jetzt glaube ich einfach mal daran, dass es danach noch weiter geht. Jetzt hat sich alles geändert." Oder was?

Antwort
von JTKirk2000, 59

Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?

Ich glaube an Gott und an Engel als Boten Gottes. Das reicht mir eigentlich völlig. Zudem glaube ich an geistige Gaben, wie sie in der Bibel erwähnt werden, an ein ewiges Dasein und an ewige Bündnisse. Ich glaube, dass man sich mit negativen Mächten nicht einlassen sollte, und wie auch in der Bibel steht, zu Gott allein beten sollte. Wenn er einen Engel beauftragt, dann weiß er selbst, welcher dafür am besten ist.

Können sie es nicht?

Manch einem fällt schon das Konzept des Glaubens schwer. So jemand kann nur akzeptieren, was bewiesen ist und was er mit eigenen physischen Sinnen wahrnehmen kann. So jemandem fällt es aber auch schwer zu akzeptieren, dass das Konzept des Glaubens nicht nur religiösen Glauben einschließt, sondern beispielsweise auch das Vertrauen in die eigenen Freunde, Lehrer, Eltern und so weiter, aber ebenso auch Zuversicht, was eigene Fähigkeiten angeht, Annahmen für die Zukunft, selbst das Vertrauen, dass man im kommenden Monat sein Gehalt wieder pünktlich bekommt.

Sind sie zu stur?

Vermutlich nicht absichtlich. Es fällt vielen schwer, über ihre bisherigen Horizonte hinaus zu blicken.

Fehlt es denen an Menschlichkeit?

Was hat das damit zu tun?

deshalb muss man glauben.

Muss man nicht. Wahrer Glaube entwickelt sich freiwillig, aber nicht aufgrund von Zwang.

Ich war selber Atheist, ich habe meine Meinung geändert und ich glaube nun an Gott. Ich glaube an Esoterik, an Glück. 

Dann solltest Du eigentlich umso besser wissen, dass man Glauben nicht erzwingen kann. Allerdings habe ich auch den Verdacht, dass Du Deine vorherige Skepsis durch übersteuerten Glauben vielleicht zu sehr kompensiert hast.

Ich war selber Atheist, ich habe meine Meinung geändert und ich glaube nun an Gott. Ich glaube an Esoterik, an Glück. 

Warum sollte man beispielsweise an Glück oder Unglück, an Zufall oder Schicksal glauben? Das was sich entwickelt ist doch eigentlich nicht mehr und nicht weniger als die Konsequenz aller Entscheidungen aller direkt und indirekt beteiligten Wesen mit Entscheidungsmöglichkeit bei jedem Ereignis. Begriffe wie Glück, Unglück, Zufall und Schicksal sind doch von ihrer Bedeutung her nichts weiter als der Versuch, dieses sonst so komplexe Gebilde für die menschliche Vorstellung zu vereinfachen.

Ich glaube an ein früheres Leben und an das nächste Leben, ich glaube an Karma.

An Wiedergeburt glaube ich auch, ebenso wie an ein ewiges Dasein, indem man sich zwischen den Leben befindet. Karma ist für mich eher irrelevant. Ich glaube viel mehr, dass man sich all seiner guten und schlechten Handlungen auch im ewigen Dasein bewusst ist, aber im ewigen Dasein sein eigenes Gewissen nicht mehr verdrängen kann. Hat man nie gelernt, zu vergeben, so wird man es im ewigen Dasein schwierig haben, Frieden zu finden, allerdings wenn man diesen dann trotzdem findet, wird man umso demütiger und dankbarer, wenn man dann die Gabe der Vergebung kennen lernt.

Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine Perspektive!?

Insbesondere der Perspektive, aber im irdischen Dasein fehlt wohl die notwendige Perspektive um das, was ewig ist, wirklich verstehen zu können.

Ich kann euch die Augen nicht öffnen, niemand kann das. Ihr müsst das selber wollen, ihr müsst wirklich daran glauben. 

Wie ich schon geschrieben habe, muss niemand glauben. Jeder kann glauben, wenn er/sie möchte, aber niemand muss glauben.

Warum gibt es Träume?

Willst Du hier auch noch mit Traumdeutung anfangen? Das hätte nach meinem Verständnis nur dann einen Sinn, wenn man sich nur auf einzelne Symbole konzentriert. Mein Träume sind jedoch auch in der Erinnerung an sie zu komplex, und wirken eher wie eigene Erinnerungen, als dass man diesen dadurch gerecht werden könnte, indem man deren Bedeutung auf die Traumdeutung einiger Symbole reduziert.

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott.

Ich glaube durchaus, dass einige Wissenschaftler an einen Gott glauben, aber die meisten? Das ist dann doch eine gewagte Aussage.

Weil sie wissen, dass es für bestimmte Dinge keine Beweise gibt.

Das allein ist noch keine Begründung für einen Gottesglauben.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! Könnt ihr nicht, oder!?

Dahingehend ist mit Sicherheit ein Gespräch zwischen einem Philosophen und einem Biochemiker sehr interessant.

aber ich weiß, dass Liebe Euphorie verursacht, das ist eines der schönsten Dinge im Leben.

Und eben das müsste der Biochemiker erklären können. Selbst als Laie weiß ich, dass das mit Hormonen zu tun hat.

Auf den Rest gehe ich nicht ein, weil mir das, wie schon Grimwulf78 schreibt, zu missionarisch erscheint.

Antwort
von Susanne88, 37

Wenn man deine Missionierungsversuche hin zu gläubigen Menschen (an was auch immer) beiseite läßt, bleibt als Essenz:
"Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik glauben. Können sie es nicht?"


Nein, sie können nicht.

Denn wenn Menschen einfach willkürlich und geplant glauben könnten, könnte ein Christ von einem Tag auf den willentlich z. B. Muslim werden und dies aus ganzen Herzen glauben, einige tage darauf diesen Glauben wieder ablegen und an Seelenwanderung glauben usw. Ein Glaube geht mit Überzeugungen einher, diese Überzeugungen müssen verändert werden, sich verändern, damit man was anderes glauben kann. Eine Überzeugung kann nur durch eine andere, neue ersetzt werden, wenn diese neue Überzeugung irgendwie besser passt, plausibler für diesen Menshcen ist. Du selber warst ja Atheist - hast du "beschlossen", ab Tag X gläubig zu sein? Wohl eher nicht, sondern bestimmte Umstände haben dich dazu bewogen.

Also: "Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?"

Weil sie es nicht können.

Antwort
von Fantho, 46

Warum glauben manche Menschen nicht an Esoterik?

Jeder Mensch ist individuell, da jeder auf unterschiedliche Weise erzogen und gelehrt wurde, gelernt hat, Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt hat usw. usf...

Manche glauben an die Esoterik, andere an die Religion, wiederum andere weder an das eine noch an das andere, etc. pp...

Jeder Mensch hat seine eigenen Lernaufgaben und Lernprozesse zu bewältigen, die sich von den anderen unterscheiden...

Du solltest lernen zu akzeptieren, dass viele ihre eigenen Wege gehen müssen, um ihr Bewusstsein zu erweitern...

Gruß Fantho

Antwort
von paranomaly, 104

Du verwechselst wohl Esoterik mit Spiritualität. Es ist aber nicht das Gleiche. Esoterik behandelt die Dinge nur recht grob an der Oberfläche, während Spiritualität weit tiefer geht und viele Bereiche umspannt.

Ein Philosoph sagte einmal: "Wer das Unerwartete nicht erwartet, der wird es niemals finden, da es unauffindbar bleiben wird."

Wenn man einem wahrhaften Skeptiker begegnet, dann kann man ihm so viele Beweise liefern wie man will, man wird ihn dennoch nicht überzeugen können.

In der Wissenschaft gilt das Wort "Theorie" als etwas dass trotz geringer Informationen bewiesen ist.

Obwohl immer noch einige Spiritualität als etwas Unsinniges abtun, so sollen diese Menschen doch erklären, warum es heute noch nicht gelungen ist die Quantenphysik und die normale Physik unter einen Hut zu bringen.

Kommentar von Suboptimierer ,

Obwohl immer noch einige Spiritualität als etwas Unsinniges abtun, so sollen diese Menschen doch erklären, warum es heute noch nicht gelungen ist die Quantenphysik und die normale Physik unter einen Hut zu bringen.

Genau! Die Spiritualität bringt beides sauber unter einen Hut.

Kommentar von Grautvornix16 ,

Hi, Paranormaly,- dein "Theorie-Bashing" hätte gut auf die tautologischen Deduktionen (Selbstbeweise) von Glaubensdogmen a la Kirche aus der Zeit des Films "Im Namen der Rose" gepaßt. Seit Descart und der Aufklärung ist diese Kritik nicht mehr ganz soo'n Selbstläufer, um lästigen Rechtfertigungszusammenhängen für aufgestellte Behauptungen zu entkommen.

Zur Deduktion kommt immer auch die Induktion und was vor allem beide dann zusammen zu einem sog. konsistenten Aussagesystem macht ist eine alt bewährte Regel aus dem Mittelalter, genannt Okhams Rasiermesser (nach dem Philosophen William von Okham): "Unter verschiedenen Aussagesystemen ist jenes den anderen vorzuziehen welches mit den wenigsten Zusatzbehauptungen und Spekulationen die nachhaltigste und umfassendste Erklärung für ein beschriebenes Phänomen liefert."

Gleiches gilt folglich für den Unterschied zwischen Beweis und Behauptung (welche noch zu beweisen wäre). - Das alles verschwimmt in deinem Beitrag ein bischen. ;-)

Antwort
von Meatwad, 39

Ich stelle mir oft die Frage, warum manche Menschen nicht an Esoterik
glauben. Können sie es nicht? Sind sie zu stur? Fehlt es denen an
Menschlichkeit? Das sind Fragen, die ich mir oft stelle.

Da stellt sich zunächst einmal die Frage, was denn bei dir fehlt, wenn du dir diese Fragen nicht oder nur so überaus unzulänglich beantworten kannst. Die meisten Menschen glauben nicht an Esoterik, weil sie einerseits erkannt haben, daß es nicht die geringsten Anzeichen dafür gibt, daß an Esoterik irgendetwas dran ist, und weil andererseits der überwiegende Großteil der Esoterik einwandfrei widerlegt bzw als Humbug abgetan werden kann.

Ich finde, dass man nicht alles beweisen kann und nicht wissen kann, deshalb muss man glauben.

Wissen ist immer ein momentaner Zustand. Es kommt ständig neues Wissen dazu. Aussagen wie jene, daß Erkenntnis und Wissen eine klare Grenze haben, sind durch nichts bestätigt. Wer ernst genommen werden will, der muss seine Behauptungen beweisen. Und nein, glauben muss man grundsätzlich schon einmal gar nicht.

Ich denke auch, dass nur denen das Licht erscheint, die glauben.

Dann denk das doch. Ändert nichts an der Tatsache, daß es dafür keinerlei Anzeichen gibt.

Ich war selber Atheist, ich habe meine Meinung geändert und ich glaube nun an Gott.

Du warst also Atheist? Hattest du dafür Gründe? Oder warst du nicht doch eher nur ein Agnostiker bzw jemand, der keine Meinung zum Thema Gott hatte?

Und an welchen Gott glaubst du denn jetzt? An den christlichen, an den muslimischen, an die Götter der alten Agypter? Sie alle haben die gleiche Darseinsberechtigung bzw für alle spricht nichts.

Dieses Leben ist doch nur ein Test, ein Projekt.

Eine vollkommen haltlose Behauptung. Spekulation, nichts weiter.

Ich finde, dass die Menschen, die mit Moral und Glaube leben, auch dafür
belohnt werden und an einen besseren Ort gelangen werden.

Auch dafür finden sich keinerlei Anzeichen. Im Gegenteil. Im Übrigen besitzt jemand, der nur Regeln befolgt, um am Ende belohnt bzw nicht betraft zu werden, überhaupt keine Moral. So funktioniert Moral nicht.

Ich glaube an ein früheres Leben und an das nächste Leben, ich glaube an
Karma. Ist nicht alles eigentlich nur eine Meinung und eine
Perspektive!?

Du glaubst an den gesamten Humbug, den sich Menschen einmal ausgedacht haben. Das Komplettpaket sozusagen, schon klar. Das sind Fantasien und Illusionen.

Manche Menschen verschwenden ihre Zeit, denn, die Menschen, die nach Beweisen suchen, werden keine bekommen.

Falsch. Die Suche nach Beweisen wird stets belohnt. Man darf halt die Antwort nicht vor die Frage stellen und muss auch akzeptieren, was es bedeutet, wenn sich keine Beweise für etwas finden.

Nur die Menschen, die daran glauben und niemandem etwas beweisen wollen, die werden dem Licht begegnen.

Eine weitere vollkommen haltlose Behauptung, für deren Wahrheitsgehalt keinerlei Indizien existieren.

Wenn manche nicht wollen, dass andere Menschen über Gott reden, warum reden sie dann selber darüber, dass es kein Gott geben würde!?

Meiner Meinung lang soll jeder so viel über seinen unsichtbaren, unauffindbaren Freund reden, wie er lustig ist. Meist geht es aber um Regeln dieser Freund angeblich aufgestellt hat und die alle einzuhalten haben. Und da müssten dann schon ein paar Beweie kommen, daß dieser auch existiert.

Manche Dinge kann man einfach nicht beweisen...

Diese Dinge muss man dann auch nicht ernst nehmen.

Was denkt ihr, warum es Gefühle gibt? Warum gibt es Intuition? Warum gibt es Instinkt? Warum gibt es Träume?

All dies ist klar durch die Evolution sprich wissenschaftlich erklärbar.

Sagt mir mal, warum kranke Menschen, die daran glauben, dass sie gesund werden, auch wirklich gesund werden!? Ihr könnt das nicht beantworten, niemand kann es.

Doch, das kann man selbstverständlich ebenfalls längst erklären. Auch hier findet sich nichts Übernatürliches.

Der Glaube allein lässt Wunder erscheinen, aber man muss es auch wirklich wollen.

Wunder gibt es nicht. Alles ist rational erklärbar. DAS muss man jedoch wollen.

Außerdem glauben die meisten Wissenschaftler an einen Gott. Warum tuen sie das? Weil sie wissen, dass es für bestimmte Dinge keine Beweise
gibt...

Dies ist schlicht und ergreifend falsch. Man könnte auch sagen: Frei erfunden! Die meisten Wissenschaftler glauben nicht an Götter.

Erklärt mir mal, warum es Liebe gibt! Könnt ihr nicht, oder!?

Doch. Hat Andrastor ja bereits getan.

Werdet endlich wach! Wer nicht an Wunder glaubt ist kein Realist.

An welche Wunder sollte ich denn glauben? Da war jetzt ja nichts Überzeugendes dabei.

Antwort
von Grimwulf78, 56

"Ich bin ein Gegner der Religion, denn sie bringt uns bei, dass wir uns damit zufrieden geben, die Welt nicht zu verstehen."

Richard Dawkins

Kommentar von Fantho ,

Oh wie schön - ein Zitat von

Dogma-Dawkins

Gruß Fantho

Kommentar von Susanne88 ,

"Dogma-Dawkins" - damit ist dnn alles geklärt?

Grüße an Dogma-Fantho

Kommentar von lonjagrozz ,

Dawkins ist n lutscher und jämmerliche versager

Kommentar von Grobbeldopp ,

Mhm. Also Dawkins ist dogmatisch. Beispiel bitte?

Kommentar von HumanistHeart ,

Mhm. Also Dawkins ist dogmatisch. Beispiel bitte?

Fanta hat kein Beispiel. Er hat keins, weil es keins gibt. (Was Du wie auch ich sicher wissen)
Nö. Er ist nur ein notorischer Lügner. Das ist eigentlich alles.

Kommentar von lonjagrozz ,

Dawkins ist n opfer so wie ihr alle

Kommentar von HumanistHeart ,

Sehr kompetente Einlassungen von Dir,  Lonjagrozz. :)

Kannst Du die Inhalte Deiner Gossensprache auch begründen?

Kommentar von Dhalwim ,

@Fantho

Oh wie schön - ein Zitat von

Dogma-Dawkins

JA stimmt, sehr schönes Zitat von Dawkins. Weil's ja auch stimmt, was er sagt.

LG Dhalwim

Kommentar von HumanistHeart ,

Wenn Du einen Fanta-Kalenderspruch-Generator mal sehen willst, hier entlang....

http://wisdomofchopra.com

Deepak Chopra ist genau der gleiche evolutionäre Unfall wie Fanta. Aufgeblasene esoterische Worthülsen ohne was dahinter.

Und wen es interessiert wie man solche Leute fachgerecht auseinandernimmt, bitte:

https://www.youtube.com/watch?v=hU6TkfCGlX8

Extrem sehenswert.

Kommentar von Dhalwim ,

@HumanistHeart

Wenn Du einen Fanta-Kalenderspruch-Generator mal sehen willst, hier entlang....

Das lass Ich mal so stehen, glaube zwar nicht, dass Fantho das alles aus irgendeinem Kalender "klaut", aber egal.

Deepak Chopra ist genau der gleiche evolutionäre Unfall wie Fanta. Aufgeblasene esoterische Worthülsen ohne was dahinter.

HumanistHeart, du beschimpfst hier Fantho zwar aufs übelste, Ich stimme dir zwar zu, dass das was er sagt manchmal nicht verständlich ist, aber CAVE: nimm dich in Acht vor dem Support.

Und wen es interessiert wie man solche Leute fachgerecht auseinandernimmt, bitte:

Mach Ich, werd's mir mal ansehen.

Bis dahin,

LG Dhalwim

Kommentar von HumanistHeart ,

Mich interessiert mein Rückgrat. Und das verbiege ich mir weder für den Support, noch für diese Flasche.

Und dass Fanta von dort klauen würde hab ich nicht gesagt. Ich sagte dass das dort im Link der selbe inhaltsleere Blödsinn ist, wie er ihn immer in seine Tastatur zu erbrechen pflegt.

Antwort
von JustNature, 19

Du bewegst Dich nur in Schwammigkeiten, Unverbindlichkeiten, Gefühlen.

Du hast überhaupt nichts Festes, was jemand überprüfen kann. Es gibt keinen Gott, er sich irgendwie äußert. Es gibt keine ernstzunehmenden Wissenschaftler, die heute noch gottgläubig sind. Dieses immer wieder zitierte Märchen stammt aus Zeiten wie 1920.

Eine esoterische Traumwelt, in die Du dich einspinnst wie eine Raupe in einen Kokon, mag Deine Gefühlswelt streicheln. Aber erwarte nicht, daß Leute, die das Lebensprinzip haben "ich lasse mich nicht verar...", Dir folgen.

Antwort
von Grautvornix16, 36

Hi,- deine Frage drückt das Problem bereits mit dem Wort "Glauben" aus.

Und um das Problem perfekt zu machen hier die Bedeutung des Wortes "Esotherik":

Esoterik - von altgriechisch ἐσωτερικός
esōterikós ‚innerlich', ‚dem inneren Bereich zugehörig' - ist in der
ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur
für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist, im
Gegensatz zu Exoterik als allgemein zugänglichem Wissen.

Dein Dilemma besteht darin, dass du eine allgemeine Verständigungsmöglichkeit für oder über Etwas forderst, welches per Definitionem genau dieses für sich ausschließt.

Die Antwort auf dieses Dilemma ist: "Leben und leben lassen" - die kritischen Rationalisten die Esotheriker und umgekehrt. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass Toleranz ein Produkt der Vernunft ist während esotherisches Denken immer Begleiterscheinung "erleuchteter Diktatoren" war die Vernunft als einen natürlichen Feind ihrer "reinen Lehre" betrachtet haben weil sie die rationale Durchsetzung irrationaler Ziele mit Rationalität als Prinzip verwechselt haben. -

Was du zuhause machst soll keinen stören - wenn es da bleibt. -- Alles klar? ;-)

Antwort
von Alinahelmi, 57

Hallo Du!

Ich bin ganz neu hier und habe mich extra angemeldet um mit Dir in Kontakt zu treten. 

Ich finde Deine Art und Weise  zu schreiben hoch intelligent,und bin sehr fasziniert von Deinen Ansichten.  Ich persönlich glaube sehr an Esoterik, denn ich bin mir sicher das es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als bewiesen werden kann. Ich bin ganz Deiner Meinung das man nur glauben muss ,denn ein starker Glaube versetzt bekanntlich Berge. Ich beschäftige mich schon seid langem mit diesem Thema und viele meiner Freunde haben mich schon als Spinnerin abgetan. Aber das ist mir egal,denn für mich ist es offensichtlich das es durchaus noch eine andere Realität gibt als nur das was wir sehen. Bleibe bei Deiner Einstellung, und frage Dich nicht warum andere es nicht glauben oder sehen wollen,denn nur das was Du glaubst und fühlst und denkst ist entscheidend. Verschwende nicht Deine Energie damit Es den nicht gläubigen Verständlich zu machen,denn Sie lassen sich meist nicht überzeugen. Bleib wie Du bist 

Viele Grüße Alina 

Kommentar von Alinahelmi ,

Ich danke Dir von Herzen für das nette Kompliment 😊

Antwort
von Bolonese, 8

Warum die es nicht glauben weiss ich nicht, ich kann es auch nicht. Als Christ weiss ich das sowas Sünde ist, es ist nicht erlaubt. Sterndeuterei, Kartenlegen, Zauberei....Alles nicht gut. Lass die Finger davon, den da steckt keine Wahrheit dahinter, es ist alles interpretationssache, man kann in allem etwas deuten was aber gar nicht der Wahrheit/Zukunft entspricht.


Antwort
von Wedlich, 118

Warum es Träume gibt, ist geklärt. Liebe ist ein soziales Hilfsmittel. Es hilft dem Menschen da sie ihn zwingt, in Gruppen zu leben...
Das man tote liebt, bringt einem zwar nichts aber naja.

Man könnte wohl fast alles was du erwähnt hast so oder so ähnlich wiederlegen aber das ist mir ehrlich gesagt egal. Du sagst, man könne manche Dinge nicht Beweisen. Ist dir aufgefallen das du mit diesem Text versuchst die Existenz von Gott etc. zu beweisen? Du sagst es ja selbst, es ist nicht möglich. Nicht, weil er nicht existiert. Ich glaube zwar nicht an Gott, dafür an anderes. Du darfst an Gott glauben. Oder an Esotherik. Oder an Karma(tu ich auf). Aber zwing das niemandem auf. Das hat die Kirche lange auch gemacht. Sie hat ungläubige und Ketzer verbrannt. Dein Text ist dasselbe, nur mit Worten. Du verurteilst viele als blind. Auch blinde Menschen können gute Menschen sein. Und wenn du an Karma glaubst, was du tust, dann hast du dir mit diesem Text irgendein Unglück eingebracht. Ich hoffe es zwar nicht, denn du scheinst denken zu können. Nur hast du nicht weit genug gedacht.

Lass jeden Glauben was er will. Ich hab mal den Satz gehöhrt: "Religion ist wie ein Penis, einen zu haben, ist schön, einen starken, ist schöner, doch wenn man damit in ein Einkaufzentrum geht und ihn umherwirbelt, wird man bestrafft."
Sehr banal, dieser Satz. Aber er ist weise und wahr.

Ich hoffe ich konnte dir die Augen öffnen.

Kommentar von Wedlich ,

Ich muss mich noch ergänzen. Ich finde Esotherik eine gute sache, egal ob es jetz funktioniert oder nicht. Man sollte sich so oder so nicht zu sehr darauf fixieren. Ich lese fast täglich das Horoskop meines Sternzeichens. Das gibt mir oftmals eine neue sicht auf Probleme. Für mich ist es eine art Tagesmoral. Natürlich kann man sagen, das ein jedes Horoskop immer auf alle Sternzeichen etwa gleich zutrifft. Ehrlich gesagt ist es mir egal. Es kann einem die Dinge erleuchten, solange man sich nicht blenden lässt. Meine Nachbarin hat seit Jahren ein schweres Rückenleiden. Sie war damit noch nie bei einem Arzt. Sie geht damit immer zu irgendeinem esoterikbesessenen Schamanen. Das ist geblendet und dumm. Ich finde man darf ein offenes Ohr für solche Dinge haben, sollte dem allerdings nicht blind folgen.

Kommentar von Trashtom ,

Bitte verwechsle nicht Esoterik als Lebensmittelpunkt mit "schmunzeln (und wieder vergessen)" beim Horoskop lesen wenn man die Zeitung durchblättert.

Kommentar von Wedlich ,

Tue ich nicht. Absolut nicht. Das war nur ein Beispiel das jeder verstehen sollte. Genau gleich verhält es sich meiner Meinung nach beim Tarot. Was die Karten sagen, kann helfen, doch man sollte ihnen nicht blind hinterherlaufen.

Kommentar von Azrael25 ,

Ja, aber das ist wieder so ein Beispiel. Ich bin z.B. extrem (!) antiesoterisch eingestellt und habe trotzdem schon Karten gelegt, um auf andere Gedanken zu kommen/ wenn ich eine Idee brauche. Man kann viele esoterisch anmutende Dinge tun, solange man nicht glaubt dass echte Zauberei im Spiel ist ist es nicht echte Esoterik.

Kommentar von Wedlich ,

Mankann daran Glauben und trotzdem nicht bessessen davon handeln. Zum einen kannst du an Gott glauben, man kann aber auch die ganze Bibel wörtlich nehmen etc. Beides ist Christentum. Genauso verhält es sich meiner Meinung nach mit Esotherik. Ausserdem kann man die Bibel wörtlich nehmen, oder die Moral dahinter verstehen, ohne den Text für wahr zu halten. Ob das jetzt Esoterik ist, ist mir egal. Auf jeden fall ist es weise und ohne esoterische Mittel nicht zu erreichen. Ich finde es ist egal woran man glaubt. Wie man handelt, ist entscheidend.

Kommentar von lonjagrozz ,

Was ein Opfer du bist glaubst auch Darwin War im recht der War ein miserabler Versager so wie du es zu seien scheinst und ist teils wiederlegt

Antwort
von Malavatica, 102

Du wirst hier niemanden bekehren. 

So etwas nervt ziemlich. 

Jeder glaubt, was er will, oder auch nicht. 

Antwort
von Suboptimierer, 84

Du kannst glauben soviel du willst. Gibt es etwas, an das du nicht glaubst? Du mischst ja wirklich alles zusammen und die zusammengerührte Suppe hältst du für wahr.

Wenn jemand ein Buch schreibt und darin steht, dass es einen Gott gibt, wieso sollte ich das dann automatisch für wahr erachten? Wäre ich gemein, könnte ich dir auch einfach eine Geschichte ausdenken.

Das ist der moralische Zwiespalt eines Atheisten. Auf der einen Seite will er den Gläubigen glauben lassen, was er will, auf der anderen Seite will er nicht, dass andere (wohl möglich Menschen, die man liebt), ihr Leben für ein Hirngespinst vergeuden.

Diese Gefahr besteht wechselseitig. Aus Gründen der Fairness darf er sich nicht einmischen. Er will nicht missioniert werden, also sollte er Gläubige nicht vom Glauben abbringen (solange ihr Glaube keine Auswirkungen auf den Atheisten hat).

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