Frage von Lollyyy98, 306

Warum glauben die meisten Naturwissenschaftler nicht an Gott?

Glauben sie nur das, was man ihnen beweisen kann oder wie?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Philipp59, 113

Hallo Lollyyy98,

ob wirklich die meisten Wissenschaftler nicht an Gott glauben, möchte ich einmal dahingestellt sein lassen; zumindest bekennen sich die meisten nicht offen dazu. Zumindest aber ein großer Teil der Wissenschaftler glaubt wahrscheinlich nicht an Gott. Woran mag das liegen?

Grundsätzlich forscht die Wissenschaft nach Dingen, die erforschbar, messbar oder belegbar sind, Dinge also, die innerhalb unserer materiellen Welt zu finden sind. Die Existenz eines Gottes liegt jedoch außerhalb der Grenzen des Erforschbaren und es kann somit kein exakter wissenschaftlicher Beweis erbracht werden, dass es ihn gibt.

Andererseits wäre es auch nicht unwissenschaftlich, die Existenz eines Schöpfers in die Überlegungen mit einzubeziehen, da in der belebten wie auch der unbelebten Welt vieles auf eine intelligente, planende und ordnende Macht hindeutet. Wenn Wissenschaft in jedem Fall darauf ausgerichtet ist, die Wahrheit hinter allen Dingen zu ermitteln, ist es dann wirklich wissenschaftlich, die Existenz Gottes von vornherein auszuschließen?

Natürlich wäre es zu billig, immer dann, wenn man in einer naturwissenschaftlichen Frage nicht weiterkommt und keine Antworten findet, Gott ins Spiel zu bringen. Ihn als Lückenbüßer für ungeklärte Fragen innerhalb der Wissenschaft einzusetzen, hieße, den Boden der Sachlichkeit zu verlassen. Bei der Frage nach Gott geht es auch nicht darum, wie gewisse Abläufe und Zusammenhänge in der Natur zu verstehen sind, sondern vielmehr darum, wie diese zustande gekommen sind.

Ein Beispiel: Die Wissenschaft hat schon zu einem großen Teil erforscht, wie eine lebende Zelle aufgebaut ist und funktioniert. Was sie jedoch nicht zufriedenstellend erklären kann, wie eine erste Zelle ins Dasein gekommen ist. Sie geht davon aus, dass es ein evolutiver Vorgang gewesen ist, doch beweisen kann sie dieses nicht. Selbst jahrzehntelange Forschungen, die der Frage nachgingen, wie das Leben entstanden ist, haben die Wissenschaft nicht weitergebracht. Auch die Behauptung, aus einer einzigen Zelle heraus hätten sich sämtliche Lebensformen im Laufe von Jahrmillionen entwickelt, ist nicht wirklich bewiesen.

Im Grunde genommen lässt die Naturwissenschaft genug Spielraum, an einen Schöpfer glauben zu können. Mit anderen Worten: Niemand, der an Gott glaubt, verlässt dadurch automatisch den Boden der Wissenschaft. Ich habe etliche Berichte von Wissenschaftler gelesen, die gerade durch ihr wissenschaftliches Forschen zu der Überzeugung gelangt sind, dass es eine schöpferische Kraft geben muss, die die komplexen Strukturen des Lebens ins Dasein gebracht hat.

Der Physiker H.S. Lipson sagte beispielsweise: „Die einzig akzeptable Erklärung ist die Schöpfung. Ich weiß, daß das für Physiker, wie in der Tat auch für mich, ein Anathema bedeutet, aber wir dürfen eine Theorie, die uns nicht gefällt, nicht verwerfen, wenn sie durch experimentelle Beweise gestützt wird“ (Physics Bulletin, 1980, Band 31, Seite 138). Dieser Wissenschaftler sagt also, dass die Theorie der Schöpfung des Lebens "durch experimentelle Beweise gestützt wird"! Dem stimmen dem Grunde nach auch viele andere Wissenschaftler zu.

Wenn auch ein Großteil der Wissenschaftler den Glauben an Gott ablehnt, so bringen diese damit eher ihre eigene Weltanschauung zum Ausdruck, als dass sie aus wissenschaftlicher Sicht heraus Gründe dafür hätten. Doch leider wird immer wieder der Fehler gemacht, wissenschaftliche Theorien und Kenntnisse so hinzustellen, als sei dadurch bereits bewiesen, dass die Natur ohne einen Schöpfer entstehen konnte. Daraus ist ein wissenschaftlicher Dogmatismus entstanden, der letztendlich mit dazu beigetragen an, in vielen Menschen Zweifel an einem Gott entstehen zu lassen. Auch ist der Eindruck entstanden, der moderne, aufgeklärte und logisch denkende Mensch glaube nicht mehr an einen Gott. Da niemand als rückständig gelten möchte (vor allem junge Menschen nicht) haben viele ihren Glauben über Bord geworfen und sich dem Atheismus zugewandt. Ob das wirklich gut ist, darüber möge sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

LG Philipp

Kommentar von ProfFrink ,

Das ist eine sehr schöne und ausgewogene Zusammenfassung. Willst Du nicht einmal ein Buch zu diesem Thema schreiben?

Kommentar von Philipp59 ,

Vielen Dank! Aber ich denke, andere können das besser.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Andererseits wäre es auch nicht unwissenschaftlich, die Existenz eines Schöpfers in die Überlegungen mit einzubeziehen, da in der belebten wie auch der unbelebten Welt vieles auf eine intelligente, planende und ordnende Macht hindeutet.

Das sehe ich nicht so. Ich sehe Gesetzmäßigkeiten, aber es muss ja keinen "Gesetzgeber" geben. Die Naturgesetze können ja "naturgegeben" sein. Viele Physiker glauben, eine "Feinabstimmung der Naturkonstanten" zu sehen, aber letztlich sind diese Konstanten ja nur unserem Einheitensystem geschuldet. In Planckeinheiten wird plötzlich vieles einfach zu "eins". Da fragt man dann nicht mehr nach dem "warum".

Gemeinhin sind viele Lebewesen äußerst "unvollkommen". Wenn einem Menschen Gliedmaßen abgetrennt werden, wachsen sie nicht nach? Warum eigentlich nicht? Der Körper hat diese Struktur doch schon einmal bilden können, warum also kann er es nicht erneut? Die Information dafür liegt in der DNA und jede einzelne Körperzelle enthält eine komplette Kopie der gesamten Erbinformation. Es gibt keinen wirklichen "Grund", es nicht erneut entstehen zu lassen. Das Axolotl, eine Amphibienart, verfügt über die Fähigkeit, ganze Gliedmaßen einschließlich Knochen, Sehnen, Muskeln, Gelenken und selbst Teile seines Gehirns nachzubilden. Beim Menschen gab es wohl keinen Selektionsdruck in diese Richtung und deswegen hat sich diese Fähigkeit nie ausgebildet. Gäbe es einen Gott, müsste ich diesem sofort vorwerfen, was er für ein Pfuscher ist, dass er die entsprechende Gensequenz nicht auch dem Menschen "einverleibt" hat. Aber diesen "Verantwortlichen" gibt es eben nicht. Es gibt keinen "Grund", warum sie "fehlt". Es gibt keinen "Sinn", keinen "Zweck", keinen "Plan". Das Leben ist durch randomisierte (zufallsgesteuerte) Prozesse entstanden.

Es gibt auch keinen "Grund", warum bei jeder Zellteilung Teile Deiner Erbinformation (an den Enden der Chromosomen) verloren gehen. Das ist der Grund, weshalb sich eine Zelle nicht beliebig oft teilen kann und Du schließlich an "Altersschwäche" stirbst. Dafür gibt es keinen "Grund". Es ist nur "Unvollkommenheit". Der Replikationsprozess während der mitotischen Teilung ist unvollkommen. Gäbe es einen Gott, müsste ich ihm vorwerfen, ob er das entweder nicht besser hinbekommen hat oder ob er wollte, dass ich altere und schließlich sterbe. Beides kein schöner Gedanke.

Zu guter Letzt, frei nach einem bekannten Film (Matrix): "Mir misfällt der Gedanke, mein Leben nicht unter Kontrolle zu haben."

Wenn Wissenschaft in jedem Fall darauf ausgerichtet ist, die Wahrheit hinter allen Dingen zu ermitteln, ist es dann wirklich wissenschaftlich, die Existenz Gottes von vornherein auszuschließen?

Nein, das sicher nicht. Aber er muss nicht die Eigenschaften haben, die ihm gemeinhin zugeschrieben werden. Zum Beispiel muss er nicht "allmächtig" sein. Das bringt viele Probleme mit sich. Du kennst sicher das Paradoxon. Wenn Gott allmächtig ist, dann kann er auch Dinge tun, die er nicht mehr umkehren kann. Wenn er das nicht könnte, wäre er nicht allmächtig. Wenn er es allerdings kann, ist er dann noch allmächtig?

Die Frage ist, ist es dann noch ein "Gott" oder einfach nur ein "sehr mächtiges Wesen"? Es ist schon ein Problem in der Terminologie. Und können es nicht mehrere gewesen sein, anstatt "einer"? Ein "Göttergeschlecht"? Eine "Götterrasse"?

Was sie jedoch nicht zufriedenstellend erklären kann, wie eine erste Zelle ins Dasein gekommen ist.

Organisches Material kann aus anorganmischem Material entstehen. Das bezeichnet man als Abiogenese. Die Frage ist, woher kam die "erste DNA"? Man geht von einer "Vorläuferwelt" aus RNA aus. Woher kam die? Schwer zu sagen. Dort gibt es eine "Lücke", was schlicht daran liegt, dass die entsprechenden Vorgänge zeitlich schon sehr lange zurückliegen und es daher nur noch wenige "Spuren" gibt, die man auswerten kann. Muss man deshalb von einer Schöpfung ausgehen? Nein. Nur weil man es (noch) nicht verstanden hat, ist dort nichts "mystisches" dran.

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo NoHumanBeing,

Du wirst mit mir sicher einer Meinung sein, dass, wenn es um den Ursprung des Lebens und seiner Erscheinungsformen geht, auch seitens der Wissenschaft vieles nur interpretiert werden kann.Derjenige, der nicht an einen Schöpfer glaubt, sieht die belebte Welt natürlich aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus als jemand, der an ihn glaubt.

Wenn Du also fragst, warum einem Menschen keine Gliedmaßen nachwachsen, dann können wir beide nur interpretieren. Du findest eine Erklärung darin, dass beim Menschen kein Selektionsdruck vorhanden gewesen sei, ich deute als jemand, der an Gott glaubt, die Sache so, dass Gott vom Ursprung her keine Notwendigkeit sah, dem Menschen eine solche Fähigkeit mitzugeben, da er ihn nicht als ein "Tier" erschaffen hatte, der um sein Dasein kämpfen musste, sondern als menschliches Wesen, das in einer vollkommenen Umgebung, dem Garten Eden, lebte und diesen Garten auf die ganze Erde ausdehnen sollte. Er hätte auch nie einen Überlebenskampf gegen bestimmte Tiere führen müssen, da sich diese am Anfang dem Menschen gegenüber nicht gefährlich verhielten.

Auch wenn Dir diese Sicht vielleicht etwas märchenhaft vorkommen mag, so ist sie eben aus dem zustande gekommen, was die Bibel darüber sagt, dem Buch, durch das Gott sich uns Menschen geoffenbart hat. Einem Wissenschaftler, der die Bibel überhaupt nicht in Betracht zieht, sind solche Gedankengänge verständlicherweise völlig fremd.

Aus Deiner Sicht wäre es auch, wenn es einen Gott gäbe, Pfuscherei, wenn er es nicht zustande bringen konnte, dass der Replikationsprozess vollkommen abläuft. Aus Sicht der Bibel ist es jedoch nicht der Unfähigkeit Gottes zuzuschreiben, denn das Sterben des Menschen ist gottgewollt. Am Anfang sollte der Mensch allerdings ewig leben, d.h. also, bei der Zellteilung wären niemals Chromosomen verlorengegangen. Erst, nachdem sich der Mensch von Gott abgewandt hatte, sagte er ihm:" Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren" (1. Mose 3:19). Damit ging die ursprüngliche Vollkommenheit des Menschen verloren und der Sterbeprozess war eingeleitet.

Was den Begriff der Allmacht Gottes angeht, so interpretierst Du ihn wie eine mathematische Gleichung: Allmacht = alles tun können. Dann ergeben sich daraus leicht Gedankenspiele, wie Du sie dargelegt hast. Wenn die Bibel den Begriff Allmacht auf Gott anwendet, dann meint sie damit, dass nichts und niemand sich der Verwirklichung seiner Vorsätze und der Erfüllung seiner Verheißungen erfolgreich entgegensetzen kann. Es wäre wirklich paradox sich vorzustellen, Gott würde Dinge tun, die ihn wiederum seiner eigenen Allmacht berauben würden. Das sind lediglich gedankliche Sackgassen und Wortspielereien, die völlig sinnlos sind.

Du hast natürlich Recht, nur weil man den Übergang von der Materie zur belebten Welt wissenschaftlich nicht erklären kann, müsse man zwangsläufig von einer Schöpfung ausgehen. Doch bleibt es trotz jahrzehntelangem Forschen weiterhin eine Tatsache, dass Leben nur aus vorhandenem Leben hervorgehen kann. Nun gut, wenn man will, kann man auch noch in einhundert Jahren sagen, dass die Entstehung der ersten Zelle ein Geheimnis sei, das schon irgendwann einmal enträtselt werden wird. Es fragt sich nur, ob sich die Menschen dann noch immer mit dieser Erklärung zufrieden geben und ihr Glauben schenken.

LG Philipp

Kommentar von NoHumanBeing ,

Sehr schöne Argumente. Ich behaupte auch nicht, die Wahrheit für mich gepachtet zu haben. Letztlich ist auch Atheismus nur "Glaube". ;-)

Kommentar von NoHumanBeing ,

Zwei Dinge noch.

Bei der Zellteilung gehen natürlich keine Chromosomen verloren, wie Du schreibst, sondern lediglich einige Basenpaare und zwar in jedem Chromosom. Chromosomen hat der Mensch ja nur 46 Stück (in einer "normalen", diploiden Körperzelle). Wenn eine Zelle davon "eins verliert", dann fehlt da gleich ein riesiger Batzen. Das würde so nicht funktionieren.

(Ich bin mir nicht sicher, ob eine Körperzelle funktionieren würde, wenn sie haploid wäre, also nur einen halben Chromosomensatz hätte. Die Keimzellen haben ja nur 23 Chromosome und "funktionieren". Egal. Jedenfalls "schmeißt man nicht mal eben so ein Chromosom weg". Das wäre sicher nicht gut. ;-) )

Jedes Chromosom ist ein laaaaanger, mehrfach verdrillter Strang aus DNA. DNA widerum ist ein Polymer, ein sehr sehr langes Molekül, das eine repetitive Struktur aufweist, das heißt aus vielen gleichartigen Teilen zusammengesetzt ist. Sie besteht grundsätzlich aus einem Zucker, der Desoxyribose und weiter aus organischen Basen. Diese Basen treten immer paarweise auf, mit einer komplementären Base im gegenüberliegenden Strang. In der Abfolge dieser Basenpaare, der so genannten Basenpaarsequenz, ist die Erbinformation eines Lebewesens kodiert.

Du findest eine Erklärung darin, dass beim Menschen kein Selektionsdruck vorhanden gewesen sei, ich deute als jemand, der an Gott glaubt, die Sache so, dass Gott vom Ursprung her keine Notwendigkeit sah, dem Menschen eine solche Fähigkeit mitzugeben, da er ihn nicht als ein "Tier" erschaffen hatte, der um sein Dasein kämpfen musste, sondern als menschliches Wesen, das in einer vollkommenen Umgebung, dem Garten Eden, lebte und diesen Garten auf die ganze Erde ausdehnen sollte.

Biologisch betrachtet ist der Mensch ein Tier, ein Wirbeltier, ein Säugetier, ...

Du hast rotes Blut, das Hämoglobin enthält und Sauerstoff (und Kohlenstoffdioxid) transportierst, Deine Zellen verstoffwechseln Glucose (Zucker) und Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid und Wasser, das Du anschließend über Deine Lungen abatmest. Du hast eine Wirbelsäule, Dein Körper ist (relativ) symmetrisch aufgebaut. Du bist biologisch betrachtet ein Tier (auch wenn man das als Mensch manchmal nicht wahrhaben möchte). Du bist als Mensch lediglich "das (bisher) intelligenteste Tier auf diesem Planeten". Aber genauso, wie ein Gepard nicht plötzlich "kein Tier mehr ist", weil er das schnellste Landsäugetier auf diesem Planeten ist, genauso ist auch der Mensch nicht plötzlich "kein Tier mehr", weil er das intelligenteste Tier auf diesem Planeten ist. Letztlich bist Du ein Tier, das eine "biologische Nische" hat. Bei uns ist das eben das Denken. Da wundert man sich, warum es so viele Leute gibt, die es dennoch nur so ungern machen. ;-)

Aber Spaß beiseite. Die Verwandtschaft zu anderen Tierarten ist ja wohl unverkennbar und dass der Mensch erdgeschichtlich betrachtet erst relativ spät "entstand", als die Erde bereits seit langer Zeit existierte und auch bereits Leben beherbergte, ist auch sehr gut gesichert.

Nun kann man "Spuren aus der Vergangenheit" natürlich grundsätzlich allesamt anzweifeln, schließlich war niemand dabei, als sie entstanden. Das ist aber nicht gerade die plausibelste Erklärung und deswegen "glaubt die Wissenschaft sie auch nicht".

Es ist ein bisschen so, wie bei den Verschwörungstheorien um die Mondlandung oder um 9/11. Natürlich kann ich behaupten, dass die Beweise alle gefälscht sind. Aber dann muss ich eben auch damit rechnen, als Verschwörungstheoretiker bezeichnet zu werden. Und ich persönlich zweifle zumindest an 9/11 deutlich stärker, als an der Evolutionstheorie, weil es hier ein eindeutiges (politisches) Motiv gab, die Sache zu inszenieren. Kein Biologe hat etwas davon, die Evolution zu "inszenieren". Dass ein so großer Fachbereich das alles "zusammenspinnt", um "die Glaubwürdigkeit der Religionen zu beschädigen", ist einfach nicht plausibel. Es gibt unzählige Wissenschaftler, die alle irgendwie "dicht halten müssten" (und gerade Wissenschaftler können das nicht ;-) ) und es gibt überhaupt keinen "Profiteur" und somit kein Motiv.

Worüber Du natürlich spekulieren kannst, ist, ob es einen Gott gab, der "das Universum erschaffen hat" und alles so in die Wege geleitet hat, dass das Leben auf der Erde entsteht. Das dürfte "der Wissenschaft ziemlich egal sein", weil sie sich nur mit dem beschäftigt, was ihr zugänglich ist und das sind beweisbare/messbare Zusammenhänge. Dass der Mensch nicht unmittelbar "erschaffen" wurde, sondern sich aus anderen Spezies entwickelte, ist aber sehr gut gesichert, auch wenn man die unmittelbare Vorläuferspezies bis heute nicht gefunden hat. Aber man findet die "Verwandtschaftsverhältnisse" in allen Spezies, siehe die biologischen Begriffe "Systematik" bzw. "Taxonomie".

Antwort
von NoHumanBeing, 306

Nein, aber für einen Wissenschaftler muss eine Aussage zumindest prinzipiell falsifizierbar sein, das heißt, wenn es schon nicht möglich ist, sie zu beweisen (verifizierbar), so muss es zumindest prinzipiell möglich sein, sie zu widerlegen.

Bei allen Spekulationen über "Gott" ist all dies nicht möglich. Sie sind schon gar keine wissenschaftlichen Hypothesen.

Kommentar von webschamane ,

Das wäre nett, ist leider nicht so. Tatsache ist, eine wissenschaftliche Meinung hält sich solange, bis der, der sie vertritt auch tot ist.

Die Newton'sche Mechanik, war in Bezug auf die Bewegung der bekannten Himmelskörper falsch. 

Hat man sie verworfen ? Nein. Vielmehr hat man behauptet es gäbe einen unbekannten Planeten, denn wir nicht kennen. Gab es dafür irgendeine wissenschaftliche Grundlage - Nein. Hatten sie trotzdem recht - ja. 

Das nennt man eben Intuition.

Kommentar von Ysosy ,

Die Newton'sche Mechanik, war in Bezug auf die Bewegung der bekannten Himmelskörper falsch. 

Nein. Denn

Vielmehr hat man behauptet es gäbe einen unbekannten Planeten, denn wir nicht kennen.

Gab es dafür irgendeine wissenschaftliche Grundlage

Gab es. Newtons Gesetze.

Unabhängig davon. Die Wissenschaft stützt sich auf Ereignisse die man Beweisen kann. Gott kann nicht Bewiesen werden. Laut Bibel fordert Gott den Glauben der Menschen. Glauben bedeutet etwas anzuerkennen ohne Beweise zu haben. Gott wird es demnach  nicht zulassen ihn zu Beweisen. Sonst könnte der Mensch nicht mehr Glauben, er könnte nur noch Wissen.

Kommentar von sarahj ,

@schamane:

Nein, das nennt man Wissenschaft.

Es funktioniert so:

man macht ein Modell (= vereinfachte Vorstellung) welches Vorhersagen über das Verhalten der Natur macht, oder Phänomene berechenbar macht.

Solange dieses Modell richtige Vorraussagen macht (d.h. kein Gegenbeispiel gefunden wird / Falsifiziert wurde), gilt es und man nennt es Theorie. Es gibt auch Fälle, wo mehrere Modelle zu den selben Vorhersagen kommen, und man nicht weiß, welche Theorie denn nun das richtige ist - darum geht es aber nicht, denn die Modelle sind eh nur Vereinfachungen. Früher oder später findet man dann meist Spezialfälle, bei der das eine oder andere Modell versagt, und man damit weiter kommt. Auf diese Weise wird die Erkenntnis immer wieder hinterfragt und geprüft. Wissenschaft passt sich als dem jeweiligen Erkenntnisstand an und macht niemals endgültige Aussagen.

Wenn nun (wie in dem von Dir geschilderten Fall) eine Vorhersage nicht stimmt (in diesem Fall eine Planetenbahn) ist entweder das Modell falsch (oder nur eingeschränkt gültig), oder man hat etwas übersehen. In diesem Fall hat das Modell vorrausgesagt, daß die Berechnungen nur stimmen, wenn sich an einer bestimmten Stelle ein weiterer Planet befindet. Und man hat dann da gesucht und siehe da - etwas gefunden.

Hätte man nichts gefunden, wäre das Modell und damit die Theorie sicher früher oder später modifiziert oder gar verworfen worden (zwar ist die nicht-Existenz manchmal schwer zu beweisen, in diesem Fall hätte man aber spätestens jetzt, mit den Voyager Sonden dort nachschauen können, und spätestens jetzt eine kleine wissenschaftliche Sensation gehabt).

Es hat rein gar nichts mit dem Tod eines Wissenschaftlers zu tun.

Übrigens: wie oben gesagt, kann ein Modell auch nur eingeschränkt gültig sein: zur Beschreibung der Bahn des Merkurs braucht es etwas mehr, und da hilft dann die Relativitätstheorie, die z.B. in der Nähe großer Massen leicht andere Resultate liefert. Ansonsten gelten aber die Newton'schen Formeln aber immer noch (näherungsweise und ausreichend genau für den Alltagsgebrauch), und können als Spezialfall der RT (Nichtberücksichtigen der Massen bzw. Geschwindigkeiten) gesehen werden.

Es gab also eine wissenschaftliche Grundlage (und nicht lediglich Intuition), und die wurde geprüft und letzendlich damit das Modell nur bestätigt. Es gilt ja noch heute (mit oben genannten Ausnahmen) und ist genau genug, Sonden quer durch das Sonnensystem auf ein paar Kilometer genau zu navigieren (also auf zig Stellen hinter dem Komma genaue Bahnen zu berechnen).

Newton würde sich freuen!

Antwort
von hertajess, 74

Da stellt sich doch zunächst mal die Frage:

Was ist unter einem Glauben an Gott / einen Gott / Götter zu verstehen?

Denn ohne auf diese Frage eingegangen zu sein macht Deine Frage keinen großen Sinn. 

Wie schon dargelegt sucht Wissenschaft nach Wissen, versucht dieses Wissen zu beweisen, geht davon aus dass das Wissen nur so lange gültig bleibt bis es widerlegt wurde. Als Arbeitsgrundlage werden Hypothesen aufgestellt die eben so lange als wahr angesehen werden bis ihr Gegenteil unter Beweis gestellt und entsprechend eine neue Hypothese aufgestellt wurde. 

Naturwissenschaftler gehen also grundsätzlich nicht davon aus absolutes Wissen zu auch nur einer ihrer Erkenntnisse erlangt zu haben.Für diese Grundhaltung bedarf es schon einer gewissen Demut. Diese steht durchaus im Gegensatz zu mancher religiös institutionalisierten Doktrin und ihren Vertretern welche sich einbilden die allein gültige Wahrheit zu vertreten. Davon ausgehend ist es nicht so einfach möglich für einen Nawi einer Glaubensdoktrin einfach so folgen zu können. 

Einfach ist hingegen für Nawis davon auszugehen dass ein unbekannter, auch oft als unvorstellbar bezeichneter Ursprung ist. Diese Tatsache treibt Nawis zu noch mehr Forschung an. Er hindert aber absolut nicht daran an ein Etwas zu glauben welches wir in Deutsch als Gott oder Götter bezeichnen. Schließlich ist es unter dem Strich vollkommen egal wie das Unbekannte bezeichnet wird. 

Es gibt immer wieder Forscher die Beweise erbringen wollen dass religiöse Schriften Dünnfug verbreiten. Über ihre Ergebnisse nach entsprechender Forschung schreiben sie dann gerne Bücher oder veröffentlichen heutzutage Videos. Da kommen dann gerne mal neue und überraschende wissenschaftliche Erkenntnisse bei raus. Z.B. sind im Buch "Und die Bibel hat doch recht" manche davon veröffentlicht. Das Buch ist nun schon länger auf dem Markt. Ich erinnere als er erschien den Medienrummel über manchen Inhalt und seine bis heute wirkenden Veränderungen in manchen Wissenschaftsgebieten. Als Beispiel habe ich die Flucht trockenen Fußes durch ein Meer behalten. Kein Mensch kann kilometerweit durch tiefes Wasser laufen. Leuchtet jedem Menschen ein. Unter gewissen Umständen teilt sich aber dieses Binnenmeer für eine so lange Zeit dass es möglich ist da trockenen Fußes von einem Ufer zum nächsten zu kommen. Nachdem Wissenschaft zu dieser Erkenntnis kam sah sie sich genötigt alten Völkern großes Wissen zu unterstellen über Themen die von uns angeblich Zivilisierten bis dahin eher nachrangig behandelt wurden. Wenn heute Historiker ausgraben beachten sie als Konsequenz auch den Umgang mit Wasser ober- und unterirdisch über einen durchaus langen Zeitraum und versuchen frühere Erkenntnisse zu erfassen. Historiker sind keine Nawi. Es sei denn sie haben sich auf einen entsprechenden Zweig spezialisiert. Was einige seither getan haben. - Ich deute hier nur sehr oberflächlich an. Reichlich Informationen lassen sich alleine dazu on- und offline finden. 

Es ist also weder verkehrt wenn Nawi glaubt noch wenn sie die Grundlagen von Nawi zur Beweisführung bzw. zur Gegenbeweisführung nutzt. In manchem Video welches auf youtube veröffentlicht wurde nachdem es z.B. auf Arte ausgestrahlt wurde beziehen sich Historiker und von ihnen durchaus auch hinzugezogene Nawis genau auf diese von mir geschilderte neue wissenschaftliche Erkenntnis welche ihre jetzige Arbeit beeinflusst im Sinne von die Bereitschaft zu haben hier nach neuen Erkenntnissen in Wissenschaftsgebieten auch der Nawi zu suchen. Bis dahin tat Nawi die religiösen Überlieferungen ungeprüft als Märchen ab. Was dann eben absolut nicht wissenschaftlich ist. 

Antwort
von Physikus137, 220

Im Gegensatz zu so manchem religiösen Eiferer, der sich im Besitz der letzten allgemeingültigen Wahrheit wähnt, weiß ein guter Naturwissenschaftler, dass seine "Wahrheiten" a) stets nur Annäherungen an die Wirklichkeit und b) nur so lange gültig sind, bis das Experiment sie widerlegt. Ein Naturwissenschaftler stellt Hypothesen auf und prüft, ob die Konsequenzen mit den Ereignissen in der Natur verträglich sind. Die Existenz Gottes ist so gesehen keine gute Hypothese, da sie wahlweise alles oder gar nichts erklärt. Daher kommen Naturwissenschaftler im Beruf sozusagen ganz gut ohne Gott aus. Über den privaten Glauben sagt das aber noch gar nichts. Ich habe durchaus schon den ein oder anderen religiösen Naturwissenschaftler kennen gelernt, auch wenn keiner von ihnen Anhänger einer wörtlichen Auslegung von Bibel oder Koran ist. Ich vermute daher, dass der Anteil Naturwissenschaftler unter den Fundamentalisten eher gering ist.

Kommentar von sarahj ,

ja, es ist sogar der Anteil der unter den nicht-Fundamentalisten gering. Dazu gibt es auch Statistiken, und interessanterweise ist der Anteil unter den führenden Biologen mit am geringsten...

Antwort
von realsausi2, 102

Wissenschaftler versuchen mit festgelegten Methoden Erkenntnisse über den Aufbau der Welt zu erlangen. Das machen sie seit ein paar Jahrhunderten sehr erfolgreich.

An keiner Stelle dieses Erkenntnisprozesses gab es einen Punkt, wo ein Gott nötig gewesen wäre, die Natur zu begreifen.

Natürlich wissen wir noch nicht alles. Aber es gibt keinen Anlass zur Annahme, dass sich in Zukunft eine Situation einstellen könnte, in der es einen Gott im Gefüge der Welterklärung bräuchte.

Wissenschaftler haben einen rationaleren Blick auf die Welt als andere Menschen. Zum Glauben braucht es aber eine gewisse Irrationalität, eine Bereitschaft, einfache Antworten auf komplexe Fragen zuzulassen. Wer so denkt, kann kaum erfolgreich wissenschaftlich tätig sein.

Antwort
von SibTiger, 193

Ich kenne schon einige gläubige Naturwissenschaftler. Es sind aber oftmals Pantheisten oder auch Deisten und keine Menschen, die die Aussagen in bestimmten Offenbarungsbüchern allzu ernst nehmen.

Insbesondere lassen sie ihren möglichen Glauben auch nicht in ihre wissenschaftliche Tätigkeit einfließen.

Kommentar von Viktor1 ,
keine Menschen, die die Aussagen in bestimmten 
Offenbarungsbüchern allzu ernst nehmen.

Es ist ein Unterschied, Offenbarungsbücher für ernst nehmen, oder "Gott" für wahrscheinlich halten - entsprechend der Frage.

Kommentar von SibTiger ,

Genau so habe ich es auch gemeint.

Antwort
von Roderic, 147

Wie kommst du denn darauf, daß das so ist?

Von vielen berühmten Naturwissenschaftlern und auch Physikern ist bekannt, daß sie sehr gläubig sind und oder waren.

Prominestete Beispiele sind Charles Darwin und Werner Heisenberg.

In meinen Augen ist das kein Widerspruch - im Gegenteil.

Kommentar von GTA5USER ,

Das Glauben an Gott ist vielleicht kein Widerspruch, aber es führt die grundsätzliche Denkweise eines Nawis oder Ingenieur ad Absurdum. Das Konzept Gottes verlangt grundlegend Dinge ohne Erklärung hinzunehmen. Das mag bei Naturgesetzen auch so sein. Aber man erfindet keine Schöpfungsgeschichte ohne Beweise drumherum. Sogesehen finde ich es nicht gut, wenn Nawis usw. gläubig sind. Aber was jeder privat macht, ist halt sein Ding.

Antwort
von Physikus137, 65

Um mal von den Naturwissenschaften weg zu kommen. Ludwig Feuerbach hat schon vor über 150 Jahren alles wesentliche zum Thema Religion im Allgemeinen und Christentum im Besonderen geschrieben. Es lohnt sich auf jeden Fall dort mal nachzulesen.

Antwort
von GTA5USER, 144

Es gibt genügend gläubige Nawis. Ich persönlich finde das nicht gut, aber die Menschen sind eben wie sie sind. Wer privat glauben mag, der soll es tun. Ich werde es nicht tun.

Antwort
von dompfeifer, 116

Warum glaubst Du, dass "die meisten Naturwissenschaftler nicht an Gott glauben"? Das mag ja so sein. Warum sollten dann die meisten Sprachwissenschaftler, Biologen, Tischler oder Maurer gottgläubiger sein als ausgerechnet Naturwissenschaftler? Wie willst Du das herausgefunden haben?

Kommentar von dompfeifer ,

Dein Vorurteil wird hier reihenweise bestätigt mit einem weiteren Vorurteil:

Weil Wissenschaftler gemeinhin die Vernunft einsetzen.

Da wird so getan, als würden Wissenschaftler, insbesondere Naturwissenschaftler, in ihrem Alltag ausnahmsweise die Vernunft einsetzen. Geradeso, als würden Bäcker, Maurer und Tischler sich immerzu unvernünftig aufführen. Warum werden die eigentlich immer noch nicht als Verrückte eingefangen?

Richtig ist schon, dass Naturwissenschaftler in ihrer spezifischen beruflichen Tätigkeit die Gültigkeit der Vernunft anerkennen. Nach Feierabend führen die sich genauso vernünftig auf wie Bäcker, Maurer und Tischler. Aber auch die können zusammen mit dem Naturwissenschaftler gelegentlich einige Stunden der religiösen Unvernunft frönen zu ihrem Seelentrost und geistigen Erbauung.

Kommentar von DrChimpanzee ,

"Warum sollten dann die meisten Sprachwissenschaftler, Biologen, Tischler oder Maurer gottgläubiger sein als ausgerechnet Naturwissenschaftler?"
Sind Biologen keine Naturwissenschaftler mehr?

Kommentar von dompfeifer ,

Entschuldigung, die Biologen rutschten da natürlich aus Versehen hinein. Das bemerkte ich gleich nach Abfahrt des Textes.

Antwort
von qosimo, 107

Weil Wissenschaftler gemeinhin die Vernunft einsetzen.

Wenn man das tut, hat man ein deutliches Problem mit den derzeit vermittelten Gottesbildern und/oder deren angeblicher "Entdeckung".

Lässt man die Vernunft zu, ist eine Geschichte über einen kosmischen Zombie, welcher unsichtbar, überall, allwissend, allmächtig und allgütig ist, dennoch trotzdem so aussieht wie ein Mensch, der ein Universum im Handumdrehen nur erschaffen haben soll, um auf einem kleinen, unbedeutenden Planetchen zwei kleine zweibeinige Wesen zu erschaffen, um denen zu verbieten, von den Früchten eines Zauberbaumes zu essen geradezu irrwitzig.

Kommt noch hinzu, dass bereits hier schon zuviel Widersprüche in der Geschichte sind, dass der angeblich allwissende nicht vorher schon wissen konnte, dass eine sprechende Schlange (mit Beinen) die Frau der Beiden überedet, ihren LG zu bequatschen, doch davon zu naschen, die daraufhin aus dem Fabelland rausfliegen (und die Schlange dann keine Beine mehr hat zur Strafe), dass eine Allmächtigkeit nicht bewirken kann, von vorne herein alles so einzurichten wie gewünscht, mit Vernunft betrachtet, totaler Quatsch sein muß.

Dass das Phantom zudem eine "Sünde" erfindet, zu dessen Vergebung er einige Zeit später ein Drittel seiner selbst durch ein weiteres Drittel durch Begattung einer Jungfrau erzeugt, um dieses Drittel dann qualvoll hinrichten zu lassen, um mit der Sünde wieder klar zu kommen, vernünftig betrachtet an Hirnrissigkeit kaum zu überbieten ist.

Dass der Allgütige in der Zeit bis dahin seine Wesen mittels blutrünstigster Taten umeinandermetzelt und sich dran aufgeilt, eigentlich nur widerlich.

Und as, um einem anderen Gottesbild die Ehre zu geben auch erwähnt zu werden, ein wie auch immer angeblich erleuchteter pädohiler Karawanentreiber mit Hilfe einer Leiter in den Himmel krabbeln soll, zeugt vernünftig betrachtet geradezu von Irrsinn derer, die das für bare Münze nehmen.

Besieht man sich zudem die Auswirkungen dieser Geschichten, nicht nur aktuell, sondern und vor Allem gar in der Geschichte, kann man sich eigentlich nur angewidert abwenden, zumal man diesen Wesen höchste moralische Vernunft zuspricht und sich darin sonnt, dass man diesem dort beschriebenen Bild folgt und behauptet, moralisch erhaben zu sein.

Mord, Plünderung, Vergewaltigung, Ausrottung, Ungerechtigkeit, Tot, Folter, Genozid, anleitung zum Betreiben von KZ, in diesen Geschichten zu Hauf zu finden, ja gar glorifizierend dargestellt, gleichermaßen sonnen sich die Anhänger dieser an Hirnrissigkeit nicht zu überbietenden Stories in angeblicher moralischer Überlegenheit.

Was ist es für eine moralische Vernunft, die hier ihren Anfang und ihre Prinzipien erkennt und anerkennt"?

Ein Wissenschaftler ist ein freier Geist, der frei forscht, frei denkt und abwägt, vor allem jedoch stets hinterfragt. Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass sich gerade die freieren Geister mit Grausen von den derzeit vorherrschenden Religionen abwenden.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen! :-)

Kommentar von sarahj ,

würde 2mal Plus geben, wenn ich dürfte.

Kommentar von Trashtom ,

Schön gesagt du unerleuchteter, auf dem falschen Pfad wandelnder, die einzige Wahrheit nicht kennender weil die Augen vor irgendwas verschließender, Bibel nicht richtig interpretieren könnender, Ungläubiger! :D :D 

Kommentar von sarahj ,

wenn Ironie und Glauben so nahe beieinander liegen, sollte das allen Gläubigen doch zu denken geben... (siehe unten 4000 vs. 6000 Jahre) ;-))

Kommentar von qosimo ,

Wie wärs Du belegst mal faktisch aus ergebnisoffener, empirischer  Forschung den ganzen Quatsch, den Du so in der Gegend herum prustest, wenn Du schon was behauptest.

Kommentar von sarahj ,

wer soll jetzt antworten?

EIn @ wäre hier angebracht (trash war doch ironisch - oder?
(hast Du das :-D nicht gesehen)

etwas verwirrt ;-)

Antwort
von Karl37, 66

Weil seriöse Wissenschaftler bei ihrem Metier bleiben und nicht über Dinge spekulieren, die dem transzendenten Bereich angehören.

Diese Unterscheidung geht bis auf Platon zurück. Im Platonismus, der von Platon begründeten Richtung der antiken Philosophie, wird angenommen, dass es außer dem Bereich der sinnlich wahrnehmbaren und veränderlichen Einzeldinge auch einen Bereich der unveränderlichen, nur rein geistig erfassbaren Ideen gibt.. Der Kirchenvater Augustinus (354 - 430) hat für die christliche Kirche den Gedanken von Platon aufgenommen und in die Katechese eingeführt.

Aus diesen Grund stellt sich die Frage nach einem "Gottesbeweis" nicht.

Antwort
von nowka20, 23

die glauben nur an das, was sie messen, wiegen oder zumindest zählen können.


gott entzieht sich dem, denn ist jenseits von existenz unmd nichtexistenz

Antwort
von sarahj, 58

Zuerst mal müsste man klären, wie man sich den Gott vorstellt, an den man glaubt oder nicht. Es gibt da ein großes Spektrum, und ich zähle mal ein paar Möglichkeiten auf (sortiert nach sinkender Wahrscheinlichkeit, wobei die unteren Punkte immer die oberen mit einschliessen)

- es hat eine Hyperwelt geschaffen, aus der Welten entstehen
- es hat die Naturgesetze erschaffen
- es "ist" die Natur (i.e. Pantheismus)
- es hat für den Urknall gesorgt (die Welt erschaffen, i.e Deismus)
- es hat die Erde, Sonnensystem erschaffen
- es hat Leben erschaffen
- es hat den Mensch erschaffen
- es hat Adam und Eva erschaffen
- es hat interressiert sich für die Menschheit (als Gesamtheit)
- es hat auch das Böse erschaffen
- es hat das Böse voll im Griff
- es interressiert sich für einzelne Völker (z.B. die Juden)
- es unterstützt einzelne Gruppen (->Bibel, z.B. im Krieg gegen andere)
- es interressiert sich für den einzelnen Menschen
- es interressiert sich für das was ich im Bett mache
- es fordert von Menschen, sich an Regeln zu halten
- es lässt einzelne Personen die Regeln verkünden
- es verkündet Regeln immer in mehrdeutiger Auslegbarkeit
- es verkündet Regeln immer an unbedeutende Leute in unbed. Kulturen
- es hat Muhammed geschickt
- es hat Jesus geschickt
- Jesus ist wieder auferstanden
- Jesus sorgt für Vergebung
- es straft Menschen, wenn sie sich nicht an Regeln halten
- es straft ganze Völker, wenn sich einzelne nicht an Regeln halten
- es straft unbeteiligte und unschuldige (Erstgeborene, Noah)
- es straft alle, wenn sich einzelne nicht... (Noah)
- es freut sich, wenn Menschen andere Menschen bestrafen, die sich nicht an Regeln halten

usw. es gibt da noch hunderte Zwischentöne, und ist auch nicht eine 1-Dimensionale Liste.

Nach welchem Gott fragst du?

Wer z.B. "hat für den Urknall gesorgt" glaubt, muss nicht zwangläufig alle anderen Punkte glauben.

Kommentar von RudolfFischer ,

Er interessiert sich für den einzelnen Menschen, z.B. mich, wie ich immer wieder erfahre. 

Das Böse wurde nicht erschaffen, sondern ist nur der wahrnehmbare Kontrast zum Guten, das ohne das Böse nicht existieren würde. Oder, anders ausgedrückt: Böse Taten sind die Folge falscher Entscheidungen des verantwortlichen Menschen, dem Gott die Freiheit der Entscheidung überlässt.

Damit bleibt trotzdem einiges aus menschlicher Sicht nicht nachvollziehbar, aber wir müssen uns der Begrenztheit unseres Begreifens bewusst sein. Alles Böse ist jedenfalls endlich, denn in der jenseitigen Welt gibt es das natürlich nicht. 

Kommentar von sarahj ,

"denn in der jenseitigen Welt gibt es das natürlich nicht. "
wieso eigentlich? Und wieso "natürlich nicht"?
Weil es in der Bibel steht, oder weil es Gläubige so wünschen?
(sage meinen Kindern vor Weihnachten auch immer: ihr dürft euch alles wünschen - aber nicht alle Wünsche gehen in Erfülllung)

Antwort
von tryanswer, 199

Eine gewagte These, hast du einen Beweis für deine Annahme?

Kommentar von Lollyyy98 ,

Ich habe mal nach Fragen zu dem Thema recherchiert und da echt extreme Antworten gefunden, die echt diskriminierend gegenüber religiösen Leuten waren...

Kommentar von tryanswer ,

Der Anteil, von "nicht an Gott Gläubigen" ist unter (Natur-)Wissenschaftlern vermutlich höher als in anderen Gruppen. Das jedoch die meisten nicht an Gott glauben, kann ich aus Erfahrung nicht bestätigen. Richtig ist jedoch, daß Wissenschaftler sich selten mit einfachen Erklärungsmodellen zufrieden geben. 

Antwort
von HappynezZ, 195

Ja, der sinn der wissenschaft ist es ja für etwas beweise zu finden. Gotts existenz kann man wissenschaftlich nicht beweisen, deswegen glauben sie nicht daran

Kommentar von comhb3mpqy ,

Es gibt Sachen, die sich die Wissenschaft nicht erklären kann. Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt aber keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden.

Antwort
von ALEMAN2015, 118

Da die meisten Physiker an die Urknallhypothese glauben, glauben sie damit automatisch auch an Gott, denn beim Zeitpunkt t=0 verabschieden sie sich von ihren Erkenntnissen und lassen eine hoehere Macht den Startschuss zu unserem Universum geben.

Nicht von ungefaehr wurde die Urknallhypothese von einem Theologen aufgestellt, Georges Lemaitre, 1931.

Kommentar von sarahj ,

ziemlich aus der Luft gegriffen: "die meisten..." "automatisch" usw.

Einerseits gibt es mehrere Theorien, die den Urknall auch anders erklären können. Andererseits können die meisten der rational denkenden Menschen mit dem Gedanken klar kommen, etwas nicht zu wissen und geben das auch zu. Ohne daß sie sich gleich einen Gott dafür basteln müssen, der dann die Wissenslücken mit unbelegbaren Märchenstories füllt.

Es gibt natürlich auch gläubige Naturwissenschaftler. Aber von den "meisten" zu sprechen ist nicht legitim. Meine Vermutung, und Statistiken belegen das, ist eher anders herum.

Antwort
von Ysosy, 208

Die Kirche behauptet zB. Die Erde ist 4000 Jahre alt, es gab keine Evolution, Gott hat die Erde an 6 Tagen erschaffen.. und so weiter. Und hat dafür 0 Beweise.

Wissenschaftler behaupten zB. Die Erde ist 5 Milliarden Jahre alt, es gab eine Evolution, die Entstehung der Erde Bis hin zu ersten Lebewesen dauerte 2-4 Milliarden Jahre. Und hat dafür unzählige Beweise.

Daher glauben Naturwissenschaftler nicht an die Kirche. Deshalb kann man dennoch an Gott glauben. Und gerade Wissenschaftler die sich bewusst sind, wie exakt die Bedingung stimmen mussten damit wir Leben können, werden eher Gläubig als nicht Gläubig.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Und gerade Wissenschaftler die sich bewusst sind, wie exakt die Bedingung stimmen mussten damit wir Leben können, werden eher Gläubig als nicht Gläubig.

Nunja, das ist das "anthropische Prinzip" bzw. "puddle thinking", wie Douglas Adams so schön sagte. Nicht die Bedingungen sind so perfekt, dass wir entstehen konnten, sondern nur weil die Bedingungen so "perfekt" waren, konnten wir entstehen und dadurch überhaupt feststellen, dass die Bedingungen anscheinend so "perfekt" sind.

Oder nach John Leslie: "Jedes intelligente Lebewesen, welches ist, kann sich selbst nur dort vorfinden, wo intelligentes Leben möglich ist."

Kein Mensch weiß, wie groß das Universum tatsächlich ist, aber es ist jedenfalls "verdammt groß" und es weiß auch niemand, ob es das einzige ist. "Irgendwo" stimmen die Bedingungen schon. Nicht das Universum passt sich an, das Leben passt sich an. ;-)

Kommentar von Dollmminode ,

Nein, deine letzte Aussage stimmt nicht ganz. Zunächst einmal, kennen wir nur unsere Lebensform und die Bedingungen die man für DIESE Form benötigt. Und selbst wenn die Bedingungen nicht so häufig vorkommen, wird durch die ENORME Anzahl an Sonnensystemen diese Seltenheit kompensiert. Es ist viel mehr eine Frage der Definition "Gott". "Am Anfang war das Wort" Wort=Information usw. man kann alles aus verschiedenen Perspektiven sehen, so kann auch jeder eine andere Auffassung von Gott haben. Manche Wissenschaftler sind gläubig, wenn nicht sogar alle, nur glauben diese vielleicht nicht unbedingt an Gott wie die Christen oder so (kann aber auch nicht ausgeschlossen werden)

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie haben evt ein falsches Bild von der Kirche. Gucken sie doch mal im Internet nach, was die katholische Kirche zur Evolutionstheorie sagt.

Kommentar von Eselspur ,

welche Kirche behauptet das?

Kommentar von martin7812 ,

Das ist mal wiede eines der Vorurteile, die man bei Atheisten sehr häufig antrifft.

Sehr häufig schon habe ich in Diskussionen mit Atheisten Argumente gelesen, die folgendermaßen begonnen haben: "Gläubige sind ja davon überzeugt, dass ..., aber man kann beweisen ...".

Dummerweise sind die Gläubigen in den mir bekannten Religionen (Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus) nicht vom Entsprechenden überzeugt, so dass die Argumentation des Atheisten völliger Mist war.

Kommentar von Ysosy ,

Das ist mal wiede eines der Vorurteile, die man bei Atheisten sehr häufig antrifft.

Ich habe kein Bekenntnis zum meinem Glauben stand gemacht. Meine Aussagen dienen lediglich dazu, die Frage „Warum glauben die meisten Naturwissenschaftler nicht an Gott?“ zu beantworten.

Kommentar von sarahj ,

@martin:

ach, welcher Religion gehörst Du denn an. Vielleicht kein "echter Christ"?

Zur Erinnerung: es gibt da noch genügend Dogmen, und die Rehabilitierung mancher kluger Köpfe ist auch nicht sooo lange her

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Da wird dann halt schnell nachgebessert (unter dem Druck der Gesellschaft - nicht von innen heraus) und hinterher behauptet: "aber das warern doch gar nicht unsere Ansichten"

Kommentar von Ysosy ,

Logischerweise Passt sich die Kirche allem an. Erst war Rom nicht mehr das Zentrum der Erde, Hexen gab es auf einmal nicht mehr, dann Kreiste die Sonne doch um die Erde, dann gab es vielleicht doch eine Evolution, Außerirdische sind mittlerweile auch kein Problem mehr (bis auf die Sache mit Jesus, der ja für unserer Sünden gestorben ist. Das stellt noch einige Probleme in der Auslegung dar).Das Prinzip besteht dennoch. Es waren / sind, wie oben erwähnt, Beispiele.

Kommentar von sarahj ,

Das Christentume ist halt in seinen Aus- und Vorhersagen wie ein Pudding den man an die Wand nageln will...
...ist mir aber im Zweifel noch lieber, als völlig in der Vergangenheit erstarrte Religionen ;-(

Kommentar von sarahj ,

@ysosy:

wieder mal eine völlig falsche Darstellung der Vorstellung strenggläubiger: die Erde ist natürlich 6000 Jahre alt, und nicht die von Dir genannten lächerlichen 4000. In so kurzer Zeit hätten sich doch die Kontinentalplatten niemals mehrmals um die Erde bewegen können, und die Menschen niemals die vielen Saurier töten und essen können, die es damals noch gab.

Beweis (kann man mit eigenen Augen sehen): http://www.sueddeutsche.de/bildung/kreationismus-an-us-grundschule-haben-dinosau...

Kommentar von Dollmminode ,

Sarahj meinst du das ernst? Vielleicht fehlt mir ja Kontext, aber die Erde ist nicht 6000 Jahre alt :D und vor 6000 Jahre gab es auch schon sehr sehr lange keine Dinos mehr, und der Mensch hat mit Sicherheit keine Dinos getötet oder gegessen ;). Die Erde ist ca. 4,5 Milliarden Jahre alt.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Das nennt man Ironie. ;-)

Kommentar von sarahj ,

@Dollmminode

ja sowas glauben tatsächlich viele, und wird an vielen christlichen Schulen (z.B in den USA) kleinen Kindern beigebracht.

Ich habe für einen Moment vergessen, daß hier alle Altersstufen vertreten sind. Aber Du bist auf einem guten Weg, kritisch denkender, hinterfragender Mensch zu werden.

Kommentar von Dollmminode ,

Was glaubst du wie alt ich bin? Was ich mache? Ich bin längst ein extrem kritisch denkender, hinterfragender Mensch, das habe ich in meinem Physik Studium schon vor langer zeit gelernt. Nur wie ich sagte, vllt fehlt mir der Kontext, habe das ganze gerede darüber nur grob überflogen. Grobe Fehler fallen mir da natürlich zuerst auf ;D. Aber mit Ironie haben wir Physiker es eh nicht so ;)

Kommentar von sarahj ,

sorry, hatte Dich tatsächlich als sehr sehr jung eingeschätzt, wenn Du die Ironie darin nicht gelesen hast.
(es zeigt allerdings erschreckend, welche Dummheiten man Gläubigen tatsächlich zutraut - sollte ihnen zu denken geben)

Antwort
von Godek, 44

Hallo Lollyyy98!

Zunächst einmal: Hast du auch schon einmal festgestellt, dass Forscher auch nur an ihre Theorien GLAUBEN?

Was die Verneinung der Existenz eines Gottes durch Wissenschaftler betrifft, kann man nicht davon ausgehen, dass dies wirklich in der Mehrzahl so ist. In den heutigen Tagen wird diese Fragestellung von führenden Wissenschaftlern auch wohl kaum publik gemacht. Denn es ist unmodern an einen Gott zu glauben...

Die größten Geister der Wissenschaft, die du z.B. aus dem Physik- oder Chemieunterricht namentlich kennst, hatten schon immer eine odert gar mehrere Aussagen zu diesem Thema getroffen.

Und diese Aussagen sind konträr zu deiner Eingangsannahme!

Dass dieses Gott_Thema doch irgendwie selbst die größten Geister der(Wissenschafts)Geschichte in Demut versetzt hat, sollte einem doch persönlich zu denken geben. Wenn diese Menschen so intelligent und hochbegabt in verschiedenen Dingen waren, dass sie sich doch in einem Punkt letztendlich alle wieder einige werden - das ist doch zumindest bemerkenswert.

Wir vertrauen auf deren Grunderkenntnisse,welche Grundlage unserer heutigen Welt(Ansicht) ist. Es wird ein wahrer Kult um manche der großen Wissenschaftler getrieben. Wir verehren Sie als Geber des Energiehaltungssatzes, der Relativitätstheorie, der Evolutionstheorie, des Fernrohrs, der Elektrotechnik, der Computertechnik, der Erkenntins dass  Lichtstrahlen gekrümmt sind, des Kunstdüngers, der Glühbirne, des Atommodells, des Radios,der Geologie, des Antibiotikums, der Farbenlehre, des Blitzableiters und noch einiges mehr....

Wenn wir doch so sehr aufderen Errungenschaften vertrauen - warum vertrauen wir nicht auch ihren höchsten Erkenntnissen?

Was sind denn deren höchste Erkenntnisse???

Hier kann ich dir folgendes PDF ans Herz legen.

http://www.dergodek.de/downloads/Bekenntnisse.pdf

Leider hört man davon niemals etwas im offiziellen Bereich - geschweige denn im staatlichen Schulunterricht...

Gruss

Kommentar von Godek ,

PS: Ich hätte auch noch ein weiteres PDF zu diesem Thema anzubieten - Aussagen berühmter Persönlichkeiten allgemein zu diesem Thema:

http://www.dergodek.de/downloads/Zitate.pdf

Gruss

Kommentar von sarahj ,

Die Zitatenliste ist nett, sie sagt aber nichts aus.

Da sind rund 50 Namen.
Nun, wieviele Wissenschaftler gab es in - sagen wir - in den letzten 400 Jahren? Schätze mal, es waren ein paar Tausend.
Klar, daß deren Meinung nicht in einer selektierten Liste steht, die ja zeigen soll dass...ja was eigentlich.

Wir wissen nicht, was für einen Gott sie sich vorgestellt haben. Da sind einige dabei, die beim Ausspruch sicher nicht an einen personifizierten Gott gedacht haben.

Und, viele lebten zu einer Zeit, als es undenkbar war, sich anders zu äußern. Fragen wir mal Saudi Arabische Wissenschaftler (gibt es ein paar - nicht viele). Wieviele würden sich als Atheisten outen?

Oh, Du denkst, das ist ungerecht? Dann nimm amerikanische aus der Gegenwart. Da sind sehr viele bei christlich finanzierten Unis angestellt. Fragen wir die mal anonym.
Und dann eine Vergleichsstudie, gegen die, die an freien Instituten forschen.

Was wäre wenn:
wir können auch mal antisemitische Zitate von Wissenschaftlern aus den vergangenen 400 Jahren sammeln. Wenn ich 50 finde, wirst Du dann umgekehrt Antisemit werden?

Was wäre wenn umgekehrt:
Du bringst diese Zitate als Argument, an Gott zu glauben. Nehmen wir den klügsten von allen, Albert Einstein.

Deine Aussage ist: "Wenn er es glaubt, sollten wir es doch wohl auch tun."

Umgekehrt gilt dann: "wenn er es nicht glaubt, sollten wir es auch nicht". oder etwa nicht?
Ich hoffe Du hättest dann umgekehrt die Einsicht und den Mut dazu, denn ansonsten würdest Du ja nicht mal Deinen eigenen Argumenten trauen, sondern nur daher labern.

Zuallerletzt:
Sowas kann arg nach hinten losgehen, wenn sich herausstellt, das gelogen wird. Tote, die sich nicht mehr wehren können, schlichtweg zu mißbrauchen ist ekelhaft unmoralisch. Wenn ihnen Meinungen untergeschoben werden, die sie nicht hatten, um eigene schwache Positionen "vermeintlich" zu stützen, und bei dem unbedarften Leser ein "wow" zu provozieren.

"Du sollst nicht Lügen" ist doch eines der Gebote der Christen?

Nun, hier ist einer der letzten Briefe von Albert Einstein, den er vielleicht auch schrieb, um sicherzustellen daß genau das nicht passiert.

Aber es scheint, als hätten manche vor nichts Respekt.

"The word God is for me nothing more than the expression and product of human weaknesses, the Bible a collection of honorable, but still primitive legends which are nevertheless pretty childish. No interpretation no matter how subtle can [for me] change this. These subtilized interpretations are highly manifold according to their nature and have almost nothing to do with the original text. For me the Jewish religion like all other religions is an incarnation of the most childish superstitions. And the Jewish people to whom I gladly belong and with whose mentality I have a deep affinity have no different quality for me than all other people. As far as my experience goes, they are also no better than other human groups, although they are protected from the worst cancers by a lack of power. Otherwise I cannot see anything ‘chosen’ about them.

In general I find it painful that you claim a privileged position and try to defend it by two walls of pride, an external one as a man and an internal one as a Jew. As a man you claim, so to speak, a dispensation from causality otherwise accepted, as a Jew the privilege of monotheism. But a limited causality is no longer a causality at all, as our wonderful Spinoza recognized with all incision, probably as the first one. And the animistic interpretations of the religions of nature are in principle not annulled by monopolization. With such walls we can only attain a certain self-deception, but our moral efforts are not furthered by them.
On the contrary"

Kommentar von sarahj ,

Für alle, die nicht so gut Englisch verstehen, hier der deutsche Text:

"[..] Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäss höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens. Und das jüdische Volk, zu dem ich gerne gehöre und mit dessen Mentalität ich tief verwachsen bin, hat für mich doch keine andersartige Dignität als alle anderen Völker. Soweit meine Erfahrung reicht ist es auch um nichts besser als andere menschliche Gruppen wenn es auch durch Mangel an Macht gegen die schlimmsten Auswüchse gesichert ist. Sonst kann ich nichts "Auserwähltes" an ihm wahrnehmen.

Überhaupt empfinde ich es schmerzlich, dass Sie eine privilegierte Stellung beanspruchen und sie durch zwei Mauern des Stolzes zu verteidigen suchen, eine äussere als Mensch und eine innere als Jude. Als Mensch beanspruchen Sie gewissermassen einen Dispens von der sonst acceptierten Kausalität, als Jude ein Privileg für Monotheismus. Aber eine begrenzte Kausalität ist überhaupt keine Kausalität mehr, wie wohl zuerst unser wunderbarer Spinoza mit aller Schärfe erkannt hat. Und die animistische Auffassung der Naturreligionen wird im Prinzip durch Monopolisierung nicht aufgehoben. Durch solche Mauern können wir nur zu einer gewissen Selbsttäuschung gelangen; aber unsere moralischen Bemühungen werden durch sie nicht gefördert. Eher das Gegenteil.
[..]"

Kommentar von sarahj ,

Noch ein Nachtrag: Einstein war vielleicht Pantheist, vielleicht auch nicht. Ich will mir nicht anmaßen, zu definieren was er war. Wir wissen aber was er nicht war:

Was er (auch schon vorher) immer ablehnte war ein jüdischer, christlicher oder islamischer Gott. Und, er lehnte die Religionen und deren Bücher ab.

Kommentar von Godek ,

Hallo sarahj! Schön zu lesen dein Kommentar. Aber ich diskutiere nicht mit dir herum. Es kostet Zeit, die sinnlos investiert ist.

Letztenendes geht es um Glauben. Du glaubst das und andere was anderes. Aber deine Argumentation ist noch bei weitem nicht bis zum Ende gedacht...

Wie auch immer: Ein Austausch ist indiskutabel und für mich Zeitverschwendung. Nicht weil mir der Stoff fehlte....nein. Das Leben ist zu kurz um Zeit mit Hardlinern zu verschwenden.

Gruss

Kommentar von sarahj ,

da bin ich Deiner Meinung: "es geht um Glauben".
Dann versuche aber nicht, Deinen irrationalen Glauben mit Autoritäten irgendwie zu untermauern, sondern steh dazu. Punkt.
Ich azeptiere: Glaube ist relativ.
Man kann auch an das Spaghettimonster glauben.
Ist dann genauso legitim. Und genauso wahr.

Antwort
von RudolfFischer, 69

Ist das aus dem Bauch heraus behauptet, oder gibt's da eine verlässliche Statistik?

Ich bin Naturwissenschaftler und "natürlich" gläubig.

Kommentar von Lollyyy98 ,

Ich habe nach Fragen dazu recherchiert und echt viele erschreckende Antworten gefunden

Kommentar von DrChimpanzee ,

Ich dachte, Sie seien Mathematiker und Sprachwissenschaftler - kein Naturwissenschaftler.

Kommentar von RudolfFischer ,

Natürlich bin ich Naturwissenschaftler :-) Schon beim Mathematikstudium hatte ich Pysik als Nebenfach, bei einer Promotion wäre ich Doctor rerum naturarum geworden. Ich war immer angewandter Mathematiker und habe mich mit naturwissenschaftlichen Fragen beschäftigt, hauptsächlich mit Anwendungen der Statistik in der Medizin. Laut meinem früheren Pfarrer hätte ich deshalb unfehlbar ungläubig werden müssen. Er wusste eben nicht, wie wenig die Wissenschaftler von der Natur wissen.

Antwort
von chrisbyrd, 100

Es gibt auch Naturwissenschaftler, die an Gott glauben, wie beispielsweise Dr. Werner Gitt, Dr. Walter Veit u. a. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die "Studiengemeinschaft Wort und Wissen", der Wissenschaftler angehören, die sich mit verschiedenen Themen in Bezug auf Wissenschaft und Bibel beschäftigen.

Sehr interessant sind auch folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler (diese Liste könnte man mit Aussagen anderer bekannter Wissenschaftler erweitern):

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

Kommentar von 3125b ,

Gleich der erste Typ, den du als Experten ("Naturwissenschaftler") ausweist, hat absolut gar nichts mit irgendwelchen Naturwissenschaften zu tun, und scheint auch sonst eine ziemliche Pfeife auf seinem Fachgebiet gewesen zu sein. 

Und diese Zitate ... geh ich gar nicht erst drauf ein. Denn entweder du weißt, was du da falsch machst, oder du bist ohnehin absolut ignorant.

Kommentar von aicas771 ,

@3125b: du urteilst scharf und vorschnell, finde ich. Leute wie Planck, Heisenberg und Eddington (und viele andere mehr) beweg(t)en sich tagtäglich an den Grenzen des wissenschaftlich Machbaren und haben durchaus erkannt, wo systembedingt die Grenzen der Wissenschaft liegen, und dass Gott in einer Welt existiert, die der Wissenschaft prinzipiell unzugänglich ist. Diese Erkenntnisse sind zwar heute unpopulär, aber immer noch wahr.

Kommentar von NoHumanBeing ,

"Glaube" und "Wahrheit" in einem Satz tut fast schon weh. "Glaube" war immer nur "Vermutung". Unbegründete Vermutung, um genau zu sein. Der Mensch fühlt sich im riesigen Universum eben ein wenig "allein" und bangt um seine Existenz. Da ist es kein Wunder, dass manche glauben wollen, es gäbe jemanden, der auf sie "aufpasst". Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dem auch tatsächlich so ist.

Kommentar von aicas771 ,

Auch rein subjektive Erlebnisse sind Tatsachen. Wenn z.B. jemand etwas als stressig erlebt, dann ist es stressig, ganz egal, was andere Menschen oder "die Wissenschaft" dazu sagen.

Glaube ist subjektiv und eine Beziehung zu Gott ist es auch. Deshalb ist z.B. die Existenz Gottes auch eine Tatsache für den, der daran glaubt. Da hat die Wissenschaft nichts mehr zu melden, denn das liegt jenseits ihres Horizontes.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Da hat die Wissenschaft nichts mehr zu melden, denn das liegt jenseits ihres Horizontes.

So einfach kann man es sich natürlich machen, wenn man das unbedingt möchte. ;-)

Deshalb ist z.B. die Existenz Gottes auch eine Tatsache für den, der daran glaubt.

Deshalb ist z. B. die Existenz von Einhörnern auch eine Tatsache für den, der daran glaubt.

Ich habe nur ein Wort durch zwei andere ersetzt.

Kommentar von sarahj ,

So so, "auch rein subjektive Erlebnisse sind Tatsachen".
wie wär's mit:

"deshalb ist die Existenz von Hexen auch eine Tatsache für den, der daran glaubt"

oder:

"deshalb ist die Existenz von Hexen auch eine Tatsache für den Schizophrenen"

Antwort
von Ursusmaritimus, 118

Ab einer gewissen Intelligenz ist Gott zwar möglich, jedoch nicht nötig.

Antwort
von webschamane, 154

Ich denke vielmehr, dass wenn man an Gott glaubt eben für die anderen Naturwissenschaftler der Horst ist und entsprechend keine große Karriere mehr machen wird.

Kommentar von Lollyyy98 ,

Genau deshalb hatte ich die Frage gestellt! Ein gewisser User stellt nämlich alle religiösen Menschen als ungebildete Schwachköpfe dar, obwohl es auch sehr gebildete Leute gibt, die religiös sind...

Kommentar von Ysosy ,

Das ist wohl abhängig davon was dieser „Gebildete“ Religiöse gesagt / geschrieben hat. ZB ! Nur ein Beispiel!. Wenn Jemand behaupten würde, die Erde sei 4000 Jahre alt und der Vatikan sei das Zentrum des Universums... dann wäre diese Person kaum ernst zu nehmen.

Kommentar von webschamane ,

Mich hat unlängst ein gewisser User bedroht, nachdem ich ihn fragte, ob er jeden Abend kontrolliere, ob sich eigentlich ein Zionist unter seinem Bett verstecke. Die Redaktion von Charlie Hebdo wird sich in Zukunft sicher wirklich gut überlegen, ob sie wieder Mohammed.Karikaturen veröffentlicht. Du kannst sicher selbst darauf kommen, wohin die Reise in Zukunft gehen wird.

Kommentar von Fred4u2 ,

Der Glaube an Gott, bzw. sein öffentliches Bekenntnis seines Glaubens hätte Isaac Newton beinahe die Kariere in Cambridge gekostet.  http://cudl.lib.cam.ac.uk/collections/newton

Antwort
von Eselspur, 81

Deine Behauptung stimmt nicht.

Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.
(Albert Einstein Aus meinen späten Jahren, Selbstporträt, 1936)

http://www.hjcaspar.de/gldateien/glauwizit1.htm

Kommentar von 3125b ,

Das Zitat ist kein Beleg für deine Aussage. 

Kommentar von Eselspur ,

wenn du Du behauptest, die meisten Naturwissenschaften glauben nicht an Gott und ich dir zeige, besonders bedeutende Naturwissenschaften glauben doch, hat es zumindest doch mit deiner Aussage zu tun und ist zumindest eine Annäherung an eine Falsizfizierung. - Ich finde es unverständlich, dass Atheisten mit dem Gogmatismus auftreten, den sie den Religionen unterstellen. Von Welcher wissenschaftlichen Untersuchung hast du deine Behauptung denn her?

Kommentar von sarahj ,

Einstein hat in einem vor kurzem veröffentlichten Brief ziemlich deutlich gemacht, daß er nichts aber auch gar nichts von diesem Gottesbild hielt. Soweit ich das überhaupt beurteilen kann, würde ich ihn eher als Pantheist, bestenfalls Deist einschätzen.

Im Grunde ist es ziemlich beschämend, mit Ansichten von Menschen zu argumentieren, die sich nicht mehr dazu äußern können, bzw. wehren, wenn man sie für ihre Zwecke mißbraucht.

Kommentar von Eselspur ,

Sarahj, leg eine seriöse Untersuchung über den Glauben von Wissenschaftlern vor, bevor du Meinungen, die dir nicht passen als "beschämend" bezeichnest!

Kommentar von sarahj ,

ich brauche keine Untersuchung. Es reicht z.B. ein Brief des Betroffenen. Google einfach mal nach "Brief von Einstein". Erst kürzlich veröffentlicht...
Falls Du es nicht findest:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/versteigerung-brief-von-albert-einstei...

Antwort
von Dojando98, 53

Ich hab mal einen sagen hören:
"Gerade als Wissenschaftler ist es unmöglich nicht an gott zu glauben" weiß leider nicht mehr wie er das begründet hat aber ich kann dir sagen dass ist nicht so :)

Kommentar von RudolfFischer ,

Nichts ist unmöglich. Aber wer sich um Naturwissenschaften bemüht, stellt immer wieder fest, dass jede neue Erkenntnis zu einer weiteren Dimension von neuen Fragen führt. "Ich weiß, dass ich nichts weiß" ist seit den Tagen der alten Griechen eine ehrliche Zusammenfassung aller wissenschaftlichen Bemühungen der Menschheit bis heute. Die Ordnung der Dinge ("Naturgesetze") wider das natürliche Chaos lässt weiterhin die Annahme zu, dass dahinter eine ordnende Intelligenz steht, die alles geschaffen hat. Diese nennt man Gott. Es liegt daher für einen Naturwissenschaftler näher, an so einen Gott zu glauben als das nicht zu tun. Die Entscheidung muss natürlich jeder für sich selbst fällen.

Kommentar von NoHumanBeing ,

Die Ordnung der Dinge ("Naturgesetze") wider das natürliche Chaos lässt weiterhin die Annahme zu, dass dahinter eine ordnende Intelligenz steht, die alles geschaffen hat.

Nein. Die Naturgesetze sind eben naturgegeben. Die musste eben niemand "formulieren" und "erlassen", wie der Bundestag Gesetze erlässt. Es scheint ja auch niemanden zu geben, der sie ändern kann, zumindest haben wir nie beobachten können, dass sie sich jemals geändert hätten.

Kommentar von Dojando98 ,

eh ja so in etwa ^^ danke

Antwort
von DeeeoNK, 133

Mein Vater sagt immer: "Ich bin schon sooft geflogen und habe "Gott" noch nie gesehen." :D 

Antwort
von sarahj, 55

Eigentlich finde ich den Satz "Glauben sie nur das, was man ihnen beweisen kann oder wie?" eher peinlich.

Denn frag Dich mal was im Extrem die gegenteilige Frage wäre:

"glauben sie alles was man ihnen sagt, ohne jeglichen Beweis"

will irgend jemand hier wirklich, daß die Welt so funktioniert?

Spätestens wenn Du im OP unter dem Messer eines Chirurgen liegst, wäre den meisten von uns wohl unwohl, wenn er statt zu schneiden lieber ein Gebet aussprechen würde, weil ihm jemand sagte, beten sei hilfreicher als Medizin, und er das ungeprüft glaubt. Oder etwa nicht?

Aus der Luft gegriffen ist das übrigens nicht: es gab ja schon Fälle, bei denen Eltern ihren Kindern die notwendige Behandlung verweigerten, und diese dann starben. Aber sie können sich ja dann trösten: es war Gottes Wille. Amen.

Kommentar von sarahj ,

wäre echt nett, wenn derjenige der hier (-) drückt, einen Kommentar abgäbe. Nicht weil es mir was ausmacht, aber es würde mich interressieren, was daran falsch sein soll.

Antwort
von WhoNose, 118

Bestimmt gibt's gleich 'ne Diskussion, ob's Gott nun gibt oder nicht.

Kommentar von sarahj ,

juhu - Murmeltier wieder da...

Antwort
von ArtYT, 95

Nicht jeder.

Antwort
von viktorus, 4

Vielleicht, weil sie zu den "Weisen dieser Welt" gehören (Lk.10,21) ?

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