warum ging das osmanische reich unter?

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3 Antworten

Weil ist wie Byzanz das es abgelöst hat jahrhundertelang bedrängt wurde von seinen Feinden und die Feinde waren am Ende stärker.

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Militärische Niederlagen gegen das christliche Abendland, die Eroberung von Wien scheitert 1683.

 Nach diesen erfolglosen Kriegszügen gegen die europäischen Länder geriet das Reich in eine Krise.

Die unterworfenen Völker begannen gegen die harte Herrschaft der Sultane
aufzubegehren. Sie wollten unabhängig werden, z. B. Griechenland,
Bulgarien, Serbien, Rumänien.

Der Nachschub an geraubten christlichen Knaben aus der „Knabenlese“ kam ins Stocken. Damit endete der Nachschub für die Elitetruppe der Janitscharen. Im
Mittelmeer besiegte eine christliche Streitmacht die osmanische
Flotte und störte so den Piratenkampf der nordafrikanischen Moslems.

Da weniger Beute ins Land floss, begannen die Sultane mehr Steuern aus
der eigenen Bevölkerung herauszupressen. Umso unzufriedener wurde
das Volk.

Auch zeigte es sich, dass das Osmanische Reich den aufstrebenden
westlichen Staaten hinterherhinkte. Während im Westen Erfindungen
Fortschritte brachten, blieb die Technik im Osmanischen Reich
rückständig.Einflussreiche islamische Geistliche verhinderten, dass
das westliches Wissen „der Ungläubigen“ genutzt wurde. So wurde
der Buchdruck verboten. Das hatte schlimme Folgen für Technik,
Wissenschaft und Lesekultur.

Im 19. Jahrhundert war aus dem einst mächtigen Reich „der kranke Mann
am Bosporus“ (= Meerenge zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer)
geworden.

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