Frage von Jessicahofst, 221

Warum gibt es noch keine Frauenquote für alle Jobs, an die sich jeder halten muss?

Ich wäre dafür das es aber dann erstmal mindestens 60% Frauen eingestellt werden, vor allem in Führungspositionen, damit ein gerechter Ausgleich geschaffen wird, weil es ja immer noch viel zu viele Männer da gibt.

Antwort
von Suboptimierer, 54

Ich weiß nicht ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, aber du bist gut darin, die Unsinnigkeit von Quoten zu verdeutlichen.

Kommentar von Jessicahofst ,

Das ist echt unverschämt!!!!!

Antwort
von Maybewrong, 35

60%? Das klingt nach einem schlechten Witz.
Und es tut mir leid deine Begründung ist purer Schwachsinn.

Fair wäre eine Einstellung unabhängig des Geschlechtes, spätere mögliche Familie oder Hautfarbe.
Was zählen sollte sind die Qualifikationen!

Kommentar von Jessicahofst ,

Meistens sind die Frauen ja fähiger, und haben 1000mal bessere Qualifikationen, die Männer sind total überschätzt !!

Kommentar von Maybewrong ,

Das kannst du pauschal nicht sagen.
Ich habe zwar in einigen Studien gelesen, dass Frauen eigentlich besser geeignet sind in Führungspositionen zu arbeiten aber glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast.
Und nicht jede Frau ist "besser" als ein Mann.
Und je nachdem welche Berufsgruppe es ist, sind Männer auch besser oder nicht.
Das Beispiel des Bauarbeiters oder Müllmannes ist schon gefallen. Und ja der Beruf des "Müllmannes" ist nicht mal ein schlecht bezahlter Beruf, aber ein ziemlicher Knochenjob.
Viele Frauen sind im Pflegesektor, aber bspw. ein Altenpfleger hat ebenfalls einen Knochenjob und das sind meistens Frauen.

Antwort
von skychecker, 94

Eine Position zu erhalten aufgrund des Geschlechts?
Das ist sicher nicht so sinnvoll.

Eine Position zu erhalten aufgrund der Qualifikation unabhängig des Geschlechts...
Völlig okay...

Kommentar von Jessicahofst ,

ja aber für Männer war das immer ok, das die nur weil sie Männer waren bevorteiligt waren.

Antwort
von Dummie42, 84

Wie kommst du denn bitte auf 60%? Außerdem kann man Frauen nicht nur um des Frausein einstellen. Sie müssen schon auch die entsprechende Leistung bringen. Sprich, es muss auch genug qualifizierte Frauen geben, die den entsprechenden Job wollen.


Kommentar von Jessicahofst ,

Ja ok ist ja logo, aber da gibts schon genug Frauen und 60% eben weil ja immer viel mehr Männer in diesen Berufen sind.

Kommentar von Dummie42 ,

Absoluten Gleichstand kann man nicht auf solch drastische Art erzwingen. Das würde zu einem gerechtfertigten Aufstand der Männerwelt führen.

Kommentar von Jessicahofst ,

Aber ihr habt immer ungerecht sein können und jetzt auf einmal da soll das zu Aufstände führen, nur weil Männer jetzt mal schlechter dran sind.

Kommentar von Dummie42 ,

Das Leben ist ungerecht. Gewöhn dich dran. 

Kommentar von Jessicahofst ,

NEIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!!! NIEMALS!!!!!!

Antwort
von BrascoC, 126

Davon abgesehen, dass ich die Frauenquote für absoluten Blödsinn halte, möchte ich mal eine Baustelle sehen, wo "60%" Frauen arbeiten. Kannst dich ja selber mal fragen, ob du darauf Bock hättest.

Und davon abgesehen, wo sind denn 60% gerecht?

Kommentar von Jessicahofst ,

Um es auszugleichen, dass es jetzt noch viel mehr Männer da gibt, aber das hab ich schon zweimal geschrieben könnt ihr net lesen?

Antwort
von D3R31N3, 114

Weil Frauen nur ungerne Jobs wie Maurer, Müllfrau und Zimmerer annehmen.

Außerdem verstößt die Frauenquote gegen das Grundgesetz und wenn man es zu sehr übertreibt, klagt am Ende noch jemand gegen diesen Schwachsinn. :)

Kommentar von Jessicahofst ,

Ok für solche Berufe natürlich net wo nur Männer machen können, weil die halt mehr Kraft haben. 

Aber sonst schon und wenn die Frauen dann endlich klagen ist das doch super.

Kommentar von D3R31N3 ,

Damit meine ich eher Männerrechtler, die gegen die Frauenquote klagen würden.
Und ist es nicht sexistisch, Berufe als "nur von Männern machbar" abzustempeln? Wird damit nicht automatisch das weibliche Geschlecht diffamiert?

Kommentar von Jessicahofst ,

hää wieso, die Männer sind nun mal viel größer und stärker, aber nur am Körper sonsst net?

Kommentar von Dummie42 ,

Ich habe vor kurzem eine Stellenzeige gelesen, in der ausdrücklich stand, dass auf Grund der zu erfüllenden Quote Männer bevorzugt eingestellt würden. Es wird von empörten Maskulisten immer gern vergessen, dass die Quote durchaus in beide Richtungen wirkt, je nachdem, wie das Ungleichgewicht gerade aussieht.

Kommentar von D3R31N3 ,

Eine Quote ist nicht gesetzlich verankert und somit können die in ihrer Ausschreibung schreiben was sie wollen. Wäre das erste Mal, dass ich höre, dass die Quote im Sinne von Männern angewandt worden wäre.

"Vor kurzem in einer Stellenanzeige" ist übrigens ein Argument auf der Stufe von "das habe ich vom Schwager einer Nichte gehört".

Kommentar von Dummie42 ,

Dann lies und lerne:

"Die Leibniz Universität Hannover will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Männer nachdrücklich auf, sich zu bewerben."

http://www.uni-hannover.de/de/aktuell/stellenangebote/jobboerse/detail/luhjobs/8...

Kommentar von D3R31N3 ,

Und woher entnimmst du, dass Männer bevorzugt eingestellt werden? Es wird lediglich dazu aufgefordert, dass sich verstärkt Männer bewerben sollen. Auch von einer Quote ist hier nicht die Rede.

Kommentar von Dummie42 ,

Oh, entschuldige bitte, dass ich dir jetzt nicht die damals gelesene Anzeige präsentieren kann. Aus dieser Anzeige geht jedenfalls auch hervor, dass sie vorerst offensichtlich wieder mehr Männer einstellen wollen, weil ein Frauenüberschuss besteht.

Und z.B. im Bereich der Sozialarbeit werden Männer gerade händeringend gesucht, besonders für die Arbeit mit Flüchtlingen, es gibt nur leider zu wenig Männer, die sich für diesen Bereich entschieden haben. Der Grund wird die Bezahlung und das geringe Prestige sein, wie bei allen typischen Frauenberufen.

Kommentar von D3R31N3 ,

Ich denke dass auch die im Vergleich zu Frauen mangelnde Sozialkompetenz hier einen wichtigen Faktor darstellt, der dazu führt, dass dieser Bereich eine Frauendomäne ist. Aber dass die Bezahlung im Bereich sozialer Arbeit mies ist, daran besteht kein Zweifel. Aber dort werden auch Männer schlecht bezahlt.

Kommentar von D3R31N3 ,

Noch eine kleine Anfügung: Eine Uni hier als Referenz herhalten zu lassen ist nicht gerade aussagekräftig, denn gerade Universitäten schießen im Moment mit ihrem Genderwahn und irrwizigen Gender-Studiengängen den Vogel so richtig ab.

Kommentar von Dummie42 ,

Genderwahn... auch so ein ekelhafter Ausdruck aus der Maskulistenszene. Dieses Rumgeheule bin ich so was von leid.

Kommentar von D3R31N3 ,

Wenn zwanghaft versucht wird, völlig neutrale Studien-Bereiche wie Mathematik und Physik irgendwie an das Geschlecht anzuknüpfen, dann ist das Wahnsinn.

Genauso verhält es sich mit Studienzweigen, die einzig und alleine das Ziel verfolgen, Menschen beizubringen, wie sie sich in jeder Situation als Opfer darstellen können, um lästiger Argumentation zu entgehen. Z.B. indem der Gegner als sexistisch und intolerant (Stichwort "Maskulinisten"; bis heute habe ich dieses Wort noch nie gehört) dargestellt werden.

Kommentar von Dummie42 ,

Oh, da hast du aber bisher was verpasst. Wenn sich jemand in einer weinerlichen Opferrolle präsentiert, dann die Maskulisten:

https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrechtsbewegung

Kommentar von D3R31N3 ,

Die geben sich vermutlich nichts mit der Feministenszene. Aber das kann mir eigentlich relativ egal sein, ich verabscheue solche Ansätze im Allgemeinen und nicht nur wegen des Geschlechts. Bin ja kein Sexist, der bei einer dieser Bewegungen mitmacht.

Kommentar von Dummie42 ,

"Wenn zwanghaft versucht wird, völlig neutrale Studien-Bereiche wie Mathematik und Physik irgendwie an das Geschlecht anzuknüpfen, dann ist das Wahnsinn."

Wo passiert das denn?

Kommentar von Dummie42 ,

Ach so, da hatte ich dich falsch verstanden. Das kam so rüber, als würden verrückte Feministinnen versuchen, die Gleichwertigkeit der Geschlechter mittels Mathe und Physik zu belegen, dabei geht es nur darum, mehr Frauen in die MINT-Fächer zu bringen.

Ja, das ist so ein Punkt, in dem Deutschland viel Nachholbedarf hat. Ich finde es immer ganz erstaunlich, wie unvoreingenommen das z.B. im Iran (ja, ausgerechnet Islam) läuft. Da stellen Frauen auch in diesen Fächern die Mehrheit, während hierzulande in Frauenköpfen immer noch verankert ist, sie seien zu blöd für Naturwissenschaften und technische Studiengänge und sollten sich lieber an Geistes- und Sozialwissenschaft halten, weil diese leicht genug seien, um das weibliche Gehirn nicht zu überfordern und genug Männer denken hier auch immer noch so...

Kommentar von D3R31N3 ,

Bis auf einige Frauen, die der Meinung sind, dass die meisten anderen Frauen zu blöd dafür sind, einen eigenen Willen zu besitzen und deshalb in jeder Lebenslage Nachhilfe vom Gesetzgeber brauchen, zwingt niemand Frauen zu irgendetwas.

Und da meist ein Großteil der Erziehung der Kinder an der Frau hängt (sowohl bei elterlicher Erziehung als auch im Kindergarten und in Schule), wo ja eigentlich das von Feministen kritisierte Gedankengut übertragen werden müsste, was Frauen zu können oder lassen haben, ist das Problem doch eigentlich frauenintern. Warum wird man dann ständig als Mann benachteiligt, weil Frauen sich offenbar gegenseitig das Leben schwer machen?

Kommentar von Dummie42 ,

Aha, nach der Argumentation haben die Iranerinnen die Kindererziehung also an ihre Männer abgegeben? 

Fraueninternes Problem, das ich nicht lache. Du schreibst es doch selbst. Die Kindererziehung bleibt in diesem Land weitestgehend an den Frauen hängen und dann traust du dich noch, zu behaupten, sie würden zu nichts gezwungen? Kein Wunder, dass den Frauen die Lust auf's Kinderkriegen so gründlich vergangen ist.

Wo werden denn Männer in diesem Land bitte benachteiligt? Ihr jammert doch rein prophylaktisch, dabei sind eure Pfründe bisher kaum angetastet worden.

Kommentar von D3R31N3 ,

Nein, haben Sie nicht. Aber offenbar geben Iranerinnen das Gedankengut von der Frau, die nicht technikaffin sein darf, anders als hier, nicht an ihre Kinder weiter. Vielleicht sind die Frauen im Iran aber auch genetisch bedingt etwas anders, wer weiß.

Dass Frauen hierzulande (und auch sonst überall in der Welt) die Kindererziehung übernehmen, hat auch den Grund, dass Frauen eher sozial veranlagt sind als Männer und dadurch, dass sie das Kind auch gebären, eine stärkere soziale Bindung zum Kind haben. Niemand zwingt diese Frauen dazu, Erziehung zu übernehmen, denn es zwingt sie nicht mal jemand dazu, überhaupt Kinder zu gebären. Zumindest hier in Deutschland.

Benachteiligung findet v.a. bei der Verteilung der Kinder nach einer Scheidung statt, wo man als Mann kaum Chancen hat, diese anstelle der Frau zu erziehen. Bis vor ein paar Jahren mussten auch ausschließlich Männer den Wehrdienst antreten. Gleichstellungsbeauftragte sind immer weiblich. Bei Scheidungen erhält oft die Frau das Haus, während der Mann obdachlos wird.

Vielleicht sollten wir einfach mal akzeptieren, dass Frauen keine unterdrückte, schweigende, Minderheit, sondern einfach ein Teil der Gesellschaft sind, der fast die Hälfte der Population umfasst. Wäre die Unzufriedenheit und Ungerechtigkeit bei Frauen so hoch, wie von Feministen behauptet wird, dann gäbe es längst eine Revolution.

Kommentar von Jessicahofst ,

Euch fallen immer neue Ausreden ein, um zu verhindern, dass Frauen endlich mal mindestens gleiche Rechte haben, echt

Kommentar von D3R31N3 ,

Wo habe ich denn bitte eine Ausrede dafür genannt, dass Frauen keine gleichen Rechte wie Männer haben sollen? Laut Gesetz haben sie auch mindestens gleiche Rechte. In der Rechtsprechung zur Familie nehmen sie sogar eine besondere Stellung ein.

Kommentar von Dummie42 ,

Möglicherweise eine besondere Stellung, aber sicher keine erstrebenswerte.

http://www.zeit.de/2014/41/alleinerziehende-armut-hartz-iv

Kommentar von D3R31N3 ,

Ja, hier müsste der Gesetzgeber in der Tat nacharbeiten und alleinerziehenden Eltern finanzielle Hilfe leisten, denn sonst kann auch die Erziehung des Kindes durch die schlechte finanzielle Situation auf der Strecke bleiben.

Ich vertrete auch die Auffassung, dass Eltern mit Kindern eine höhere Rente zu Teil werden sollte, denn es kann nicht sein, dass diese finanzielle Einbußen beim Lohn und somit später bei ihrer Rente in Kauf nehmen müssen, während sie dafür sorgen, dass es überhaupt noch Rentenbeitragszahler von morgen gibt.

Aber das ist schon wieder weit weg vom Thema Frauenquote und betrifft eher das Sozialwesen.

Antwort
von KRYPTiiC, 91

Wäre es nicht gerecht die fähigste Person einzustellen und das geschlecht ausser acht zu lassen. Außerdem ja klar in führungspersonen muss dass sein aber eine frauenquote bei der Müllabfuhr verlangt keiner.

Kommentar von Dummie42 ,

Eine Quote für Kindergärtner, Sozialarbeiter, Krankenpfleger, Grundschullehrer etc. verlangt auch keiner.

Kommentar von Jessicahofst ,

Ich sag ja, net für so Männerberufe  ud bei denen wo Frauen soweiso mehr sind auch ja net, aber die anderen Jobs in Führungspositionen vor allem und so

Kommentar von KRYPTiiC ,

Sorry aber du erzählst blödsinn erstens 60% was ist das für ne logik? Was du sagst ist: ja in guten jobs will ich mehr frauen aber die "schlechten" sollen mal die männer machen. Wie ich bereits sagte wäre es gerecht den besseren arbeiter zu nehmen egal welches geschlecht

Kommentar von Jessicahofst ,

Männer eignen sich besser für Berufe wie Müllmann und Maurer *lach* da braucht man viel Muskeln und net so viel im kopf.

Und in den Führungspositionen sind noch viel zu  viel Männer, so dass selbst wenn 60% Frauen gegen 40% Männer eingestellt werden, es immer noch viel zu lange braucht um es auszugleichen.

Du hast recht, vlt wären 70% doch noch logischer.

Kommentar von KRYPTiiC ,

Du checkst es einfach nicht wenn man nicht die fähigste person einstellt sondern eine andere in dem fall eine frau dann ist das das gegenteil von gleichberechtigung ich antworte jz auch nicht mehr wenn du es jz nicht checkst dann kann man dir nicht mehr helfen

Kommentar von Jessicahofst ,

Meistens sind die Frauen ja fähiger, die Männer sind total überschätzt 

Kommentar von RefaUlm ,

Also sollen Frauen in internationalen Firmen, z.b. in dem automobilen Sektor den Großteil der Manager stellen obwohl sie sich weitaus weniger für technische Berufe sowie Technik allgemein interessieren?!

Es gibt auch bestimmte "Berufe" bei denen es keine Frauen gibt, Formel 1 zb, da sieht man sie nur als Boxenluder, was mir tausendmal lieber ist als umgekehrt 😋

Mal angenommen, du hast eine Frau die bisher nur in kleinen Unternehmen gearbeitet hat und einen Mann der schon international in einigen großen Konzernen gearbeitet hat und wesentlich mehr Erfahrung hat. Beide bewerben sich auf die gleiche Stelle für ein festes, ausgeschriebenes Gehalt und dann würdest Du eher die Frau als den Mann einstellen?!

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