Frage von Sabaton918, 665

Warum gibt es Leute die Homosexualität als Krankheit ansehen?

Warum gibt es immer noch so intolerante engstirnige Menschen die Homosexualität als Krankheit ansehen? Es ist doch klar das, dass keine Krankheit ist oder nicht?
Und in nicht wenigen Ländern werden auch heute noch Homosexuelle getötet. Und manche wären auch hier in Deutschland noch für die Todesstrafe von Homosexuellen, warum ist der Mensch so engstirnig und intolerant?

Antwort
von Garlond, 278

Menschen sind intelligent, diese Intelligenz befähigt uns über Dinge nachzudenken, etwas zu lernen und Situationen zu bewerten.

Dem entgegen haben wir aber auch Instinkte, unsere Instinkte helfen uns zu überleben. Einer dieser Instinkte umfasst die Angst vor dem Unbekannten. Ein Instinkt, der dafür sorgt, dass wir zum Beispiel nicht gedankenlos alles essen, dass wir uns vor Schlagen fern halten und ähnliche Dinge.

Im Laufe der Zeit haben wir als Menschen mehr und mehr gelernt, wir wissen welche Beeren giftig sind, und vor welchen Schlangen wir uns fern halten sollten.

Wir können also mit unserem Wissen unsere Instinkte in Frage stellen, um zu erkennen, ob etwas wirklich gefährlich für uns ist.

Dazu müssen wir aber bereit sein zu lernen und darüber nachzudenken. Wer genauer darüber nachdenkt, wird feststellen, das von Homosexualität keine Gefahr ausgeht, denn nach allem was wir darüber bisher wissen, gibt es schon immer eine bestimmte Prozentzahl an homosexuellen Individuen und es gibt genauso schon immer heterosexuelle Individuen. Die Menschheit ist also nicht dazu verdammt auszusterben nur weil es Homosexualität gibt.

Dann gibt es da noch Leute oder Gruppen, die unsere ureigene Angst vor fremdem dazu nutzt, um uns zu manipulieren. Religionen tun das zum Beispiel indem sie mit einer Hölle drohen oder der Verwehrung eines Lebens nach dem Tod.

Da wir nicht nur aus eigener Beobachtung und Erfahrung lernen, können wir also auch durch Lehren beeinflusst werden, die darauf abzielen uns zu lenken und nicht unbedingt darauf aus sind uns schlauer zu machen.

Antwort
von PurpurSound, 227

Meine tante (* 1943) war eine super psychologin, aber auch sie war noch dieser -heute zum glück überholten- lehrmeinung. Viele leute klammern sich auch an diese hoffnung weil homosexualität dann ja auch heilbar sein müsste. Zum glück wird mit dem thema aber -zumindest in westlich aufgeklärten ländern- immer relaxter umgegangen.auch eine art kultureller firtschritt :-) lg max

Kommentar von Sabaton918 ,

Gibt aber noch viele die glauben es wär eine Krankheit.

Kommentar von PurpurSound ,

Das hab ich nicht verneint :-)

Antwort
von TomMike001, 66

Weil viele Menschen andere  Menschen, die in irgendeiner Form anders sind, als sie selbst und nicht der Norm entsprechen, grundsätzlich als krank ansehen. Obwohl das der größte Schwachsinn überhaupt ist. Es gibt auch einen guten Spruch, der passt: "Kein Tier ist so schlecht wie der Mensch!" Da ist was dran!

Antwort
von DerSchopenhauer, 272

Homosexualität war bis 1992 im ICD-Katalog der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eigene Krankheit erfasst - ICD 302.0

Wer krank ist oder nicht, wird von einem Gremium festgelegt - im Moment ist es opportun, Homosexualität nicht mehr als eigenständige Krankheit zu sehen.

Kommentar von Maikiboy29 ,

Homosexualität war niemals eine Krankheit und wird es auch niemals sein. Das Gremium was die damals beschlossen hat, war einfach nur homophob. 

Antwort
von whabifan, 207

Weil Menschen halt gerne anderen Menschen was vorschreiben. Was ist denn schon normal? Wieso müssen wir alle gleich sind? Wieso müssen wir alle normal sein. Ich habe gestern im Fernsehen dem Lafer beim Kochen zugeschaut. Dass ein Mensch so gut kochen kann ist absolut nicht normal. Ist das jetzt eine Krankheit? Gehört er in die Psychatrie? Oder sollen wir ihn gleich öffentlich erhängen. 

Kommentar von Sabaton918 ,

 Manche glauben eben Homosexualität ist schädlich.

Kommentar von PurpurSound ,

Also eine gewisse vorstellung von "normal" muss in gesellschaften schon herrschen damit sie einigermaßen funktionieren. Sich an die verkehrsregeln zu halten etwa... anders is das natürlich bei mehr privaten dingen, aber auch da ist jemand irgendwann etwa kein sammler mehr sondern ein messi. Uns begleiten fliessende grenzen überall im leben, aber so pauschal würde ich den normalitätsbegriff auch nicht abkanzeln! Lg max

Antwort
von 1988Ritter, 210

Bei der WHO war die Homosexualität bis 1992 noch als Krankheit eingetragen.

In islamischen Ländern gibt es sogar Ärzte die speziell ihre Arztpraxis als Heilungsmöglichkeit der Homosexualität anbieten. Etliche finden sich aktuell auch in der Türkei.

Dementsprechend ist zwar die Homosexualität nicht mehr als Krankheit geführt, wird aber nach wie vor therapiert.

Die Tötung von Homosexuellen kommt im Schwerpunkt relativ häufig in islamischen Ländern vor.

Kommentar von Mark1616 ,

In islamischen Ländern gibt es sogar Ärzte die speziell ihre Arztpraxis als Heilungsmöglichkeit der Homosexualität anbieten. Etliche finden sich aktuell auch in der Türkei.

So etwas gibt es aber auch in den USA.

Kommentar von 1988Ritter ,

Das will ich gar nicht abstreiten. Ich habe nur aus meinem Wissensstand geantwortet. Es kann also selbstredend auch mehr geben, da ich nicht allwissend bin.

Kommentar von PurpurSound ,

Dass etwas irgendwo so und so ist heisst ja nicht dass es woanders nicht auch so ist. Der einwurf is also etwas sinnlos; oder wars als ergänzung gedacht? :-) lg max

Antwort
von Mpischi, 67

Hi, 

Viel schlimmer finde ich das man in eine Ecke gedrückt wird wenn man was dagegen schreibt. Entweder man schwimmt mit der Flussströhmung und plappert alles nach was die Öffentlichkeit hören will oder man bildet seine eigene Meinung.

Es gibt Dinge im Leben die mag man oder nicht. Wir Menschen haben etwas, was sich freien Willen nennt. Durch diesen willen können wir unterscheiden ob wir etwas mögen oder nicht. Angenommen jemand mag kein Fisch aber die Öffentlichkeit ist der Meinung das nur noch Fisch verkauft werden darf. Findest du deshalb den Fisch gut nur weil die Öffentlichkeit es gut heisst und obwohl du weist das du ihn nicht magst? 

Es ist leichter etwas zusagen was die Mehrheit hören will, anstatt seine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu vertreten. Und dies hat nichts mit intolerant zu tun. 

In de Sinne schönen grüße Marc

Kommentar von PurpurSound ,

Hey sehr richtig marc!

Es nervt mich auch dass sich meist die rechtfertigen und verteidigen müssen die nicht mit der massenmeinung schwimmen oder mit der, die am wenigsten gegenwind erwarten lässt. Die andere, die massenmeinung scheint ja durch die masse an zustimmung bereits gedeckt...

Wollte auch schon was in der art anmerken. Lg max

Antwort
von Chichibi, 248

Weil sie es als "unnatürlich" ansehen. Weil man zum Babymachen einen Mann und eine Frau braucht. Bei Homosexuellen geht das eben nicht.

Und alles was irgendwie nicht "normal" ist, wird sowieso von einigen strikt abgelehnt. Alles Unnormale kann ja nur krank sein.

Sie können es nicht verstehen und machen sich auch nicht die Mühe, es zu tun. Etwas zu verachten ist einfacher, als sich damit auseinander zu setzen. Also: Reine Faulheit und Ignoranz, würde ich sagen.

Kommentar von Sabaton918 ,

 

 Man muss es ja nicht toll finden, nur tolerieren.

Kommentar von Chichibi ,

Dazu müssten einige Menschen aber ihr Weltbild ändern. Wenn man etwas als krank ansieht, kann man das auch nicht tolerieren. Und um Homosexualität nicht mehr krank zu finden, müsste man sich damit auseinandersetzen.

Kommentar von Sabaton918 ,

Tja und das ist eben anstrengend.

Kommentar von Chichibi ,

Exakt :(

Antwort
von dadita, 72

Warum gibt es Menschen, die Glauben unsere Spezies sei von einer obskuren Märchengestalt geschaffen worden? Warum glauben Menschen die Erde sei 6000 Jahre alt und in 7 Tagen geschaffen? Warum glauben Menschen die Erde sei eine Scheibe?

Dummheit, Fanatismus und Ignoranz...mehr nicht. So ist es auch bei der Homosexualität.

Antwort
von DerBuddha, 101

gegenfrage: warum glauben immer noch über 80 prozent der menschen an einen gott, obwohl jeder selbst erkennen kann, dass religionen und geistwesen/götter/göttinnen nur erfindungen von menschen sind...... man muss sich dabei nur die geschichte der religionen und die entstehungsgründer dieser gottheiten ansehen............

warum behaupten gläubige immer, dass liebe von gott kommt, dass sie göttlich wäre und dann nehmen sie sich das recht herraus, diese liebe dann zu verhindern, in den schmutz zu ziehen, menschen aus liebesgründen zu töten...........homosexualität ist nämlich AUCH LIEBE, homosexuelle menschen erfahren genau DIE GLEICHE LIEBE, wie heterosexuelle menschen, denn liebe ist immer gleich, egal ob zwischen homosexuellen menschen oder heterosexuellen menschen, liebe bleibt liebe und nur die "stärke" macht dann unterschiede, der eine liebt stärker, der andere schwächer...........

und für die fanatischen dumpfbacken:

LIEBE BEDEUTET NUR, EINEN MENSCHEN ZU LIEBEN UND HOMOSEXUELLE LIEBE IST NUR EINE FORM DER LIEBE, MEHR NICHT !!!!, und welche praktiken dabei ausgelebt werden, hat nichts mit homosexualität oder heterosexualität zu tun, denn viele homosexuelle menschen betreiben gar keinen analverkehr, während viele hetero´s dass jedoch bei ihren frauen ausleben !!!!

so, und nun drückt fleißig den minus-button und outet euch somit als intolerante und engstirnige menschen...............*g*

Kommentar von wildcarts2 ,

Sehr schön formuliert. Dafür ein DH!

Vielfach wird Liebe und Sexualität in einen Topf gesteckt, was aber Unsinn ist. Beide funktioniert unabhängig voneinander. Während Sexualität eine genetisch verankerte Verhaltensweise darstellt, ist Liebe ein Prozess, der sich erst entwickeln muss und sich verändern kann.

Antwort
von Mainspitz, 38

...weil es Menschen mit sehr kleinem Selbstbewusstsein gibt, die dann auch noch oft recht ungebildet sind und die normalsten Dinge dieser Welt nicht verstehen. Weil ihnen dazu einfach der Verstand fehlt. Aber jeder sollte in seiner ( oft recht mickrigen ) Welt leben dürfen. Auch die Menschen die es als Krankheit ansehen. Es muss auch solche Menschen geben.

Antwort
von suziesext06, 115

biologisch gesprochen dient der angeborene Sextrieb bei Säugetieren ausschliesslich zur Fortpflanzung, zur Erhaltung der Art, nicht zur Belustigung der Art.

Da aber bei höheren Säugetieren, v.a beim Menschen, zwar der SexTrieb, aber nicht das konkrete Sexualverhalten in allen Einheiten angeboren ist, passiert es eben, dass sich ein Männchen homosexuell orientieren kann. In Gesellschaften, in denen Familie und Nachwuchs als gesellschaftliches Gut betrachtet wird, wird Homosexualität als asozial und pervers sanktioniert, das ist dann kein individuelles Vorurteil von besonders reaktionären Leuten, sondern gesellschaftlicher Konsens.

Kommentar von Miramar1234 ,

nana Suzie...reaktionär,einfach intolerant.

Kommentar von HellasPlanitia ,

Und ein Weibchen kann sich nicht homosexuell orientieren? Oder ist das weniger asozial und pervers als bei Männchen?

Kommentar von wildcarts2 ,

Liebe Suzi,

leider ist eine Antwort komplett falschnd von Vorurteilen geprägt. Deine Ansicht basiert auf Ideen, die recht früh in der Biologie vertreten wurden, als Wissenschaft noch hauptsächlich kirchlich bezahlt wurde. Religiöse Menschen argumentieren oft mit solchen alten Theorien.

Der Sexualtrieb dient NICHT ausschließlich zur Fotzpflanzung! Er gehört auch zu Ritualen, Werbung, sozialem Gefüge. Bei einigen Affenarten finden homo- und heterosexuelle Handlungen statt, mit denen die Rangfolge in einer Sippe verdeutlicht wird. Tatsächlich gibt es in der Tierwelt sogar Vergewaltigungen als Strafe für antisoziales Verhalten.

Und nur weil irgendwelche Gesellschaftsordnungen beim Menschen - welche generell künstlich sind - vorgeben wollen, was "Normal" ist und was nicht, ändert es nichts daran, dass ein Mensch nichts gegen angeborene Neigungen machen kann, ohne die Psyche stark zu beeinflussen und eventuell größere Schäden zu erzeugen.

Antwort
von wildcarts2, 130

Die Antwort ist ganz einfach: MANGELNDE BILDUNG!

Es gibt ausreichend Belege dafür, dass Homosexualität natürlich ist. Niemand "wird" homosexuell - entweder man IST es, oder eben nicht.

Man kann es weder "heilen" noch anderweitig ablegen. Jeder der versucht seine natürliche, angeborene Sexualität zu verändern, hat entweder bereits massive psychische Probleme oder erzeugt sie dadurch.

Ein weiterer Faktor ist die Religion, deren Moralvorstellungen selbst bei Nichtreligiösen vielfach zu finden sind, weil sie es so gelernt haben. Und da die meisten Menschen zu faul sind, um ihr Weltbild zu prüfen oder gar zu ändern, geben sie es weiter.

Kommentar von Sabaton918 ,

Sind heterosexuelle Paare nicht in der Lage, Nachkommen zu zeugen, sind sie womöglich krank (ICD-10 N97.x bzw. N46, Sterilität der Frau bzw. des Mannes).

Mit der Homosexualität geht ebenfalls eine Reproduktionsunfähigkeit einher - eine psychisch bedingte Reproduktionsunfähigkeit, die allerdings viel gravierender ist, weil keine medizinische Maßnahme in der Lage ist, ein Kind zu zeugen mit beiden Partnern als Eltern, was aber in einer ernst genommenen Partnerschaft im Normalfall dem Wunsch entspricht. Hier nicht von einer Krankheit zu sprechen, wäre eine Ungleichbehandlung gegenüber den Personen, denen man die (nichtentzündliche) Krankheit N97.x bzw. N46 attestiert.

Aber Homosexualität kann doch nicht mit Reproduktionsunfähigkeit gleichgesetzt werden, oder?

Nun ist es so, dass bei Essstörungen (z.B. Bulimie), die ebenfalls psychisch bedingt sind, wohl niemand auf die Idee käme zu sagen, dass zwar ein physiologisches Problem besteht, die Psyche aber in bester Verfassung ist. Die psychische Störung und ihre physiologischen Folgen machen die ganze Krankheit aus. Daher ist Bulimie als Lebensentwurf auch unvorstellbar.

Und bei der Homosexualität? Hier wird die unübersehbare Folge zunehmend strickt von der psychischen Ursache getrennt. Wodurch gerechtfertigt, weiß ich nicht.

Hier glaubt aber jemand das es nicht natürlich ist, bei den Antworten. Was sagst du zu dem?

Kommentar von PurpurSound ,

So einfach ist die antwort? Na dann wäre das problem ja geklärt :-) lg max

Kommentar von PurpurSound ,

Natürlich im sinne von "kommt in der natur vor". Dann sind hermaphroditen auch natürlich. Natürlich im sinne von "zur arterhaltung vorgesehen" bei säugetieren kaum. Da sollte man etwas klarer differenzieren... lg max

Kommentar von Hater4Life ,

 

Niemand "wird" homosexuell - entweder man IST es, oder eben nicht.
[...]
seine natürliche, angeborene Sexualität zu verändern

Die sexualität im allgemeinen hat jedoch ebenso psychische Ursachen wie biologische Ursachen. 

Aber abgesehen davon gebe ich dir vollkommen Recht.

Antwort
von Zicke52, 19

Du wirfst hier zwei Begriffe durcheinander:

-jemanden für krank zu halten

-jemanden zu hassen/abzulehnen

Was hat das miteinander zu tun? Werden Krebskranke gehasst? Werden Blinde verfolgt? Wird für Diabetiker Todesstrafe gefordert?

Damit sage ich nichts darüber aus, ob ich Homosexualität für eine Krankheit halte oder nicht. Ich möchte nur verstehen, wieso der Ausdruck "Krankheit" als Beleidigung, bzw. Motif für Verfolgung verstanden wird.

Antwort
von BarnEyArt, 169

Ich verstehe es auch nicht, ich bin selber homosexuell und musste mir schon einiges anhören, ich kann es nicht verstehen! Manche Menschen sind einfach so, und sölch Menschen sind in meinen Augen einfach nur "dumm"...

Antwort
von viomio82, 202

Weil die meisten Menschen engstirnig denken. Sie schwimmen mit dem Strom.

Mensch bleibt Mensch, ob homosexuell oder hetero.

Antwort
von Misrach, 61

Nun ja es gibt sogar Homosexuelle Menschen die gegen Homosexualität sind und sogar einer Partei angehören, die etwas gegen Homosexuelle hat. Warum es solche Menschen gibt, kann ich auch nicht sagen, wahrscheinlich ein falsches Menschenbild.

Kommentar von Sabaton918 ,

 Oder Selbsthass.

Antwort
von nationalskull89, 77

Hat wenig mit intoleranz zutun.

Findest du zum beispiel das "Inzucht" krank ist? (wenn du mit deinem bruder/schwester schlafen würdest)?

Da sdefiniert einfach jeder anders.

Manche sagen "das ist doch krank" und meinen vielmehr "das kenne ich nicht!" oder "es entspricht nicht meinen Moralvorstellungen".

Kommentar von Sabaton918 ,

 Inzucht gehört natürlich nicht toleriert.

Kommentar von nationalskull89 ,

wieso DAS jetzt plötzlich nicht?

wenn 2 sich lieben? Volljährig sind ? Wieso willst du es verbieten? Einige Politiker probieren das durchzusetzen. erscheint uns zwar noch fremd (ähnlich wie damals die homosexualität) aber sie gehört nunmal dazu!

Was du tust ist Diskriminierung!

du misst mit zweierlei maß.

Ich kenne 2 Leute die Inzest betreiben. das sind wundervolle Menschen wie du und ich.

Kommentar von Sabaton918 ,


 Wasb sit denn du für ein Idiot? Inzest schadet. Kann doch nicht sein dass, jede Abartigkeit toleriert wird?

Kommentar von nationalskull89 ,

"homosexualität auch" würden jetz die Gegner brüllen.

Denk mal drüber nach ;)

Kommentar von Sabaton918 ,

Inwiefern schadet Homosexualität?

Kommentar von nationalskull89 ,

Naja das ist doch der Trugschluss!

Beides ist vollkommen okay solange beide Erwachsen sind und es wollen!

Intoleranz muss endlich ein Ende nehmen!

Kommentar von GFBen ,

Mein "I Like" gilt lediglich dem Aufzeigen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen würde! In bin strikt gegen den Inzest.

Die Anwendung der Begründung "Was kann schlimm daran sein, wenn sich zwei Menschen lieben." auf Homosexuelle ist ein Präzedenzfall. Leider wollen es die Verfechter nicht sehen. Was dann nämlich alles folgt und sich auf diese gefühlsduselige Begründung beruft, vermag man nicht vollständig aufzuzählen. Neben Inzest denke ich hier vor allem an den Missbrauch Minderjähriger.

Irgendwann wird die Begründung noch einmal reformiert werden, denn es wäre ja völlig ungerecht (Nicht meine Auffassung, aber es finden sich mit Sicherheit welche!!!), das Gefühl, das ein Mensch empfindet, ausschließlich dann als Liebe zu bezeichnen, wenn es einem anderen Menschen entgegengebracht wird. Es wäre doch eine Diskriminierung (Immer noch nicht meine Auffassung!!!), wenn A lieben darf und B nicht, nur weil A einen Menschen liebt und B nicht. Dabei ist die Liebe von B möglicherweise weit inniger als die von A!

OK. Ich höre mit dem kranken Zeug auf. Es sollte nur verdeutlichen, dass man jetzt schon zumindest die offensichtlichen Konsequenzen des ersten Schrittes in eine bestimmte Richtung bedenken muss - nicht erst, wenn es kein Zurück mehr gibt.

Antwort
von VanesLavin, 235

Hi

Also ich gehöre wohl zu den Menschen die du hier als intolerant und engstirnig siehst, denn ich denke auch das Homosexualität nicht natürlich ist. Ich bin der Meinung das es dafür einen Auslöser gibt. Vielleicht ein traumatisches Erlebnis aus der Kindheit oder tatsächlich hormonelle Störungen.. denn für mich ergibt Homosexualität keinen Sinn. Ich kann es ja verstehen wenn ein Mensch einen anderen seines Geschlechtes liebt aber etwas körperliches oder gar Zukunftspläne sind für mich nicht nachvollziehbar. Und das meine ich keinesfalls böse..

Aber das ich über Homosexuelle so denke heisst nicht, das ich sie nicht toleriere. Homosexualität ist kein Grund für mich jemanden zu hassen. Jemand den ich sehr liebe ist Homosexuell.. ich finde es wie gesagt nur nicht natürlich..

LG VL

Kommentar von Sabaton918 ,

 Richtig, tolerieren heisst nicht das man es toll findet.

Kommentar von Nikolairussak ,

👍🏽

Kommentar von quopiam ,

"Nicht natürlich"? Wenn Deine Annahme stimmte, käme Homosexualität in der Natur nicht vor. Tut sie aber. Und zwar bei so gut wie allen höheren Wirbeltieren ((bei anderen tut man sich u. U. schwer mit der Beobachtung). 

Bei Haustieren kannst Du vielleicht mit einiger Mühe noch ein "Trauma" unterstellen (Gänse, Enten, Rinder etc.), wobei das schwierig nachzuweisen sein dürfte, jedenfalls auf wissenschaftlicher Grundlage. 

Bei wildlebenden Tieren, die in ihren gewöhnlichen Biotopen zuhause sind, kannst Du das nicht vorab postulieren. Es gibt nicht nur homosexuelles Verhalten (z. B. bei unseren nächsten Cousins, den Primaten) sondern auch Transsexualität. 

Und das  zeigt, daß die natürliche Sexualität nicht strikt determiniert ist sondern eine Bandbreite an Variationen aufweist. Wie übrigens so ziemlich alles, was man an menschlichem und tierischem Verhalten beobachten kann. Gruß, q.

Kommentar von Zicke52 ,

Man kann es so sehen, aber dann gibt es überhaupt nichts Unnatürliches, denn sobald etwas vorkommt, ist es natürlich, sonst käme es ja nicht vor.

Kommentar von wildcarts2 ,

Hallo VanesLavin,

wie deine Meinung dazu aussieht ist irrelevant, da es genügend Fakten gibt die das Gegenteil beweisen. Niemand kann selbst bestimmen, ob er Homosexuell ist oder nicht. Und wenn man es ist, kann man es nicht ablegen oder "heilen".

Homosexualität ist absolut natürlich. Du findest sie überall in der Natur. Ob es einen Sinn ergibt oder nicht, ist völlig irrelevant!

Affen, Giraffen, Delfine, Pinguine, ... bei etlichen Tierarten kommt dies HÄUFIG vor. Hatten die auch alle ein "traumatisches Erlebnis"? Denk da mal drüber nach!

Wer Homosexualität als "unnatürlich" betrachtet, hat einfach nicht genug Wissen in dieser Beziehung. So einfach ist das.

Lustig wird es, wenn Leute an Gott glauben und homosexualität als "unnatürlich" betrachten. Denn Glaube ist im höchsten Grade unnatürlich!

Kommentar von Sabaton918 ,

Manche stellen auch Thesen auf die angeblich beweisen sollen das Homosexualität eine Krankheit ist.

Kommentar von VanesLavin ,

Hallo alle zusammen nochmal! 

Warum sollte meine Meinung irrelevant sein? Der Fragesteller wollte wissen warum manche so denken. Ich habe geschrieben warum ich es so sehe. Ihr müsst weder meine Antwort mägen noch Verständnis zeigen. Fakt ist das ich den Fragesteller meine persönliche Meinung mitgeteilt habe. Gerne dürft ihr auch meine Meinung dazu tolerieren! 😊

Ich denke ich wurde etwas missverstanden übrigens. Das so etwas in der Natur vorkommt sehe ich. Dennoch ergibt das für mich kein Sinn. Es muss mir aber auch keinen Sinn ergeben.. ihr könnt sicher auch nicht jede sexuelle Neigung nachvollziehen.

Kommentar von Sabaton918 ,

Macht der Glaube Sinn?

Kommentar von VanesLavin ,

Für mich schon. Abgesehen davon dass es hier nicht um Religion geht warum kannst du das nicht tolerieren? Wo bleibt da die Toleranz? Ich toleriere Homos aber ich verstehe sie nicht. Also toleriere du auch die Gläubigen auch wenn es für dich keinen Sinn ergibt. In Moment machst du genau das was du anderen vorwirfst.. Du fragst nach Meinung ich habe sie geäußert. Ich wusste nicht das man hier nur zustimmen darf 😔

Kommentar von Sabaton918 ,

 Ich bin ja Tolerant, aber ich muss den Glauben nicht gut finden!

Kommentar von VanesLavin ,

Und wo habe ich das Gegenteil behauptet? 😊

Ich meine wo habe ich behauptet das du es gut finden musst? Hab ich doch gar nicht. 

Kommentar von Sabaton918 ,

 Dann reg dich nicht darüber auf das ich den Glauben kritisiere.

Kommentar von VanesLavin ,

Tu ich nicht keine Sorge. Ich habe jetzt nur nicht verstanden warum es jetzt plötzlich um meinen Glauben geht. Ich habe ganz eindeutig geschrieben das man auch nicht jede sexuelle Vorliebe verstehen kann. Ich stehe auf Augenbrauen. Ja ich liebe geschwungene Augenbrauen mit perfektem Bogen! 😀 ergibt das dür dich einen Sinn? Sicher nicht. Musst du das gut finden? Sicher auch nicht. Solltest du es tolerieten? Es wäre hilfreich ja.. verstehst du? By the way ich stehe wirklich auf Augenbrauen 😊

Kommentar von Sabaton918 ,

Es interessiert mich nicht worauf du stehst, darum ging es nicht.

Kommentar von VanesLavin ,

Ja es ging auch nicht um meinen Glauben! Sabaton ich merke das du keine ehrliche Antwort von MEINEM Standpunkt aus hören möchtest. Du suchst wahrscheinlich nach Leuten die dir Recht geben. Aber das hier ist eine Frage Antwort Seite. Du hast gefragt ich habe Dich ernst genommen und habe dir in aller Ehrlichkeit geantwortet. Wenn dir meine Antwort nicht gefallen hat dann tut es mir leid. Ich wünsche Dir alles Gute!

LG VL

Kommentar von wildcarts2 ,

@VanesLavin

Warum sollte meine Meinung irrelevant sein?

Eine Meinung ist dann irrelevant, wenn sie faktisch Falschaussagen enthält. Wenn ich sage: "Ich meine/glaube, dass die Erde eine Scheibe ist, getragen von Elefanten und Schildkröten", dann ist meine Meinung absolut irrelevant, da sie inhaltlich nachweisbar falsch ist. 

ihr könnt sicher auch nicht jede sexuelle Neigung nachvollziehen.

Es gibt einiges, was ich nicht nachvollziehen kann, richtig. Viele Neigungen/Fetische sind nicht natürlich, sondern erst im Verlaufe des Lebens entstanden. Bei Homosexualität ist das aber was anderes. Um das genauer auszuführen, ist diese Plattform nicht geeignet. Dazu müsstest du entsprechendes Fachwissen der Biologie haben. Meine Ausbildung reicht auch nicht dazu, dies exakt zu erklären. Aber dazu gibt es ja Experten ;)

Gerne dürft ihr auch meine Meinung dazu tolerieren!

Toleranz wird von vielen falsch verstanden. Es bedeutet, dass ich ein VERHALTEN nicht gut heiße, aber nichts dagegen tu. Es ist eine passive Haltung.

Bei bestimmten Dingen ist Toleranz meiner Meinung nach unangebracht. Beispielsweise bei Rassimus. Dagegen sollte jeder AKTIV sein und nicht nur zusehen und sagen: "Naja, ist halt so, kann ich auch nichts dran ändern...."
Statt dessen sollte man zumindest seine Stimme erheben, wenn man von derartigem Kenntnis hat.

So ist es auch mit religiösen Überzeugungen oder Homophobie. Wenn jemand ganz klar etwas Falsches sagt, sollte man es nicht tolerieren (hinnehmen), sondern korrigieren.

Wieso du zu deiner Einstellung kommst, weiß ich nicht, aber sie ist defintiv aufgrund von Fehlinformationen oder mangelnden Infos entstanden. Daher empfehle ich dir, wenn du dir eine Meinung dazu bilden willst, zuerst das Thema auch zu analysieren, aus mehreren Gesichtspunkten.

Wenn ich zu wenig Infos habe, bilde ich mir keine Meinung.

Kommentar von Zicke52 ,

Man kann die Tatsache, ob eine Neigung angeboren oder erst im Laufe des Lebens erworben wurde, als Kriterium betrachten, ob sie natürlich oder unnatürlich ist (obwohl man darüber streiten kann).

Aber als Kriterium, ob sie eine Krankheit ist - und das ist das Thema der Frage - taugt es auf keinen Fall. Eine Krankheit kann nämlich sowohl angeboren sein, als auch später im Laufe des Lebens auftreten.

Kommentar von PurpurSound ,

Kann deine meinung schon nachvollziehen, stehst ja auch nicht ganz alleine damit da. aber wenn du mal genau nachdenkst findest du an dir vielleicht auch irgendwas (ticks, spinnereien, gewohnheiten, gedanken, phantasien... vlt sogar ein suchtverhalten), was andere als anormal oder unnatürlich ansehen würden!? Lg max

Kommentar von VanesLavin ,

Hallo Max. War das an mich gerichtet? 😊 ich habe mich jetzt mehrmals wiederholt. Für Dich sage ich es nochmal. Ja ich toleriere es. Nein ich kann nicht in allem einen Sinn erkennen. Nein ich brauche es auch nicht nachvollziehen zu können. Ja trotzdem kann ich mit Homosexuelle in Frieden und Freude leben 😉

Kommentar von randomhuman ,

Hallo VanesLavin,

ich kann deine Meinung durchaus verstehen aber ich kann zumindest deine Annahmen mit dem traumatischen Erlebnis aus der Kindheit widerlegen, denn das hatte ich nicht und bin trotzdem schwul. 

Es ist in der Tat schwierig bei manchen Sachen einen Sinn zu verstehen z.B. warum zerstört der Mensch die Umwelt, warum bringen sich Menschen gegenseitig um... das verstehe ich nicht und für mich ist es auch nicht natürlich aber im entferntesten Sinne ist es natürlich, weil sonst würde es der mensch ja nicht machen. Gut das sind vielleicht zwei schlechte Beispiele, weil ich diese Vorgehensweise des Menschen nicht toleriere aber vielleicht hast du ja meinen Punkt verstanden.

Peace out. ;)

Antwort
von Omnivore10, 100

Warum gibt es Leute die Homosexualität als Krankheit ansehen?

Weil sie selbst krankhaft verrant sind. Entweder in einer Religion oder in einer Ideologie! Oder die Toleranzschwelle liegt auf 0!

Kommentar von PurpurSound ,

Nicht so einfach wegwischen diese tatsache: manche eltern homosexueller klammern sich ganz verständlicherweise an die hoffnung dass es heilbar sei. Sie müssen einen lernprozess durchstehen, und da seh ich nichts krankhaft verrantes drin sondern etwas wohl nachvollziehbares. Lg max

Kommentar von Omnivore10 ,

Klar ist das krankhaft verrant, da es absolut nicht mehr in diese Zeit passt! Die böse böse DDR hat das sogar eher erkannt als die BRD!

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