Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:
weil wir satt und faul sind, es uns relativ gut geht. Zum anderen ist es die Hierarchie-Mentalität der Deutschen: es wird oft gegrummelt, am Stammtisch gemotzt, alles besser gewußt, aber keiner kriegt den Hintern hoch und läßt den Chef oben machen. Im Osten hingegen ist es Müdigkeit: Da hat man vor 20 Jahren ein System abgesetzt, sieht jetzt, dass das neue auch nicht so der Hit ist und viele Fehler hat - also was kommt danach, wenn man jetzt nochmal auf die Strasse geht ???

Weil das mit Gewalt, Mord und Totschlag zu tun hat - und das ist doch gesetzlich verboten....
Auserdem geht es 99% aller Deutschen im Vergleich mit anderen Nationen wirklich gut - auch den "armen"...

Profischämer, Angstpäpste, Bedenkenträger und Berufsgute revoltieren nicht.
albundysohn am 26. April 2009 13:40 Wander halt aus, enn du alles so schlecht findest
Kabark am 26. April 2009 13:44 Naja, ich bin ja sowieso nur befristet in D. Du aber, Du musst hierbleiben. Viel Spaß noch; es gefällt Dir ja alles prima hier. Ach so, bei Deinem Kommentar fällt mir ein: Die Jasager habe ich vergessen.

und weil die Deutschen keine Revolutions-Mentalität haben
abibremer am 26. April 2009 14:18 ach unser kollektives gedächtnis scheint recht kurz zu sein: luther und den mauerfall haben wir schon vergessen???- wenn DAS keine revolutionen waren, was dann????
ErsterSchnee am 27. April 2009 11:21 Wenn unser kollektives Gedächtnis besser wäre, dann wüßten wir, daß in anderen Ländern deutlich öfter und konsequenter revoltiert wird. Der russische Zar - zack, erschossen. Ceausescu - ratz fatz, Rübe ab. Schon vergessen? Sowas wäre in Deutschland nicht möglich.
abibremer am 20. Juli 2009 16:15 leider hatte stauffenberg nur die halbe ladung aktivieren können.

Weil die Deutschen keine notorischen Revoluzzer sind.

ausserdem ist Rasen Betreten verboten.
anonsten bin ich der gleichen meinung, wie "ErsterSchnee"

was sollte revolutioniert werden, eine 'normale' Veränderung tuts auch schon.

Weil Deutschland sich soweit aus mittelalterlichen politischen Gebilden gelöst hat, dass ein gewaltsamer politischer Umsturzt unwahrscheintlich ist.
Das Schöne an Demokratie ist nämlich, dass jeder eine Meinung haben darf und diese auch zur Diskussion stellen kann, soweit sie nicht verfassungswidrig ist.
Wenn "das Volk" seinen politischen Auftrag ernst nimmt und jeder nachdem er sich über die verschiedenen Parteiprogramme ausführlich informiert hat, die Partei wählt, die in seinen Augen am besten geeignet ist, den unterschiedlichen Krisen entgegenzutreten, und wenn sich dann noch jeder in seinem Maße politisch und gesellschaftlich engagiert, dann ist eine platte Revolution nicht notwendig.
doensch am 26. April 2009 13:44 wäre schön, wenn es immernoch was mit demokratie zu tun hätte (schau dir an wieviele neue gesetze vors verfassungsgericht kommen, arm sowas)... und wenn die die meckern auch alle zum wählen gehen würden -.-
Noch!

es geht bergab, aber solange der durchschnittsdeutsche die auswirkungen net am eigenen leib spürt bleibt er lieber sitzen und schaut dem ganzen weiter zu...

dem fragesteller ist wohl langweilig

weil es typisch deutsch ist, sich über alles aufzuregen und zu schimpfen aber im endeffekt bekommst du nicht genug leute zusammen, wenn es darum geht sich aufzulehnen gegen ungerechtigkeiten....dann kneifen alle den schwanz ein und sagen, so schlecht geht es uns doch auch nicht...
CaptainPommes am 26. April 2009 13:55 Jenau
Revolutionen brauchen in der Regel gute Gründe - häufig liegen diese darin begründet, daß die Regierung gegen den Willen des Volkes handelt. Da sich in Deutschland jeder in politischen Parteien engagieren kann, jeder zur Wahl antreten darf, jeder wählen darf und die Regierung sich regelmäßig Wahlen stellen muß, ist der Zweck einer Revolution, nämlich eine andere Regierung einzusetzen, auf einfachererem und unblutigem Weg durch Wahlen zu erreichen.
Wenn es eine Gruppe gäbe, die mit den Ergebnissen der Wahlen nicht zufrieden wäre, also den Willen der Mehrheit nicht akzeptierte, und dennoch die Regierung stürzen wollte, dann wäre das keine Revolution, sondern ein Putsch oder ein Staatsstreich (wie z. B. von der RAF in den 70ern gewollt). Ich persönlich hoffe, daß es in Deutschland niemals wieder einen Putsch oder einen Staatsstreich geben wird, sondern daß sich viele Menschen politisch engagieren, mitarbeiten und so dazu beitragen, daß Deutschland nach dem Willen der Mehrheit der Deutschen regiert wird und die Rechte der Minderheiten geschützt bleiben.
Die Antwort kann wohl nicht einfach gegeben werden. Was Ulrich Wickert in seinem Buch: "Die Freiheit, die ich fürchte" - schreibt, analysiert diese Frage in Reflexion zu den Franzosen und ihre revolutionäre Vergangenheit.
Schluss daraus ist, dass die Deutschen Demokratie noch etwas lernen müssen, da sie diese nie selbst erkämpft - sondern jedesmal verordnet bekamen.

die letzte war 1989

aber ansich : der Deutsch ist halt so
wenn die Deutschen bei ihrer Revolution einen Bahnhof besetzen, kaufen sie sich vorher eine Bahnsteigkarte
Lenin
http://www.youtube.com/watch?v=OqNaCB2GXBA
und die der "Ärzte" ;-))
Wir sind eine Bande von Duckmäusern, denen die Schuldgefühle und das schlechte Gewissen schon mit der Muttermilch verabreicht werden. Das alle an einem Strang ziehen, wird man hier wohl nicht erleben.Zu groß ist die Angst unangenehm aufzufallen. Ich hoffe, das wir irgendwann den A.... hoch kriegen werden. "Revolution" mag ein zu großes Wort dafür sein aber Veränderungen sind mehr als nötig. Und ich bezweifle das diese nur mit Wahlen zu erreichen sind, denn es kommen ja eh immer die gleichen an die Macht. Vermutlich, weil sich die genügend Plakate leisten können. Ich wäre für echte Demokratie, jeder Bürger darf seine Meinung abgeben und die Mehrheit gewinnt eben. Was meint ihr wie schnell z. Bsp. die Zeitarbeitssklaverei abgeschafft wäre.

hatten wir doch schon 1919 und im osten 1989!
Und zwar 1848, 1919 und 1989, sowie einen Aufstand 1953 und eine geplante, gleich zu Beginn komplett gescheiterte Revolution 1944.

Es gibt ja eine jetzt gerade eine Revolution; eine Revolution in der Evolution, doch die meisten bemerken es nicht.