Warum glauben manche, dass Homosexualität eine psychische Krankheit ist?

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12 Antworten

Hey,

danke für diese höchst Interessante Frage.

Also zum ersten kann ich nur mein Teil beipflichten das Menschen, die sich heraus nehmen, anzumaßen Homosexualität sei therapierbar, ein Logikverständnis eines Zaunpfahls besitzen.

Homosexualität ist weder krankhaft noch hat es was mit dem gestörten Verhältnis zu Männern oder gar dem eigenen Vater zu tun. Das würde ja bedeuten das Männer die nur bei ihrer Mutter aufgewachsen sind, alle Heterosexuell leben müssen.

Homosexualität ist auch keine Modeerscheinung, wie es sich manche zu versuchen erklären. Die Lösung ist ganz einfach, ich habe es schon in einem Kommentar geschrieben, Individualismus. Es gibt sie nicht nur unter Menschen, immer wieder findet sie sich auch im Tierreich wider.

Ich bin selbst Schwul, kann nicht behaupten ein gestörtes Verhälntnis zu meinem Vater zu haben und finde diese schlichtweg übertriebene These davon abgesehen nur zum kotzen. Die Liebe wird nicht gesteuert durch Zwänge, Gewalttaten oder anderen grausamen Begebenheiten, sondern ausschließlich durch das Herz (die Empfindung). Frauen beispielweise wechseln auch nicht sprunghaft das Interesse am anderen Geschlecht weil sie vergewaltigt wurden.

Wir leben in einer Gesellschaft in der die Verklärung, schon längst kein Bestandteil mehr sein sollte. Aber dieser Tag an dem die Menschen begreifen das, dass Leben nicht nur aus der Farbe Schwarz-Weiß besteht wird wohl der Tag X sein den keiner erleben wird, da es immer Personen geben wird dessen Weitsicht nur bin zum nächsten Gartenzaun reicht!

Sorry, dass ist meine Meinung zu dem Thema!

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Mal sehen, häufig ist es ein gestörtes Verhältnis zwischen Vater und Sohn oder anderen wichtigen Männern in der Kindheit das als Basis für Homosexualität dienen kann bei Männern, eine Heilung wäre das geschehene ungesehen zu machen, inwieweit man es durch intensive  Aufarbeitung der Kindheit des Homosexuellen heilen kann ist nicht bekannt, und selbst wenn eine Änderung möglich ist, so stellt sich die Frage ob man es tuen sollte.

Als Krankheit sehe ich Homosexualität nicht´, höchstens als Ergebnis eines bestimmten Lebensverlaufs. 

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Kommentar von hocket1900
22.08.2016, 18:12

Ich weiß seit meinem 12 Lebensjahr das ich Schwul bin und bin der festen Überzeugung das es definitiv nicht auf gestörtes Vater- Sohn Verhältnis zurück zuführen ist.  

Die Lösung ist ganz einfach. Sie nennt sich Individualismus, der die Welt prägt. Es gibt ja auch nicht nur Katz und Maus.

Andere Beispiele wären auch, Homosexualität im Tierreich. Ist dies auch eine Störung der Beziehung zwischen Vater und Sohn?

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weil sie

  • es nicht besser verstehen
  • weil sie rückständig sind
  • weil sie zu Intoleranz neigen bzw. sie ausleben
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Das Thema „Homosexualität“ war und ist ein Thema,
dass in mancherlei Umfeld immer noch auf Widerstand stößt.

Auch wenn es offiziell den Anschein hat, dass es
sich wohl in die soziale Gesellschaft integriert habe, werden immer noch
unzählige Lesben und Schwule unwürdig behandelt.

Das passiert in Internetforen, am Arbeitsplatz, in
der Schule, auf offener Straße … u.a.

Die Wahrheit ist; es wird sich leider nicht bessern.

Die meisten Menschen, die gegen die Homosexualität
angehen, sind meistens nicht wirklich über diese Thematik aufgeklärt; meistens
wollen sie es auch nicht.

Anstatt sich um die eigenen Belange (Probleme) zu
kümmern, wird es an Menschen ausgelassen, die gar nichts dafürkönnen und dessen
Orientierung niemanden etwas anzugehen hat.

Das ist dann auch eines der Gründe, warum dann irgendetwas in die Luft gesetzt wird, was den Tatsachen nicht entspricht.

Sei es die Enttäuschung der Eltern, weil sie einen homosexuellen Sohn haben, der ihnen keinen Enkel verspricht. So dann wird ihm eingeredet, dass es nur eine Phase sei und psychologisch aufzuwerten wäre.

Man könnte an dieser Stelle unendlich viele Beispiele darreichen; es bringt kein Umdenken mit sich.

Es sei denn, sie wollen es freiwillig; outing.

Man kann sich nur wünschen, dass unsere Gesellschaft
sich endlich mal öffnet und aufeinander zugeht, anstelle gegeneinander
anzugehen.

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 12:12

 So ist der Mensch eben, er lässt seinen Frust gerne an anderen aus. 

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Vielleicht, weil sie sich in ihrem persönlichen Denken und Handeln angegriffen fühlen. Für sie ist es was 'Neues' und das macht ihnen Angst, daher wollen sie es wieder aus der Welt schaffen. Dann wollen sie noch anderen ihre Meinung aufzwängen.

Ich denke aber, dass dies die Minderheit darstellt und es auch viele Mitläufer gibt, die sich einfach keine eigene Meinung bilden können und nur die Meinung anderer adaptieren.

Mach dir keine Gedanken darüber. Die meisten Menschen heutzutage sind diesbezüglich sehr tolerant und offen.

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Ich versetze mich jetzt mal in den Blickwinkel einer Person, die so denkt.

Dann würde ich im Kopf haben, dass ja quasi jedes Lebewesen in irgendeiner Form Männlein und Weiblein besitzt mit dem Ziel der Fortpflanzung. Wenn dann jetzt zwei Männlein oder zwei Weiblein zueinander finden, ist das aus dieser Sicht halt einfach falsch, weil die Biologie das anders vorsieht. Und weil man nicht weiß, warum das so ist, nennen es solche Menschen dann eben Krankheit, oder schlecht. Und eine Krankheit kann man meistens Behandeln.

Zurück in der normalen Sicht.

Menschen haben schon damals im Mittelalter gefürchtet was sie selbst nicht verstehen/nachvollziehen konnten ("Hexen" die gesund-machende Kräuter kannten), und das hier ist so gesehen nicht anders. Für diese Menschen ist Homosexualität nicht nachvollziehbar, weder Subjektiv noch Objektiv (wieder der Punkt der Biologie), so dass sie das einfach für falsch halten.

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:48

 Sind solche Menschen dumm? Oder können sie trotzdem intelligent sein?

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Kommentar von apophis
31.05.2016, 11:59

Dann würde ich im Kopf haben, dass ja quasi jedes Lebewesen in
irgendeiner Form Männlein und Weiblein besitzt mit dem Ziel der
Fortpflanzung. Wenn dann jetzt zwei Männlein oder zwei Weiblein
zueinander finden, ist das aus dieser Sicht halt einfach falsch, weil
die Biologie das anders vorsieht. Und weil man nicht weiß, warum das so
ist, nennen es solche Menschen dann eben Krankheit, oder schlecht. Und
eine Krankheit kann man meistens Behandeln.



So denken wohl tatsächlich viele, letztlich zeigt das aber nur die Unwissenheit dieser Personen bzw. dass sie sich mit den Thema garnicht befassen.

Man findet nämlich recht schnell heraus, dass es Homosexualität und Bisexualität auch im Tierreich gibt und das zu Hauf.Bestätigt sind über 1.500 Tierarten. Bei den Giraffen sind sogar ~95% mindestens Bisexuell. Und Probleme damit hat nicht eine einzige Art.

Wenn es also wirklich eine Krankheit wäre, wäre die ganze Gattung der Giraffen eine Krankheit, zudem würden sich die anderen Tiere von den "Kranken" fernhalten oder sie ausgrenzen.

@Antares1999, Unwissenheit und Dummheit sind zwei verschiedene Dinge. Nur weil jemand über ein Thema nicht bescheid weiss bzw. sich darüber nicht informiert, ist er ja nicht gleich dumm.

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Weil sie keine Ahnung haben von Menschen und Tieren. Auch bei einige Tieren kommt Homosexualität vor.

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:51

 Ja und sie töten zu wollen geht zu weit, man muss Homosexualität ja nicht toll finden. 

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Kommentar von kath3695
31.05.2016, 14:41

Man muss ja auch Heterosexualität nicht toll finden. Quatsch mit Soße! Man hat eigentlich gar kein Recht, sich darüber eine Meinung zu bilden und die dann anderen Menschen vor die Füße zu werfen. Völlig daneben.

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Weil diese Menschen sich schlicht weg nicht informieren, und wenn, dann auf homophoben Internetseiten. Die suchen sich die leichteste Erklärung, da es für sie einfach. Die Glauben lieber einem Mythos als zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die anders sind.

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:46

Kann man diese Menschen als dumm bezeichnen? Oder können solche extrem homophoben Menschen trotzdem intelligent sein?

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vllt weil es länder gibt in denen jeder seine eigene meinung haben darf.

da hat dann eben jeder seine meinung und darf sie auch öffentlich kundtun

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:45

 Wenn man sagt das alle Schwule getötet gehören hat das nicht mit Meinungsfreiheit zu tun.

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Manche Menschen haben ein Problem mit dem freien Willen anderer Menschen sich anders als die Masse zu verhalten und müssen dann versuchen das Verhalten dieser Menschen mit Zwang anzupassen.

Dazu kommen dann noch alte Märchenbücher, in denen steht das fiktive Mächte Homosexuelle angeblich als Sünder bestrafen.

Ich finde Homosexualität ist völlig ok und nur dann eine Krankheit, wenn jemand selber nicht homosexuell sein will.

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:57

Und im Islam werden sie abgeschlachtet..

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Vielleicht weil manche Leute nicht darauf klarkommen dass man homosexuell ist weil man mit zwei Männern keine Kinder zeugen kann

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Kommentar von Antares1999
31.05.2016, 11:43

 Ja aber es gibt immer noch Leute die Homosexuelle am liebsten umbringen wollen. Wieder in Konzentrationslager stecken.

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Kommentar von SchwagnerBlock
31.05.2016, 11:44

Ja weil sie denken das ist unmenschlich ist und Gott es nicht so gewollt hat

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Weil es in ihrem Weltbild zutiefst verankert ist, dass es überlegene und unterlegene Rassen gibt.

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Kommentar von PrinceOfNoldor
31.05.2016, 11:56

Das hat nichts mit Rassen zu tun, eher mit alten Märchenbüchern, die von Sünden schreiben

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