Frage von ackerland004, 90

Warum gibt es kaum oder keine Linux PCs in der Schule?

Linux mint wäre doch der beste Windows Ersatz & zudem kostenlos, ressourenschonender, und schneller

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Linuxhase, 16

Hallo

Warum gibt es kaum oder keine Linux PCs in der Schule?

Aus den gleichen Gründen weshalb auf vielen Firmen Desktops auch kein GNU/Linux System installiert ist.

  1. Kein Verantwortlicher möchte etwas einführen das am Ende kaum/keiner bedienen kann bzw. womit die vorhandenen Arbeitsabläufe nicht zu bewältigen sind bzw. was "unkalkulierbare" Folgekosten mitbringen kann.
  2. Die Anzahl der Lehrer die sich mit Computer gut auskennen ist schon an vielen Schulen nicht besonders hoch, was mit der Verwendung von GNU/Linux nochmal deutlich mehr wird. Hier bei uns in der Stadt laufen zwar alle Schulserver mit einem Linux-System, aber als Frontend für die Schüler kommt leider nach wie vor ein Windows zum Einsatz.

Linux mint wäre doch der beste Windows Ersatz

Darüber kann man bei rund 500 Distributionen lange streiten. Für mich kommt ein System das auf Ubuntu basiert ganz sicher nicht in den produktiven Einsatz!

zudem kostenlos, ressourenschonender, und schneller

Was natürlich auf die meisten Distributionen auch zutrifft. Hier im Arbeitsamt resp. einem Nachunternehmer  läuft Gentoo mit KDE für Menschen die Bewerbungen, Lebensläufe ect. schreiben wollen. :-)

Linuxhase

Kommentar von PHoel ,

Ja, auf meiner alten Schule kannte sich fast kein IT-Lehrer mit Computern aus. Alles was die konnten ist Word und Excel, das wars.

Also Debian Systeme sind halt schon einfach zu bedienen und für einsteiger gut geeignet.

Ich mag Mint eigentlich gerne, was bevorzugst du dann für den alltäglichen Gebrauch?

Kommentar von Linuxhase ,

@PHoel

Alles was die konnten ist Word und Excel, das wars.

:-)

Also Debian Systeme sind halt schon einfach zu bedienen und für einsteiger gut geeignet.

  1. Welche anderen Distributionen hast Du denn mal genauso intensiv ausprobiert, also genauso viel Zeit darauf verwendet es zu erlernen?
  2. Was genau ist denn einfacher in der Bedienung, die nicht auf den jeweiligen Desktop zurückzuführen ist?

Ich mag Mint eigentlich gerne, was bevorzugst du dann für den alltäglichen Gebrauch?

  • Noch vor einem Jahr hätte ich direkt openSUSE gesagt, was auch (noch) mein Primärsystem ist, aber tatsächlich tendiere ich immer mehr in Richtung Arch-Linux. Das läuft auf meinem Laptop (Thinkpad T41) ohne Probleme.
  • Die Distribution selbst ist für die meisten Benutzer, die noch relativ neu sind, relativ unwichtig, die kümmern sich mehr um die Desktops und setzen das Aussehen desselben mit der Distribution gleich.
  • Ubuntu und seine 89 Forks jedenfalls werden bei mir nie eine "tragende Rolle" spielen und der Unity Desktop wird auch keinen Fuß in meine Tür bekommen. Über Gnome könnte man ja noch reden, aber Cinnamon, KDE und Enlightenment finde ich hübscher.
  • Aber was bei mir zum Einsatz kommt hängt immer davon ab welche Hardwareausstattung der Zielrechner hat und für welche Zwecke ich ihn einsetzen möchte. (Ich  habe aktuell 3 Laptops und drei Desktops-Computer im Einsatz)

Linuxhase

Kommentar von PHoel ,

Ich nutze halt seit 6 Jahren Ubuntu und auf meinem 2. PC Mint mit Cinnamon Desktop. Ich mag Cinnamon auch lieber als Unity, aber wenn man sich in Unity eingewöhnt kann man damit schnell und gut arbeiten.

Ich habe auch einen Raspi der unter Raspbian läuft, also auch Debian.

Sonst habe ich nur Kali Linux mal benutzt und die anderen kenn ich nur aus Videos/ von dem was man so liest.

Antwort
von mg327, 4

Der Grund ist unsere Einstellung zu Verantwortung. Da hier in unserem so schönen Land niemand Verantwortung übernehmen will, sucht man immer jemanden, den man im Zweifelsfall verklagen kann - das geht bei Linux natürlich nicht.

Wer schon in frühen Jahren mit proprietärer Sosftware gearbeitet hat, ist fit und braucht nicht angelernt zu werden. Firmen haben einen "Sündenbock" auf den sie schlagen können und alle glauben glücklich zu sein.

Dies ist auch der Grund, warum private Lizenzverletzungen so gut wie gar nicht verfolgt werden.

Antwort
von mrlilienweg, 17

Das liegt wohl an den Vorlieben der Lehrer. Ich hatte mit solchen Lehrern zu tun,  die scheuen Linux wie der Teufel das Weihwasser, weil sie sich mit Linux noch nie abgegeben abgegeben haben.  

Antwort
von Muzir, 15

weil viele programme, die in der schule benötigt werden, nicht für linux verfügbar sind

viele lehrer würden "überfordert" sein, und auch so manch ein schüler, ist es nicht schön, dass es ein eigenes os für technikbegeisterte gibt? da kann man sich so richtig gut fühlen, und denken "Wow, sowas hab nur ich!"

Antwort
von androhecker, 41

Weil niemand Ahnung von Linux hat, die denken alle das wäre ein Nerd-System. (Wobei es nicht mal ein System ist)

Kommentar von ackerland004 ,

Kein System!?

Kommentar von androhecker ,

Linux ist ein Kernel, nicht mehr und nicht weniger. Android ist damit auch Linux.

Antwort
von YswaggerY, 59

Wir habe in unserer schule 100 % Linux (/Ubuntu) PCs und die sind Serverbasiert und das system suckt richtig hart, weil es saulangsam ist und immer crasht, außerdem ist linux mit windows(was die meisten zuhause haben) nur gering kompatibel und an unserer schule kann niemand wirklich damit umgehen^^

Kommentar von ackerland004 ,

Das ist auch Ubuntu^^ Linux mint checkt auch der Dümmste :D

Kommentar von flaglich ,

Auch ein Grund warum  es auf so vielen Schulen kein Linux gibt: Ubuntu, nein ich will mint, nein SuSE muss, nein Debian ist das einzig wahre ....

Kommentar von PHoel ,

Mint basiert auf Ubuntu und Ubuntu auf Debian. Der einzige große Unterschied von Mint zu Ubuntu ist der Desktop. Ubuntu verwendet "Unity" und Linux Mint "Cinnamon", beide Desktops basieren auf GNOME.
Schneller als Windows sind definitiv beide.

Kommentar von Linuxhase ,

@PHoel

Mint basiert auf Ubuntu und Ubuntu auf Debian.

So viel hat Ubuntu nicht mehr mit Debian zu tun, die bedienen sich kräftig an der Software, aber bauen sehr viele eigene Pakete ein die so in keiner anderen Distribution zu finden sind (gewollt oder nicht).

Die Nähe von Linux-Mint zu Debian ist mittlerweile annähernd so wie die zwischen openSUSE und Slackware (aus dem S.u.S.E. hervorgegangen ist)

Der einzige große Unterschied von Mint zu Ubuntu ist der Desktop.

Auch hier geht man bei Linux-Mint oft genug eigene Wege, Softwarecenter, Dateimanager ect.

Schneller als Windows sind definitiv beide.

Wenn sie richtig konfiguriert sind, ja!

Linuxhase

Kommentar von androhecker ,

Ubuntu ist auch schneller als Windows, da spricht bloß jemand der keine Ahnung hat. Wenn man auf einem PC von 1995 ein modernes System installiert kann man sich ja denken, was dabei raus kommt. Für alle die keine Ahnung haben: So gut wie jede Linux Distribution ist um Welten schneller als Windows, die sind vergleichbar mit MacOs von der Geschwindigkeit her.

Kommentar von flaglich ,

was verstehst du unter kompatibel? Ich finde das ist schon vergleichbar. Und sogar austauschbar.

Kommentar von PHoel ,

Windows 10 kriegst du auf einem PC von 2005 nicht mal zum laufen, Linux Mint Mate dürfte den Bedingungen entsprechend gut laufen.

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