Frage von Kitharea, 335

Warum gibt es so wenig Individualisten?

Ich gebe es zu. Ich mag keinen Mainstream. Ich mag Menschen die "anders" sind. Je mehr davon desto besser. Natürlich gibt es auch immer wieder welche mit denen man nicht versteht aber jeder der sich einfach nur "traut" anders zu sein verdient meine Hochachtung. Weil das nicht Standard ist. Weil diese Menschen einen großen Haufen Ego brauchen um das zu überstehen was ihnen von der Masse der Menschen entgegenschlägt.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von FooBar1, 335

Wie kommst du drauf das es wenige sind? Wieviel sind wenige? Wo ziehst du die Grenze dazu?

Kommentar von Kitharea ,

Ich habe gestern in einem Forum einen Post geschrieben der komplett entgegen der weitläufigen Meinung dort war. Mir war bewusst ich stehe mit meiner Meinung nicht allein aber dort wo ich gepostet habe waren halt nur diejenigen unterwegs von denen ich wusste die plappern nur das nach was andere vor denen schon breitgetreten haben.
Es wurde nicht einmal zugehört - ich wurde stundenlang nur blöd angemacht - keiner hat es hinterfragt - nicht einmal ansatzweise kam ein "könnte sein". Klar - es ist online - da tun sich die Menschen leichter assis zu sein. Und trotz allem war da keiner der sich eine eigene Meinung gebildet und diese auch vor Anderen vertreten hat. Es sei noch zu erwähnen dass in diesem Forum Tausende von Menschen unterwegs sind. Täglich.
Es fällt mir persönlich halt auch immer wieder auf - dass meine Meinungen als lächerlich abgetan werden. Sollte sich danach herausstellen dass ich Recht hatte redet natürlich keiner mehr darüber sondern findet Ausreden für alles.

Kommentar von FooBar1 ,

Schön geredet? Aber meine Fragen hast du nicht alle beantwortet. Du hast dich nur über andere beschwert und gelästert wie ein Klatschweib

Kommentar von Kitharea ,

GENAU danke fürs Mitspielen genau solche Antworten kamen auch gestern. Ich jammere nicht ich stelle eine Frage. Es ist nicht mein Problem wenn du nicht weißt was ich damit meine. Nachdem ich Individualist bin ziehe ich auch die Grenze Individuell und nach Gefühl. Ich bin kein Computer der sagt: PIEP AB 500 Menschen ist die Grenze. Ich bin auch kein Arzt der sagt - AB HIER WIRD ES UNGESUND. Was erwartest du von mir ? Deine Fragen zu beantworten ? Du hast es dir selbst beantwortet.

Kommentar von violatedsoul ,

Um was geht es dir eigentlich wirklich? Um die derzeitige Flüchtlingssache?

In meiner Stadt findet jetzt am Samstag eine Demo statt, wo sich Menschen zusammengefunden haben, die ganz klar sagen "SO, wie es gehandhabt wird, ist es Scheizze!"

Es werden auch viele Menschen dahingehen, weil sie gleicher Meinung sind.

Eine Grenze muss gezogen werden. Deutschland kann sich nicht als Retter der Welt aufspielen oder hinstellen, wo die Politik meint, "rein, was reingeht, wir sind ja so weltoffen" und hierzulande stinkt es an allen Ecken und Enden durch eigene! Probleme!

Man sollte Flüchtlingen kein Schlaraffenland versprechen, wenn bei nur einem Funken Ehrlichkeit klar ist, dass Deutschland nur nach außen hin Reichtum präsentiert!

Erst mal eigene Probleme lösen, ehe man maßlos schreit "Ihr Kinderlein kommet!" All diese Menschen müssen nämlich auch versorgt werden. Sie nur aufzunehmen, damit ist es nicht getan.

Ich habe im Wohnblock gegenüber Flüchtlinge wohnen. Ganz ruhig, man bekommt sie nicht mit. Aber sie hängen definitiv in der Luft und langweilen sich zu Tode. Wer sie schon herholt, muss ihnen auch was anbieten. Und das geht über das Dach übern Kopf hinaus!

Die Politiker bezahlen nichts. Und nun frage dich, WER das tut! Wieder nicht der Einzelne, sondern die "böse Gemeinschaft"!

Kommentar von Kitharea ,

Ne ich rede nicht von einem best. Thema. Ich rede von der Menschheit in meiner Umgebung generell

Kommentar von FooBar1 ,

Das ist nicht individuell. das ist willkürlich. Viel Spaß mit deinem Leben wenn du auf alle Mitmenschen so reagierst kann es lustig Werden.

Kommentar von Kitharea ,

Du hast keine Ahnung wovon du redest xD Als ich noch so angepasst war wie du gings mir schlechter. Man fühlt man will das Alles nicht aber traut sich nicht so zu sein. Jetzt - schlägt mir zwar wie von dir eine Hasswelle oder Unverständnis entgegen aber ich mag mich - ich find es toll so zu sein wie ich bin. Und die Menschen in meiner Umgebung die ICH MIR ausgesucht habe weil ich will dass sie mit mir Kontakt haben dürfen - finden das auch toll. Ich mag sie - sie mögen mich was will ich mehr ? Beachtung der Menge der ohnehin egal ist wie es mir geht?
Ich bin kein schlechter Mensch auch wenn man das vermuten könnte. Ich hab nur meinen eigenen Kopf. Wenn du das so ätzend findest - ey - man muss mich nur mögen. Aber Teil dieser Gesellschaft bin ich nach wie vor und ich nehme mir das Recht meine Meinung auch vor Anderen breitzutreten. Muss keiner lesen hier. ODER du nimmst mich einfach wie so viele Andere als Hassobjekt. Ist ja auch so schön einfach nicht?

Antwort
von rotesand, 104

Hallo!

Ich bin auch ein ziemlicher "Individualist", der schon von Haus aus ganz anders geprägt wurde: Bin bei meinem Opa aufgewachsen & habe dadurch schon eine ganz andere Welt mit ganz eigenen Wertvorstellungen vermittelt bekommen als die anderen in meinem Alter (bin 25).

Ich habe meinen eigenen Lebensstil, den manche nicht ganz kapieren, halte auch an manchen althergebrachten Dingen fest & bin keiner von denen, die jeden Trend mitmachen bzw. immer alles neu und repräsentativ brauchen.. dafür habe ich mich mit ca. 13 Jahren entschieden & ich selbst bin sehr glücklich damit --------> und ich muss sagen dass ich "mainstreamig" wahrscheinlich nicht den personellen & auch beruflichen Erfolg erreicht hätte, den ich habe. Ganz ehrlich! Ich bezeichne mich als "mittelmäßig selbstbewusst".. wenn überhaupt. Ich stand aber immer zu mir, habe mich nie versteckt/verkleidet & bin meinem Stil über all die Jahre absolut treu geblieben!

Ich falle vllt. auf mit meinem 20 Jahre alten Benz, mit meiner Sprachweise, meinem Wesen an sich, meiner Art mit anderen umzugehen (das ist oft "alte Schule", was mir auch schon Leute gesagt haben ---------> eine gewisse "Opa-Herzlichkeit" wird mir nachgesagt, die tlw. manche auch provoziert, weil sie lt. gesellschaftlichem Ideal bei dem schnippisches abweisendes bzw. mauerndes Verhalten als cool gilt & "Zivilcourage" als scheinbares Muss, wodurch meine Lebensart so vollkommen "aus der Zeit" ist). In meinem Lebensstil erinnert wohl verdammt viel an die 90er & ich lebe wenn man's so will - dazu steh' ich - mit einigen altersgemäßen Unterschieden ziemlich genau das Leben, das mein Opa vor 15-20 Jahren gelebt hat.. allerdings nicht weil ich es ihm bewusst nachmache, sondern weil mich seine Erziehungsweise so sehr geprägt hat, dass es bei mir automatisch geschieht & ich selber als erschrecke wenn ich merke, dass ich so wie mein Opa damals handele.

Vor allem ältere Leute haben für mich viel übrig, auch die meisten in meinem Alter finden das zumindest "charismatisch" oder sonst wie "retro-cool" :) Diejenigen, bei denen meine Art aneckt, sind meistens so zwischen 30 & 40 und auch Eltern von Mitschülern aus der Realschule hielten meinen Opa und mich immer für den Steiß des Anstoßes.. okay klar, die können damit nix anfangen.. aber: So what?!

Ich finde das nicht schlimm & bei denen, wo ich anecke, ist es mir ehrlichgesagt auch total egal ;) Diejenigen, die mich wirklich mögen, akzeptieren mich so, wie ich bin & ich weiß, dass viele auch genau diese Art an mir mögen.. manche finden das beruhigend usw.!

Ich weiß, dass manche auch gern selbst aus der Masse stechen würden, sich aber nicht trauen. Man braucht echt Standing dafür, etwaige Tuscheleien, Anfeindungen usw. aushalten zu können.. aber andererseits: Ich sage mir, dass diejenigen, die Andersdenkende anfeinden oder belächeln, wahrscheinlich insgeheim die "Quertreiber" und Anti-Mainstreamer bewundern, evtl. selber gern so wären ... ihnen jedoch der Mut dazu fehlt! Diese ggf. eigene Frustration äußert sich dann in Intoleranz und Verbohrtheit, die man anderen entgegenbringt. Eigentlich ein Zeichen von Schwäche & nix als das..! Bzw. nix was man ernstnehmen müsste ------> abhaben und gut is'!

Also: Andersdenkende, habt Mut :)

Und wer euch nicht will, der hat euch garnicht verdient :) Ich habe ehrliche Freunde, ich habe eine tolle Freundin die das meiste an Interessen mit mir teilt & manches "halt so duldet" ---------> mein Umfeld gibt mir bzw. meinem Denken seit Jahren Recht & diese Bestätigung ist ganz toll..!

Mein Motto ist "Mit dem Hut in der Hand kommt man durch's ganze Land" (auch so ein Spruch vom Opa) und das, was ich im Alltag realisiere/was mir entgegenkommt, gibt mir jedes Mal die Bestätigung dass ich als Typ garnicht soooo verkehrt sein kann :)

Wiegesagt, habt Mut & lasst euch nicht verbiegen :) Also: Alles Gute ---------> macht weiter so!

Antwort
von asjdkfl, 142

Wenn man nicht dem Mainstream entspricht, sind viele Mainstream-Leute gegen einen, weil man anders ist. Es reicht schon wenn man sich die Haare in einer ungewöhnlichen Farbe färbt, um ausgegrenzt zu werden. Einem wird weniger zugetraut und die Leute, die an einem vorbei gehen lästern sofort über einen. Sie flüstern zwar, aber nicht so leise dass man es nicht mithören würde. Insgesamt hat fast jeder, den ich kenne, irgendwelche Vorurteile gegen Leute, die nicht Mainstream sind. Man wird nicht wirklich akzeptiert, wenn man nicht Mainstream ist. Naja, in der jeweiligen Scene schon, aber von den meisten Leuten eben nicht. Es kotzt so an, dass man gleich als asozial abgestempelt wird, aber was kann man denn tun? Entweder man wird weniger akzeptiert und ist mehr individuell, oder man ist Mainstream und wird mehr akzeptiert. Viele entscheiden sich für den Mainstream, aber man hat in vielen Fällen die andere Option nicht, was soll man also tun

Kommentar von Kitharea ,

Ich habe nie behauptet dass es einfach ist. Bei meiner Geburt hat mir das auch keiner versprochen. Aber wenn es mehr gäbe die es einfach TUN statt sich zu verstecken - würde die Welt ganz anders aussehen.
Ich meinte zwar nicht unbedingt die Haarfarbe aber ja - gehört natürlich auch irgendwo dazu. Deswegen ist man zwar noch kein Individualist weil viele das einfach nur tun um der Gesellschaft zu zeigen "Ihr könnt mich mal" ABER es ist ein Anfang.
Ich kenne auch ein paar die heutzutage mit Irokesen rumlaufen und einen sehr guten Job haben. Man muss sich nur umsehen und ich bin fast sicher jeder findet eine Stelle an der er beides kann - er selbst sein und akzeptiert. Der Rest der Menschen die tuscheln - lass sie - bellende Hunde beißen nicht. Wer denkt lästern zu müssen um sich selbst besser zu fühlen und denkt das macht glücklich - soll das tun. Er hat Unrecht :)

Antwort
von woflx, 64

Klingt vielleicht widersprüchlich, aber ich glaube, es liegt gerade daran, daß es noch nie so "einfach" war wie heute, überhaupt ein Individualist zu sein. Der liberalistische Zeitgeist, der heute herrscht, stellt alles in Frage, was nach traditionellen Normen und Werten riecht, überall wird dort das Wirken eines gesellschaftlichen Zwanges gewittert, den es zu überwinden gilt. Wer heutzutage mit alten Traditionen bricht und nach eigenen Vorstellungen lebt, riskiert nicht mehr, ins gesellschaftliche Abseits zu geraten.

Aber die Freiheit hat nunmal zwei Seiten. Nicht nur die Chance, bestimmte Dinge zu tun, sondern auch das Fehlen von Bindungen. Anschauliches Beispiel: Wenn eine Gruppe Menschen zusammensitzt, die alle komplett unterschiedliche Interessen haben, kommt das gemeinsame Gespräch kaum über das Thema Wetter hinaus. Gesellschaftliche Bindungen sind anscheinend ein menschliches Grundbedürfnis. Medien wie auch Konsumunternehmen haben dieses Bedürfnis erkannt und geben daher vor, was man "kennen muß", "haben muß", wo man "dabei sein muß". Wir leben daher in einer Welt, die sich in erster Linie durch ihr Konsum- und Freizeitverhalten definiert.


Kommentar von Kitharea ,

"Wer heutzutage mit alten Traditionen bricht und nach eigenen Vorstellungen lebt, riskiert nicht mehr, ins gesellschaftliche Abseits zu geraten."
Dem kann ich nicht zustimmen. Theoretisch hat natürlich jeder die Freiheit zu tun und zu lassen was er will und je städtischer man lebt desto einfacher ist das auch.
Aber man ist schneller im gesellschaftlichen Abseits als man denken kann wenn man sich der Welle aktiv entgegensetzt. Wobei ich zugeben muss man trifft immer öfter Leute die das nicht so ernst nehmen sag ich mal. Gleichzeitig aber auch diejenigen die fast ausrasten wegen sowas.

Antwort
von KathDoesAsk, 111

Weil wir durch Medien etc mit einem Weltbild zugeballert werden und sich viele dem nicht entziehen können.

So entsteht eine graue Masse. Und jene die auffallen, wollen dass nicht und passen sich an oder sie werden ausgestossen. In manchen Fällen haben sie aber auch Glück und werden in Ruhe gelassen und oder auch so akzeptiert, wie sie sind.

Ich habe Hochachtung vor allen Leuten, die freundlich und Gütig geblieben sind, egal ob sie sich angepasst haben oder nicht. Aus meiner Sicht das wichtigste an einem Menschen...


Kommentar von Kitharea ,

Dieses "freundlich und gütig" gefällt mir. Etwas was in meinem Umfeld immer weniger wird - was schade ist. Aber wer weiß - es war nach jedem Krieg oder nach jeder grossen Krise so dass die Menschen wieder zusammenrücken MUSSTEN. Mal sehen wies weitergeht.

Antwort
von Ellen9, 139

Davon gibt es eine Menge, doch vermutlich mehr dort zu finden, wo man es nicht vermutet. Sicher ist es sehr anstrengend 🌊 🏊...gegen den Strom zu schwimmen, doch das macht mich wenigstens nicht kaputt. Faker, Poser, Player etc.; Egoismus gepaart mit Oberflächlichkeit; mediengesteuerte Entwicklung...ist ein schwerwiegendes Thema.

"Wherever I'm I stand by myself, just like my shadow." Zitat von mir.

Liebe Grüße♡Kitharea

Antwort
von Panazee, 65

Wenn etwas Mainstream ist, dann trifft es oft den Geschmack von vielen Leuten. Es gibt natürlich Menschen, die etwas nur anziehen/machen/anhören/etc., weil es Mainstream ist und sie halt einfach "dabei" sein wollen.

Man kann auch Individualist sein und trotzdem teilweise Dinge machen, die gerade Mainstream sind. Es ist nicht so, dass das eine das andere zwingend ausschließt. Wenn einem etwas eigentlich gefällt, aber man macht es dann deswegen nicht, weil es gerade "in" ist, dann ist das kein Individualismus, sondern einfach nur dämlich.

Kommentar von Kitharea ,

Gute Antwort. Ich finde es nur nicht dämlich wie du das nennst sondern Menschlich wenn man nicht alles was man tut zu 100% tut.

Kommentar von Panazee ,

Es ging mir ja nicht darum ob man etwas zu 100% tut.

Ich wollte sagen, dass es dämlich ist etwas nicht zu tun was einem sehr viel Spaß macht, nur weil es sehr viele andere Leute auch machen und man dann ja Mainstream wäre.

Ich stehe z.B. total auf den Musikstil Electro-Swing. Das ist jetzt nicht gerade total Mainstream. Ich würde aber auch weiter Electro-Swing hören, auch wenn plötzlich alle auf Electro-Swing stehen würden und in den Top Ten nur noch Electro-Swing Lieder auftauchen würden.

Antwort
von howelljenkins, 43

ich mag menschen, die tatsaechlich alleine entscheiden, was fuer sie richtig ist. und manchmal sind das mainstream sachen und manchmal nicht.

was ich nicht mag, sind sogenannte individualisten, die denken, wenn sie das gegenteil von dem machen, was andere machen, sind sie besonders. dabei sind sie genauso wenig frei vom mainstream, sie machen halt bloss das gegenteil.

ich bin manchmal genau wie alle anderen und manchmal bin ich voellig anders. im gegensatz zu dir halte ich das aber nicht fuer ein heldenstueck, ich halte das fuer normal.

Kommentar von Kitharea ,

Wer immer das Gegenteil von dem macht was andere erwarten ist genauso planbar und abhängig wie die anderen. Insofern hast Recht ja.

Antwort
von TimeosciIlator, 27

Eigentlich ist jeder einzelne ein Individuum und damit automatisch individuell bzw. Individualist. Denn jeder ist anders.

Die Ansicht man gehöre einer Minorität an, welcher es vergönnt ist besonders individuell zu sein, zeugt natürlich ebenfalls von Individualismus :)

Antwort
von Kapodaster, 43

In Deiner Frage konstruierst du einen Antagonismus, der in der Realität nicht existiert. Weder gibt es "die Mainstream-Masse", noch den einzelnen Individualisten, der sich dagegen stellt und  komplett sein eigenens Ding macht. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern unglaiúblich viele Farben. Jeder von uns ist in bestimmten Bereichen Individualist und in anderen Mainstream.

Kommentar von Kitharea ,

Zur Zeit habe ich eben nicht das Gefühl dass es viele Farben gibt bzw viele diese Farben sehen wenn dus so sehen willst.

Kommentar von Kapodaster ,

Bis zu einem gewissen Grad kann ich dein Gefühl nachempfinden. Aber ich habe auch erlebt, dass es sich lohnt, bei jedem unserer Mitmenschen das Einzigartige, Individualistische zu suchen und zu finden.

Antwort
von Fantasy5001, 65

Jeder Mensch ist individuell. Oder hast du schon mal zwei genau gleiche Menschen getroffen?


Was, wenn du merkst, dass dein wahres Ich genau der Lebensweise des Mainstreams entspricht? Bist du dann "individuell", weil du dich selbst auslebst oder "mainstream", weil du dem Mainstream folgst?


Auch Verbrecher, Mörder, Psychopathen sind "anders". Verdienen diese Leute also Hochachtung mehr als jene, die sich nicht selbst trauen, auszuleben?


Schon mal daran gedacht, dass dir soviele Kontra geben, nicht weil du anders bist und die anderen gleich, sondern weil deine Meinung einfach falsch ist?


Ist man nur anders, weil die Meinung, der Musikgeschmack, das Äußere nicht mit der Gesellschaftsnorm übereinstimmt, oder ist das alles nur oberflächliches Gemesse an gesellschaftlichen Standarden?


Diese Logik hat soviele Lücken.....


Worauf willst du hinaus?

Kommentar von Kitharea ,

Kennst du dein wahres Ich? Oder kommen die Fragen nur aus der Theorie?
Ich denke es gibt hier Menschen die verstehen was ich meine. Ein Mörder oder Psychopath ist kein Individualist - es ist eine Einzelperson - eine ziemlich fehlgeleitete. Etwas zu TUN oder nicht zu TUN macht dich noch nicht dazu. So verstehe ich das zumindest.
Die Freiheit im Kopf ist es die mich zu der Frage veranlasst hat. Klar ist jeder in gewissen Bereichen Individuell aber meistens nur solange bis er in die Öffentlichkeit geht. Künstler und Maler die sich nicht darum geschert haben was die Öffentlichkeit von Ihnen hält sind Individualisten. Menschen die Dinge tun wo viele den Kopf schütteln. GUTE Dinge.
Schonmal dran gedacht dass hier so viele Kontras kommen weil "angeblich" (bitte der Spruch ist nicht von mir) der Grossteil der Menschen dumm ist? Damit würde ich allerdings andere abwerten was nicht mein Gedanke dabei ist.
Ich will nicht Andere schlechter hinstellen - ich will Individualität finden. Wers böse meint könnte sagen ich suche meine Gruppe wo ich nicht auffalle. Mag sein.
Individualität und Freiheit im Kopf. Und nein - ich denke nicht dass das viele sind. Keiner kann dir verbieten zu denken was du denken willst aber bei den Meisten merkt man recht schnell dass sie nur das nachplappern was sie von Aussen zu hören bekommen - Medien was auch immer. Jeder sucht sich da seine Linie raus: Ausländer, Hartz IV Empfänger, Russen, Amis, Politiker, was auch immer. Da ist man abgeblich individuell. Dass einem das alles von wem anderen Diktiert wird an das würde man nie denken. Blinde Mediengläubigkeit. Nicht alle - habe ich nicht behauptet.
Davon abgesehen - was hat das alles mit Logik zu tun? Ich bin nach wie vor kein Roboter.

Kommentar von Fantasy5001 ,

Ich will dir ja nicht verbieten, das zu tun, was dir Spaß macht (im Gegenteil, jeder Mensch sollte das tun, solange er keinem dabei schadet!), aber sich etwas auf seinen "Individualismus" einzubilden und sich damit von anderen Menschen abzuheben, sich besser zu fühlen, ist ein ziemlich überhebliches Verhalten. Dann bist du kein "Individualist", sondern arrogant.

Def. Individualismus (gemäß Wikipedia): "Mit Individualismus wird auch – besonders im alltagssprachlichen Gebrauch – eine persönliche Geisteshaltung bezeichnet, bei der möglichst eigenständige Entscheidungen und Meinungsbildungen angestrebt werden, **gleichgültig ob sie konform zum gesellschaftlichen Kontext sind oder nicht**."

Mörder und Psychopathen, genauso wie Geisteskranke, Irre oder Fanatiker sind also durchaus Individualisten. Ob sie "gut" sind oder nicht, das ist abhängig vom Wertesystem, in dem wir leben und sei mal dahingestellt.

Ich kann deine Aussagen nicht ganz nachvollziehen.... zuerst sprichst du davon, dass es dich nicht zu einem Individualisten macht, bestimmte Dinge zu tun - kann ich auch nachvollziehen. 4 Sätze danach schreibst du, dass Menschen Individualisten sind, die bestimmte Dinge tun. Ich glaube, du malst dir hier dein Bild eines freien, selbstbestimmten, selbstbewussten "Individualisten" so aus, wie dir es gerade passt. Darauf, dass du "anders" bist, als die anderen, weil deine Meinung vom Mainstream abweicht, du vielleicht sogar andere Klamotten trägst. Ist ja auch alles schön und gut, aber viele erkennst du eben nicht daran, ich meine sogar, viele Leute sind Individualisten, auch wenn sie augenscheinlich dem Mainstream folgen, was nach deiner Definition ja "gleichgeschaltet" oder was weiß ich wäre.

Die Frage ist nur, warum dir Individualismus so wichtig ist. Solange ein Mensch glücklich ist, ist es völlig nebensächlich, ob dieser Mensch individuell denkt oder nicht. Es macht dich in keinster Weise zu irgendeinem besonderen Menschen, da es so viele Menschen auf der Erde gibt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du alleine dastehst mit deiner Meinung, ohnehin bei jedem Thema gegen 0 geht. Wozu also dieser ganze Individualismus-Wahn? Was hast du davon? Am Ende verlierst du damit höchstens Kontakt zu Freunden, Bekannten, etc. weil du ja nichts tun willst, was andere auch machen könnten, wenn du dich selber so in dein "Anderssein" hineinsteigerst.

Mach doch einfach das, was dir Spaß macht, guck, dass du dabei keinen verletzt und dann pfeif auf das, was andere geben, aber bild dir doch nicht dauernd darauf etwas ein. Und bewerte doch erst Recht nicht Menschen danach, ob sie "individuell" = interessant sind oder nicht.

Kommentar von Kitharea ,

Ich geh mal nicht auf alles ein. Sorry. Versteh ich schon. Der Satz der mich gereizt hat war: Solange ein Mensch glücklich ist.
Soweit so gut. Wieviele "wirklich" glückliche Menschen kennst du? Wieviele kennst du die "wirklich" das tun was sie selbst wollen - so denken so leben so sind einfach. Natürlich - wer wirklich glücklich ist bitte - voll gut. Aber ich denke so etwas geht nur wenn er auch wirklich er selbst sein darf - egal wie das ist. Unabhängig von den Anderen. Unabhängig von dem, was andere denken.
Und ich bin bisher leider einer Unmenge Menschen über den Weg gelaufen die das so nicht können - oder nocht nicht - oder nicht wissen dass sies dürfen und dass es nicht "böse" ist wenn man mal schlechtes denkt oder miese Laune hat.
Und als Beispiel: Eine Mainstream Meinung für mich ist sowas wie: Flüchtlinge sind schlecht weil sie unser Land zerstören oder was auch immer man als Grund findet. Für mich ist das (als Beispiel) Angst vor Neuem und Fremden. Für mich macht es keinen Unterschied wer da vor mir steht. Natürlich bekomme ich auch Angst wenn da 100erte stehen. Aber er ist auch interessant dann wieder mit einzelnen reden zu können. Und zu erfahren wie es denen so geht oder ging. 

Kommentar von Fantasy5001 ,

Es hängt vielleicht auch irgendwo mit geistiger Reife zusammen, einen anderen Menschen so akzeptieren zu können, wie er eben ist. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber ich durfte (zum Glück) feststellen, dass sich meine Mitmenschen in meiner Jugend zum Positiven geändert haben, dahingehend, dass sie angefangen haben, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und ich nicht mehr ausgelacht oder was auch immer wurde.

Wenn du von reifen Menschen umgeben bist, dann darfst du so sein, wie du willst, niemand wird etwas dagegen haben. Dann musst du aber auch gleichzeitig aufhören, andere Menschen zu bewerten und sei es nur nach ihrem Individualismus.

Kommentar von Kitharea ,

Ich versuche mich zurückzuhalten nicht zu bewerten was einem grade online oft schwer fällt. Ich übe noch. War früher viel schlimmer. Manche Dinge regen einen halt mehr auf als andere oder freuen einen mehr als andere. Wie gesagt - in allem was jeder sagt hier oder schreibt oder ist - ist er hoffentlich noch immer ein Mensch. Und als Mensch ist man flexibel - macht Fehler - geht mitunter nach tagesabhängigem Gefühl was auch immer.

Aber ich schätze es wenn ich online mitunter auf Menschen treffe die mich wieder runterholen ohne mich zu bewerten - vor denen man sich mitunter auch schämen muss wie man gehandelt hat. Die einem auf freundliche Art und Weise sagen dass man übertreibt. Denke so war das gemeint.

Antwort
von YDerKellerY, 43

Also ich kenne einige. Ich war letzens in einem sogenannten Gruppenleiterkurs für Jungsharleiter. Und da war eig jeder ziemlich individuell, hab mich richtig wohl gefühlt :D Klar ich bin immer noch aufgefallen, weil ich die Wanderung Barfuss gemacht hab und auch sonst ein zielmlicher Hippie bin. Aber jeder andere ist auch irgendwie aufgefallen auf seine eigene Art. Waren einige da 50 oder mehr...

Und auch sonst hab ich einige Individualisten-Kollegen gefunden. Kommt natürlich auf drauf an wo du suchst.

Antwort
von Hyaene, 25

Weil man damit ganz schnell einsam wird und man so gut wie niemals auf Menschen trifft, die einem so sein lassen wie man ist. Da braucht man schon nur mal einen anderen Geschmack zuhaben und schon ist man abgestempelt! Egal, ob man jemand anderen damit wirklich schadet oder nicht!

Ich zum Beispiel, bin der Meinung, dass Menschen auch Tiere sind. Da wird schon bei einem, eigentlich so kleinem "sinnlosen" Thema, ein riesen Fass aufgemacht... Als würde ich jetzt anderen Menschen dadurch Schaden zufügen... Ja... Bei solchen kleinen Themen fängt es schon an... - __ -

Antwort
von eierkopp123, 95

Hi Kitharea^^

Löbliche Einstellung, die du da vertrittst ;) Ich glaube, die meisten sind mittlerweile einfach vom Kleinkindalter an so sehr den Gesellschaftsidealen verfallen, dass es sie gar nicht mehr interessiert, wie sie sich selbst entwickeln könnten. Man kann ja auch gleich jemanden kopieren, ist einfacher. Ich denke, meine Vorredner haben die Frage etwas missverstanden^^ Ich habs aber auch nicht grade mit Mainstream, wenn ich sehe, was für Menschen teilweise draußen rumlaufen, bin ich froh, dass ich "anders" bin^^

Kommentar von Kitharea ,

Ehrlich gesagt denke ich die meisten bekommen vor lauter Hass im Kopf gar nicht mehr mit was sie der Gesellschaft damit antun. Dann gibt's wieder diejenigen die es null interessiert. Angepasst sein - nicht auffallen - dann kann mir auch nichts passieren so quasi. Angst ist das sonst nichts. Danke für die Antwort.

Antwort
von tappsel, 41

Wie findest Du es, wenn eine Person zugunsten des Umweltschutzes auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt und deswegen auch keine praktische Führerscheinprüfung macht? Findest Du das auch anders und hättest Du vor so einer Person auch 'Hochachtung', wie Du sagst?

Kommentar von Kitharea ,

Kann ich dir nur sagen wenn ich die Person kennenlern. Nur wegen einzelnen Dingen die man halt anders macht find ich ist man noch kein Individualist. Vielleicht isses die Summe der Dinge die man anders macht kein Schimmer. Habe schon erwähnt dass das online wahrscheinlich schwer zu beschreiben ist.

Antwort
von klugerpapa, 128

Jeder ist einer! Mach dir die Mühe, sie kennenzulernen!

Kommentar von Kitharea ,

Wenn ich Menschen treffe die meiner Meinung nach "anders" sind bin ich die erste die "hier" schreit xD
Kann mich gut erinnern an jemanden den ich ganz gut leiden konnte der mich aber hasste wie die Pest xD Ich weiß nicht einmal warum - vielleicht genau deswegen. Vielleicht war er auch kein Individualist ABER für mich persönlich war er anders. Nicht angepasst - zumindest nicht an mich.

Kommentar von Lichtpflicht ,

Das ist mit großem, sehr großem Abstand die klügste Antwort hier!

Antwort
von FragaAntworta, 114

Das was Du hier beschreibst, mag zutreffend sein, aber ohne Zusammenarbeit (Mainstream) wäre kein Staat auf der Erde möglich. Gerade in Krisenzeiten zeigt es sich doch, dass Einzelkämpfer immer unnötig sind, die Gemeinschaft zählt, die Gemeinschaft macht auch den einzelnen stark. Individualisten können nur existieren, weil sie sich auf die Gemeinschaft stützen.

Kommentar von Kitharea ,

Ich rede hier nicht von Individualisten die alles umbauen wollen - nicht von Menschen die jeden Staat stürzen wollen.

Ein Individualist um den es mir hier geht lebt in einer Gemeinschaft ABER er ist fähig seine eigene Meinung zu vertreten - vor sich selbst und vor anderen.
Und nein - gerade in Krisenzeiten wo es keine Antworten mehr gibt bräuchte es viel mehr Menschen die andere Wege da raus finden. Ständig einen Schuldigen zu finden (Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, alleinerziehende Mütter, Russen, Linke, Rechte blablubb) macht keinen Sinn auf Dauer. Die Probleme wie sie aktuell existieren können nicht mit Hass beseitigt werden sondern nur mit Menschlichkeit und dafür ist keine Gesellschaft verantwortlich sondern meiner Meinung nach jeder einzelne.
Eine "Gemeinschaft" aus lauter Individualisten wäre ebenso überlebensfähig wie eine aus lauter Ameisen. Es wäre sogar interessanter und die zur Verfügung stehenden Lösungen vielfältiger. Auch Individualisten sind nicht per se gegen Gemeinschaft und arbeiten nicht per se dagegen ABER wir wollen mehr als nur dieses Standardgelaber was ohnehin nur akzeptiert wird weil es die Medien auf- und ab predigen.

Es ist langweilig immer dasselbe zu hören und zu lesen. Es ist langweilig mitzubekommen wie jeder derselben Meinung ist aber scheinbar ist keine davon richtig sonst hätte sich längst etwas geändert oder findet ihr nicht?

Eine Gemeinschaft aus Individualisten wäre toll. Die Einzigen die das sicherlich nicht wollen sind unsere selbsternannten und gewählten "Chefs" - ein Staat regiert sich nun einmal am Besten mit Brot und Spielen ODER über Angst.

Das Beste Beispiel von Individualismus in der Natur ist die Evolution selbst. Sie bringt alles hervor was möglich ist und probiert so lange rum bis sie was findet was von Dauer ist. ABER sie findet IMMER eine Lösung. Wir Menschen - zumindest hier wo wir leben - stehen vor einem Abgrund und keiner weiß was die Lösung ist. Es tun alle so. Man sucht sich Schuldige. Weiterbringen tut uns das allerdings null.

Kommentar von FragaAntworta ,

Und nein - gerade in Krisenzeiten wo es keine Antworten mehr gibt bräuchte es viel mehr Menschen die andere Wege da raus finden. Ständig einen Schuldigen zu finden (Arbeitslose, Hartz IV Empfänger, alleinerziehende Mütter, Russen, Linke, Rechte blablubb) macht keinen Sinn auf Dauer. Die Probleme wie sie aktuell existieren können nicht mit Hass beseitigt werden sondern nur mit Menschlichkeit und dafür ist keine Gesellschaft verantwortlich sondern meiner Meinung nach jeder einzelne.

Auch das sind Meinungen von Individualisten die diese zur Steuerung der Gemeinschaft verwenden z. B. Lucke, Merkel und Wendt, um nur einige wenige zu nennen, und gerade diese einzelnen Menschen mehren den Hass, während die Gemeinschaft an der Grenze steht und die Flüchtlinge ehrenamtlich versorgt.

Eine "Gemeinschaft" aus lauter Individualisten wäre ebenso überlebensfähig wie eine aus lauter Ameisen.

Nein, kein guter Vergleich, für Ameisen zählt das einzelne nichts, nur das Kollektiv, und für das wird alles getan, bis zur Selbstaufgabe.

Es wäre sogar interessanter und die zur Verfügung stehenden Lösungen vielfältiger.

Wer sollte die vielen Lösungen begutachten? Am Ende wird nur der lauteste gehört, nicht der beste.

Auch Individualisten sind nicht per se gegen Gemeinschaft und arbeiten nicht per se dagegen Solange sie ihren Zielen dient, wohl nicht.ABER wir wollen mehr als nur dieses Standardgelaber was ohnehin nur akzeptiert wird weil es die Medien auf- und ab predigen.

Dieses Standardgelber ist gerade auch das Ergebnis von Individualisten, von Chefredakteuren/Herausgebern der wenigen großen Zeitungen, da ist kein Konsens sondern nur ein von Oben herab.

Es ist langweilig immer dasselbe zu hören und zu lesen. Es ist langweilig mitzubekommen wie jeder derselben Meinung ist aber scheinbar ist keine davon richtig sonst hätte sich längst etwas geändert oder findet ihr nicht? Eine Gemeinschaft aus Individualisten wäre toll. Die Einzigen die das sicherlich nicht wollen sind unsere selbsternannten und gewählten "Chefs" - ein Staat regiert sich nun einmal am Besten mit Brot und Spielen ODER über Angst. #

Du beschreibst hier ganz genau was ein Individualist ist, und was daraus wird, wenn sie Staaten lenken.

Das Beste Beispiel von Individualismus in der Natur ist die Evolution selbst. Sie bringt alles hervor was möglich ist und probiert so lange rum bis sie was findet was von Dauer ist. ABER sie findet IMMER eine Lösung. Wir Menschen - zumindest hier wo wir leben - stehen vor einem Abgrund und keiner weiß was die Lösung ist. Es tun alle so. Man sucht sich Schuldige. Weiterbringen tut uns das allerdings null.

Das sehe ich vollkommen anders, erstens hat die Menschheit nicht noch ein paar Millionen Jahre Zeit zum Entwickeln, und zweitens haben wir in den meisten Fällen Verstand, und nicht nur Instinkte. Auf der einen Seite verlangst Du Individualisten, und auf der anderen Seite soll ein anderer (Natur) entscheiden wie es weitergeht, weil sie immer eine Lösung findet?

Kommentar von Kitharea ,

Ich schreib mir mal das nicht raus sondern beantworte das einfach so. Braucht zu viel Platz sonst.
1. Für mich sind Merkel und Co keine Individualisten sondern Menschen die ebenso das tun was ihnen diktiert wird - von wem auch immer - den Amis, der Wirtschaft, den was auch immer. Ich halte die Merkel - auch wenn sie alle so gern haben - nicht für fähig ihre eigene Meinung sofern sie eine hat auch durchzusetzen. Die Meinung die Frau Merkel hat, hat null mit Individualismus zu tun. Sie ist eine einzelne Person. Das allein macht noch keinen zum Individualisten.
2. Das mit Ameisen war ein überspitzter Ausdruck für die mediengesteuerten Menschen im Moment. Die all das weiterpredigen was die Medien ihnen vorgeben.
3 Eine Gemeinschaft aus Individualisten würde besser reagieren können. Und WENN alle so sind wäre die Lösung garantiert besser als jetzt - welche auch immer das ist dann. Im Moment gibt es nur eine Lösung: So lange in der Warteschleife sitzen bis irgendwann jemand kommt der uns da rausholt. Und wenn hier jetzt einer mit Krieg kommt: ist nicht so wie wenn wir jetzt nicht auch mit dem Gedanken spielen würden dass einer kommen könnte. Macht also keinen Unterschied.
4. Soweit ich weiß werden die Medien nicht von den Chefredakteuren gemacht. Es gibt eine weltweit umgreifende Organisation die begutachtet was in den öffentlichen Medien gebracht werden darf und was nicht. Kleine Standarddinge mal ausgenommen. Journalismus wie er sein sollte existiert quasi nicht mehr und wenn nur sehr eingeschränkt.
5. versteh nicht was du meinst damit
6. Die Natur liegt nie falsch. Und sie ist kein Mensch. Hat keine Meinung - sie existiert. Und über die Aussage mit dem Verstand denke ich noch einmal nach.
Aber eine Frage an dich: Hast du WIRKLICH das Gefühl dass im Moment alles wie es läuft richtig läuft ? Hast du wirklich das Gefühl dass es den Menschen gut geht? Ich rede hier nicht von Geld. Hast du wirklich und ernsthaft das Gefühl dass wir noch Menschen sind und sein dürfen ? Oder sind wir eher sowas wie Batterien die das am Laufen halten was andere für ihren Eigenbedarf benötigen? Ich weiß es nicht. Ich hab das Gefühl wir leben in der Warteschleife - genau so lange bis irgendwer etwas macht was ANDERS ist.
Danach ist nur noch die Frage wer gewinnt: Das Geld oder der Mensch

Kommentar von violatedsoul ,

Das, was du hier geschrieben hast, sagen aber auch viele, hm? Wie heißt es doch? "Alle wollen zurück zur Natur , aber keiner will zu Fuß gehen."

Ich habe eine Meinung, ich vertrete sie auch, was mir schon oft die Attribute "stur und rechthaberisch" eingebracht hat, Mir ist das aber egal, da ich weiß, wovon ich rede, wenn ich was sage.

Eine Lösung für die Weltprobleme hat keiner, auch nicht der perfekteste und idealistischste Mensch. Viele Lösungen liegen nämlich gerade nicht im Einzelnen, sondern in der Masse. Oder kennst du nicht das Gleichnis "Ein Streichholz ist schnell gebrochen, ein ganzes Bund aber nicht."?

Kommentar von FragaAntworta ,

1)Das alles lässt sich auch wiederrum auf Individualisten zurückführen, die eben nicht die Gemeinschaft im Auge haben, sondern nur sich und ihre Interessen.

3) Dafür gibt es keine Beweise, denk an z. B. die Französische Revolution, erst alle im Nationalkongress und dann nur noch Robespierre als Entscheider.

4) Das waren auch nur Beispiele für die Lenkung der Medien, eben auch wieder durch Individualisten. Solange ich keinen Vorteil für die Gemeinschaft sehe, sehe ich nur einen Individualisten am Werk der seine Vorstellung durchsetzt.

5) Staaten die durch Individualisten regiert werden, nennt man Diktaturen, das wäre die Aussage, wenn auch überspitzt.

6)Die Natur liegt sogar immens falsch bei der Entwicklung von Leben, das nennt sich Auslese und Evolution, oder einfach gesagt, Versuch und Irrtum.

7)Genau das bezweifle ich, dass alles richtig läuft, aber auch hier wieder Entscheidungsträger sind Individualisten, die keinerlei Bezug zur Basis oder Gemeinschaft haben, siehe Elitenförderung und Elitendenken.

Dafür gibt es dann auch wieder genug Beispiele.Aber auch nicht so wichtig

Was mit Gemeinschaften passiert, lässt sich auch gut an zwei Beispielen festmachen: Erstens, SPD – Gabriel sagt, SPD kuscht. Zweitens, CSU – Hängt auch extrem von der Person von Seehofer ab.

Bei beiden Beispielen, ein Entscheider und der setzt sich durch. Das alles ist gut seit der 68er Bewegung zu beobachten. Denn genau diese Individualisten sind momentan am Ruder.

Kommentar von Kitharea ,

Ich denke wir beide haben eine unterschiedliche Meinung von dem was wir als Individualisten bezeichnen. Lassen wir das auf Streiten hab ich grad auch keine Lust.

Kommentar von FragaAntworta ,

Hm, sorry wenn Du das denkst, denn einen Streit wollte ich auch nicht haben. Ich dachte eher an einen Gedankenaustausch. Ich kann Deine Argumentation durchaus nachvollziehen, aber sie ist auch sehr abhängig vom guten Willen derjenigen die dann das Sagen haben, und ich denke so weit sind wir nicht.

Allerdings wird vielleicht auch die Natur entscheiden, dass wir unser Habitat verlieren, und damit auch die Grundlage unserer Existenz, wäre ja nicht das erste Mal, dass die Natur einen neuen Versuch startet. In diesem Sinne, danke für den Austausch.

Kommentar von Kitharea ,

Und trotzdem haben wir verschiedene Meinungen was Individualisten betrifft. Nur weil eine Einzelperson mutmaßlich was zu sagen hat ist das noch lange (noch länger) kein Individualist und bei dem Beispiel anhand der Evolution geht's mir nur darum WIE sie funktioniert. Sie testet und versucht so lange bis etwas Besseres dabei rauskommt.
Aktuell sollten wir alle den gleichen gesellschaftlichen Einheitsbrei spielen. So wird es von uns verlangt - keiner soll mehr wenn möglich komplett anders sein. Fängt bei Kindern an hört bei Erwachsenen auf. Wer dazugehören will muss sich gefälligst anpassen.
Dürften wir im Kopf freier sein und wäre dies die Normalität bin ich mir sicher die Ideen wären vielfältiger - was dazu führt dass es auch vielfältigere Lösungen gibt. Dass es überhaupt jemanden GIBT der das Alleinige Sagen hat - wer sagt dass das in einer individualistischen Gesellschaft auch so notwendig wäre? DAS sind die Möglichkeiten die jetzt grade halt keiner bedenkt - aber die MÖGLICHKEITEN allein wären vielfältiger als man es sich jetzt vorstellen kann.
Insofern stellt sich die Frage für mich nicht wie es dann aussehen würde, weil es keiner beantworten kann - aber eins wäre es sicher nicht - so verkrampft, langweilig, Warteschleifenmäßig und ratlos wie jetzt. Auch bei der Evolution weiß es keiner. Aber sie KANN auf alles reagieren und tut es auch. Ohne Fr. Merkel zu fragen.

Kommentar von Kitharea ,

Und eines ist mir wichtig klarzustellen:
Ein Individualist ist nicht per se Egoistisch ... Ich weiß nicht was ihr für eine Vorstellung habt. Ein Individualist ist jemand der seine Haustür aufmacht und die ganzen Möglichkeiten versucht zu sehen und zu begreifen. Er kann alles sein. Vor allem aber er selbst. Das allein schon würde unsere Gesellschaft glücklicher machen.
Dass hier die Meisten Angst davor haben zu scheinen, dass das Egoisten sind oder Leute die Staaten stürzen wollen oder was auch immer - das ist euer Kopf der euch vorgaukelt dass so etwas nicht möglich ist. Geschulter Mist aus Kindheitstagen. Ich will hier keinen beleidigen. Aber solche Vorabanschuldigungen bringen KEINEN weiter. Es geht um Vielfältigkeit. Wäre die Menschheit immer gleich geblieben wären wir schon ausgestorben Leute. Hätten die nicht damals angefangen zu wandern nach Norden wären wir vielleicht jetzt alle Schwarz. Für eine Gesellschaft ist es notwendig sich verändern zu dürfen sonst bleibt sie stehen - einfachste Logik.
Aber nein - wir fangen an unsere Kinder in Sonderschulen zu stecken wenn sie anders sind - wir fangen an ihnen zu verbieten ab und zu auch mal laut zu sein - wir trichtern ihnen ein was eine richtige und was eine falsche Meinung ist - wir sagen Ihnen WIE man zu denken hat - WTF. Ich kenne Erwachsene (wie mich zb auch) die jahrelang dafür geschuftet haben das abzulegen.

Kommentar von FragaAntworta ,

Ah mir wird klar, was Du eigentlich sein willst, Du möchtest anders sein, Dein Leben ist nicht die Herausforderung, die Du brauchst, Du möchtest aus der Masse stechen und auffallen. Ist legitim, aber das macht Dich noch lange nicht zu einem Individualisten sondern einem Individuum. Mach doch das Beste daraus, ich verlange keine Beweise oder sonstiges für Deine Einzigartigkeit.

Allerdings gibt es zwei Sachen die ich noch dazu sagen möchte:

Darwin sagte: Ideen und Menschen wachsen nur in Freiheit.

Natur sagt: Wer sich nicht anpasst stirbt aus.

PS: Man muss niemanden von seinem Selbst überzeugen, wenn man in sich ruht und gefestigt ist. Ich wünsche Dir bei Deiner Selbstfindung viel Erfolg und einen „ruhigen Weg“ dahin.

Kommentar von Kitharea ,

Stimmt wohl zum Großteil. Nur das was die Natur sagt sehe ich in anderem Zusammenhang. Wer sich nicht anpassen KANN - würde ich das beschreiben. Anpassen KANN sich nur wer fähig ist auch anders zu denken. Aber egal. Du hast in gewisser Weise Recht ja.
Aber jetzt wo du es sagst - was ist deine Definition von Individualisten ?
Wobei ich inzwischen denke dass man das Online ohnehin schwer erklären kann. Zu viele neue Fragen zu viele Dinge die man nicht weiß oder nur schätzen kann. Denke um so etwas zu merken muss man die Menschen auch kennenlernen.

Kommentar von FragaAntworta ,

Och, eigentlich kann ich Dich gut verstehen, und es kommt mir auch deswegen so bekannt vor, weil ich auch einiges von mir darin erkenne. xD. Meine Definition von Individualist? Hmm.... Vielleicht denke ich mal darüber nach, was es für mich bedeutet. Auch mit dem letzten Satz hast Du natürlich Recht, aber das ist wiederrum ein Problem des Kommunikationsweges. Wünsche Dir alles Gute und Leb wie Du es am besten für Dich findest.

Antwort
von kiniro, 27

In welchem Sinne "anders"?

Mir ist deine Frage zu schwammig.

Kommentar von Kitharea ,

Glaub damit würd ich von vorn beginnen :S Tut leid. Schätze wenn du hier bisserl liest kriegst vllt ein Bild aber muss auch net

Kommentar von kiniro ,

Dein Kommentar ist so aussagekräftig wie der Satz:
"Heute hat es geregnet".
So herrlich um den heißen Brei herum redend. Die Politik wäre meines Erachtens ein guter Platz für dich.

Kommentar von Kitharea ,

Keine Ahnung was du damit sagen willst. Ich häng hier schon 2 Tage in dem Thread rum und "diskutiere". Was ich auch schon erwähnt habe ist dass man sowas vielleicht online gar nicht darstellen kann oder beziffern. Dass jeder irgendwo ein Individuum ist in bestimmten Bereichen. Deine Antwort war halt zb. wieder nicht "anders". Es ist der Online StandardHassbrei. Geht auch anders.

Kommentar von kiniro ,

Interessant, dass du daraus "Standardhassbrei" liest.
Kannst ja gerne meine anderen Beiträge lesen.
Ich trotte z.B. nicht mit der Masse mit, die meint "ohne Schulpflicht geht es nicht" oder "Kinder brauchen Grenzen" sowie "Erziehung muss sein" oder "tierisches Protein ist zwingend notwendig".
Das sind nur ein paar Beispiele für die ich auch einstehe.

Antwort
von Nashvillegirl97, 18

Gibt doch genug Hipster . Aber du hast Recht , man wird schon etwas verspottet als Individualist

Antwort
von violatedsoul, 70

Jeder Mensch ist Individualist, selbst der mit den miesesten Eigenschaften.

Kommentar von Kitharea ,

Ich gebe zu dass die meisten Menschen einen eigenen kleinen Bereich haben in dem sie individuell sind. Meistens ist dieser Bereich jedoch sehr privat. Sich vor 200 Andere hinzustellen und etwas anderes als die zu sagen ist schon ein komplett anderes Kaliber.

Kommentar von violatedsoul ,

Es reicht schon, wenn man gegen einen Menschen eine andere Meinung vertritt, wenn man weiß, wovon man spricht.

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