Frage von binschongros, 485

Warum gibt es Organspende?

Wenn Verwante krank sind eine Niere zu spenden klingt ja sinnvoll für mich, aber Leuten denen nur das Gehirn kaputtgegangen, das Herz oder gleich beide Nieren rauszuschneiden ist klingt für mich total brutal.

warum macht man sowas

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Darkmalvet, Community-Experte für Anatomie, Biologie, Gesundheit, ..., 43

Hallo binschongros

Organspende gibt es, um Menschen, deren Organe versagen zu ermöglichen weiterzuleben.

Ich glaube deine Frage hier ist eher, warum gibt es das Hirntodkonzept.

Das Hirntodkozept gibt es, weil die Organe beim biologischen Tod mit versterben und wenn die Organe tot sind, dann haben sie keine Funktion mehr.

Dies geht so schnell, dass es nichtmals mehr vernünftig möglich wäre, nach dem normalen Tod eben noch Organe zu entnehmen, deswegen haben sich die Ärzte vor etwa 50-60 Jahren den Hirntod einfallen lassen, da Patienten, deren eh sterben.

Also Biologisch gesehen lebt ein Hirntoter durchaus noch, da Leben an 6 Kriterien festgemacht wird (die lernst du später noch in der Schule)

Aber, ein komplett Hirntoter hat kein Bewusstsein und auch keine Empfindungen mehr, eine Organspende würde ihn ebenso wenig stören, wie eine Bakterium sich an Sagrotan stört. Das Bewusstsein im Körper ist tot, der Körper lebt noch, damit ist ein Hirntoter nicht viel mehr als eine biologische lebende Maschine.

Andere Menschen, die noch fühlen und denken können, können jedoch durch die Organe dieses Körpers gerettet werden und weiter bewusst leben.

Und letztendlich sind Hirntote sterbende, deren biologisches Leben sowieso zuende geht.

1-2 Jahre könnte man sie vielleich noch durschnittlich am Leben erhalten, irgendwann gerät der Sinusknoten aus dem Takt, das Hormonsystem ist schwer gestört, die Körpertemperatur schwankt sehr stark wenn alles zusammen kommt, dann bricht der Kreislauf zusammen und ewig oft gelingt eine Reanimation auch nicht.

Also mal ganz ehrlich, in der Theorie ist Organspende doch eine ganz vernünftige Sache, sofern jeder die Möglichkeit hat sich dagegen auszusprechen.

Kleiner Tipp, ob man nun spenden möchte oder nicht, in jedem Fall empfiehlt es sich auf apperative Untersuchungen und insbesondere ein Angiogramm zu bestehen, soetwas kann man vorher schriftlich festhalten, oder in deinem Alter vorher seinen Eltern sagen.

Mit solchen Untersuchungen ist der Diagnose des Hirntodes dann auch sicher genug, dass man keine Angst haben muss vorschnell für Tod erklärt zu werden.

LG

Darkmalvet

Kommentar von Ontario ,

Hirntote leben zwar noch, haben aber keine Empfindungen und kein Bewustsein mehr ? Bewustsein sicher nicht. Aber Empfindungen ? Ich bin kein Mediziner, deshalb ist meine Meinung auch nur eine Vermutung. Solange ein Mench lebt, auch als Hirntoter, müsste er noch Empfindungen haben, die er allerdings nicht vermitteln kann. Er hat noch Nerven die vielleicht ein Schmerzempfinden noch auslösen könnten. Könnte mir vorstellen, wenn aus einem noch lebendem Menschen Organe entnommen werden, dass dieser das auch spürt. Darauf aber nicht reagieren kann. Eine gruselige Vorstellung fürwahr.Wie stellt man denn fest, dass ein Hirntoter keinerlei Empfindungen mehr hat, auch wenn er diese nicht vermitteln kann ? Das scheint mir eine Grauzone zu sein, über die man gerne hinwegsieht, weil man Organe dringend braucht. Ist ein Angiogramm der Weisheit letzter Schluss und unfehlbar ?   

Kommentar von eggenberg1 ,

ist  schon eigenartig , das  personal  der intensivmedizin  ihren job hinscmeissen, wenn sie öfter bei  einer organentnahme  dabei waren-  und warum  werden  dies  hirntoten dann  stark narkotisiert?   wie  viele menschen  ,denen die organentnahem verweigert wurde  .wurden wieder  wach und leben heute ganz nirmal unter uns -  die grauzone   ist  sehr groß  und  das ganze ist   vor allem ein SUPER GESCHÄFT   was  da  abgezogen wird !

Kommentar von Darkmalvet ,

Diese Geschichten stammen überwiegend aus dem Ausland, wo unverantwortliche Kriterien zur Organentnahme existieren oder aus der Vergangenheit, vor der Neuregelung 1997.

So genau blicke ich durch das System in den USA nicht durch, aber zumindest in einigen Bundesstaaten reicht wohl ein Prognose der Ärzte, die dann nach 6 Stunden mit Tests überprüft wird und in GB werden auch nicht komplett Hirntote zur Spende verwendet, wenn nur das Stammhirn ausgefallen ist

Antwort
von FelixFoxx, 175

Hirntote sind fast tot und es gibt keinen Weg zurück in ein normales Leben. Sie können mit der Spende ihrer Organe helfen, Leben zu retten (durch ein Herz, Lunge oder eine Leber) oder Leben zu verlängern und die Lebensqualität erheblich zu verbessern (durch Niere oder Bauchspeicheldrüse, Gehörknöchelchen etc.).

Ich bin dem Spender meines Nierentransplantates und seinen Angehörigen sehr dankbar. Durch die Spende hatte ich mehr als 23 Jahre ohne Dialyse und seine Niere ist immer noch in meinem Körper, obwohl ich jetzt schon wieder knapp 3 Jahre an der Dialyse bin. So können Teile des Verstorbenen noch lange in anderen Körpern weiterleben und ihren Dienst tun.

Kommentar von BellaBoo ,

23 Jahre...das ist eine richtig lange Zeit. Glückwunsch !

Ich denke mal du stehst wieder auf der Liste, drück dir alle Daumen !

Kommentar von FelixFoxx ,

Ich habe mich bis jetzt noch nicht wieder auf die Liste setzen lassen. Ich hatte 2011 Herzrhythmusstörungen und habe seitdem eine Herzinsuffizienz, die im Endeffekt das Transplantat zerstörte. Das würde mit einem weiteren Transplantat sehr wahrscheinlich wieder passieren...

Kommentar von BellaBoo ,

Oh nein, das tut mir leid für dich. Wie ist es mit Bauchfelldialyse ? Meine Schwester kam damit sehr gut zurecht und war lange nicht so erschöpft .

Kommentar von PurpleRacoon ,

Hirntod ist jedoch nocht immer gleich Hirntod. Es gibt öfters Fehldiagnosen...

Ich bin immernoch nicht sicher, ob ich Organspenderin werden will, oder doch nicht...

Der Gedanke nach dem Tod jemandem helfen zu können, ist sehr schön. Aber der Gedanke daran so ausgenommen zu werden und evtl noch fehldiagnostiziert schreckt mich ab.

Antwort
von Tragosso, 173

Du musst doch kein Organspender werden. Entscheide dich bei Lebzeiten dagegen und deine Angehörigen müssen dann auch nicht mehr für dich entscheiden. Wer ein 'kaputtes Gehirn' hat, der ist nicht automatisch Organspender.

Kommentar von binschongros ,

und wer nicht organspeder ist, wielange kann der mit kaputte gehirn noch weiterleben ?

Kommentar von Tragosso ,

Unterschiedlich, je nach Chance auf Heilung und dem Willen der Angehörigen.

Kommentar von binschongros ,

na dann lass ich das lieber, dakne fürs erklären

Antwort
von Mucker, 99
Ob das Gehirn wirklich so kaputt ist wie viele glauben – ist nicht sicher !

Denn gerade wegen Fehldiagnosen etc. ist das Hirntod-Konzept ja so
umstritten. Da passieren denn solche Dinge:

Was von der Zuverlässigkeit der Hirntoddiagnostik zu halten ist, wird immer dann deutlich, wenn in einigen wenigen Fällen ein so diagnostizierter Patient wieder erwacht und in das normale Leben zurück findet, wie aktuell geschehen im Juli 2011 in Quebec Kanada.

Madeleine Gauron war als hirntot diagnostiziert und die Familie mit der Bitte konfrontiert worden, einer Organentnahme zuzustimmen. Die Angehörigen baten darauf hin um Bedenkzeit und weitere Tests, um sicher zu gehen, ob die Diagnose zutreffend sei.

Zum Erstaunen ihrer Kinder wachte die Mutter am nächsten Tag wieder auf, saß im Bett und aß Joghurt.

FRAGE: Und was wäre wohl gewesen - wenn die Angehörigen gleich zugestimmt hätten ?

Man hätte die Mutter ohne Skrupel wie ein Tier ausgenommen !

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

Allerdings - wenn dann jemand eine Niere hergibt,            

um z.B. einen Verwandten zu

retten – wie vor einiger Zeit unser Aussenminister, Frank-Walter

Steinmeier, der eine Niere für seine nierenkranke Frau spendete –

dann ist das hoch anzuerkennen.

Das hat aber auch nichts mit dem umstrittenen Hirntod zu tun !"

Wenn aber trotz unsicherer Hirntod-Diagnostik der ganze Körper ausgenommen wird wie ein Tier                                   – und dem Patienten ein friedliches und würdevolles Sterben unmöglich gemacht wird – weil die Transplantations mediziner vor der Seele weder Respekt noch Achtung haben – dann ist das ethisch nicht haltbar und natürlich äusserst brutal – zumal auch noch häufig auf Betäubung des Pat. verzichtet wird bzw. wurde - weil die schlauen Mediziner meinten, dass der Pat. eh nichts mehr mitbekommen würde - bzw. einsparen wollten.

Davon kann abr keine Rede sein.

Es ist m.E. eine verantwortungslose und arrogante Einstellung zu einem Lebenwesen, das sich nicht mehr wehren kann.

Wobei noch entsprechende Abwehrbewegungen des „Toten“ durch Sedierung und Fixierung unterbunden wurden

Was sind das für inhumane handelnde Personen ?

Mir wurde schon schlecht als ich darüber las, zu was sich Mediziner im sog. 3. Reich hergegeben haben.

Wer hinter die Kulissen blickt oder Einblick hat, weiss, dass es vor allem auch um Profit geht, denn mit den organen einer lebenden "Leiche" lässt sich leicht ne Million und mehr machen. Und - der Organhandel blüht - weltweit !

Was es wirklich bedeutet, Organe zu spenden: ein Blick auf die dunkle Seite

Wer sich zur Organspende im Falle seines Todes bereit erklärt, entscheidet sich dazu oftmals in dem Glauben, damit eine gute Tat zu tun, zumal die vermeintlich für das eigene Leben keine Konsequenzen mehr hat.

Dies könnte sich als verheerender Irrtum herausstellen, denn die Entnahme des Spenderorgans muss im noch warmen Körper erfolgen. Ob der in allen Fällen wirklich schon tot ist, scheint überaus fraglich.

Auch für den Empfänger bleibt der Nutzen fraglich, denn ein fremdes Organ zu empfangen (und zu behalten) bedeutet lebenslange Abhängigkeit vom Medizinbetrieb.

In unserem Land wird vielerorts für Organspenden von Toten geworben.

An diesen Aufrufen beteiligen sich neben den direkt involvierten
Medizinern auch Kirchen, Politiker und Medien. 

Dies liegt daran, dass es bei weitem mehr potentielle Empfänger für Organe gibt als Spender.

In der Öffentlichkeit wird die Bereitschaft, Organe zu spenden, daher als Akt der Nächstenliebe dargestellt. Dahinter liegt jedoch einegrausame Wahrheit.

www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/was-es-wirklich-bedeutet-organe-zu-spenden-ei...

Kommentar von Mucker ,
Immunsuppressive Medikamente verschlechtern die Immunabwehr des Organempfängers. Damit wird der Körper anfälliger für verschiedenste Krankheiten bis hin zum Krebs.

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

Kommentar von Mucker ,

Meine Meinung zur Organspende:

Ich lehne die Organspende ab. Warum ?

1. das Hirntod-Konzept
ist ehtisch nicht haltbar - und wurde nur zum Schutz der
Transplantationsmediziner entwickelt, damit sie - bei dem was sie tun - nicht wegen Mordes angeklagt werden können. Also: daher höchst fragwürdig und umstritten !

2. Fehldiagnosen und
Patienten, die sich wieder vollständig erholt haben, weil ihre Angehörigen keine Zustimmung zur Entnahme gaben, zeigen deutlich, was das Hirntod-Konzept wirklich taugt. Die Diagnosen sind also z.T. nicht sicher !

3. ich frag mich echt, warum die Medizin nicht bessere künstliche Organe entwickelt, die u.a. auch den Vorteil hätten, die gefürchtete Abstossungsreaktion zu vermeiden.

Ist das nicht so lukrativ ? Und die Organ-Mafia hätte sicher auch was dagegen. Mit den Organen eines
Menschen lässt sich nämlich leicht ne Million Euro machen ! Maxime: Profit vor Gesundheit ? Und das im 21. Jahrhundert. Die Menschheit ist leider in einem erbärmlichen Zustand. Solange es vorwiegend um PROFIT und den Tanz um´s goldene Kalb geht - wird sich daran wohl nichts ändern.

4. durch die "Organspende" - oder sollte man besser  "Ausschlachtung" sagen - wär das nicht ehrlicher ? - wird ein friedliches und würdevolles Sterben 
unmöglich gemacht. Es ist i.d.R. ein massiver und unchristlicher Eingriff in den Sterbeprozess.

Die Seele - die für die Transplantationsmediziner offenbar nicht existiert - hat nicht die Möglichkeit, sich in Ruhe und Frieden von ihrer irdischen Behausung, dem Körper, zu verabschieden. Sie wird quasi mit >Gewalt
aus dem Körper heraus getrieben. Inhumaner geht es nicht !

5. ich habe mir gründlich die PRO- und KONTRA-Argumente angeschaut - auf meinem Profil sind weitere Hinweise und Informatonen

- und bin erschüttert, wenn ich sehe, mit welcher Schönrederei,  Heuchelei und einseitiger Information versucht wird, an die Organe von jungen und
gutgläubigen Menschen zu kommen. Traurig - aber leider wahr !

Fazit: ich kann allen nur raten, sich umfassend zu informieren ! Nur wer den Durchblick hat, kann eine klare und fundierte Entscheidung treffen.

Alles Gute !

Kommentar von cyracus ,

ACHTUNG ! - Mucker, der Link in Deiner Antwort funzt nicht, hier ist er nochmal:

http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/was-es-wirklich-bedeutet-organe-zu-spe...

Kommentar von geckobruno ,

Und auch hier meine Frage:

Wie wahrscheinlich ist es, das jemand der im Koma lag, plötzlich aufwacht, sich aufrecht hinsetzt und Jogurth isst?

Kommentar von Mucker ,

Es geht nicht darum - ob das wahrscheinlich ist oder nicht. Es ist passiert - und ging durch die Medien! Und das sollte zu denken geben. Die Quielle KAO ist absolut zuverlässig. Schon mal gelesen - was die veröffentlicht haben ? Glaub ich aber eher nicht.

Man muss dann nur mal die Information lesen ! Und wer nur etwas weiter denkt - als ne fette Sau ho
ppst - der fragt sich dann wohl eher, was wohl gewesen wäre, wenn die Angehörigen der " Entnahme" gleich zugestimmt hätten - was sie GSD nicht taten !

Was
von der Zuverlässigkeit der Hirntoddiagnostik zu halten ist, wird immer dann deutlich, wenn in einigen wenigen Fällen ein so diagnostizierter Patient wieder erwacht und in das normale Lebenzurück findet, wie aktuell geschehen im Juli 2011 in Quebec Kanada.

Madeleine Gauron war als hirntot diagnostiziert und die Familie mit der Bitte konfrontiert worden, einer Organentnahme zuzustimmen.

Die Angehörigen baten darauf hin um Bedenkzeit und weitere Tests, um sicher zu gehen, ob die Diagnose zutreffend sei. Zum Erstaunen ihrer
Kinder wachte die Mutter am nächsten Tag wieder auf, saß im Bettund aß Joghurt.


http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...



Kommentar von ilknau ,

Solch einen ähnlichen Fall gab es hier in Deutschland auch:

ein junger Mann lag schwer verletzt nach einem Unfall im Koma und als die Eltern an seinem Bett mit der zu treffenden Entscheidung: Geräte aus oder nicht konfrontiert wurden, begann er zu zittern.

Kurz drauf kam er aus dem Koma zu sich und ist nun auf stetem Weg der Besserung...

Antwort
von BellaBoo, 176

Wenn ein Mensch hintot ist, dann ist er hirntot...Menschen, die da von Heilungschancen sprechen, haben einfach keine Ahnung. Und in Deutschland wird man auch nicht einfach so für hirntot erklärt. https://de.wikipedia.org/wiki/Hirntod#Rechtssichere_Todesfeststellung

Ich komme aus einer Transplantationsfamilie, meine Schwester bekam eine neue Niere und dadurch noch 10 weitere Jahre. Ich kann niemanden erklären, wie unendlich dankbar ich dem Menschen gegenüber bin, der dies ermöglicht hat. Ich selbst habe auch einen Organspendeausweis, ich werde spenden, wenn es so sein sollte, das ich sterbe...so hat mein Tod wenigstens noch einen Sinn.

Kommentar von binschongros ,

warum hast ihr nicht eine von dir gegeben ?

Kommentar von BellaBoo ,

Weil sie nicht gepasst hat. Sie wäre abgestossen worden. Keiner aus meiner Familie hat gepasst.

Ausserdem lehnte ihre behandelnde Ärztin das grundsätzlich ab, da ich noch sehr jung (19) war und davon auszugehen war, das ich noch Kinder haben wollen würde. Schwangerschaften beanspruchen die Nieren... und ich hatte bei meiner ersten Schwangerschaft eine Gestose...mit nur einer Niere hätte das böse enden können.

Kommentar von binschongros ,

und warum ist die niere von deiner schwester kaputtgegangen ?

Kommentar von BellaBoo ,

Meine Schwester war seit ihrem 11. Lebensjahr Diabetikerin, das beeinflusst auch die Nieren. Dann wurde sie schwanger, bekam im 5.Monat eine Schwangerschaftsvergiftung (gestose), die die Nieren stark geschädigt hat und verlor ihren kleinen Sohn 3 Wochen später.

Die Nierenschädigung war so stark, das beide Nieren etwa 2 Wochen später ihre Arbeit vollständig einstellten...sie hatte ein totales Nierenversagen und musste sofort an die Dialyse. Aber auch ein Transplantat hält nicht ewig...ihres 10 Jahre...

Kommentar von Stuhrer ,

mein Beileid :(

Kommentar von pipepipepip ,

Das tut mir leid :(

Kommentar von BellaBoo ,

Danke

Antwort
von Barbdoc, 90

Ein Hirntoter ist nicht lebensfähig. Er wird nur mit Hilfe von Maschinen am Leben gehalten. Wenn z.B. das Beatmungsgerät abgeschaltet wird, ist es vorbei. Hirntod darf nicht mit dem apallischen Syndrom, dem sog. Wachkoma, verwechselt werden. Im letztgenannten Fall kann ein Patient noch jahrelang leben. Ihm dürfen keine Organe entnommen werden.

Antwort
von Sulka27158, 133

Das ist immer Ansichtssache. Deswegen haben wir hier in Deutschland auch das Recht selbst hu entscheiden, was wir wollen, was mit unserem Körper nach unserem Tod passiert.
Ich zum Beispiel habe einen Organsspende ausweis und würde gerne alle meine Organe spenden falls mir etwas passiert.
Aber wenn du es brutal findest kannst du genauso einen Organspendeausweis holen( gibts kostenlos bei der Krankenkasse) und "Nein" ankreuzen, dann lassen sie deinen Körper in Ruhe. :)

Antwort
von Trootz, 152

Falls es bei deiner Frage einfach nur um Organspende geht, dann solltest du wissen, dass das freiwillig ist und jeder kann selber entscheiden ob er nach seinem Tod z. B alle oder nur bestimmte Organe spenden möchte. Das ganze kannst du auf einem Organspendeausweis angeben. Ich denke halt, dass wenn ich tot bin, mir meine Organe nichts mehr nützen, also kann ich einem anderen Menschen ein längeres Leben ermöglichen.

Antwort
von elenore, 35

"Warum gibt es Organspende?"........ Einfache Antwort = um Leben zu retten!

Aber nicht jeder Verstorbene kommt für eine Organspende in Frage. Neben der Zustimmung zur Organspende, beispielsweise auf einem ausgefüllten Organspendeausweis, muss der unumkehrbare Hirnfunktionsausfall („Hirntod“) vorliegen.

Mediziner, die die ‘Hirntod’-Diagnose stellen, vollziehen am Patienten zuvor eine schmerzhafte Prozedur. Diese diagnostischen Maßnahmen dienen in der Regel lediglich der geplanten Organentnahme, nicht dem therapeutischen Wohl des Patienten........Die Organentnahme bewirkt erst den eigentlichen Tod = Mord! Zu Zwecken der Organentnahme wird der auf dem OP-Tisch liegende Körper des „Hirntoten“ von der Kehle bis zum Schambein aufgeschnitten bzw. aufgesägt........das finde ich brutal!

Ich denke, statt den schwammigen Begriff der ‘Nächstenliebe’ zur Organentnahme-Einwilligung zu verwenden, sollten Menschen ein Interesse daran haben, ihre sterbenden Mitglieder nicht schutzlos der Medizin auszuliefen, sondern ihnen einen Übergang in Würde und Ruhe zu ermöglichen.

Antwort
von geckobruno, 83

Hallo,

es geht ja nicht darum das "nur das Gehirn kaputt ist". So wie es aussieht betrifft das einige hier.....

Wenn nach einer Organspende gefragt wird dann ist es in der Regel so, das die Menschen angeschlossen an Maschinen sind, und diese Maschinen sorgen dafür das der Körper am Leben erhalten wird.

Ohne diese Maschinen könnte der Mensch nicht mehr atmen, das Herz würde aufhören zu schlagen, das Blut sich nicht mehr Körper verteilen....und dann wäre der Mensch tot.

Wenn er selbst oder eben die Angehörigen nun zustimmen die Organe spenden zu wollen, dann ist dies ihre eigene Entscheidung und niemand, wirklich niemand! hat das Recht ihnen dies abzusprechen.

Mit der Organspende werden Leben gerettet, und jeder sollte sich dazu seine eigene Meinung bilden. D.h. das Für, aber auch das Wider ansehen, und darüber nachdenken.

Kommentar von cyracus ,

Ohne diese Maschinen könnte der Mensch nicht mehr atmen, das Herz würde aufhören zu schlagen, das Blut sich nicht mehr Körper verteilen....und dann wäre der Mensch tot.

Das trifft auch auf viele Schwerstkranke / komatöse Patienten zu, die - wie lange auch immer - diese Hilfe benötigen. Und dennoch leben sie und dürfen nicht ausgeschlachtet werden.

Antwort
von Restriction, 172

Das ist nicht verpflichtend, das entscheidet die Familie (oder er selbst). Damit kann man halt einem anderen das Leben retten, wenn man hoffnungslos unheilbar ist.

Kommentar von binschongros ,

ja, aber man selber ist dann ohne Herz tot

Kommentar von Restriction ,

Aber man stirbt sowieso, auch wenn man die Spende nicht durchführt. Daher erscheint mir das logisch.

Kommentar von wwwillswissende ,

Das stimmt eben nicht ganz. Es gibt auch kritische Quellen zur Organspende, die davon ausgehen, das die Patienten noch heilbar gewesen wären

Kommentar von Restriction ,

Ich rede ja nur davon, falls die Person unheilbar ist, da der Fall auch so in der Frage gestellt wurde. Natürlich kann man auch Spenden, wenn man bei voller Gesundheit ist etc.

Kommentar von cyracus ,

Damit kann man halt einem anderen das Leben retten, wenn man hoffnungslos unheilbar ist.

"hoffnungslos unheilbar" sind viele Menschen, ohne dass es ein Recht darauf gibt, ihn zum Zwecke der Transplantation lebendig auszuschlachten.

Und: Der sogenannte "Hirntod" ist in der Fachwelt stark umstritten. Dazu empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

https://www.youtube.com/watch?v=r5WzwmbbkLA

in dem er u.a. erklärt, warum bei Schwerstkranken bei voll funktionsfähigem Gehirn oftmals keine messbaren (!!) Hirnströme ausgesendet werden. Auch erklärt er die katastrophalen Folgen der sogenannten "Hirntod"-Diagnose-Tests.

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Antwort
von cyracus, 66

Bei diesem Thema ist es wichtig, sich genau mit dem PRO und dem CONTRA auseinanderzusetzen. Das Pro kriegt man ja werbend rauf und runter geliefert, wobei immer romantisierend und tränenreich auf Organempfänger eingegangen wird. auf die Belange des sogenannten "Spenders" wird nicht mehr eingegangen. Da wird einfach behauptet, er sei "hirntot", was fälschlicherweise gleichgesetzt wird mit wirklich tot, und das wars.

Menschen kommen neben guten Ideen auch auf erschreckende Ideen. Das kriegen wir ja täglich in den Medien / Nachrichten mit. Die Motivationen dazu sind vielfältig. - Im Falle von der sogenannten "Organspende" war es mit Sicherheit anfangs das Begehren nach Ruhm und Ehre von Medizinern / Chirurgen wie Christiaan Barnard, der mit seiner ersten Herztransplantation berühmt wurde.

Weil man als (würg) "Spender" einen lebendigen Menschen nahm, musste sich die Ärzteschaft etwas einfallen lassen, damit Transplantationsmediziner und Helferpersonal nicht wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen und ihren medizinischen Beruf begraben mussten. - Also erfand man den "Hirntod".

Inzwischen ist diese Ausschlachterei zu einem weltweit riesigen Geschäft geworden. Lies dazu den Artikel von dem Medizin-Journalisten Richard Fuchs, der sich seit vielen Jahren intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt:

Die Wertschöpfung einer „Organspende“ - Wirtschaftsfaktor Organtransplantation -
http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

Lies unbedingt den Abschnitt, den Du ganz unten in diesem Artikel findest:

"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

Lies auch meineausführliche Antwort an

SaraWarHier

auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Und das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du nun hier

Der Organwahn Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Bitte pass gut auf Dich auf.

.

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH

Kommentar von cyracus ,

Um das Video mit Werner Hanne zu sehen, geh auf YouTube (google so) und gib in die Suchleiste ein

organwahn

Auch bekommst Du Ergebnisse, wenn Du dort einfach eingibst

werner hanne

Antwort
von dasadi, 80

Das macht man nicht einfach so, sondern weil der Hirn tote das zu Lebzeiten so festgelegt hat. Wenn das Hirn tot ist, braucht man keine Nieren mehr. Was soll man damit, wenn msn nicht mehr aufwachen kann? Für jemand anders bedeutet es aber Über leben.

Antwort
von 2001Jasmin, 143

Um anderen Menschen zu helfen:D
Diese Menschen die ihre Organe spenden werden ja nicht dazu gezwungen..

Kommentar von cyracus ,

Gezwungen nicht, die Art der verlogenen Werbung mit der Behauptung, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden, und dem nachhaltigen Fragen grenzt aber schon an Nötigung.

  "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Das Interview findest Du auch auf YouTube, gib da in die Suchleiste einfach ein: organwahn.

Wichtig ist auch die Bemerkung, dass die eingeschränkte Zustimmungslösung in Deutschland gilt. In Österreich zum Beispiel sind alle ab Geburt automatisch Organlager auf zwei Beinen, wobei viele Österreicher das gar nicht wissen. Viele denken, auch bei ihnen würde die Zustimmungslösung gelten. - Und: Sehr viele deutsche Touristen wissen gar nicht, dass sich sich vor unfreiwilliger Ausschlachtung im entsprechenden Krankheitsfall nur durch Eintrag in die offizielle Widerspruchsliste schützen können. Die meisten gehen davon aus, auch dort würde ihr NICHT-Organspenderausweis gelten, was aber falsch ist.

Antwort
von Teebe, 136

Weil der Tot eines Menschen in der heutigen Zeit das Leben für viele bedeuten kann. Dank des heutigen Medizinstandarts können wir uns alle glücklich schätzen, das es Menschen gibt, die

1) Ihre Organe nach ihrem Ableben spenden, und

2) die Organe verpflanzen können.

Es ist jedem selber überlassen, ob er sein Körper sozusagen der Allgemeinheit spendet und jeder der ein Organ braucht wird froh darum sein.

Ich kann aber auch das unangenehme Gefühl dabei vertehen, wenn man sich ausmalt, wie es wäre, wenn einem die Organe entnommen werden...auch wenn man davon (im besten Fall^^) nichts mehr mitbekommt...da man ja tot ist.

Kommentar von binschongros ,

also der spender wird umgebracht um andere zu retten, weil er eh nurnoch behindert wäre ohne Gehirn ?

Kommentar von glaubeesnicht ,

weil er eh nurnoch behindert wäre ohne Gehirn ?

Organspende betrifft nicht das Gehirn!

Kommentar von Teebe ,

nicht behindert...Hirntot. Das ist allerdings wirklich ein schwieriges Thema. Je nach Land und Gesetzeslage kann die definition von "Tot" sich gewaltig von einander unterscheiden.

Mal ein Beispiel... der Kopf fehlt. Wir sind uns da doch einig, das dieser Mensch tot ist, oder? Die Organe in seinem Körper sind es aber noch nicht, die könnten noch verwendet werden, wenn es sehr schnell geht. Is der Unfall zB im tiefsten Winter passiert, hält sich auch der Körper länger frisch. Ein Organ wird ja nicht im moment des todes "schlecht", es wird nur nicht mehr durchblutet. Ab diesem moment beginnt der Verfall des Körpers, aber der schreitet erstmal langsam vorran. Wenn sich Ärzte also ranhalten, könnten sie vielleicht noch etwas "gebrauchen"^^

Kommentar von exxonvaldez ,

Die Organe eines Toten können nicht mehr verpflanzt werden. (Auch nicht im Winter.)

Deswegen wurde ja der Hirntod erfunden.

Kommentar von LordPhantom ,

Hirntod wurde nicht erfunden...

Kommentar von Mucker ,

Natürlich wurde der Hirntod erfunden - das sollte sich doch inzwischen rumgesprochen haben !

Und zwar um Ärzte juristisch zu schützen - die sich sonst für ihr unethisches Handeln  vor Gericht wegen Mordes verantworten hätten müssen.

Wenn man sich auch nur etwas Mühe gibt, lassen sich diese Fakten im Internet ganz leicht finden.

z.B. unter der theologe 17 - die Leiden von Spendern und Empfängern etc.

Antwort
von voayager, 77

Es ist nicht brutal, einem Hirntoten die Organe zu entnehmen, Leben in intakter Form hat nun mal Vorfahrt, ist mithin human.

Kommentar von cyracus ,

Es ist nicht brutal, einem Hirntoten die Organe zu entnehmen

Es ist SEHR brutal. - Lies die Ausführungen von dem Arzt Professor Linus Geisler:

Hirntod
http://www.initiative-kao.de/handzettel-zu-organspende-hirntod.pdf

und sieh Dir das Interview mit Professor Coimbra (auf YouTube, google so) an mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

(nimm das 18-Minuten-Video). Darin erklärt er den sogenannten "Hirntod" und auch die sehr gefährlichen Diagnose-Tests.

Weiter lies die Angehörigenberichte, die ihre Lieben nach der Auswaidung sahen:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten
http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Kommentar von voayager ,

Unsinn, eine einzelne Stimme, dazu abwegig und ohne Relevanz. Man mache die Bahn frei für Jene, die intakt sind und aus ihrem KLeben das Bestmögliche herausholen wollen, alles andere ist Pille-Palle.

Kommentar von cyracus ,

... eine einzelne Stimme ...

1 + 1 + viele ergibt als Summe nicht 1

In der Fachwelt sind "Hirntod" und "Organspende" umstritten. Neben den bereits genannten Medizin-Professoren Geisler und Coimbra stütze ich mich zum Beispiel auf

Bei einem Thema wie diesem, in dem es um Leben und Tod des sogenannten "Spenders" geht, ist es durchaus wichtig, sich nicht nur mit dem Pro, sondern auch mit dem Contra zu beschäftigen.

Aber musst Du ja nicht - Du bist ja ein freier Mensch.

Kommentar von voayager ,

Es gibt immer irgendwelche Kontrahenten, das besagt nichts weiter.

Kommentar von cyracus ,

Deine Meinung kann ich Dir gerne lassen.

Kommentar von voayager ,

Es bleibt dir ja auch nichts anderes übrig. Im übrigen isses keine bloße Meinung, sondern ein Standpunkt!

Kommentar von Mucker ,

@voyager

Du schreibst: " Es ist nicht brutal, einem Hirntoten die Organe zu entnehmen, Leben in intakter Form hat nun mal Vorfahrt, ist mithin human. "

Und weiter: "............. Im übrigen isses keine bloße Meinung, sondern ein Standpunkt! "

Ist kein Standpunkt ! Einen Standpunkt kann man nur einnehmen, wenn man ausreichend informiert ist. Das ist bei dir leider nicht zu erkennen !

Brauchste dir nur mal die Mühe machen, die Infos von cyracus zu lesen - oder biste damit schon überfordert ?

Antwort
von pipepipepip, 80

Ich möchte meine Organe sehr gerne spenden, schließlich kann ich damit einem anderen Menschen vielleicht das Leben retten. Ich würde mir schließlich das gleiche wünschen.

Kommentar von cyracus ,

Bitte informiere Dich genau zu diesem Thema - nicht nur zum Pro, auch zum Contra, und sei dabei nicht nur auf Seiten der Organempfänger, sondern fühle Dich als "Anwalt" für die "Organspender". Dazu empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra auf YouTube (google so) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

(nimm das 18-Minuten-Video). Darin erklärt er den sogenannten "Hirntod" und auch, warum oftmals bei Schwerstkranken, die dringends Behandlung brauchen, oftmals das Gehirn keine messbaren (!!) Hirnströme aussendet. Auch erklärt er die katastrophalen Folgen der "Hirntod"-Diagnose-Tests.

Wenn Du mehr wissen möchtest, lies meine ausführliche Antwort an BossMoss mit dem Titel

Wie kann man die Organspende deontologisch und utilitaristisch begründen?

https://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-die-organspende-deontologisch-und-u...

In einem der Kommentare findest Du auch ein von mir erstelltes fast vollständiges Transkript vom Interview mit Prof. Coimbra.

Antwort
von dadita, 73

Um Menschenleben zu retten in dem jene welche ihre Organe nicht mehr brauchen diese anderen zur Verfügung stellen. 

Ohne Organspende würden jedes Jahr tausende Menschen sterben.  

Antwort
von wwwillswissende, 120

Organspende ist auch wirklich ein heikles Thema und du solltest dich darüber mal ausführlich informieren

Antwort
von turnmami, 86

"nur das Gehirn kaputt gegangen". Ja und dann??

Ich kannte jemanden, der lag mit kaputtem Hirn 15 Jahre lang im Koma, bis er dann qualvoll an einer nicht erkannten Blinddarmentzündung starb. Was hatte der Typ noch von seinem Leben?

Wenn das Gehirn tot ist, dann lebt zwar der Mensch offiziell noch, aber doch nur mit Maschinen. Ist das Leben??

Kommentar von cyracus ,

Davor kann man sich mittels einer Patientenverfügung schützen. Das rechtfertigt keine Ausschlachtung bei lebendigem Leib.

Kommentar von turnmami ,

Wo ist dein Problem? Wenn dein Gehirn tot ist, kriegst du doch eh nichts mehr mit??

Kommentar von cyracus ,

Wenn das Gehirn wirklich tot ist, ist der ganze Mensch tot. Und dann ist es nicht mehr möglich, aus diesem Körper zum Zweck der Transplantation Organe zu entnehmen.

Der sogenannte "Hirntod" ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin, damit Transplantationsärzte und Helferpersonal nicht wegen Mordes und Beihilfe zum Mord ins Gefängnis kommen. - Recherchiere mal in diese Richtung.

Kommentar von turnmami ,

Ach komm, du diskutierst hier um des Kaisers Bart. Keiner zwingt dich zu einer Organspende, wenn du nicht willst!

Kommentar von Mucker ,

@turnmami

Was  soll das denn mit "des Kaiser´s Bart" zu tun haben, wenn  hier jemand sachlich informiert.  Was du schreibst, klingt leider völlig unsachlich und oberflächlich.

Natürlich  zwingt dich niemand, dich fundiert zu informieren - vllt. macht es dir auch zu viel Mühe - aber dann sind von dir leider auch keine kompetenten und sachlichen Antworten und Kommentare zu erwarten.

Es sind doch ganz klare und leicht zu verstehende Informationen, die man eigentlich ziemlich leicht  erfassen kann - wenn man denn will - wie z.B. diese hier:


Was
von der Zuverlässigkeit der Hirntoddiagnostik zu halten ist, wird immer dann deutlich, wenn in einigen wenigen Fällen ein so diagnostizierter Patient wieder erwacht und in das normale Leben zurück findet, wie aktuell geschehen im Juli 2011 in Quebec Kanada.

Madeleine Gauron war als hirntot diagnostiziert und die Familie mit der Bitte konfrontiert worden, einer Organ-entnahme zuzustimmen.

Die Angehörigen baten darauf hin um Bedenkzeit und weitere Tests, um sicher zu gehen, ob die Diagnose zutreffend sei. Zum Erstaunen ihrer Kinder wachte die Mutter am nächsten Tag wieder auf, saß im Bett
und aß Joghurt.


Diese und auch weitere Informationen zur vollständigen Info findest du z.B. unten. Brauchste einfach nur zu lesen:

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...



Kommentar von geckobruno ,

Darf ich fragen wie lange die Frau im Koma lag?

Kommentar von cyracus ,

Vermutlich ist dies der ursprüngliche Artikel:

‘Brain dead’ Quebec woman wakes up after family refuses organ donation

https://www.lifesitenews.com/news/brain-dead-quebec-woman-wakes-up-after-family-...

Hier die Übersetzung:

Gehirn tot' Quebec Frau wacht nach Familie Organspende verweigert

https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=https://www.lifesite...

Die genaue Zeit des Komas wird nicht genannt. - Du kannst dort ja mal nachfragen.

Kommentar von geckobruno ,

Mir ging es darum, das es ziemlich unglaubwürdig ist, das jemand nach einem Koma aufwacht und sitzend im Bett Jogurth ist.

Kommentar von Mucker ,

Nee - sie ist ja keine Joghurt - wie du schreibst - wurde also nicht dazu - sondern sie ißt Joghurt.

Das dürfte ja wohl ein kleiner Unterschied sein. Ausserdem kenn ich auch keinen Jogurth. 

Wie wär´s mal mit ein bisschen Nachhilfe in Deutscher Sprache ?

Antwort
von Saarslayer, 113

weil so andere Leben gerettet werden können (dumme Frage)

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