Wie hat sich das eigentlich entwickelt, dass man sich zur Begrüßung die Hand gibt? Die Eskimos haben ja auch eine andere Art sich Hallo zu sagen (reiben die Nasen aneinander). Wer weiss wo das herkommt?

Na, ncht ganz unbewaffnet. Aber man zeigte, dass man nicht zur Waffe greifen will (deshalb die rechte Hand, weil die meisten Rechtshänder waren/sind).

Und dass man nichts im Schilde führt. Eine vertrauensbildende Maßnahme. Man vertraut sich dem jeweils anderen an, gibt sich quasi in dessen Hand. Daher wurden gerade Vereinbarungen mit Handschlag besiegelt: "Hier ist meine Hand. Du kannst mir vertrauen - und ich vertraue dir."
Gruß Barnabas
Soeit ich weiß, hat man sich früher nicht die Hand gegeben sondern der eine hat dem anderen an den Unterarm gefasst, damit man merkte ob er am Arm noch etwas versteckt hat einen Dolch oder so. Daraus entwickelte sich dasHände schütteln.

Soweit ich das noch weiß, war dies früher eine Geste um zu zeigen, dass man unbewaffnet ist.

Das Handgeben ist eigentlich schon etwas sehr "Intimes" -- die Wärme der Hand, die Festigkeit des Händedrucks, die Rauhheit der Haut sagen viel über den Menschen gegenüber aus.
Es ist eine Begrüßungsgeste, die Vertrauen aufbauen und Hemmschwellen überwinden helfen soll.
Die meisten Menschen (2/3) sind rechtshändig. Daher gibt man sich üblicherweise die rechte Hand. Die linke Hand war früher aber auch die Hand, mit der man sich den Hintern abwischte (und das durchaus nicht immer mit Toilettenpapier). Daher war die rechte Hand die "richtige Hand". Wer sie unbedeckt und ohne Handschuh zur Begrüßung anbot, zeigte anscheinend Aufrichtigkeit. Linkshänder hatten es umso leichter, mit der rechten Hand zu grüßen und mit der Linken unterm Gewand ein Messer zu ziehen. Ein Grund, warum Linkshändigkeit sehr lange als falsch und verpönt galt.
Wie ich kürzlich dank GF lernen konnte, gilt das Handgeben bei orthodoxen Juden z.B. als zu intim, um es "mit jedem" zu machen.

Rechts war ja typischerweise die Schwerthand - wenn man die (leer) hinreichte, zeigte man damit, dass man in friedlicher Absicht gekommen war.

Dazu könnte ich noch beisteuern: das Salutieren beim Militär kommt übrigens aus der Zeit, wo man das Visier des Helms hochklappte um zu erkennen ob einem ein Freund oder Feind gegenüber steht (war zwar nicht die Frage, geht aber in die Richtung).
Dann lag ich ja noch fast richtig... ;-)
In den kriegerischen Zeiten damals wäre es wahrscheinlich auch unklug gewesen, unbewaffnet aus dem Haus zu gehen ...