Frage von zuFrieden24, 89

Warum gibt es keine aussagekräftigen Langzeitstudien über Kinder die mit Ritalin behandelt werden?

Wenn die studierten Eierköpfe gute Arbeit leisten würden, müsste ich mir nicht in meiner kostbaren Freizeit die Mühe machen zu recherchieren. Konnte im Internet nicht wirklich etwas brauchbares finden, kennt ihr gute Links für den Laien (bitte kein Fachchinesisch) ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo zuFrieden24,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Psychologie

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von wallenstein, 36

Gegenfrage: Was für ein Problem hat jemand, der locker-flockig von "studierten Eierköpfen" spricht und eine Frage stellt, die in sich bereits falsch ist ? Es gibt sehr wohl Langzeitstudien zu Methylphenidat, und es gibt auch aussagekräftige Ergebnisse. Auch wenn wir noch immer viele Fragestellungen im Zusammenhang mit AD(H)S noch nicht kennen und viele Ergebnisse uneinheitlich sind. Viele der Studien sind in Zeitschriften veröffentlicht, die nicht unbedingt bei Google zu finden sind, sondern von den "Eierköpfen" teuer abonniert werden.

Kommentar von zuFrieden24 ,

Wo kann ich diese Eierkopf-Zeitschrift abonnieren ? Am Geld soll's nicht scheitern, würde ich den Inhalt als Laie überhaupt verstehen oder ist das wieder auf fuzinesisch ? 

Kommentar von wallenstein ,

Es gibt einige renommierte Fachverlage, die sich auf medizinisch-pharmazeutische Themen spezialisiert haben. Aber die Artikel sind in der Regel eben NICHT für "Laien" gedacht. Hilfreicher für Laien erscheint mir eindeutig der Tip von Repwf weiter unten: Mal bei einem Hersteller nachfragen ! Aber generell muss man mit der Lektüre sehr vorsichtig sein, denn - und da verweise ich auf Nairi1997 - alle Methylphenidat-Patienten sind interindividuell verschieden. Primärer Ansprechpartner sollte der Verordner sein, denn der kennt den Patienten am besten !

Antwort
von Nairi1997, 34

Ich kann dir sagen wieso: Weil sich jedes Kind mit ADS und ADHS unterschiedlich verhält, wenn es Ritalin genommen hat. Dafür muss man nicht mal mehr Kind sein auch bei Jugendlichen und Erwachsenen merkt man es. Allein die Wirkung bei ADS und ADHS ist unterschiedlich. Das ist so, weil jeder Mensch ein Individuum ist, hat mir mein Therapeut jedenfalls so gesagt. 

Antwort
von Pilotflying, 14

Natürlich gibt es Langzeitstudien für die Behandlung mit Methylphenidat.

Allerdings wirst Du um Fachchinesisch nicht herumkommen, denn solche Publikationen sind in der Regel nicht für die "breite Masse", sondern für die Fachleute - oder auch "studierte Eierköpfe" genannt. 

Antwort
von stonitsch, 13

Hi zurFrieden24,Studien an Kindern wegen zB Ritalin sind schon wegen medizinethischer Probleme sehr selten,Ethikkommissionen,die Studien genehmigen müssten in derartigen Problemen eher zurückhaltend sind und ausserdem ist die Teilnehmerzahl auch aus anderen Gründen eher bescheiden und so nur bedingt für eine Zulassung geeignet sind.Sogenannte Phase IV-Studien,die im niedergelassenen Bereich zu machen wären,eher nicht begehrt sind.LG Sto

Antwort
von Adlerblick, 10

Es gibt natürlich Langzeitstudien sowohl aus dem Kinder- und Jugendlichen-Bereich als auch mit Erwachsenen.

In der Regel handelt es sich dabei um Studien, die von Pharmafirmen initiiert sind, da diese auch für die Zulassung eines Medikaments Langzeitstudien vorlegen müssen.

Allerdings sind die so speziell und wissenschaftlich gehalten, dass man als Laie nichts damit anfangen kann.

Fachzeitschriften für Psychiater oder Kinder- und Jugendpsychiater enthalten auch entsprechende Artikel.

An diese Fachzeitschriften kommen aber nur Ärzte aus dem Fachbereich Psychiatrie  und Psychologen (Verhaltenstherapeuten).

Laien können diese Zeitungen nicht abonnieren.

Alles, was Du für Laien verständlich auf dem Zeitschriftensektor findest kommt meistens aus der Feder vonVerschwörungstheoretikern und Homöopathen, überwiegend vertreten durch Heilpraktiker, die ebenfalls in dem Kreis der
Verschwörungstheoretiker angesiedelt werden müssen.

Es gibt aber weder von Homöopathen noch von Heilpraktikern Langzeitstudien, da in beiden Bereichen nicht mit wissenschaftlichen Standards gearbeitet wird, wozu unter anderem gehört, dass Vergleichsgruppen mit anderen Behandlungsmethoden ebenfalls in die Studieeingebracht werden.

Antwort
von Repwf, 48

http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/psychologie/-/journal_content/56/12054/9...

Wow! 45 Sekunden MEINER Freizeit für dich geopfert...

Kommentar von zuFrieden24 ,

Herzlichen Dank, ich weiß deine Mühe sehr zu schätzen :D Von der Qualität muss ich mich erst selbst noch überzeugen ;) 

Kommentar von Repwf ,

Gerne! 

Viel Erfolg! 

Falls dir das nicht reicht, wie wäre es eine Mail an die Hersteller Firma zu schreiben und um Links zu BITTEN! 

Kommentar von melinaschneid ,

Naja eine Studie ist das nicht wirklich. Das Adhs nicht mit ende der Kindheit plötzlich verschwindet ist schon lange bekannt. Auch schon alleine deswegen weil es eine körperliche und keine rein psychische Erkrankung ist. Und nur weil Kinder die behandelt wurden als erwachsenen noch Probleme haben ist die bisherige Behandlung nicht schlecht. Wenn der dopamin Mangel auch im erwachsenen alter noch besteht sind natürlich noch Symptome vorhanden. Der Verfasser des Artikels scheint wenig Ahnung über die Erkrankung selbst zu haben.

Kommentar von Adlerblick ,

Leider ist "Das Bild der Wissenschaft" nicht unbedingt ein ausagekräftiger Literaturnachweis und hat schon gleich gar nichts mt einer Studie zu tun.

Dieses Journal gehört eher in den Berech der Verschwörungstheoretiker und Natur-Aposteln.

Antwort
von 0815wargestern, 47

https://www.thefix.com/content/research-shows-ritalin-causes-long-term-brain-inj...

google findet Langzeitstudien zu dem Thema.

Alles Gute!

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