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Warum gibt es keinen Nobelpreis für Mathematik?

gefragt von kara1kara1 am 01.04.2008 um 11:25 Uhr

Warum bleiben Mathematiker bei der Vergabe außen vor?


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anonym
beantwortet von benutzer27 am 1. April 2008 11:30
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Weil es ein Testament von Alfred Nobel gibt:

Das Testament Alfred Nobels

Am 27. November 1885 unterschrieb Alfred Nobel in Paris sein berühmtes Testament, das den Nobelpreis ermöglichte:

„... Mit dem ganzen Rest meines realisierbaren Vermögens ist folgendermaßen zu verfahren: Das Kapital, von den Testamentvollstreckern in sicheren Wertpapieren realisiert, soll einen Fond bilden, dessen jährliche Zinsen als Preise denen zugeteilt werden, die im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile geteilt, von denen zufällt: ein Teil dem, der auf dem Gebiete der Physik die wichtigste Entdeckung oder Erfindung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigste chemische Entdeckung oder Verbesserung gemacht hat; ein Teil dem, der die wichtigste Entdeckung auf dem Gebiete der Physiologie oder der Medizin gemacht hat; ein Teil dem, der in der Literatur das beste in idealistischer Richtung geschaffen hat; ein Teil dem, der am meisten oder am besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt hat, für die Abschaffung oder Verminderung der stehenden Heere sowie für die Bildung und Verbreitung von Friedenskongressen. Die Preise für Physik und Chemie werden von der Schwedischen Akademie der Wissenschaften verteilt; die für physiologische oder medizinische Arbeiten vom Karolinischen Institut in Stockholm und die für die Eifrigsten im Kampf um den Frieden von einem Ausschuss von fünf Personen, die vom norwegischen Storting gewählt werden. Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverteilung keinerlei Rücksicht auf die Nationalität genommen werden darf, so dass nur der Würdigste den Preis erhält, ob er nun Skandinavier ist oder nicht...“

Paris, 27 November 1895

Alfred Bernhard Nobel

Und das sieht nun mal keinen Preis für den besten Rechenkünstler vor.

Quelle: http://www.nobelpreis.org/


anonym
beantwortet von Waldem4r am 1. April 2008 11:32
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Aber dafür gibt es folgendes: Kopiert aus der Wikipedia: Die Fields-Medaille, offizieller Name International Medal for Outstanding Discoveries in Mathematics (deutsch: Internationale Medaille für herausragende Entdeckungen in der Mathematik), gilt als höchste Auszeichnung, die man als Mathematiker verliehen bekommen kann. Sie wird alle vier Jahre von der International Mathematical Union (Internationale Mathematische Union, IMU) anlässlich des International Congress of Mathematics (Internationaler Kongress der Mathematik, ICM) an zwei bis vier Mathematiker verliehen, die sich in besonderer Weise auf dem Gebiet der mathematischen Forschung und Entdeckung hervorgetan haben.

Die Fields-Medaille wird, neben dem Abelpreis, oftmals als Entsprechung eines nicht existierenden Nobelpreises für Mathematik angesehen. Die Empfänger der Medaille dürfen zum Zeitpunkt der Arbeit, für die sie ausgezeichnet werden, nicht älter als 40 Jahre gewesen sein. Aus diesem Grund erhielt z. B. Andrew Wiles (* 1953) keine Fields-Medaille, da er zum Zeitpunkt des endgültigen Beweises von Fermats letztem Theorem die Altersgrenze bereits überschritten hatte. Wiles erhielt stattdessen auf dem ICM 1998 in Berlin eine Sonderauszeichnung der IMU.

Mit der Verleihung ist ein Preisgeld verbunden, das zur Zeit 15.000 Kanadische Dollar beträgt.

Kommentar von Waldem4r am 1. April 2008 11:39

Mein letzter Beitrag beantwortet Deine Frage nicht. Wahrscheinlich hielt Herr Nobel die Mathematik nicht für entscheidend oder wichtig für die weitere Entwicklung der Menschheit. Ein Schicksal, dass unter anderen auch die Biologen mittragen müssen.


AndyArbeit
beantwortet von AndyArbeit am 1. April 2008 11:35
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Mathematik ist Allgemeinwisse und für Allgemeinwissen gibts keinen Nobelpreis.

Kommentar von Simple_avatar5smallVollstrecker am 1. April 2008 11:49

Sehe ich genauso. Mathematik ist für vieles wichtig, aber sie ist nur ein Instrument. Übringens sind 1/3 * 3 wirklich 1 oder 0,periode 9?

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 1. April 2008 12:50

1/33 ist eindeutig 1. Denn 1/33 = 3/3 = 1

Kommentar von C8f79fed6c42a105e91e3bceecf7cdb0smallLola60 am 1. April 2008 11:51

na dann, erkläre mir mal den "Beweis von Fermats letztem Theorem"(siehe Antwort von Waldem4r), oder wenigstens die höhere Mathematik. Ist ja dann für dich kein Problem, ist ja schließlich Allgemeinwissen, was ich, deiner Theorie nach, zugegebener Maßen wohl nicht habe :-))

Kommentar von benutzer27 am 1. April 2008 12:05

yepp, Allgemeinwissen? ok, dann hier mal ein billiges Aufgabenblatt für dein Allgemeinwissen: http://www.mathematik-olympiaden.de/Aufgaben/47/2/MO472A13.pdf

Wenn du die Aufgaben gelöst hast, bitte wieder melden, ist ja ein Klacks, oder?


anonym
beantwortet von Johnnybln am 1. Januar 2009 15:29
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Es mag schon sein, daß A.Nobel weniger mit theoretischen Aspekten anfangen konnte. Eine gespaltene Haltung gegenüber der Mathematik sagt ihm eine Anekdote nach. Versuche seinerseits, die Mathematikerin "Sonya Kovalevski" näher kennen zu lernen scheiterten. Sie entschied sich für einen anderen.


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