Ich glaube es sind über 100. Warum? Wird Bibel immer an die Zeit angepasst? und wer schreibt es?

Die Bibel ist in 3 "toten" Sprachen geschrieben worden, wodurch das Übersetzen in modernen Sprachen schwierig ist. Und außerdem entwickeln sich Sprachen weiter und dadurch auch oft das Textverständnis.

Die Kanonische Bibel enthält 66 Bücher, von über 40 Schreibern, die mehr oder weniger vom Chef zum Diktat gerufen wurden.
Die heutigen Übersetzungen werden von Einzelpersonen (Luther, Schlachter, Bruns) oder Gremien (Elberfelder, Einheitsübersetzung, Hoffnung für Alle) angefertigt. In den meisten Übersetzungen findest Du Hinweise auf die Identität der Übersetzer. Wenige verzichten darauf um Gott die Ehre für sein Wort zukommen zu lassen.
Ursprünglich ist das Alte Testament in hebräisch/aramäisch und das Neue Testament in griechisch verfasst worden. Das waren zur Zeit der jeweiligen Niederschriften die gängigen Sprachen, und wie man mittlerweile weiß, konnten die meisten damals lesen. Die Bibel war damals kein "geheimes Dokument", und sie ist es auch heute nicht. Sie wurde in einer einfachen Sprache abgefasst und enthielt Vergleiche und Veranschaulichungen die aus dem täglichen Leben stammten und für jeden eingänglich waren. (Siehe z.B. Mat 13 oder Jes. 29:16). Die Veranschaulichungen der Bibel sind auch heute noch eingänglich und einfach zu verstehen. Gerade die Veranschaulichungen in Mat. 13, die alle aus der Landwirtschaft stammen sind interessant, werden sie doch auf Anfrage der Jünger von Christus direkt erklärt.
Warum soviele Übersetzungen?
Weil jede Christliche Konfession es sich zum Ziel gesetzt hat, eine eigene Übersetzung zu haben.
Aussagen der Bibel, werden manchmal in anderen Worten wiedergegeben, Viele Bibelübersetzungen ersetzen den göttlichen Namen durch "HERR", oft findet man dann im Anhang oder in Fußnoten eine Erklärung dazu, manchmal sogar den Namen. (Siehe 2. Mo. 3:15 in der Einheitsübersetzung).
Den Sinn der Bibel zu verfälschen halte ich für ziemlich unmöglich, weil die Inhalte sehr eng miteinander verwoben sind. Viele der sog. Widersprüche der Bibel resultieren aus solchen Versuchen, die anderen daraus, das man versucht etwas in die Bibel hinein zu "exegieren" das einfach nicht passt. Aber dann widerspricht die Bibel wohl eher dem Verständnis des Exegeten als sich selbst.
Angepasst wird die Bibel im Großen und Ganzen nur der gängigen Sprache, der Zeit nicht. Manche Bibelübersetzungen versuchen zwar die Aussagen der Bibel heutigen Moralvorstellungen anzupassen, die meisten halten sich aber an die alten Werte.
Gott ändert sich ja auch nicht.
Die Gute Nachricht z.B. ist keine Übersetzung im eigentlichen Sinne, sondern mehr eine Interpretation. Bei der Vielschichtigkeit der Texte, ist das aber sehr schwierig und teilweise wohl auch daneben gegangen.
Ich selbst verwende 10 Bibelübersetzungen und weitere online, weil Dinge die in einer Übersetzung nicht ganz deutlich werden, in anderen besser zu verstehen sind. IN solchen Fällen lese ich mir einen Querschnitt aus mehreren Übersetzungen heraus. Wenn's ganz hart wird, müssen die Ausländer und die Interlinearübersetzungen ran.
Das die Muslime ein Probleme mit der Bibel haben kann ich nur zu gut nachvollziehen. Wenn ich jeden Tag "Dresche" von sog. "Christen" der römischen und byzantinischen Kirchen im Namen Jesu und der Bibel bekommen hätte, hätte ich wahrscheinlich auch Zweifel an diesem Buch.
Aber das war weder der Weg des großen Propheten, noch der der Bibel.
Ich halte es im Sinne der Kirchen für unnötig, die Bibel zu verfälschen, schließlich haben die Kirchen viel Mühe darauf verwandt, die Menschen vom Lesen und Glauben der Bibel abzubringen. Wozu ein Buch fälschen das eh kaum wer liest?
Ich bin Christ, ich habe keinen Zweifel an der göttlichen Inspiration der Bibel (2. Tim 3:16,17).
Das sie von den sog. "Christen" mit Dreck beworfen wurde und wird weiß ich. Das ändert aber nichts an ihrer Kraft, nur an denen, die sie sich nicht zunutze machen.
"Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit." (Mat 7:21-23)
"Ich lege vor jedermann Zeugnis ab, der die Worte der Prophezeiung dieser Buchrolle hört: Wenn jemand einen Zusatz zu diesen Dingen macht, wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen; und wenn jemand irgend etwas von den Worten der Buchrolle dieser Prophezeiung wegnimmt, wird Gott dessen Teil von den Bäumen des Lebens und aus der heiligen Stadt wegnehmen, Dinge, die in dieser Buchrolle geschrieben stehen." (Offb. 22:18,19)
Cador am 3. März 2009 09:12 Nachsatz:
Dank der fleißigen Arbeit der vielen Übersetzer, gibt es heute wohl keine Sprache und keinen Dialekt mehr, in dem es keine Bibel gibt.
heureka47 am 6. März 2009 03:42 Dennoch ist es sehr schwer, jemand zu finden, der sie wirklich versteht. Was meinst du, Cador, will uns die Szene mit Moses und Gott auf dem Berg am "brennenden" Busch sagen? Oder die Geschichte mit Jesus und dem Kranken am Bethesdateich? Oder die Erweckung des toten Lazarus? Oder Abraham? Oder Jesus, der vor den Augen der Jünger über das Wasser geht. Sind das historische Darstellungen? Hat sich das exakt so zugetragen?
Cador am 8. März 2009 12:38 Als erstes:
Ich halte die biblischen Berichte durchaus für authentisch. Nur das wir sie nicht erklären können, heißt das ja nicht, daß es nicht passiert ist. Wer (außer Jules Verne) hätte vor Hundert Jahren geglaubt, daß Menschen mal auf dem Mond spazieren gehen würden. Selbst das wird manchmal von einigen in Frage gestellt...
Nach dem Motto, kann ich mir nicht vorstellen, ist Fake oder symbolisch.
Die weiteren Fragen würden einen kompletten Bibelkurs füllen, ich weiß nicht ob hier der Ort dafür ist. In dieser Frage ging es ja auch um Versionen der Bibel.
Wenn's Dich interessiert, bitte...
Vielleicht eher Backstage, oder im Forum (da war ich aber noch nie).
Solipsist am 22. März 2009 17:59 Den Sinn der Bibel zu verfälschen halte ich für ziemlich unmöglich, weil die Inhalte sehr eng miteinander verwoben sind. Viele der sog. Widersprüche der Bibel resultieren aus solchen Versuchen, die anderen daraus, das man versucht etwas in die Bibel hinein zu "exegieren" das einfach nicht passt. Aber dann widerspricht die Bibel wohl eher dem Verständnis des Exegeten als sich selbst.
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Den Sinn der Bibel zu verfälschen halte ich für ziemlich unmöglich, weil die Inhalte sehr eng miteinander verwoben sind??
Gut zu wissen.
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Das ist der kranke, eifersüchtige, blutrünstige, homophobe Gott den Du anbetest:
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In den fünf Büchern Mose kommt das Wort "ausrotten" 54-mal vor, "vertilgen" oder "vertilge" 27-mal, "töten" oder "töte" 26-mal. Das Wort "Liebe" finde ich an 7 Stellen.
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Gott ermordete unschuldige Kinder, nur weil sie Ägypter waren (2. Mose 12,12): "Denn ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen und alle Erstgeburt schlagen (töten) in Ägyptenland unter Mensch und Vieh."
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Er freut sich immer wieder persönlich über Bestrafungen (5. Mose/Dtn. 28,63): "Und wie sich der Herr zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird er sich nun freuen, euch umzubringen und zu vertilgen".
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Wer ihm nicht gehorcht wird seine Kinder fressen müssen (3. Mose 27-30): "Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen, so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und (...) ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen."
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Wird Gott nicht gehorcht, wird gleich die ganze Stadt vernichtet (Hos 14,1): "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden."
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Gott macht kurzen Prozess mit seinen Feinden (5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen, von den Köpfen streitbarer Feinde!"
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Gott braucht Leichen, um seinen Zorn zu zügeln (4. Mose 25,3-4): "Da entbrannte des Herrn Zorn über Israel, und er sprach zu Mose: Nimm alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der Sonne, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Israel wende." In einer älteren Übersetzung hieß es weitaus blutrünstiger: "... und spieße sie für den Herrn im Angesicht der Sonne auf Pfähle."
Aber nicht genug mit der Bestrafung und Ermordung der Schuldigen in dieser Episode. Gott tötete noch 24.000 Menschen (4. Mose/Num. 25,9), bevor er endlich zufrieden war.
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Gelegentlich überkommt Gott sogar die Lust, seinen auserwählten Stellvertreter auf Erden ohne erkennbaren Grund umzubringen (2. Mose 4,24): "Und als Mose unterwegs in der Herberge war, kam ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten."
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Bei der Schlacht um Gibeon half Gott beim Abschlachten persönlich mit (Jos 10,11): "Und als sie (die geschlagenen Feinde) vor Israel flohen den Weg hinab nach Bet-Horon, ließ der Herr große Steine vom Himmel auf sie fallen bis Aseka, dass sie starben. Und von ihnen starben viel mehr durch die Hagelsteine, als die Israeliten mit dem Schwert töteten."
Weil die Israeliten mit dem Ausrotten nicht nachkamen, ließ der liebe Gott die Sonne stillstehen, damit seine Günstlinge bis tief in die Nacht weitermorden konnten (Jos 10,13): "Da stand die Sonne still, und der Mond blieb stehen, bis sich das Volk an seinen Feinden gerächt hatte (...) So blieb die Sonne stehen mitten am Himmel und beeilte sich nicht unterzugehen fast einen ganzen Tag."
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Gott ließ König Hiskia bei der Schlacht um Jerusalem nicht allein. Er schickte einen Engel, der die Feinde in der Nacht ermorderte (2. Kön. 19,35): "Und in dieser Nacht fuhr aus der Engel des Herrn und schlug im Lager von Assyrien 185'000 Mann." (Wer bisher glaubte, Engel seien liebenswerte Wesen, die Menschen zu beschützen hatten, sieht sich leider getäuscht.)
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Die Bibel ist voller Aufrufe zum Krieg (5. Mose 3,22): "Euer Gott, streitet für euch."
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(4. Mose 24,8): "Gott (…) wird die Völker, seine Verfolger, auffressen und ihre Gebeine zermalmen und mit seinen Pfeilen zerschmettern."
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(5. Mose 32,42): "Ich will meine Pfeile mit Blut trunken machen, und mein Schwert soll Fleisch fressen, mit Blut von Erschlagenen und Gefangenen!"
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Kriege waren vorwiegend Heilige Kriege und das Alte Testament ist voll von Gottes Anstiftungen dazu (Ps. 2,8-9): "So will ich dir Völker zum Erbe geben (…) Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen." Blut und Vernichtung erfreuten sein Herz.
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Begriffe wie Verhandlung, Friedensschluss und Kompromiss sind in den zahllosen Kriegsberichten der Bibel Fremdwörter (5. Mose 7,16): "Du sollst sie nicht schonen."
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Vernichtung und Ausrottung waren angesagt und sollten nur in Ausnahmefällen unterbrochen werden. Zum Beispiel, wenn der Leichenberg die Gesundheit der Krieger gefährdete (5. Mose 7,22): "Du kannst sie nicht rasch ausmerzen, weil sonst die wilden Tiere Überhand nehmen und dir schaden." (kath. Einheitsübersetzung)
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(1. Mose 19,25): "Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte."
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(5. Mose 19,2): "Wenn der HERR, dein Gott, die Völker ausgerottet hat, deren Land dir der Herr, dein Gott, geben wird (...) sollst du dir drei Städte aussondern im Lande."
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Nach einer Eroberung befielt Gott den Israeliten, alles Leben endgültig auszurotten (5. Mose/Dtn. 20,16-18): "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken ..."
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(2 Sam. 7,7): "So spricht der HERR Zebaoth: Ich (...) bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe alle deine Feinde vor dir ausgerottet."
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(Sach 13,8): "Und es soll geschehen in dem ganzen Lande, spricht der Herr, daß zwei Teile darin ausgerottet werden sollen."
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(Sir 10,18): "Gott hat die überheblichen Heiden mit der Wurzel ausgerottet."
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(1. Kön. 13,26): "Darum hat ihn der Herr dem Löwen gegeben; der hat ihn zerrissen und getötet."
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Der Gipfel ist Richter 19 würde ich sagen. Oder die 2 Bären und die 42 Kinder. Auch gut.
Du führts eine Anzahl von Bibeltexten an, gehst aber überhaupt nicht auf die Hintergründe und Zusammenhänge ein weshalb diese Dinge geschehen sind. So kann man nicht mit Bibeltexten umgehen!
Solipsist am 4. Mai 2009 09:12 Stefek.
WESHALB all dies Blut, das Leid, die Torturen, die Rache, die Vergeltung, die Strafen, die Hinrichtungen, die Barbareien, das Zerschmettern, das Aufschlitzen?
All das geschah entweder im Namen, oder zu Ehren, oder auf Geheiß, oder durch die Hand Gottes.
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Hintergründe und Zusammenhänge?
Was muss ich die noch wissen?
Erkläre mir das bitte.
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Du wirst mir nicht erzählen wollen das eine jede von mir genannte Stelle eigentlich ganz anders zu sehen ist und all das Leid eigentlich in einem positiven Licht zu betrachten ist.
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Nein, mein Lieber.
DAS ist Dein Gott.
Merke: Für wiedergeborene Christen ist das Neue Testament das Wort GOTTES für das tägliche Leben und beten. Es ist das letzt geschriebene.
Du stichst ja auch nicht jeden ab, nur weil Du ein oder mehrere Messer hast.
Mir ist im jetzigen Jahrtausend kein wiedergeborener Christ bekannt der andere Menschen abschlachtetet oder das gut heist.
Wohl aber Anhänger anderer Weltanschauungen!
ABER MILLIONEN CHRISTEN WELTWEIT SIND GEMEINNÜTZIG UNTERWEGS UM MENSCHENLEBEN ZU RETTEN. HUNGER UND DURST ZU STILLEN. BEHINDERTEN LEBEN LEBENSWERTER ZU MACHEN UND SEELSORGE ZU BETREIBEN.
Sie nutzen die Zeit um Leid zu lindern.
Und das ist gut so!
Solipsist am 8. September 2009 02:37 "Für wiedergeborene Christen ist das Neue Testament das Wort GOTTES für das tägliche Leben und beten. Es ist das letzt geschriebene. Du stichst ja auch nicht jeden ab, nur weil Du ein oder mehrere Messer hast."
Merke: Meine Küchenmesser behaupten auch nicht die personifizierte Liebe zu sein.
"Mir ist im jetzigen Jahrtausend kein wiedergeborener Christ bekannt der andere Menschen abschlachtetet oder das gut heist."
George W.
"ABER MILLIONEN CHRISTEN WELTWEIT SIND GEMEINNÜTZIG UNTERWEGS UM MENSCHENLEBEN ZU RETTEN. HUNGER UND DURST ZU STILLEN. BEHINDERTEN LEBEN LEBENSWERTER ZU MACHEN UND SEELSORGE ZU BETREIBEN."
Nichts was säkulare Organisationen nicht auch machen.
Fragen?

weil man nicht mehr weiß, wie man den inhalt heute noch verkaufen soll........
Weil Christen ihren Glauben auch mal hinterfragen und nicht stur alles glauben,was für Leute geschrieben wurde, die vor 2000 Jahren gelebt haben. Es gibt wenige Religionen die heute noch mit Steinen nach Frauen schmeissen.
daddysdearest am 3. März 2009 10:34 Wir unterscheiden uns aber nicht grundlegend von den Menschen damals.
Ich denke aber doch..die Lebensweise, die Wertvorstelllungen und Gesellschaft hat sich doch erheblich verändert!

Warum gibt es so viele verisonen von Bibel?
Weil erstens unterschiedliche Übersetzungen unterschiedliche Schwerpunkte setzen und zweitens sich die Sprache verändert und alte Übersetzungen nicht mehr gut verständlich sind.
Ich glaube es sind über 100. Warum? Wird Bibel immer an die Zeit angepasst?
Die Versionen, bei denen das so ist, sind ziemlicher Müll.
und wer schreibt es?
Im besten Fall gute Übersetzer, die auch die Inhalte verstehen - im schlechtesten Menschen, die Eigeninteressen verfolgen.
Solipsist am 5. März 2009 16:04 Weil von den jeweiligen klerikalen Machtinhabern dieses Instrument der geistigen Indoktrination immer wieder neu angepasst wurde, um seine Anhänger noch besser kontrollieren zu können.
Über Jahrhunderte behielten sie die Kontrolle über den Inhalt, die Herstellung, etc.
daddysdearest am 5. März 2009 16:44 Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten.
Solipsist am 5. März 2009 16:49 1486 n.C. verbietet Erzbischof Berthold in Bistum Mainz Druck und Verkauf nicht genehmigter Bibeltexte bei Exkommunikation. 1487 n.C. richtet Pabst Innozenz VIII. eine Bulle an die Universität zu Köln, sie gilt als erster Zensurerlass wegen Missbrauch der Druckerpresse für häretische Schriften. Innozenz verweist in dieser Bulle auf die Pflicht der Kirche ihre Gläubigen vor derartiger Literatur und deren Fehlleitung zu schützen. Die Vorzensur für alle Druckwerke haben die Ortsbischöfe. Bei Strafe der Exkommunikation und einer Geldbuße wird das Drucken, Binden und Lesen von Büchern ohne bischöfliche Approbation verboten. Die Bulle Inter-Multiplices von Schmiergeld-Papst Alexander VI aus 1501 n.C. an die Erzbischöfe von Magdeburg, Mainz, Köln und Trier ruft zur Zensur auf: Sie verbietet bei Exkommunikation jedes Drucken, Besitzen und Studieren solcher Bücher. Während in Spanien die Ketzer auf dem Scheiterhaufen brennen, landen sie in Nordeuropa vielfach nur in der Hölle der Ungläubigen oder im Kerker.
1199 n.C verbietet Papst Innozenz Bibellektüre in privaten Zusammenkünften. Warum der Besitz einer Bibel ab der Synode von Tarragona 1234 n.C mit dem Tode bestraft wird, das ist mit göttlicher Offenbarung unvereinbar. Bibellesungen in der Landessprache waren bis 1400 n.C. kein Problem, mit dem Edikt De-editione-et-usu-librorum-sacrorum von 1546 n.C. wurde die Vulgata die einzige nicht herätische Heilige Schrift. Sie wird 1590 n.C. von Papst Sixtus V. als Editio-Sixtina revidiert und für fehlerlos erklärt. Sie war voller Fehler und wird 1592 n.C. durch die Editio-Clementina ersetzt. Sie wird wegen vieler Fehler 1598 n.C. ersetzt. Die Rede von einer gefälschten Bibel ist zutreffender als die Behauptung des Gegenteils. Papst Pius IX erklärt 1870 n.C. die Bibel ist ohne jeden Irrtum, Gott ist ihr Urheber und der heilige Geist hat sie diktiert. Schon unter Papst Pius X wird die ewig wahre Vulgata durch die noch viel wahrere Nuovo-Vulgata abgelöst, Gott hat sich leider geirrt, nicht aber der Papst.
Außer den 39 Büchern des AT existierten noch weitere Bücher wie Baruch, Tobias, Judith, 1.u.2. Makkabäer, Weisheit, Jesus, Siracht, Philipp, Hermes, Judas, Petrus, Thomas, als der Kanon des AT bereits gebildet war. Hieronymus bezeichnete sie als Apokryphen. Sie wurden weder in den hebräischen Kanon oder noch in hebräische Bibeln aufgenommen. Diese Bücher wurden in Altgriechisch verfasst und unterscheiden sich in grotesker Weise von den kanonischen Büchern durch Lehre, Art und Inhalt. Außer von Augustin, der sie dem AT zuordnete, sie aber nicht als autoritativ ansah, wurden sie von den Kirchenvätern verworfen. Hieronymus hat sie nicht für die Vulgata übernommen. Martin Luther hielt sich bei seiner Übersetzung strikt an den hebräischen Kanon, setzte aber die Apokryphen zwischen AT und NT. Erst im Konzil zu Trient (1546 n.C.) wurden die bis dahn unterdrückten Apokryphen zur Schadensbegrenzung als kanonisch erklärt.
...
usw, usw, usw...
Quelle:
http://kommentare.zeit.de/user/emporda/beitrag/2008/04/19/wunschtraeume-undphantasien-im-nt

Durch die Ausbreitung des christlichen Glaubens entstand bald ein Bedarf an Übersetzungen der Christlichen Griechischen Schriften sowie der Hebräischen Schriften. Zahlreiche Versionen in Sprachen wie Armenisch, Georgisch, Koptisch und Syrisch wurden im Lauf der Zeit angefertigt. Von den Originalhandschriften der Bibel sind heute keine mehr vorhanden, aber Abschriften wurden gemacht. Einige davon waren Übersetzungen oder Versionen. Das erste bedeutende Werk, das in eine andere Sprache übersetzt wurde, waren die Hebräischen Schriften. Heute sind noch mehr als 1 700 Handschriften der Hebräischen Schriften in verschiedenen Sprachen vorhanden, von denen die ältesten aus dem zweiten und ersten Jahrhundert v. u. Z. stammen. Die meisten dieser Handschriften wurden von Berufsschreibern angefertigt, die sich rühmten, sehr genau zu arbeiten. Von den Christlichen Griechischen Schriften sind mehr als 13 600 Papyrus- oder Pergamenthandschriften oder Fragmente vorhanden, die zwischen dem zweiten und fünfzehnten Jahrhundert angefertigt wurden.
heureka47 am 6. März 2009 03:44 Ich staune immer wieder über die Kenntnisse der Historie und der äußeren BEdingungen, über beeindruckende Zahlen und Fakten. Aber die wichtigste Frage wird kaum je beantwortet: Wie sind die Texte der Bibel zu verstehen: historisch, legendär, märchenhaft, symbolisch?

Es gibt nur 1 Bibel. Manche nehmen noch apopgryphe Schriften dazu, die nicht allgemein anerkannt als biblische Schriften sind. Heutzutage bemühen sich viele Menschen, die Bibel in verständliche Sprachen zu übersetzen. Also gibt es nicht verschiedene Bibeln, sondern nur verschiedene Übersetzungen. Man kann ja nicht verlangen, dass jeder, der die Bibel verstehen will, hebräisch und griechisch lernt. Dann wäre ja jeder, der die Sprache nicht kann, auf Menschen angewiesen, die ihm das Blaue vom Himmel herunter erzählen könnten.
heureka47 am 6. März 2009 04:47 Aber was wissen wir denn heute, wer alles an den Texten rumgeschreibselt hat?? Ich hatte neulich ein Büchlein in der Hand "Die Wahrheit über Hänsel und Gretel". Darin wurden Ermittlungen dargelegt, die sehr glaubhaft erscheinen lassen, daß Hänsel und Gretel keine Kinder waren, sondern Erwachsene; die "Hexe" war in Wirklichkeit eine erfolgreiche Lebkuchenbäckerin, die von einem anderen Bäcker - namens Hans, der wohl an ihre Rezepte ranwollte - in Tatgemeinschaft mit des Bäckers Schwester - namens Grete - die Lebkuchenbäckerin getötet und in einen ihrer Öfen gesteckt hat. Welche der beiden "Versionen" ist "wahr" oder "wahrer"? Die "wissenschaftlich-kriminologische", "historisch belegte" Version? Oder die märchenhafte Version der Brüder Grimm?

Ich weiss leider im Moment nicht, in welcher Sprache die Originaltexte verfasst worden sind. Auf jeden Fall in einer Sprache, die schon damals keiner konnte und in den Übersetzungen rät man eh nur. So wie im Lateinunterricht in der Schule. Aci? AmP? Ach, was soll´s, ich mach Perfekt draus. Passt scho.
Teddylein am 3. März 2009 22:45 AT: Hebräisch / Aramäisch
NT: Griechisch
heureka47 am 6. März 2009 04:49 Aber was wissen wir denn heute, wer alles an den Texten rumgeschreibselt hat?? Ich hatte neulich ein Büchlein in der Hand "Die Wahrheit über Hänsel und Gretel". Darin wurden Ermittlungen dargelegt, die sehr glaubhaft erscheinen lassen, daß Hänsel und Gretel keine Kinder waren, sondern Erwachsene; die "Hexe" war in Wirklichkeit eine erfolgreiche Lebkuchenbäckerin, die von einem anderen Bäcker - namens Hans, der wohl an ihre Rezepte ranwollte - in Tatgemeinschaft mit des Bäckers Schwester - namens Grete - die Lebkuchenbäckerin getötet und in einen ihrer Öfen gesteckt hat. Welche der beiden "Versionen" ist "wahr" oder "wahrer"? Die "wissenschaftlich-kriminologische", "historisch belegte" Version? Oder die märchenhafte Version der Brüder Grimm?

Was sind verisonen?
MaskAndGlock19 am 3. März 2009 01:25 verschiedene Ausgaben!
versionen

Ursprünglich waren die Texte der Bibel nicht für jedermann, sondern nur für "Eingeweihte". Es waren sehr wahrscheinlich in Geschichten gekleidete Denk- bzw. Argumentationshilfen für Priester, heute würde man vielleicht auch sagen für Seelsorger, Lebenslehrer, Wahrheitslehrer, sprituelle Lehrer, "Meister" usw. Der "Uneingeweihte" kann mit den in Gleichnissen verschlüsselten Texten nicht wirklich was anfangen. Am seltsamsten finde ich, daß man von den Kirchen auch keine Informationen darüber erhält, wie die Bibel - richtig - zu (be)nutzen ist. Welche Art von "Verschwörung" mag hinter diesen geheimnisvollen Dingen stecken??
Cador am 3. März 2009 09:27 Na, welche auch immer, Deine Antwort zeigt, daß Du ihnen auf den Leim gegangen bist. ;oD
" Da brachte er ihn hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Königreiche der bewohnten Erde; und der Teufel sagte zu ihm: „Dir will ich diese ganze Gewalt und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben worden, und wem immer ich [sie zu geben] wünsche, dem gebe ich sie. Wenn du daher einen Akt der Anbetung vor mir verrichtest, wird alles dein sein.“ Jesus gab ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: ‚JHWH, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘" (Luk. 4:5-8)
heureka47 am 3. März 2009 19:35 Ich verstehe deinen Kommentar nicht. Wer soll wem auf den Leim gegangen sein? Und was soll das Zitat (sagen)?
Wie schon erwähnt, war es in der Vergangenheit für viele nicht möglich derart Schriften zu lesen. In der Zeit in der die Bibel geschrieben worden ist war es allgemein nicht üblich, dass das Kleinvolk mit Buchstaben vertraut war. Um sicher zu gehen wurde die Bibel ins Lateinische übersetzt, wobei die Übersetzer Angehörige der katholischen Glaubensvertriebsgemeinschaft waren. Luther versuchte die Bibel aus dem lateinsichen zu übersetzen. Das Ziel war: Lesen für alle. Nur was kommt davon heraus, wenn man etwas übersetzt, und dieses nochmal übersetzt. Vor allem sollte man sich mal über die Basis des Buches Gedanken machen. Mein Vorschlag wäre: Die ursprünglichen Originalschriften digitalisieren und online Stellen. Manche Museen machen dies bereits. Ich vermute, dass danach noch weitaus mehr Kirchenmitglieder der Kirche den Rücken kehren werden.
Glauben = Nicht wissen
Cador am 3. März 2009 09:22 Gute Idee das.
Leider existieren keine originalen Handschriften mehr, die man digitalisieren könnte. Auch die Schriften der Essener (Qumran) sind Abschriften. Interessant ist aber, das sich die dort erhaltenen Fragmente der Bibel, z.B. aus Jesaja, erstaunlich genau mit den heutigen Wiedergaben decken, obwohl sie über 2000 Jahre alt sind!
Thema Glauben sieh mal hier: http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-der-glaube-an-sich
heureka47 am 6. März 2009 04:58 Dennoch gibt es auch glaubwürdige Berichte, daß wesentliche Inhalte der Bibel herausgenommen wurden, z.B. bezüglich der Re-Inkarnation.
Und außerdem: gab es nur damals inspirierte Menschen, die Botschaften von Gott empfingen? Was war in den letzten zwei Jahrtausenden in dieser Hinsicht? Sind die Mystiker der letzten 2000 Jahre großmehrheitlich in den Folterkammern der Inquisition erfolgreich der Gehirnwäsche unterzogen worden oder auf den Scheiterhaufen verbrannt worden? Was sollte man folglich von einer Kirche halten, die durch solche Praktiken überlebt und heute immer noch großen Einfluß hat??

Vergessen Wir nicht das wir fehlbare Menschen sind.
Ausserdem sind wir dem Göttlich-Kosmischen Continuous improvement (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) unterworfen.
Leider aber gibt es Übersetzungsfehler und die heutigen Kulturen sind so viel anderst, da hapert es manchmal bei uns, um uns in die damaligen Kulturen hineinzudenken, wenn wir die Bibel exakt verstehen wollen.
Da muss man schon seine Hausaufgaben machen, und die Information ist so gross das man sie nicht mal in 100 Jahren total ihre Tiefe erforschen kann. Die Bibel ist das spannenste Buch aller Kulturen!
heureka47 am 6. März 2009 04:55 Ich bin überzeugt, daß der größte Teil der Bibel von Gott inspiriert ist. Frage: WER wurde damals inspiriert und: waren es dieselben Menschen die göttliche ERingebungen hatten, die auch die Texte geschrieben haben - oder würde man auf Differenzen stoßen wie bei den beiden Versionen der Geschichte von "Hänsel und Gretel" bzw. "Hans und Grete"?
Und außerdem: gab es nur damals inspirierte Menschen, die Botschaften von Gott empfingen? Was war in den letzten zwei Jahrtausenden in dieser Hinsicht? Sind die Mystiker der letzten 2000 Jahre alle in den Folterkammern der Inquisition erfolgreich der Gehirnwäsche un terzogen worden oder auf den Scheiterhaufen verbrannt worden? Was sollte man folglich von einer Kirche halten, die durch solche Praktiken überlebt und heute immer noch großen Einfluß hat??
gottesanbeterin am 10. März 2009 11:30 dh!