Warum glauben hier so viele nicht an Gott?

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52 Antworten

Ich lasse Gläubigen ihren Glauben (zudem bin ich selber nicht "ohne Glauben", auch wenn ich nicht auf einer "kirchlichen" Linie liege). Aber Kritiklosigkeit kann man meines Erachtens nicht guten Gewissens fordern. Übrigens hat auch Jesus niemals Kritiklosigkeit gefordert (darum prüfet alles, und das Gute behaltet!).

Heute ist es zum Glück besser als früher, man darf durchaus Kritik üben. Kritik ist aber "Unterscheidung", nicht bloßes Hinwerfen negativer Äußerungen. Diese verlangt somit nach einem gewissen "Niveau".

Meiner Ansicht nach kann Gott manchmal (aber eher selten) in einer Kirche anzutreffen sein. Für mich sind Kunst und Natur viel bessere Stellen, bei denen man Gott antreffen kann (auch da nicht immer, aber öfter). Und diese Stellen sagen mir auch mehr als andere, wie die Menschen doch gemeinsam (jenseits ihrer "religiösen Unterschiede") ticken.

Ich glaube, Gott ist größer als unser kleinliches Religionsverständnis. Religionen sind fehlbare (aber auch gut gemeinte) Versuche, sich Gott (oder etwas in der Art, denn nicht alle Religionen haben einen Gott) zu nähern. Sie sind respektabel, sollten aber nicht immun gegen Kritik sein.

Der Glaube sollte Menschen zusammenbringen. Nicht andersherum.
Da, wo die Menschen zusammenkommen, haben auch die Geschichten Platz. Und auch heute noch faszinieren die "alten Geschichten" die Menschen.

Ich bin (trotz meiner christlichen Sozialisation) auch heute noch fasziniert, wenn ich etwas von den Hopi lese, von den indisch-hinduistischen Geschichten, oder von nochmals anderen Mythen. Man sollte Gott doch dankbar sein, dass er den Menschen eine so reiche Phantasie geschenkt hat. Und dennoch sehe ich überall Gemeinsamkeiten.

Man muss nur genau hinschauen. In Indien ist der Elefant ein Sinnbild für die Weisheit (in Griechenland war es eine Eule). Bei den Hopi ist ein Spinnennetz gewobene Weisheit (was für eine feine Beobachtungsgabe der kleinen Dinge).

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Du kannst ja gar nicht wissen, wie viele Leute vielleicht doch an Gott glauben, oder wieviele Leute es heimlich tun, aber nicht so gerne darüber sprechen.

Und was ist mit denen, die abfällige und negative Äusserungen machen? Das sind vielleicht sogar noch die Guten, denn sie setzen sich aktiv mit den Anspruch Gottes auseinander. Sie lassen sich hier wenigsten blicken und diskutieren mit uns. Dass sie uns Fromme ab und an ein bisschen ärgern wollen; das musst Du sportlich nehmen. Wir ärgern sie ja auch.

In Luk 12,51 sagt Jesus: Meint ihr, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.

Das Wort Gottes ist einfach für viele ein Ärgernis. Aber es tut gut. Es bleibt uns nicht erspart diese Spannung auszuhalten.

Wirklich schlimm dran sind all die Menschen, denen das alles so am Anus vorbeigeht, die gar nicht mehr den Absolutsheitsanspruch Jesu Christi heraushören und für die das auch keine Provokation mehr ist. Wo alles grau in grau ist. Der vollkommene Potentialausgleich bedeutet in der Elektrotechnik, dass die Spannung gleich null ist. Tote Hose. Oder in der Thermodynamik kommt alles zum Erliegen, wenn es keine Temperaturdifferenz mehr gibt. Die geistliche Interessenlosigkeit ist dann wie eine Art Vorstufe zum Tod für den Menschen.

So ist auch das Jesuswort aus Offenbarung 3,16 zu verstehen: Weil du aber lau bist und weder warm noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Warum lassen sie den Gläubigen nicht kritiklos ihren Glauben?

Ich glaube, dass wäre das schlimmste, was uns passieren könnte. Wir müssen uns den kritischen und manchmal auch frechen Fragen stellen und so ehrlich wie möglich darauf antworten.

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Es gibt nun einmal viel rational denkende Menschen, die der Ansicht sind, die Vorstellung eines Gottes ist überholt und nicht mehr zeitgemäß.

Man kann nahezu alles rational und wissenschaftlich erklären - wer benötigt da noch den Glauben an ein übernatürliches Wesen?

Weshalb Atheisten manchmal abfällig oder aggressiv auf religiöse Fragen reagieren, hat verschiedene Gründe.

Manche Fragen sind von erschreckender Naivität:

Ist es haram, wenn ich beim Lesen des Quran niese? Ich habe Angst, das Allah mir böse ist.

Eine rational denkende Person ist dann womöglich wütend darüber, wie sehr religiöse Indoktrination den Menschen einschüchtern kann, selbst wenn es um völlig normale körperliche Vorgänge geht. Protest vorprogrammiert.

Manche Fragen strotzen vor Fanatismus:

Weshalb werden die satanischen Harry Potter Bücher nicht verboten? Sie verführen bereits Kinder zum Teufel!!

Die Frage ist provokativ formuliert und stellt Behauptungen auf, die dem rationalen Denken widersprechen. Psychisch labile Menschen können durch solche Aussagen verunsichert werden. Protest vorprogrammiert.

Manche Fragen schüren Vorurteile:

Ich habe mich in einen Muslim verliebt, aber seine Familie ist streng gläubig und akzeptiert mich nicht. Hat unsere Liebe eine Chance oder muss ich konvertieren?

Diese Fragen schüren Wut über intolerante Gläubige, die wegen einer religiösen Ideologie ihren Kindern das Leben schwer machen und Menschen diskriminieren. Protest vorprogrammiert.

Solche Fragen können auch sehr leicht Trollfragen sein, um Stimmung gegen eine bestimmte Religion zu machen, indem sie einseitig negativ dargestellt wird.

Manche Antworter sind intolerant

Ich war total verzweifelt, doch dann erschien mir Jesus. Er lächelte und bereits das gab mir viel Kraft. Er hat dann gewunken. Was hat das zu bedeuten?

Hier kommt bei rational denkenden Menschen häufig Spott über so viel Leichtgläubigkeit auf, die Religiosität der Person wird abgelehnt, da man sie als geistig rückschrittlich betrachtet. Man rät zum Psychiater oder bringt abfällige Kommentare.

Hier kommen wir an einen gemeinsamen Punkt

  • Fanatische Gläubige sehen sich als Missionare des Glaubens 
  • Fanatische Atheisten sehen sich als Missionare der Aufklärung

Wenn man dann genauer hinsieht, erkennt man weitere Gemeinsamkeiten bei diesen beiden Personengruppen;

Gleiche Intoleranz, gleiche Verachtung, gleiche herablassende Haltung, gleiche Besserwisserei - nur die Weltanschauung ist eine andere.

Das Problem zwischen Gläubigen und Atheisten sehe ich vor allem dann gegeben, wenn absolute Ansichten und Aussagen aufeinander treffen.

Der Gläubige stellt beispielsweise eine Aussage auf, die er für unumstößlich hält, äußert sie aber nicht übertrieben fanatisch oder missionarisch. Er ist einfach von seiner Religion überzeugt und hat diesbezüglich eine Frage.

Anstatt nun zu akzeptieren, dass diese Person eben bestimmte Überzeugen hat und sich daher anderen Fragen zuzuwenden, beginnen manche Atheisten dann mit ihrer "Aufklärung" - und reden damit an der Frage vorbei.

Manchmal wäre es vielleicht klüger nichts zu sagen - aber auch Atheisten können an Geltungsdrang, Selbstdarstellung und Wichtigtuerei leiden.

Anders gesagt:

Manche Menschen haben einfach kein Feingefühl.

Ich selbst bin sowohl religiös als auch atheistisch und kann daher beide Seiten recht gut nachvollziehen, denke ich.

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Kommentar von MissMarplesGown
21.03.2016, 00:44

Eine wunderbare Analyse! Wer hier den Pfeil nach unten betätigt hat, fühlte sich offenbar bei der gleichen "Wertung" beider Seiten bzw. Extreme besonders "angesprochen".

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Kommentar von blechkuebel
21.03.2016, 02:26

Guter Beitrag! Nur, wie kann man denn sowohl religiös als auch atheistisch sein?

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Kommentar von Hooks
21.03.2016, 10:40

Du übersiehst hierbei etwas.

Wer Jesus Christus nachfolgt, dem ist es ein Anliegen, andere Menschen auf die Möglichkeit einer Erlösung hinzuweisen, um sie vor dem ewigen Verderben zu retten.

Atheisten haben diese Motivation nicht.

Sie wollen nicht retten, sondern eine Rettung verhindern.

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Da lautet die Gegenfrage: warum sollte man an Gott glauben und wenn ja, an welchen? An den biblischen Gott glauben viele deswegen nicht, weil sie der Meinung sind, dass die antiken Märchen von mittelöstlichen Ziegenhirten heute keine Bedeutung mehr haben. Sie halten die Bibel für ein Märchenbuch mit zu vielen Widersprüchen und Falschaussagen,um ernst genommen werden zu können.
Warum man an einen der neumodischen selbstgebastelten Götter glauben soll, die nicht mehr viel mit dem biblischen Gott zu tun haben, konnte auch noch kein Gläubiger überzeugend beantworten.

Und warum sollten sich Ungläubige nicht abfällig äußern? Aus Kirchenkreisen hört man umgekehrt oft genug abfällige Äußerungen über Ungläubige. Da unterscheiden sich Moslems, Juden und Christzen auch nicht groß voneinander. Und Gottgläubige belassen es auch nicht bei abfälligen Äußerungen. Seit Jahrtausenden bis heute verfolgen sie Ungläubige mit Mord, Folter und Unterdrückung.

Angst haben diese Menschen keine. Mit Höllenangst und Erbsündenlehre kann man die nicht beeindrucken. Angst vor der ewigen Verdammnis ist eher bei Gläubigen anzutreffen.
Und Angst vor den Gottgläubigen an sich braucht zumindest hierzulande auch niemand mehr zu haben, seit die Katholische Kirche keine Ungläubigen mehr auf den Scheiterhaufen schicken kann. In anderen Ländern wie Syrien sieht es ganz anders aus. Da müssen Ungläubige auch heute noch damit rechnen, dass ihnen der Hals von Gottgläubigen durchgeschnitten wird.

Atheisten würden Gottgläubige sicherlich dann in Ruhe lassen, wenn sie ihren Glauben als Privatsache ansehen würden. Stattdessen wollten sie immer und wollen es auch heute noch, ihre Vorstellungen der gesamten Gesellschaft und nicht nur ihren Anhängern überstülpen.

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Na, warum sollte ich denn? Es spielt für mein Leben absolut keine Rolle ob ich an einen Gott glaube oder nicht. Ich bin nur von einem überzeugt, nämlich dass sich Gott weder zu 100% beweisen, noch widerlegen lässt. Für mich lügt jeder, der sagt er wüsste es. Niemand kann es wissen. Ich finde diese Behauptungen auf beiden Seiten sehr anmaßend.

Von daher bin ich auch niemand die je sagen würde, irgendwer dürfte nicht glauben an was er will. Ich kritisiere niemanden wegen seinem Glauben.

Im Gegenzug erwarte ich, dass man mich nicht versucht zu bekehren und mir auch nicht irgendetwas an den Haaren herbeigezogenes vorwirft. Wovor sollte jemand der nicht an einen Gott glaubt denn bitte Angst haben? Angst vor Strafe kann nur der haben, der glaubt etwas falsches zu tun.

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Auch der ägyptische Gott Horus wurde am 25. Dezember geboren, von der Jungfrau Isis - Meri. Seine Geburt war begleitet von einem Stern im Osten, gefolgt von drei Königen. Horus hatte 12 Jünger, mit denen er umherreiste. Er vollbrachte Wunder wie die Heilung von Kranken und das Gehen auf dem Wasser. Horus war bekannt durch viele Beinamen wie Die Wahrheit, Das Licht, Gottes gesalbter Sohn, Der gute Hirte, Das Lamm Gottes, und viele andere. Nach dem Verrat durch Typhon wurde er gekreuzigt und begraben für 3 Tage, und danach wieder aufzuerstehen.

Diese Attribute des Horus finden sich ebenfalls bei vielen anderen antiken Göttern wie Attis von Phyrigia (geboren von der Jungfrau Nana am 25. Dezember, gekreuzigt, begraben, und nach 3 Tagen wieder auferstanden),
Krishna aus Indien (geboren von der Jungfrau Devaki unter einem Stern im Osten, der seine Ankunft signalisierte, er vollführte Wunder mit seinen Jüngern und ist nach seinem Tod wieder auferstanden), Dionysos aus Griechenland (von einer Jungfrau geboren am 25. Dezember - er war ein Lehrer der umherreiste und Wunder vollbrachte, wie die Verwandlung von Wasser in Wein, er war bekannt als der "König der Könige", "Gottes einziger Sohn", "Alpha und Omega" und nach seinem Tod ist er auferstanden) oder Mithra aus Persien (von einer Jungfrau geboren am 25. Dezember, er hatte 12 Jünger und vollbrachte Wunder, nach seinem Tod wurde für 3 Tage begraben und ist dann auferstanden, er war auch bekannt als "Die Wahrheit", "Das Licht", usw). Sein Feiertag war ebenfalls der Sonntag.

Es soll sich um einen sehr alten astrologischen Mythos handeln, welcher auf der Wintersonnenwende und den 12 Tierkreiszeichen im astrologischen Zirkel beruht. Die Wiederauferstehung an Ostern symbolisiert den Tag, an dem die Tage wieder länger werden als die Nächte (Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche). Der helle Stern im Osten ist der Sirius und die heiligen drei Könige sind ebenfalls eine Sternenkonstallation. Die Jesus-Figur steht symbolisch für das Zeitalter der Fische (1-2150 n.Chr.), welches danach vom Zeitalter des Wassermanns abgelöst werden wird (der Fisch ist ein altes christliches Symbol).

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Glaube, oder sagen wir besser Religion ist ein Gruppenphänomen. Das heißt, wenn du religiös bist, dann lebst du wahrscheinlich in einer Umgebung, in der sich viele Religiöse befinden.

Das ist kein speziell religiöse Phänomen. Autotuner orientieren sich in der Regel auch zu anderen Autotunern. Pferdeliebhaber orientieren sich zu Pferdeliebhabern, Akademiker zu Akademikern usw.

Es kann schnell der Eindruck entstehen, dass Autotunen, einer Religion anzugehören und Pferde zu lieben oder auf einem gewissen, geistigen Mindestniveau zu sein "normal" ist.

Das Internet ist jedoch losgelöst von diesen Interessensinseln. Deswegen kann es desillusionierend wirken, wenn man mehr "Andersdenkende" trifft, als man im Alltag gewöhnt ist.

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Die Religionsfreiheit gestattet nicht nur, dass man sich jeder Religion anschließen kann, welcher man sich anschließen möchte, sondern sie räumt ebenso das Recht ein, sich keiner Religion anzuschließen. 

Ebenso gestattet die Meinungsfreiheit die Möglichkeit frei seine eigene Meinung zu vertreten und zu äußern, auch wenn man im Sinne des Miteinanders einen gewissen Umgangston beibehalten sollte. 

Ich selbst bin gläubig, kann aber recht gut damit umgehen, wenn andere keiner oder einer anderen Religion angehören. Wenn die Religion, der ich angehöre, in den Schmutz gezogen wird, schmerzt mich das zwar, und sofern ich es nur noch als persönliche Beleidigung auffassen konnte, weil es genauso formuliert wurde, habe ich auch schon ein paar Mal die Meldefunktion verwendet und der Support war offenbar zu demselben Schluss gekommen, aber sofern es sich um eine konstruktive Kritik handelt kann ich bequem damit leben.

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Kommentar von vonGizycki
20.03.2016, 20:04

Wobei es auf die Kontrollinstanz ankommt, wie die gläubig gestrickt ist. Manche Äußerungen können als beleidigend aufgefasst werden und sich dann auch noch mit der Auffassung der Kontrollinstanz decken. In Wirklichkeit war es aber nur eine deutliche Kritik. Allerdings, wenn es persönliche Angriffe gibt, dann sollte das unterbunden werden. 

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Gegenfrage: warum muss jemand irgendwas glauben oder nicht glauben?

Deine Vorstellungen sind Deine Vorstellungen. Wenn Du schon ueber irgendwelche Strafen redest ist es kompliziert genug mit Dir auf einen Gemeinsamen Nenner zu kommen.

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Alle Menschen dürfen entscheiden an was sie glauben wollen und dich geht das eigentlich nichts an.

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Oh, ich denke, viele "glauben" an "ihren Gott", der leider auch der "Gott dieser Welt" ist (Offb.12,9) und die Menschheit vom Weg des wahren Gottes abhält (Eph.2,2).

Das gerade aber ist das Problem, denn "Gottes Wahrheit" (Joh.17,17) wird durch "Gottes Wort" verkündet, alleine wenige glauben das (Mt.7,14).

Wenn Satan gebunden sein wird (Offb.20,2), können alle Menschen diese herrliche Botschaft Gottes von Seinem Reich teilhaben und sich für Ihn entscheiden (Offb.20,5.12).

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weil es umgekehrt genauso wenig verstanden wird. Es gibt 1000de goetter und 1000de religionen. Christentum ist alt aber bei weitem nicht die aelteste religion. Christentum hat an die erde als scheibe geglaubt, menschen welche das nicht glaubten wurden ans kreuz genagelt. Frauen haben kaum rechte was allerdings nicht mehr so praktiziert wird. Gott soll seinen sohn geopfert haben, wobei das unsinn ist, denn er wusste doch genau das er nach dem irdischen tod wieder neben seinen vater sitzen wird und dort oben regieren. Also wo ist das eine opferung? Wenn ich wuesste zu 100% das ich nach dem tod meine eltern wieder treffe, dann waere es mir wurscht wenn ich sterben wuerde. Christen glauben daran das jeden mit gleichen moeglichkeiten gebohren wird, wo hat der sohn einen scheiches die gleichen moeglichkeiten wie ein kind einer armen familie in Somalia? Warum gibt es so viele religionen, warum haben indianer nie was von jesus gehoert bevor amerika von anderen besiedelt wurde? Warum gab es hinduismus bevor den christentum? Warum wusste niemand in china von einen jesus christus, wenn es doch so unmoeglich ist nicht an den christentum zu glauben?

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Kommentar von Hooks
29.04.2016, 14:02


Also wo ist das eine opferung? Wenn ich wuesste zu 100% das ich nach dem
tod meine eltern wieder treffe, dann waere es mir wurscht wenn ich
sterben wuerde.

Du hast Dir noch nie klargemacht, was es für Jesus geheißen hat, von seinem Vater geternnt zusein. Er wurde für uns "zur Sünde gemacht", da mußte Gott sich abwenden.

Lies bitte die Evangelien durch, dann siehst Du, was für ein Opfer das war.

http://www.bibleserver.com/text/SLT/Johannes18 hier geht es los, Du kannst am Dreieck links oben auf weiter klicken.

http://www.bibleserver.com/text/SLT/Markus14

hier wird es noch ein bißchen anders beleuchtet.



6 Die Jünger aber gingen hin und taten, wie Jesus ihnen befohlen hatte,
7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie und setzten ihn darauf.
8 Aber
die meisten aus der Menge breiteten ihre Kleider aus auf dem Weg;
andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg.
9 Und
die Volksmenge, die vorausging, und die, welche nachfolgten, riefen und
sprachen: Hosianna dem Sohn Davids! Gepriesen sei der, welcher kommt im
Namen des Herrn!
2 Hosianna in der Höhe!3
10 Und als er in Jerusalem einzog, kam die ganze Stadt in Bewegung und sprach: Wer ist dieser?
11 Die Menge aber sagte: Das ist Jesus, der Prophet von Nazareth in Galiläa!


37 Jerusalem,
Jerusalem, die du die Propheten tötest und steinigst, die zu dir
gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder sammeln wollen, wie eine
Henne ihre Küken unter die Flügel sammelt, aber ihr habt nicht gewollt!
38 Siehe, euer Haus wird euch verwüstet gelassen werden;
39 denn
ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht mehr sehen, bis ihr
sprechen werdet: »Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des Herrn!«5



15 Aber anläßlich des Festes pflegte der Statthalter der Volksmenge einen Gefangenen freizugeben, welchen sie wollten.
16 Sie hatten aber damals einen berüchtigten Gefangenen namens Barabbas.
17 Als
sie nun versammelt waren, sprach Pilatus zu ihnen: Welchen wollt ihr,
daß ich euch freilasse, Barabbas oder Jesus, den man Christus nennt?
18 Denn er wußte, daß sie ihn aus Neid ausgeliefert hatten.
19 Als
er aber auf dem Richterstuhl saß, sandte seine Frau zu ihm und ließ ihm
sagen: Habe du nichts zu schaffen mit diesem Gerechten; denn ich habe
heute im Traum seinetwegen viel gelitten!
20 Aber
die obersten Priester und die Ältesten überredeten die Volksmenge, den
Barabbas zu erbitten, Jesus aber umbringen zu lassen.
21 Der
Statthalter aber antwortete und sprach zu ihnen: Welchen von diesen
beiden wollt ihr, daß ich euch freilasse? Sie sprachen: Den Barabbas!
22 Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesus tun, den man Christus nennt? Sie sprachen alle zu ihm: Kreuzige ihn!
23 Da sagte der Statthalter: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrieen noch viel mehr und sprachen: Kreuzige ihn!







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Warum glauben hier so viele nicht an Werwölfe, an Gnome oder an das fliegende Spaghettimonster? Weil die eben weniger Trost und spirituelle Rechtfertigung bieten als die Götter. Aber wozu machen sich viele Menschen diesen Stress mit den spirituellen Ängste vor Tod, Hölle und Apokalypse?

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Kommentar von Hooks
29.04.2016, 13:52

wozu machen sich viele Menschen diesen Stress mit den spirituellen Ängste vor Tod, Hölle und Apokalypse?

Den Tod muß jeder erleiden, aber vor der Hölle gibt es eine Rettung - und die wird verkündigt.

Ob man die dann annimmt oder nicht, darf jeder für sich entscheiden.

Das ist wie bei Verschütteten in einer Höhle. Die Rettungskapsel kommt, und man weist die Verlorenen darauf hin. Aber ob man sie dann letztlich besteigt - das darf jeder selbst entscheiden.

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Ich bin Christ und glaube an Gott.

Meine Erfahrung zu Deinem Thema:

  • junge Menschen neigen dazu es cool zu finden nicht an Gott zu glauben. Dies hat wohl auch etwas mit der Stellung innerhalb der Gruppe zu tun.
  • je älter die Menschen werden, desto gläubiger werden sie. Man hat den Wunsch kirchlich zu heiraten, sogar die Kinder werden getauft.

Nach meiner Wahrnehmung ist der "Unglaube" also lediglich temporär.

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Kommentar von Verjigorm
28.03.2016, 14:18

Nö, isser nicht. Die meisten Menschen sind wohl einfach nur zu schwach und flüchten sich daher später in die einfacheren Scheinwelten der Religion.

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An welchen Gott soll man denn deiner Meinung nach unter all den Tausenden glauben? Das ist schon die erste Frage, die sich einem normal denkenden Menschen stellt. Da die Existenz von keinem dieser Götter wirklich wahrscheinlich ist, spart man sich seine kostbare Zeit und liest sich vielleicht noch einen guten Artikel durch.

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ich möchte ein Beispiel vom osmanischen Reich geben. 

Im osmanischen Reich konnte jeder sein Glauben frei leben. Über 90% der Bevölkerung waren Muslime. Dort herrschte das islamische System. Das Bildungssystem war auf Religionsschwerpunkt gesetzt. Doch jeder wurde nach seinen Talenten gebildet. Das Bildungsmotto war: "Kein Fisch wird zum Fliegen und kein Vogel wird zum Schwimmen gezwungen." Es herrschte mehr oder weniger 600 Jahre Gerechtigkeit, Gastfreundlichkeit und vor allem eine Glaubensfreiheit. Jeder kannte den Islam. Jeder hat jeden respektiert. Der wahre islamische System funktioniert so. Gottes Gesetze herrsten dort. es gab nur im heringen Anteil Atheisten. Denn jeder kannte dank einer religiösen Bildung Gott und die Propheten. Es klingt vielleicht kompliziert oder übertrieben. So was hat die Geschichte geschrieben.

Doch faschistische Länder wie England und Co. waren der Meinung, dass der osmanische Reich von der modernen entwickelnten Welt sich nicht anpasst und zurückgeblieben sind. Religion waren für sie ein Hindernis zur Macht über die Welt. Oder besser gesagt solange es noch Gläubige auf der Welt gibtt, gibt es keine Ruhe. Keine Modernisierung. Sie waren der Meinung "Wer Gott vergisst, kommt weiter!".. 

Ich finde Religionunterricht sollte zum Pflichtfach werden. 

Zu der wirklichen Antowrt auf deiner Frage; ja sie haben Angst davor. Es fällt ihnen schwer, das zu machen was Gott von den Menschen verlangt. Tod ist ein Tabuthema. Dieses Gewissen "Leben ohne Ende" prägt sich bei den Menschen. Oder ich wende mich an Gott wenn ich alt werde.. 

Gottlos zu leben verschafft dem Menschen eine tiefe Leere in der Seele. 

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ich glaub eher, es gibt hier nur dann in grösserem Umfang Widerworte, wenn sehr penetrant auf niedrigem geistigen Niveau religiös gepredigt und missioniert wird. oder sachlich falsche Sachen behauptet werden.

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Warum lassen sie den Gläubigen nicht kritiklos ihren Glauben?

Wenn die Gläubigen ihren Glauben als Privatsache betrachten würden und nicht den Anspruch erhöben, dass dieser Glaube sich auch in der Gesellschaft, in Gesetzen, in der staatliche Bildung usw. widerspiegeln muss, dann hätte ich damit kein Problem.

Wenn ich aber als Nichtgläubiger mit meinen Steuergeldern religiöse Indoktrination mit bezahlen muss (Religionsunterricht, konfessionell gebundene Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser und andere religiös gebundene soziale Einrichtungen) dann bekomme ich eben einen dicken Hals.

Für die soziale Arbeit, Bildung, Gesundheitswesen, Kinderbetreuung und Altenpflege braucht es keine konfessionell gebundenen Einrichtungen. Das kann der Staat genauso gut und finanziell trägt er ohnehin bereits zu über 90 Prozent die Kosten.

Das der Staat das aber nicht macht, sondern den Kirchen immer mehr dieser Einrichtungen zuschustert, zeigt deutlich, welchen Einfluss die Kirchen in diesem Land haben. Diesen inakzeptablen Einfluss kann man nur brechen, wenn man an der Basis anfängt und die Menschen aufklärt, auf dass immer weniger den Religionen anhängen.

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Kommentar von Misrach
22.03.2016, 22:25

So geht dir das auch als anders gläubiger der nicht der christlichen Gemeinde angehört :-)

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Ich finde Religionen im allgemeinen Sinne gut und sinnvoll, da sie Menschen die Möglichkeit gibt an etwas Größeres zu glauben, was in vielen Lebensaspekten gut und sinnvoll sein kann. Von der Kirche halte ich persönlich jedoch nichts bzw. halte sich für eine frühzeitliche Methode des Geldaussaugens der Menschen.(Womit ich niemanden angreifen möchte, es ist nur meine Meinung)

Achja ich bin übrigends Atheist :)

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Wie viele Menschen sich damit beschäftigen, siehst Du daran, dass es bei Fragen um den Glauben hier immer sehr viele Antworten gibt. Es ist heute modern geworden, sich eher esotherischen Dingen anzuschließen, als an Gott zu glauben. Häufig stecken Unsicherheit, Bindungsangst und fehlender Mut, sich zu Gott zu bekennen, dahinter.  

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