Frage von Aldhafera, 71

Warum gibt es Krieg, wenn die Bevölkerung gar keinen will?

Eigentlich sind Regierungen dazu da, die Interessen der Bevölkerung zu vertreten. Dennoch entscheiden Regierungen manchmal anders, als die Bevölkerung dies will oder gut findet.

Manchmal verfolgen sie die Interessen bestimmter Gruppen und haben nicht das Wohl des gesamten Landes im Blick. Ab und zu werden Länder sogar von anderen zu einem Krieg gedrängt. In Demokratien kann die Bevölkerung bei Wahlen eine andere Regierung wählen.

Es gibt aber auch Länder, die von einem Diktator beherrscht werden. Diktatoren nehmen auf die Bevölkerung keine Rücksicht, sie unterdrücken diese sogar und schüchtern sie durch Gewalt ein.

Antwort
von voayager, 14

Seit wann sind Regierungen dazu da, die Interessen der Bevölkerung zu vertreten? Wie kommste denn auf das schmale Brett? Warum Kriege geführtwerden, ist sattsam bekannt, brauchst nur eine halbe Minute nachdenken, dann weisst du es doch selbst.

Antwort
von MarkusGenervt, 38

Weil sich immer genug "vernünftige" Gründe für einen Krieg finden lassen.
Nenn mir 1 Grund dagegen und ich nenne Dir 10 dafür – und ich werde Dich überzeugen.

Leider ist es nicht ganz so einfach, einfach gegen Krieg zu sein. Außerdem ist Demokratie nicht immer auch Demokratie.

Schau Dir beispielsweise mal die USA an. Da ist die älteste Demokratie unserer Welt und dennoch sind sie es, die seit mehr als 100 Jahren in die meisten Kriege verwickelt gewesen sind.

Wenn Du Dir mal ihre Geschichte anschaust, hat selbst die Vietnam-Blamage und die daraus erblühende Friedensinitiative diese "Demokratie" nicht davon abhalten können, weiterhin Kriege zu führen.

Und selbst Deutschland und Japan, welche sich seit 1945 selbst dazu verpflichtet haben, nie wieder einen Krieg zu führen, haben sich inzwischen an diversen Kriegen beteiligt. Japan will deswegen sogar inzwischen seine Verfassung ändern.

Der Punkt ist: es ist die Natur des Menschen.

Es fängt im Kleinen an und endet im Großen.

Wann hast Du Dich das letzte Mal mit jemandem gezofft? Was war der Anlass? Es war Dir ganz sicher richtig wichtig, oder? Wie oft hast Du schon daran gedacht, jetzt zuzuschlagen oder wie oft hast Du es tatsächlich schon gemacht?

"Zoff und Zank? Das ist doch normal!"

Ja, genau wie Krieg …

Kommentar von Unsinkable2 ,

Ansatzweise richtige Voraussetzungen, doch falsche Schlussfolgerungen...

Der Punkt ist: es ist die Natur des Menschen.

Das ist schlicht falsch. 

Jeder vierte Soldat, der aktiv an einem Krieg teilgenommen hat, leidet unter einem behandlungs-notwendigen "Kriegs-Syndrom", das im Regelfall nach dem jeweiligen Krieg benannt wird. 

Und die Dunkelziffer liegt weitaus höher, weil die Syndrome praktisch überhaupt nicht erforscht sind und viele der Betroffenen von den Ärzten und Behörden als Simulanten abgewimmelt werden.

Und damit sind nicht "körperliche Schäden" gemeint, sondern massive und lebenslang nachwirkende Schädigungen des Gehirns.

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Mit anderen Worten: Es ist EBEN NICHT "die Natur des Menschen", Krieg zu führen. Ganz im Gegenteil.

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Wann hast Du Dich das letzte Mal mit jemandem gezofft? Was war der Anlass? Es war Dir ganz sicher richtig wichtig, oder? Wie oft hast Du schon daran gedacht, jetzt zuzuschlagen oder wie oft hast Du es tatsächlich schon gemacht?

"Zoff und Zank? Das ist doch normal!"

Ja, genau wie Krieg …

Das sind zwei grundverschiedene Dinge. "Stressabbau" und "Krieg" haben völlig verschiedene Motivatoren.

WENN du schon mit innerfamiliärem Verhalten vergleichen willst, dann trifft es "Dominanz-Verhalten" sehr viel besser: Ein prügelnder Mann, der seiner Frau sein Verständnis von Disziplin und Gehorsam beibringen will. Doch dass die Frau dennoch bei ihrem prügelnden Mann bleibt, ist nicht darauf zurückzuführen, dass sie sich gern schlagen lässt (wie du vermutest), sondern dass der psychologische Druck so hoch ist, dass es enormer Schwellwertimpulse bedarf, um diesen Kreis zu durchbrechen.

Doch selbst dieses Beispiel hinkt massiv, wie dir die Begebenheiten im Ersten Weltkrieg, als die Kriegsgegner gemeinsam das Weihnachtsfest feierten, bevor sie, einige Tage später, wieder aufeinander schießen mussten, sehr eindrucksvoll zeigen.

Krieg ist IMMER ein oktroyierter Zustand. Er wird von Leuten beschlossen, die selbst nicht am Krieg teilnehmen. (Früher standen sie noch auf dem "Feldherren-Hügel" im Hintergrund; heute hocken sie in den tiefsten Bunkern.) Und er wird von Leuten ausgeführt, die KEINERLEI persönliches Problem mit dem Gegner haben; es also als "reine Dienstaufgabe", als "bezahlte Pflicht" betrachten, den Gegner zu ermorden.

Dass dabei instinktive Faktoren genutzt werden, um den Krieg am Leben zu halten, ist ebenfalls nicht "natürlich". Vielmehr werden hier Angst- und Überlebensinstinkte angesprochen: Unter Todesangst setzt der Verstand vollständig aus und der Verteidigungs- und damit der Überlebensinstinkt ein. 

Warum? Weil "Flucht" - als sehr viel "natürlichere" und vor allem als IMMER ERSTE Wahl; ganz besonders im Kontext von Todesangst - keine Option ist. Und warum ist "Flucht" keine Option? Weil es von den "Kriegstreibern" verboten und verhindert wird. Durch zum Teil drakonische Strafen (auch im Westen ist "Fahnenflucht" mit hohen Geld- und langen Haftstrafen bewehrt; in verschiedenen Ländern steht darauf bis heute sogar die (automatische) Todesstrafe für den Deserteur). 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Mit anderen Worten: Es ist EBEN NICHT "die Natur des Menschen", Krieg zu führen. Ganz im Gegenteil.

Ach, je, das war wohl wieder mal zu einfach erklärt …Mein Fehler.

Es ist nicht die Natur des Menschen Krieg zu führen, es ist seine Natur, impulsgesteuert zu reagieren, ohne sich vorher über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Und dann wird mit viel Gejubel und Tam-Tam in den Krieg gezogen, als wär's ein Kinderspiel, aber hinterher gejammert über das "Aua"!

Mal ganz plakativ gesagt.


WENN du schon mit innerfamiliärem Verhalten vergleichen willst, […]

Interessant, wie Du jetzt darauf kommst!?! Da habe ich nichts in der Richtung angedeutet.

Mal abgesehen davon sind dieser beschriebene "Stress" und "Dominanzverhalten" einfach nur eine peinliche Rechtfertigung für mangelnde Selbstbeherrschung und einen schwachen und ziemlich kaputten Charakter.


"Stressabbau" und "Krieg" haben völlig verschiedene Motivatoren.

Nein, das ist nicht der Punkt. Deine Differenzierung ist hier einfach nur irreführend.

Aggression ist ein Ur-Instinkt. Die Auslöser können von Stress durch eine verschüttete Tasse Kaffee bis hin zu einem Schlag ins Gesicht gehen. Daher sind vielleicht die Ursachen zu differenzieren, aber nicht der Reiz-Reaktions-Komplex.


Krieg ist IMMER ein oktroyierter Zustand.

Ja, deshalb sind das Gejohle und die unzähligen Freiwilligen ja auch immer und immer und immer wieder erzwungen worden!

Nein, aber das was Du hier beschreibst, ist bestenfalls idealistisch.

Ich bin selbst Idealist, aber ich habe vor langer Zeit die rosarote Brille abgelegt.

Der Mensch hat schon zu allen Zeiten Kriege geführt und eine Eskalation der Aggression lässt sich im Handumdrehen herbei führen.

Leider können wir uns hier nicht persönlich begegnen, aber ich wette, dass ich Dich oder jede beliebige Person nur mit Worten ganz leicht dazu bringen kann, mich zu schlagen oder mindestens körperlich anzugehen.

Diese Aggression steckt in uns – egal, wie schön Du Dir Deine Welt malst!

Und Krieg ist nichts anderes, als die totale Eskalation dieser natürlichen Aggression und diese fängt bereits im ganz Kleinen an.


Übrigens sind wir Menschen nicht die Einzigen. Spontan fallen mir Ameisen und Schimpansen ein, die auch Kriege führen.
Wie willst Du das denn jetzt erklären?

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Ameisen und Schimpansen sind keine Menschen und nicht mit dem Menschen vergleichbar wenn es darum geht Krieg zu führen.

Leider können wir uns hier nicht persönlich begegnen, aber ich wette, dass ich Dich oder jede beliebige Person nur mit Worten ganz leicht dazu bringen kann, mich zu schlagen oder mindestens körperlich anzugehen.

Keine Ahnung mit was für Menschen du dich umgibst aber mich könnte keiner mit Worten dazu bringen jmd anzugehen. Allein schon weil es irgendwann einfach lächerlich wird.

Aggression ist ein Ur-Instinkt.

Da lag Herr Freud aber mächtig daneben. Gewalt gehört natürlich nicht zur menschlichen Natur, wie neulich erst wieder in Studien nachgewiesen wurde. Aggressivität hat ganz andere Ursachen. 

Kommentar von MarkusGenervt ,

Ameisen und Schimpansen sind keine Menschen und nicht mit dem Menschen vergleichbar wenn es darum geht Krieg zu führen.

Tja, wieder so eine dogmatische Grundhaltung ohne reelle Bezüge.

Aber natürlich sind wir Menschen mit allen Tieren vergleichbar, denn wie haben alle einen gemeinsamen Ursprung, in welchem bereits unsere Instinkte und Basis-Gefühle bestanden hatten (siehe Stammhirn). Sicherlich haben wir weniger mit Ameisen, als mit Schimpansen gemein, aber die Kriege der Schimpansen sind nur eine ganz kleines bisschen weniger "entwickelt", als die Unsrigen. Sie benutzen sogar Waffen.

Was allerdings nur ganz wenige Menschen in ihrem homozentrischen Weltbild wahr haben wollen ist, dass wir von "Affen" abstammen und auch mal kannibalistische Züge trugen.


Keine Ahnung mit was für Menschen du dich umgibst aber mich könnte keiner mit Worten dazu bringen jmd anzugehen. Allein schon weil es irgendwann einfach lächerlich wird.

Ja, ja, und genau deshalb wäre es so leicht.

Aber mangels Gelegenheit bleibt es auch eben nur hypothetisch.

[…] wie neulich erst wieder in Studien nachgewiesen wurde.

… und in anderen "Studien" würde neulich erst wieder das Gegenteil "nachgewiesen".

Mit solchen nichts sagenden Floskeln wirst Du keinen Blumenstrauß gewinnen.

Aggressivität hat ganz andere Ursachen.

Ich kann hier keine Argumente oder Begründungen erkennen, außer "ich hab recht und Du nicht". Könntest Du das mal näher ausführen, ohne Freud herbei zu zitieren, weil das alle so machen und denken das wäre jetzt ein Totschlagargument?


So einfach geht das, eine Diskussion zu führen, ohne etwas zu sagen. Dieses Nein-Doch-Nein-Doch-Spiel beherrsche ich auch. Daher würde ich vorschlagen, Du kommst mal mit ordentlichen Argumenten rüber, damit ich Dich dann ordentlich widerlegen kann!


Kommentar von Fielkeinnameein ,
Tja, wieder so eine dogmatische Grundhaltung ohne reelle Bezüge

Keine Ahnung aber der Unterschied zwischen Affen und Menschen im Bezug auf ihre Entscheidungen sollte dir auch auffallen oder willst du uns jetzt erzählen das Affen aus den gleichen Gründen Entscheidungen treffen wie Menschen? 

Nur weil wir von Affen abstammen bedeutet das noch lange nicht das man sich nicht weiterentwickeln kann und ich weiß ja nicht ob es dir aufgefallen ist, das haben wir. 

Ja, ja, und genau deshalb wäre es so leicht. 

Achso, weil du dich dann lächerlich machen würdest wäre es also leicht mich zu provozieren? Sehr logisch. 

Aggression ist ein Ur-Instinkt.

Dann zeige mir mal eine Studie die das belegt.

Ich kenne ausschließlich Studien die belegen das Menschen die eine gesunde Psyche haben, keinerlei nennenswerte Reaktionen im Gehirn zeigen die darauf schließen lassen würde das Gewalt ein Urinstinkt ist da weder das Belohnung noch Glückszentrum dabei angesprochen wird. 

Ebenso kenne ich niemanden mit gesunder Psyche der Gewalt anwenden würde wenn man ihn nicht reizt.

Kränkung, Angst, Ausgrenzung .. das sind Gründe für Gewalt aber Menschen so hin zu stellen als könnten sie gar nicht anders ist doch lächerlich und hat mit der Realität nichts zu tun. 

Da es für sie aber anscheinend selbstverständlich ist, tut mir das sehr Leid für sie.

Kommentar von MarkusGenervt ,

[…] oder willst du uns jetzt erzählen das Affen aus den gleichen Gründen Entscheidungen treffen wie Menschen?

Gegenfrage: Weißt du wirklich, warum Du welche Entscheidung triffst? Ich meine nicht das, was Du denkst. Ich meine das, was Dich in Deinem Unterbewusstsein motiviert.

Das ist nämlich dasselbe, was auch Schimpansen motiviert und was für alle Lebewesen die Triebfeder ist.

Nur weil wir von Affen abstammen […]

Nein, tun wir nicht! Aber wir stammen (mindestens) von den Hominidae ab und das ist ein großer Unterschied, der aber immer gerne übersehen wird.

[…] bedeutet das noch lange nicht das man sich nicht weiterentwickeln kann und ich weiß ja nicht ob es dir aufgefallen ist, das haben wir.

Nein, dafür habe ich noch keinen Beweis gesehen. Es bringt uns auch nicht weiter, unsere Spezies als Homo Sapiens Sapiens zu bezeichnen, denn davon werden wir auch nicht doppelt vernuftbegabter.

Unsere Vernunftbegabung liegt lediglich darin, unsere Fehler zu erkennen, nachdem wir sie begangen haben – und zwar jeden Einzelnen und immer wieder. Aber das können Schimpansen auch.

Achso, weil du dich dann lächerlich machen würdest wäre es also leicht mich zu provozieren? Sehr logisch.

Netter Zug den Spieß umzudrehen, aber dafür musst Du schon ein bisschen früher aufstehen.

Dann zeige mir mal eine Studie die das belegt.

Nö. Du hast mit "Studien" angefangen, also leg Du mal bitte hier was vor.

[…] da weder das Belohnung noch Glückszentrum dabei angesprochen wird.

Und schon wieder interpretierst Du Dinge in meine Aussagen, die ich nie auch nur irgendwie angedeutet habe.

Was soll das?

Ebenso kenne ich niemanden mit gesunder Psyche der Gewalt anwenden würde wenn man ihn nicht reizt.

[…] aber Menschen so hin zu stellen als könnten sie gar nicht anders ist doch lächerlich und hat mit der Realität nichts zu tun.

Wie kommst Du darauf?!? Wer hat so was behauptet?!?

Angst ist der einzige Grund für Gewalt.

Da es für sie aber anscheinend selbstverständlich ist, tut mir das sehr Leid für sie.

Wer sind "sie"? Wen meinst Du?

Antwort
von berkersheim, 18

Warum gibt es so viele Scheidungen? Warum gibt es unterschiedliche Parteien, die sich gegenseitig angiften? Woher kommt der Spruch: Wenns ums erben geht, ist der Familienfrieden vorbei? Warum kann man bei Wikipedia zu Fethullah Gülen lesen, früher Freund von Erdogan, jetzt sein Erzfeind: Wer aus dem ISLAM austritt ist des Todes. Ungläubige (also Du) sind schlimmer als Mörder! Da Erdogan in diesen Punkten gleicher Ansicht ist, warum laufen ihm in der Türkei so viele nach, warum auch die Türken hier in Deutschland? Warum haben die USA mit dem Irak-Krieg eine brennende Fackel in ein Pulverfass gesteckt? Es geht um Macht. Es geht um Ressourcen. Unsere Presse verkündet uns die USA als Friedenstauben, die Russen als Kriegsteufel. Dabei sind alle Kriege in Nordafrika von den USA angezettelt worden. Sie haben die meisten Militärbasen weltweit. Jetzt hört man, dass sie ihre Atomwaffen aus der Türkei abziehen und nach Rumänien verlagern, also noch näher an Russland. Krieg beginnt immer als Spiel mit dem Feuer! Krieg beginnt immer in der Überzeugung, dass man gewinnen wird. Man reizt den Gegner so lange, bis er zurückschlägt.

Unser Problem: Wir wissen nicht mit welcher Kriegspropaganda wir gerade überzogen werden. Haben die Russen angeblich in Aleppo ein Krankenhaus bombardiert, wird lang und breit darüber berichtet. Bombardieren USA und Saudis im Jemen ein Krankenhaus und eine Schule, ist das eine kurze Meldung. Hitler hat deutsche Soldaten in polnische Uniformen gesteckt und einen Grenzposten von Polen aus überfallen lassen, um der Welt und vor allem den Deutschen zu beweisen, dass Deutschland angegriffen wurde und sein Einmarsch in Polen nur Gegenwehr war. Busch hat mit seinen Verbündeten behauptet, dass Saddam Hussein heimlich Atombomben baue und ist einmarschiert. Die Atombomben wurden nie gefunden. Jetzt muss sich Blair (damals britischer Premier) in England für die Unterstütztung dieser Lüge verantworten.

Das ist so, seit es Menschen gibt. Unter 10 Menschen sind mindestens 3, die die Macht haben wollen, koste es, was es wolle. Und es gibt schon zu allen Zeiten Menschen, die andere gern für sich arbeiten lassen. Das ist keine neue Erfindung. Und wenn zwei Mächtige in ihrem Machtanspruch aneinander geraten, gibt es Krieg. Der Blick in unsere Zeit zeigt mir, dass sich da seit der Steinzeit nichts geändert hat. Nur die Waffen sind effektiver geworden. Ich fürchte, wenn Du den Krieg abschaffen willst, musst Du die Menschen abschaffen. Leid tut mir nur der "liebe Gott", wenn wie im 1. Weltkrieg alle Soldaten der verschiedenen Kriegsgegner gerufen haben: Gott mit uns. Der muss sich gedreht haben wie ein Kreisel.

Kommentar von MarkusGenervt ,

Danke.

Ich weiß nicht, ob Du es wusstest, aber körperlich und geistig unterscheiden wir uns tatsächlich kaum von unseren Steinzeit-Vorfahren.

Vielleicht sollten die paar Ausnahme-Intelligenzen mal überlegen, ihre geistigen und technischen Errungenschaften nur für sich ganz alleine zu behalten, damit die übrigen Troglodyten nicht die Gelegenheit erhalten, diese in Waffen verwandeln zu können.
Also eine Art Technokratie vielleicht.


Wenn ich jetzt kein Smiley signalisiere, riskiere ich wohl einen Shitstorm. Mach ich aber nicht  :-P

Antwort
von kubamax, 37

Es gibt jedoch Leute, die miltaristisch denken. Sie lassen sich gerne rekrutieren und haben Gewaltphantasien. Viele Leute schauen sich gerne brutale Kriegsfilme an. Diese Leute werden dann von Machtgruppen oder Machtmenschen für ihre Ausweitung von Macht, Erlangung von Bodenschätzen etc., herangezogen. Ich behaupte auch, diese Leute fördern die Miltitarisierung in der Bevölkerung, vor allem bei den Jungs. Es wird suggeriert, das Militär ist eine Ehrensache. Ich denke an die Kaiser Wilhelm Zeit oder an die früheren kommunistischen Ländern. Miltarismus ist verführerisch für Verlierertypen, die sonst keine Chancen im Leben haben.

Doch ich bin der Ritter Sepp, ein echter Depp. Wenn die Brüder üben fechten, ich tu den Mägdlein Zöpfe flechten.

Antwort
von atzef, 22

Du hast dir die Frage doch schon selber beantwortet!

"Ab und zu werden Länder sogar von anderen (Ländern!) zu einem Krieg gedrängt."

In solchen Fällen will das angegriffene Land und seine Bevölkerung meistens selber nicht den Krieg, muss ihn aber führen.

Bei der kriegsauslösenden Partei wiederum wird die Bevölkerungsmehrheit in der Regel auch den Krieg unterstützen.

Antwort
von Askomat, 21

"Die die gewählt werden haben nichts zu entscheiden und die die entscheiden werden nicht gewählt." - H. Seehofer

Kommentar von MarkusGenervt ,

Sehr passend, ausgerechnet "die dümmste Sau im Stall" (O-Ton Seehofer) zu zitieren. – LACH

Kommentar von Askomat ,

Der kann es nicht wissen, meinst du das ?

Antwort
von Fuchssprung, 20

In einem Krieg schießen Menschen aufeinander die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen die sich sehr gut kennen.

Antwort
von soissesPDF, 3

Volk = germanisch "der folgt".
Eine Regierung ist der Nation verantwortlich, nicht dem Volk.
"Von einem Volk kann Du alles verlangen", so ist der Grundsatz der Politik.
Mit der passenden Ideologie kriegst Du jedes Volk zum folgen.

Glaubst Du nicht?
Zur Erinnerung die SPD mit HartzIV "HartzIV Empfänger sind faul, rauchend, saufend und bildgungsfern".
Mit dieser Ideologie wurde Hartz IV eingeführt und die Massen jubelten.

Antwort
von bloodrevenger, 36

Erstmal danke für deine Aufmerksamkeit und das du das Desaster gut erkannt hast, allerdings liegt es auch am Volk zumindestens dann wenn sie diese Regierung gewählt haben und tolerieren.

Aber selbst wenn nicht, denn irgendwo liegt es leider auch in der menschlichen Natur

um das zu ändern also auf Anhieb bräuchte es viele Menschen die bereit sind sich für den Frieden zu opfern in dem sie alles aber auch wirklich alles tuen was dafür nötig ist, egal was Sie dafür opfern müssen 

Aber auch davon gibt es wahrscheinlich zu wenige 

Antwort
von metbaer, 46

Regierungen arbeiten für eigene Interessen und für die Interessen nahestehender Lobbygruppen, nie für die Interessen des Volkes. 

Kommentar von PatrickLassan ,

Klar, darum geht es uns ja auch so schlecht in Deutschland.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Nennen sie mir doch mal ein paar Entscheidungen der Regierung der letzten 20 Jahre, die wirklich positive Veränderungen für einen Großteil der Bevölkerung gebracht haben. Mir fallen keine ein.

Für reiche "Minderheiten" fallen mir auf Anhieb genug ein. 

Wenn wir uns den Verlauf der letzten Jahre ansehen gibt es eine klare Richtung und die zeigt nach nicht "oben".

Kommentar von MarkusGenervt ,

@PatrickLassan:

Uns geht's aber auch nicht gut.

Oder würdest Du von Dir selbst behaupten, dass Deine Mittellosigkeit verdient sei?

Antwort
von 1900minga, 31

Diktatoren werden nicht gewählt.
Deswegen scheîssen sie auf die Interessen des Volkes

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