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Warum gibt es Vorurteile gegenüber Versicherungskaufmänner/frauen

gefragt von james1999 am 03.11.2009 um 15:54 Uhr

Hallo bin selber Versicherungskaufmann aber ich frage mich warum es vorurteile gibt die den Beruf schädigen.

Wurden die Leute früher von Versicherungen verarscht oder wie ist das?

Ein Bankkaufmann musst doch auch seine Produkte verkaufen können.

Und ein Versicherungskaufmann ermittelt nur den Bedarf des Kunden und gibt ihm dann ein entsprechendes Angebot.

Aber warum schrecken sich die Menschen von Versicherungen ab ?

Was ist hier die Ursache ?

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emjay
beantwortet von emjay am 3. November 2009 15:55
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Der Bedarf ist weit von dem entfernt, was ein Versicherungsvertreter einem einreden will.

Kommentar von 17bd6c7181a982fc11bf69fbd7bb2b48smallAufxDiex12 am 3. November 2009 15:56

köstlich

Kommentar von 0c3c56792619db7bc1e0f85b8eaa494asmallTwoSteps4Ward am 3. November 2009 15:57

DH ^^

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:16

Hier wird nach warum gefragt und alles was kommt, sind wieder Klischees.


anonym
beantwortet von Shakotai am 3. November 2009 18:29
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Fragen Sie spaßeshalber am Stammtisch Ihrer Stammkneipe, was die Gäste von Versicherungsvertretern im Allgemeinen halten. Es wird ein allgemeines Unwetter über diese Berufsgruppe abgelassen. Fragen sie dann aber mal den einzelnen, was er von seinem persönlichen Berater hält. In den meisten Fällen wird der Gleiche, welcher eben noch schimpfte, in Lobeshymnen ausbrechen. Nun, dass sich die Versicherungsbranche ihren Ruf hart erarbeitet hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Über Jahrzehnte hinweg wurde der Versicherungsvertrieb über die nebenberufliche Schiene organisiert. Dass hier allein mangels Ausbildung einer sehr flachen ‚Beratung’ Tür und Tor geöffnet waren, versteht sich fast von selbst. Auf die Spitze trieb es dann der Strukturvertrieb. Da wurde dann Bäcker, Metzger, Koch auf der Strasse angesprochen ob er/sie denn viel Geld verdienen wolle und mit ein paar halbgaren Produkten auf die Menschheit losgelassen. Meist merkten die Kunden viel zu spät, dass an dem Produkt wirklich nur der Berater verdiente. So wurden viele Millionen kaputt ‚beraten’. Als Kunden dann merkten, dass der ihnen gegenüber Sitzende doch eigentlich keine bis wenig Ahnung von dem hatte, von dem er erzählte, kamen sie unterschwellig zu dem Schluss, wenn der das kann, kann ich das auch. Das war dann der Beginn der Direktversicherungen und Internetvergleichsrechner. Dann begann der Kunde zu vergleichen: ‚Die Haftpflicht hat 50 Mio Absicherung und kostet 50 €, die hat 10 Mio Absicherung und kostet 100 €, also ist die Erste besser. Auf den Gedanken die AGB zu vergleichen kommt doch kaum jemand. Schlussendlich führt dies zu Situationen, nachdem Ihnen nach langer intensiver Ausbildung, evtl. Studium und 20 Jahren Berufspraxis ein Handwerker, Kaufmann oder Beamter gegenübersitzt und Ihnen ganz genau erklärt warum ihr Angebot der Berufsunfähigkeitsversicherung Blödsinn ist. Weshalb er dringend eine Hausratversicherung braucht, aber keine Haftpflicht (Entrüstete Antwort, er habe doch keine kleinen Kinder) Das sie ihn mit dem fondsgebundenen Angebot doch nur abzocken wollen. Dass sie ihn mit dem Riesterangebot nur betrügen wollen…

Aber zum Betrügen gehören immer zwei; derjenige der betrügt sowie derjenige der sich betrügen lässt. Solange aber noch immer die Devise ‚Über Geld spricht man nicht’ vorherrscht; der Deutsche lieber 300 Stunden mtl. hart arbeiten geht, als sich mal eine Stunde intensiv mit Geld und –anlage auseinander zu setzen wird dem nach wie vor Tür und Tor offen stehen. Aber das können dann mal andere ran. Die Banken? Nun, wie man sieht ar4beiten auch sie hart an ihrem Ruf….

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 4. November 2009 14:07

DH shako ;)

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:20

Wiedermal positiv überrascht von Dir :-)


Qetan
beantwortet von Qetan am 3. November 2009 15:55
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Weil es unter ihnen zuviele Bauernfänger gibt.

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:18

prozentuel auch nicht mehr als in anderen Branchen. Ausserdem habe ich besseres zu tun, als hinter Bauern herzujagen ;-)


Alcatraz1969
beantwortet von Alcatraz1969 am 3. November 2009 15:54
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Weil sie einen mit lächeln im gesicht bescheis.sen!

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 4. November 2009 13:42

genau so erzählen dir die kunden mit einem lächeln nicht die wahrheit wundern sich aber dann warum doch jetzt nicht gezahlt wird, oder was eine selbstbeteiligung ....nö das habe ich nie gewünscht

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:17

@Alcatraz: Hier wird nach warum gefragt und alles was kommt, sind wieder Klischees.

@PlayaNr1 das macht aber niemand zum Thema. Abgesehen davon liebe ich die punktuelle Amnesie bei Kunden. Später hat man ihnen das NIEEEE gesagt.

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 6. November 2009 11:24

genau candle ;) aber wenn man es nicht "gesagt haben sollte" gibt es ja zum glück ein protokoll was der jenige nachlesen kann...wenn er in der lage ist zu lesen ;)


merci27
beantwortet von merci27 am 3. November 2009 15:56
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weil Versicherungsvertreter den Leuten oft total unnütze und überteuerte Versicherungen aufschwatzen um bessere Provisionen einzusacken. Schau nur mal bei der Lebensversicherung wie lange man Beiträge bezahlt ohne etwas davon zu haben.

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:22

kennst du einen fall persönlich ? die meisten haben solche sprüche drauf, kennen aber nicht einen fall selbst. ich hab da mal von einem gehört... ja, ich hab mir auch schon sagen lassen, das elvis noch lebt, aber bevor ich den deppen nicht persönlich sehe... wieviele menschen haben sinnlose und unnütze Sachen weil sie falsche prioritäten setzen ?

Kommentar von 8048d289c9f82921878e526be5ffe5b2smallmerci27 am 5. November 2009 12:07

ich kann mich selbst nennen habe einige Versicherungen die in den ersten 3-7 Jahren nichts brachten.

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 6. November 2009 11:26

dann hättest mal nach konditionen nachfragen sollen, wo der vermittler auf diese dann teilweise oder ganz verzichtet ;) aber generell erst ab 10-12 jahren läuft es dort an


anonym
beantwortet von Silobeatle am 4. November 2009 14:06
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Bin selbst gelernter Versicherungskaufmann und mache meinen Beruf sehr gerne (jetzt als freier Makler). Ich kann jeden verstehen, der auf Versicherungen, Versicherer etc. schimpft. Gerade was nach dem Mauerfall passiert ist (Verteter des Westens kamen wir ein Insektenschwarm in dem Osten, um Ihne total beschisse Versicherungen anzudrehen), hat viel dazu beigetragen, warum der Beruf so verrufen ist.Es gibt einfach sehr viele Aspekte, die zu einer solchen Meinung beigetragen haben.

Ich denke einfach, das größte Problem ist, das viel diese Branche zu sehr verallgemeinern. Geld, Absicherung ist ein sehr sensibles Thema... und Nicht jeder Berater ist Geldgierig und will den Kunden abziehen. Dennoch gibt es viele, die daran ihre Chance auf`s große Gerld sehen... und das ist meist der Anfang vom Ende. Eins darf man nicht vergessen, es gibt durchaus seriöse Berater (wenn auch in der Minderheit), die zum Wohle des Kunden tätig sind.

Kommentar von enrico1979 am 4. November 2009 14:42

Recht hast Du - und seit der Vermittlerrichtlinie werden es definitiv mehr!


PlayaNr1
beantwortet von PlayaNr1 am 4. November 2009 13:51
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ich erkläre es dir...weil sich alle kunden benachteiligt fühlen, die einmal von der versicherung entäuscht wurden....fakt ist das genau diese kunden aber sind, wo die prämien nicht rechtzeitig gezahlt haben, daher keinen versicherungsschutz mehr hatte. die kunden zu geizig waren für wenig mehraufwand den toptarif zu nehmen, oder gar sich gegen eine neue gefahr zu versichern....die sauer sind weil du für die keinen versicherungsbetrug machst weil die ja sooo vieleeee versicherungen bei dir haben....weil die nicht verstehen, dass eigenschäden (außer elektronikversicherung) nicht bezahlt werden....usw.... ich könnte stundenlang weiter machen....alle kunden merken sich nur das negative....wenn dir aber der vertreter hilft bei sofortiger schadenregulierung, bei großer ersparnis und besserer versicherungsleistung...dass spricht sich nicht so viel herum...da bekommst empfehlungen aber dies merken sich auf dauer die kunden nicht so gut, wie wenn sie einmal entäuscht wurden

ich liebe meinen beruf...und wenn ein kunde eben den schutz nicht notwendig sieht, dann muss man das akzeptieren....natürlich mit einem protokoll ;)

darüber hinaus ist jeder kunde seines glückes schmied ;)

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 4. November 2009 13:57

das zweite ist, dass die vermittler bei den beratungsgesprächen nicht detaliert nach der vefügbarkeit und verwendung der produkte usw. nachfragen, aus diesem grund sind dann viele kunden verärgert wenn sie ihre versicherungen nach kurzer zeit wieder kündigen wollen oder falsche produkte ausgewählt werden...aktien....zbsp. und der kunde ist eher der konservative anleger ....


anonym
beantwortet von sinuscon am 4. November 2009 12:48
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Versicherungsvertreter = Vertreter einer Versicherung Mit klaren Leistungsvorgaben und Boni am Jahresende für die Produktion. Am Monatsende werden jeweils in den Direktionen die Treffen bezüglich der monatlichen Produktion abgehalten. Öffentlich unter den Anwesenden, zum Zweck der Leistungsssteigerung, werden die Zahlen angepriesen. Ein jeder Vertreter hat seine klaren Leistungsvorgaben die so angepriesenen Produkte der Gesellschaft an den Mann oder Frau zu bringen. Egal ob passend oder nicht, nur der Umsatz zählt. Durch diverse Produktschulungen werden Produkte angepriesen als gäbe es nichts besseres. Zweifler, oder gerade Fragesteller sind unerwünscht, denn es darf keine anderen Produkte, vor allem bessere neben denen eines Vertreters geben. Dank NLP. Nur wer schreibt der bleibt. Zahlen sind wichtig. Übrigens, bei Banken ist es nicht viel anders. Traurig ist: Viele Vermittler kennen nicht mal ihre eigenen Produkte

Kommentar von enrico1979 am 4. November 2009 14:40

Deshalb unabhängige Makler nutzen und keine gebundenen Vermittler oder gar Strukturvertriebe ^^

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:39

Es soll solche Firmen geben, das sind aber wenige. Und selbst unter den Vermittlern ist auch mal ein kritischer Gedanke zum Blah mancher Kollegen angebracht. Was Deine Ausführungen mit NLP zu tun haben, weiß ich nicht. Den meisten sagt die Abkürzung nicht mal was. Ausserdem muss man es auch anwenden können. Einem Schwein einen Lippenstift in die Hand drücken heißt nicht, dass Du danach top gestylt aussiehst ;-)


anonym
beantwortet von putznase am 3. November 2009 20:45
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Weil einem oftVerträge verkauft werden die man garnicht möchte, weil die Versicherungen nicht zahlen, wenn Sie sollen, weil Versicherungsvermittler oft sehr aufdringlich sind, weil oft die teurere Variante mit den höheren Provisionen verkauft wird.

Kommentar von enrico1979 am 4. November 2009 14:39

Tipp von mir:

1.: Weil einem oft Verträge verkauft werden die man garnicht möchte -->Wechsel Deinen Versicherungsberater und vor allem: lerne NEIN zu sagen!

2.: weil die Versicherungen nicht zahlen, wenn Sie sollen --> dann warst Du schlicht falsch versichert (oder falsch beraten wie oben), nicht wenige Versicherungsmakler stehen dem Kunden auch im Schadenfal zur Seite und dann zahlt die Versicherung auch, wenn sie es Vertragsgemäß muss. Dass sie nichts bezahlen, was nicht versichert ist, ist wohl klar - der Friseur schneidet Dir auch nur die Haare, wenn Du fürs waschen nicht zahlen willst ;)

3.: weil Versicherungsvermittler oft sehr aufdringlich sind --> Richtig! Was ich aber leider erlebe, wenn man mal nicht nachhakt, kommt man auch zu nix. Viele hören Versicherung und sofort heißt es "hab alles, bin zufrieden" -- dass man einige hundert Euro bei besserer Versorgung sparen kann, ist je nach Vorversicherung eine Tatsache...und so wie jeder Verkäufer seinen Produkten Gehör verschaffen will, machen es auch wir bösen Versicherungsfuzis. Aber: man sollte natürlich ein nein des Kunden akzeptieren und erst recht nicht von Haus zu Haus laufen und ungefragt Versicherungen an der Haustür verkloppen, das ist unprofessionell und meines Wissens nicht mal erlaubt, oder täusche ich mich?

4.: weil oft die teurere Variante mit den höheren Provisionen verkauft wird -->wie bereits weiter oben erwähnt eher eine Methode von dummen Vermittlern, da sie sich damit auf mittelfristige Sicht ihr Geschäft versauen. ;)

Kommentar von Simple_avatar5smalloptimist am 4. November 2009 15:09

Wer ist denn derjenige, der etwas kauft, was er gar nicht möchte? Der Käufer oder der Verkäufer? Ich jedenfalls kaufe nichts, was ich nicht möchte. Weder im Supermarkt, noch bei der Bank, dem Autohändler, am Kiosk, im Restaurant ... An dieser Stelle würde sogar der Media-Markt-Werbeslogan passen.


anonym
beantwortet von wissensgierig am 3. November 2009 16:29
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http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T...

Hier sind jede Menge interessante Artikel dazu :)


anonym
beantwortet von Meinereiner67 am 3. November 2009 16:22
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Moin,-es gibt bei Versicherungsdrückern KEINE Vorurteile,--Die Branche hat sich ihren schlechten Ruf hart erarbeitet.--Auch die Banker machen gerne Verkaufsveranstaltungen, --Am liebsten am Bedarf des Kunden vorbei, so werden z.B. gerne Versicherungen mit Selbstbeteiligung angeboten. --Bei hohen Schäden wie Brand- o. Wasserschäden kann das noch Sinn machen,-- aber wenn die Nepper z.B. die Katze extra versichern wollen (hat echt einer angeboten) so als Tierhalterhaftpflicht, krieg ich Flöhe.--Oder wenn Rechtsschutz o. priv. Haftpflicht mit Selbstbeteiligung v. z.B. 300€ Verkauft wird.-- das sind die gleichen Nepper, die den Leuten auch ne Insassenhaftpflicht fürs Auto andrehen. --Alleine schon die Tatsache das es solche "Produkte" gibt, zeigt eindeutig dass die ganze Versicherungsbranche nur auf Nepp u. Geldschneiderei ausgerichtet ist.--Wie o. beschrieben, den schlechten Ruf hat man sich hart erkämpft. --warum heist das bei Vericherungen eigentlich neuerdings "Produkt"??-

Kommentar von enrico1979 am 4. November 2009 14:33

Mich stört daran nur, alle über einen Kamm zu scheren. ;)

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:34

Rechtsschutz mit Selbstbeteiligung halte ich durchaus für sinnvoll. Es gab mal Zeiten ohne, da hat aber Hinz und Kunz wegen jedem Dreck geklagt (kostet ja nix) und dafür ist eine Versicherung nunmal nicht da ! Wenn die Leute die ersten 150 selbst hinlegen müssen (Erstberatung beim Anwalt), dann wird schonmal überlegt, was man tut. Vollkaskomentalität halt...


Baiana
beantwortet von Baiana am 3. November 2009 15:58
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Ein Bankkaufmann klingelt nicht am Vormittag an meiner Türe.

Und zumindest mein Bankberater akzeptiert, wenn ich dankend ablehne und signalisiere, dass ich keinen weiteren Beratungsbedarf habe.

Gestern war ich kurz einkaufen, hab meinen Hund vor dem Laden angebunden. Als ich wieder aus dem Geschäft kam, war das Hundetier in ein Gespräch mit einem Mann vertieft, der sich mir auch gleich vorstellte, mir seine Profession verriet (es war ein Kollege von Dir) und mir mitten im Regen sofort eine Hundehalterhaftpflicht andrehen wollte. Dass ich eine habe und mit dieser zufrieden bin, ließ er als Argument gegen weitere Nervgeräusche nicht gelten.

.

Vermutlich gibt es deswegen so viele "Vorurteile", weil sehr viele Menschen mit Versicherungsvertretern (mit Versicherungsmaklern hab ich andere Erfahrungen gemacht) sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:32

Kein Beratungsbedarf, das höre ich immer wieder. Und das von Leuten, die von Finanzen kaum Ahnung haben und nicht wissen, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen. Mal ehrlich: wieviel haben Geld 2000 verloren, weil sie eher auf den Nachbarn als auf den Berater gehört haben ? Wieviele habe ich gewarnt, denen meine Warnungen bei Ihrer Börsengier einfach lästig waren. Also mein Geld war nicht weg...

Wie oft "überrede" ich Leute zu einem "unverbindlichen" Termin und hinterher heißt es dann oft "mensch, doch gut, dass wir mal über Geld gesprochen haben". Wir können einfach nur dran arbeiten, dass unser Ruf wieder in ordnung kommt.

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 6. November 2009 11:30

@candlejack DH genau so ;) ich habe auch allen abgeraten und gesagt irgendwann kommt der BOOM


anonym
beantwortet von Broilerbein am 3. November 2009 15:58
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Im Amerika ist der Versicherungskaufmann wie Gott!

Kommentar von Shakotai am 3. November 2009 17:42

Leider falsch, er steht nicht wesentlich besser da wie in D.

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:27

Nicht Gott, aber angesehen ! Und nicht, weil er der Depp ist, der Dir was aufschwatzen will, sondern weil ER derjenige ist, der dafür sorgt, dass das Haus repariert wird, die Familie nach Tod des Vaters Geld bekommt oder das Leben nach einem Unfall weitergeht. Da in USA die soziale Absicherung ziemlich mies ist, wissen die Leute dort sowas zu schätzen. Die Absicherung hier ist zwar größtenteils auch für die Luzie, das will aber immernoch keiner wahrhaben !


Gewuerzmeister
beantwortet von Gewuerzmeister am 3. November 2009 15:57
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Ich kenne keinen Versicherungsmakler der wirklich unabhängig ist. Wie auch, er lebt schließlich von der Provision, dreht einem also die Produkte an an denen er am meisten verdient, und das sind naturgemäß die, die für den kunden am schlechtesten sind.

Kommentar von enrico1979 am 4. November 2009 14:32

Unsinn! Die Provisionen in den meisten Bereichen unterscheiden sich kaum von Versicherer zu Versicherer. Und jeder Makler, der nur nach Provision verkauft, denkt keine 2 Meter weiter...

Beispiel: Ich verkaufe einem Kunden eine miese Haftpflichtversicherung, vielleicht noch überteuert, weil sich meine Provision an der Höhe seines Beitrages bemisst - jetzt kommt 2 Monate später ein anderer Vermittler und zeigt ihm, dass er das selbe Produkt mit besserer Deckung für die Hälfte haben kann... Den Kunden bin ich los, und meinen Ruf in seinem Umfeld auch.

Logischer ist es für mich, das beste Produkt zum günstigsten Preis anzubieten. Ja ich verdiene weniger, aber der nächste Makler bekommt das Produkt nicht geknackt, das heißt: 1.: ich behalte den Kunden 2.: er merkt, dass er gut beraten wurde und 3.: ich verdiene doch mehr, denn bei Sachversicherungen zumindest erhalte ich jedes Jahr die selbe Provision. Bei Altersvorsorge nicht, dafür hafte ich aber hierbei 5 Jahre für die zugegeben hohe Provision - wird der Vertrag im 1. Jahr gekündigt, muss ich alles(!) zurückzahlen, danach anteilig... Wo also siehst Du jetzt einen Vorteil für mich als Makler, wenn ich provisionsorientiert verkaufe?

Schaut euch den Makler an und hört ein wenig auf euer Bauchgefühl. Ggf sprecht dieses Thema sogar an. Wenn er fair arbeitet, werdet ihr es in der Regel schon zu Beginn merken, wenn ihr die Augen aufhaltet. Schwarze Schafe gibts überall - und auf lange Sicht hält sich kaum ein Makler, der so arbeitet wie hier von dir beschrieben!!!

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:25


kitty28
beantwortet von kitty28 am 3. November 2009 15:57
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Zur Zeit ist es doch wirklich so, daß man nicht mehr weiß, was man den Versicherungsleuten und auch den Bänkern glauben kann! Die meisten arbeiten doch auf Provision, oder. Je mehr Versicherungen den Leuten "aufgequatscht" werden, um so mehr Geld bekommen sie!!

Kommentar von Simple_avatar6smallPlayaNr1 am 4. November 2009 13:46

das eine hat mit dem anderen nicht zu tun! ich selber biete kunden auch tarife an wo ich selber auf die prov ganz oder teilweise verzichte...darüber hinaus wenn ein kunde pro jahr nach meiner beratung 1000 € einspart..kannst du damit leben als kunde, dass ich 2.000-4000 € verdiene? widersprichst du deinem arzt wenn er dir eine diagnose gibt....oder nimmst einfach die medikamente und vertraust ihm? wie ist das mit dem autoverkäufer...frägst du ihn, warum er dir so viele extras verkaufen will? oder wie hoch seine provision ist, wenn er dir 10-20% rabatt gibt?

Kommentar von Candlejack am 4. November 2009 22:24

ja, die banker und versicherer arbeiten auf provision oder müssen ihr gehalt rechtfertigen, genau wie die autoverkäufer, handwerker, kfz-werkstätten und kassiererinnen. das sind aber alles ehrenwerte berufe. komisch...


anonym
beantwortet von JulianGraeve am 3. November 2009 15:56
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Tja die meisten sind wie Unternehmensberater.


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