casebumbase am 15.05.2008 um 14:51 Uhr
Hi. Es gibt sie für alles Mögliche. Ausbildungsnachweise! Wer in Deutschland etwas ausüben will, MUSS über einen Ausbildungsnachweis verfügen. Sonst darf man nicht! Und um so grösser die Verantwortung ist, desto länger ist die Ausbildungszeit.
Warum gibt es keine Ausbildung für Eltern? Und nur wenn die Prüfung gut abgeschlossen wurde, darf man Kinder machen. Vorher nicht! Klingt zwar konservativ, ist aber immer noch besser als verhungernde Kinder oder Eltern deren Kindermädchen Fernseher heisst!
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willst du voher bei männlein und weiblein einen verschluß anbringen um den austausch von flüssigkeiten zu verhindern oder das kind vorher weggeben bis die erzeuger die prüfung abgelegt haben?

Nicht jeder der eine Ausbildung hat, ist in der Praxis auch gut!
Die Natur hat so was schönes eingerichtet wie "Mutterinstinkt". Funktioniert schon seit Jahrtausenden!!
gertrude2 am 15. Mai 2008 14:56 DH
Angela2305 am 15. Mai 2008 16:19 Auch DH
Wo ist denn dann der Mutterinstinkt bei Kindern die misshandelt und getötet wurden. Hat da die Natur versagt?? Darwinsches Gesetz zun Einsatz gekommen??
Es würde schon viel bringen, wenn das ein Schulfach wäre. Dann würden manche Menschen z.B. verstehen, dass ein Säugling nicht schreit, um seine Eltern zu ärgern.
manop am 15. Mai 2008 15:02 Meinst du wirklich? Ich denke ein Schulfach macht noch keine besseren Eltern. Im Geburtsvorbereitungskurs erzählt dir die Hebamme ja auch viel wichtiges, aber einige nehmen das entweder nicht ernst, odr es sieht in der Realität wieder anders aus. Was machst du z.B. wenn du ein Schreikind hast? Antwort wäre hier viel Körperkontakt, also am besten das Kind in einem Tuch tragen. Viele lehnen ein Tuch als beschwerlich oder unchick/uncool ab: "Es gibt doch Kinderwagen"...
Wenn die späteren Eltern mit Kinderpsychologie, den verschiedenen Entwicklungsphasen der Kinder, Verhaltensratschlägen für schwierige Situation etc. vertraut gemacht würden, wäre zum einen das Verständnis für die Kinder größer ("ach, deshalb reagiert es so!")und geeignete eigene Reaktionen wäre (hoffentlich) bekannt. Aber es gibt natürlich immer lernresistente Menschen, da hast Du Recht.
moon73 am 15. Mai 2008 15:15 @auskunft:stimme ich dir zu, es herrschen leider noch viel zu oft altmodischen Erziehungsmethoden vor, bei denen mir die Kinder einfach nur Leid tun und die Eltern machen es so, weil ihre Eltern es ja auch schon so gemacht haben usw. Dabei ist die Kinderpsychologie und Pädagokik so ein komplexes und interessantes Gebiet und erklärt so viele Verhaltensweisen unserer Kinder .
Wie soll sie denn aussehen? Verhindert wird dadurch nichts. Interessant fände ich den Vorschlag, das Kindergeld an eine jährliche bzw. halbjährliche Vorsorgeuntersuchung zu koppeln. Wenn ich böse wäre, würde ich sagen: <<Ganz nebenbei sollten die Eltern gründlich untersucht werden (Drogen-, Alkohol-, Nikotin-) und das Kindergeld entsprechend gekürzt werden (die Sucht der Eltern muss die Allgemeinheit ja wohl nicht mitfinanzieren) - ach so ja, die GEZ müssste dann auch mit abgezogen werden - von wegen Fernseher als Babysitter>> ..aber ich bin ja nicht böse.
casebumbase am 15. Mai 2008 15:05 Ja, dass wäre die nicht SOOO konservative Lösung! :-)
Kati80 am 15. Mai 2008 15:08 Genialer Vorschlag! Schick es doch mal Frau VonderLeyen!
Zwangssterilisation würde gegen die Menschenrechte verstoßen. Außerdem ist es schwer da Grenzen zu ziehen. Ab welchen Grad darf man Kinder erziehen? Dürfen Behinderte Kinder haben? Leute mit erhöhten Sterberisiko?
Und nicht zu vergessen wir sind in Deutschland da gab es mal eine Reglementierung die nicht besonders angesehen ist.

Soweit kommt das noch... Bei uns nennt man das Erziehung... Die hat ganz gut geklappt. Das alleine reicht meistens.

Gegenfrage: Willst du Dir vorschreiben lassen, wann du mit wem Sex haben darfst? und zwar staatlich kontrolliert? Das wäre nämlich eine Grundlegende Vorasusetzung für deine "Forderung". Denn auch wenn du eine Bescheinigung für Kinder und somit zum Sex hast, müsste der Staat ja sicherstellen, dass auch deine Partnerin berechtigt ist. Somit wäre eine 24 Stunden kontrolle durch den Staat nötig. Willst du wirklich so gläsern sein?
In Zypern gibt es etwas ähnliches wegen Thalassämie

weil das nicht menschlich ist. die meisten können kinder erziehen, da aber die eltern mit mangel öfters erwähnt werden, hat man eine andere vorstellung. manche verändern sich auch nach einer schwangerschaft und frauen mit münchhausen-syndrom würden jeden test bestehen, weil sie nur das positive sehen und wenn das kind da ist, verändert sich ihre welt
äh, wo bleibt dein doppelpost?
gertrude2 am 15. Mai 2008 14:55 macht keinen spass mehr....einige wurden gelöscht :((

Ja das waren auch schon ein ums andere Mal meine Gedanken, für alles benötigt man in Deutschland einen SChein oder eine Prüfung, nur Kinder kriegen und erziehen darf jeder. Es wäre wünschenswert, wenn alle Eltern einen Pflichtkurs in Kindererziehung absolvieren müßten, sobald sie schwanger sind/Eltern werden.

Die Idee ist gut, aber wie soll das in der Praxis aussehen? Nur, wer die Prüfung geschafft hat, kriegt den Keuschheitsgürtel abmontiert, oder wie?

Du kannst die Frage erweitern:
Warum muss man keinen Anwalt haben, um zu heiraten?
Warum darf man Tiere halten, ohne die Befähigung hierzu nachweisen zu müssen?
Antwort: Weil der Staat erst dann (frühestens dann -wenn überhaupt) reglementierend eingreift, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
casebumbase am 15. Mai 2008 15:02 Daumen hoch!
Ja, statt Hechelkurs usw. lieber einen Kurs wie: Starke Eltern-starke Kinder. Dann würden viele Probleme später gar nicht erst auftauchen!
Baiana am 15. Mai 2008 15:04 Sehr gut - und das wäre auch der Ansatz: Grundkurs Erziehung für Schwangere und ihre Lebenspartner.

Wer will sich denn Anmaßen, den Umgang mit seinen Kindern immer und in jeder Situation abschließend beurteilen zu können? Was ist, wenn dann trotz Ausbildung etwas schief läuft? Dann müßte man den Ausbilder zur Rechenschaft ziehen! Das gibt einen endlosen, nicht praktikablen Rattenschwanz!

Ich kenne sogar Lehrer, die nicht in der Lage sind ihre Kinder anständig zu erziehen, bzw. mit ihnen fertig werden und kläglich versagen. Wie soll denn so eine Ausbildung aussehen?
Da musst Du weiterdenken und auch eine Ausbildung für Ehe-Partner, Geschwister, Arbeitgeber, Vereinskameraden, beste Freunde usw. einführen. Das alles sind menschliche Beziehungen, und Menschen packen oft diese Beziehungen nicht. Schlimm für alle Beteiligten, aber mit einer Ausbildung wohl auch nicht hinzukriegen.
Ich hab lange überlegt, ob und was ich hier auf diese Frage antworte. Normaler Weise müsste diese Frage auch nicht gestellt werden. Pflichtausbildung bringt gar nichts. Einfacher wäre es, wenn jeder mal selbst in seinem Umfeld sich umsieht und sich vielleicht auch ein bisschen um andere kümmern würde. Denn viele Eltern sind mit ihrer Situation überfordert und über Hilfe und Tips dankbar. Zum Anderen es gibt heute so viele Möglichkeiten, welche für werdende Eltern gedacht sind. Nur weiß kaum ein Paar davon. Viele Krankenkassen bieten Programme für Schwangere an. Doch kaum einer weiß davon? Warum? Und wenn eine Schwangere beitreten möchte, dann werden ihr zum Teil auch noch Hürden in den Weg gelegt. Es gibt Geburtsvorbereitungskurse. Nur muss da sich auch wieder die Schwangere drum kümmern. Diese Kurse werden sogar von der Krankenkasse getragen. Nur gibt es oft nicht ausreichend Plätze. Wer informiert denn werdende Eltern über Möglichkeiten, die es gibt, wenn sie Hilfe brauchen? Oft schämen sich Eltern, wenn sie mit ihren Kindern nicht zurecht kommen. Da ist ihr Umfeld gefragt, nicht mit den Fingern drauf zeigen und verspotten, sondern wir sollten diesen Menschen ernsthafte Hilfe anbieten. Jeder kann beitragen, nur mit Zwang wird nichts erreicht. Und die Fälle, welche in dem Medien präsentiert werden sind oft auch sehr schlimme Einzelfälle, die von den Medien hochgepauscht werden und die man im Vorfeld verhindern hätte können.
Angela2305 am 15. Mai 2008 16:21 Klasse Antwort DH
Hochgebauscht? Nein, nur veröffentlicht. Ich gebe dir nur insofern recht, dass es momentan aktuell ist darüber zu berichten.
So weit kommt es noch! Es gibt schon genug Regularien und Vorschriften - und selbst diese werden oft genug gebrochen. Wenn eine solche Ausbildung Pflicht würde, würden wir wohl aussterben, weil sich kein Erwachsener so weit durch den Staat bevormunden lässt. Im Übrigen kann man das Elternsein nur lernen, wenn man bereits Eltern ist. Learning by doing - anders geht das nicht. So etwas kann man nicht üben, weil jede Übung mit z.B. Kindern aus befreundeten Familien immer nur ein kurzer Ausschnitt dessen sein kann, was man als Eltern mit seinen eigenen Kindern erlebt...

Wie das gehen soll, weiss ich doch auch nicht, dann muss man sich eben was einfallen lassen!

Da ´ne ganze Reihe von Leuten die Prüfung nicht bestehen würden, wären wir wahrscheinlich schon ausgestorben! ;-)
Hallo, ich habe die übrigen Antworten nicht gelesen: Die Frage ist jedoch TOP ! Das Kinder-zeugen ist zwar ein Naturvorgang - und bekanntermaßen soll doch in die Natur nicht eingegriffen werden - der Inhalt der Frage ist jedoch für diejenigen berechtigt, die sich unsicher fühlen. Es klingt zwar "blöde", aber derartige Schulungen können doch nur freiwillig sein, auch wenn viele Kinder KEINE Erzeugnisse der Liebe sondern eher der Triebe sind ! Das eine ist sehr, sehr schade, das andere das ersehnte Glück !
Hi. Also das ist ganz einfach. Jeder soll seine Kinder so erziehen, wie der jenige es für richtig hält. Stellen wir uns mal vor, es gäbe diese Ausbildung. Man würde so häufig wie heute auch die Meldungen im Radio hören: Kind ist verhungert. Kind im Keller eingesperrt. etc. Denn spezielle Erziehungsmaßnahmen können auch nach hinten los gehen! Und diese Fernsehsendung "Super Nanny" ist glaube ich eh nur gespielt, wie diese ganzen Gerichtssendungen.
Vorallem gebe ich auch noch Quandt recht! Es würden (glaube mir!) viele keine Kinder bekommen dürfen. Sowas könnte das Jugendamt auf Freiwilliger Basis anbieten!
Deine Idee ist gut, allerdings kann man niemand dazu verpflichten!

ich finde die frage total da neben... was können mache frauen oder männer dafür, das es ein kleinen teil von verrückten rum laufen...
Ich finde die Idee gut. Würde "Eltern werden" aber schon als Unterrichtsfach in die Schulen aufnehmen.
Ansonsten gebe ich dir recht. wir müssen ja auch erst eine Fahrsausbildung machen. Dann folgt eine strene Prüfung und wir dürfen losfahren. Nun stelle man sich mal vor, man müsse erst eine Fahrausbildung machen wenn man Unfälle gebaut und Menschen verletzt hat.
Es gibt bereits Länder, da läuft es anders. Die Quote Misshandlung ist da eine viel niedrigere.
wir haben wohl kein Geld dazu.
:-D
DH