warum gibt es psychische Krankheiten?

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2 Antworten

Also es gibt ja diverseste Arten von Psychosen, deshalb kann ich dir keine allgemeine Antwort geben. Aber ich kann dir von meinen Psychosen erzählen.

Ich hatte in meinem Leben (bin jetzt 29) 3 Psychosen. Die sind alle wegen Schlafentzug gekommen. Ich habe eine Droge genommen, die nach zu langem Konsum zu dauerhafter Schlaflosigkeit führt. Mein Rekord bei der 3. Psychose waren 10 Tage und Nächte ganz ohne Schlaf (ich habe das nur durchgehalten, weil ich so starke, hochdosierte antipsychotische Medikamente nehme).

Wenn ich in einer Psychose bin, höre ich (Beispiel in der Klinik, weil dort konnte man meine Psychose behandeln) hinter jeder Tür und jeder Ecke, wo Menschen sprechen, diese über mich ablästern, ganz wüst über mich schimpfen und die schlimmsten Sachen über mich sagen, die ich mir überhaupt vorstellen kann.

Bei mir ist es so, dass in Wirklichkeit Leute hinter den Türen und Ecken redeten, weil auf der ganzen Station immer viel los war, aber nicht über mich. Mein Gehirn hat mir das nur vorgespielt. Aber ich habe es zu dieser hoch-psychotischen Zeit als meine echte Realität wahrgenommen.

Da hat es auch nichts gebracht, sich zu sagen, dass man halt eine Psychose hat und das nicht echt ist. Das macht einen trotzdem fertig (bei der 1. Psychose war es ganz schlimm, weil ich nicht wusste, ob die Leute echt so krass über mich reden oder nicht).

Die Stationsärztin hat mich wieder gut hingekriegt und es auch geschafft, dass ich wieder schlafen konnte, und dadurch ging auch die Psychose wieder weg.

Resultat aus diesen Erfahrungen: Finger weg von dieser Droge (GBL).

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Kommentar von boyzsen
30.11.2016, 18:02

warum nimmst du auch GBL? Was nimmst du jetzt für Drogen? die vom arzt?

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" warum kann man dass nicht erforschen und bekommt sogar frührente und muss nicht mehr arbeiten! "

BITTE ?

Ich hoffe mal , das war ein Ausrutscher - die meisten würden lieber arbeiten gehen als zumindest bei schweren psychischen Erkrankungen nicht mehr arbeiten zu müssen.

Geforschtwird schon iene Mneg, allerdings ist das Gehirn auch  das komplexeste Organ.

Während man früher alles wegzutherapieren versuchte, geht man heute von Störungen in der Gehirnchemie aus - es fehlen meist sogenannte Neurotransmitter.

Man kann mit Tabletten dagegen arbeiten, aber nicht immer.

Die Tabletten haben nämlich leider den Nachteil, das sie sich nicht nur die erkrankte Stelle aussuchen, sondern im gesamten Gehirn wirken.

Die neuere Forschung geht von gestörten Regelkreisen im Gehirn aus:

Fast alles, was wir tun, funktioniert letztlich in ienem Regelkreislauf.

So enstand die Neurobiologie und die moderne Neurochirurgie  - nicht etwa die 70er Jahre Neurochrurgie !

Leider ist eine  "Nebenwirkung " dieser Erkenntnisse, das sich Therapeuten und Neurowissenschaftler / chirurgen spinnefeind sind, wobei man das Gefühl hat letztere, meinen man würde ihnen etwas wegnehmen.

Die Neurochirurgie funktioniert wiederum sehr spezifisch an eeinem meist eng begrenzten Ort.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq






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