Frage von DankeMerkel4, 265

Warum glauben einige Menschen daran das der biblische Gott die Welt erschaffe hätte?

Der Kosmos könnte genau so gut von einem riesigen interdimensionalen Meerschweinchen Ausgeschieden worden sein, rein von von der Beweisbarkeit ist doch diese wie eigentlich jede andere Hypothese mindestens gleich zu bewerten

Antwort
von Giustolisi, 89

"Gott wars" ist eine beliebte Antwort, wenn man eine Frage nicht unbeantwortet lassen, aber auch nicht weiter nachdenken will.
Die meisten Gläubigen verwerfen Theorien, die sie nicht einmal kennen oder verstanden haben.
Das tun sie, weil ihr Kartenhaus sonst zusammen fällt.
Dass jede beliebige andere Hypothese als gleich wahrscheinlich zu bewerten ist, interessiert sie nicht. Mit wissenschaftlicher Methodik haben sie in Bezug auf ihren Glauben eh nichts am Hut, sonst würden sie ihre Glaubensinhalte entsprechend prüfen.
Der Glaube liefert bereits vorgefertigte Antworten und so lange man diese nicht hinterfragt, kann man sich auf dem guten Gefühl ausruhen, die Antworten des Lebens bereits zu kennen.

Zu hinterfragen ist da viel schwerer. Man muss damit klar kommen dass viele Fragen noch ungeklärt sind, oft gibt es nur Lösungsansätze. Dazu kommt dass sich eine Antwort auch später noch als falsch oder unvollständig herausstellen kann, es gibt ja keine ewigen Wahrheiten, alles darf angezweifelt werden.

Kommentar von danhof ,

auf dem guten Gefühl ausruhen, die Antworten des Lebens bereits zu kennen

Ich dachte, es gäbe keine FRAGEN des Lebens. Mir sagen jedenfalls Atheisten immer wieder, dass es keinen Sinn im Leben geben KANN, und dass philosophische Fragen wie "Wo komme ich her" und "Wo gehe ich hin" irrelevant seien. Wie kann es dann also ANTWORTEN geben?

es gibt ja keine ewigen Wahrheiten, alles darf angezweifelt werden

Außer freilich die Evolutionstheorie nebst Abiogenese und den Urknall - die unverrückbaren Dogmen des Atheismus.

OK, das war ein bisschen zynisch... muss ja nicht jeder so denken...

Kommentar von CalicoSkies ,

Außer freilich die Evolutionstheorie nebst Abiogenese und den Urknall - die unverrückbaren Dogmen des Atheismus.

Oh, da hat mal wieder jemand nicht verstanden, wie Naturwissenschaft  funktioniert 😂

Wissenschaft hat den Vorteil, kein Dogma, sondern wandelbar zu sein - Wissenschaft prüft sich ständig selbst und versucht immer, die Erklärungsmodellr zu verbessern.

Die Evolutionstheorie ist - wie die Urknalltheorie auch - ausreichend belegt... so gut belegt, dass es mitunter die gesichertsten Theorien sind, die wir kennen.

Aber weißt du was? Ein Experiment  oder ein Fund, der sich mit der bisherigen Theorie nicht mehr erklären lässt, würde sie falsifizieren und kippen.

Mit jedem neuen Beleg wird sie jedoch aufs Neue bestätigt  und eine Falsifizierung unwahrscheinlicher.

Kommentar von Giustolisi ,

Ich dachte, es gäbe keine FRAGEN des Lebens. Mir sagen jedenfalls Atheisten immer wieder, dass es keinen Sinn im Leben geben KANN, und dass philosophische Fragen wie "Wo komme ich her" und "Wo gehe ich hin" irrelevant seien. Wie kann es dann also ANTWORTEN geben?

Diese Fragen gibt es, sobald sie jemand stellt. Ob es sinnvolle oder gar allgemein gültige Antworten darauf gibt, ist eine andere Frage.

Außer freilich die Evolutionstheorie nebst Abiogenese und den Urknall - die unverrückbaren Dogmen des Atheismus.

Dogmen? Die Evolutionstheorie ist doch kein Dogma. Sie würde sofort verworfen, wenn es eine bessere Erklärung gäbe. Die Abiogenese ist indes im Moment nur eine Hypothese, keine Theorie. Der Urknall gilt als belegt, immerhin kann man dessen Echo messen und kürzlich wurden auch die dazu passenden Gravitationswellen gefunden.

Genau so etwas meinte ich als ich schrieb, dass Gläubige oft Theorien verwerfen, die sie nicht einmal kennen oder verstanden haben. Informiere dich erst einmal darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen werden. Die schüttelt sich nicht einfach jemand aus dem Ärmel und sagt "das ist jetzt einfach so". Sie müssen belegt werden, sonst werden sie gnadenlos verrissen. Diese Belege können selbstverständlich auch angezweifelt werden, im Gegensatz zu Dogmen.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 77

"Der Kosmos könnte genau so gut von einem riesigen interdimensionalen Meerschweinchen ausgeschieden worden sein"

[Das]ist doch diese wie eigentlich jede andere Hypothese mindestens gleich zu bewerten

Nein! Der Unterschied zu anderen Hypothesen ist sogar ziemlich eklatant. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es nicht falsifizierbar, an ein Schöpfermeerschweinchen zu glauben. Ein Meerschweinchen kann wissenschaftliche Forschung nicht ersetzen.

Aus religiöser Sicht ist es Aberglaube; denn mit der Vorstellung eines Meerschweinchens wird aus Gott, der als Gegenstück zur Welt aus logischen Gründen nur unbegrenzt gedacht werden kann, etwas begrenztes, eben ein "Supermeerschweinchen", welches egal wie gross, Grenzen haben wird. Das wiederum widerspricht der Logik, nach der Gott nur "unendlich", "übernatürlich", "nicht identisch mit dem, was wir kennen" usw. gedacht werden kann.

Kommentar von Deamonia ,

Naja, Gott hat ja den Menschen lt., Bibel nach seinem Ebenbild geschaffen, daher hat im Umkehrschluss "Gott" die Gestalt eines Menschen, was ebenfalls ziemlich begrenzt ist. 

Wäre er wenigstens ein großer Dino oder so, würde das ja noch Eindruck machen, aber etwas das wie ein Mensch ausschaut, soll ein Gott sein? 

Oder war Gott einfach ein mieserabler Bildhauer und hat den Menschen nicht hinbekommen, weswegen er selbst so viel perfekter ist? 

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Naja, Gott könnte bestimmt alles mögliche werden, warum also nicht auch ein Dino.

Aber mit Dinos kann man schlecht reden, und wie sollten wir dann das Wort Gottes erfahren haben? Also ist völlig klar, dass die "ansprechbare Seite" Gottes ein Mensch ist. Denn Gott wurde Mensch, damit wir nicht Gott werden müssen...

Antwort
von GanMar, 79

rein von von der Beweisbarkeit ist doch diese wie eigentlich jede andere Hypothese mindestens gleich zu bewerten

Ist sie auch. Aber an das Meerschweinchen glaubt eben niemand. Es wäre vielleicht an der Zeit, daß Du das alles mal ordentlich aufschreibst und verkündest. Vielleicht bist Du der Begründer einer neuen Weltreligion?

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 104

Es ist jedem selbst überlassen, was er glaubt und was nicht. Wenn du deine Theorie als logischer betrachtest, dann ist das so. Andere haben eine andere Ansicht. 

Kommentar von matmatmat ,

Das bedeutet aber nicht, das alle Meinungen auch gleich viel Argumente haben die dafür bzw. dagegen sprechen...

Kommentar von VanyVeggie ,

Das ist auch nur deine Meinung...

Kommentar von Deamonia ,

Immer nach dem Motto "Nur weil etwas Fakt ist, muss es noch lange nicht Stimmen!" ? XD XD XD

http://de.webfail.com/9771adecc80?tag=ffdt

Kommentar von VanyVeggie ,

:D

Kommentar von matmatmat ,

Nö, Du stellst hier die Meinung, das alle Meinungen gleich viel Wert sind über alle anderen Wertungssysteme (z.B. Logik). Machst Du damit nicht dein eigenes System kaputt?

Antwort
von susi299, 70

Ich glaube, dass gibt Menschen einfach kraft, sie brauchen diese illusion um ihr leben zu meistern und sie fühlen sich dann einfach nicht mehr so alleine sondern geborgen und das alles nur wenn man betet.
Es ist einfach eine sicherheit die man braucht ( die viele menschen brauchen und schätzen )

Antwort
von jww28, 92

Hi,

"Einige" duerften einige Milliarden Menschen sein, in jeder Religion wird sich ja bemüht unsere Herkunft aufzuklären. 

Der Mensch will halt gerne wissen woher er kommt und wohin er geht. Und der Mensch braucht auch so was wie ein Glauben, es stärkt die Moral und erhöht die Chance zivilisiert nebeneinander Leben zu können. 

Und als Tipp bei stark gläubigen besser nicht diskutieren  hab es mal versucht :-D nach einer Stunde wusste ich das das kein Sinn hat die Schöpfung anzuzweifeln, das entspricht schon fast den Aluhutträgern mit ihrer Luegenpresse. :D da dreht man als normaler als erstes durch :D

Antwort
von warehouse14, 49

Es geht bei Gott doch nicht darum, die krasseste Beschreibung aller Zeiten aufzustellen. o.O

Aber nur mal so zum Spaß: wenn Du ein Haus siehst, denkst Du eher, das wurde da hingekackt oder daß es jemand sorgfältig geplant und zusammengebaut hat?

Die Frage, wie man sich Gott vorstellt, hängt also durchaus davon ab, wie man sich die Aktion der Schöpfung vorstellt. Und das wiederum hängt davon ab, welche Erfahrungen man so im Leben macht.

Da kommt beim Darm entleeren nur selten was interessanteres als Kakke zustande. ;)

Im Übrigen ist der Gott der Bibel reiner Geist, keine Materie. Es gelten also für ihn in egal welcher Dimension keine physikalischen Gesetze. ;)

Aber er kann jede Form annehmen, die nötig ist. Allein wenn er es will.

Also bei Bedarf auch ein MeerschweinchenXXL mit Durchfall.

Also gib besser acht, daß er keinen Grund findet, Dich zusammenzu***... XD

warehouse14

Kommentar von Deamonia ,

Wenn Gott keine Materie ist, wie konnte er dann lt. Bibel den Menschen "Nach seinem Ebenbild" erschaffen? Also ich fühl mich ziemlich fest in meinen Atomen...

Kommentar von warehouse14 ,

Vielleicht ist mit dem Ebenbild ja auch mal ganz banal nicht der Körper gemeint?

Ist nur mal so 'ne Idee.

Wer die Bibel mit geistigem Auge liest versteht sie auch. -.-

warehouse14

Kommentar von CalicoSkies ,

Wer die Bibel mit geistigem Auge liest versteht sie auch. -.-

Das was du "lesen mit geistigem Auge" nennst ist nichts anderes als Interpretation - und davon gibt es nicht nur eine mögliche, sondern schier unendlich mögliche Varianten.

Deine Erklärung mit "verstehen" und deine Aufgebrachtheit klingt aber irgendwie so danach, als ob du davon ausgehst, dass nur eine einzige Interpretation richtig wäre...

Antwort
von Dackodil, 75

Weil es ganz einfach nicht stimmt!

Die Wahrheit ist, daß das kosmische Huhn ein Ei legte - das Ei.

Als das Huhn das Ei gebührend lange bebrütet hatte, platzte es auf und mit dem daraus folgenden Urknall kam alles in Gang.

So, nun weißt du´s.

Kommentar von Deamonia ,

Nein Nein NEIN!!! Du elendiger HEIDE

Das Fliegende Spaghettimonster hat die Welt erschaffen!!! 

...

...

...

;P

Kommentar von matmatmat ,

... Ramen!

Antwort
von Andrastor, 59

Die Existenz wurde von einer unsichtbaren, gigantischen Kartoffel im pinkten Ballett-Tutu erschaffen, der großen Patata.

Die Menschen glauben an solchen Unsinn weil es ihnen schon von Kindesbeinen an beigebracht wurde dass das woran sie glauben das Richtige ist.

Das ist auch der Grund warum Religion eine Frage der Geographie ist. In Indien ist der Hinduismus die stärkste Religion, in den Arabischen Emiraten der Islam, in Asien der Buddhismus und der Taoismus und in Japan der Shintoismus.

Wenn es tatsächlich einen solchen Gott gäbe, hätte die gesamte Welt eine einzige Religion.

Kommentar von danhof ,

Wenn es tatsächlich einen solchen Gott gäbe, hätte die gesamte Welt eine einzige Religion.

Das ist eine subjektive Einschätzung. Worauf begründet sie sich?

Das ist auf gleichem Level einzuordnen wie "Wenn es Gott gäbe, gäbe es nicht so viel Leid auf der Welt"

Gott stellt es uns nun einmal frei, ihn auch abzulehnen und an andere Dinge oder Götter zu glauben.

Kommentar von Andrastor ,

Worauf begründet sie sich?

Darauf das Gott laut Bibel den Menschen regelmäßig persönlich erschien und mit ihnen Kontakt aufnahm und die Mittel ihn zu "rufen" reichlich primitv waren, sodass wirklich jede/r das hätte tun können.

Desweiteren soll laut Bibel die Menschheit aus einem einzigen Paar abstammen, welches abermals direkten Kontakt zu Gott hatte, ebenso ihre direkten Nachfahren.

Warum also überhaupt auf die Idee kommen es gäbe andere Götter, wenn sich dieser Gott doch derart penetrant zur Schau stellen kann?

Wenn es Gott gäbe, gäbe es nicht so viel Leid auf der Welt"

Stimmt allerdings, weil die Menschheit nach Adam und Eva bereits nach wenigen Generationen aufgrund der inzestbedingten Gendefekte und Erbfehler ausgestorben wäre.

Gott stellt es uns nun einmal frei, ihn auch abzulehnen und an andere Dinge oder Götter zu glauben.

Da erzählt uns die Bibel etwas anderes, nämlich das Gott Ungläubige nicht selten mit dem Tode bestraft.

Ausserdem wäre die Idee eines anderen Gottes, wie oben erwähnt, niemals zustande gekommen, wenn es Gott wirklich gegeben hätte.

Immerhin hate auch nie jemand die Idee das Leben Julius Cäsars oder Napoleons anderen Personen anzudichten. Es war klar dass es diese Personen gab und wenn man dies weiß, wäre es blanker Irrsinn ihre Existenz abzustreiten.

Antwort
von botanicus, 71

Glaube hat nichts mit beweisbaren Hypothesen zu tun, sondern mit der Bedeutung, die etwas für jemanden ganz persönlich hat. Du verwechselst Glauben mit Wissen, Wahrheit mit Wirklichkeit.

Du könntest auch fragen, warum lesen die Leute Kriminalromane, obwohl sie wissen, dass die ganze Story erfunden ist? Es gibt Dinge außerhalb der beweisbaren Realität, die für Menschen aus irgendwelchen Gründen wichtig, interessant, bedeutend oder eben wahr sind.

Jeder Versuch, Inhalte des Glaubens mit rationalen Argumenten zu bewerten, zeigt, dass der Kritiker nicht weiß, was Glaube ist. 

Kommentar von danhof ,

Vorsicht, ich sehe schon wieder so einen eisblockkühlen Mr. Data die Bühne betreten.

"Die Lektüre von Kriminalromanen stellt eine Schule sowohl für die Fähigkeit des Lesens, als auch für das Verständnis dar. Ferner regt sie die Fantasie des Konsumenten an und aktiviert das Belohnungszentrum."

Kommentar von Deamonia ,

Sind Vorurteile/Vorverurteilungen nicht Unchristilich? 

Aber dein Kommi zeigt sehr gut deine Einstellung zu "Fakten"

Kommentar von Deamonia ,

Naja, der Romanleser weis aber, das die Geschichte erfunden ist, während manche Gläubige wirklich glauben das jedes Wort in der Bibel genau so passiert ist. 

In der Frage geht es aber meines Erachtens eher da drum, wie man an etwas glauben kann, was ganz klar wissenschaftlich wiederlegt ist. In etwa so, als würde ich behaupten "Der Mensch braucht keinen Sauerstoff um zu überleben" und trotz aller Gegenbeweise die es dafür gibt, weiterhin darauf beharren, das man unter Wasser NICHT ertrinken würde.

Oder z.B. die Menschen die an eine Flache Erde glauben, ich sehe da keinen Unterschied zu Menschen die an den Schöpfungsmytos glauben. 

(Ich beziehe mich hier extra NUR auf die Schöpfung, nicht auf Glauben na sich)

Kommentar von botanicus ,

Erstens glaubt (von ein paar Kreationisten abgesehen) kein Mensch wörtlich an den Schöpfungsbericht. Zweitens hast Du meinen Text nicht gelesen, wenn Du von wissenschaftlichem Widerlegen von Glaubensinhalten redest, das ist ein Widerspruch in sich.

Aber diese Diskussionen ufern hier immer so aus, weil die Radikalen auf beiden Seiten sich beharken müssen. ich glaube nicht, dass der Fragesteller das ganze Schlachtfeld wirklich liest – und daher klinke ich mich hiermit aus.

Viel Spaß :-)

Antwort
von danhof, 55

Es ist keine Hypothese, da liegt schon der erste Fehler.

Der Christliche Glaube ist keine wissenschaftliche Theorie. Ebensowenig wie die Aussage "Ich liebe dich" oder "Ich fühle mich in dieser Straße irgendwie nicht wohl". Aus diesem Grund muss ich auch immer ein bisschen schmunzeln, wenn man mir hitzköpfig Beweise für Gott abverlangen will.

Zweitens gibt es - meines Wissens nach - kein Buch, das den Anspruch erhebt, das Wort eines interdimensionalen Meerschweinchens zu sein und eben diesem die Erschaffung des Kosmos zuschreibt. Natürlich ist Quantität nicht unbedingt eine Maßeinheit für Güte, aber als Indiz gilt die Tatsache sicherlich, dass die Bibel das meistverkaufte und in die meisten Sprachen übersetzte Werk der Welt war und jedes Jahr wieder ist.

Natürlich kannst Du behaupten, Harry Potter existiert wirklich. Es sind jedoch völlig unterschiedliche Gattungen. Harry Potter wurde als Märchen zur Unterhaltung geschrieben. Da macht auch die Autorin keinen Hehl draus.

Die Bibel jedoch ist völlig anders. Sie sit ein Mysterium. Tausende Jahre alt, voller Informationen, mit deren Bewertung seit ebenso langer Zeit etliche Wissenschaftler beschäftigt sind. Immer wieder findet man alte Schriftrollen, die die Authentizität der Bibel in der heutigen Form nahelegen.

Für Christen ist dieses Buch zwar von Menschen geschrieben, aber von Gott inspiriert, ja beauftragt worden. Wir glauben, dass sich Gott darin uns Menschen offenbart.

Kommentar von CalicoSkies ,

Es ist keine Hypothese, da liegt schon der erste Fehler

Dann sag das mal den Christen hier bei GF, die behaupten zu wissen, dass ihr Gott existieren würde.

Das ist nämlich sehr wohl eine wissenschaftliche Hypothese...

Aus diesem Grund muss ich auch immer ein bisschen schmunzeln, wenn man mir hitzköpfig Beweise für Gott abverlangen will.

Wenn du deinen Glauben als unverrückbare Wahrheit  darstellst, ist das nur logisch - denn die Beweiskast liegt bei dir.

Das hängt daher auch von deinem Auftreten her bei GF ab :3

Kommentar von danhof ,

Nein, es liegt überhaupt keine Beweislast bei mir. Ich stehe nicht vor Gericht.

Ich weiß, dass Jesus lebt und dass Gott diese Welt erschaffen hat.

Das ist nämlich sehr wohl eine wissenschaftliche Hypothese

OK, dann steht halt Aussage gegen Aussage. Und nu?

Kommentar von Deamonia ,

und nu... Prüft man wessen Aussage richtig ist, und wenn jemand behauptet etwas zu "wissen" muss er dieses Wissen auch belegen können. Kann er dies nicht, ist es eine Hypothese.

Kommentar von danhof ,

Nein. Es ist keine Hypothese. Es ist eine Glaubensüberzeugung.

Ich muss nichts belegen können.

Glaubt daran oder lasst es. Ganz einfach. Lest die Bibel, schaut, was im Leben alles passiert und dann urteilt selbst.

Kommentar von CalicoSkies ,

Wenn es eine Glaubenyüberzeugung ist, dann glaubst du, dass Jesus lebt und gott diese Welt erschaffen hat.

Wenn du behauptest, du weißt es, dann stellst du eine Hpyothese auf, die nachprüfbar ist - und solange du dafür keine Belege vorbringst, ist sie auch ohne jeden Beleg verwerfbar.

Und doch, du bist  in der Beweislast, da du glaubst zu wissen - das ist ein Unterschied :3

Antwort
von SturerEsel, 83

Tja, wer weiß ... vielleicht ist dieses Universum auch nur ein schrecklicher Unfall (im Sinne eines feuchten Furzes) und war so nie geplant?

Jetzt liegt unser Universum im multiuniversellen Zoo mit einem Plakat am Käfig. Darauf steht: "Was Chili con Carne anrichten kann ..."

Antwort
von Shiftclick, 82

Da Menschen glauben können (die Fähigkeit haben, religiöse Überzeugungen zu haben), glauben sie auch alles was man theoretisch glauben kann. (Es gibt allerdings auch Menschen, denen sind religiöse Überzeugungen jedweder Art suspekt.)


Antwort
von Schoggi1, 14

Muss man denn einen glauben Beweisen können? Im glauben geht es nicht um Wissen sondern um Vertrauen.

 

Kommentar von Meatwad ,

Nicht zu vergessen: Ignoranz.

Antwort
von Deamonia, 48

Es gibt halt Leute, die glauben was sie wollen, und alle Beweise die das Gegenteil beweisen werden als Verschwörung von Regierung Illuminaten Freimaurern oder wem auch immer abgetan. 

Noch viel krasser finde ich die Menschen, die an eine Flache Erde glauben, UND ES ERNST MEINEN Dachte zunächst das sei Satire, aber die meinen das echt ernst... (http://flache-erde.info/)

Antwort
von kuechentiger, 49

Was heißt denn "einige"? In diesem Zusammenhang kann man durchaus von einer Mehrheit ausgehen, unabhängig vom Glaubensbekenntnis bzw. der bevorzugten Religion. Das ist eben so.

Als Menschen anfingen zu denken haben sie sich das ausgedacht. Weil sie sonst keine Erklärung für alles hatten. Und Götter sind ja in den verschiedensten Formen erdacht worden. Ob da jetzt ein Meerschweinchen dabei war - viele Tiere gabs jedenfalls.

Antwort
von Horus737, 3

Es sind nicht nur einige Menschen. Es ist die ganze Christenheit und der Islam und die Juden und, und

Antwort
von LeCux, 79

Und wer sagt, dass Gott kein Meerschweinchen ist? Es ist Glaube - jeder so wie er mag.

Und wo ist der 13. Apostel?

Antwort
von Wernerbirkwald, 56

Viele Menschen finden in ihrem Glauben,Hoffnung,Trost, und Beistand.

Ich hoffe ein intelligenter  Mensch ,wie du es bist ,hat kein Problem damit,oder bereitet dir das Unbehagen?

Kommentar von Meatwad ,

oder bereitet dir das Unbehagen?

Ja. Als intelligenter Mensch empfinde dabei massives Unbehagen.

Kommentar von Wernerbirkwald ,

Durch den Glauben,von anderen Menschen fühlst du Unbehagen?

Dann trägst du ein wenig dazu bei,dass Menschen nicht tolerant und friedlich zusammen leben können.

Antwort
von MoBruinne, 6

Die Leute, die das glauben, nennen sich Christen. Und die glauben das, weil es in der Bibel steht.

So einfach ist deine Frage zu beantworten :-)

Antwort
von joergbauer, 84

Ja, so könnte es sein! Aber wer etwas tiefer gräbt und tatsächlich und aufrichtig nach dem Sinn des Lebens fragt, wird vielleicht weniger an große Meerschweinchen glauben wollen, als eher an einen allmächtigen Gott!?  Wie man an diese Frage heran geht, ist sicherlich auch ein Punkt. Mit reinem Verstandeswissen kommt man da nicht weit bzw. stößt schnell an seine Grenzen. Denn wenn man Gott "denken" könnte, wäre Gott ja nicht Gott! Demnach geht es nur mit Glauben und mit geistlicher Substanz, die Gott selbst einem schenken muss. Das geschieht durch das Wort der inspirierten Bibel und durch Gebet! Die Christen können dir das bestätigen und auch helfen. Gruß!

Kommentar von DankeMerkel4 ,

Vielleicht sollte man sich als allererstes Fragen ob das Leben überhaupt einen Allgemeingültigen Sinn braucht?

Kommentar von joergbauer ,

Ja, das wäre zumindest einmal ein Anfang...;-)

Kommentar von Dackodil ,

Das Leben vielleicht nicht, aber viele Menschen.

Kommentar von kuechentiger ,

Das Leben hat den Sinn, dass man lebt. Voneinander. Sonst nichts. Genauso wie bei einem Grashalm oder einem Regenwurm.

Kommentar von joergbauer ,

Bist du nicht mehr als ein Grashalm oder Regenwurm? Merkst du nicht, daß du im Vergleich dazu ganz andere Perspektiven und Möglichkeiten hast? Daß du demnach ein besonderes Lebewesen bist mit einem Sinn und Ziel im Leben?

Kommentar von CalicoSkies ,

Das einzige, was uns von einem Regenwurm unterscheidet ist unser Ego was uns einredet,  irgendwie besonders zu sein... sind wir aber nicht.

Wir sind intelligent und zu gedanklicher Abstraktion fähig, aber unserem Leben einen mystischen oder religiösen Sinn zu geben ist Teil der menschlichen Hybris.

Wir sind aucg nur Tiere - Trockennasenprimaten, um genau zu sein :)

Kommentar von danhof ,

Warum wir dann allerdings eine Ethik brauchen? Und eine Moral? Und Gesetze?

Erstaunlicherweise ähneln viele dieser Gesetze sogar den Geboten der Bibel ;-)

Kommentar von DankeMerkel4 ,

Erstaunlicherweise ähneln viele dieser Gesetze sogar den Geboten der Bibel ;-)

Oder die Gebote der Bibel ähneln diesen Gesetzen, das willkürliches Töten und Stehlen sich beispielsweise sehr schlecht auf das menschliche Zusammenleben auswirkt, war den meisten Menschen schon weit vor Entstehung der Bibel klar.

 Den auch im antiken Ägypten oder Babylon gab es demensprechende Gesetze.

Antwort
von hieber, 10

lies die bibel, da stehen alle antworten. wer sonst als gott, hätte alles so wunderbar erschaffen?

Kommentar von DankeMerkel4 ,

Eben ein Interdimensionales Meerschweinchen, zudem müsste man zuerst feststellen ob das ganze überhaupt erschaffen wurde oder nicht doch natürlich entstanden ist

Kommentar von Meatwad ,

lies die bibel, da stehen alle antworten.

Die Bibel gehört in den Bereich der Mythologie. Dort steht unter anderem, daß Gott die Erde in sechs Tagen erschuf (mittlerweile erwiesenermaßen falsch), es zwei erste Menschen gab (mittlerweile erwiesenermaßen falsch) oder ein Mensch von jedem Lebewesen zwei Exemplare auf einem Boot unterbrachte, und diese so vor einer globalen Sintflut rettete (nicht nur erwiesenermaßen falsch, sondern auch noch erwisenermaßen ab- bzw umgeschrieben). Die Liste lässt sich nach Bedarf noch weiter ausbauen.

wer sonst als gott, hätte alles so wunderbar erschaffen?

Zunächst einmal: Was hat das Wort "wunderbar" hier verloren? Was genau ist wunderbar?

Und wieso beantwortet man sich diese Frage nicht anhand der uns zur Verfügung stehenden Erkenntnisse? Die Antwort lautet demnach: Dazu war kein Erschaffer nötig.

Antwort
von MaxMuller, 30

Hallo DankeMerkel4!

Weil es so in der Bibel steht. Das ist Beweis genug, dann gibt es noch wissenschaftlich kreationistische Ansätze für das intelligente Design, aber im Grunde lässt es sich ganz einfach auf die Bibel  reduzieren. Dort steht das Gott die Welt erschaffen hat, darum glauben die Menschen das Gott alles erschaffen hat.

MfG Müller

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