Frage von LightBall, 186

Warum gibt es nur ein Gott?

In ägyptischen Zeiten hatte fast alles seine Zuständigen götter, wie zum Beispiel: sonnengott, wassergott usw.

Auch andere Kulturen hatten ihren göttern.

Warum gibt es jetzt nur einen?

Antwort
von lillian92, 66

Ich habe erst vor kurzem ein Buch über die nordische Mythologie gelesen, in der unter anderem der Wandel über die Zeit und der Zusammenhang zwischen Odin und Wotan beschrieben wurde.

Warum das für deine Frage interessant ist? Auch die nordische Mythologie wird allgemein als Polytheismus (Vielgottglaube, wie ihn etwa die Ägypter und Griechen hatten und wie es auch der Hinduismus ist) angesehen. Das war aber nicht immer so.

Auch wenn es in den meisten Monotheismen nur einen Gott gibt, gibt es immer Heilige und Propheten, die für alles mögliche zuständig sind. Wenn es nur einen Gott gibt, wirkt dieser oftmals unnahbar, weshalb man sich mit spezifischen Anliegen oftmals lieber an diverse Heilige wendet in den Gebeten. Dadurch tritt der eine Gott immer mehr in den Hintergrund, und die Heiligen übernehmen werden über die Jahrhunderte hinweg zu Göttern. Durch die vielen Götter in einem Polytheismus entsteht aber auch viel Chaos, viel Spaltung und Unruhe, da jeder seinen Gott für den wichtigsten hält. Auf Dauer will man diese Unruhe aber nicht, weshalb sich dann letztlich doch wieder ein über allem stehender Gott durchsetzt. Und der Kreislauf beginnt von neuem.

So lautet zumindest die These in diesem Buch in Kurzfassung. Fand das, wie es beschrieben war sehr einleuchtend und logisch, vor allem wenn man wie gesagt, die historische Veränderung von eben dem nordischen Götterglauben betrachtet.

Antwort
von Andrastor, 51

Die Idee des Monotheismus hatte zweifelsohne der ägyptische Pharao Echnaton, welcher zum ersten Mal in der Geschichte alle Götter in einen einzigen übergeordneten Gott vereinte. In diesem Fall war es natürlich er selber, welcher diesen einen, wahren Gott darstellte und man muss sagen dass diese Änderung bei den antiken Ägyptern nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß.

Das hatte zur Folge dass sofort nach seinem Tod das antike Ägypten wieder zu seinem polytheistischen Glauben und der dazugehörigen Traditionen zurückkehrte.

Davon haben sich jedoch die Menschen beeinflussen lassen aus denen später das Judentum hervorging. Als sie ihre eigenen Mythen und Märchen erfanden, ersonnen sie so auch einen "ultimativen" Gott, der, inspiriert von Echnaton, allmächtig und für alles und jeden zuständig war.

Aus dem Judentum ging dann später das Christentum und aus diesem der Islam hervor und sie alle beanspruchen sowohl den einzig wahren Gott, sowie denselben fiktiven Stammvater (Abraham) für sich.

Im Laufe der Zeit gingen durch den Einfluss dieser, sich extrem aggressiv verbreitenden Religionen, die polytheistischen Pantheons der Antike und des Frühmittelalters unter.

Am längsten hielt sich in Europa noch der Glaube an die nordischen Götter. Bei den Normannen (Wikingern) und ihren Nachkommen konnten die monotheistischen Religionen bis heute nicht wirklich Gehör finden.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 22

Ich denke, wir haben es hier mit einer grundsätzlichen Dichotomie zu tun, wenn wir von Polytheismus und Monotheismus sprechen:

Im Polytheismus hat man es mit einer Vielzahl von miteinander rivalisierenden Göttern zu tun. Diese Götter unterscheiden sich vom Gott in biblischer Tradition durch das Bild, welches man sich von ihnen macht. Während der biblische Gott ganz bewusst nicht mit natürlichen Phänomenen identifiziert wird, werden oder wurden den verschiedenen Göttern typisch menschliche Eigenschaften nachgesagt (eifersüchtig, liebevoll, intrigant usw.).

Diese Eigenschaften bzw. ihre Träger feiern in der Postmoderne eine triumphale Rückkehr: Es gibt nicht mehr die Wahrheit, sondern viele verschiedene "Meinungen", die miteinander konkurrieren und jede für sich ein bisschen wahr sind.

Der Polytheismus ist keineswegs vom Monotheismus verdrängt worden. Er lebt lediglich in anderer Gestalt weiter und er wird immer existieren, wo es Menschen gibt, die behaupten, das "Gute" gebe es nicht, sondern man müsse darüber diskutieren....

Antwort
von Giustolisi, 29

Es werden einfach immer weniger. Früher glaubten alle an viele Götter, später an weniger Götter, bis die meisten Menschen nur noch an einen Gott glaubten. Heute sind nicht wenige Menschen sogar noch etwas weiter und glauben an gar keine Götter mehr. Das scheint eine ganz natürliche Entwicklung zu sein..

Antwort
von Horus737, 8

Im Laufe der Entwicklung der Menschheit gab es zunächst viele Götter, weil der einfache Mensch wohl merkte, dass es übermenschliche Wesen gibt. Er schuf sich seine Naturgottheiten (Sonne, Mond, Baum, Donner, etc.) Erst mit zunehmenden Verstand erkannte er, dass dieses überirdische Wesen im Endeffekt nur ein Gott sein konnte. Man nennt es Mono- (ein Gott)theismus.

Antwort
von Rums777, 61

Gibt es denn nur einen Gott?

Ich sehe das anders, natürlich nur meine Meinung.

Es gibt keinen Gott, Götter sind Wesen, die lediglich in und durch deine Fantasien und Vorstellungen existieren. Und dementsprechend existieren sie auch nur für dich selber.

Wenn du für dich entscheidest, dass du an mehrere (z.B. die griechischen, römischen, etc.) glaubst, dann gibt es für dich mehrere. Aber in der christlichen Religion gibt es halt nur einen, weil der Monotheismus damals besser lag, ursprünglich gibt es ja tatsächlich Beweise, dass es Jesus Christus gegen hat,  aber macht es das Christentum zu der einzig wahren Religion?

Ich bezweifle es, sowie viele andere Menschen auch.

Jeder sollte für sich selber seinen eigenen Glauben finden und des verfolgen, vielleicht glaube man auch an gar keinen Gott, kann ich auch verstehen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube an Gott, ich bin Christ. Wenn es Sie interessiert, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich fragen. Sie können auch auf meine hilfreichen Antworten gehen, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben. :)

Antwort
von BTS10, 14

Wer sagt den, daß es nur einen Gott gibt?

Soweit ich mich noch an meinen Religionsunterricht erinnern kann heißt es in einem der 10 Gebote, du sollst neben mir keine anderen Götter anbeten. Das heißt also für mich daß es andere Götter gibt, ich soll sie aber nicht anbeten.

Antwort
von 65matrix58, 11

kurzgefasst, von der Logik her könnten sich keine 2 Götter die Allmacht teilen, da beide dann die Macht besäßen, die Macht über den anderen zu haben. Und wenn keiner dies täte, gäbe es auch keine allmacht. und Gott ist allmächtig(allein über alles herrschend)

Antwort
von FrankFurt237, 61

Aus Vereinfachungsgründen. Die vielen Götter stritten zu oft miteinander. Siehe z.B. griechische Mythologie. 

Antwort
von 65matrix58, 9

es kann nur einen Gott geben, weil er von keinem erzeugt werden kann... wäre er erzeugt.. dann hätte er nicht mehr die vollmacht.. er wäre vom Erzeuger abhängig.
Und Gott kann in keinsterweise jmd ähneln.. was ihn auch einzigartig macht.. :)

Antwort
von matheistnich, 59

also meiner Meinung nach gibt es keinen Gott aber jeder denkt anders für hindus z.B. gibt es mehrere Götter

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bin Christ und glaube an Gott. Wenn es Sie interessiert, warum ich an Gott glaube, dann können Sie mich hier fragen. Sie können aber auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, um an Gott zu glauben. :)

Antwort
von Raubkatze45, 21

Weil dieser eine Gott sich selbst als der einzige offenbart hat, während alle anderen Götter nach den Vorstellungen der Menschen erschaffen wurden.

Antwort
von gewustwie, 69

Um so reifer die Menschheit , umso höher die Erkenntnisse !

Kommentar von Maryondo ,

Das würde erklären, warum die Menschen heutzutage die simpelsten Dinge nicht mehr verstehen.

Kommentar von gewustwie ,

Was ist den schon  simpel?

Kommentar von alexander329 ,

Dann hoffen wir mal, daß die Menschheit endlich reifer wird.

Antwort
von Chaoist, 34

Wo sie grade vom alten Ägypten sprechen:

Da gab es auch schon einen Pharao, der es nicht so toll fand, dass seine Untertanen ihre Götter mehr verehrten als ihn. Deshalb ließ er verlautbaren, dass es einen Gott gäbe, der über allen andern stünde, und nur er allein ( der Pharao ) hätte Kontakt zu diesem ( obersten Gott )

Das ist die erste bekannte Überlieferung eines Monotheismus ( oder auch Henotheismus? )

Die Aussage "Es gibt nur einen Gott." stammt auf jeden Fall von Anhängern einer Monotheistischen Religion und muss nicht zwingend der Wirklichkeit entsprechen. Möglicher weise gibt es überhaupt keinen Gott; Möglicher weise gibt es so viele Götter wie Menschen oder mehr.

Geheimnis des Glaubens.

Antwort
von sgn18blk, 37

Es gibt immer noch alle

Kommentar von sgn18blk ,

in unserem Kopf.. Nicht im jenseits des Universums.

Kommentar von comhb3mpqy ,

also sind Sie der Meinung, dass es in echt keinen Gott gibt?

Kommentar von sgn18blk ,

Du/Sie musst/müssen mich nicht siezen ;-) Ja, ich bin der Meinung. Alle Götter sind vom Menschen erschaffen worden und genau aus diesem Grund leben Sie in unseren Köpfen, nicht im Universum. Wenn Du aber mit Gott eine höhere Macht meinst, die möglicherweise das Universum entstehen lassen hat, dann schließe ich diesen auch nicht aus. Wie denken Sie (ich sieze mal) über das Thema?

Antwort
von Bananarama100, 45

Das Unternehmen "Himmel" hat im letzten Jahrhundert Verlust gemacht und musste deswegen Mitarbeiter kündigen.


Antwort
von DeliahChristine, 1

Ich nehme an, Du beziehst dich auf den christlich/jüdischen/islamischen Gott.

Wenn Du die zehn Gebote richtig liest, wirst Du feststellen, dass jener Gott selbst einräumt gar nicht der Einzige zu sein.

„Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott."

und

„Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.“

sagt ganz eindeutig, dass es noch andere Götter gibt, nur, dass DIESER Gott deren Verehrung nicht dulden will.

Antwort
von fricktorel, 5

Es gibt (im Moment) nur "einen Gott" (Jes.45,22), der aus "2 Wesen" besteht (Joh.1,1.14).

Dieses "2. Wesen" gibt in seiner Demut die "Ehre" seinem Vater.

Unser Heiland ist unser "Vermittler zu "Gott" und auch zu ehren (Joh.5,23).

In Bälde wird der "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4; Offb.12,9) eingesperrt und jedem Menschen diese Gelegenheit verschafft werden, unseren ewigen Schöpfer zu erkennen (Offb.22,14).

In Gottes Reich wird allen Menschen der Sinn des mensch-seins publik, denn unsere Bestimmung ist: wir werden auch zu "Götter" (Joh.10,34).

Antwort
von Omnivore10, 3

Es gibt jetzt - wie auch schon immer - exakt NULL Götter

Antwort
von joergbauer, 17

Es gab immer nur den einen (biblischen) Gott. Die Menschen haben das aber nicht akzeptiert und sich schon immer ihre Phantasiegötter gebaut und sie verehrt. Aber das sind Götzen die nicht sehen, hören, denken oder sonst etwas bewirken können. Der Teufel sorgt für diesen Aberglauben. Den Satan könnte man vielleicht als Gott bezeichnen, aber im Grunde ist er ein hoher Engel gewesen (Cherubin), der gegen den einen Gott (Jesus Christus) rebellierte und zum Bösen und Lügner und Durcheinanderbringer wurde - bis heute.

Vogelscheuchen im Gurkenfeld

Antwort
von Nutzer00, 42

wo gibt es jetzt nur einen? im christentum meinst du warscheinlich. deswegen unterscheiden sich ja auch die verschiedenen religionen weil sie an was anderes glauben.

Antwort
von Milijan1515, 22

Weil es nur einen Gott gibt der Herr Jesus Christus der Himmel und Erde erschaffen hat der vor uns Menschen Erbarmen hat und reichlich an Barmherzigkeit zeigt er ist das A und O nur Vater, Sohn, Geist haben recht angebetet zu werden Schalom ich wünsche jedem nicht Christen den wahrhaftigen Gott barmherzigen Gott Jesus zu finden :)

Antwort
von rallytour2008, 24

Hallo LightBall

Gott ist in jedem Menschen.

Jeder Mensch hat schon mal ,ich, gesagt.

Demnach ist Gott in jedem Menschen.

Das würde bedeuten das jeder Mensch der schon mal,ich,gesagt hat einen Gottesanspruch hat.

Wobei wir bei Erbschaftsstreitigkeiten wären.

Das hat wiederum mit Geldgier zu tun.

Geldgier hat nichts mit,Frieden auf Erden zu tun.

Also sind Menschen dabei die lügen.

Und bei deren Lügen gehen solche Menschen sogar über Leichen.

Was nichts mit einem Gott zu tun hat.

Gruß Ralf

Kommentar von MatthiasHerz ,

Welch umwerfende Logik.

Kommentar von rallytour2008 ,

Leicht nachvollziehbar.

Kommentar von joergbauer ,

Gott liebt jeden Menschen, aber ER ist nicht in jedem Menschen, sondern in denen, die an Jesus Christus als Erlöser glauben und von neuem (geistlich) geboren sind - wie die Bibel erklärt.

Kommentar von rallytour2008 ,

Er ist nicht in jedem Menschen.Die Menschen sind in Ihm.

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