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Warum glauben Leute an Homöopathie?

gefragt von giordano am 30.06.2009 um 11:30 Uhr

Obwohl homöopathische Mittel nicht wirken können wegen der extrem hohen Verdünnungen und obwohl es bisher nicht wissenschaftlich gezeigt werden konnte, dass Homöopathie wirkt, glauben viele daran, dass sie wirkt. Wie ist das zu erklären?


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anonym
beantwortet von Laura2004 am 30. Juni 2009 11:31
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Weil die teilweise tatsächl. helfen und weil ein guter glaube berge versetzen kann....

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 11:46

Ihre Aussage stimmt nicht. Bisher konnte nicht bewiesen werden, dass Homöopahtie hilft. Anekdoten sind keine Beweise.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 12:24

So ist es. Die Mehrzahl von Anektoten ist halt nicht Daten.

Typisch dafür, dass es sich bei einem Verfahren um ein Placebo handelt ist, dass es massenhaft anektotenhafte Berichte von Anwendern und Patienten über die gute Wirksamkeit gibt, diese aber in klinischen Studien nicht belegt werden kann.


anonym
beantwortet von Kellerassel am 30. Juni 2009 11:32
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Evtl., spiel hier der Plazeboeffekt eine Rolle. Kenne aber viele die sagen - das hat mir jetzt geholfen -.

Kommentar von 6bdfe16d72eb72829a89e5bf9f6e0e10smallteppichhai am 30. Juni 2009 11:37

Hier spielt definitiv der Placebo-Effekt eine Rolle. Was viele leider nicht checken: Der Placebo-Effekt ist nicht Einbildung sondern es geht einem dadurch wirklich besser (Symptome werden gelindert, Heilung ist allerdings nicht möglich)

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:39

Heilung ist durchaus auch beim Placeboeffekt moeglich.

Kommentar von 6bdfe16d72eb72829a89e5bf9f6e0e10smallteppichhai am 30. Juni 2009 11:44

Quelle?

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:50

Keine. Quelle fuer Deine Behauptung?

Wir wollen hier aber nicht in einen solchen Kleinkrieg abdriften, denn ich glaube, dass wir auf der gleichen Seite stehen.

Ein Placeboeffekt liegt dann zugrunde, wenn nach Gabe eines keine wirksamen Inhaltsstoffe enthaltenden Praeparats eine Besserung des Krankheitsverlaufs auftritt. Warum dabei die Heilung ausgeschlossen sein sollte ist mir nicht klar. Es gibt ja auch Menschen, die ganz ohne Gabe irgendeines Praeparats wieder gesund werden. Wuerde man nun so jemandem ein Placebo geben, so wuerde er gesund und es wuerde sich nach Deinem Verstaendnis nicht mehr um ein Placebo handeln. In diesem Fall muesstest Du Placebo recht umstaendlich definieren.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 12:26

Nein. Der Placeboeffekt führt nicht zur Heilung, sondern zur Besserung der Befindlichkeit. Somit kann der Patient mehr Geduld bis zur Spontanheilung bekommen.

Gute Quelle: *Gesund ohne Pillen+, E. Ernst u. S. Singh

http://www.amazon.de/dp/3446233016/?tag=googhydr08-21&hvadid=2758783051&ref=pdsl5cvh0dxvn8_e

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 11:49

Es ist sicher der Placeboeffekt. Aber warum glauben Leute, dass es noch einen Effekt, das über den Placeboffekt geht, existiert?

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 17:08

Genau das war meine Frage. Ich vermute, dass es an folgendes fehlt: - Chemie- und Physik-Verständnis - Statistisches Grundwissen - rational-kritische Haltung

Aber warum glauben auch viele Ärzte an die H.?


anonym
beantwortet von Fructiv am 30. Juni 2009 11:32
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ich bin jetzt auch nich unbedingt die homöopathie-tante schlecht hin, aber es gibt wirklich sachen die helfen, z.b die baldrian-dragees..und es is wirklich nachgewiesen das es pflnazliche stoffe gibt, die ne wirkung haben, wie z.b hopfen usw

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:34

Dass es pflanzliche Stoffe gibt, die Heilwirkung habe ist aber nicht die Aussage der Homoeopathie. Die Homoepathie geht davon aus, dass die Wirkung dieser Stoffe groesser wird, wenn so wenig davon im Arzneimittel enthalten sind, dass sie nicht mehr nachgewiesen werden koennen. Das ist eine ganz andere Aussage. Verwechsle auch Du bitte nicht Naturheilmittel und Homoeopathie.

Kommentar von Fructiv am 30. Juni 2009 11:47

is ja schon gut

Kommentar von kgunther am 1. Juli 2009 08:49

Baldrian ist nichts Homöopathisches! Es handelt sich um einen pflanzlichen Wirkstoff. Zur H. würde er nur gehören, wenn er in millionenfacher Verdünnung gegeben würde.


anonym
beantwortet von doris11 am 30. Juni 2009 11:31
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sorry,..das ist Mumpitz,...das hilft sehr wohl,....schon vor Hunderten von jahren,wurde mit Pflanzenextrakten geheilt....

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:33

Wurden die vor Hunderten von Jahren auch schon zig-mal geschuettelt und verduennt, bis man mit modernen Analysemethoden nicht mehr in der Lage ist, den vermeintlichen Wirkstoff nachzuweisen?

Du solltest Naturheilmittel und Homoeopathie nicht verwechseln.

Kommentar von doris11 am 30. Juni 2009 11:35

Verwechsel ich auch nicht,...aber ich perönlich konnte schon am eigenen Leib erfahren,das mir "normale" Medis nicht geholfen haben,..Homäopathische sehr wohl...natülcih kommt es auf den schweregrad und Grund der Krankheit daran,...und was gibt es darüber überhaupt zu diskutieren,wenn sich jemand der Homäopathie verschreibt,und wenn es rein nur durch Glauben (deine Theorie) geschehen sollte,..es hilft..

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:40

Die Frage war ja nicht, ob homoepath. Mittel helfen oder nicht, sondern warum Leute daran glauben.

Kommentar von doris11 am 30. Juni 2009 11:46

...sie glauben daran,weil sie helfen....

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:56

Wissen und Glauben sind aber zweierlei. Sie glauben daran, weil sie in einem oder wenigen Faellen eine Beobachtung gemacht haben, die sie so interpretieren, dass die Besserung auf das Praeparat zurueckzufuehren ist. Es ist aber meine Ueberzeugung, dass man aus individueller, nicht-standardisierter Beobachtung einzelner Faelle keine allgemeingueltigen Schluesse ziehen darf. Man hat also, wenn man solche eine Beobachtung gemacht hat, das Recht an die Wirksamkeit zu glauben. Aussagen mit dem Anspruch auf allgemeingueltige Wahrheit darf man daraus aber nicht ableiten.

Ich habe im Uebrigen nicht die Theorie aufgestellte, dass H. "rein nur durch Glauben" wirkt. Das hast Du mir in den Mund gelegt und ich weise diese Aussage von mir.

Kommentar von doris11 am 30. Juni 2009 20:22

ich meine,es sollte es jeder so halten wie er möchte,..der eine geht zum H. der andere schüttet eben massenweise anderes Zeug in sich....jeder wie er will....zum glück kann das ja jeder selbst entscheiden,....

Kommentar von kgunther am 1. Juli 2009 08:52

Pflanzenextrakte sind Wirkstoffe, die nichts mit den Prinzipien der Homöopathie zu tun haben. Es handelt sich ja um Extrakte, also konzentrierte Wirkstoffe. Das Prinzip der H. ist jedoch, daß ein Gift heilsam ist, wenn es in hoher Verdünnung gegeben wird.


TomSelleck
beantwortet von TomSelleck am 30. Juni 2009 11:31
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Menschen glauben halt gerne an Dinge, die ihnen Verbesserungen versprechen. Kritisches Denken wuerde in solchen Faellen zu Desillusionierung fuehren, womit einige nicht gut umgehen koennen.

Kommentar von F30e69e11629002ee6103f689efce05bsmalllenzing42 am 30. Juni 2009 11:41

Ich frage mich,warum viele Schulmediziner gleichzeitig "Arzt für Homöophatie" sind,wenn keine Wirkung vorhanden sein soll.

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 14:00

Und ich frage mich, was dieser Kommentar mit meiner Aussage zu tun hat.


anonym
beantwortet von sarjoc am 30. Juni 2009 11:33
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das hilft sicher, wir haben unserem hund schonmal was gegeben und es hat funktioniert... und der glaubt sicher nicht dran!!!

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:44

Ich hab auch schon Leute mit Fieber die Hand auf die Stirn gelegt und sie sind wieder gesund geworden. Also hilft es geben Fieber, wenn ich die Hand auf die Stirn lege.

Dieser Schluss ist ebenso haltbar wie Deine Behauptung mit dem Hund.

Aber ich will hier nicht den einsamen Rufer in der Wueste markieren. Wer nicht kritisch und vernuenftig denken will, der soll es halt lassen. So lieberal bin ich - auch wenn die Vaeter der Aufklaerung sich dabei im Grabe umdrehen.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 12:32

Erstens ist Kausalität und Koinzidenz nicht dasselbe und zweitens gibt es den Placeboeffekt sowohl bei höheren Tieren als auch bei den Anwendern der Homöopathie.


Slett
beantwortet von Slett am 30. Juni 2009 11:33
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Natürlich hilft es! Oder warum kann man so das Fieber bei Babys senken? Oder gibst du kleinkindern "harte" medikamente?

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 11:53

Wenn ein Baby eine Lungenentzündung hat, wäre es fahrlässig, es mit Homöopathika zu behandeln. Zeigen sie mir eine Studie, die ihre Behauptung unterstützt.

Kommentar von F0142486dccb8d28a5d7af2e5d7ce8acsmallSlett am 30. Juni 2009 14:06

Da brauch es antibiotika, aber bei einer normalen erkältung pumpe ich kein Kind mit Chemie voll! Und nicht umsonst gibt es erkältungs tees und Hustensaft aus Planzenextrakten! Das hat nix mit Öko oder so zu tun, aber wenn man nicht dolle Krank ist hilft das auch! Aber bitte nimm weiter deine Pillen, wirst ja sehen wenn du bald dagegen immun bist!


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 30. Juni 2009 12:50
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Die Frage ist nicht einfach zu beantworten, und würde hier sicher jeden Rahmen sprengen.

Kennst du das neueste Buch von Prof. Edzard Ernst und Simon Singh Gesund ohne Pillen? Edzard Ernst ist der Inhaber des Lehrstuhls für Alternativmedizin an der Uni von Exeter. Früher war er selbst überzeugter, d.h. glaubender Homöopath. Dann hat er angefangen, sich mit der Homöopathie wissenschaftlich zu beschäftigen, und der Glaube war rasch dahin.

In diesem Buch beschäftigt er sich sehr ausführlich mit den Ursachen, warum sich die Homöopathie und auch andere Alternativverfahren trotz eindeutiger Beweise für ihre Unwirksamkeit so hartnäckig halten, und wie der Glaube daran von vielen, ganz unterschiedlichen Interessengruppen aufrecht erhalten wird.

.

Meine Anmerkung dazu:

Bis vor kurzem wurde auch eine große Ärztepostille heftigst von einer kügelchenpharmazeutischen Firma gesponsort. Kaum eine Ausgabe, in der nicht irgendeine großflächige Werbung oder die angeblichen positiven Ergebnisse einer neuen Homöopathiestudie veröffentlicht wurde. Dadurch wurden sicher auch viele Ärzte beeinflusst. Mit dem Sponsoring ist es aber offenbar seit einigen Monaten vorbei, und das wort "Homöopathie" taucht in besagter Postille so gut wie gar nicht mehr auf.

Außerdem kann man als Arzt mit Homöopathie sehr gut verdienen, und homöopathische Firmen zeigen sich sehr großzügig, wenn es um Zuwendungen an homöopathieanwendende Ärzte geht. Davon kann man als evidenzbasiert arbeitender Arzt nur träumen...

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 13:07

Danke für den Hinweis. Ich lese gerade das Buch von Edzard und Singh. Wenn die Ärzte H. verschreiben, um Kunden zu gewinnen oder aus reiner Geldgier, kann ich das verstehen. Dann ist das nicht schön, vielleicht kriminell, verstehbar, aber nicht entschuldbar. Aber wenn Ärzte daran glauben, dass verstehe ich dann wirklich nicht. Da wird einem Arzt eine teure Ausbildung bezahlt und dann pfeift er auf die grundlegenden Erkenntnissen aus der Chemie und klinischen Forschung (Statistik, evidenz). Was läuft da schief in der Ausbildung der Ärzte?

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 23:54

>>Aber wenn Ärzte daran glauben, dass verstehe ich dann wirklich nicht.

Ich auch nicht.

Ich verstehe, wenn Laien, wie Heilpraktiker daran glauben. Die haben nichts anderes gelernt, die meisten haben gar nix Gescheites gelernt und dürfen auch gar keine evidenzbasierten medizinischen Verfahren durchführen, und müssen einfach mit solcher Verar... äh ... solchen Alternativverfahren ihr Geld verdienen. Wir sagen hier in München, dass jeden Tag mindestens ein Depp durch Karlstor läuft. Das gilt für Anwender und Patienten, die sich das ja gefallen lassen.

Aber ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass Menschen, die ein naturwissenschaftliches Studium, welches viel Verständnis erfordert, auf solchen Unfug abfahren. Außer Geldgier und Verlust des gesunden Menschenverstandes habe ich dafür keine Erklärung.

Ich habe leider einen solchen Fall in der Familie: ein ausgebildeter Facharzt, der mit Wünschelrute bzw. Biotensor über Patienten rumwurschtelt und anschließend Zuckerkügelchen verordnet. Unfassbar.

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 09:19

Genau dieses "unfassbar" wollte ich mit dieser Frage fassen.


Kithara1
beantwortet von Kithara1 am 30. Juni 2009 11:33
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weil es den Menschen trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise hilft...manche glauben doch auch an Gott, der ist aber auch nicht bewiesen...?!?


Patron
beantwortet von Patron am 30. Juni 2009 16:30
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uralte diskussion:

Was haltet ihr von Homöopathie? Patron

beantwortet von Patron am 16. Juni 2009 10:05 0x Thumbupvoted

alte frage und antwort mit diskussion:

Homöopathie: Schwachsinn oder Wirksam? Patron

beantwortet von Patron am 25. April 2009 00:53 4x Thumbupvoted

die debatte läuft seit jahren. alle, die allein wegen naturwissenschaftlicher überlegungen über hohe verdünnungsgrade die homöopathie beschimpfen, haben einfach noch gar nicht angefangen, die umfangreiche praxis und die großen erfahrungen damit zur kenntnis zu nehmen. sie haben einfach gar keine lust dazu. sollten sie aber, ist einfach spannend.

statt langer neuer überlegungen hier etwas aus früheren beiträgen:

beantwortet von Patron am 27. März 2009 22:02 3x Thumbupvoted

abstimmungen sind demokratisch, für alles, wo alle gleiche rechte und pflichten haben. in fragen des wissens ist mehrheitsmeinung nur die frage nach beliebtheit, nicht nach wahrheit.

die frage homöopathie bietet stoff für ganze bibliotheken voller dissertationen. stattdessen nur mein fazit nach jahrzehnten praxis mit klassischer homöopathie: die kunstgerecht angewandte homöopathie heilt alles, was überhaupt noch heilbar ist. die grenze ist immer da, wo der krankheitsprozeß bereits zu weit gehende organische veränderungen hervorgebracht hat, wie etwa eine hüftgelenkarthrose, die im röntgenbild schrumpelige gelenkinnenflächen zeigt.

wer nur an placebo glauben will bei homöopathie, der darf die fallbeschreibungen von kleinkindern, hunden, komapatienten usw gar nicht erst zur kenntnis nehmen, weil sonst sein weltbild - seine "weltanschauung" - erschüttert werden kann. was da wirkt, kann bisher niemand mit naturwissenschaftlichen begriffen erklären, aber dass da etwas wirkt, kann jeder nachprüfen, er muss es nur GENAU machen, hahnemann lesen und genau nachmachen! [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von wallenstein am 28. März 2009 10:21

Hallo Patron, ich würde gerne die Fallbeschreibungen aus dem Pflanzenreich noch ergänzen ... berichten mir Kunden immer wieder, dass sie auch da mit Homöopathie erfolgreich sind. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 29. März 2009 00:03

eine fallbeschreibung aus dem pflanzenreich ist sicher noch fehlend. hier ist eine: es ging um einen pfirsichbaum, der seine früchte immer viel zu früh verlor, sie fielen ab, bevor sie reif waren. dann wurde das klassische mittel für den abortus imminens - drohende fehlgeburt - hergestellt, es heisst bekanntlich viburnum opulus, der gemeine schneeball; aus der tinktur von der dhu wurde eine d4 hergestellt und über den pfirsichbaum gesprüht, als die pfirsiche noch ganz klein waren. das ergebnis: diesmal reiften die pfirsiche voll aus und schmeckten vorzüglich. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von OOOPatriceOOO am 2. April 2009 18:05

Ah interessant, sobald jemand Zweifel an ihre Interpretation der Realität stellt ist es automatisch eine unqualifizierte Stellungnahme und ihre Meinung die einzig Wahre. Dazu muss ich jetzt nichts mehr weiter sagen. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 3. April 2009 04:20

ich hab doch nur informationen vorgestellt, die offenbar noch nicht bekannt sind. über wirkung von homöopathie bei kleinkindern, hunden, komapatienten und pflanzen. es steht natürlich jedem frei, informationen zur kenntnis zu nehmen oder sich blind zu stellen. infos aus der welt der kräfte statt der substanzen machen vielen einfach angst. übrigens ist die basis der westlichen zivilisation nicht die naturwissenschaftliche betrachtungsweise der welt, sondern es ist das christentum, eine anschauungsweise, die sich mit nicht-materiellem befasst, und das seit 2000 jahren. so nennen wir uns das christliche abendland, und wir haben diese welt des geistes bisher noch nicht so recht in einklang bringen können mit dem rein naturwissenschaftlichen denken. der streit über homöopathie ist nur ein nebenkriegsschauplatz in diesem großen weltanschaulichen gegensatz zwischen einer welt aus geist und materie auf der einen seite und einer welt der bloßen materie auf der anderen. [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 25. April 2009 01:20

gähn

Bis heute gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Homöomumpitzothie.

Da könnt ihr nun diskutieren wie ihr wollt. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 25. April 2009 01:24

Genau - weil die "Wissenschaft" diesen Teil der Wirklichkeit ausblendet und partout nicht wahrhaben will! Spätestens seit Descartes ist diese Sichtweise auch "offiziell"; seit fälschlicherweise erklärt wurde, daß der "Geist" völlig getrennt von der "Materie" existiere. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 25. April 2009 01:27

Aber sicher. Schüßlersalze haben auch etwas gegen die aktuelle Finanzkrise. http://schuessler-salze-liste.de/anwendungs-gebiete/krisenstimmung.htm [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 25. April 2009 12:09

hallo kaffeesatz, hast du meine antwort gelesen? ich glaube: nicht gelesen. denn ich habe genau das doch geschrieben: "was da wirkt, kann bisher niemand mit naturwissenschaftlichen begriffen erklären". und das wußte auch bereits der begründer hahnemann und sagte deshalb ganz vorsichtig, man müsse ausgehen von einer "geistartigen wirkung der artzeney". wer die hypothese einer nicht materiell begründeten wirkung nicht annehmen kann, auch nicht probeweise als arbeitshypothese, der kann die wirkliche homöopathie gar nicht kennenlernen. wer sich aber darauf einläßt und hahnemanns anleitungen genau befolgt, der wird unweigerlich überzeugt - und nebenbei wird sein materialistisches weltbild gewaltig erweitert. trau dich!

Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker abgestimmt für: sind sehr wirkungsvoll und zwar.......... [Inhalt beanstanden] [Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten] [Antwort kommentieren] Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 22. Juni 2009 23:46

Dankeschön! Denn ich kann es auch einfach nicht glauben, dass da nix hinter steckt, zumal ich bisher immer Erfolge damit hatte.

sicher wird nach einigen tagen wieder jemand fragen - naja, es ist halt so, wer in deutschland zur schule ging, der hat ein naturwissenshaftliches weltbild, und dass bereits hahnemann wußte, die wirkungen seiner mittel haben nix zu tun mit den viel zu hoch verdünnten substanzen, sondern mit etwas anderem, was in den zubereitungen steckt, was aber naturwissenschaftlich nicht greifbar scheint, das ist für das denkvermögen vieler zeitgenossen einfach eine zu schwierige zumutung. "macht's nach, aber macht's genau nacfh!" sagte hahnemann, und genau dazu haben die kritiker keine lust, und was sie gar nicht ahnen, das ist, dass ihr angeblicher wissensvorsprung (die wahnsinnig großen verdünnungsgrade der substanz, die über d23 oder c12 bereits jedes molekül hinausverdünnt haben) gar kein vorsprung ist, das wissen die anhänger der methode selbstverständlich auch. hm.

Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 16:59

Meine Frage lautet nicht, ob Homöopathie wirkt oder nicht, sondern warum gibt es Leute, die an deren Wirkung (über den Placeboeffekt hinaus) glauben. Die Wissenschaft geht aus zwei Gründen davon aus, warum H. nicht wirkt. Einerseits fehlt die theoretische Begründung, andererseits konnte es bisher empirisch nicht bewiesen werden. Anekdoten gelten nicht als Beweis. Ich denke, dass Leute an H.-Wirkung glauben, weil sie kein Verständnis für Physik, Chemie und Statistik haben, und weil ein kritisch-rationales Denken in unseren Schulen nicht gelehrt wird. Wenn Sie die Erfolge nachweisen können, dann würden sie den Nobelpreis erhalten. Dann empfehle ich Ihnen, ihre Erfolge zu publizieren, sofern es sich um Doppelblindstudien handelt.

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 30. Juni 2009 21:51

doppelblindstudien wurden von homöopathischen ärzten erfunden, vor etwa 170 jahren, es ging um die in der homöopathie üblichen arzneimittelprüfungen - aber das nur nebenbei.

was an deinen worten stimmt, das ist das fehlen einer theoretischen begründung. aber genau darüber habe ich doch geschrieben, und genau darüber hat der begründer hahnemann auch gesprochen und vorsichtig gesagt, man müsse ausgehen von einer "geistartigen wirkung". ich vermute, dass dir mein text zu lang zum lesen war, schade. und die sache mit dem verständnis für physik und chemie - genau das habe ich doch erwähnt, nämlich dass es sehr verbreitet ist und die menschen hindert, die realität der homöopathie zur kenntnis zu nehmen. und die, welche durch persönliche erlebnissse, aber danach auch durch langjährige erfahrung die tatsächliche wirkung kennengelernt haben, deren kenntnis von physik und chemie besteht weiterhin, so wie bei dir - aber sie haben ihr weltbild erweitert!

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 30. Juni 2009 23:29

ps

einer der zur zeit lebenden homöopathie-päpste, der grieche vithoulkas, erhielt immerhin den sogenannten alternativen nobelpreis für seine verdienste um die verbreitung der homöopathie.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 23:45

Auch der selbsternannte und von seinen Jüngern als "Homöopathie-Papst" gefeierte V., konnte bislang keine Studie vorlegen, mit der die Wirksamkeit der Homöopathie bewiesen wurde.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 30. Juni 2009 23:43

>>doppelblindstudien wurden von homöopathischen ärzten erfunden, vor etwa 170 jahren,

So ein Quatsch! Lies doch mal zur Abwechslung ein Fachbuch, bovor du hier zum x-ten Mal vollkommen unfunfierte Behauptungen abgibst.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 1. Juli 2009 00:16

P.S.: die nach unserem Verständnis erste dokumentierte und sogar randomisierte Doppelblindstudie wurde etwa 30 Jahre vor der angeblichen Entdeckung Hahnemanns durchgeführt.

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 09:09

Die Realität der H. ist ja, dass bisher alle Metastudien zeigten, dass H. nicht wirkt. Die "geistartige Wirkung" (ich nehme an, man kann es auch "Feinstoff" oder "Energie" nennen) wäre ja eine mögliche Erklärung, wenn H. eine Wirkung hätte. Hat es nicht, also gibt es auch keine "geistartige Wirkung".

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 09:23

Aus http://www.jhofaecker.de/html/dieheilungmitdemnichts.html habe ich folgenden Ausschnitt: "An dieser Stelle betont Hahnemann, dass die Wirkung der Homöopathie aller Wahrscheinlichkeit nicht auf einem kausalen, pharmakologischen Wirkungsprinzip zu beruhen scheint. Aus diesem Blickwinkel ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass es immer wieder zu den paradoxen Ergebnissen in der Homöopathieforschung kommt, solange man die Homöopathie mit einem Werkzeug wie der Doppelblindstudie zu ergründen versucht, die ja den spezifischen, kausalen Wirkfaktor einer Therapie herauszuschälen versucht (Walach 2001)."

Wie kann man dann H. verschreiben, wenn der kausale zusammenhang fehlt? Wissen Sie, das Problem das ich bei dieser Denkweise habe, ist, dass 1+1 nicht mehr 2 ist. Das ist aber die Grundlage meines Denkens.


anonym
beantwortet von hannedore am 1. Juli 2009 08:35
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Habe leider keine Zeit alle vorherigen Kommentare zu lesen aber:

Kurze Gegenfrage von nicht nur mir wäre, warum -wenn es denn Placeboeffekt wäre- hilft es auch bei Tieren und Pflanzen? Die haben wohl keinen "Glauben oder Einbildung"??? Homöopathie will einfach angewandt werden und muß sich nicht durch komplizierte, infragestellende Prozeße beweisen.

Wichtig ist, man kann sich auf den vertrauenswürdigen und seriösen Homöopathen, der gründlich sein Handwerk/Kunst versteht verlassen, dann ist vieles Undenkbares noch möglich - solange sich noch der Krankheitsprozeß noch in einer umkehrbaren Phase befindet. Ist die Zerstörung bereits fortgeschritten, kann die Homöopathie auch kein "totes" Gewebe mehr funktionsfähig machen - das ist klar - aber da könnte die Allopathie auch nichts mehr erreichen.

Ich denke es würde auch bei Zweiflern eine Tür öffnen, wenn sie es einmal bei sich selbst erfahren dürften, wie das richtig gewählte homöopathische Mittel hilft und zwar ohne Nebenwirkungen.

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 08:59

Ist Vertrauenswürdigkeit ein Kriterium für H. Wenn eine Scientologe, Uriella etc. vertraunenswürdig und seriös wirken, heisst das, dass die Methoden wirksam sind? (Übrigens: Bei Tieren und Kleinkindern gibt es auch den Placeboeffekt).

Kommentar von domenica am 2. Juli 2009 01:13

so? das wär ja praktisch. und hast du studien darüber zur hand?


anonym
beantwortet von domenica am 2. Juli 2009 01:19
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dass man da immer wieder dieselben argumente liefern muss... es ist genausowenig beweisbar, dass homöopathie NICHT wirkt, wie dass sie wirkt. (es ist auch nicht beweisbar, dass es gott NICHT gibt). homöopathie ist eine empirische wissenschaft, ist erfahrungsmedizin. viele menschen erfahren ihre heilende wirkung, darum glauben sie daran. einleuchtend, oder? und zum xten mal eines der argumente zur unbeweisbarkeit der homöopathie: eine bespielte cd ist bei der analyse chemisch identisch mit einer unbespielten, oder nicht? trotzdem ist information drauf. die ist eben chemisch nicht nachweisbar. genau wie bei den homöopathischen mitteln...

Kommentar von giordano am 2. Juli 2009 08:35

Wenn H. empirische Wissenschaft ist, dann müsste auch gezeigt werden können, dass sie heilt, besser heilt als ein Placebo. Das wurde bisher aber nicht gezeigt trotz etlichen Studien. Also, warum glauben viele, dass H. wirkt?


terraq
beantwortet von terraq am 30. Juni 2009 11:32
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weil wir keine logisch denken Wesen sind,

sondern einen Geist haben der immer noch irgendwelchen abergläubischen Sachen sucht... Homö, Religionen, gott, Wahlversprechen, etc etc etc

Kommentar von F30e69e11629002ee6103f689efce05bsmalllenzing42 am 30. Juni 2009 11:37

Mit Aberglaube hat das weiß Gott nichts zu tun.

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 30. Juni 2009 11:41

Nach Terrqs Weltbild schon. Du siehst das halt anders.


bibi8888
beantwortet von bibi8888 am 30. Juni 2009 11:33
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der homöopathische Ansatz ist ja ein anderer. Der Körper soll Gleiches mit Gleichem "bekämpfen". Die auf den ersten Blick niedrige Dosierung ist also uninteressant, da es nur um einen "Anstoß" zur Selbstheilung geht.Und Glaube kann auch Berge versetzen :)

Kommentar von 906a0bbe98354ac23e7a8bb90821dd59smallWildeFee am 30. Juni 2009 11:37

Nein, es heißt "Ähnliches mit Ähnlichem".

Kommentar von Be90c4d3540fc2eca4668e7ff1e557dcsmallbibi8888 am 30. Juni 2009 11:39

naja, auch gut..aber du weißt, was gemeint ist...

Kommentar von F5162e5c307202b7166338d747f210adsmallcaramello am 30. Juni 2009 11:40

Die Dosierung ist unerheblich, da stimme ich zu. Allerdings ist das Prinzip nicht "Gleiches mit Gleichem" (das wäre Isopathie) sondern ähnliche Wirkungen sollen helfen.

Kommentar von Be90c4d3540fc2eca4668e7ff1e557dcsmallbibi8888 am 30. Juni 2009 11:42

im Grunde genommen kommt es doch auf dasselbe raus, oder?


Merelin
beantwortet von Merelin am 30. Juni 2009 11:40
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Wenn die Basisaussage fehlerhaft ist, wird auch die Aussage, welche darauf aufbaut falsch sein.

Die Wissenschaft wendet in der Medizin die Doppelblindstudie ein. Obwohl der Arzt heute seinem Patienten sagen kann, seine Beschwerden kämen vom Stress, wird dennoch nicht der Stress behandelt.

Alles besteht aus Energie. Microwellen sehen wir nicht, dennoch kochen sie uns ein Ei. Elektromagnetische Wellen, Licht, Töne sind Wellen. Jede Materie kann als Welle identifiziert werden. Wird ein Mittel verdünnt oder konzentriert, ergibt sich dadurch ein vollends anderes Wellenmuster. Wellen beeinflussen uns, schrille Töne wirken anderes als sanfte, dito mit Farben, dito mit Elektrowellen (Wireless schwingt bspw. auf 2.4GB, was einer Microwelle entspricht), und Homöepathische Mittel werden viele verschrieben, aber vielleicht eben nicht das richtige für einen oder es funktioniert derart langsam, dass wir es nicht merken, wie der Frosch, der im langsam erhitzten Wasser hocken bleibt, bis es vorbei ist. Natürlich umgekehrt für die Gesundung (smile).

Bei mir selbst hab ich ehrlich gesagt nicht das Gefühl, Homöopathische Mittel würden mir helfen. Aber jeder spricht auf andere Mittel an.

Viel Spass mit den vielen Erklärungen :) !


anonym
beantwortet von Grapeline am 30. Juni 2009 11:47
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Zum einen können sie bei manchen Menschen und manchen Symptomen schon helfen, zum anderen wirkt auch oft der Placebo Effekt, d.h. allein der Glaube daran hilft weil der Körper sich selber hilft durch die positive Gedanken Prägung.


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 30. Juni 2009 11:53
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Weil sie manchmal tatsächlich helfen.

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 11:54

Beweise?

Kommentar von D41e876ac940b99c7d7f2e1aa2472924smallMerelin am 30. Juni 2009 12:08

Nur als Gegenfrage. Wo ist der Beweis dass Kopfschmerzmittel helfen, da so viele Leute immer wieder ein neues Pack derselben Pillen kaufen? Abgesehen von den Nebenwirkungen (Langzeitstudien).

Wenn ein Thema in die Erklärungsnot gerät, findet sich immer eine Schwäche, ein Fehler. Meiner Meinung nach dürfte sich die Schulmedizin, welche ich übrigens für viele Dinge sehr gut finde, einmal verantworten. Nicht umsonst gibt es für von Ärzten ausgelöste Psychosen bereits schulmedizinische Begriffe :-)

Bleibt gesund Leute und glücklich :-) !

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 08:43

Ich behaupte ja nicht, dass alle konventionellen Mittel (wie z.B. Kopfschmerzmittel) wirklich nutzen. Eine erneute Überprüfung würde evt. zeigen, dass sie nicht wirken. Prinzipiell verwende ich nur solche, die ich dringend nötig habe (z.B. bei einer Lungenentzündung) und von den ich weiss, dass sie wirken, weil sie in Kontrollstudien überprüft wurden (z.B. Antibiotika im Fall von Lungenentzündung). Aber bei H. weiss man, dass sie nicht funktioniert. Als warum gibt es Ärzte, die H. verschreiben oder Patienten, die danach verlangen?


Realito
beantwortet von Realito am 30. Juni 2009 11:55
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Weil die Immunabwehr den jeder von uns hat und der vieles selbst Heilen kann leicht vergessen und ausser acht gelassen wird greift man zu Methoden die eigentlich harmlos sind. Es ist wie Placebo effekt. Wir sollten viel mehr an uns und an unser stärken vertrauen und möglichst auf die Chemie und andere stoffe verzichten.

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 11:56

Und was hat das mit Homöopathie zu tun?


anonym
beantwortet von Eddy11 am 30. Juni 2009 12:00
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Homöopathische Mittel können den Placebo-Effekt hervorrufen. Darüber hinaus haben sie keine Wirksamkeit. Und Placebo kann eben auch Glauben hervorrufen.

Kommentar von giordano am 30. Juni 2009 12:08

Trotz mindestens 9 Jahren schulpflicht, 200 Jahren Aufklärung? Ich verstehe Gier nach Macht, Geld. Aber der Glaube an ein Wasser oder Zuckerkügelchen, das nichts enthält, wie ist das zu erklären? Hat hier die Schule versagt?

Kommentar von Eddy11 am 30. Juni 2009 15:38

offenbar...

Kommentar von giordano am 1. Juli 2009 08:45

Vielleicht ist das die Anwort meiner Frage.


Bloodstar
beantwortet von Bloodstar am 10. Juli 2009 14:23
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Man sollte bedenken, das einzelne Ionen im Körper schon Reizleitungen aktivieren.

Nur weil es mit den aktuellen Sensorsystemen nicht nachzuweisen ist, heisst nicht, dass der Stoff verschwunden ist. Sondern einfach nur stark verdünnt.

Bei Tieren hilft Homöopathie auch und ob diese ein Bewusstsein haben, das Platz für Placebos lässt wage ich zu bezweifeln.

So gesehen sind die Konzentrationen der klassischen Medizin vielleicht viel zu hoch, da jeder Bereich des Körpers eine Menge des Wirkstoffs bekommt, so dass sich langfristig auf jeden Fall Nebenwirkungen bemerkbar machen.

Kommentar von giordano am 10. Juli 2009 15:02

Danke für die Hinweise. Bei einer C25 Verdünnung kann es theoretisch kein Ion/Molekül der ursprünglichen Substanzen geben. Gemäss Potenzierung-Annahme müsste die C25-Potenzierung effektiver wirken, was bisher aber nicht gezeigt werden konnte. Auch wenn technisch die Sensorsysteme irgendwelche physisch-chemische Änderung nicht nachweisen können, müsste zumindest ein klinischer Effekt vorhanden sein. Das ist nicht der Fall. Es wird immer wieder kolpotiert, dass bei Kleinkindern und Tieren die Homöopathie wirkt. Geben Sie mir bitte solche Studien an, ich werde sie mir besorgen und lesen. Ich habe in der Komplentärmedizinschen Literatur (z.B. Zeitschrift für Komplementärmedizin) Studien zur Homöopathie gelesen. Sie enthielten alle methodische Fehler. Das ist vermutlich auch der Grund, warum diese nicht in Nature oder Science publiziert werden konnten. Meine Frage geht dahin, warum Ärzte an Homöopathie glauben, wenn die wissenschaftlichen Untersuchungen auf klinischer Ebene bisher keinen Hinweis gegeben haben und die Physik (Quantenphysik), Chemie und Biologie die Hypothesen der Homöopathie verwerfen. Ist der Grund vielleicht der, dass die Ärzte eigentlich daran nicht glauben, aber die Nachfrage so gross ist, dass neben den unnötigen Diagnosen (Stichwort IGeL) auch Homöopathie ins Angebot aufnehmen? Oder kennen Sie andere mögliche Gründe?

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 15. Juli 2009 16:10

Nö. Einzelne Ionen aktivieren definitiv keine Reizleitung.

Eine Depolarisation einer Nervenzelle setzt die Bindung entsprechender Neurotransmitter an spezifische Rezeptoren der Zellmembran voraus. Diese Neurotransmmitter sind erstens keine Ionen, sondern ziemlich komplexe Moleküle und zweitens werden davon für jede Aktivierung tausende pro Zelle benötigt.

Des Weiteren ist der Placeboeffekt bei höheren Tieren ziemlich gut belegt. Er klappt oft sogar besser als beim Erwachsenen, weil es - wie auch bei Kindern - den zusätzlichen Placeboeffekt des Beobachters gibt. Herrchen oder Frauchen glaubt an die Wirkung, also wird jede vermeintliche Besserung dem verabreichten Mittel zugeschrieben. Außerdem bekommt das Tier mehr Zuwendung und fühlt sich daher besser. Den Rest macht die Spontanheilung.

Man denke intensiv über die letzten Sätze in diesem Video nach: http://www.youtube.com/watch?v=Uvvp2lYz1J8&eurl=http%3A%2F%2Fblog.esowatch.com%2F&feature=player_embedded


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