Ich meine nicht diejenigen, die 3 Salate am Tag essen und zunehmen, Menschen mit Schilddrüsen-Problemen oder Ess-Sucht, sondern Menschen, die davon überzeugt sind, früher hätten sie sich wohler in ihrer Haut gefühlt, deshalb mehr Selbstbewusstsein gehabt und offener auf Menschen zugegangen sind, aber trotzdem immer schön Sahne und reichlich Zucker/ Fett auf jegliche Lebensmittel tuen.
Haben diejenigen bereits aufgehört, an ihre Ziele und Erfolge zu glauben, oder mangelt es an Esskultur, sodass man 3mal nachnimmt, bevor das Hungergefühl die Chance hat, einzusetzen? Sind einige heutzutage zu verwöhnt, um etwas für ihr Zufriedenheitsgefühl zu tun?
Keine Diskussion, nur Eure Antworten!

Die Menschen wissen nicht mehr, WAS sie zufrieden macht und kompensieren das mit übermässigem Essen.

Zuerst einmal mein Kompliment für Dein engagiertes Statement! Ich wundere mich auch des öfteren darüber. Ich glaube, Essen ist bei manchen frustrierten Artgenossen eine Ersatzbefriedigung für etwas, was Ihnen fehlt - vielleicht Liebe oder Zuneigung oder auch körperliche Nähe.

Es fängt an mit Essen als Ersatz für irgendetwas. Das kann ein Gefühl der Leere sein oder aber wenn Du immer irgendwie nieder gemacht wirst und kein Selbstwertgefühl aufbauen kannst. Somit landet manche in der Essstörung und aus dieser wieder raus zu kommen ist verdammt schwer. Irgendwann fängst DU an zu essen ohne darüber nachzudenken und dansch ärgerst DU Dich wieder das Du Dich nicht beherrschen konntest. Aus diesem Kreislauf dauerhaft auszubrechen schaffen die wenigsten alleine.

In meim Bekannten/Verwanntenkreis gibts auch viele die so sin .. meim Vadder sei Spruch is da immer nur
"Is die Figur erst ruiniert frisst sichs gänzlich ungeniert."
So is es wohl auch. ^^

Ich würde mal sagen, dass die wenigsten Menschen einfach gerne zunehmen, nicht umsonst gibt es ja unzählige Diäten und entsprechende Produkte.
Die, die davon überzeugt sind, dass sie sich früher = schlanker wohler gefühlt haben und trotzdem unkontrolliert essen, sind meist die, die auch tatsächlich krank sind und es nur nicht zugebem mögen. Essströungen sind weiter verbreitet und vielfältiger als Du glauben magst.
LG
Wieselchen

die wollen wohl eine innere Leere mit etwas auffüllen - und wenn es Essen ist ;o(

Ja! (ich hoffe doch zuversichtlich, dass ich das so drastisch sagen darf hier)

Ich denke, von jüngeren Leuten wird man das nicht hören. Und manchen fällt es halt schwer, sich mit dem Älterwerden abzufinden. Dieser und so mancher andere Frust wird dann versucht, mit einer erhöhten Produktion von Endorphinen wett zu machen.
Sucht nach Zucker oder anderen Inhaltsstoffen im Essen. Meist wird ein seelischer Konflikt damit kompensiert. Du kriegst diese Leute auch kaum davon weg. Geh mit ihnen ins Hochgebirge wandern, wo kilometerweit kein Gasthaus, kein Supermarkt, kein Kiosk ist - sie haben garantiert daran gedacht und statt Regenbekleidung Schokoriegel im Rucksack!

weil diese Menschen es so gelernt haben schon so auf die Welt kommen weil sie es in früheren leben so gelernt haben. Manche wollen auch einfach nur das durchleben diese erfahrung machen wie es ist wenn man so isst. Der Mensch ist ein individuum und so macht jeder Mensch andere efahrungen es gibt keine 2 Menschen die das gleiche erleben und um der vielfalt gerecht zu werden gibt es eben auch Menschen welche sich so verhalten Jeder mensch ist 100% richtig genau so wie er ist und genau in dem was er gerade macht. Wer es anders sieht der versteht eben das leben die Menschen und die Welt auf seine Weise und muß damit leben
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Meiner Meinung nach liegt das daran, dass zum einen schlechte Gewohnheiten nur sehr schwer zu brechen sind und zum anderen liegt es daran, dass der Erfolg sich bei Ernährungsumstellungen nur langsam einstellt. Wenn dann der erhoffte schnelle Erfolg ausbleibt, setzt Frustration ein, und das führt wiederum dazu, dass wie gewohnt gegessen wird, denn "wenn das Maßhalten sowieso nichts bringt, dann kann ich auch gleich bei dem bleiben, das mir am besten schmeckt". Menschen sind Gewohnheitstiere, und sie sind leicht zu frustrieren - traurig, aber wahr.
Aber wenn man weiß, dass es aufs eigene Selbstbewusstsein geht?
Diese Menschen sind sich ihrer selbst doch garnicht bewusst,sonst bräuchten sie nicht kompensieren,ihnen fehlt Selbstdisziplin!