Frage von Kochamcie2710, 131

Warum gibt es Rassisten?

Ich meine wie kommt man darauf Ausländer zu hassen. Aus welchen Gründen? Ich verstehs nicht.

Antwort
von Skinman, 57

Zugrunde liegt in der Regel Unsicherheit, Minderwertigkeits- und/oder Peniskomplexe. Die ganzen Pegida-|dioten haben halt Schiss, dass sie bei der reinen teutschen Maid im Wettbewerb mit exotischen Roccos aus Syrien keinen Stich mehr bekommen.

Es ist immer noch genau der gleiche Mechanismus wie im vormaligen Sklaverei-System in den Südstaaten der USA: Man gebe den Unterprivilegierten jeweils eine Gruppe, auf die selbst sie noch herunter blicken können, und sie werden sich im Rassenhass verzetteln, und darüber vergessen oder gar nicht erst merken, wer eigentlich Schuld an ihrer Misere ist - die wirtschaftlichen Eliten. In den Südstaaten konnte der white trash immerhin noch die Sklaven verachten, die wiederum ihrerseits die verarmten Weißen verachteten.

Aus ganz ähnlichen Erwägungen, dort gegen Schwarze, hat sich die weiße Elite in den 60/70er Jahren dann den "War on Drugs" ausgedacht- Hat ein damaliger Nixon-Mitarbeiter kürzlich erst ganz unverblümt zugegeben. Die hatten was gegen Hippies und Schwarze, konnten sie aber wegen der aufkeimenden political correctness und der Bürgerrechtsbewegung immer weniger offen diskrimieren. Also haben sie halt die von denen favorisierten Drogen dämonisiert und als Vorwand genommen, um sie in den Knast werfen zu können.

http://www.dailykos.com/stories/2016/3/22/1505025/-Top-Nixon-Aide-Admits-War-on-...


(Und das Ehepaar Clinton hat dieses Programm erst so richtig auf Hochtouren gebracht.)

Antwort
von tactless, 79

Es ist denke mal eher ein Fremden- als ein Ausländerhass. Und oftmals richtet sich Hass eher gegen Religionen als direkt gegen Rassen. 

Antwort
von Nitra2014, 52

Normalerweise gilt: Wenn es den Menschen finanziell schlecht geht, dann richtet sich der Frust gegen Minderheiten.

Dank der Flüchtlingskrise aber und durch die Tatsache, dass so viele Verbrechen durch Asylanten einfach vertuscht wurden und erst später aufgedeckt wurden (Köln), ist die Wut der Menschen größer. Es ist die Angst vor dem Fremden und beispielsweise der Islam ist uns von der Kultur her völlig fremd. Das ist ein ganz anderes Wertesystem.

Da fürchten sich viele und ich finde auch zu recht. Wenn Frauen in Hallenbädern oder auf offener Straße belästigt werden und die Polizei kaum was tut, dann fängt man an sich Sorgen zu machen.

Hetzerische Aussagen und Vorurteile sind freilich falsch (z.B. Kartoffelfresser für Deutsche, Ungläubige für Christen). Heutzutage wird schnell geschossen. Es scheint nur noch Nazis oder Gutmenschen zu geben, keine kritische Meinung mehr. So werden wir politisch hochgeschraubt und während wir diskutieren, machen die Politiker was sie wollen.

Kommentar von Tteller ,

Auf den Punkt! :-)

Kommentar von Nitra2014 ,

Danke :)

Antwort
von greenhorn7890, 39

Die Menschen haben Angst vor neuen dingen und brauchen immer einen Sündenbock. Da liegt es nahe Ausländer zum Sündenbock zu machen. Unwissenheit und mangelnde Bildung führen zu Leuten, die die AfD und NPD wählen und gegen Ausländer hetzten. 

Es ist zwar falsch alle Ausländer in Schutz zu nehmen, da viele von ihnen Kriminell sind (das ist einfach ein Fakt), aber alle über einen Kamm zu schären ist noch schlimmer.

Antwort
von Tteller, 68

Verschiedene Äusserungen sind bestimmt nicht gerade glücklich gewählt, da gebe ich dir recht. Aber es ist auch zu bedenken, dass der Mainstream gerade bei diesem Thema Denk- und Sprechverbote vorgegeben hat. Und wer immer zwangsweise die Klappe halten muss, tut dies nicht für ewig.

Man muss unterscheiden zwischen Rassismus und Selbsterhaltungstrieb. Einwanderung ist gut, aber nur nach kanadischem Modell.

Frag einmal einen Nordafrikaner, was er von Schwarzafrikanern hält. Der Nordafrikaner darf in Deutschland ungehindert seine Meinung sagen. Täte dies ein Deutscher zum Beispielthema und hätte er sich politisch unkorrekt geäussert, bekäme er Besuch vom Staatsschutz.

Wegen solchen und ähnlichen Themen haben die Leute einfach die Schnauze voll. Wir können uns jetzt aussuchen, ob wir wieder bei  1933 oder in der DDR 2.0 stehen.

Antwort
von Tteller, 58

Eins noch: Reinen Ausländerhass gibt es in Buntland schon lange nicht mehr. Das war in den 70ern viel schlimmer. Die momentane Stimmung und deren Betreiber haben wir in Berlin zu verorten.

Antwort
von Fischmensch2, 56

Angst vor Fremdem.

Kommentar von einfachklaus ,

Angst vor Veränderung, was man nicht kennt kann man nicht einschätzen. Also Arbeiten wir mit vorurteilen.

Alle Chinese Essen Hund, und alle Deutschen Trinken Bier.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community