Frage von gustl1988, 27

Warum gibt es nur in Afrika eine ländliche Megafauna?

Warum gibt es nur noch in Afrika eine ausgepräge Megafauna? Zebras, Nashörner, Nilpferde, Elefangen, Giraffen, etc. In Süd- und Nordamerika gibt es doch auch viel Platz, sag ich mal. Warum konnten da die entsprechende Tierwelt nicht überleben?

Wahrscheinlich ist der Mensch schuld?

Antwort
von Qivittoq, 10

In Afrika haben sich Mensch und Großwildarten gleichzeitig entwickelt und dabei hat sich bis zur Neuzeit ein okologisches Gleichgewicht eingestellt. In die andern Kontinente ist der Mensch reativ spät eingewandert, nach Amerika und Australien erst im Holozän. Da bot das Großwild häufig eine leichte und arglose Beute. Nach einigen Forschern ist z. b. die amerikanische Großwildfauna von gut bewaffneten steinzeitlichen Jägern ausgerottet worden.

In Eurasien hat es bis zum Jungpaläolithikum noch Mammute gegeben. Aber dort gibt es ja auch schon seit 1,8 Millionen Jahren Menschen (zuerst Homo erectus und Verwandte). Und Indische Elefanten und Nashörner gibt es ja immer noch. Vielleicht liegt es also an der Länge des Zusammenlebens und der damit verbundenen parallellen Entwicklung.

Antwort
von kleinefrechemau, 18

Gibt's auch noch in Asien: https://de.wikipedia.org/wiki/Megafauna

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