Frage von Rosenblad, 96

Warum gibt es keine starke politische Vertretung für den Tierschutz?

Es gibt zwar die Tierschutzpartei und auch z.B. die ÖDP hat den Tierschutz in ihrem Programm verankert, aber wer wählt diese Parteien? Warum tun sich Tierschützer, Vegetarier und Veganer nicht zusammen um Ziele für den Tierschutz politisch durchsetzen zu können - "unser" politisches System agiert ja fast ausschließlich über lobbyistische Netzwerke?

Meine Frage ist ausschließlich an das genannte Elektorat adressiert

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BTyker99, 21

Ich bin Elektrorad.

Vielleicht ist ein Grund, dass die genannten Personen auch andere Ziele haben, die ihnen im Endeffekt noch wichtiger sind, als der Tierschutz, daher wählen sie dann doch die anderen Parteien. Die hardcore-Tierschützer hingegen werden sicherlich die Tierschutzpartei unterstützen, aber damit kommen diese natürlich noch lange nicht über die 5%-Hürde.

Meine Vermutung ist, dass der beste Weg um eine politische Änderung herbeizuführen wäre, dass diejenigen, die sich für Tierschutz engagieren möchten, in die etablierten Parteien eintreten und innerhalb der Partei das Thema voranbringen.

Kommentar von Rosenblad ,

Vielleicht hast Du Recht, weil der Mensch i.A. in die Extreme ausgreift: Die Hardcore Aktivisten am liebsten Tiere sich wieder selbst überlassen wollen und dem "Rest" seine Mitgliedschaft im ADAC vermutlich effizienter vorkommt (erklärt warum manche der sog. Tierschützer AfD wählen und vorher CDU - war mir bis jetzt immer ein Rätsel)

Antwort
von BIoodMoon, 70

Die Politik ist für Menschen da, eine Vertretung des Volkes.
Man wählt die Partei, die für einen selbst am besten ist. Wenn man Tieren helfen will, gründet man einen Tierschutzverein oder hilft Organisationen.

Kommentar von Rosenblad ,

Ich hoffe Sie glauben nicht an das was Sie da geschrieben haben oder sind Sie noch im schulfähigen Alter?

Antwort
von 1988Ritter, 39

Ganz einfach. Die von Dir genannten Zielgruppen erreichen nicht die 5% Hürde. Dementsprechend schwächt man allenfalls die bestehenden Parteien, und erreicht im Resultat gar nichts.

Was man machen muss, dass man innerhalb der bestehenden Parteien die Thematik sinnvoller hervorbringt. Anhand von deutschen Zahlen kann ich Dir zum Beispiel eine Fleischüberproduktion von über 20% des tatsächlichen Bedarfs belegen. Ein Grund warum Deutschland auf einmal Fleischexporteur ist.

Kommentar von Rosenblad ,

Dementsprechend schwächt man allenfalls die bestehenden Parteien, und erreicht im Resultat gar nichts.

Seltsame Logik, dann bräuchten wir ja nur noch eine Partei - so wie das die "Zeugen" Seehofers gern in Bayern haben wollen.

Kommentar von 1988Ritter ,

Schau doch bitte einmal unter dem Stichwort Weimarer Republik.

Kommentar von Rosenblad ,

Die politische Situation ist doch nicht im Ernst mit der Jetzigen zu vergleichen, auch wenn gern das Ende der abendländischen Kultur an die gesellschaftliche Wand gemalt wird - wir leben in einer ökonomisierten globalen Welt und nicht mehr in einer kleinbürgerlichen Gesellschaft - auch wenn diese noch stark subkutan im Unterfutter mancher bildungsentfernten Ruralregionen zu leuchten scheint - womit ich dieser Ökonomisierung nicht das Wort reden möchte; aber dieser Anspruch würde an dieser Stelle zu weit führen.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 29

1. Die Formulierung und Organisierung von Partikularinteressen ist nicht nur typisch für "unser" politisches System, sondern schlicht für jedes.

2. Tierschutzinteressen werden eigentlich sehr erfolgreich organisiert und vertreten. Immerhin wurde die Rechtsstellung von Tieren als reine Sache vor geraumer Zeit deutlich aufgewertet und bewegen sich die Haltervorschriften für Tierzüchter auf einem recht hohen Niveau.

3. Tierschutzinteressen konkurrieren nunmal auch mit anderen Interessen und menschlichen Grundrechten und -bedürfnissen. Private Haltung von Haustieren z.B. ist natürlich nie artgerecht und eigentlich immer in diesem Sinne Tierquälerei. Sie dient aber menschlichen Sozialbedürfnissen.



Kommentar von Rosenblad ,

Der Knackpunkt der Partikularität liegt in einer ausgeglichenen Gewichtung und Beachtung der Interessen. Der "kleine" Halter mit kleinen Bestand an Nutz-, Privat- oder Zuchtieren wird natürlich genauestens kontrolliert, die Massentierhaltungsunternehmen weniger oder mit angekündigter Kontrolle  - das gleiche trifft auf die kleinen Tante Emmaläden zu, wo der Inspektor ganz genau auf Mängel schaut und wehe ein Auspreisschildchen fehlt - völlig anders bei den großen Handelskonzernen.

Und: menschliche Sozialbedürfnisse sind - dort wo gewollt oder lobbyistisch reguliert - natürlich auch Restriktionen unterworfen, deshalb sollte private Tierhaltung nur noch aus therapeutischen Zwecken erlaubt sein.

Kommentar von atzef ,

Erzähl das den privaten Haustierhaltern, dass sie fast alle ihre Haustiere abgeben müssen, weil dies eben nur noch zu "therapeutischen Zwecken" erlaubt dürfe...

Deine Behauptungen über staatliche Kontrollen sind unbelegt, insofern reine Propaganda und Stimmungsmache und daher nicht weiter der Rede wert.

Kommentar von Rosenblad ,

Natürlich, Propaganda und Stimmungsmache - aus welcher sozial- schmalen Provenienz entstammen Sie den?

Kommentar von atzef ,

Aus einer, in denen man Behauptungen überprüfbar belegt und die Forderung danach nicht als beleidigte Leberwurst pseudoarrogant und diffamatorisch abwertet.

Kommentar von Rosenblad ,

Du kannst mich an dieser Stelle etikettieren wie Du willst, aber wenn mir jemand in staatssozialistischer Manier mit Kategorialbegriffen wie Propaganda und Stimmungsmache kommt, an den werde ich nicht meine Lebenszeit verschwenden, zumal dann jede Argumentationskette nur noch mehr Gegenargumentationen und Negationen erzeugt.

Kommentar von atzef ,

Halten wir einfach fest, dass du weiterhin auf Belege deiner Behauptungen verzichtest und dich auf ablenkendes Pöbeln beschränkst.

Kommentar von Rosenblad ,

Richtig!

Kommentar von Omnivore11 ,

@atzef so ist das mit gläubigen Menschen. Belege brauchen sie nicht, solange irgendeine Veganertruppe sich das frei aus den Fingern gesogen hat.

Aber lass ihn doch. In Deutschland herscht Religionsfreiheit. Rosenblad darf daher glauben was er will

Kommentar von Omnivore11 ,

Der "kleine" Halter mit kleinen Bestand an Nutz-, Privat- oder
Zuchtieren wird natürlich genauestens kontrolliert, die
Massentierhaltungsunternehmen weniger oder mit angekündigter Kontrolle

1) Massentierhalter gibt es nicht. Nirgends ist definiert, ab wann diese ominöse Haltungsform beginnt. Und beim Veterinäramt bzw. beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erst recht nicht. Kontrollen finden bei JEDEM kommerziellen Tierhalter fest. Deine Behauptung ist falsch! Keine Ahnung woraus du deine Kenntnis ziehst

2) Kontrollen finden i.d.R. immer unangekündigt statt. Das kannst du jeden Bauern fragen!

Dein Kommentar entbehrt jeglicher Grundlage

Kommentar von Rosenblad ,

Da mir Deine Kommentare zu diesem Thema bekannt sind, würde es bedeuten Perlen vor die ........ zu werfen um an dieser Stelle mit entsprechenden Sachverhalten zu kommentieren, die in Dein enges Weltbild nicht hineinpassen. Deswegen nur ein kurzes Statement:

Massentierhalter gibt es nicht.

Als Grenzwerte nennt das deutsche Gesetz, mit der die EU-Richtlinie in nationales Recht übernommen wurde bei Anlagen zur Intensivhaltung oder -aufzucht von Geflügel oder Schweinen mit 40000 Plätzen für Geflügel, mit 3000 Plätzen für Mastschweine (über 30 kg), mit 900 Plätzen für Sauen und intensive Aquakultur bei einer Produktionskapazität von 1000 t Fisch oder Muscheln pro Jahr (siehe auch: Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung
(UVPG)

Zur Intensiv- oder Massentierhaltung folgendes Sachbuch:

Henning Steinfeld, Pierre Gerber, T. D. Wassenaar, Vincent Castel, Cees de Haan: Livestock's long shadow. environmental issues and options (Rom,  Food and Agriculture Organization of the United Nations, 2006 )

Zur Kontrolle von Inspektionen siehe: z.B. https://www.albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-die-kontrollen-in-der-ma...

Kommentar von Omnivore11 ,

Das ist doch Verdrehung der tatsachen!

Das deutsche Gesetz spricht von Intensivhaltung im Rahmen DIESES Gesetzes! Wo zum Geier ist da die Analogie zu dem Laienbegriff der Massentierhaltung? Das macht einzig und alleine IHR!!!!!!!!!

Und zudem spricht das deutsche Gesetz auch nicht davon, dass man ab 3000 Schweinen die Tiere quälen darf, sie unter Schmerzen aufziehen darf, sämtliche Schlachtsperren missachten darf, nicht mehr kontrolliert wird, das Fleisch ungesund sein darf, usw.

Zur Albert Schweitzer Stiftung: Zu veganen Propagandaseiten habe ich keinen Bezug. Schon gar nicht, wenn man sich diesen Pfeffer frei aus den Fingern saugt. Albert Schweitzer Stiftung ist eine VEGANER-TRuppe, die INTERESSEN verfolgen um SPENDEN zu sammeln! Spenden-Iban gleich unten mit aufgeführt.

Das ich solchen Veganern kein Wort abnehme, versteht sich von selbst, oder?

Kommentar von Rosenblad ,

Allen Tieren geht es gut, es gibt keine Massentierhaltung, Glyphosat ist eine Erfindung, Veganer sind Spinner - nun denn, dann ist ja alles gut. Das ich allerdings der Albert-Schweitzer Stiftung eher ein Wort abnehme - ebenso wie meinem bäuerlichen Schwager - als Dir - versteht sich wohl auch von selbst oder?

Kommentar von Omnivore11 ,

Allen Tieren geht es gut,

Hab ich nie behauptet. Aber es geht nicht, dass IHR behauptet, dass es allen Tieren schlecht geht, nur weil der Landwirt 3000 Schweine hat!

es gibt keine Massentierhaltung,

Der Begriff ist ein Kampfbegriff ja

Glyphosat ist eine Erfindung

Jedenfalls kein Naturprodukt, korrekt.

Veganer sind Spinner

nun ja......ich denk da mal meinen Teil ^^ Aber schön, dass du auch der Meinung bist :-)

Das ich allerdings der Albert-Schweitzer Stiftung eher ein Wort abnehme [...] als Dir - versteht sich wohl auch von selbst oder?

´Das kannst du halten wie du willst. Wie gesagt, es gibt in Deutschland Glaubens- und Gewissensfreiheit. Auch Informationsfreiheit. Wenn du deine Antworten bei der Veganerlobby suchst, dann ist das dein Problem, mit dem DU selbst fertig werden musst.

Antwort
von hummel3, 38

Eine gute Frage! - Aber offenbar scheinen die Tierschützer sich ihrer politischen Macht bei einem Zusammenschluss nicht wirklich bewusst zu sein, oder es ist auch bei ihnen mit ihrer Tierliebe doch nicht so weit her.

Ein anderer, noch wesentlicherer Grund dürfte sein, dass man in einer Partei, welche sich ausschließlich oder primär dem Tierschutz verschreibt, die vielen anderen Lebensfelder der Menschheit nicht genügend mit hochkarätigen Politikern besetzen kann. Und mit Tierschutz allein lässt sich nun ein Land oder die Welt nicht regieren. 

Kommentar von Rosenblad ,

Deswegen habe ich ja die ÖDP ins Spiel gebracht - zudem liegt die Intention ja nicht im Regieren, sondern im Austarieren von Interessen - das trifft auf die Bauern genauso zu, wie auf den Tierschutz, die Ökologie oder die Vertretung der mittelständischen Unternehmen.

In diesem politischen System besitzen allerdings die finanzstärksten Unternehmen über ihre Lobbyisten den stärksten Anteil an der politische Gestaltungsmacht. (siehe: https://www.lobbycontrol.de/)

Eine dermaßen komplexe Gesellschaft, wie die der Bundesrepublik Deutschland kann auf Dauer nicht allein auf die ökonomischen Interessen einiger hundert Privatleute abgestellt sein - Tierschutz ist dabei, wie schon erwähnt nur ein politisches Feld neben vielen anderen.

Antwort
von Omnivore11, 21

"unser" politisches System agiert ja fast ausschließlich über lobbyistische Netzwerke?

Und deswegen benötigen wir jemand, der sich ideologisch mit dem Thema Tierschutz befasst und völlig absurde Gesetze fordert?

Wenn du es ganz hart willst, dann wähl doch die V³-Partei. DIe hat sich zur Aufgabe gemacht jeden Deutschen gesetzlich zu zwangsveganisieren. Nur hat das NICHTS mit Tierschutz zu tun, sondern mit Bevormundung.

Dann hast du aber noch die Grünen. Und die sind auch nicht besser. Diese Verleumden Landwirte sogar direkt im deutschen Bundestag und fordern völlig absurde Gesetze, dass man Fleisch aus "Massentierhaltung" kennzeichnen soll. Wo es doch nicht einmal gesetzlich verankert ist, was diese ominöse Haltungsform überhaupt ist. Mit Tierschutz haben diese Parteien eher wenig zu tun, sondern um Bevormundung des Menschen, was sie zu Essen haben!

Die Menschen, die sich für Tierschutz einsetzen sind auch die Menschen die tagtäglich mit den Tieren zu tun haben. DIE wissen nämlich WIE man Tiere halten muss, was ihre Bedürfnisse sind und wie man es umsetzt.

Politiker haben nur selten Ahnung von Tierschutz. Deutlich macht das ein Gesetz von 2001: Das Tiermehlverbot für ALLE SChlachttiere. Seither ist es gesetzlich verboten Schweine artgerecht zu ernähren.

Hier sieht man deutlich wo vermeintlicher Tierschutz hinführt: In Gesetzen, die dem Tiere nicht zu Gute kommen.

Gruß
Omni

(BG)

Kommentar von Rosenblad ,

Ein Freund von mir ist Vorsitzender eines der Landesvereine der Tierschutzpartei  - und nein er ist kein Politiker und kennt die Zusammenhänge vor Ort besser als ich - deshalb meine Frage, die Du offensichtlich nicht verstanden hast oder verstehen willst!

Kommentar von Omnivore11 ,

Dann drück dich anders aus. WAS willst du für eine Vertretung für WELCHE Tierschutzmaßnahmen?

Kommentar von Rosenblad ,

Es geht um die "Rechte" von Tieren, die in Intensivbetrieben kaum kontrolliert werden können - in einer dem Lebewesen gerechten Haltung völlig pervertiert sind (ich spreche nicht von bäuerlichen Klein- und mittelständigen Betrieben - man solte schon die "Kirche im Dorf belassen") und ich spreche davon das heute jeder x-beliebige Durchschnittsbürger Tiere zuz Weihnachten wie ein Stück Billigware verschenken und wieder wegwerfen kann, wenn es ihm beliebt - die Tierheime können davon ganze Liedbücher füllen - meine Schwester ist Tierärztin.

Kommentar von Omnivore11 ,

Tiere haben keine Rechte, weil Tiere Rechte nicht wahrnehmen können.

die in Intensivbetrieben kaum kontrolliert werden können

Wenn jemand kommerziell Fleisch, Milch oder Eier herstellt, dann wird dieser auch kontrolliert. Völlig unabhängig davon wieviel Tiere er hat, welche Besatzdichte diese haben oder ob er CDU- oder Grünenwähler ist. Ausnahmslos: ALLE

ich spreche nicht von bäuerlichen Klein- und mittelständigen Betrieben

lol....in Kleinbetrieben sieht es oft schlechter aus als in modernen Ställen. Kannst ja mal schauen wie teilweise bayrische Kleinbauern Milchkühe halten. Anbindehaltung. Dann komm mal zu uns. Hier stehen 100, 200 Milchkühe in hochmodernen Laufställen.

pervertiert werden ausschließlich die Verleumdung der Landwirte!

meine Schwester ist Tierärztin.

Glückwunsch

Kommentar von Rosenblad ,

Vor den Landwirten habe ich große Achtung, weshalb ich beim besten Willen auch nicht die derzeitige Bevorzugung der Handelskonzerne gegenüber den Milchbauern verstehe und nachvollziehen kann! Mir ging und geht es allein um die Intensivbetrieben mit Massentierhaltung und hier finden Kontrollen - schon aus Personalmangel oft nur unzulänglich stattt (und leider manchmal auch mit einer latenten Ankündigung) Mir ist bewusst, das ich zwischen  Hardcore - Aktivisten stehe, die den Bauern gern pervertieren und solchen für die sich Tierschutz auf ein paar Kätzchen beziehen. Tiere haben keine Rechte, aber Tiere sind Lebewesen und fühlen Schmerzen, kennen Leid - deshalb sollten wir Menschen (ohne Fanatismus) den Tieren wenigstens ein Leben ohne Schmerzen (in der Haltung, wie in der Schlachtung) zugestehen - das dies i.A. der Bauer auf dem Land eher möglich macht, weil er eine ganze andere Bindung zu seinen Tier hat steht außer Frage - nicht aber der, der zigtausend Schweine und Hühner in Intensivställen nur noch verarbeitet. Und, wie schon angesprochen mir geht es um das Verbot das Tier als Billigware veramschen zu können wie ein Kleidungsstück, was ich nach gebrauch wieder in die Mülltonne entsorgen kann.

Kommentar von Omnivore11 ,

Mir ging und geht es allein um die Intensivbetrieben

Die arbeiten alle in Intensivbetrieben! Für extensive Landwirtschaft haben wir hier kein Platz.

schon aus Personalmangel oft nur unzulänglich stattt (und leider manchmal auch mit einer latenten Ankündigung)

Wo hast du den Schmarren denn her? Wieviele Betriebe kennst du denn, die DU persönlich jahrelang überwacht hast?

Tiere haben keine Rechte, aber Tiere sind Lebewesen und fühlen
Schmerzen, kennen Leid - deshalb sollten wir Menschen (ohne Fanatismus) den Tieren wenigstens ein Leben ohne Schmerzen (in der Haltung, wie in der Schlachtung) zugestehen

Das wird auch getan. Lese die Tierschutzgesetze, Nutztierhaltungsverordnung, Schlachtverordnung und die ganzen Einzelverordnungen! In KEINEM der Gesetze und Verordnungen wirst du etwas finden, dass das Leben mit Schmerzen billigt. Das ist auch gar nicht das Interesse von den Landwirten (egal ob 50 oder 5000 Schweine). Nutztiere unter Schmerzen bringen keine Leistung! Das weiß jeder, der auch nur einmal ein Nutztier in Natura gesehen hat.

das dies i.A. der Bauer auf dem Land eher möglich macht, weil er eine ganze andere Bindung zu seinen Tier hat steht außer Frage

Das macht einer, der 5000 Schweine hat nicht anders. Die Bindung ist nicht abhängig von der Anzahl der Tiere. Und ich finde es bemerkenswert, wie du auf so eine steile These kommst, zumal es 200.000 Viehzuchtbetriebe gibt!

nicht aber der, der zigtausend Schweine und Hühner in Intensivställen nur noch verarbeitet.

Warum nicht? Wie kommst du auf so eine Behauptung? Was denkst du warum er sonst Landwirt wurde? Ganz sicher nicht um damit reich zu werden!

Und, wie schon angesprochen mir geht es um das Verbot das Tier als Billigware veramschen zu können wie ein Kleidungsstück

Tiere sind keine Sachen und schon gar nicht zu behandeln wie du dir das vorstellst. Die deutschen Tierschutzgesetze sind eines der strengsten der Welt. Dutzende Auflagen und strenge Gesetze unterliegen dem Tierwohl von Schlachttieren. Dagegen darf jeder Hobbytierhalter sich ein Kanarienvogel in Käfige sperren zur Belustigung!

Das was du angesprochen hast ist schon längst Gesetz!

Kommentar von Rosenblad ,

Die Wirklichkeit ist eine andere - das zeigen allein die Schlachtbetriebe und eben das Weihnachtsgeschäft über die Tierhandlungen - vielleicht solltest Du Dich einmal mit einem Tierheim nach Weihnachten in Verbindung setzen um die Realität der Tierschutzgesetze in actu beschreiben zu können.

Wir kennen vermutlich völlig andere Betriebe und amtliche Zugänge, womit unser Wissen und unsere Einstellung diametral völlig auseinderläuft - die gleiche Diskussion würden wir vermutlich über Glyphosat halten (in Bayern ticken die Uhren sowieso etwas anders, da wird das geglaubt was die CSU sagt, basta!).

Über meine Schwester, deren Mann selbst einen landwirtschaftlichen Betrieb unterhält (und auch Kontakte zu anderen Betrieben) ist meine "Bindungsaussage" nicht aus der Luft gegriffen, da diese von einem Landwirt selbst stammt. Keine Ahnung wo Du Deine Aussagen her hast, vermutlich ist Dein (bäuerlicher?) Blick auf die Welt ein anderer, als der in der Familie meiner Schwester - nicht von ungefähr hat sich mein Schwager für eine schwierige und langwierige Umstellung zum Bio-Landwirt entschieden.

Noch eine Anm.: Manchmal verstehe ich die politischen Entscheidungen und die massiven preispolitischen "Maßnahmen" der Handelskonzerne - weil sie oft zu leichtes Spiel mit Euch Bauern hat, wie mein Schwager zu sagen pflegt. Was man Euch sagt wird geglaubt - so einfach ist die Welt für Euch!

Alles ist wunderbar gesetztlich geregelt, warum es dann überhaupt noch Tierheime gibt entzieht sich meiner Kenntnis und in den Schlachthöfen werden die Tiere schmerzfrei geschlachtet. Lieber Bauer Du scheinst sehr sehr gläubig zu sein, sehr gläubig - die Molkereien und Handelsriesen wird es freuen, die CSU ebenso - Omnivore!

Danke! - an dieser Stelle beende ich die Diskussion, da mir Deine Stammtischweisheiten aus den bayrischen Tiefen zu weit von der Realität entfernt sind und zu sehr mit Glauben zu tun haben und ich bin nicht gläubig!

Kommentar von Omnivore11 ,

Was haben Tierheime mit Fleischproduktion am Hut?

Wir kennen vermutlich völlig andere Betriebe und amtliche Zugänge, womit unser Wissen und unsere Einstellung diametral völlig auseinderläuf

scheint so zu sein ja...

Ahnung wo Du Deine Aussagen her hast,

Von Landwirten, die das schon ihr ganzes Leben machen.

Lieber Bauer Du scheinst sehr sehr gläubig zu sein, sehr gläubig - die Molkereien und Handelsriesen wird es freuen, die CSU ebenso - Omnivore!

1) Bin ich kein Bauer

2) Glaube ich prinzipiell nicht, sondern interessiere mich für Fakten und Erfahrungen

3) Kann ich die CSU nicht wählen, da ich nicht aus Bayern komme

4) würde ich die CSU sowieso nicht wählen, da ich Atheist bin.

Danke! - an dieser Stelle beende ich die Diskussion, da mir Deine
Stammtischweisheiten aus den bayrischen Tiefen zu weit von der Realität entfernt sind und zu sehr mit Glauben zu tun haben und ich bin nicht gläubig!

1) Ich bin Atheist bis aufs Blut....und das seit meiner Geburt.

2) Mir erschließt es sich nicht wie du auf den Pfeffer kommst, dass ich ein Bayer wäre. Aber wer an das Gewäsch der Albert Schweitzer Stiftung GLAUBT, der hat halt so einen Drang nach Falschaussagen

3) Schwelge ruhig weiter in deinem GLAUBEN über eine extra Gesetzgebung für Betriebe ab einer Zahl x Tieren. Glauben darf ja in Deutschland jeder was er will. Auch du darfst glauben was du willst. Glaub an den veganen Pfeffer, den dir die Veganertruppe der Albert Schweitzer Stiftung frei aus den Fingern gesogen hat und dir ins Gehirn indoktriniert hat. Das ist ja deren Masche: Naive Menschen zu finden, die diesen Pfeffer GLAUBEN!

4) Tschüüü mit ü

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