Warum gibt es keine ewige Liebe im Leben einer Ehe und warum sind die meisten Menschen so untzfrieden in der Ehe, Lohnt sich eigentlich Heiraten noch?

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18 Antworten

Jaja, alles wird immer schlimmer und ungerecht ist es auch noch. Diese Leier haben die Menschen seit hunderten Jahren drauf. Ich hab kein Problem mir gehts gut und Veränderungen sind normal und wichtig. Warum es mehr Singlebörsen im Internet gibt? Hmm, vielleicht liegt es daran dass vor 50 Jahre sowas wie Internet unbekannt war...?

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Hey DaddyGallard, 

deine Frage hat mein Interesse geweckt ;) 

Nun, dass die heutigen Ehen nicht mehr so gehalten, bzw., geführt werden, wie es damals getan wurde, versteht sich im Grunde genommen von selbst. Aber es steht natürlich auch mit einer Veränderung unserer Gesellschaft in Verbindung:

damals wurde eine Ehe aus dem Grund eingegangen, da viele Menschen der Meinung waren, dass sich eine Ehe nun mal gehört, da man als unverheirateter Mensch negative Blicke geerntet hat. Es wurde getuschelt und gelästert. Aber damit nicht genug:

Menschen, die nicht geheiratet haben, da sie nicht wollten, wurden oft auch wie Außenstehende behandelt; Menschen, die sich nicht der Gesellschaft anpassen wollten, wurden mit Verachtung bestraft. Denn unverheiratete Menschen durfte es nicht geben. So etwas wollte die Gesellschaft nicht. Sie wollte Menschen, die sich anpassen; Menschen, die bereit sind, zu heiraten, um Kinder zu bekommen. Wer das aber nicht gemacht hat, wer nicht dem Idealbild der Gesellschaft entsprochen hat, wurde, wie schon erwähnt, bestraft. Aber selbst damit ist nicht genug:

hauptsächlich Frauen waren gezwungen, eine Ehe einzugehen, da vermehrt darauf geachtet wurde, was die Frauen tun. Sie mussten aus vielen Gründen heiraten. Ein Grund war beispielsweise, dass die Frau aus finanziellen Gründen heiraten musste, da sie nicht ohne Zustimmung arbeiten durfte. Sie hätte sich ansonsten unabhängig machen können. Das wollte die Gesellschaft aber nicht. Also mussten Frauen aus finanziellen Gründen eine Ehe eingehen. 

Kommen wir aber zu der heutigen Zeit und somit zu unserer heutigen veränderten Gesellschaft zurück: 

zu der heutigen Zeit ist fast alles möglich. Jede und Jeder kann das tun und lassen, was sie oder er möchte, was bedeuten soll, dass unsere Gesellschaft mit der Zeit lockerer geworden ist. Ehen sind kein Muss mehr für Frauen und man kann ein unabhängiges Leben führen, ohne, dass man befürchten muss, dass man deswegen zu einer Außenseiterin oder zu einem Außenseiter wird. Aber zu der heutigen Zeit wurde der Spieß umgedreht:

- "wer heute noch eine Ehe eingehen möchte, der/dem ist doch nicht mehr zu helfen". 

- "Ehe? Nein, danke. Da kann ich mich ja gleich begraben". 

- "Mit einer Ehe kommt auch mehr Verantwortung - und das kann ich nicht gebrauchen". 

- "Eine Ehe ist doch nur was für Leute, die in einem goldenen Käfig leben wollen". 

- "Ehen sind nichts weiter, als eine extreme Geldverschwendung. Wenn ich doch nur an die Scheidung denke. Nein, danke". 

Diese Aussagen sollten als Beispiel genügen. Aber diese Aussagen sind nicht nur Beispiele, sie sind auch Realität:

begegnet man heute ein Ehepaar, das verheiratet ist und Kinder hat, wird es mit bösen Blicken nur so bombardiert. Viele beginnen dann, sich zu fragen, warum das Paar denn nur geheiratet hat; warum sie sich eine Ehe angetan haben. 

Fazit: 

dass die Ehen nicht mehr so sind, wie damals, hat mehr Vorteile, als Nachteile. Aber im Großen und Ganzen liegt es an der Gesellschaft, die sich geändert hat und in vielen Bereichen lockerer geworden ist. Wer heute den Idealvorstellungen nicht entspricht, wird eher als ein Mensch angesehen, der weiß, was er möchte; dass es zu heutiger Zeit eher von Vorteil ist, wenn man anders ist; wenn man sich unterscheidet und sich nicht anpasst, indem man eine Ehe eingeht. 

Aber warum es nicht mehr so ist, wie damals? Das dürfte daran liegen, dass die Menschen positive Veränderungen vermehrt willkommen heißen. Aber vor allem dürfte es daran liegen, dass die Menschen erkannt haben, dass die "guten alten Zeiten" eben doch nicht so gut waren. Sie haben erkannt, dass es in der heutigen Zeit mehr Vorteile gibt; dass vieles mit einer lockeren Ansicht betrachtet wird, während man damals in vielerlei Hinsicht streng und konsequent war. Allein das macht die heutige Zeit besser, als die angeblichen "guten alten Zeiten". 

Aber MEINE Meinung besteht darin, dass ich gegen Ehen bin - und das als Frau. Ich betrachte die Ehe mit eine Art Zwang oder Liebe auf Papier festgehalten. Das ist für mich völlig sinnlos. Ich benötige auch keinen Ring, um meinem Partner zu zeigen, dass ich ihn liebe. Ich frage mich sowieso, warum ein Ring als Liebesbeweis? Schwachsinn. 

Daher gebe ich auch lasterfahren recht. 

LG, Toxic38 

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Warum ist das alles erlaubt ?

Das 'Problem' ist eigentlich gar kein Problem, sondern eher etwas gutes. Denn es zeigt, dass viele Ehen früher unbedacht geschlossen wurden, ohne vorige Erfahrungen und in großer Abhängigkeit. Heutzutage sind glücklicherweise die Frauen nicht mehr so abhängig von Männern und, wenn es zwischen den beiden nicht passt kann man sich scheiden lassen. Auch muss kein Fremdgehen oder Alkoholprobleme mehr einfach hingenommen werden. Es galt früher als verpönt, wenn man sich scheiden ließ und das Ansehen war enorm wichtig, mal von der Versorgung ganz abgesehen. Wohin sollte man denn auch als Frau mit 2-3 Kindern ohne Job? Also beim jähzornigen Mann bleiben und sein Dasei fristen.

Das Internet will nicht, dass man untreu wird- Untreue entsteht aus Unzufriedenheit in der Beziehung, ganz ohne Internet. Sei es zwischenmenschlich oder rein sexuell. Die Entscheidung zum Fremdgehen liegt bei einem selbst, wenn man seine Prinzipien hat, so wie du anscheinend, dann geht man auch nicht fremd. Auch nicht bei Unzufriedenheit. Generell sollte man in der Lage sein Gespräche mit seinem Partner zu führen, gerade in der heutigen Zeit, wo man diese Möglichkeit noch viel mehr hat als in vergangenen Zeiten.

Davon abgesehen gab es all diese Dinge auch damals, oft nur viel heimlicher und versteckter vor der Öffentlichkeit.

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Deine Frage ist gar nicht so ohne.

Alle die wo heiraten gehen davon aus, dass das ewig hält und auch bei ganz jungen Menschen die sich verliebt haben, die gehen davon aus, dass sie für immer zusammen bleiben.

Heute gilt der Satz vorm Traualtar "solange bis der Tod uns scheidet" schon längst nicht mehr.

Wenn es der Segen von seite der Kirche richten würde, dann müsste es nicht so viele Scheidungen oder Trennungen geben.

Der Trend von der "alten Ehe" hat sich schon längst verabschiedet, ob das gut ist oder nicht, lasse ich jeden selbst entscheiden.

Es hat sich alles gewandelt (nicht immer zum besten), angefangen, dass heute beide Ehepartner mit Kinder mitarbeiten müssen und da bleibt schon mal viel an privatem auf der Strecke.

Dann reden die Menschen zwar auf sozialen Netzwerken was das Zeug hält, aber im privaten bereich sogut wie kaum oder gar nicht.

Warum halten denn die Ehen von vielen Älteren mehr und länger? Nicht alle von denen sind nur auf Vernunft gebaut, sondern diese Paare gehen anders miteinander um. Sie REDEN miteinander, was sie fühlen,. denken und sie gehen aufeinander ein. Da gibt es noch zig Punkte, die man dazu erwähnen könnte. Diese Punkte fehlen heute in vielen Partnerschaften.

Immer mehr Singlebörsen boomen, schon 12 Jährige fragen danach (?) und alle rennen sie und suchen ständig nach d e m  Partner, den es nach ihren Vorstellungen gar nicht geben kann.

Auch sind heute die Vorstellungen total überzogen, wie FRAU oder MANN sein sollte und man kommt sich auch sonst viel zu schnell entgegen und stellt dann hinterher enttäuscht fest: das sit doch nicht der Partner oder die Partnerikn, mit der ich mit ein weiteres Zusammenleben vorstellen kann.

Man verzettelt sich nach immer mehr Abenteuer und Spaß, dass man dabei das wichtigste vergisst:

Dafür zu sorgen, dass man sich in seiner Partnerschaft wohl fühlt, dass man zusammen gemeinsam alles erlebt.

Wenn eine Partnerschaft oder Ehe stimmt, dann braucht von denen keiner eine Singlebörse oder andere Aktivitäten im Internet, die sich damit beschäftigen, möglichst viele "ferizügigere Kontakte" zu suchen, die sich durchaus auch nur auf das virtuelle Schreiben begnügen können. Braucht man den Kick mit anderen Männern und Frauen zu schreiben, wenn man zuhause jemand hat?

Irgendwann hat man doch dann den Wunsch, den anderen mal kennenzulernen und wenn man den Wunsch ständig vor Augen hat, dann will man sich den auch erfüllen. Was der Partner oder die Partnerin dann fühlt, scheint nicht zu interessieren.

Bei jeder Kleinigkeit rennt man auseinander, ist nicht mehr bereit Kompromisse einzugehen, die Leute sind wesentlich egoistischer geworden, es zählt beim überwiegenden Teil nur noch das ICH, ICH und nicht mehr das WIR.

Wenn man sich umschaut, dann stellt man auch fest, die Leute suchen und suchen und sind dabei völlig bindungsunfähig geworden.

Jeder kann das sehen wie er will, das ist meine Meinung.

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Kommentar von lasterfahren
31.10.2016, 09:43

was du beschreibst, ist etwas das seit jahrtausenden schon immer so war.

nur wurden frauen gezwungen zu heiraten, wie ein stück vieh. sie hatten keine rechte, keine eigene meinung und nix zu sagen was sie selbst betraf. immerhin wurden sie nicht als richtige menschen angesehen, sondern als kindliche geschöpfe. darum zwang man frauen erst in den väterlichen schutz, dann in den schutz des ehemannes. wer aufmuckte bekam bis mitte und im westen sogar noch länger - vom ehemann ein reingehauen und war dann wieder still.

das wesen des menschen, nach dem kick, nach kurzem glück war schon immer so. nur waren es eben nur männer die ungestraft fremd gehen durften und sich ihren spaß holen durften, denn die brauchten das ja.

sorry die kirche hat viel elend über die menschheit gebracht, vor allem frauen. der fluch "bis das der tod euch scheidet" hatte noch nie bestand, da es sinnlos ist, einen menschen der auf abwechslung und polygam veranlagt ist, nicht in eine sache gequetscht werden kann, die sich irgendein krankes hirn ausgedacht hat.

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Vielleicht liegt es einfach daran, dass man zu viel erwartet. Im Grunde kann dir das keiner beantworten. Es ist dein Leben und du baust dir dein Leben selbst zusammen aus dem, was du hast. Nur weil es bei Allen so läuft muss das nicht bei dir so sein.
Wer natürlich eine Ehe mit Dingen vergleicht, die damit nichts zu tun haben darf sich nicht wundern wenn diese irgendwann nicht mehr so richtig läuft. Auch daran kann man arbeiten - wollen viele aber nicht. Trotzdem kann dir egal sein, was Andere für Erfahrungen machen.

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Hi,
unglückliche Ehen gab es schon immer. Früher war die Frau aber anhängig vom Mann und konnte sich keine Scheidung leisten. Ich hatte die Gelegenheit mich mit ein paar ü80 Frauen zu unterhaltenen. Da erfährst Du viel darüber wie eine Ehe und ein Leben früher aussah. Das würde ich für mich nicht wollen. 

Wobei natürlich auch stimmt, dass die Menschen und die Zeiten sich geändert haben und die Versuchungen und das ständige sich selbst verwirklichen auch Nachteile hat.

Ich (37 Jahre) bin seit 16 Jahren mit meinem Mann zusammen, 7 verheiratet, ein Kind. Für mich war klar, dass wir auch heiraten werden. Es fühlt sich großartig an verheiratet zu sein und es bedeutet mir viel. Das wir Treu sind ist völlig selbstverständlich und es fällt uns auch nicht schwer. In meinem Umfeld gibt es sehr viele Paare in unserem Alter, die genauso lange zusammen sind. Ich kenne auch viele ältere Paare ü50, die noch glücklich zusammen sind. So ungewöhnlich ist es also auch in heutiger Zeit nicht, zusammen zu sein und zu bleiben. Dafür aber glücklich. Denn wenn ich nicht glücklich wäre müsste ich diese Ehe nicht führen, da ich gut für mich alleine sorgen könnte. 

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Früher war alles besser. Das bezweifle ich. Es gab früher Dinge die gut waren und nicht gut, so wie heute auch. Ehen früher waren nicht besser als heute nur das es, häufig aus finanzieller Abhängigkeit nicht möglich war, sich scheiden zu lassen. Darüberhinaus gibt es nur eins das sicher ist im Leben, die Veränderung!

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wenn man sich schon fragt, ob es sich lohnt, nein, dann lohnt es sich nicht.
was soll sich denn lohnen? mehr geld? mehr ich-weis-nicht-was?
man lebt so weiter wie vorher, es ändert sich nichts großartiges. wichtiger ist das motiv. warum will man heiraten? wir haben z.b. geheiratet, weil wir so viel mist zusammen gemeistert haben, das wir denken, komme was wolle, wir packen das gemeinsam.
anere heiraten z.b. nur, weil es sich so gehört oder weil kinder in anmarsch sind ider um die beziehung zu "retten".

die meisten menschen sind unzufrieden, weil die menschheit verlernt hat, mit dem glücklich zu sein, was sie hat. es wird sich immer auf das negative fokussiert. weil es einfacher ist, in einer welt voller nörglern einfach mitzunörgeln.
und auch in beziehungen gilt: wenns kaputt ist: neu "kaufen" ist einfacher als heil machen.
danach leben die meisten menschen.

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Ich denke es liegt daran, dass die meisten Menschen einfach zu faul sind. Eine Ehe für lange Zeit aufrechtzuerhalten, erfordert viel Arbeit und einen starken Willen. Die meisten Menschen wollen sich das heutzutage nicht mehr antun und schwören deshalb auf "offene Beziehungen" oder Freundschaft+, keine Ahnung, was es da alles noch gibt. Dennoch gibt es sehr wohl noch einige Leute, die heiraten und eine Familie gründen wollen.

Darüber hinaus, sollte man jeden so leben lassen, wie er möchte. Es sollte dir egal sein, was andere Menschen tun, bzw. mit ihrem Leben machen. Denk über DEINE Ziele und Wünsche nach, anstatt über die, der anderen Menschen.

Lg, und Happy Halloween! 🎃

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Immer mehr Ehen werden geschieden, aber es gibt auch noch Ehen die sehr lange halten.

Meiner Meinung nach muss man in einer Ehe die Partnerschaft ständig wieder aufs Neue üben und daran arbeiten. Man sollte sich blind vertrauen können und immer zueinander halten. Man darf durchaus mal streiten, denn Versöhnung gehört auch zu einer Partnerschaft.

Aber viele junge Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend nicht mehr die Werte gelernt, die man für eine Partnerschaft braucht. In unserer schnelllebigen Zeit habe ich immer mehr beobachten können, dass Elten ihren Kindern viel zu viel, viel zu oft und viel z uteure Geschenke machen.

Das führt dazu dass alte Geschenke uninteressant werden und schnell wieder abgelegt werden, weil neue Dinge, hochtechnisierte Dinge, auf den Markt gekommen sind.

Z.B. das teure Smartphone vom letzten Jahr, das nicht mal zu einem Anlass, wie Geburtstag oder Weihnachten geschenkt wurde, sondern einfach so zwischendurch, weil es das Kind verlangt hat und weil die Eltern denken, ihr Kind müsse auch so eines haben, ist nichts mehr wert und wird sofort abgelgt, wenn das neue Hightech-Gerät auf den Markt kommt.

Ich finde das so schade, weil die Kinder sich gar nicht mehr so auf Weihnachten und auf Geburtstage freuen, sie wissen nicht mehr, wie es ist, sich ein Geschenk so sehnlichst zu wünschen und evtl. jahrelang darauf zu warten und zu fiebern ob man es evtl. dieses Jahr bekommt oder doch nicht....

Der Wert eines Geschenkes steigt enorm, wenn man es sich so schnlichst gewünscht hat und gewartet hat. FDieses Geschenk wird gehegt und gepflegt und repariert und instandgesetzt, dass man so lange was davon hat, bis es wirklich nichts mehr zu reparieren gibt.

Ich übertrage das schlichtweg in unsere heutige Lebensweise. Man sucht sich einen Partner, weil es an der Zeit ist, man verliebt sich auch noch, dann kommen Kinder, dann wird der partner uninteressant, das Angebot da draußen ist ja groß. Man nimmt sich was man bekommt, was sich anbietet, der Alte wird abgelegt, was ist schon dabei, der Nachbar hat auch eine neue Frau....

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Zum einen, hat es was damit zu tun, dass man sich früher nicht scheiden ließ. Zum anderen, hat es bestimmt auch was damit zu tun, dass dieses alte Hochzeitsbild einfach kaum bis garnicht mehr existiert. Für viele ist eine Ehe eine Art Beziehung+, in einer Beziehung kann man es sich vielleicht leisten wegen einem Streit Schluß zu machen, in einer Ehe aber natürlich nicht. Das sind sich (leider) viele nicht bewusst.

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Es fehlt vielen - leider ohne Eltern groß geworden - Herzenswärme und Familiensinn .

Durch Illustiertenmanipulation wird Selbstfindung propagiert ; damit der Umsatz stimmt .

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Kommentar von Ursusmaritimus
31.10.2016, 08:56

Ist die Selbstfindung nicht in jedem von uns und früher wurde nur die Selbstaufgabe propagiert?

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Früher war alles besser!

So ist das nicht. Früher wurden schon deshalb viele Ehen nicht geschieden,weil die Frau keinen Beruf erlernt hatte und mehr oder weniger gezwungen war, es so zu belassen, wie es ist.

Ich bin kein Verhaltensforscher, aber wenn ich sehe, wie egozentrisch viele Menschen sind, wundert mich das gar nicht. Man ist nicht mehr unbedingt bereit, mal auf den anderen einzugehen und vor allem nachzugeben. Und wenn beide mit dem Kopf durch die Wand wollen, geht das schief.

An einer Ehe muss man immer arbeiten, so sehe ich das. Erstens verändert man sich und auch der Ehepartner im Laufe seines Lebens und es ist einfach nötig, sich darauf einzustellen bzw. einzugehen.

Tut man das nicht und jeder ist finanziell unabhängig, trennen sich dann halt früher oder später die Wege.

lg Lilo

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Kommentar von Ursusmaritimus
31.10.2016, 08:51

Du hast schon recht Liselotte, aber damit man einen gemeinsamen Weg gehen kann muss man den gleichen Weg begehen wollen. Sehr oft bleibt einer der Partner stehen und ruft dem Anderen nur zu "aber Wehe wenn du weitergehst schau mal wo ich bin da hast du mich geheiratet"

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Früher ist man oft (unzufrieden) zusammengeblieben weil man es sich aus gesellschaftlichen, religiösen und wirtschaftlichen Erwägungen nicht trennen konnte/durfte/wollte.

Aber auch früher war es oft nicht Liebe sondern Leiden und das Leiden war sehr häufig nur bei einem der Partner.......

Heute ist es einfach möglich und auch gesellschaftlich nicht bemakelt sich zu trennen wenn die Liebe erlöscht oder man sich voneinander weg entwickelt hat. Das ist aber immer besser als in einer kalten Liebe nebeneinander oder gegeneinander zu Leben.

Auch früher gab es immer die Lust auf fremde Haut, häufig nur den Männern gestattet aber natürlich auch von den Frauen (unter größeren Risiken) gelebt. Man hat einfach nicht darüber gesprochen, aber auch der Pfarrer hatte oft seinen Kardinalsfehler.

Wir haben nur ein Leben

Tempus fugit Carpe Diem


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Kommentar von ThenextMeruem
31.10.2016, 08:47

Nur weil man nur ein Leben hat, ist es noch lange kein Grund fremd zu gehen. Heutzutage jedenfalls.

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Kommentar von ThenextMeruem
31.10.2016, 09:50

"Wann soll ich es sonst tun" Wie wäre es mit garnicht? Laut dir soll man also heiraten nur um dann fremd zu gehen? Das gleiche Spiel kann man übrigens mit Mord machen. Wenn nicht in diesem Leben morden, wann dann? Habe schließlich das Verlangen danach.

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für den steuerlichen vorteil lohnt sich heiraten noch. ansonsten ist es schon lange ausgedient.

menschen sind nicht ausgelegt für monogame beziehungen. menschen sind herdentiere und die natur hat sie so gebastelt, dass sie eigentlich in wechselnden beziehungen leben. nur für die kurze zeit der zeugung und geburt des nachwuchses braucht frau den mann. danach hat der seinen biologischen auftrag erfüllt.

wer unglücklich ist, der beendet die geschichte und geht. wer jahrelang in einer ehe ausharrt ist doch selber schuld.

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Kommentar von DaddyGallard
31.10.2016, 09:48

ILöschen ^^

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Lohnt sich eigentlich noch eine vernünftige deutsche Rechtschreibung und Grammatik?

Zu deiner Frage habe ich ein wunderschönes Bild:

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Kommentar von DaddyGallard
31.10.2016, 15:44

Studierst du Lehramt ? Ich würde dich gerne weiter empfehlen !

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"Wir sind in einer Zeit geboren, in der man kaputte Dinge repariert hat, anstatt sie wegzuwerfen", sagt mein Großvater.

Und genau so ist es auch. Wenn es Probleme gibt, egal wie klein sie sind, dann werden sie heute totgeschwiegen, bis sich aus dem kleinen Problem ein immer größeres entwickelt.

Dieses Riesenproblem dann zu lösen kostet Zeit und Ausdauer. Die Menschen heute wollen aber keine Zeit und Ausdauer in etwas so unleidliches investieren und schmeißen die ganze Beziehung lieber weg.

Das Problem ist ganz einfach, dass Probleme nicht mehr angesprochen, sondern totgeschwiegen werden.

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Kommentar von DaddyGallard
31.10.2016, 09:10

Für mich ist Fremdgehen ein Totalschaden ! Da kann dein Großvater dir sagen das man das repariert aber ich möchte nicht mehr mit so einem Auto fahren ! Das Problem ist dann die Maschine ! Die läuft nicht mehr wie sie vorher lief und klappert die ganze Zeit ohne zu wissen  auch wenns repariert wurde woher das kommt!

LG

DG

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Kommentar von lasterfahren
31.10.2016, 09:50

in den meisten fällen, lassen sich beim ende einer liebe gefühle leider nicht reparieren. dein opa kommt aus einer zeit, in der dinge nicht repariert, sondern frauen aufgezwungen wurde.

somit haben die meisten ihren ärger, frust, das ende der gefühle totgeschwiegen zum schönen schein. da is nix repariert worden. so sind menschen auch nicht ausgelegt, von natur aus ist ein mensch nicht monogam.

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Ich denke, dass jeder sich in den jungen Jahren verliebt und heiratet, ohne die entsprechende Lebenserfahrung. Erst im Laufe der (Ehe)Jahre wird man reifer. Auch die Ziele ändern sich im Laufe des Lebens: Haus bauen, Familie groß ziehen und später ist alles erreicht, man wird auch gemütlicher.

P.S.: Bin auch geschieden!

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