Mal eine Frage die etwas mehr Geist fordert. Wieso gibt es Mneshcne die sich nach einem bestimmten Lebnsstil richten, und dafür auf vieles im Leben verzichten? Beispiele wären da Vegetarier oder auch extrem gläubige Leute. Aber bleiben wir mal beim ersteren. Mir fällt immer wieder auf, dass hier Veg. Fragen kommen, und nun frag ich mich irgendwie, warum es Leute gibt, die zum Beispiel komplett uaf Tierische Erzeugnisse verzichten. Kein Fleisch, ok, is halt so, aber es gibt Leute die auf Eier und gänzlich auf Milchprodukte verzichten. Wieso verzichten einige Leute auf alles was eigentlich so gut schmeckt und aus einer völlig natürlichen Ressource entsteht? Ist man da nciht Unterernährt?

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Deine Frage ist also eigentlich: warum sind Veganer Veganer?
Vermutlich sehen sie genau, wie "unmenschlich" die Tiere für die Milch- und Eiergewinnung ausgebeutet werden und möchten nicht daran teilhaben. Warum diese Menschen dann heutzutage keine Bio-Produkte kaufen, kann Dir wohl nur ein Veganer beantworten. Vielleicht trauen sie auch diesem System nicht...
Ich finde es beachtenswert, wenn jemand diese starken Beschränkungen durchhält. Dass man sich allerdings dabei zum großen Teil von Soja abhängig macht, ist eine andere Sache. Hierbei nimmt man dann die Ausbeutung der Bauern und Genmanipulation in Kauf.

Für diese Menschen ist es kein Verzicht in dem Sinne! Es tut ihnen nicht weh, es erfordert für sie keine große Anstrengung diese Sachen auszulassen. Vielleicht bei Vegetariern am Anfang während der Umstellung. Später aber wäre es die größere Belastung, Fleisch essen zu müssen. Und bei einem "Verzicht" aus religiösen Gründen bekommen es die Menschen durch andere ideelle Werte zigmal aufgewogen!
marialuisa am 27. Februar 2008 12:56 DH, gute Antwort.
Minax am 27. Februar 2008 13:30 DH! :)
Das ist eine Frage der Überzeugung. Wenn man von etwas 100%ig überzeugt ist, nimmt man dafür auch einiges in Kauf. Das ein oder andere wird noch nicht mal als besonderer Verzicht wahrgenommen.
Wenn z.B. beim Essen von Fleisch sofort der Gedanke an gequälte Tiere hoch kommt oder man sich einfach ekelt, dann fällt es auch nicht schwer darauf zu verzichten!
Gruß wiele
Minax am 27. Februar 2008 13:30 Jepp :)

nein, man ist nicht unterernährt. Dann wären in Indien die meisten Menschen unterernährt. Oder Menschen buddhistischer Glaubensausrichtung. Da fällt mir gerade Richard Geere ein, er macht nicht den Eindruck eines Menschen mit Mangelerscheinungen, oder? Der Dalai Lama sieht auch nicht gerade krank aus! Dies nur ein zwei sehr berühmte Beispiele. Auch ist es falsch zu glauben, da bestünde Verzicht. Aus Deiner Frage und Deinen Antworten ersehe die sattsam bekannte Aggression vieler Menschen welche Fleisch essen Vegetariern gegenüber. Wenn ein Mensch überhaupt kein Gemüse essen würde, regt sich niemand darüber auf, wenn er aber sagt, ich esse kein Fleisch, dann, ja dann............
Minax am 27. Februar 2008 13:39 Es gäbe noch ausreichend andere prominente oder historische Beispiele. DH! :)

Also: Ich persönlich lebe vegetarisch und zwar ausschließlich (vegetarisch, nicht vegan). Ich tu das, weil ich denke, dass es falsch ist, Fleisch zu essen, weil damit viel Leid zusammen hängt. Und der Mensch hat sich ja weiter entwickelt, hat gelernt, sein Hirn zu nutzen, muss also nicht mehr triebgesteuert hinter dem Fleisch her jagen. Ich bin weder unterernährt noch hab ich Mangelerscheinungen. Also rein meine Überzeugung. Und ich quäl mich ja nicht, dass ich kein Fleisch essen darf, ich find es falsch, also einfach. Der Mensch hat denk ich aber auch das Bedürfnis, seie Meinung kund zu tun. Viele meinen, dass sie, ja genau sie, den Königsweg zu wissen meinen. Weil das so toll ist, will man seinen Mitmenschen ebenso so viel Gutes und daher versucht man, sie davon zu überzeugen. Daher auch z. B. Missionare beim Glauben. Viele Lebensstile vermitteln auch die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Milieu. Wenn man jetzt z. B. diesem Milieu angehören will, muss man so leben. Und weil man das will, verzichtet man da auch auf einiges. Der Mensch ist ein Herdentier. (vgl. Milieus Bourdieu). Also: ich leb so und so und gehör zu der und der Gruppe.
Minax am 27. Februar 2008 13:37 Eigentlich schade, dass man sich heutzutage noch erklären muss, weshalb man vegetarisch lebt... DH!
Es gibt auch Menschen, die auf Fleisch und vor allen Dingen Schweinefleisch verzichten, weil sie erkannt haben wie gut es ihrem Körper tut. Das muß nichts mit Tierlebe zu tun haben. Andere verzichten Auf Alkohol und Zigaretten oder auf Fertigpizza. Für diese Menschen bedeutet es keinen Verzicht im negativen Sinn, sonder ihnen ist ihre Gesundheit ebe besonders wichtig. Nach dem Motto: in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

Weil es keine Menschen gibt, die ihr Leben nach gar nichts ausrichten. Zeige mir einen einzigen.
ja, schon klar, aber die Frage ist ja , warum einige auf große Teile des Lebens verzichten. Wollen die der Welt irgendwas mit ihren Taten beweisen? Gibt es Treffen, wo unterinander profilliert wird, wer am wenigsten von seinem Leben hat?^^
holodeck am 27. Februar 2008 12:33 Was immer du persönlich als Verzicht erleben und bewerten magst, mögen andere als Gewinn bezeichnen. Deine Frage stellt sich also nur von deiner Seite des Ufers aus gesehen.
marialuisa am 27. Februar 2008 13:07 Da ist ein guter Satz....
RBMannheim am 27. Februar 2008 12:23 Die Strassen sind voll davon! Schau mal genau hin!
TeddyO am 27. Februar 2008 12:24 und wenn es nur die Verfressenheit ist^^

Weil man nach höheren Werten strebt als der Egoismus bieten kann?
Idealismus, Achtsamkeit, oder auch die Suche nach seelischer Geborgenheit lassen uns nach übergeordneten Werten suchen. Die findet einer in Religionszugehörigkeit, ein anderer erhebt Veganismus zur Religion.
Wie man zu seinem persönlichen Wertekanon kommt, ist durchaus unterschiedlich. Entscheidend ist, daß man es tut! Die Nase über den Tellerrand erheben und sich konstruktiv mit der Realität auseinandersetzen.
Wo man dabei anlangt ist beinahe sekundär... jedem das Seine, jeder wie er es braucht.
Nicht in Ordnung ist missionarischer Eifer, der Andere unter Druck setzt, und nur dazu dient, das eigene Selbstwertgefühl zu heben - da kommen dann Arroganz & Überheblichkeit ins Spiel.
Und ich glaube, Du hast hier besonders diesen missionarischen Eifer im Sinn.
Da gilt es, sich abzugrenzen: "Mach Du Deins, ich mach meins! Und versuch mich nicht, in Deinem Sinne verändern zu wollen."
Minax am 27. Februar 2008 13:34 Schöne Antwort! DH!

Die Sache ist die: Es geht nicht darum, den Lebensstil des Anderen zu verändern beziehungsweise ihn nach den eigenen Vorstellungen zu "formen" - die Verhaltensänderung ist lediglich die Begleiterscheinung, auf die der "Betroffene" seinen Fokus gerichtet hat. Grundsätzlich geht es dem Veganer vielmehr darum, den Anteil an diesem Massenmord/der Massenquälerei zu senken, bis er irgendwann ganz verschwindet. Das ist schwer mit Zwang und Druck möglich, aber durch diese Wut, die durchaus der gleichen kann, wenn man einem Kinderschänder gegenübersteht(das wohl am ehesten nachzuvollziehbare Beispiel), geht die Kommunikation zu Brüche. Was der "Angegriffene" dadurch nicht sieht, ist, dass das Wohl der Tiere im Vordergrund steht. Solange derjenige niemandem Schaden zufügt, ist es egal, was er tut und wie er sich verhält. Natürlich gibt es wie in jeder Himmelsrichtung sogenannte "schwarze Schafe", die den Veganismus nur propagieren, um ihren Gegenüber als schlecht hinzustellen. Aber an deren Motiven sollte man nicht festmachen, was der eigentliche Bewegungsgrund des Veganismus ist.

Da frage ich dich mal, Hast du in deinem Leben keine Überzeugung oder ein Ziel?
Gut, aber warum wollen, dann so Viele, die eben nach irgendeiner solchen Lebensrichtilinie leben, andere da mit reinziehen, oder anderen das schlecht machen, auf was diese halt verzichten. Dmit mein ich garnicht mal nur Vegetarier. Warum wollen zum Beispiel gläubige Menschen, dass ihre Kinder ebenfalls Gläubig sind? Hat nciht jeder Mensch das Recht selbst zu entscheiden, ob er es will?
nutze bitte die kommentarfelder, es ist nicht üblich antworten zu seinen eigenen fragen zu posten.
ist ein Kommentar zu meiner Frage.
Hallo Rippie, bitte sei doch so nett und nutze in Zukunft für Beiträge zu Deinen eigenen Fragen das Kommentarfeld anstatt des Antwortfeldes. Vielen Dank und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Ich kenne einen Veganer, der sagt er macht es aus Tierliebe. Aber wenn ich ihn damit konfrontiere, dass einer Kuh der Euter schmerzt, wenn sie nicht gemolken wird oder das Huhn sein Ei los werden muss, dann bleiben im die Argumente aus.
Maienblume am 27. Februar 2008 12:37 Die Kuh nährt ihr Kälbchen, danach bildet sich das Euter zurück. So läuft es normalerweise.
Unsere Hochleistungskühe müssen auch ständig Kälbchen produzieren, weil sonst der Milchstrom versiegt. Die Kälber werden ihnen aber weggenommen, und ihnen wird ständig alle Milch entnommen, die sie nur irgendwie produzieren können, und das ist durch das Hochzüchten SEHR viel! Eutererkrankungen sind gang und gäbe, und solche Kühe sind nach 4 bis 5 Jahren völlig verschlissen, in einem Alter also, wo eine naturnah lebende Kuh in voller Blüte steht. Wenn man sich mit den Methoden der Massentierhaltung und den Qualen für die Tiere auseinandersetzt (Wissen erlangen!), dann kann man schon zum Veganer werden. Könnte ja sein, daß einen sonst die Speise anwidert...
Das nur mal so als Beispiel gebracht.
Mit den Hühnern läuft es ähnlich, Hochzuchten werden ausgebeutet und sind in Nullkommanichts ein Fall für den Schlachter. Und wie sie dann ihr Ableben erleben, ist nochmals ein ganz anderes Kapitel, und mindestens genauso hässlich.
Minax am 27. Februar 2008 13:31 Danke fürs Zuvorkommen, Maienblume! :)
Naja, aber es gibt ja auch Freilaufende Hühner. und vor allem Fressen die Tiere doch den Vegetariern/Veganern das Fressen weg, also noch ein Grund mehr, Fleisch zu Essen ^^
Jaja, (Jack the) Rippie..:-))
Hallo soust, hier muss ich einhaken ;-)
Wenn man als Vegetarier/ Veganer hier und da mal Sojaprodukte kauft, nimmt man keinesfalls die Ausbeutung der Bauern oder eine Genmanipulation in Kauf!
DIES betrifft vielmehr Allesesser, denn Fleisch und andere Tierprodukte sind DER tragende Faktor für genmanipuliertes Soja. Kaum ein Rind oder Schwein wird nicht mit Soja verfüttert. Soja ist DAS Futtermittel Nr. 1! Und zu einem großen Teil (80%) ist es genmanipuliert.
Ich als Veg kaufe nur Bioware, ausgenommen Alpro (Sojamilch), welche auch konventionell hergestellt wird, lt. Deklaration aber 100% gentechnikfrei sein soll (bei vielen Tests) wurden nur Spuren gefunden.
Nachtrag: Die meisten Bio-Firmen stellen ihre Produkte aus Soja her, das in Deutschland, Brasilien oder anderen Ländern produziert wurde, die nahezu gentechnikfrei sind. Zudem ist der Verbrauch um ein Vielfaches geringer!
Für die Fleisch-/Milchproduktion wird fast nur aus Argentinien und den USA (Gentechnik!) importiert.
OK, Minax, ich lass mich da gern belehren. Bisher galt für mich die Aussage, dass es so gut wie kein nichtmanipuliertes Sojaprodukt mehr gibt. - Und ich ging davon aus, dass Veganer wegen des hochwertigen Eiweißes ziemlich viel Soja zu sich nehmen müssten. - Dass Soja gleichzeiig Futtermittel ist, war mir bekannt; ein weiterer belastender Faktor an der internationalen Tierverwertungsmaschiniereie. ;o)
...maschinerie, meine ich.