Frage von xkruemel1x, 108

Warum gibt es keine Erwachsenen mit Narben?

Hallo:) ich hab mal ne Frage und zwar wieso gibt es eigentlich keine Erwachsenen mit Narben? Waren sie darmals einfach glücklicher, oder hat es keiner von ihnen so lange hier ausgehalten? (Mit Narben sind nur Narben gemeint, die durch Selbstverletzung entstanden sind)

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo xkruemel1x,

Schau mal bitte hier:
Jugend ritzen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von sinaso01, 29

Die Psychologin bei der ich mal war meinte dass die Menschen sich früher auf andere Art selbst verletzt haben. Früher hat man sich eher die Haare rausgerissen und ich glaub auxh selbst geschlagen..Vielleixht liegt es daran.

Antwort
von Belladonna1971, 49

Ich machte 1989 eine Ausbildung zur Arzthelferin und lernte auch Blutabnahmen. Dann begegnete mir eine Frau mit Tätowierungen und die ganze Stimmung wurde kalt, traurig, furchtbar.
Sie erzählte mir kurz angebunden, dass es ihre Kennzeichnung aus dem KZ war. EinLeben lang trägt sie diese Tätowierungen / Narben mit sich herum.

Die älteren Menchen haben furchtbares erlebt und hatten die Wahl:

Leben oder sich immer wieder selbst verletzen!

Aber sie hatten auch viel damit zu tun, dass wir heute über 70 Jahre Frieden haben und im Wohlstand leben. Dafür stellten sie ihre eigenen Bedürfnisse zurück . Ist es gut oder schlecht? Ich vermag es nicht zu berurteilen. 

Antwort
von iDreamless, 40

Es gibt sehr viele Erwachsene mit Narben. Allerdings sind sie meistens schon verblasst order es sind Tattoos drüber.

Antwort
von Mimi33394, 25

Ich kenne Erwachsene mit ziemlich üblen Narben von Selbstverletzungen. Aber in der Regel sieht man die kaum noch, da die Wunden schon sehr heftig gewesen sein müssen, damit die Narben nach so langer Zeit noch sichtbar sind.

Antwort
von Majasoon, 23

Naja, es gibt ja auch erwachsene die sich ritzten, aber eben nur oberflächlich, oder am oberarm, wenn ein tshirt drüber ist sieht man es ja nicht. Und irgendwann gehen narben auch weg. Ich habe letztens erst eine gesehen bei mecces. Also wenndu dich mit 15 ritzt und dann bist du 50, oder 30, ist die haut ja auch älter. Halt deinen arm mal gegen den von deinem papa oder mama. Du wirst schon einen unterschied sehen;)

Antwort
von LittleMistery, 28

Wie kommst du darauf, dass es keine Erwachsenen mit Narben gibt?

Antwort
von schokocrossie91, 19

Das stimmt überhaupt nicht. Ich kenne jede Menge Menschen in jedem Alter mit selbst zugefügten Narben.

Antwort
von FelinasDemons, 42

Wie?
Natürlich gibt es auch Erwachsene die sich ritzen. Nur weil DU das noch nie gesehen hast,heißt das nicht,dass es sie nicht gibt.

Antwort
von Bella70, 15

Es gibt auch Erwachsene mit Narben, glaub mir.

Antwort
von Zaadii, 35

Denen ging es früher eher schlechter. So hatten sie mit echten Problemen zu kämpfen und keine Zeit eine erdachte ModeKrankheit zu bekommen.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Wieviel weißt du eigentlich über psychische Krankheiten? Kennst du jemanden, der eine hat?

Kommentar von Zaadii ,

Ich habe das jetzt nicht Studiert, aber mich einige Jahre mit Transaktionanalyse beschäftigt.

Das Ritzen fällt unter dieser Theorie wohl in ein klassisches "Spiel" (Spieletheorie-Transaktionanalyes; hat nix mit Würfeln zu tun).

Psychische Krankheiten sind recht weit verbreitet, jeder kennt wohl mehrere Menschen, die eine haben - oft ohne es zu wissen. Das hat aber nix mit dem Interaktionsmuster des Ritzens zu tun.

Kommentar von Bella70 ,

Ist immer gut, ein Buch über ein Thema zu lesen und dann zu glauben, man könne mitreden.

Kommentar von Zaadii ,

Ja, das ist eine Gabe. ;-)

Kommentar von schokocrossie91 ,

Aha. Das Symptom erinnert psychischen Krankheit oder also ein Spiel, so so. Da ist die Psychiatrie ja schon seit Jahrzehnten auf dem falschen Dampfer.

Antwort
von tryanswer, 47

Weil "die Erwachsenen" ihre Jugend sinnvoll gestaltet haben und Psychomacken früher kein Modetrend waren.

Kommentar von LittleMistery ,

Was soll das denn jetzt heißen? 

Kommentar von tryanswer ,

Genau das, was dort steht. Damit will ich die Schuld nicht den Kindern zuschieben, doch wurden solche Verhaltensweisen in der Vergangenheit weniger toleriert. Auch hatten die Kinder andere Möglichkeiten sich zu beschäftigen.

Kommentar von Bella70 ,

Meiner Erfahrung nach wurde solches Verhalten eher ignoriert und blieb damit unbehandelt. 

Kommentar von schokocrossie91 ,

Richtig, psychische Krankheiten gibt es ja erst seit 2002.

Kommentar von tryanswer ,

Nein, aber der Umgang damit war ein anderer.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Du weißt schon, dass SvV und psychische Krankheiten nicht nur Kinder und Jugendliche betrifft?

Kommentar von tryanswer ,

Das ist schon richtig, jedoch ist es gerade bei Kindern ein häufiger auftretendes Problem, das fast schon normal geworden zu sein scheint.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Nur, weil man es jetzt öfter mitbekommt, heißt es nicht zwangsläufig, dass es häufiger vorkommt. Wo hatte man vor dem Internet schon dir Plattform, über solche Themen zu reden? Die Anonymität macht es leichter, sich zu öffnen.

Kommentar von tryanswer ,

Früher war der Infokanal dazu der "Tratsch am Gartenzaun" und natürlich hat man das so auch früher schon mitbekommen - nur hat wurde darum kein großer Aufstand gemacht. Heute hingegen, ist das eine riesige Sache, mit Psychterapie und dergl., so daß es fast schon zur Mode geworden ist, sich zu ritzen. Statt ein solches Verhalten konsequent zu unterbinden, wird es zudem durch das Verhalten des Umfelds noch gefördert.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Unterbinden? So ein Schwachsinn. Psychische Störungen gehören behandelt und hinter jedem SvV steht ein Grund,dem man sich ansehen muss. Du bist also der Meinung, jedem ist geholfen, indem man einfach den Mund hält und nicht über das redet, was einen belastet? So bekommt man Suizide und Drogenabhängigkeit, großartig.

Kommentar von tryanswer ,

Nein, das Problem sehe ich aber mehr im Versagen der Eltern. Daher macht es m.E. wenig Sinn an den Kindern herumzupfuschen.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Sicher steht da teilweise auch elterlichen Versagen dahinter, aber was soll man denn bitte deiner Meinung nach tun, wenn es jetzt eben schon zu spät ist? Mund halten? Die Kinder bestrafen? Demütigen?

Kommentar von tryanswer ,

Die Kinder in die Psychatrie einweisen, damit sie aus ihrem Umfeld entfernt werden (das sie nicht normal sind, ist ja schon bewiesen). Früher hätte auch eine Züchtigung gereicht, aber das ist ja zwischenzeitlich (sicher auch zu Recht) verboten worden.

Kommentar von schokocrossie91 ,

Du verstehst so gar nicht, wie psychische Krankheiten und Störungen funktionieren. Jemanden für sein Leiden zu bestrafen (züchtigen) ist kontraproduktiv.

Kommentar von tryanswer ,

Solange die Selbstverletzungen dadurch aufhören, spricht der Erfolg für sich.

Antwort
von Grautvornix, 38

Wieviel brauchst du denn ?

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