Frage von checker232, 67

warum gibt es soviel Antiamerikanismus?

Ich hab zwar nix gegen Kritik an USA aber ich glaube der Hauptgrund ist das viele Leute falsch über die USA informiert sind ich hab schon Sachen auf YouTube usw. gelesen wo man sich fragt ob das die Leute selbst glauben ich finde das ist vergleichbar mit Judenhass.Die Mordrate der USA hält sich in grenzen obwohl sie so viele Waffen haben ok sie hoch für ein westliches Land aber die Mordrate von Russland ist z.b doppelt so hoch(nix gegen Russland) und beim Irakrieg haben viele Leute eine einseitige Sicht aber damals als USA in Irak einmarschiert ist haben die meisten westlichen Länder das unterstützt Deutschland hat auch Truppen im Irak gehabt Großbritannien auch und das ziel wahr es Saddam Hussein zu stürzen unter seiner Herrschaft wurden 100 tausende Leute ermordet da wahr das Ziel ja eigentlich nicht schlecht nur es wurde falsch ausgeführt es gab zu viele Opfer und USA wird für den islamischen Staat verantwortlich gemacht ,weil Saddam Hussein Terroristen brutal bekämpft hat sagen wir so aus meiner Sicht ist Obama schuld für den islamischen Staat ,weil Obama Große teile der Truppen zurückgezogen hat gab es keine wirklichen Gegner mehr und konnten sich halt ausbreiten. Und es gibt noch andere gründe z.b Donald Trump viele fragen sich warum wählen die jemand wie Donald Trump der eine mauer errichten will. Das liegt wohl daran das es ein unbegrenzten Zustrom von Mexikanern nach USA es gibt allein 12 Million Mexikaner die sich illegal in USA aufhalten in vielen südlichen Staaten der USA wird in manchen Städten schon mehr spanisch gesprochen als englisch. Und es gibt auch ein paar die sagen die amis sind dumm und ungebildet und sowas aber warum kommen dann 8 der 10 besten Unis aus den USA und es ist ein Land mit eines der höchsten Nobelpreisträger dichte der Welt. So ein paar Fakten zu USA Google es wenn ihr wollt hab das alles in den letzten tagen gelesen als ich mich ein bisschen mit USA befasst habe. und vieles was von Deutschen kritisiert wird dafür haben sich die Amis selbst entschieden z.b Krankenversicherung wenn man eine gesetzliche Krankenversicherung hätte haben wollen könnte man das machen aber sonst hätten die Amis nur Demokraten gewählt und nicht Republikaner ist ja jetzt da obamacare für Leute die es sich nicht leisten können aber viele wollen keine Gesetzliche Krankenversicherung ,weil sie dann ein Teil ihr Lohnes abgeben müssten und sie sagen sich lieber ich pass auf oder ich leg Geld zurück Leute die absichtlich darauf verzichten aber der Großteil hat eine Versicherung. Hab glaub ich etwas zu viel geschrieben der Anfang hätte gereicht aber egal. Vielleicht seit ihr auch der Meinung es gibt gar kein Antiamerikanismus? Aber ich bin der Meinung man soll die Leute so leben lassen wie sie wollen und wenn die Amis viel Freiheit wollen soll man es ihn lassen.

Antwort
von LordFantleroy, 8

Antiamerikanismus war in den alten europäischen und vorwiegend noch monarchischen Staaten ursprünglich ein Elitenprojekt. Eine Demokratie, in der das Volk seine Herrscher bestimmt, statt von "Gottes Gnaden" durch Erbfolge ernannt zu werden, galt in Europa als verpöhnt. Es galt diese Demokratie zu diskreditieren, damit das Beispiel nicht hier in Europa Schule mache. Heute allerdings kann sich jeder im Antiamerikanismus wiederfinden, vom Intellektuellen bis zum Harz-IV-Empfänger.

Rechts- und Linksextremisten aber auch bürgerliche finden in ihrer Aversion gegen die USA gemeinsame Schnittmengen, ungeachtet aller historischen Tatsachen und Zusammenhänge, wobei die Empörung über die gesellschaftlichen Zustände und ihre Außenpolitik reine Heuchelei sind. Die USA sind zur Projektionsfläche eigener Ängste und Ressentiments geworden. Der Rechte hasst die USA als Einwanderungsland, der Linke findet den ungezügelten Kapitalismus fürchterlich und der bürgerliche geißelt sie für ihre angebliche Kulturlosigkeit.

Nur zu gerne wirft man den Amerikanern auch heute noch die Sklaverei vor. Dass für die Europäer die Verschiffung der Sklaven nach Nord- und Südamerika ein einträgliches Geschäft war, interessiert da weniger. Auch die Ausrottung der Indianer wird heute noch den Amerikanern vorgehalten. Dass sie dabei auf die tatkräftige Unterstützung auch deutscher Einwanderer bauen konnten ist auch hier nur ebenso störendes Detail wie die Tatsache, dass die Spanier in Südamerika noch viel schlimmer gewütet haben und wesentlich mehr Indianer ausgerottet haben als die Amerikaner im Norden, denen man aber keinerlei Vorwürfe macht oder sie zu Entschädigungszahlungen drängt.

Besonders diese Vorwürfe zeigen die ganze Verlogenheit dieser Kritik, wenn man sich vor Augen hält, dass das Vorgehen der Amerikaner sich in keinster Weise von dem Vorgehen europäischer Kolonialmächte zur damaligen Zeit unterschied. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schuld an den indianischen Ureinwohnern eingeräumt und den Indianern Entschädigungen gezahlt, doch wem das nicht reicht, der soll sich mal fragen, ob denn sämtliche europäischen Staaten ihre eigene Kolonialgeschichte kritisch aufgearbeitet haben. Bis heute tut sich die Bundesregierung schwer mit dem deutschen Völkermord an den Herero, die Türken weigern sich nach wie vor den Völkermord an den Armeniern anzuerkennen.

Oft meinten mich Antiamerikaner auf diesen Völkermord aufmerksam machen zu müssen, um zu belegen, was die Amerikaner doch alles für Verbrecher seien. Angesprochen auf Auschwitz, entgegnete man mir dann jedoch immer, dass sei doch alles lange her und dafür könne man die heutigen Deutschen doch nicht verantwortlich machen.

Das auch hier in den Antworten immer wieder zu lesende "Argument", die Amerikaner hätten seit ihrem Bestehen zahllose Kriege geführt, mag zwar anhand der bloßen Anzahl nicht ganz falsch sein, lässt aber wieder den Blick auf historische Zusammenhänge vermissen. Krieg galt bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein als ein vollkommen legitimes Mittel zur Interessendurchsetzung und auch die europäischen Mächte waren zu dieser Zeit keine pazifistischen Friedensmächte, sondern setzen ebenfalls ihre Interessen mit militärischer Gewalt durch. Die Kriege der USA nach 1945 waren der geopolitischen Lage geschuldet, die sich durch die Blockkonfrontation des Kalten Krieges ergab, bei der auch die Sowjets nicht wählerisch waren in der Auswahl ihrer Mittel.

Ein Krieg, an dem die USA sich beteiligten war der Zweite Weltkrieg. Das Eingreifen der Amerikaner auf dem europäischen Kontinent beendete den Holocaust und verhinderte gleichzeitig, dass Stalins Rote Armee bis zum Atlantik durchmarschierte und uns in Westdeutschland eine stalinistische Diktatur wie in der DDR erspart geblieben ist. 

Wer gerade wieder naserümpfend auf Donald Trump und seinen plumpen Populismus anspielt, sollte sich mal mit den jüngsten Wahlerfolgen der AfD befassen. Bevor man anderen Vorwürfe macht, sollte man erst mal vor der eigenen Haustür kehren. Wer wieder mal vom "dummen Amerikaner" faselt, weil dieser nicht sämtliche europäischen Staaten und ihre Hauptstädte auf einer Karte zielsicher aufzeigen kann, der sollte sich mal an den PISA-Schock erinnern und sich fragen, ob er denn selbst in der Lage ist, sämtliche Nachbarstaaten samt Hauptstädte von Arizona zu benennen.

Antwort
von Francescolg, 10

Das kommt auf die Bildung an und häufig ist es nicht Antiameikanismus, sondern nur Amerikakritik. Eigentlich dürfte auch nur der kritisieren, der schonmal in den USA war 😏 Die USA sind uns Europäern m.E. ähnlicher, als jede andere Nation. Deutsche Einwanderer haben z.B. Texas mit aufgebaut (Buchtipp: The Lonestar Republic). Und die USA waren Deutschland wohlgesonnen nach dem 2.WW. Wären sie nicht gewesen und hätten etwa Russland oder England, über Deutschland nach der Niederlage entschieden, wären wir heute ganz woanders.

Um das Konzept "unserer Freiheit" zu verstehen musst du dich mit Philosophie auseinander setzen: Sartre, (Frauenrechte, Gleichstellung, 68er, gay rights,..), Civil War in den USA, John Brown, die französische Revolution, Protestantismus, bis zurück in die Epoche der Aufklärung, usw. In jedem dieser Elemente steckt eine wichtige Errungenschaft. Heute nehmen es einige für Selbstverständlich und sehen dann nur die "bösen Seiten" der USA, ohne zu verstehen, dass unser eigener Wohlstand auch seinen Preis hat.

Einen Kommunismus nach Marx hat es z.B. noch nie gegeben, nur Stalinismus, Maoismus, usw. So mein alter Sozialkunde-Lehrer 😊

Antiamerikanismus ist oft nur Anti-Establishment, dass heißt, die gehen gegen alles Etablierte (Die Mächtigen, die Reichen, die Großbesitzer, die Chefs). Das ist genauso dumm wie ihre Feinde, die Rechten, die gegen Fremde sind.

Antwort
von Kaesebohrer, 21

Die Materie ist deutlich komplexer als Du glaubst.

Kriege dienen nur zur Erlangung von Profit. Erst verkauft man Waffen, dann vergibt man Kredite zum Wiederaufbau, dann stellt man die Dienstleistung Wiederaufbau. Irgendein Grund Krieg zu führen findet sich immer. Am meisten lohnt es sich, wohlhabende und funktionierende Staaten wie den Irak oder Lybien in die Steinzeit zu bomben.

Die USA ist keine Militärdikatur, die allen schwächeren Staaten dieser Erde ihren Willen aufzwingt. Sie ist nur das Werkzeug einer Lobby.

Antwort
von Katy32, 15

Hallo checker232, also ich bin zwar leider nicht sehr über die USA informiert, doch ich habe gehört dass der Antiamerikanismus etwas mit einem altem Hass auf Großmächte zu tun hat.

 Nämlich schon früher haben wahrscheinlich viele Menschen in Deutschland Großmächte gehasst z.B. hatten früher viele was gegen Russland und heute ist dieser "Hass" anscheinend auf die USA übergegangen.Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Antwort weiterhelfen. 

Alles Gute,

Deine Katy ;)

Antwort
von kostik87ko, 33

Wie alt ist Amerika wie viele Jahre davon hat Amerika Kriege geführt .... welt möchte gern Polizei .... 

Antwort
von luca1401, 21

Sie meinen sie wären die Weltpolizei

Antwort
von ratatoesk, 11

Wüsste gern mal wo Du diese ganzen Zahlen und Angaben her hast?

Viele wollen keine Krankenversicherung^^ Sicher ,warum auch.Sie verdienen alle soviel,das sie jeden Monat ausreichende Rücklagen bilden können.HaHaHa

Mordrate von Russland höher, klar aber hast Du mal die Anzahl der Tötungen verglichen?

Zu viele Illegale in den USA. Erkundige Dich mal wer ,dort den ganzen Laden am Laufen hält.Ohne die wäre das Land in kurzer Zeit am Boden.Nichts mehr mit billigen Arbeitern,die die Konkurenzfähigkeit der betriebe aufrechterhalten.

Du Argumentierst auf Grundlage von falschen Auslegungen und Nichtwissen.

Du schaust durch eine rosa Brille.

Wann bist Du denn das letzte mal in den USA gewesen und hast Dich mit den Leuten ,,vom Land" unterhalten?

Richtig ist Deine letzte Aussage.Lass jeden das was er will.

Nur wollen die USA ,das alle wollen was sie wollen und genau da hört es auf.

Antwort
von Jiggy187, 26

Weil Amerika ein Land ist das seit Anbeginn seiner Zeit kriege führt um Weltherrschaft zu erlangen und andere zu unterdrücken, kein anderes Land der Welt führt so viele Kriege

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