Frage von Nycron, 89

Warum glauben manche Menschen an Gott Ich bin seit meinem 12tes lebensjahr Atheist und würde gerne wissen warum manche Menschen an Gott glauben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von yololololer123, 89

Frag ich mich auch..

Antwort
von Isildur, 28

Hallo,

im Buch "der Gotteswahn" ga es dazu mal einne recht interessanten Erklärungsversuch. Vereinfacht ausgedrückt: Es war für Menschen (vor allem Kinder) von Vorteil "blind" zu glauben, was ihnen erzählt wurde (Wäre schön doof, wenn jedes Kind erstmal die giftige Beere ausprobiert hätte, oder das Raubtier streicheln wollte) und das dieses "Vertrauen" was einem jemand Wichtiges erklärt, dazu beigetragen hat, dass "der Glauben" so manifestiert ist. (Ist in dem Buch natürlich weitaus detailierter und besser erklärt, finde es aber gerade nicht).

Zum anderen ist Religion "einfach". Sie gibt dir eine Antwort auf Fragen die eben noch nich geklärt sind, die man vielleicht auch in diesem Leben nicht mehr wird klären können. Früher waren es ganz simple Dinger (Donner, Blitz, etc.), heute Komplexere (Urknalltheorie, etc), die vielleicht unseren Nachfahren in 1000 Jahren auch einfach erscheinen mögen, da sich unser Wissen stetig erweitert. Die Religion wird es trotzdem nicht auslöschen. Sie kann Trost spenden, liefert wunderbare Ausreden für Krieg und Gewalt, hält ganze Herschersystem zusammen usw. usf. Glauben ist auch keine Sache des "Wollens", ich kann nicht "beschließen" an Gott/Götter zu glauben. Klappt nicht, entweder ich us freiwillig oder eben nicht.

Ich habe mit 8 Jahren meine Elern mal Recht verblüfft gefragt, ob der Papst denn wirklich denken würde das es einen Gott gibt, bis zu dem Zeitpunkt war ich felsenfest davon überzeugt, das Gott eine Art Weihnachtsmann für Erwachsene ist, alle tuns o als ob es ihn gitb, aber "in Echt" glaubt keienr dran. Konnte es dann tatsächlich nicht verstehen, dass der Papst (Preister, Pfaffe, what ever) das wirklich denkt (bis heute übrigens nicht). Ich persönlich stelle es mir sehr schön vor, wenn man tief davon überzeugt ist, das es Gott gibt. Man müsste keine Freunde mehr beweinen und keine Angehörigen mehr betrauern. Kriege wären gar nicht mehr so schlimm und der Tod würde seinen Schrecken verlieren. Denn es wäre ja nicht "das Ende" sondern nur der Schritt in ein neues Leben. Da ich aber eben nicht denke dass wir weiter leben sondern einfach verrotten, bin ich tief getroffen wenn jemand stirbt und habe meine Freunde lange beweint und betrauert, denn für mich sind si für immer verschwunden, für meine gute Freundin leben sie noch irgendwo weiter

Antwort
von JensPeter, 69

Hallo Nycron,

von den vielen Gründen für meinen Glauben an den Gott der Bibel möchte ich Dir hier nur einen benennen:

Durch intensives Untersuchen biblischer Aussagen fand ich heraus, das mehr als 100 biblische Voraussagen (Prophezeiungen) ausnahmslos ganz genau in Erfüllung gegangen sind. Abgesichert habe ich die Untersuchungen auch durch andere Quellen als die Bibel. 

Wenn der Gott der Bibel sich etwas vornimmt, es dann ankündigt und es später, ggf. nach Jahrhunderten ausführt, dann  handelt es sich hierbei um "erfüllte Prophetie".

Ein paar kleine Beispiele hierfür:

Griechenland war einst ein weltgeschichtlich unbedeutendes Land. Im Bibelbuch Daniel wurde rund zweihundert Jahre im Voraus festgehalten, das Griechenland nach Medo-Persien zu einer Weltmacht aufsteigen würde, und zwar durch einen sehr mächtigen Herrscher, das dieser aber früh sterben würde - also seine Macht gebrochen würde, und das danach das Reich in vier Teile zerfallen würde - was nach Alexander dem Großen auch geschah. 

Das danach Rom als Weltmacht aufstehen würde ist ebenfalls vorausgesagt. 

An anderer Stelle in der Bibel wurde über Jesus vorausgesagt das er in Bethlehem zur Welt kommen würde. Das geschah ja nur wegen der von Rom bestimmten Volkszählung. 

Nun ist es aber so, das der Geburtsort Jesu über siebenhundert Jahre zuvor vorausgesagt wurde.

Naja, man spricht von über 3000 Prophezeiungen die in der Bibel enthalten sein sollen. Nachgeforscht habe ich davon sehr viele - und alle sind fehlerfrei eingetroffen.

Und zuletzt bitte ich Dich darüber nachzudenken - was Jesus Christus, also Gottes Sohn, anbelangt:

Gäbe es "Gott" nicht, dann gäbe es "Gottes Sohn" auch nicht. Was hätte das zur Folge? Wir würden die Jahre unseres Kalenders nach einer Märchenfigur oder was zählen? Immerhin haben rund fünfhundert Zeitzeugen seinerzeit die Auferstehung Jesu gesehen. Denke einmal darüber nach und beachte bitte dabei das der heutige Zeitgeist ALLES in Frage stellt - ob das die Mondlandung, die KZ's im III Reich oder anderes betrifft. 

Manche sagen sie glauben nur an sich selber - und merken nicht das sie sich dabei selber belügen.

Vor über dreitausend Jahren wurde in der Bibel festgehalten, das die Erde "an nichts" aufgehängt ist, das es einen Kreislauf des Wassers gibt (Wasser aus den Bergen fliest ins Meer und kehrt wieder in die Berge zurück wg. Verdunstung, Regen wie man heute weis) oder das der Mensch im Mutterleib zunächst ein - wörtlich - "zusammengewickeltes mein" ist (Bezug zur DNS-Spirale wo das menschliche Erbgut weitergegeben wird) oder das erdgeschichtlich die nacktsamigen Pflanzen vor den bedecktsamigen erschienen. 

Auf Bibelzitate habe ich hier verzichtet. Falls Dein Interesse für biblische Prophetie geweckt sein sollte, dann kannst Du meine e-Mail-Adresse im Profil finden. Dann könnte ich Dir dazu Infos oder Links zusenden.

Was die Bibel anbelangt, google doch einmal

jw Gibt es Gott Fragen zur Bibel

oder 

Das Leben - Wie ist es entstanden? jw

Beste Grüße und alles Gute

JensPeter 

Kommentar von Cassie5 ,

Sehr wichtige Punkte, die du da angesprochen hast. Ich empfehle ALLEN dieses kostenlose EBook. Es zeigt Beweise von Wissenschaftlern und Logik, warum die Bibel nur WAHR sein KANN. Und dann gibt es logischerweise auch Gohttp://www.betanien.de/Material/Wahrheit.pdfit.pdf

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber JensPeter,

hervorragend argumentiert  -  auch ohne Bibelzitate,  auf die Du,  wie Du anmerkst, bewusst verzichtet hast.

Genau aber das veranlasst mich zu einer kleinen Ergänzung zu Deinem Stichwort "Bethlehem".  Dieser Geburtsort Jesu ist ein gutes Beispiel für die Genauigkeit und die Präzision biblischer Prophezeiungen - und darauf möchte ich gern aufmerksam machen.

Micha, ein Prophet Gottes, der etwa 700 Jahre vor Jesus lebte, sagte unter göttlicher Inspiration voraus, das Jesus in „Bethlehem-Ephratha“ zur Welt kommen  werde (Micha 5:2). 

Als Jesus geboren wurde, gab es in Israel zwei Städte mit Namen Bethlehem. Die eine lag mehr im Norden des Landes in der Nähe von Nazareth, die andere unweit von Jerusalem in Juda. Das Bethlehem in der Nähe von Jerusalem hieß in früheren Zeiten Ephratha - und wie in der Prophezeiung vorausgesagt, wurde Jesus genau dort geboren (Matthäus 2:1). 



Kommentar von Trashtom ,

Das nennt man auch freie Interpretation, denn beispielsweise aus einem "zusammengewickelten Mein" die menschliche DNA abzuleiten ist wirklich sehr weit hergeholt.

Mit dieser rückwirkenden Herangehensweise und der voreingenommenen Überzeugung jede Zeile muss mehr bedeuten, als da wirklich steht, würde ich auch in vielen anderen Büchern "Prophezeiungen" finden, die eingetroffen sind.

Antwort
von Philipp59, 19

Hallo Nycron,

für mich ist Gott nicht einfach nur deswegen existent, weil es so in der Bibel steht oder ich an ihn glauben möchte.

Das, was für jedermann sichtbar und erkennbar ist, sind die Werke seiner Schöpfung. Hinter ihrem Aufbau, ihren Strukturen und in ihren Gesetzmäßigkeiten steckt nach meinem Empfinden Planung und Intelligenz.

Allein die hochkomplexe Welt lebender Organismen zeigt mir mehr als deutlich, dass eine intelligente Macht sie ins Dasein gebracht haben muss. Jedes Lebewesen hat einen eigenen genetischen Bauplan, der aus unzähligen Einzelinformationen entsteht. Solche Programme entstehen nicht einfach von selbst; damit sie entstehen können, muss jemand da sein, der sie sich ausdenkt und sie schreibt.

Oder denke einmal an die verschiedenen molekularen Maschinen auf der Zellebene, die komplizierte Aufgaben selbsttätig ausführen und das oftmals in Bruchteilen von Sekunden. Wie vernünftig ist es wohl,anzunehmen, dass diese Minimaschinen im Nanobreich samt kompletten "Fertigungsanlagen" von selbst entstehen konnten? Jedes einzelne Lebewesen trägt also in gewisser Weise den Beweis eines Schöpfers ins sich selbst. Die Frage ist einfach, wie ich als einzelner diese "Beweise" sehe und bewerte.

Wenn Wissenschaftler behaupten, dass solch komplexe Strukturen von selbst ins Dasein kommen konnten, dann haben sie dafür keinerlei Beweise in der Hand. Das, was deutlich erkennbar ist, sind die Veränderungen bereits bestehender Lebewesen, deren Evolution eben. Was jedoch nicht nachprüfbar ist, wie ganz neue Baupläne entstehen können. Trotzdem gehen die meisten Wissenschaftler davon aus, dass diese ohne Einwirken einer intelligenten Kraft zustande kommen konnten, da ihre Grundannahme darauf beruht, dass es keinen Gott gibt. Seine Existenz wird also von vornherein ausgeschlossen. Das ist aus meiner Sicht jedoch eher ein weltanschauliches als ein wissenschaftliches Problem. Der Glaube an Gott kann also aus wissenschaftlicher Sicht nicht ausgeschlossen werden.

Daher gibt es auch eine ganze Reihe von anerkannten Wissenschaftlern, die ihre Überzeugung an Gott zu glauben, mit den wissenschaftlichen Fakten in Einklang bringen können. Da ist z.B. der Physiker Wenlong He, tätig an der Universität Strathclyde (Schottland). Über seine wissenschaftlichen Forschungen sagte er in einem Interview:

"Ich untersuche, wie man geladene Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigen  kann. Das hilft, den Aufbau von Atomen besser zu verstehen. Ich arbeite auch daran, sehr hohe Strahlungsleistungen auf einer Frequenz zwischen Mikro- und Infrarotwellen zu erzeugen. Natürlich dienen diese Forschungen der Wirtschaft, doch es geht auch darum, zu verstehen, wie das Universum seinen Anfang nahm." (1)

Was diesen Wissenschaftler u.a. davon überzeugt hat, dass es einen Gott gibt, beschreibt er so:

"Als Physiker will man die Natur ergründen. Also wollte ich ein paar Fakten genauer untersuchen. Zum einen wusste ich, dass die Ordnung in einem geschlossenen System ohne äußeren Einfluss weder entsteht noch aufrechterhalten werden kann. Das ergibt sich aus dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik. Weil das Universum und das Leben auf der Erde in besonderer Weise geordnet sind, musste es also einen äußeren Einfluss geben, der das bewirkte — einen Schöpfer. Zum anderen sind Universum und Erde offensichtlich genau so konzipiert, dass Leben möglich ist." (2)

Ob jemand an Gott glaubt oder nicht, hat also weder etwas mit Bildung oder wissenschaftlichem Denken zu tun. Auch wenn viele Wissenschaftler den Glauben an einen Schöpfer ablehnen, heißt das nicht, dass es aus wissenschaftlicher Sicht keine Argumente für einen Gott gäbe. Das Problem ist, dass eine ganze Reihe von Wissenschaftlern aus ihrem Atheismus einen wissenschaftlichen Dogmatismus machen. Das hat schon viele Menschen dahingehend beeinflusst, dass sie glauben, als modern und aufgeklärt denkende Menschen sei es nicht mehr zeitgemäß, an Gott zu glauben. (Quellen: (1) +(2), Erwachet, Ausgabe Juli 2014)

LG Philipp

Antwort
von fazula11, 7

Gott als Erklärung für Ihre Existenz,auch wenn die durch Gott natürlich nicht erklärt wird. Trost für Menschen ,die Einen anderen verloren haben und nach dem Sinn des Ganzen suchen.Als Hilfe für die Ängstlichen,als Stütze für die Einsamen. Es ist nicht ganz und gar lächerlich,sich einen Freund herbei zufantasieren der einem hilft.   Aber ein eingebildeter Freund kann besser sein als gar nichts. 

Antwort
von nowka20, 21

---Mit dem Paradiesrausschmiss ist dann eingetreten, mit Bezug auf die moralische Gesamtauffassung des Menschen, daß er sich als sündig fühlte, während er unfähig gewesen wäre, in die Sünde zu verfallen, wenn er im Paradies geblieben wäre, in dem Stande des instinktiven Geführtwerdens durch göttlich-geistige Mächte. 

---Während er da unfähig zu sündigen war, also sündlos geblieben wäre wie ein bloßes Naturgeschöpf, ist er fähig geworden zu sündigen durch dieses Selbständigwerden gegenüber den göttlich-geistigen Mächten. 

---Und es trat dann in der Menschheit dieses Sündenbewußtsein auf: Ich als Mensch bin nur dann nicht sündig, wenn ich meinen Weg wiederum zurückfinde zu den göttlich-geistigen Mächten. Was ich durch mich selber beschließe, das ist als solches sündhaft, und ich kann nur die Sündlosigkeit erringen dadurch, daß ich den Weg zu den göttlich-geistigen Mächten wiederum zurückfinde.

---Und dazu benötige ich unbedingt die Religion, damit mich diese auf meinem Weg stützen kann.

Antwort
von ProfFrink, 29

Hallo Nycron,

bei mir war es so, dass Gott mich angesprochen hat und mich gefragt hat, ob ich nicht mein Leben nach seinem Willen ausrichten will. - Das ist konkret so abgelaufen, dass ich aus dem Nichts heraus mir immer mehr Gedanken darüber gemacht habe, um was es in diesem einmaligen Leben mit seiner einmaligen Chance alles richtig oder alles falsch zu machen eigentlich geht. Ich habe mir Biographien von Menschen angesehen, die sich zeitlebens nur um sich selbst gedreht haben und ich habe mir Menschen angeschaut, die sich für andere aufgeopfert haben. Welche Seite hat eigentlich Recht. Bevor ich das alles zuende analysiert hatte, bin ich im Gymnasium einem Religionslehrer begegnet, der im Reli Unterricht das pure Evangelium gelehrt hat. Man spürte, dass er das was er sagt auch lebt. Und er hatte eine Ausstrahlung, die geradezu zum Glauben aufgefordert hat. In der Johannesoffenbarung heisst es, dass Jesus Augen wie Feuerflammen hat und dass seine Zunge wie ein zweischneidiges Schwert ist. Diese Eigenschaften färben oftmals auf Christen ab. Sein Blick war so klar ohne Falsch und was er sagte, stellte die ganze Klasse schlicht und einfach vor die Herausforderung: Wollt ihr mit oder ohne Gott leben.

Ich war feige. Und habe mich leider nicht sofort entschieden. Erst ein Jahr später. Aber mein Leben und das meiner Familie ist reich, ja sogar sehr reich gesegnet, wenn auch nicht immer alles so glatt läuft, wie man sich das wünscht. - Ich könnte noch viel erzählen z.B. von biblischen Verheissungen, die sich erfüllt haben. Von Freude, von Kampf, von Überwinden, von Ehe, von Kindern von der Berufswelt.

Du sagts, dass Du Atheist bist. Macht nichts. Gerade Atheisten, wenn sie denn mal zur richtigen Seite wechseln, sind in den christlichen Gemeinden herzlich willkommen. Das sind meisten die, die so schön unangenehme Fragen stellen und die verschlafene Christenheit mal so richtig wachrüttelt. Atheisten sind nach meiner Einschätzung wenigstens konsequent im Neinsagen und lavieren sich nicht so in der Mitte durch. Jesus sagt ja, dass er die Lauwarmen ausspeien wird. Solltest Du den Mumm haben Gott ernsthaft zu suchen, dann wird er sich auch finden lassen und dann mach´ Dich auf so manche Überraschung gefasst, von der Du nicht die leiseste Ahnung hast, was er alles für Dich tun kann.

Antwort
von iam10, 59

Kann jemand beweisen, dass es keinen Gott gibt ? Ich denke nicht. Was ist falsch daran, viele Menschen denken das dadurch der Mensch automatisch nicht intelligent wäre was nicht stimmt. Allein schon das Universum an sich, wie bitte soll es zustande gekommen sein? Von selbst sicher nicht. Wie entstand die Erde, alles hat eine Ursache. Wie soll aus dem NICHTS ETWAS entstanden sein. All diese Dinge. Auch wie perfekt unser Körper läuft die umwelt usw. Warum spricht der Qur'an. ein 1400 Jahre altes Buch über die Expansion des Universums? Die 7 Atmosphären, über das Embryo (Verlauf) usw. Was ist falsch daran zu glauben. Es ist wahr. Doch wer an was glauben möchte ist denen selber überlassen.

Kommentar von GuidoFawk ,

gut gesagt ..

Antwort
von godmysaviour, 19

Weil er immer wieder beweist dass es ihn gibt.
Woher kommen sonst komplexe Wesen wie Menschen und Tiere
Und wie kann es passieren, dass Menschen geheilt werden von Krebs oder gebrochenen Füßen, wenn für sie gebetet wird?

Antwort
von chrisbyrd, 21

Ich glaube an Gott und bin davon überzeugt, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw..

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Gott ist geduldig und freundlich zu uns, aber er ist auch gerecht und heilig. Er hat uns als Geschöpfe geschaffen, die sich frei entscheiden können. Wir sind weder Roboter noch Marionetten noch Tiere, die ihren Instinkten folgen müssen. Mit der Freiheit haben wir auch die Verantwortung. Gott liebt uns (obwohl es keiner von uns verdient hat), aber er zwingt sich uns nicht auf. Wir können unser Leben selbst bestimmen, für Gegenwart und Zukunft. Gott möchte uns ein sinnvolles Leben und eine herrliche Zukunft schenken, - aber wir müssen sein Geschenk auch ergreifen.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Antwort
von Steffile, 62

Weil sie es so gewohnt sind oderweil sie keine bessere Erklaerung fuer die Welt haben. Ist weder besser noch schlechter, als an Wissenschaft zu glauben, meiner meinung nach.

Antwort
von MonaLisa98, 74

Zum einen glaube ich an Gott, weil ich damit aufgewachsen bin. Er ist ein Bestandteil meines Lebens. Ich bin konfirmiert, bete und gehe eher weniger regelmäßig in die Kirche. Zum anderen gibt mir der Glaube Zuversicht und Hoffnung. Es gibt immer jemanden zu dem ich kommen kann wenn ich Sorgen habe, der mir zuhört, mich nie zurückweißt und ein Auge auf mich hat. Ich weiß, dass ich nicht allein bin. Und die Erfahrung hat gezeigt, dass Sachen besser laufen, wenn ich Angst habe und dafür bete (und ich glaube nicht, dass das Zufall ist oder perfekte Vorbereitung). Ich fühle mich einfach besser. Das ist ganz schwer zu erklären. Ich selbst habe keinen wirklichen Beweis für seine Existenz, aber es ist einfach ein gutes Gefühl. Und vielleicht hat es auch etwas mit dem Leben nach dem Tod zu tun, dass die Religion mir verspricht und wodurch ich mich etwas weniger vor dem Tod fürchten muss. 

Sry, besser kann ich meinen Glauben auch nicht rechtfertigen ... Ich hoffe es hat dir geholfen. 

Antwort
von Fantho, 54

Informiere Dich mal in Wikipedia genauer über die Anzahl der an Gott/Götter glaubenden Menschen auf der Welt, damit Du von der unbestimmten Mengenangabe 'Manche' Abstand nimmst, denn es verhält sich doch eher so, dass, in der Relation betrachtet, die Anzahl der Atheisten mit 'manche' zu beziffern wäre, als andersherum....

Der Gründe für einen Gottglauben gibt es viele, und viele sind auch von unterschiedlicher Art...

Gruß Fantho

Antwort
von 1988Ritter, 28

Es glauben nicht "manche" sondern "viele" Menschen an Gott.

Jetzt kann man natürlich nicht pauschal für alle Menschen antwroten, da jeder sicherlich auch eigene Beweggründe hat. Ich antworte deshalb nur aus meinem Gesichtspunkt:

Ich glaube an Gott, weil ich es nicht aktzeptieren will, dass nach dem Tod alles vorbei ist. Ich habe also eine Perspektive über den Tod hinaus. Diese Perspektive ist für mich ein Hauptgrund, warum ich dieses Leben nicht als sinnlos ansehe.

Kommentar von ProfFrink ,

Hallo 1988Ritter,

das sehe ich auch so. Nach meiner Einschätzung glauben fast alle an Gott. Nur sie misstrauen ihm. Die meisten machen einen großen Bogen um Gott, weil sei glauben, er nimmt uns die Lebensfreude. - Das scheint so eine Art Chef-Trauma zu sein. Übergeordnete Instanzen wollen immer irgendwas von uns und geben kaum was zurück. Der Chef will meine Arbeitskraft, der Staat meine Steuern, die Polizei schränkt mich als Autofahrer ein, Eltern schränken uns ein, einfach alles was über uns ist.

An alle die mitlesen: Bei Gott ist das ANDERS!!!!

Antwort
von Metalcrusader, 67

Jeder braucht etwas woran er glaubt. was das genau ist ist doch egal. Ich bin auch Atheist aber ich finde es völlig in Ordnung wenn Menschen an gott glauben solange ihnen das Kraft gibt (und ihren Gott nicht instrumentalisieren).

Antwort
von comhb3mpqy, 61

Ich glaube z. B. aufgrund von persönlichen Erlebnissen und da Menschen auf YouTube von ihrer Begegnung mit Jesus berichten. Außerdem stehen in der Bibel erfüllte Prophezeiungen.
Weitere Gründe findest du, wenn du meine bereits beantworteten Fragen ansiehst.

Kommentar von yololololer123 ,

wer sagt dass die Bibel die Wahrheit sagt und nicht nur erfunden Ist??

Kommentar von JensPeter ,

Davon musst Du Dich schon selber überzeugen durch Prüfung. Einfach nur das nachzureden was andere sagen bringt keine Sicherheit, yoloolololo

Antwort
von hummel3, 31

Neben solchen, welchen vielleicht nur blind einer Religion hinterher laufen, sind solche Menschen wohl, anders als du, mit der Fähigkeit ausgestattet an einen Gott glauben glauben zu können.

Viele von ihnen haben sich auch eingehend mit dem Sinn des Lebens, dem Woher und Wohin und in diesem Zusammenhang mit den verschiedenen Verheißungen der Religionen befasst. Schon mancher ehemalige Atheist ist dabei auch "umgekippt". Probier's einfach aus, wenn du dich nicht  fürchtest.

Antwort
von RosannaLena, 56

Und diese Menschen fragen sich, warum es Menschen gibt, die nicht an Gott glauben. Die einen glauben, die anderen nicht. Die einen lassen sich Haare wachsen, die anderen nicht. So ist das Leben und so sind die Menschen.

Antwort
von Sturmwolke, 9

Hier habe ich ein paar Gründe aufgelistet, warum ich an Gott glaube:

https://www.gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-gott-meint-ihr-es-gibt-ihn?foundIn...

Antwort
von GuidoFawk, 41

Informiere dich mal über Agnostiker !

Ich bin vom Atheismus zum Agnostiker geworden.

Du kannst einfach nicht 100% sicher sein !

Die Wahrscheinlichkeit besteht dass es Götter gibt (vielleicht Aliens)??

Antwort
von viktorel, 14

Weil es Gott tatsächlich gibt (Jes.45,22) ?

Antwort
von jojo1401, 51

Frag doch die Menschen, die du meinst.

Antwort
von stoffband, 25

Komm bei mir vorbei dann beweise ich dir das es ihn gibt!

Antwort
von benee77, 54

Die Frage ist so dumm und unnötig, ich glaube an Gott und das ist auch gut so spätestens nach dem Tot wirst du es bereuen ein atheist gewesen zu sein wie auch immer nicht mein problem und es gibt in unserem zeitalter eine suchmaschine namens google die dir wirklich weiterhilft.

Kommentar von SibTiger ,

 ich glaube an Gott und das ist auch gut so

das kann man so stehen lassen, weil es ein Glaube ist und aus so ausgedrückt wird.

nach dem Tot wirst du es bereuen ein atheist gewesen zu sein

das ist nun allerdings eine Behauptung, für die Du nicht die Spur eines Beweises hast.

Kommentar von sunrise222 ,

Müsste dazu nicht einmal auf deinen Account gehen, um zu wissen, dass du Muslim bist. Das sollen jetzt keine Vorurteile sein, solltest aber mal nachdenken auf welche Art du mit anderen Menschen reden solltest. Lg

Antwort
von NoDubstepFan, 48

Aus purer Erfahrung. Es gibt Gott daran gibt es nichts zu zweifeln.

Kommentar von wfihsw ,

Cool Du bist ja krass drauf!!!

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