Frage von Lyznoe, 182

Warum gibt es Leid auf dieser Welt?

Antwort
von NichtZwei, 39

In der Dualitaet in der wir leben kannst du das eine nicht ohne das andere haben. Nehmen wir Freunde als Gegenpol, so kannst du das Leid nur als Leid erkennen wenn du auch Freude kennst.

Natuerlich gibt es einen Hintergrund, der nicht sehr bekannt ist, dass in den Medien keine guten Nachrichten verbreitet werden, weil dadurch die Menschen in Angst und Verweiflung gehalten werden. Diese negativen Gefuehle sind aber die Nahrung der Maechte, die uns kontrollieren und lenken, fuer die wir einfach nur eine Herde sind, etwa so, wie die Tiere fuer uns Menschen.

Erkenne die Plus-Minus Spiel als grosses Theaterstueck oder Videospiel, in dem wir auch eine Rolle uebernommen haben und durch diese lange Zeit vergessen haben, welche maechtige Wesen wir eigentlich sind. Das duerfen uns diese Maechte auch nicht wissen lassen, denn dann ist es aus mit dem Schwindel. Aber es wachen immer mehr Leute auf, das ist die gute Nachtricht. Die Schlechte, es sind noch zu wenige.

Alles Gute!

Antwort
von JTKirk2000, 24

Weil es entsprechend böse Menschen gibt, die Leid über andere bringen. Allerdings auch, weil Menschen, wenn sie in bekanntermaßen von wiederkehrenden Naturkatastrophen bedrohten Gegenden leben, trotzdem entsprechend unvorsichtig sind. Und Naturkatastrophen sind eigentlich eine Eigenschaft der Natur, ein Ungleichgewicht, beispielsweise im Klima oder in geologischer Hinsicht, wieder auszugleichen. Dass dabei Leben zerstört wird, ist keineswegs beabsichtigt, geschieht aber dennoch, wenn das entsprechende Leben unvernünftig ist. 

Antwort
von ReimundAcker, 31

Leid gibt es, weil es

  1. leidensfähige Wesen gibt
  2. Leidensursachen gibt.

Warum gibt es leidensfähige Wesen?

Leidensfähige Wesen gibt es, weil Leidensfähigkeit in der Evolution dieser Wesen nicht zu ihrem Aussterben geführt hat. Schmerz empfinden zu können, scheint für viele Wesen sogar ein Überlebensvorteil zu sein, der sie z. B. zu Abwehrmaßnahmen bewegt, wenn ihr Fell brennt.

Seelisches Leid empfinden zu können - etwa Angst oder Einsamkeit - mag sozialen Wesen helfen, die Gemeinschaft zu suchen und dadurch besser zu gedeihen.

Welche Leidensursachen gibt es? Nehmen wir die Aufzählung aus Wikipedia:

  1. Nichterfüllung von Bedürfnissen, Hoffnungen & Erwartungen
  2. Verlust von nahestehenden Individuen
  3. Trennung von sozialen Gruppen
  4. äußere Zwänge und Begrenztheiten
  5. Krankheit, Alter
  6. Schmerzen

Warum gibt es diese Leidensursachen?
Mögliche Gründe sind

  • natürliche Ursachen, z. B. Naturkatastrophen oder wilde Tiere
  • Handlungen anderer Menschen, z. B. Ausbeutung
  • ungünstige Handlungen der Leidenden
  • ungünstige Bedürfnisse, Hoffnungen & Erwartungen der Leidenden

Beim Menschen entsteht Leiden oft erst duch die Einbeziehung des Ich: "Hier sitz ich armer Kerl und habe Zahnschmerzen". Ohne diese Einbeziehung des Ich gibt es zwar den Schmerz, aber nicht das Leiden daran.


Antwort
von TanjaStauch, 27

DiPetro bringt einige interessante Punkte.

Aber: Leid würde es auch ohne sie geben.

Ich habe mir gestern einen Fuß "verknackst". Das tut heute noch weh. Kein "großes Leid". Aber meine Mutter leidet definitiv an kaputten Wirbelsäule. Meine Schwester auch. Beide spüren das jeden Tag. Und sie "leiden".

Vererbt. Ich habe das im Prinzip auch, "leide" aber bisher nur ein paar Tage im Jahr an "Hexenschuss".

Dieses Leid hat mit DiPietros Thesen nichts zu tun. Es ist einfach menschlich.

Richtig an seiner Ansicht ist aber, dass es deshalb deutlich mehr Leid in der Welt gibt.

Es gibt massenhaft Menschen, die an zu wenig Geld leiden. Und deshalb z.B. verhungern.

Und es gibt (tatsächlich!) Menschen, die an zu viel Geld leiden.

Zum Beispiel Kinder stinkreicher Eltern, die nicht wissen, ob ihre "Freunde" sie selbst mögen. Oder bloß das Geld. Suizide sind da auffallend häufig.

Eine gerechtere Verteilung würde beiden Seiten gut tun. Aber wer Geld hat, legt meistens wenig Wert auf Gerechtigkeit.

Mit mehr sozialer Gerechtigkeit würde es jedenfalls weit weniger Leid in unserer Welt geben.

Liebe Grüße,

Tanja

Antwort
von Fantho, 37

Es ist das Fehlen von Empathie und Unrechtbewusstsein, die Unterdrückung des eigenen Ge-Wissen-s, der Überlebenskampf, welcher den Begriff 'Kampf' impliziert und dementsprechend auch oft so ausgelebt wird und die Angst in vielfältiger Form (Existenz-, Verlust-, soziale Angst etc.)...

Kurzum: Weil Menschen existieren. Und wo Menschen sind, da menschelt es eben...

Gruß Fantho

Antwort
von Machtnix53, 20

Das ist eine Folge unserer Leidkultur.

Antwort
von DerBuddha, 44

weil jeder für sich erstmal klären müsste, was genau ER als leid ansieht............ist wie bei dem beispiel gut/böse..........was du als böse ansiehst, ist in armen ländern eine überlebensfrage, beispiel diebstahl..........wenn du aus überlebensgründen stehlen musst, dann ist deine moralische sichtweise/grenze ganz anders, als im "normalen" fall, wo es dir gut geht und du geld hast dein leben zu sichern........das thema hatten wir schon mal irgendwo hier (07. april)............

mein beispiel dazu war:

du lebst irgendwo in einem armen land, klaust einem tourist
die brieftasche, dessen geld verursacht bei deinen kindern dann für die
zeit wo du dieses ausgeben kannst, frohe und glückliche momente, weil
sie dann jeden abend satt und zufrieden einschlafen können..........der
tourist jedoch erlebt einen alptraum, oft sogar schlimme stunden oder
tage, seine familie und kinder erfahren also viel leid, da sie erstmal
nicht wissen, wie es weitergeht und wo sie hilfe herbekommen können
usw......

aus diesem grund gibt es leid, weil ALLES immer nur relativ ist........:)

Kommentar von Fantho ,

Die Frage ist doch:

Gibt es eine Berechtigung für den Dieb, klauen zu dürfen und das Eigentum eines anderen ohne dessen Erlaubnis zu entwenden?

Sprich, gibt es eine moralische Berechtigung dafür, sein eigenes Leid durch Hinzufügen des Leids an andere zu minimieren, oder besser ausgedrückt (s)ein Unheil durch ein anderes Unheil wettzumachen?

Des Weiteren: Woran liegt es, dass jener in einem armen Land lebt?

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

die frage ist nicht, ob es eine berechtigung gibt, die frage ist nur, warum zwei menschen unterschiedliche bewertungen beim gleichen "streit"-punkt haben..............und da liegt die antwort dann in vielen bereichen begründet............z.b. durch das umfeld, durch die möglichkeiten, durch die geistige entwicklung, durch die bildung, durch viele weitere dinge............ selbst das wort "arm" wäre dann relativ und mit sicherheit unterschiedlich definierbar.......

und eines darfst du nie vergessen.......JEDER mensch senkt seine moralische grenze in dem moment so weit runter wie es geht, wenn es um das überleben seinerseits oder seiner angehörigen geht.........dann ist für ihn alles erlaubt und somit wäre dies dann seine eigene berechtigung...............:)

Antwort
von Ifosil, 92

Weil es wenigen Menschen zu gut geht.

Kommentar von Hunkpapa ,

Leid gab und gibt es auch ohne Menschen

Kommentar von kleinefrechemau ,

Woher willst du das wissen? War ja keiner da, der es aufgeschrieben hat oder mündlich weitergeben konnte.

Antwort
von gamine, 28

Es wäre nett, wenn du zu solch einer Frage auch ein paar eigene Gedanken äussern würdest. Denn siehst du, das ist genau das, was mir GF mehr und mehr verleidet - einfach einen derart grossen Brocken hier rein zu werfen, finde ich unangebracht.

Über das Leid allgemein und im Speziellen könnte man ein Buch schreiben. Also bitte, was möchtest du wissen?

Antwort
von Andrastor, 34

Ist ein Teil des Lebens und des Überlebens. Andere Lebewesen sind einfach eine bessere Nahrungsquelle als Sonne, Wasser und Mineralien

Antwort
von chrisbyrd, 22

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug).

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_le...

Antwort
von DiPietro, 47

Weil ein geldsystem aufgebaut wurde und eine elitäre gesellschaft, stichwort bilderberger zu über 80 Prozent alle wichtigen entscheidungen trifft...

Es müsste absolut keine kriege und hungersnöte geben.

Der rotschild clan hat schon Ein inoffizielles vermögen von ein tausend millarden!!

überleg mal wieviel brot und wasser man allein für eine halbe kaufen kann.

Gruss

Antwort
von Hunkpapa, 56

weil es + und - gibt, positives und negatives. Und ohne Leid könnten wir das Schöne und das Gute  als solches nicht erkennen.

Antwort
von lenamuso, 22

Weil es Menschen gibt

Antwort
von 1988Ritter, 50

Hinter jedem Leid steht ein Mensch.

Frei nach dem Motto:

Leidenschaft ist was Leiden schafft

Kommentar von Omnivore10 ,

Leidenschaft ist was Leiden schafft

sehr poetisch! Von wem stammt das?

Kommentar von Dirndlschneider ,

Der Spruch heißt vollständig : Eifersucht ist eine Leidenschaft , die mit Eifer sucht , was Leiden schafft......" Ich kenne keine Quelle , es ist wohl eher " Volksmund " .

Kommentar von Omnivore10 ,

Kannte ich noch nicht! Danke trotzdem

Antwort
von Meatwad, 45

Eine viel zu allgemein gestellte Frage. Von daher nicht zu beantworten. Warum sollte es denn kein Leid geben?

Kommentar von kleinefrechemau ,

Fragen mit einer konträren Frage beantworten ist sinnlos und dumm, weil es eine Manipulation ist und keine Kommunikation.

Kommentar von Meatwad ,

Wie ich deutlich schrieb, lässt sich diese Frage nicht beantworten. Meine Gegenfrage ist von daher natürlich alles andere als sinnlos und dumm, denn sie zielt ja darauf ab, die Motivation des Fragenstellers zu ergründen. Und inwiefern ist sie manipulativ? Sie ist es ebensowenig, wie die ursprüngliche Frage.

Kommentar von itsgreat ,

Ich finde Meatwad hat gar nicht so unrecht. Rein logisch gesehen Leid unvermeidbar, wenn es Glück gibt, denn ein Gegensatz kann ohne den anderen nicht existieren.

Man kann jetzt zwar afangen hier historisch jedes Leid der Welt zu erklären, da wird man aber 1. nie fertig und 2. erklärt das auch nur wo das Leid herkommt und nicht wieso es existiert - das kann nämlich niemand so genau wissen denke ich.

Antwort
von Haldor, 16

Lies Schopenhauer "Die Welt als Wille und Vorstellung", Bde. 3 und 4, dann weißt du, warum es Leid auf der Welt gibt.

Antwort
von kleinefrechemau, 39

Weil es Menschen gibt.

Antwort
von slos8, 54

Das hat mehrere Gründe. Einerseits ist es die Religion, die zwar vielen Hoffnung macht, andererseits ist die Religion für hunderte Kriege und Millionen von Toten verantwortlich.

Ebenso ist ein Grund, dass sich ein paar wenige, an Millionen bereichern.

Antwort
von Omnivore10, 31

Weil die Welt nun mal kein Ponyhof ist! Menschen bekriegen Menschen und Tiere bekriegen Tiere. Manchmal frisst auch ein Hai einen Menschen. So ist das nun mal in der Natur!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community